«REBEKKA STEIGER – BOXING THE COMPASS»
Ausstellung im Kunsthaus Grenchen, bis am 20. September 2020
Ausstellung im Kunsthaus Grenchen, bis am 20. September 2020
Exposition Musée jurassien d’art et d’histoire, Delémont, jusqu’au 10 janvier 2021
Der am 13. Juni 1935 in Gabrowo (Bulgarien) geborene Künstler Christo (Christo Wladimirow Jawaschew) ist am 31. Mai 2020 in New York City gestorben. Weltberühmt wurde er zusammen mit Jeanne-Claude (* 13. Juni 1935 in Casablanca, Marokko, als Jeanne-Claude Denat de Guillebon; † 18. November 2009 in New York City) durch zahlreiche Verhüllungsaktionen an Gebäuden und Grossprojekten in Landschaftsräumen, Industrieobjekten oder bekannten Bauwerken. In der Schweiz bleibt unvergessen die 1968 erfolgte Verhüllung der Kunsthalle Bern.
Radio SRF 2 Kultur, «52 beste Bücher» vom heutigen Sonntag, 11.03 Uhr / Wiederholung um 20 Uhr
Die SUISA hat im letzten Jahr aus der Verwertung von Urheberrechten in der Schweiz und im Ausland einen Umsatz von 160,9 Millionen Franken erzielt. Die SUISA schreibt: «Zu diesem guten Ergebnis haben insbesondere die Einnahmen aus Konzerten und aus dem Online-Bereich beigetragen. Inklusive Nebeneinnahmen belief sich der Gesamtumsatz auf 176,3 Millionen Franken. Das gute Ergebnis kommt den KomponistInnen, TextautorInnen und VerlegerInnen von Musik zugute, die in diesem Jahr mehr Geld von der SUISA erhalten. Für das laufende und das nächste Jahr rechnet die SUISA aufgrund der aktuellen Coronavirus-Krise allerdings mit massiv weniger Einnahmen.»
Der mit 10’000 Euro dotierte Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg geht an den Schriftsteller Levin Westermann (Bild). Er erhält den Preis für seinen Lyrikband «bezüglich der schatten» (Verlag Matthes & Seitz Berlin, 2019). Levin Westermann wurde 1980 in Meerbusch geboren, studierte an der Hochschule der Künste Bern und lebt als freier Schriftsteller in Biel.
Bruno Galliker (Bild), der am 29. Dezember 1931 in Emmenbrücke geborene Schweizer Weltklasse-Leichtathlet und langjährige Sportredaktor bei Schweizer Radio DRS (heute SRF) ist am 27. Mai 2020 gestorben. Er gehörte zu den bekanntesten Stimmen des Deutschschweizer Radios.
Ausstellung im Château de Prangins, Schweizerisches Nationalmuseum, bis am 11. Oktober 2020
Der am 16. Februar 1931 In Brunnsee (Südsteiermark) geborene österreichische Schriftsteller, Lyriker und Philosoph Alfred Kolleritsch (Bild) ist am 29. Mai 2020 in Graz gestorben. Er war Begründer der «manuskripte», einer der wichtigsten österreichischen Literaturzeitschriften, und Mitbegründer sowie langjähriger Präsident des Forum Stadtpark in Graz. Zu seinen Wegbegleitern gehörten Namen wie Handke und Jelinek, Mayröcker und Jandl.
Die Swiss Music Promoters Association (SMPA) nimmt Stellung zu den Coronavirus-Beschlüssen des Bundesrats vom 27. Mai 2020.
t. Theaterschaffende Schweiz nimmt mit einer Medienmitteilung Stellung zu den Coronavirus-Beschlüssen des Bundesrats vom 27. Mai 2020. t. Theaterschaffende Schweiz ist der Berufsverband aller AkteurInnen im professionellen freien Theater.
Die am 4. Oktober 1942 in München geborene deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin Irmgard «Irm» Hermann-Roberg (Bild) ist am 26. Mai 2020 in Berlin gestorben. Bekannt wurde sie Mitte der 1960er-Jahre durch ihre Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder. Auf Bühnen, im Film und im Fernsehen folgten Auftritte in Werken von Meistern wie Werner Herzog, Hans W. Geissendörfer, Percy Adlon, Dieter Wedel, Loriot, Christoph Schlingensief und Christoph Marthaler.
Am 21. Juni 2020 wird in Klagenfurt am Wörthersee der 44. Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben; die Tage der deutschsprachigen Literatur 2020 finden vom 17. bis 21. Juni statt. Der Wettbewerb wird angesichts von Corona ohne Live-Publikum online, via Fernsehen und Radios durchgeführt. Seitens der Schweiz nehmen Meral Kureyshi, Katja Schönherr und Levin Westermann teil.
