Am Samstagabend wurden im Opernhaus Zürich die Hauptpreise der Wettbewerbe des 22. Zurich Film Festival (ZFF) verliehen. Die «Goldenen Augen» gehen an «FLESH AND FUEL» von Pierre le Gall im Spielfilm-Wettbewerb und an «BUCKS HARBOR» von Pete Muller im Dokumentarfilm-Wettbewerb. Beide Preise sind mit je CHF 25’000 dotiert. Der Audience Award geht an «MILA / MARIJA» von Andrina Mracnikar.
Das Zurich Film Festival (ZFF) ist dieses Jahr eine Partnerschaft mit Tiktok eingegangen und folgt damit Berlinale, TIFF und anderen Festivals. «Doch je stärker Influencer:innen und Plattformen die Filmwelt prägen, desto mehr gerät die professionelle Filmkritik an den Rand», ist heute auf «swissinfoch.ch» zu lesen.
Am Mittwoch, 23. September 2026, haben die Mitglieder des Vereins des Internationalen Filmfestivals Freiburg-Fribourg Gerhard Andrey zum neuen Präsidenten des FIFF sowie seines Komitees gewählt. Er tritt die Nachfolge von Mathieu Fleury an und übernimmt sein Amt mit sofortiger Wirkung. Drei weitere Persönlichkeiten stossen zum Festivalkomitee: Diane Deschenaux, Véronique Grady und Zeki Ayan. Nach seiner achtjährigen Tätigkeit an der Spitze des Vereins FIFF hatte Mathieu Fleury im vergangenen März, am Ende einer erfolgreichen 40. Ausgabe, angekündigt, sein Amt niederzulegen, sobald seine Nachfolge gesichert sei. Das nächste FIFF findet vom 12. bis am 21. März 2027 statt
Der Regierungsrat des Kantons Solothurn zeichnet die Solothurner Hard-Rock-Band KROKUS mit dem diesjährigen Kunstpreis aus. Ausserdem hat er acht Fachpreise sowie einen Anerkennungspreis vergeben. Die öffentliche Übergabefeier findet am 9. November 2026 im Konzertsaal Solothurn statt.
Am Freitagabend wurde im PROGR in Bern zum zweiten Mal der Schweizer Jugendmedienpreis YouMedia Award verliehen. Über 250 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 20 Jahre hatten ihre Medienprojekte eingereicht – fast doppelt soviele wie im Vorjahr. «Die Awards Night zeigte eindrücklich, wie vielfältig junge Menschen Medien gestalten. Und welche Themen sie beschäftigen. Ausgezeichnet wurden Beiträge, die mit Kreativität, sorgfältiger Recherche und gesellschaftlicher Relevanz überzeugten», schreiben die Organisator:innen.
Mit einem Abend ganz im Zeichen des Schweizer Films ist das 12. Genuss Film Festival Zug gestartet. Im Zentrum der «Soirée Swiss» stand die Verleihung des «Genuss Film Awards» 2026 an die Schweizer Schauspielerin Sarah Spale (Bild) für ihre Rolle als Emmi Creola in «Hallo Betty» von Pierre Monnard. Erstmals würdigt das Festival damit eine Schweizer Produktion mit seinem «Genuss Film Award». Bis zum 24. September 2026 verbindet das Festival im Kino Seehof und im Genuss Pavillon am See während acht Tagen Film, Spitzenküche, Gespräche und Kultur.
Heute Donnerstagabend wurden im HEK (Haus der Elektronischen Künste) in Münchenstein / Basel die diesjährigen Pax Art Awards vergeben. Den mit 30’000 Franken dotierten Hauptpreis gewann der Künstler Yves Netzhammer. Weitere mit je 15’000 Franken und einem Werkankauf verbundene Preise gingen an Daniela Brugger und Tamara Janes.
Peider Lansel (1863-1943) war ein rätoromanischer Dichter, der sich für die Bewahrung der rätoromanischen Sprache und Kultur engagierte. Ein Teil seines Nachlasses wird im Archiv der Chesa Planta in Samedan aufbewahrt, darunter auch Fotografien (Glasplatten) aus dem Engadin der 1910er-Jahre sowie Tondokumente (Wachszylinder) mit Engadiner Volksliedern, aufgenommen um 1915. Diese Fotografien und Tonaufnahmen wurden mit Unterstützung von Memoriav digitalisiert und katalogisiert. Seit kurzem sind die Digitalisate nun auch auf der Plattform Memobase online zugänglich. Die Fotografien zeigen die Architektur und Natur des Engadins, aber auch Einheimische in Tracht oder bei der Arbeit sowie Porträtaufnahmen.
