ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

10. Mai 2014

«Ohne Achtsamkeit beachte ich alles» – Robert Walser und die bildende Kunst

Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, Aarau, vom 10. Mai bis am 27. Juli 2014

Bild:

Rosemarie Trockel, Triple Bob 2, 2012
Digitaldruck, Acrylfarbe und Bleistift auf Papier, 50 x 50 cm
Courtesy Sprüth Magers Berlin London
© Rosemarie Trockel, VG Bild-Kunst, Bonn 2014 / Pro Litteris, Zürich, Foto: Mareike Tocha, Köln

Mit der Überblicksausstellung Ohne Achtsamkeit beachte ich alles. Robert Walser und die bildende Kunst thematisiert das Aargauer Kunsthaus die besondere Bedeutung, die der Schriftsteller für zahlreiche bildende Künstlerinnen und Künstler hatte und hat. Die Schau zeigt neben zeitgenössischen Positionen Gemälde, denen man zu Robert Walsers Lebzeiten begegnen konnte.

Der 1878 in Biel geborene und 1956 in Herisau verstorbene Robert Walser ist im ausgehenden 20. Jahrhundert zu einer Schlüsselfigur der literarischen Moderne geworden, vergleichbar mit grossen Namen wie Franz Kafka, Robert Musil oder James Joyce.

Der Schriftsteller hat sich in origineller Manier mit bildender Kunst auseinandergesetzt und über Malerei, Künstlerfiguren und den sich damals herausbildenden ‚Kunstbetrieb‘ geschrieben. Sein umfangreiches Werk bildet einen massgeblichen Beitrag zur Entwicklung der modernen Wahrnehmungs-Ästhetik.

Sein Œuvre ist nicht nur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller von Bedeutung, sondern ebenso für das musikalische und bildkünstlerische Schaffen. Es ist das erklärte Ziel der Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, die Vielfalt von Walsers Wirkung auf die bildenden Künste erstmals breit aufzuzeigen und exemplarisch zur Diskussion zu stellen. Um die kulturhistorische Tiefe des Phänomens auszuloten, gliedert sich die Präsentation in zwei Teile.

In einem Teil der Ausstellung liegt der Fokus auf zeitgenössischen nationalen und internationalen Kunstschaffenden, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des Schweizer Schriftstellers bzw. seines Werks beschäftigen. Die Kraft, die von der Inspirationsquelle Robert Walser ausgeht, manifestiert sich in einer Fülle von künstlerischen Positionen.

Für die Ausstellung konnten Arbeiten namhafter Künstlerinnen und Künstler wie Ian Breakwell (GB), Marie José Burki (CH), Dexter Dalwood (GB), Thomas Hirschhorn (CH), Heiner Kielholz (CH), Klaus Lutz (CH), Markus Raetz (CH), Daniel Roth (D), Thomas Schütte (D), John Tremblay (USA), Rosemarie Trockel (D), Marcel van Eeden (NL) und Mark Wallinger (GB) gewonnen werden. Mit den ausgewählten Werken, die figürliche sowie abstrakte Malerei, Zeichnungen, Videoarbeiten, raumgreifende Installationen und Skulpturen umfassen, offenbart sich eine mediale Vielfalt.

Parallel zu den zeitgenössischen Positionen zeigt der historisch ausgerichtete Teil Gemälde, denen man zu Lebzeiten Robert Walsers an seinen Wohnorten in der Schweiz und in Berlin begegnen konnte.

Der Kontrast zwischen den Bildern der provinziellen Heimat und jenen der Weltstadt Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist aufschlussreich: Auf der einen Seite beschauliche Landschaften des Berner Seelands, wie zum Beispiel von Philippe Robert oder Ernst Geiger, auf der anderen Seite avantgardistische Werke heute noch bekannter Künstler wie Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt. Robert Walser hat diese, für die damalige bürgerliche Gesellschaft radikalen Bilder, in Berlin gesehen. Sie eröffneten ihm, dem sensiblen Beobachter, eine Welt, die nach vollkommen anderen Gesetzen funktionierte.

Die Ausstellung zeigt einerseits die Vielfalt von Robert Walsers Wirkung auf die bildenden Künste und lässt andererseits die den Schriftsteller Robert Walser umgebenden Bildwelten aufscheinen. Die beiden Bereiche sind nicht voneinander isoliert, sondern gehen ineinander über und ermöglichen interessante Dialoge zwischen Positionen der Gegenwartskunst und historischen Gemälden.

akh

Kontakt:

http://www.aargauerkunsthaus.ch/de/ausstellungen/aktuell/

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 10. Mai 2014
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«Ohne Achtsamkeit beachte ich alles» – Robert Walser und die bildende Kunst

Nächster Beitrag

«Du» im Mai: «Das Engadin als Inspiration»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal
    SOEBEN VERSCHICKT: DER NEWSLETTER 09/2026 VON CH-CULTURA.CH

    24. Mai 2026

  • Tinu Heiniger - Foto: © Dominique Meienberg
    FÜR TINU HEINIGER, LIEDERMACHER UND AUTOR

    24. Mai 2026

  • Rob Base (links) und DJ E-Z Rock, 2006 - Foto: Mick Tobyn, https://www.flickr.com/photos/theseen/429013775 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rob_Base_and_DJ_EZ_Rock_in_2006.jpgRob Base, ‘It Takes Two’ Rapper, Dies at 59
    DER US-AMERIKANISCHE RAPPER ROB BASE IST GESTORBEN

    23. Mai 2026

  • IPFO Haus der Fotografie Olten - Foto: © Remo Buess
    AKTUELLE SCHWEIZER FOTOGRAFIE: AUSSCHREIBUNG ZUR «PHOTOVILLE4600»

    23. Mai 2026

  • SOEBEN ERSCHIENEN: DIE ZWEITE GEDRUCKTE AUSGABE VON «FRIDA»

    23. Mai 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>