FÜR BEATRICE «BIBI» BIGLER, PARFÜMEURIN
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr
Der Solothurner Cartoonist Christoph Biedermann war 2015, 2019 und 2020 auf dem zweiten Platz und gewinnt nun erstmals die Auszeichnung, die traditionell im Rahmen der Jahresrückblicks- Ausstellung «Gezeichnet» im Berner Museum für Kommunikation vergeben wird. Der Sieger wurde wieder (anders als im vorangehenden Jahr wegen Corona) mittels Stimmzettel durch eine Publikumswahl bestimmt. Seit 2021 wird der Preis vom neuen Schweizer Satireformat «Petarde» organisiert und überreicht.
Der am 16. Februar 1939 in Basel geborene Schweizer Architekt, Jazzpianist und Berner Politiker Franz Biffiger (Bild) ist am 19. April 2023 gestorben, wie wir jetzt erfahren. (*)
Drei Deutschschweizerinnen, eine Journalistin aus der Romandie und ein Team aus der Deutschschweiz teilen sich die Schweizer Medienpreise. Maurine Mercier wird Swiss Press Journalist of the Year und Alex Kühni wird Swiss Press Photographer of the Year.
In diesen Tagen zieht ch-cultura.ch in die Berner Altstadt um. Es kann deshalb zu Unterbrüchen bei Mail- und Telefonverkehr kommen. Und auch die sonst übliche redaktionelle Leistung kann vielleicht nicht durchgehend aufrechterhalten werden.
Hanna Johansen (Bild), Pseudonym von Hanna Margarete Meyer, ist am 25. April 2023 in Horgen (ZH) gestorben. Die Schriftstellerin wurde am 17. Juni 1939 in Bremen geboren. Meyer studierte nach dem Gymnasium Altphilologie, Germanistik und Pädagogik an den Universitäten Marburg und Göttingen. Von 1967 bis 1969 lebte sie in Ithaca im amerikanischen Bundesstaat New York. 1972 zog sie mit ihrem damaligen Ehemann, dem Schriftsteller Adolf Muschg, nach Kilchberg bei Zürich, wo sie seitdem ansässig war. Meyer begann ihre literarische Laufbahn als Übersetzerin zeitgenössischer amerikanischer Avantgarde-Autoren. Ausserdem verfasste sie als Hanna Johansen Geschichten für Kinder. 1978 erschien ihr Romandebüt «Die stehende Uhr». 2022 kam der Band «Alphabet der Träume» mit ihren gesammelten Kindergedichten heraus.(*) Hanna Johansen erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so 1990 den Schweizer Jugendbuchpreis, 2003 den Solothurner Literaturpreis, 2008 den Kunstpreis der Stadt Zürich und 2015 den Schweizer Literaturpreis des Bundesamts für Kultur für «Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte».
Die am 13. September 1983 in Feldbrunnen (SO) geborene Schweizer Alphornbläserin, Sängerin und Komponistin Eliana Burki (Bild) ist am 24. April 2023 an den Folgen eines Hirntumors gestorben. Sie hatte einen eigenen Stil entwickelt für die Verwendung des Alphorns in Funk-, Pop- und Jazz-Songs und feierte damit Erfolge weit über Europa hinaus. Sie tourte u.a. durch die USA, Südamerika sowie den Nahen und Fernen Osten – und so wurde sie «zur begehrtesten Botschafterin des Schweizer Nationalinstruments sowohl im Jazz, in der Klassik als auch in der World Music», wie ihr Management schreibt. Burki lebte in Biel und in Los Angeles.
«Es rumort in der Zuger Kulturszene»: Der bekannte Zuger Satiriker Michael Elsener (Bild) soll von Stadt und Kanton Zug mehr als eine halbe Million Franken an Corona-Entschädigungen erhalten haben. Stimmt der hohe Betrag, der an Elseners Pointenbauer GmbH geflossen sein soll? Michael Flückiger hat für das Zentralschweizer Online-Portal «zentralplus.ch» recherchiert.