Die am 18. Oktober 1957 in Suresnes bei Paris geborene französische Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin und Pornodarstellerin Catherine Ringer (Bild) ist am 14. September 2026 gestorben. Sie wurde als Singer-Songwriterin des Progressive-Rock- und (Avantgarde)-Pop-Duos Les Rita Mitsouko international bekannt. Catherine Ringer entdeckte früh ihr Interesse an Musik und spielte als erstes Instrument eine Flöte. «Mit sehr lauter Stimme» soll sie leidenschaftlich Lieder von Georges Brassens, Maria Callas und Velvet Underground gesungen haben. Mit 15 Jahren verliess sie das Collège Honoré de Balzac und erfüllte sich den Wunsch, Schauspielerin (und Komödiantin), Tänzerin und Sängerin zu werden. Ihr Partner und Lebensgefährte war von 1980 bis zu seinem Tod im Jahr 2007 der Musiker Frédéric Chichin. (*)
Die Schweizer Regisseurin und Drehbuchautorin Bettina Oberli (Bild) ist beim Deutschen Fernsehpreis 2026 für ihre Serie «naked» in der Kategorie «Beste Regie Fiktion» ausgezeichnet worden.
Das Zurich Film Festival (ZFF) bringt auch in seiner 22. Ausgabe grosse Namen des internationalen Kinos nach Zürich. Getreu dem diesjährigen Motto «Dream Big» zeigt es «besonders viele Filme mit positiven Vorbildern, die inspirieren», wie das Festival heute schreibt. Insgesamt präsentiert das ZFF während elf Tagen 133 Filme, darunter 46 Welt- und Europa-Premieren – so viele wie noch nie. Zudem werden 21 Schweizer Filme gezeigt, – ebenfalls ein neuer Rekord.
Die Berner Filmpreise 2026 gehen an den Dokumentarfilm «Sedimente» sowie an den Experimentalfilm «Wounded Edges». Der Dokumentarfilm «Nathalie» bekommt einen Spezialpreis für die Regie und die Protagonistin. Ausserdem werden zwei Filmschaffende ausgezeichnet: der Regisseur und Filmeditor Christof Schertenleib mit einem Preis für das Gesamtwerk sowie die Szenenbildnerin Sara B. Weingart mit einem Anerkennungspreis. Die Kulturförderung des Kantons Bern hat die Auszeichnungen auf Empfehlung der Fachjury vergeben. Diese lobt zudem den Animationsfilm «Ostrich» mit einer «Speziellen Erwähnung». Die öffentliche Preisverleihung findet am Dienstag, 17. November 2026, im Theater Nebia in Biel-Bienne statt. Die ausgezeichneten Filme sind vom 19. bis 22. November im Rahmen von BE MOVIE im ganzen Kanton Bern zu sehen.
Die am 19. Januar 1946 in Pittman Center (Tennessee) geborene US-amerikanische Country-Sängerin, Songwriterin, Multiinstrumentalistin, Schauspielerin, Unternehmerin und Philantropin Dolly Rebecca Parton (Bild) ist am 25. August 2026 in Nashville gestorben. Sie war ab den 1970er-Jahren eine der erfolgreichsten Sängerinnen und Songautorinnen im Bereich Country- und Popmusik und hatte 25 Nummer-eins-, mehr als 50 Top-10- und rund 90 Top-40-Hits in den Country-Charts. Dolly Parton hat über 100 Millionen Alben verkauft, zehn Grammys erhalten und sie wurde sowohl in die Country Music Hall of Fame als auch in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. (*)
Das Bundesamt für Kultur (BAK) wird mit zehn Filmfestivals Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2027 bis 2029 abschliessen. Die Unterstützung für Festivals von nationaler und internationaler Ausstrahlung beträgt 4 Millionen Franken pro Jahr. Damit bleibt die jährliche Gesamtunterstützung gegenüber der Förderperiode 2022–2026 unverändert.
Der Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA) vergibt jährlich Stipendien für audiovisuelle Projekte. In diesem Jahr gibt es fünf Stipendien in der Höhe von je 20’000 CHF für die Entwicklung von Dokumentarfilmen und drei Stipendien zu je 15’000 CHF, um das Schreiben von Drehbüchern für erste originelle Spielfilme für das Kino zu unterstützen. Vier Stipendien zu je 25’000 CHF wurden für das Schreiben von Drehbüchern für lange Kino-Spielfilme vergeben.
