ZUM TOD DES SCHWEIZER FOTOGRAFEN HANS DANUSER
Der am 19. März 1953 in Chur geborene Schweizer Künstler und Fotograf Hans Danuser (Bild) ist am 26. August 2024 gestorben. Sein bekanntester Werkzyklus ist «In Vivo», worin er sich mit «Tabu-Zonen der Gesellschaft» wie der Genforschung oder der Atomphysik, beschäftigte und der ihn international bekannt machte. Seit den 1990er-Jahren lag Danusers Fokus in Ergänzung zur Fotografie vermehrt auf transdisziplinären (Forschungs-)Projekten in Kunst und Wissenschaft. Hans Danuser gehört zu den Wegbereitern zeitgenössischer Fotografie in der Schweiz. Seine Werke wurden in bedeutenden Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Er wurde eingeladen zu internationalen Veranstaltungen wie den Biennalen von Venedig oder Lyon. Danusers Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, so u. a. dem Kunsthaus Zürich, dem Aargauer Kunsthaus, dem Fotomuseum Winterthur, dem Metropolitan Museum of Art und dem Museum of Modern Art, New York. Im Mai 2024 übergab Danuser sein Archiv als Schenkung der Fotostiftung Schweiz. (*)
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