2. April 2026
GENERATIONENWECHSEL BEI DER LINKEN ZÜRCHER ZEITUNG «P.S.»: SERGIO SCAGLIOLA FOLGT AUF MIN LI MARTI
«Seit 1999 gibt es die linke Zürcher Zeitung ‹P.S.›. Seit ihrer Gründung ist sie immer wieder in ihrer Existenz bedroht, und seit ihrer Gründung wurde sie immer wieder von ihren Leser:innen getragen. Darauf hoffen wir auch jetzt. Denn wir glauben, es braucht die linke Stimme mehr denn je», schreiben heute die seit 2015 für «P.S.» als Verlagsleiterin und Chefredaktorin tätige Min Li Marti (Bild) und ihr Nachfolger Sergio Scagliola. Die Lage sei ernst: «Um dieses Jahr zu überleben und um Massnahmen zu ergreifen, dass die Zukunft des ‹P.S.› gesichert ist, brauchen wir 200’000 Franken – und mittelfristig 300 Abonnent:innen mehr.»

Bild: Min Li Marti, Nationalrätin, 2016 – Foto: https://www.parlament.ch/en/biografie?CouncillorId=4197 – Attribution: http://www.parlament.ch – Datei:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Min_Li_Marti_parlament_3084.jpg
«P.S.» wurde 1999 von Koni Loepfe und Peter Weishaupt gegründet. 2015 übergab Koni Loepfe den Verlag an Min Li Marti weiter. Jetzt – mehr als zehn Jahre später – soll wieder ein Generationenwechsel stattfinden: Neu wird die Verlagsleitung an Sergio Scagliola übergehen.
Sergio Scagliola begann seine Karriere als Praktikant beim «P.S.» und schrieb in den letzten Jahren nicht nur regelmässig im «P.S.», sondern war auch verantwortlich für das Marketing, den Online-Auftritt und die Abschlussredaktion. Der 28-Jährige hat Germanistik und Zeitgeschichte studiert und gerade abgeschlossen. Min Li Marti bleibt – wie Koni Loepfe – «P.S.» weiterhin als Autorin erhalten.
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Illustration: Stella Scagliola
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Kommentare von Daniel Leutenegger