Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat die Preisträgerinnen und Preisträger der Schweizer Kunst- und Designpreise bekannt gegeben. Sie werden heute mit zwei Preisverleihungen im Rahmen der Art Basel gewürdigt. Die Ausstellungen Swiss Art Awards und Swiss Design Awards, an denen die Werke der Finalistinnen und Finalisten der beiden Wettbewerbe zu sehen sind, werden in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eröffnet. Die sieben Kunstpreise und 17 Designpreise sind mit je 25’000 Franken dotiert.
Der am 9. Juli 1937 in Bradford geborene britische Kunstmaler, Grafiker, Bühnenbildner und Fotograf David Hockney (Bild) ist am 11. Juni 2026 in London gestorben. Er gilt als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts mit den Genre-Schwerpunkten Landschaftsmalerei und Porträtmalerei. Hockney wird oft als ein führender Vertreter der Pop-Art nahestehenden Kunst bezeichnet, er verfügte allerdings über ein eigenständiges künstlerisches Profil. Seine Werke erreichen auf Auktionen hohe Preise. So erzielte sein Bild «Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)» (1972) bei einer Versteigerung bei Christie’s 2018 einen neuen Rekordpreis von 90,3 Millionen US-Dollar für das Werk eines lebenden Künstlers. (*)
Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung der Kunstgesellschaft Zug (der Betreiberin des Kunsthauses Zug) kam es am Mittwoch, 10. Juni 2026, zum erwarteten Machtkampf. «Die Zuger Kunstgesellschaft zieht einen würdelosen Schlussstrich» schreibt dazu die «Luzerner Zeitung»; «Was bei der GV geschah, ist unfassbar» titelt «zentralplus.ch» und das SRF-Regionaljournal Zentralschweiz berichtet: «Die Generalversammlung der Kunstgesellschaft Zug geriet zum unrühmlichen Spektakel.»
Der 1943 in Muntlix (Österreich) geborene Kulturphilosoph, Medientheoretiker und Kurator Gerhard Johann Lischka (Bild) ist gestorben, wie zahlreiche seiner Freund:innen und Kolleg:innen u.a. auf «Facebook» und Alex Sury in «Der Bund» schreiben. Lischka lebte und arbeitete seit fast sechs Jahrzehnten in und von Bern aus und war für viele eine Art kultureller Fixstern der Bundesstadt.
Der am 7. Februar 1935 geborene Basler Fotograf Rolf Walter Jeck-Zweifel (Bild) ist am 16. April 2026 gestorben, wie wir jetzt erfahren. Als Sohn des Fotografen Lothar Jeck wuchs er in einer Familie auf, deren Name eng mit der Basler Fotografie verbunden ist. Nach seiner Ausbildung trat er in das Familienunternehmen ein und übernahm das Geschäft 1962 gemeinsam mit seiner Ehefrau Verena. Bis zum Jahr 2000 führte er das traditionsreiche Fotohaus weiter und prägte dessen Entwicklung während fast vier Jahrzehnten. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Rolf Jeck während vieler Jahre für die Anliegen des Fotografenberufs und setzte sich innerhalb der Berufsverbände für die Förderung der professionellen Fotografie ein.
Die in Zürich lebende chinesische Künstlerin Jiajia Zhang (Bild) wird mit der fünften Ausgabe des Art Vontobel Contemporary Photography Prize – A New Gaze ausgezeichnet. Der Preis umfasst ein Preisgeld von CHF 20’000, die Realisierung einer Einzelausstellung sowie die Herausgabe eines Katalogs. Das neue, ortsspezifische und öffentlich zugängliche Werk wurde am heutigen 5. Juni 2026 in Zürich eröffnet.
