«SILVIA BÄCHLI. DASS EINS ZUM ANDERN WURDE. WELCHES WELCHES IST?»
Ausstellung im Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus, bis am 18. August 2024
Ausstellung im Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus, bis am 18. August 2024
Ausstellung der Fotostiftung Schweiz, Winterthur, vom 1. Juni bis am 6. Oktober 2024
Das Künstlerhaus in Ins/Anet öffnet für das Publikum ab 7. Juni 2024 nach 12-jähriger Vorbereitung und ermöglicht «eine Entdeckungsreise in das künstlerische und gesellschaftliche Universum von Albert Anker im authentischen Rahmen des historischen Anker-Hauses und der respektvollen und eleganten Erweiterung mit dem zeitgenössischen Kunstpavillon.», wie es auf der Webseite des Zentrums heisst. Das Centre Albert Anker zeigt im Gegensatz zu den Museen nicht die bekannten und bewunderten Gemälde, sondern ermöglicht die nahe Begegnung mit dem Künstler, seiner Zeit, seinem Lebensraum und unbekannten Werken, Dokumenten und Objekten: «Es ist ein lebendiges Archiv für alle, das überraschende und berührende Eindrücke hinterlässt, die den Künstler in einem neuen Licht erscheinen lassen.» Der Besuch in Ins umfasst die Dauerausstellung, das Künstleratelier und die historische Wohnung mit Führung sowie die Wechselausstellung im Kunstpavillon. Saisonal verschiedenen Angebote sind zu beachten wie auch die erforderliche Online-Buchung.
Ausstellung im Centre Dürrenmatt Neuchâtel (CDN), mit Werken von Friedrich Dürrenmatt, Udo Rondinone und Christine Sefolosha, vom 1. Juni bis am 29. September 2024 – Vernissage am Samstag, 1. Juni 2024, 17 Uhr, Eintritt frei
Ausstellung im Vitra Design Museum, Weil am Rhein (D), bis am 11. Mai 2025
Vor drei Wochen startete eine Task Force der SRG-SSR mit den Vorbereitungsarbeiten für den Eurovision Song Contest 2025 in der Schweiz. Städte, die sich für die Durchführung des ESC interessieren, haben diese Woche nun das detaillierte Anforderungs-Dossier erhalten.
Der am 11. November 1934 in Le Havre (F) geborene französischsprachige Schweizer Journalist Claude Torracinta (Bild), der von 1969 bis 2003 bei der Télévision Suisse Romande (TSR) arbeitete, ist am 29. Mai 2024 gestorben. Von 1960 bis 1969 war er für die Tageszeitung «Tribune de Genève» zuerst als Verantwortlicher der Wirtschaftsrubrik, dann als Chef der allgemeinen Nachrichten und zuletzt als Paris-Korrespondent tätig. Ab 1969 war er bei der TSR angestellt, wo er von 1969 bis 1978 die eben gegründete Informationssendung «Temps présent» leitete. 1972 wurde er zudem Chef der Magazinsendungen und von 1989 bis Ende 1992 Nachrichtendirektor. Danach hat er noch bis 2003 als Journalist für die TSR gearbeitet. Er hat zahlreiche Fernsehsendungen produziert, u.a. «Destins», «En direct avec…», «Table ouverte», «Genève ou le temps des passions» und «Les banques suisses en question». (*)
Radio SRF 1, «Schnabelweid» vom heutigen Donnerstag, 20.03 Uhr
Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen, vom 1. Juni bis am 8. September 2024. Eröffnung: 31. Mai 2024, 18.30 Uhr
Ausstellung im Kunst(Zeug)haus Rapperswil, bis am 4. August 2024
Ausstellung im Nordamerika Native Museum NONAM Zürich, bis am 16. März 2025
Das Zürcher Blickfelder Festival ist ein Festival der Künste für junges Publikum. Es findet während elf Tagen, vom 30. Mai bis am 9. Juni 2024, an acht Spielorten statt. Das Blickfelder Festival zeigt internationale Theater- und Tanzproduktionen für ein junges Publikum und realisiert lokale Projekte zwischen Schulen und Kulturschaffenden. Durch ein vielfältiges Kulturprogramm und Mitmachangebote bespielt Blickfelder alle zwei Jahre die Stadt Zürich. Von 1992 bis 2020 verantwortete die Fachstelle Schule+Kultur Zürich die Festivalorganisation. Seither plant und realisiert der Verein Festival für ein junges Publikum Zürich das Blickfelder Festival.