Der am 1. März 1927 als Harold George Bellanfanti in New York City geborene US-amerikanische Sänger, Schauspieler und Entertainer Harry Belafonte (Bild) ist am 25. April 2023 ebenda gestorben. Er war ebenso für sein politisches und soziales Engagement als Bürgerrechtler und UNICEF-Botschafter bekannt.(*) Die nun rund um den Erdball erscheinenden berührenden Nachrufe, die bewegenden Würdigungen durch Persönlichkeiten aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft und die spontanen Ehrerbietungen und Danksagungen durch ein überaus breites globales Publikum zeigen eindringlich die Glaubwürdigkeit und Wirkungsmacht des grossen Künstlers und Zeitgenossen. Zu Belafontes bekanntesten Songs gehören «Jamaica Farewell», «Mary’s Boy Child», «Banana Boat Song», «Coconut Woman», «Island in the Sun», «Come Back Lisa» oder «Matilda». Neben vielen anderen Ehrungen erhielt Belafonte 1985 einen Grammy; 2011 wurde er mit dem Ehrenpreis der UNICEF für sein soziales Engagement ausgezeichnet. 2013 ernannte ihn Amnesty International zum «Botschafter des Gewissens». 2014 wurde Belafonte zum Ehrendoktor des Berklee College of Music ernannt. Ebenfalls 2014 erhielt er den Ehrenoscar der Academy of Motion Picture Arts and Sciences für sein Lebenswerk und seinen Einsatz für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung. 2022 wurde Belafonte in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Dienstag, 9.05 Uhr / Wiederholung um 18.30 Uhr
Radio SRF 3, Montag, 24. April 2023, 20.03 Uhr
Der Verein ch-intercultur, der sich für Kulturkritik und für Information über kulturelles Schaffen und Leben engagiert, hat das dreisprachige Manifest «Der Kulturjournalismus gehört in die Kulturbotschaft» lanciert, das bereits über 300 Leute unterzeichnet haben. «Kulturjournalismus ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Kulturproduktion. Kulturproduktion ohne kritische Rückmeldung ist eine Sackgasse.», heisst es im Manifest. Die anstehende Vernehmlassung zur vierten Kulturbotschaft des Bundesrates gebe erneut Gelegenheit zu einer Diskussion über die Aufgaben der Kulturpolitik. Bereits die Kulturbotschaft 2012-2015 hielt fest, «Informationsdefizite» erschwerten den Zugang zur Kultur. Die Situation habe sich seither noch einmal dramatisch verschlechtert, so die InitiantInnen.
Insgesamt 16 Preise in der Höhe von total 72’000 Euro wurden am 35. Dresdner Filmfest vergeben. Zwei davon gingen an den schweizerisch-kolumbianischen Film «Flores del Otro Patio» von Jorge Cadena, der queere AktivistInnen und deren Einsatz für die Umwelt präsentiert. An den Winterthurer Kurzfilmtagen 2022 wurde der Film von Jorge Cadena zum besten Schweizer Beitrag gekürt. Den mit 20’000 Euro dotierten Sächsischen Filmförderpreis, gestiftet vom sächsischen Kulturministerium, erhielt in Dresden die deutsche Produktion «Lake of Fire» des Berliner Künstlerinnenduos Neozoon über den menschengemachten Klimawandel.
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 29.4.2023, 11.03 Uhr
Der am 17. Februar 1934 in Melbourne geborene australische Komiker, Charakterdarsteller, Satiriker und Autor Barry Humphries (Bild) ist am 22. April 2023 in Sydney gestorben. Weltberühmt wurde er vor allem durch seine Darstellungen von Kunstfiguren, – am bekanntesten ist gewiss Dame Edna Everage. Weitere berühmte von ihm gespielte Figuren waren Barry McKenzie und Sir Les Patterson.(*)
Der am 10. August 1960 in Bristol (England) geborene britische Sänger und Musiker Mark Stewart (Bild) ist am 21. April 2023 gestorben. Er war Frontmann und Sänger der Band Mark Stewart & The Maffia sowie Gründungsmitglied der Band The Pop Group. Mit beiden Bands prägte er den sogenannten Bristol Sound und progressivere Varianten des Post-Punk. Charakteristisch für The Pop Group sind experimenteller Post-Punk mit Einflüssen aus Dub, Avantgarde, Free Jazz und Funk sowie politische Songtexte. Mark Stewarts stark vom Industrial beeinflusste Soloalben wurden unter Beteiligung von Mitgliedern der Backing Bands von Sugarhill Gang und Grandmaster Flash, Doug Wimbish, Skip McDonald sowie dem Drummer Keith LeBlanc eingespielt. Kooperationen gab es mit den Last Poets, Trent Reznor von den Nine Inch Nails, Tricky, Massive Attack, den Chicks on Speed, Adult und Primal Scream. (*)
Cécile Vilas, Direktorin von Memoriav, und Guy Thomas, Projektkoordinator, haben in der KUB-BCU Freiburg-Fribourg das audiovisuelle Inventarprojekt vorgestellt, das im Kanton Freiburg-Fribourg durchgeführt werden soll. Ziel des Projekts ist es, bekannte und unbekannte audiovisuelle Bestände (Foto, Film, Ton) zu identifizieren und zu quantifizieren sowie Informationen über ihren Erhaltungszustand zu sammeln. Das Projekt wird von der KUB-BCU Freiburg-Fribourg durchgeführt.
