GARDI HUTTER: «UND AM SCHLUSS IST ENDE!»
44 Jahre Tour – 4 Solos – 4444 Vorstellungen – und viele Adieus
44 Jahre Tour – 4 Solos – 4444 Vorstellungen – und viele Adieus
44 Jahre Tour – 4 Solos – 4444 Vorstellungen – und viele Adieus
Nach etwas mehr als drei Jahren intensiver Vorarbeiten lancieren die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Bern und Solothurn das Kulturgüterportal Nordwestschweiz (KIMnet). «Der gemeinsame Web-Auftritt bietet einen einmaligen Einblick in das materielle Kulturerbe der Region und bildet einen wichtigen Meilenstein des gemeinsamen Kooperations- und Leuchtturmprojekts, das im Oktober 2020 seinen Anfang nahm und die Digitalisierung in den Museen und Sammlungen unterstützen soll.», schreiben die InitiantInnen.
2023 war das letzte Jahr der Vierjahresperiode des Pacte de l’audiovisuel und ein gutes dazu: «Die SRG-SSR unterstützte die unabhängigen FilmproduzentInnen wie noch nie.», schreibt sie in der Mitteilung vom Dienstag. Und weiter: «Auch die Neuverhandlungen für die Periode 2024–2027 fanden in Rekordzeit einen Abschluss.» Alle Zahlen und Fakten zur Filmförderung finden sich in der Broschüre «Facts & Figures – Pacte de l’audiovisuel».
In der Galerie Komische Kunst von Pfuschi Cartoon an der Spitalackerstrasse 74 in Bern offenbaren 50 Kreative bildlich ihr Wissen zur obigen Frage. Die Gruppenausstellung wurde am vergangenen Wochenende eröffnet und sie ist noch zu besuchen bis am 19. Mai 2024 (jeweils FR, SA + SO von 14 bis 18 Uhr).
Ausstellung in der Abegg-Stiftung Riggisberg, bis am 10. November 2024, täglich von 14.00 bis 17.30 Uhr
Ausstellung und weitere Veranstaltungen im Kloster Schöntal, bis am 3. November 2024
Stipendienverleihung und Ausstellungs-Eröffnung in der Kunsthalle Bern: am Freitag, 3. Mai 2024, 18 – 21 Uhr – Ausstellung vom 4. bis am 26. Mai 2024
Photoforum Pasquart Biel-Bienne, du 3 mai jusqu’au 25 août 2024
Vom 3. bis am 26. Mai 2024 in Biel-Bienne
Ausstellung im Spielzeug Welten Museum Basel, bis am 27. Oktober 2024
Ausstellung im Kunstmuseum Basel | Neubau, bis am 21. Juli 2024
Die Sommerausstellung der Fondation Beyeler in Riehen / Basel kann ausnahmsweise schon während dem Aufbau besucht werden. Jeden Tag werden weitere Kunstwerke ausgepackt und aufgebaut, Installationen getestet und in Betrieb genommen. Bis am 18. Mai 2024 können die Besuchenden dem «Making-of» der Sommerausstellung beiwohnen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Der langjährige ehemalige Zürcher Zahnarzt und seit Jahrzehnten in seiner Freizeit leidenschaftlich wirkende Konzertfotograf Ueli Frey hat letzte Woche im Verlag Sturm & Drang unter dem Titel «LIVE IN CONCERT» ein Doppelpack mit zwei Fotobüchern herausgegeben: Band 1 umfasst die «Analog Years» und Band 2 die «Digital Years». Ueli Frey hat seit 1974 insgesamt mehr als 1’500 Konzerte von weit mehr als 100 KünstlerInnen fotografisch dokumentiert. Dabei reicht das Panorama von Frank Zappa bis Polo Hofer, von Philipp Fankhauser bis Freddie Mercury, von Nina Hagen bis Angelique Kidjo und von ZZ Top bis Züri West. Die beiden Bücher umfassen insgesamt mehr als 400 Seiten. Die Bilder werden z.T. von kleinen Anekdoten begleitet. Das Doppelpack «LIVE IN CONCERT» kostet gemäss Herausgeber-Webseiten 89 Franken.