Das Bernische Historische Museum (BHM) soll nach seiner Eröffnung vor 130 Jahren erstmals umfassend saniert werden. Das Beurteilungsgremium des Studienauftrags unter der Leitung von Stiftungsratspräsident Luc Mentha beantragt, das Team ARGE Bellorini Architekt·innen / Kast Kaeppeli Architekten, Bern, mit Kossmanndejong, Amsterdam (NL), mit der Gesamterneuerung zu beauftragen. Ihr Projekt «Viola W.» überzeugte das Beurteilungsgremium und den Stiftungsrat «durch den sorgfältigen Umgang mit der historischen Bausubstanz und die geschickte Ergänzung mit einem Anbau», heisst es in der Medienmitteilung vom Mittwoch. Das Museum schreibt weiter: «Mit diesem Projekt bekommt das BHM einen neuen wertigen und zeitgemässen Gesamtauftritt.»
Aargauer Kunsthaus, Aarau, vom 29. Mai bis am 27. Oktober 2024 – Vernissage: Mittwoch, 29. Mai 2024, 14 Uhr
Der Schweizer Animationsfilmer Claude Barras (Bild) wird am diesjährigen Locarno Film Festival mit dem Locarno Kids Award la Mobiliare ausgezeichnet. Der Preis würdigt Persönlichkeiten, die jüngere Generationen fürs Kino begeistern. Der Künstler hinter dem beliebten modernen Klassiker «Ma vie de Courgette» («Mein Leben als Zucchini», 2016) wird seinen neuesten Spielfilm «Sauvages» (2024), der kürzlich in Cannes Premiere feierte, am Dienstagabend, 13. August 2024, auf der Piazza Grande in Locarno präsentieren.
Gianna Molinari (Bild) kann am 24. Juni 2024 im Literaturhaus Zürich den diesjährigen ZKB-Schillerpreis entgegennehmen. Der mit 20’000 CHF dotierte Preis wird alljährlich von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) an regionale Autorinnen oder Autoren vergeben. Auf Vorschlag des Stiftungsrates der Schweizerischen Schillerstiftung wird der Literaturpreis schon seit 1979 ausgerichtet und ist somit das ältestes Literaturengagement der ZKB. Zudem wurde bereits am 23. Mai 2024 der Terra-Nova-Preis Literatur im Literaturhaus Thurgau/Bodmanhaus in Gottlieben an Ralph Tharayil für «Nimm die Alpen weg» verliehen. Und beim Festival Le livre sur les quais (Morges, 30. August bis 1. Sept. 2024) erhält Camille Logoz für die Übersetzung von Lika Nüsslis «Starkes Ding» («Une enfance de paille») den Viceversa-Preis für literarische Übersetzung.
Seit 2010 vergibt der Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband (SBVV) die Auszeichnungen «Buchhandlung und Verlag des Jahres». Das Publikum hat nun für dieses Jahr gewählt: Aus je drei nominierten Verlagen und Buchhandlungen hat es die Buchhandlung zum Zytglogge und den Verlag vatter&vatter, beide aus Bern, auserkoren. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten ein Preisgeld von je 5’000 Franken, das vom Buchzentrum gesponsert wird. Die alljährliche Generalversammlung des SBVV bildet jeweils den würdigen Rahmen für die Verleihung der prestigeträchtigen Auszeichnungen «Buchhandlung des Jahres» und «Verlag des Jahres».
Am Wochenende begann das Fotofestival Lenzburg; es dauert noch bis am 23. Juni 2024. Mit 20 Ausstellungen, 13 Standorten, 3 Gruppenausstellungen und AutorInnen aus 3 Kontinenten ist das Fotofestival 2024 die bisher reichhaltigste und umfangreichste Ausgabe in der Geschichte des Festivals.