Die am Mittwoch gestartete Schweizer Künstlerbörse 2023 ging am Samstag zu Ende. Rund 60 KünstlerInnen und Formationen traten über die vier Tage hinweg auf den Bühnen des KKThun auf. Sie präsentierten ihre Produktionen einem Fachpublikum sowie Besucherinnen und Besuchern aus der Öffentlichkeit. «Die Schweizer Künstlerbörse gab damit einen vielfältigen Einblick in das nationale Bühnenschaffen.», bilanzieren die VeranstalterInnen.
Die Fondation Reinhardt von Graffenried vergibt am 28. April 2023 in der Universität Bern die nationalen Preise für ausserordentliche Leistungen im Journalismus. Ab sofort stehen die Nominierten fest. Die Preisverleihung mit der Uraufführung des Swiss Press Songs 23 von Carlos Leal und der Ansprache von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider wird im Netz live gestreamt.
Das Bernische Historische Museum (BHM) wird nach seiner Gründung im Jahr 1889 erstmals umfassend saniert. Zum einen geht es darum, bauliche Massnahmen wie die Haustechnik zu erneuern und auf den neusten Stand der Energieeffizienz zu bringen. Zum anderen soll das Museumsschloss so umgebaut werden, dass es den Ansprüchen eines zeitgemässen Museums gerecht wird. Am Donnerstag hat die Museumsstiftung die Ausschreibung für den Studienauftrag publiziert. Das Kostendach für die Gesamtsanierung ist auf 120 Millionen Franken festgesetzt. Die Finanzierung wird je zu einem Drittel vom Kanton Bern, der Stadt Bern und der Burgergemeinde Bern gesichert.
Radio SRF 1, «Schnabelweid» vom heutigen Donnerstag, 20.03 Uhr
Der am 28. Oktober 1933 in Langnau im Emmental geborene Schweizer Keramiker, Bildhauer, Zeichner, Grafiker, Aktionskünstler und Designer Heinz Gerber (Bild) ist gestorben. Nach seiner Ausbildung an der Keramischen Fachschule beim Bauhauskeramiker Werner Burri besuchte Gerber die Meisterklasse der Keramischen Fachschule in München. Danach arbeitete er zehn Jahre in den Werken Villeroy & Bloch und der Tonwarenfabrik Rössler. Auch wenn Gerber später in anderen Medien tätig war fand das Material Ton immer wieder Platz in seinen Werken. 1970 eröffnete Gerber ein Atelier am Berner Nydeggstalden und begann seinen Werkzyklus als Plastiker und Designer. Gerber sah sich stets in dieser Doppelrolle und trennte die beiden Arbeitsfelder auch strikt voneinander, indem er für die Tätigkeit als Industriedesigner das Pseudonym C.H. Clayberg benutzte. (*)
In der Schweiz werden nur auf einem physischen Gerät gespeicherte digitale Daten automatisch an die erbrechtlich geltenden ErbInnen vererbt. Nicht aber virtuell gespeicherte Daten wie Fotos oder Videos in einer Cloud. Damit wichtige Daten nach dem Tod nicht verloren gehen, lohnt es sich, den eigenen digitalen Nachlass frühzeitig zu regeln. Mit dem richtigen Knowhow gehe das rasch und unkompliziert, verspricht die Swisscom:
Im Bereich Radio hat «Memobase.ch» einen grossen Schritt nach vorne gemacht: Es sind neu zwölf Radiobestände mit insgesamt 171’948 Beiträgen von Schweizer Radio und Fernsehens SRF dazugekommen, die nun auf dem Portal für audiovisuelles Kulturgut recherchierbar sind.