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 4. Mai 2024, 11.03 Uhr
Ausstellung im Vitra Design Museum, Weil am Rhein (D), bis am 1. September 2024
Ausstellung im Museum der Kulturen Basel, bis am 27. April 2025
Der am 11. April 1961 in Melle (Dép. Deux-Sèvres) geborene französische Filmregisseur, Drehbuchautor und Kameramann Laurent Cantet (Bild) ist am 25. April 2024 in Paris gestorben. Cantets grösster Erfolg war «Entre les murs» («Die Klasse», 2008). Der fünfte Spielfilm des Regisseurs, eine Sozialstudie über eine Pariser Schulklasse, gewann mit der Goldenen Palme 2008 den Hauptpreis der 61. Filmfestspiele von Cannes. Monate später wurde der Film als offizieller französischer Beitrag für die Nominierung um den besten fremdsprachigen Film bei der Oscarverleihung 2009 ausgewählt und im selben Jahr für den Europäischen Filmpreis nominiert. 2018 wurde Cantet in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt. (*)
Der am 13. Juli 1938 in Berlin geborene deutsche Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent, Schauspieler und Arzt Michael Alexander Verhoeven (Bild) ist am 22. April 2024 gestorben. Von 1966 bis zu seinem Tod war er mit der Schauspielerin Senta Berger verheiratet. Besonders berühmt wurde sein Film «Die weisse Rose» über die Geschwister Scholl. Jeweils zusammen mit Senta Berger wurde er 1999 mit dem Bundesverdienstkreuz und 2002 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. 2005 erhielt Michael Verhoeven den Marion-Samuel-Preis, der besonders wirkungsvolle Weisen gegen das Vergessen, Verdrängen und Relativieren der von Deutschen in der Zeit des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen auszeichnet. Verhoeven war 2003 eines der Gründungsmitglieder der Deutschen Filmakademie.
Ausstellung im Stadtmuseum Aarau und in der Schule für Gestaltung, Aarau, bis am 2. Juni 2024
Stadtmuseum Aarau: «Eine Ausstellung über Held:innen, Vorbilder und Idole – Der erste KI-begleitete Ausstellungsbesuch!» – Vom 27. April 2024 bis am 27. April 2025
Ausstellung im Stadtmuseum Aarau und in der Schule für Gestaltung, Aarau, bis am 2. Juni 2024
Eine Journalistin und vier Journalisten aus der Deutschschweiz, ein Journalist aus der Romandie und ein Team aus der Deutschschweiz teilen sich die Schweizer Medienpreise. Matthias Niederberger und Fabian Duss werden «Swiss Press Journalists of the Year» und Dominic Nahr wird «Swiss Press Photographer of the Year». Die Swiss Press Awards 2024 wurden am Freitag, dem 26. April in der Universität Bern von der Fondation Reinhardt von Graffenried verliehen.
Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Freitag, 9.05 Uhr / Wiederholung um 18.30 Uhr / Podcast
Die 1951 in Lugano geborene Tessiner Schriftstellerin, Pianistin und Therapeutin Giuliana Pelli Grandini (Bild) ist am 21. April 2024 gestorben. Ihr erstes Buch, «La statuina di Meissen e il Mandala» (Casagrande 1999 / Bollati Boringhieri 2000) ist auf Deutsch unter dem Titel «Albarosa» erschienen (hep Verlag 2005). Für «La mummia bambina» (Casagrande 2004) wurde sie 2005 von der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet.
Der am 25. September 1937 in Zürich geborene Schweizer Komponist und Musiker Thomas Kessler (Bild) ist gestorben. Er gehörte zu den Pionieren der elektronischen Musik und leitete in Berlin das legendäre Electronic Beat Studio. Von 1973 bis 2000 lehrte er Komposition und Musiktheorie an der Musik-Akademie Basel, wo er das Elektronische Studio aufbaute. Gemeinsam mit Gérard Zinsstag gründete er in Zürich die Tage für Neue Musik, mit Wolfgang Heiniger in Basel das Echt!Zeit-Festival für live-elektronische Musik. Kessler wurde 2005 mit dem Kompositionspreis Marguerite Staehelin des Schweizer Tonkünstlervereins und 2018 mit einem Schweizer Musikpreis geehrt und er war Mitglied der Berliner Akademie der Künste. 2019 wirkte Thomas Kessler als «composer in residence» beim Lucerne Festival. Zu seinen Werken gehören Kammermusikstücke, Orchesterwerke und Kompositionen mit Live-Elektronik. Seit 1973 setzte er vermehrt Tonband, Synthesizer und Computer ein.
Derzeit laufen in Zürich die Dreharbeiten für die SRF-Kino-Koproduktion «Puppen & Krieger». Lisa Blatter inszeniert die von ihr geschriebene Geschichte über ein Paar, dessen Liebe nach einer Fehlgeburt beinahe zerbricht. In den Hauptrollen spielen Carla Juri und Dashmir Ristemi.
Der am 4. Januar 1941 in Lausanne geborene Schweizer Autor, Maler, Illustrator, Grafiker und Zeichner Étienne Delessert (Bild), der seit den 1960er-Jahren als Kinderbuchautor und Kinderbuchillustrator in Europa und den USA tätig war, ist am 21. oder 22. April 2024 in Lakeville (Connecticut, USA) gestorben. Er arbeitete von 1959 bis 1974 als Werbegrafiker in der Schweiz, in Paris und New York City. 1967 erschien sein erstes Buch «Sans fin la fête» (englisch: The Endless Party, deutsch: Die lange Reise der Tiere). Weitere erfolgreiche Kinderbücher entstanden aus einer Zusammenarbeit mit Eugène Ionesco und Jean Piaget. Delessert hat über 80 Bücher illustriert, wovon einige in 14 Sprachen übersetzt wurden. In den 1970er-Jahren produzierte Delessert für das Schweizer Fernsehen die Kinderreihe «Yok-Yok». Sie wurde 1979 von Gallimard in Paris als Comicstrips verlegt. 2023 schenkte er dem Kanton Waadt rund 200 Werke, die auf verschiedene Institutionen, darunter das Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne, verteilt wurden. (*) 2023 erhielt Delessert den Schweizer Grand Prix für Design.