Vom Donnerstag, 30. Mai, bis am Sonntag, 2. Juni 2024, im Kanton Luzern
Der am 9. September 1945 in Omaha (Nebraska) geborene US-amerikanische Organist, Komponist und Sänger Doug Ingle (Bild) ist am 24. Mai 2024 gestorben. Er war Gründungsmitglied der Band Iron Butterfly und arbeitete bei ihr an den Alben «Heavy», «In-A-Gadda-Da-Vida», «Ball» und «Metamorphosis» mit. Das bekannteste Lied der Band, «In-A-Gadda-Da-Vida», stammt aus seiner Feder. Mit den anderen Mitgliedern schrieb er gemeinsam an den Hits «Soul Experience», «In the Time of Our Lives» und «Easy Rider». Ingle verliess die Gruppe 1971. Im Jahr 1994 kehrte Ingle zu Iron Butterfly zurück und wollte mit der neuen Band auch ein Album aufnehmen. Es kam jedoch nie dazu, und Ingle stieg 1999 wieder aus. Ingle – 1970 bereits Multimillionär – war nach dem Ende der Band insolvent und musste seine Farm in den Woodland Hills verkaufen. (*)
Der Stiftungsrat der Zürcher Filmstiftung hat Hercli Bundi (Bild) in einem mehrstufigen Auswahlverfahren als neuen Geschäftsführer gewählt. Er löst Julia Krättli ab, welche die Stiftung nach fünfeinhalb Jahren auf eigenen Wunsch verlassen wird, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Beim 75. WAN-IFRA World News Media Congress in Kopenhagen, Dänemark, wurde die Schweizerin Ladina Heimgartner (Bild), Head Media Ringier AG & CEO Ringier Media Switzerland, am Montag zur Präsidentin des Weltverbandes der Zeitungs- und NachrichtenverlegerInnen gewählt.
Der am 10. Januar 1938 in Biel-Bienne geborene Schweizer Pantomime, Schauspieler, Regisseur, Autor, Performance-Künstler, Grafiker und Kunstmaler Peter Wyssbrod (Bild) ist am 7. Mai 2024 gestorben, wie trauernde WeggefährtInnen in den sozialen Medien schreiben. In den 1970er- und 1980er-Jahren war Wyssbrod ein bewunderter Künstler in Kleintheatern und Kulturzentren der Schweiz und im Ausland. Seine (Solo-)Programme trugen Titel wie «Spiel ohne Worte» (1971), «Ordures/Abfall» (UA 1974), «La Création du Monde» (UA 1975), «Le Grand Départ» (UA 1976), «Hommage au théâtre» (1979-2006) und «Entracte» (1981-2007). Das Multitalent kreierte auch stets selber das Bühnenbild. Später wirkte Wyssbrod auch in Filmen wie «Anna Göldin – Letzte Hexe» (1991), «Herbstzeitlosen» (2006), «Tod in der Lochmatt» (2007), «Mord hinterm Vorhang» (2011), «Der Verdingbub» (2011) oder «A Forgotten Man» (2022) mit. Ab 2008 veröffentlichte er die eigenen Filme der Trilogie von Künstlerporträts «Martin Ziegelmüller», «Heinz-Peter Kohler» und «Wolfgang Zät». Im Jahr 1985 erhielt Peter Wyssbrod den Bieler Kulturpreis und 2006 den Schweizer Kleinkunstpreis «Goldener Thunfisch».
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 1. Juni 2024, 11.03 Uhr
Der Singer-Songwriter Bastian Baker (Bild) aus Lausanne wird sich fortan als erster Botschafter aus der Romandie für UNICEF Schweiz und Liechtenstein engagieren, wie die Organisation am Samstag mitteilte. UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.
Der Verwaltungsrat der SRG-SSR hat am Samstag Susanne Wille (Bild) zur neuen Generaldirektorin der SRG-SSR gewählt. Die Delegiertenversammlung als höchstes Organ der SRG-SSR hat die Wahl genehmigt. Susanne Wille tritt die Nachfolge von Gilles Marchand an, der seine Funktion Ende 2024 abgibt.
Am 30. Juni 2024 wird in Klagenfurt am Wörthersee der 48. Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. Die Tage der deutschsprachigen Literatur 2024 finden vom 26. bis 30. Juni im ORF-Theater des Landesstudios Kärnten statt. Die Namen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden am Freitag bekannt gegeben. Aus der Schweiz sind Sarah Elena Müller, Jurczok und Semi Eschmamp dabei.
Den ersten Preis des internationalen True Story Awards 2024 gewann am Freitag in Bern der Inder Rahul Bhatia für seinen Artikel «The Trials of an Indian Witness: How a Muslim Man was caught in a Legal Nightmare». Den zweiten Preis erhielt Hannah Dreier für «The Kids on the Night Shift». Und der dritte Preis ging an Juan Martinez d’Aubusson für «We, The Massacred».