Das TV-Korrespondentennetz in der Westschweiz wird bis Herbst 2020 neu organisiert. Zu Mirjam Mathis in Genf stösst neu ab 1. Juli Stephan Weber. Beide arbeiten in Teilzeitpensen. Dadurch werden Stellenprozente frei, mit denen auf Mitte Oktober 2020 Felicie Notter einen zusätzlichen Standort in Lausanne bezieht.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Mai 2020 Bernard Maissen (Bild) zum neuen Direktor des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) ernannt. Der 59jährige Bündner ist seit 2018 für das BAKOM tätig. Als Vizedirektor leitet er derzeit die Abteilung Medien. Zu seinen künftigen Aufgaben gehört es, die Schweizer Medien- und Telekompolitik umzusetzen und weiterzuentwickeln. Bernard Maissen wird seine neue Funktion am 1. Juli 2020 antreten.
Radio SRF 1, «Schnabelweid» vom heutigen Donnerstag, 21.03 Uhr
Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Donnerstag, 9.02 Uhr / Wiederholung um 18.03 Uhr
Ab dem 6. Juni 2020 werden die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus weitgehend gelockert. Dies hat der Bundesrat aufgrund der positiven epidemiologischen Entwicklung an seiner Sitzung vom 27. Mai 2020 beschlossen. Alle Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen (dazu gehören etwa Familienanlässe, Messen, Konzerte, Theatervorstellungen oder Filmvorführungen, aber auch politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen) können wieder durchgeführt werden, und neu sind spontane Versammlungen von maximal 30 Personen erlaubt. Alle Freizeitbetriebe und touristischen Angebote können wieder öffnen. Der Bundesrat hat zudem entschieden, die ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz auf den 19. Juni 2020 zu beenden.
Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Mittwoch, 9.02 Uhr / Wiederholung um 18.03 Uhr
In einer Schwerpunkt-Sendung zu Kunstmarkt, Kunstmessen, Kunstmuseen und Galerien hat sich die Wirtschaftssendung «ECO» von Schweizer Fernsehen SRF am 25. Mai 2020 mit den Auswirkungen der Corona-Krise beschäftigt.
m4music, das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent, organisiert am Donnerstag, 28. Mai 2020, sein zweites Online-Panel zum Coronavirus und nimmt mit fachkundigen Gästen Bezug auf die weiteren Lockerungsschritte des Bundesrates vom 27. Mai. Das Online-Panel findet auf den Kanälen von m4music statt und ist frei zugänglich.
Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Dienstag, 9.02 Uhr / Wiederholung um 18.03 Uhr
Die am 2. August 1943 in Antioche (Türkei) geborene Schriftstellerin Gemma Salem (Bild) ist am 20. Mai 2020 in Wien gestorben. Sie war die Schwester von Gérard Salem und von Gilbert Salem. Nach ihrem Studium in Istanbul folgte sie ihren Eltern in den Iran und kam 1960, nach dem Tod ihres Vaters, in die Schweiz, wo sie heiratete und Mutter zweier Kinder wurde. 1973 starb ihr Mann bei einem Unfall. Gemma Salem lebte in Paris und in Wien. 1992 erhielt sie den Schweizer Schiller-Preis.
Bereits zum siebten Mal kuratiert das Internationale Animation Film Festival Fantoche (Baden, 1. – 6. September 2020) ein GIF-Programm, das der stetig wachsenden GIF-Szene eine Bühne bietet und die Kürzestanimationen auf die grosse Kinoleinwand bringt. Das GIF-Programm läuft dieses Jahr in der Programmschiene «Fantoche Expanded». Das Programm wird aus den Einreichungen kuratiert und mit live produzierter Musik auf der grossen Kinoleinwand gezeigt.
Professionell tätige Fotografinnen, Fotografen und Kunstschaffende (unabhängig von Alter, Nationalität und Stand der Karriere) sind eingeladen, sich für den Prix Photoforum zu bewerben. Ausstellungsbeiträge aller Ausprägungen der Fotografie – Installation, Prints, Video, digitale Arbeiten, Netz- und Computerkunst – sind willkommen.
Der am 20. Januar 1929 in Washington D.C. geborene US-amerikanische Jazz-Schlagzeuger Wilbur James «Jimmy» Cobb (Bild) ist am 24. Mai 2020 in Manhattan (New York) gestorben. Er spielte mit Grössen wie Charlie Parker, Billie Holiday, Dinah Washington, Sarah Vaughan, Cannonball Adderley, Dizzy Gillespie und John Coltrane zusammen. International berühmt wurde er insbesondere durch seine intensive Zusammenarbeit mit Miles Davis. Jimmy Cobb war der letzte verbliebene lebende Musiker, der 1959 bei den Aufnahmen zum legendären Jazz-Album «Kind of Blue» mitgewirkt hatte.