Ausstellung des Vereins «Das Wandbild muss weg!» im Bernischen Historischen Museum Bern, vom 25. April 2024 bis am 1. Juni 2025
Der Pardo d’Onore Manor des diesjährigen Locarno Film Festivals, der herausragende filmische Leistungen ehrt, wird am 16. August 2024 an die international bekannte neuseeländische Filmemacherin Jane Campion (Bild) vergeben.
Das Archiv des Ansichtskartenverlags Photoglob-Wehrli ist das bedeutendste seiner Art. 13’000 Fotografien des Verlags Wehrli mit Schweizer Ortsbildern und Landschaften aus dem Zeitraum 1897 bis 1934 sind nun auf «www.helveticarchives.ch» erschlossen und stehen auf Wikimedia Commons allen frei zur Verfügung. Der wertvolle Fotobestand ermöglicht den Nutzenden eine Entdeckungsreise durch die Schweiz.
Die achtzehn prämierten Werke des SNF-Wettbewerbs für wissenschaftliche Bilder 2024 erschliessen unbekannte, vielfältige Blickwinkel auf die moderne Wissenschaft und sie zeigen, wie Unsichtbares sichtbar wird.
Das Berner Lesefest Aprillen findet vom 24. bis am 27. April 2024 im Schlachthaus Theater in der Berner Rathausgasse statt. Aprillen wird vom gleichnamigen Verein organisiert und vom Schlachthaus Theater koproduziert. Das Berner Lesefest Aprillen wurde 2014 von Sandra Künzi und Tabea Steiner in Zusammenarbeit mit den beiden damaligen Leiterinnen des Schlachthaus Theaters, Maike Lex und Myriam Prongué, gegründet.
Die Stadt Chur und das Bündner Kunstmuseum präsentieren eine Hommage zum Gedenken an den Künstler HR Giger, der im Jahr 2014 gestorben ist. Anlässlich seines 10. Todestages findet eine Reihe von Ausstellungen in Chur statt, die das vielschichtige Schaffen und die Verbindung des Künstlers mit seiner Geburtsstadt zelebriert. Ausserdem kommt ein Buch zu den frühen Jahren von HR Giger heraus.
Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom heutigen Dienstag, 13.03 Uhr
In den letzten Jahren haben verschiedene Studien die prekäre Einkommenssituation vieler Kulturschaffenden aufgezeigt. Auch die Corona-Pandemie hat diese schwierige Situation sichtbar gemacht und verschärft. In diesem Zusammenhang hat der Nationale Kulturdialog Empfehlungen sowie «Good Practices» zur angemessenen Entschädigung der Kulturschaffenden verabschiedet.
Auch 2024 zeichnet die Fritz-Gerber-Stiftung zusammen mit dem Lucerne Festival drei junge hochbegabte MusikerInnen aus, die an der Lucerne Festival Academy im Rahmen des Sommer-Festivals teilnehmen. Die Flötistin Phoebe Bognár, der Pianist Francisco Morais Fernandes und der Schlagzeuger Santiago Villar Martín erhalten jeweils CHF 10’000 Preisgeld, zusätzlich wird mit weiteren CHF 10’000 die Teilnahme an der Lucerne Festival Academy im kommenden Sommer ermöglicht.
Der am 28. März 1942 in Boston (Massachusetts) geborene US-amerikanische Philosoph Daniel Dennett (Bild) ist am 19. April 2024 in Portland (Maine) gestorben. Er galt als einer der führenden Vertreter eines entschiedenen Naturalismus‘ in der sogenannten Philosophie des Geistes. Dennett war Professor für Philosophie und Direktor des Zentrums für Kognitionswissenschaft an der Tufts University (bei Boston). (*) Er hat zahlreiche Bücher publiziert.
Die Schriftstellerin Gertrud Leutenegger (Bild) erhält den Kunstpreis 2024 der Stadt Zürich. Die Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste geht an Karen Roth-Krauthammer, Präsidentin des Kulturvereins Omanut, Forum für jüdische Kunst und Kultur.
Vom 24. April bis am 19. Mai 2024 sind im Rahmen der 19. Ausgabe des Migros-Kulturprozent-Tanzfestivals Steps zehn Highlights aus dem aktuellen Tanzgeschehen in der Schweiz zu Gast. Neun Compagnien aus dem In- und Ausland bespielen insgesamt 36 Bühnen und bringen den Zauber des zeitgenössischen Tanzes in alle Landesteile.