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider hat am Freitag drei bedeutende mesopotamische Kulturgüter, eine Statue und zwei Reliefs, an den Vizepremierminister und Aussenminister der Republik Irak, Fuad Hussein, übergeben. Die drei zwischen 1700 und 2800 Jahre alten mesopotamischen Kulturgüter waren im Rahmen eines Strafverfahrens im Kanton Genf eingezogen worden. Die Restitution fand im Bundesamt für Kultur (BAK) statt, wo die Objekte bis zum 7. Juni 2024 in einer öffentlichen Sonderausstellung gezeigt werden.
Sabina Brocal (Bild) wird ab 1. August 2024 den Bereich Kulturförderung innerhalb der Abteilung Kultur Basel-Stadt verantworten. Die Kulturmanagerin ist derzeit stellvertretende Leiterin des Amts für Kultur von Winterthur. Die Geschäftsleitung der Abteilung Kultur ist nun komplett.
Beim diesjährigen 77. Filmfestival von Cannes wurde die Schauspielerin Anasuya Sengupta (Bild) für ihre Leistung in der Schweizer Co-Produktion «The Shameless» von Konstantin Bojanov im Wettbewerb «Un certain regard» als «Beste Schauspielerin» ausgezeichnet.
Sechs Kameramänner und zwei Editorinnen sind am Freitagabend in Köln mit dem diesjährigen Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet worden. Der Ehrenpreis 2024 ging an den Schweizer Kameramann Rainer Klausmann (Bild). Auch zwei Nachwuchspreise wurden verliehen. Seit 1982 würdigt der Deutsche Kamerapreis herausragende Leistungen in Bildgestaltung und Schnitt.
Ausstellung im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, bis am 27. Oktober 2024
Mit dem Zentrum Künste und Kulturtheorie (ZKK) führen die Universität Zürich (UZH) und die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ab 2024 ein gemeinsames Zentrum. Beteiligt sind die Philosophische Fakultät (UZH) und das Departement Kulturanalysen und Vermittlung (ZHdK). Im Fokus stehen Austauschprozesse zwischen künstlerischer und theoretischer Praxis; und ab Juli 2024 wird eine DIZH-Brückenprofessur für Digitale Kulturen und Künste eingerichtet, die an beiden Hochschulen forscht und lehrt.
Der Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA) hat sieben Stipendien in einer Gesamtsumme von 60’000 Franken an Schweizer oder in der Schweiz lebende Choreografinnen und Choreografen vergeben. Ziel der jährlichen Stipendienvergabe ist es, Choreografinnen und Choreografen beim Schaffen originaler Tanzprojekte zugunsten professioneller, freier Tanzkompanien in der Schweiz zu unterstützen.
Sol Gabetta (Bild) erhält den Schweizer Grand Prix Musik 2024. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Bundesamt für Kultur (BAK) «eine Musikerin mit vielen Talenten, die als Solistin internationale Anerkennung geniesst». Die Schweizer Musikpreise werden am 12. September 2024 in der Salle Paderewski des Casino de Montbenon in Lausanne verliehen. Der Schweizer Grand Prix Musik ist mit 100’000 Franken dotiert, die sieben Schweizer Musikpreise sind mit je 40’000 Franken verbunden und die drei Spezialpreise Musik mit je 25’000 Franken.
Der renommierte Schweizer Künstler und Fotograf Hans Danuser mit Atelier in Zürich übergibt sein Archiv der Fotostiftung Schweiz als Schenkung. Danuser gehört zu den Wegbereitern eines neuen konzeptuellen Ansatzes, der Ästhetik, Wissenschaft und drängende Fragen der Gegenwart miteinander verknüpft. Wie das bereits 2022 übernommene Archiv von Balthasar Burkhard ist das Werk von Hans Danuser zwar wesentlich der Fotografie verpflichtet, hat aber auch einen festen Platz im grösseren Kontext der zeitgenössischen Kunst. In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler hat die Fotostiftung Schweiz nun ein Konzept zur schrittweisen Überführung und langfristigen Betreuung seines Archivs entwickelt.
Marco Goecke (Bild) wird ab Sommer 2025 neuer Künstlerischer Leiter und Haus-Choreograph des Balletts am Theater Basel. Er folgt auf Adolphe Binder, die das Ballett 2023 für zwei Jahre übernommen hatte und das Haus im Sommer 2025 planmässig verlässt. Marco Goecke wurde bis 2029 verpflichtet. Das teilte der Intendant des Theaters Basel, Benedikt von Peter, am Mittwoch mit.