In Zusammenarbeit mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia bietet ein schweizweiter Zusammenschluss von Veranstaltungsorten Residenzen für Zirkusschaffende an. Darunter sind das Spot Sion, Station Circus Basel, Kaserne Basel, Nebia Biel, Bühnen Aarau, Zirkusquartier Zürich, Forum Meyrin Genf und Teatro Dimitri Verscio.
Die 45. Solothurner Literaturtage finden vom 19. bis 21. Mai 2023, wie immer am Wochenende nach Auffahrt, statt: 150 Veranstaltungen, 76 Werkschaulesungen eingebettet in ein Rahmenprogramm mit unter anderem drei Preisverleihungen, einem abwechslungsreichen Familienprogramm, Fachveranstaltungen und Podien zu aktuellen Diskursen; vor Ort und aus drei Sälen auch im Audiostream. Eröffnet werden die Literaturtage am 18. Mai mit einem Übersetzungsreigen und musikalischer Umrahmung von Milena Patagônia auf Berndeutsch und Serbisch.
Jessica Peppel-Schulz (Bild) übernimmt per 1. Oktober 2023 die Geschäftsführung von Tamedia. Sie folgt im Rahmen einer langfristigen Nachfolgeplanung auf Andreas Schaffner. Dieser wird in Zukunft mit einem reduzierten Pensum für Mandate und ausgewählte Projekte zur Verfügung stehen.
Christian Liechti (Bild) wird neuer Leiter des SRF-«Regionaljournals BE FR VS». Er übernimmt die Redaktionsleitung ab November 2023 von Peter Brandenberger, der die Leitung seit 1992 innehat. Peter Brandenberger wird SRF Ende Oktober 2023 verlassen und in Pension gehen.
Die SRG / SSR schliesst das Jahr 2022 mit einem Jahresergebnis von 27,6 Millionen Franken ab. Die «konsequente Umsetzung» der 2018 ausgelösten Kostensenkungsmassnahmen, Werbeeinnahmen grosser Sportereignisse und gute Einschaltquoten der TV-Kanäle hätten die finanzielle Situation der SRG weiter stabilisiert, schreibt die SRG / SSR. Und weiter: «Grosse Herausforderungen löste der russische Angriffskrieg auf die Ukraine aus.» Wie alle anderen Unternehmen sei auch die SRG / SSR von der dadurch verursachten Energiekrise und den Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten betroffen.
«Wir haben Fehler gemacht. Wir haben im letzten Jahr zu breit investiert und müssen nun den Kurs korrigieren.», schreibt die «Republik» in einem Rundmail an ihre «VerlegerInnen». «Wir haben in mehrere Wachstumsprojekte investiert. Einige davon waren zwar eine Bereicherung – aber das geplante Wachstum brachten sie nicht. Was vor allem wuchs, waren die Ausgaben. Weiterhin haben wir die Infrastruktur gestärkt – statt uns mit aller Kraft auf unser Kerngeschäft zu konzentrieren: die Publizistik.» Und schliesslich: «Wir haben zu lange gezögert, bevor wir die Bremse gezogen haben.»
Der Fritz-Gerber-Award wird auch in diesem Jahr drei jungen MusikerInnen verliehen, die an der Lucerne Festival Academy im Rahmen des Sommer-Festivals 2023 teilnehmen: der Cellistin Elide Sulsenti, dem Posaunisten Romain Nussbaumer und dem Perkussionisten Noah Rosen. Seit 2015 wird der renommierte Förderpreis jährlich an junge, hochbegabte KünstlerInnen vergeben. Er umfasst ein Stipendium zur Teilnahme an der Akademie im Wert von CHF 10’000 und zusätzlich ein Preisgeld von CHF 10’000.