Die am 22. November 1969 in Rascht (Iran) geborene iranisch-französische Comiczeichnerin, Kinderbuch-Illustratorin, Filmemacherin, Malerin, Autorin und Aktivistin Marjane Satrapi (Bild) ist am 4. Juni 2026 in Paris gestorben. Weltweit wurde sie durch ihre Graphic-Novel-Autobiographie «Persepolis» bekannt. Die vier Bände erschienen in Frankreich zwischen 2000 und 2003; die englischen Übersetzungen folgten 2003 und 2004. Darin zeichnet und beschreibt sie in einfachen schwarz-weissen Einzelbildern ihre Kindheit in Iran und ihre Jugendjahre in Wien und Teheran. Sie verbindet ihre Lebensgeschichte eng mit der iranischen Geschichte und beschreibt die Auswirkungen der Politik der Revolutionswächter und der Regierung auf den Alltag der iranischen Jugend. Die Hauptfigur Marji erlebt darin den Sturz des Schahs, die Durchsetzung der Islamischen Republik, den Iran-Irak-Krieg und schliesslich das Exil in Europa. Das Werk wurde millionenfach verkauft, etablierte Satrapi als eine der international meistgelesenen iranischen Autorinnen und trug dazu bei, westliche Stereotype über die iranische Gesellschaft und Kultur aufzubrechen. Nach einer Erklärung ihres Umfelds starb sie «an Traurigkeit, ungefähr ein Jahr nach dem Tod von Mattias Ripa, ihrem Ehemann und der Liebe ihres Lebens». Der Élysée-Palast würdigte Satrapi nach ihrem Tod als bedeutende Figur der französischen Kultur und als freiheitsliebende Künstlerin, deren Werk eine universelle Botschaft getragen habe. (*)
Hoch über dem Vierwaldstättersee erhebt sich das historische Wohnhaus Buochholz mit einem eindrücklichen Panorama auf die Rigi, die Hochflue und das Dorf Brunnen. Erbaut im Winter 1348/49, gilt es als eines der ältesten Holzhäuser der Zentralschweiz. Ab dieser Woche öffnet es seine Türen als authentisches Ferienhaus und macht damit ein einzigartiges Stück Baugeschichte unmittelbar erlebbar.
Der am 23. September 1928 in Palmira (Mendoza, Argentinien) geborene argentinische Künstler Julio Le Parc (Bild) ist am 30. Mai 2026 in Paris gestorben. Er war ein berühmter pionierhafter Kinetischer Künstler und bekannter Vertreter der Op-Art. Julio Le Parc gehörte neben François Morellet, Horacio Garcia Rossi, Francisco Sobrino, Joël Stein und Yvaral im Jahr 1960 zu den Mitbegründern der Künstlergruppe Groupe de Recherche d’Art Visuel (GRAV). Er besuchte die Escuela de Bellas Artes de Buenos Aires. Im Jahr 1958 ging er nach Paris. Er arbeitete dort im Atelier von Victor Vasarely. Julio Le Parc schuf vor allem lichtkinetische Objekte und Mobiles mit Lichtreflektoren. Sein Ziel war es, visuelle Phänomene durch Experimente anschaulich zu machen. Neue Technologien sollten eingesetzt werden, um das Verhältnis von Licht und Bewegung auf eine innovative Art und Weise darzustellen. Die Betrachtenden sollten durch Elemente, die in seinen Objekten manipuliert und beliebig bewegt werden konnten, zu aktiver Mitarbeit angeregt werden. (*)
«Il matrimonio nelle foto di Donetta e della Fotostiftung Schweiz»: Esposizione Fondazione Archivio fotografico Roberto Donetta, Casa Rotonda, Corzonesco-Casserio, dal 14 giugno all’11 ottobre 2026 (sa-do: ore 14-17) oppure si appuntamento telefonando allo 091 87 112 63. Catalogo con testi di Antonio Mariotti, Anna Lisa Galizia e Luigi Lorenzetti – Vernissage: sabato 13 giugno alle ore 17
Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.
Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.
Notwendige Cookies
Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.
Google Analytics
Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.
Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.
<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>