«MARC BAUER. FEAR RAGE DESIRE, STILL STANDING»
Installation im Kunstmuseum Basel | Neubau, bis am 2. Mai 2027
Installation im Kunstmuseum Basel | Neubau, bis am 2. Mai 2027
Ausstellung im Cartoonmuseum Basel – Zentrum für narrative Kunst, vom 28. März bis am 21. Juni 2026
Die am 10. April 1938 in Newark (New Jersey) geborene US-amerikanische Kunstmalerin sowie Konzept- und Installations-Künstlerin Pat Steir (Bild) ist am 25. März 2026 in New York City gestorben. 1964 nahm Steir an der Ausstellung «Drawings» im Museum of Modern Art teil. Ihre erste Einzelausstellung fand 1964 in der Terry-Dintenfass-Galerie in New York statt, während sie als Illustratorin und Buchdesignerin tätig war. Pat Steir leitete von 1965 bis 1969 als künstlerische Direktorin Harper & Row und war Mitarbeiterin der feministischen Magazine «Printed Matter», «Heresies» und «Semio-Text». In den 1970er-Jahren arbeitete sie mit Buchstaben, Zahlen, Symbolen und Bildern. (*) Persönliche künstlerische Kontakte pflegte Pat Steir u.a. mit Sol LeWitt, Lawrence Weiner, Ines Martin, John Cage, Mary Heilmann,Elizabeth Murraym, Brice Marden und vielen anderen. Weltberühmt wurde sie vor allem durch ihre «Wasserfall-Bilder».
Seit Anfang 2025 und noch bis 2028 saniert das Hochbauamt des Kantons Zürich die Aussenhülle des Zürcher Grossmünsters. Dafür musste das Wahrzeichen der Stadt Zürich eingerüstet werden. Nun wird am Gerüst des Grossmünsters eine temporäre Intervention der Zürcher Künstlerin Shirana Shahbazi montiert. Die Gerüstverkleidung wird mit einer Collage aus verschiedenen Fotografien bespielt. Unterschiedliche Arten von Bildern überlagern sich und erzeugen komplexe Situationen und Bildräume, in denen immer wieder neue Bezüge entdeckt werden können. Die gewählte Farbigkeit orientiert sich an den Glasfenstern im Innenraum und taucht die Kirchenhülle für die Zeit der Intervention je nach Lichtsituation in unterschiedliche Farbstimmungen ein.
Der am 14. Februar 1932 in Halberstadt geborene deutsche Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, Künstler, Philosoph, Rechtsanwalt und Unternehmer Alexander Ernst Kluge (Bild) ist am 25. März 2026 in München gestorben. Kluge wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Als Autor machte er sich vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen und gehörte zum Kreis um die Gruppe 47; ausserdem verfasste er Schriften zu kulturellen, philosophischen und politischen Themen. 1987 wurde er unternehmerisch tätig und gründete die Produktionsfirma dctp, mit der es ihm gelang, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. (*)
Gruppenausstellung in der Kunsthalle Luzern zum Doppeljubiläum Kunsthalle Luzern und Basis Zentralschweizer Dokumentationsstelle – vom 28. März bis am 19. April 2026 – Vernissage am 27. März 2026, 19 Uhr
Ausstellung im Kornhausforum Bern, 1. OG, vom 27. März bis am 3. Mai 2026
Nina Zimmer (Bild), Direktorin des Kunstmuseums Bern und des Zentrums Paul Klee, verlässt Bern nach zehn Jahren. Sie wurde zur neuen Generaldirektorin des Belvedere in Wien ernannt und übernimmt diese Funktion im Januar 2027.