Das Anfang 2019 gestartete Westschweizer Zeitungsprojekt «Micro» ist bereits am Ende. Dahinter stand ein Verein, der vom ehemaligen «Le Matin»-Journalisten Fabien Feissli präsidiert wurde. Der Vertrieb erfolgte weitgehend via Cafés und Restaurants, die als Partner auftraten. Die letzte Ausgabe von «Micro» erscheint am 31. Mai 2020. Begründet wird das Ende mit der Corona-Krise, die das Vertriebsnetzt von «Micro» (Restaurants, Coiffeursalons, Wartezimmer etc.) total beschädigt hat und mit dem Umstand, dass die zentrale Idee von «Micro» (ein physisches Medium zu sein, das von verschiedensten Leuten genutzt und geteilt wird) in Corona-Zeiten nicht mehr funktioniert.
Ausstellung im Historischen Museum Luzern, bis am 27. September 2020
Am 22. und 23. Mai 2020 konnten LiteraturliebhaberInnen Podien und Gespräche der Solothurner Literaturtage online live miterleben und sich an diversen interaktiven Veranstaltungen beteiligen. Über 10’000 Zugriffe auf die Seite des Onlineliteraturfestivals während der zwei Tage konnten verbucht werden; von jeweils rund 150 bis 250 Geräten gleichzeitig wurden die gestreamten Veranstaltungen verfolgt. Bereits 10 Tage vorher sind zahlreiche Text-, Audio- und Videobeiträge der AutorInnen und ÜbersetzerInnen im so genannten «Logbuch» aufgeschaltet worden. Über 21’000 unterschiedliche BesucherInnen haben bisher den Weg zur Onlineplattform «literatur-online.ch» gefunden.
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 30. Mai 2020, 11.03 Uhr
Radio SRF 2 Kultur, «52 beste Bücher» vom heutigen Sonntag, 11.03 Uhr / Wiederholung um 20 Uhr
Seit dem 1. Mai 2020 schmückt ein fünf Meter hoher Eisenholzbaum (Parrotia persica) als Symbol den Münsterhof Zürich. Der «Baum der Hoffnung» inspiriert(e) diverse Persönlichkeiten zu Gedanken rund um Corona, die aus Sicherheitsgründen nicht unter dem Baum, sondern via Videostream verbreitet werden.
Der Zürcher Grafiker und Illustrator Nando von Arb (Bild) gewinnt mit seinem Debüt, der Graphic Novel «3 Väter» (Edition Moderne), den Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis 2020. Der mit 10’000 Franken dotierte neue Preis wird vom Schweizerischen Institut für Kinder und Jugendmedien SIKJM, dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV sowie den Solothurner Literaturtagen künftig jährlich verliehen.
Die Ausserrhodische Kulturstiftung schreibt in den Bereichen Literatur, Tanz und Theater Werkbeiträge aus. Bezugsberechtigt sind Kunstschaffende aus den Bereichen Literatur, Theater oder Tanz, die im Kanton Appenzell Ausserrhoden wohnhaft sind, das Bürgerrecht des Kantons besitzen oder einen besonderen Bezug zum Kanton nachweisen können.
Der am 29. März 1950 in Albadania bei Kissidougou geborene guineische Griot, Sänger und Musiker Mory Kanté (Bild) ist am 22. Mai 2020 in Conakry (Guinea) gestorben. Seine ersten Erfolge feierte er mit der Rail Band of Bamako (Mali). Mit dem in Paris aufgenommenen Lied «Yé ké yé ké» und dem Album «Akwaba Beach» gelang ihm ab 1987 der weltweite Durchbruch. Mory Kanté zählte zu den wichtigsten Repräsentanten von Worldmusic und Ethno-Pop.
Das Zurich Film Festival (ZFF) zeichnet den Schweizer Regisseur Rolf Lyssy (Bild) für sein Lebenswerk aus und widmet seinem Œuvre eine Retrospektive. Lyssys neuer Film wird als Weltpremiere gezeigt. Der Zürcher zählt zu den herausragenden Filmemachern der Schweiz; sein Meisterwerk «Die Schweizermacher» ist mit über einer Million KinozuschauerInnen bis heute der erfolgreichste Schweizer Film.
Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Freitag, 9.02 Uhr / Wiederholung um 18.03 Uhr
Exposition mudac musée de design et d’arts appliqués contemporains Lausanne, jusqu’au 30 août 2020