Das Theater am Hechtplatz in Zürich wurde 1959 eröffnet und ist ein Kleintheater direkt beim Bellevue in Zürich. Es bietet rund 260 Plätze und wird von der Stadt Zürich Kultur betrieben. Das Bühnenprogramm besteht aus unterschiedlichen Formen der Kleinkunst. Die denkmalgeschützten Räumlichkeiten des Theaters werden voraussichtlich in den Jahren 2025/26 vollständig saniert und betrieblich angepasst. Das Präsidialdepartement der Stadt Zürich sucht per 1. September 2024 oder nach Vereinbarung eine «innovative und fachlich breit aufgestellte» Leitung Hechtplatz, befristet auf 4 Jahre mit Verlängerungsoption (80–100 %).
Als Nachfolge des jetzigen Direktors (infolge Pensionierung) sucht die Fotostiftung Schweiz in Winterthur per Sommer 2024 eine/n Direktor/in. Die Direktion ist verantwortlich für die Gesamtführung der Fotostiftung. Sie setzt die Zielsetzungen der Stiftungsstatuten, die Vorgaben des Stiftungsrates und die Leistungsvereinbarungen mit den Geldgebern (insbesondere dem Bundesamt für Kultur) um. Die Direktion wird begleitet von der administrativen Leiterin und unterstützt von einem Team aus 20 Mitarbeitenden.
Der am 2. Juli 1930 in Pittsburgh (Pennsylvania) als Frederick Russell Jones geborene Jazz-Pianist, Komponist und Arrangeur Ahmad Jamal (Bild) ist am 16. April 2023 in Ashley Falls (Massachusetts) gestorben. 1952 trat er dem Ahmadiyya-Islam bei. Ahmad Jamal verfügte über eine individuelle Stilistik, Komponier- und Spielweise; für den weltberühmten Trompeter Miles Davis war er die «grösste Inspiration.»
Radio SRF 3, heute Montag, 20.03 Uhr
Der am 6. Dezember 1940 in Bern geborene Schweizer Botaniker Klaus Ammann (Bild) ist am 12. April 2023 in Neuchâtel gestorben. Erstmals bekannt wurde er durch seine Forschung mit und über Flechten. Seine Dissertation legte er 1972 über die Geschichte der Vegetation und der Gletscher in den Alpen mit summa cum laude bei Max Welten ab. Von 1976 an war Ammann Dozent für Biodiversität und Vegetationsökologie am geobotanischen Institut der Uni Bern. 1996 wurde er zum Direktor des Botanischen Gartens Bern ernannt. Im Alter von 59 Jahren wurde er in Bern als Honorarprofessor geehrt. Die Position als Gartendirektor hatte er ebenso wie seine Professur bis zu seiner Pensionierung und Emeritierung anfangs 2006 inne. Auch danach war Ammann in zahlreichen Forschungsprojekten, Kommissionen, Arbeitsgruppen etc. auf nationaler und internationaler Ebene sehr aktiv. «Klaus Ammann wurde von seinen KritikerInnen (…) dafür gerügt, eng mit gentechnisch arbeitenden Unternehmen zusammenzuarbeiten und sich teilweise seine Forschungsarbeit durch diese finanzieren zu lassen.» (*)
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 22. April 2023, 11.03 Uhr
Stabübergabe bei der «NZZ»: Nach zehn Jahren als Verwaltungsratspräsident hat Etienne Jornod am Samstag bei der 155. ordentlichen Generalversammlung der AG für die «Neue Zürcher Zeitung» das Amt wie angekündigt an Isabelle Welton übergeben. Christoph Schmid wurde als Vizepräsident bestätigt. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Florian Harms und Thomas D. Meyer. Sie folgen auf Etienne Jornod und Bernd Kundrun. Ausserdem stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre der beantragten Dividende in Höhe von 200 CHF pro Aktie zu. Dazu kommt eine Sonderdividende von CHF 400 pro Aktie aufgrund der Neuordnung der Beteiligungsverhältnisse an CH Media.
Knapp 40 Konzerte auf 14 Bühnen, über 60 Kulturereignisse in 5 Tagen und verschiedene Bars und Clubs sowie Kunst verteilt im ganzen Dorf versprechen vom 19. bis am 23. April 2023 in Stans anregende, laute und farbige Tage.