Der am 10. Mai 1945 in Bern geborene Cartoonist, Kunstmaler, Radierer, Kulturvermittler und Galerist Heinz Pfuschi Pfister ist am 21. März 2026 gestorben. Er wuchs in Zollikofen bei Bern auf und machte 1961-1963 eine kaufmännische Lehre in einer Eisenwarenhandlung. 1964-1967 folgten Aufenthalte in Genf als Quincailler, anschliessend als Gärtner in England in einem Altersheim, später als Hilfspfleger in einem Spital in Norwich. Ab 1968 arbeitete Heinz Pfister in der Pharmaindustrie, zuerst in Bern, dann in Basel. Dann erlernte er die Tiefdruckgrafik und hatte 1977 seine erste Kunstausstellung in der Galerie Claire Brambach in Basel. Mutig stieg er 1979 von der Rohstoffplanung auf Kunst um und wurde freischaffender Kunstmaler und Cartoonist. Ab 1988 betätigte er sich auch als Kurzgeschichtenschreiber. 1994 entstanden erste Trickfilme. Seit vielen Jahren begleitete Pfuschi Kongresse und Tagungen cartoon-kritisch und zeichnete das Gehörte, Zuvielgemeinte und Ungesagte live über den Beamer ins Plenum. Pfuschi-Cartoons erschienen u.a. in der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung», dem «Sonntags-Blick», in «Der Bund», «Schweizer Illustrierte», «NZZ» oder «Die Zeit». Von Pfuschi wurden diverse Cartoon-Bücher publiziert. Ausstellungen hatte er u.a in den Cartoon-Museen von Basel und Krems sowie in seiner eigenen Berner Galerie für Komische Kunst, in der er immer wieder liebevoll national und international bekannte Kolleg:innen präsentierte. Pfuschi war Initiant und Mitorganisator der Cartoon-Ausstellungen in Langnau (1998-2013) und von «gezeichnet».
Ausstellung im Museum für Lebensgeschichten, Speicher (AR), bis am 14. November 2026
Ausstellung im Alten Zeughaus, Herisau, vom 28. März bis am 6. April 2026 – Vernissage am 27. März 2026 um 18:30 Uhr
Seit 2022 prüft ein Team von Provenienzforscher:innen die Gemäldesammlung, die Bruno Stefanini mehrheitlich in den 1990er-Jahren durch Schweizer Auktionshäuser ersteigert hat. Die Ergebnisse ihrer Forschung werden fortan auf der Plattform «Sammlung digital» der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) publiziert. Den Auftakt bilden rund 220 Gemälde, zu denen Status, Provenienzketten und Forschungsdatenblätter veröffentlicht werden.
Ausstellung im Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil-Jona, bis am 10. Mai 2026
Ausstellung im Museum Franz Gertsch, Burgdorf, bis am 30. August 2026
Ausstellung im Museum Franz Gertsch, Burgdorf, bis am 30. August 2026
Ausstellung im Haus für Kunst Uri, Altdorf, bis am 10. Mai 2026
Ausstellung im Kunsthaus Zofingen, vom 21. März bis am 14. Juni 2026
Die Stadt Zürich hat entschieden, die Eigentumsrechte von elf Objekten im
Museum Rietberg an die Bundesrepublik Nigeria zu übertragen. «Die Objekte stammen aus dem Königreich Benin und sind für die Nachkommen
des Königtums und für Nigeria von herausragender kultureller Bedeutung», ist in der heutigen Mitteilung zu lesen. Zeitgleich mit dem Museum Rietberg restituieren auch das Völkerkundemuseum der Universität Zürich (VMZ) und das Musée d’ethnographie de Genève (MEG) geplünderte Werke aus dem Königtum
Benin an Nigeria.
Ausstellung im Zentrum Paul Klee (ZPK), Bern, vom 20. März bis am 21. Juni 2026
Ausstellung in der Zentralbibliothek Zürich, Schatzkammer, bis am 13. Juni 2026
Exposition Musée des beaux-arts, La Chaux-de-Fonds, jusqu’au 9 août 2026
Exposition Musée des beaux-arts, La Chaux-de-Fonds, jusqu’au 9 août 2026
Exposition Musée jurassien des arts, Moutier, jusqu’au 28 juin 2026
Exposition Musée jurassien d’art et d’histoire, Delémont, jusqu’au 2 août 2026
Zwischen verlorenen Archiven, verschollenen Filmen und undurchsichtigen Rechten beginnt die kürzlich gegründete Stiftung Jean-Luc Godard ein umfangreiches Projekt: «Sie will das Erbe des 2022 verstorbenen französisch-schweizerischen Regisseurs bewahren und zugänglich machen.», schreibt Pierre Jendrysiak auf «swissinfo.ch»
Ausstellung im Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten, bis am 14. Juni 2026
Esposizione Museo Culture MUSEC Lugano, Villa Malpensata – Spazio Cielo, dal 19 marzo fino al 5 luglio 2026
Esposizione Museo Culture MUSEC Lugano, fino al 17 maggio 2026
Esposizione Museo d’arte della Svizzera italiana MASI Lugano, fino al 9 agosto 2026
Esposizione Museo d’arte della Svizzera italiana MASI Lugano, fino al 9 agosto 2026
Esposizione Museo d’arte della Svizzera italiana MASI Lugano, Palazzo Reali, fino al 21 giugno 2026
Esposizione MACT & CACT Museo e Centro d’Arte Contemporanea Ticino, Bellinzona, in collaborazione con il Museo Villa dei Cedri, Bellinzona, fino al 2 agosto 2026
Esposizione MACT & CACT Museo e Centro d’Arte Contemporanea Ticino, Bellinzona, fino al 10 maggio 2026
Der am 23. Oktober 1942 in Lausanne als Peter Klein geborene Maler, Zeichner und Plastiker, Musiker, Schauspieler, Erzähler, Regisseur, Theater- und Hörspielautor Timmermahn (Bild) ist am 14. März 2026 in Bern gestorben. Er hatte sich seinen Künstlernamen mit dem mahnenden «H» schon als 25-Jähriger zugelegt. Der Enkel des Basler Läckerli- und Bonbonfabrikanten André Klein lernte Schaufensterdekorateur und arbeitete danach als Kulissenmaler am Stadttheater Bern. Ab den 1960er-Jahren verdiente er sich sein Brot als Kunstmaler und genoss die Freiheiten des wilden Lebens. Unter anderem an der Seite von Künstlerfreunden wie dem Schweizer Bildhauer Bernhard Luginbühl oder der Mundartlegende Polo Hofer. Alle drei gelten als Urgesteine der Berner Kunstszene. Timmermahn lebte auf Kreta, in Holland, in Italien, im Tessin und 25 Jahre in einem alten Bauernhaus in Rüeggisberg, bis es ihn wieder in die Stadt Bern zog.
Ausstellung im Museum für Gestaltung, Ausstellungsstrasse 60, Zürich, bis am 19. Juli 2026
Das vierteljährlich erscheinende Comic-Magazin «Strapazin» ist seit der Gründung 1984 eine wichtige Plattform für Comic-Autor:innen aus der Schweiz, Deutschland und der ganzen Welt. Seit den Anfängen fördert «Strapazin» gezielt junge Zeichner:innen; die Zeitschrift hat sich so zum langlebigsten und wichtigsten Magazin für Comics, Graphic Novels und visuelle Narration im deutschsprachigen Raum entwickelt. Hinter «Strapazin» steht ein generationenübergreifendes Team von 26 Herausgeber:innen mit Sitz in Zürich und in München. Dieses Team schreibt jetzt: «Wir stecken in einer finanziellen Krise. Wir haben bereits Massnahmen ergriffen, doch wir brauchen Hilfe.» Dazu haben die Herausgeber:innen ein Crowdfunding lanciert, das 66’666 Franken einbringen soll. Über 100 Künstler:innen aus der ganzen Welt haben je einen eigenen «Strapazin»-Zombie gezeichnet – lauter Unikate, die Geldgeber:innen als Belohnung für eine Unterstützung erhalten können.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat auf Empfehlung einer internationalen Fachjury die prämierten Werke des Wettbewerbs «Die schönsten Schweizer Bücher 2025» bestimmt. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen in der Buchgestaltung würdigt, geht in diesem Jahr an das französisch-schweizerische Grafikdesign-Duo Coline Sunier & Charles Mazé. Eines der 17 schönsten Schweizer Bücher wurde zudem im Rahmen des internationalen Wettbewerbs «Schönste Bücher aus aller Welt» in Leipzig ausgezeichnet.