Der am 31. Januar 1933 in Zollikon geborene Schweizer Dirigent, Musiker, Komponist, Medienschaffende und Kulturvermittler Armin Brunner (Bild) ist am 12. August 2026 gestorben. Armin Brunner absolvierte sein Musikstudium an der Musikhochschule Zürich bei Paul Müller-Zürich, Rudolf Wittelsbach, Erich Vollenwyder, Walter Henrich und Hans Rogner. Während des Studiums war er Assistent von Hans Rosbaud am Zürcher Opernhaus. Von 1953 bis 1973 fungierte er als Leiter der Neuen Zürcher Kammeroper, später der Schweizer Städte-Oper. Brunner gründete 1971 das Musikszenische Studio Zürich. Unter Brunners Leitung kamen Werke u. a. von Hans Werner Henze, Sylvano Bussotti und Karlheinz Stockhausen zur schweizerischen Erstaufführung. Er veranstaltete zahlreiche neuartige Formen von Konzerten und Kulturvermittlung. 1973 kam Armin Brunner zum Fernsehen DRS. Von 1979 bis 1998 war er Musikchef des Fernsehens DRS. Zusammen mit Fernsehregisseur Adrian Marthaler realisierte Brunner die sogenannten «narrativen» Musikproduktionen, ausserdem hat er die zyklischen TV-Produktionen und die Reihe der Musikalischen Meditationen ins Leben gerufen. Für die Alte Oper Frankfurt konzipierte und realisierte Brunner 1990 das musikalische Grossereignis «Das Frankfurter Sonoptikum – die Musik eines Jahrhunderts». 2000 fand unter dem Titel «Kongress der Stimmen» die von Brunner konzipierte Gesamteröffnung des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL) statt. Von 2000 bis 2009 hatte Brunner die künstlerische Leitung der Klubhaus-Konzerte des Migros-Kulturprozents inne. Brunner erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Goldene Ehrenmedaille des Kantons Zürich (1983) und der Ehrendoktor der Universität Osnabrück (1985). (*)
Elf Tage und elf Nächte besuchte das Publikum die Kinosäle von Locarno und erlebte Begegnungen mit einigen der prägendsten Persönlichkeiten des internationalen Kinos und der Filmindustrie. Höhepunkt zum Abschluss des Festivals war die Auszeichnung des rumänischen Films «You Don’t Belong Here» mit dem Hauptpreis Pardo d’Oro.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) wird den Dokumentarfilm «Qui vit encore» von Nicolas Wadimoff (Bild) bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood in der Kategorie «bester internationaler Film» einreichen. Im Dezember 2026 wird bekanntgegeben, ob «Qui vit encore» in die Short List der für einen Oscar nominierbaren Filme aufgenommen wird.
Die SRG-SSR macht ihre Archivinhalte in enger Zusammenarbeit mit Memoriav, der Kompetenzstelle des audiovisuellen Kulturerbes der Schweiz, online zugänglich: Auf «Memobase.ch» können neu 1,5 Millionen Radio- und Fernsehsendungen aus den Archiven von RTR und SRF recherchiert werden. Damit erhalten Forschende, Medienschaffende und die interessierte Öffentlichkeit einen einzigartigen Zugang zum audiovisuellen Erbe der Schweiz. Langfristig sollen auch die Bestände der RSI- und der RTS-Archive auf «Memobase.ch» integriert werden.
Ausgezeichnet werden Clot Buchli (Klarinette), Evelina Cajacob (bildende Kunst) sowie die Druckwerkstatt Schloss Haldenstein für ihr langjähriges kulturelles Wirken in und um Chur. Die Förderpreise gehen an Jonas Bernetta (Regie), Any Sabadi (Gesang) und Ellen Wolf (Tanz). Die Auszeichnungen sind mit je 4‘000 Franken dotiert. Die öffentliche Kulturpreisfeier findet am 21. August 2026 statt.
Der 26jährige Zürcher Regisseur und Animator Matthias Strasser (Bild) ist unter den diesjährigen Gewinner:innen der Student:innen-Oscars. Der Absolvent des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg kann den begehrten Preis für seinen animierten Kurzfilm «The Panic Inside» entgegennehmen. Die Oscar-Akademie in Los Angeles gab die Preisträger:innen am Mittwoch bekannt.
Seit dem 1. Januar 2024 gilt die im Filmgesetz verankerte Investitionspflicht für Unternehmen mit Fernseh- und Abrufdiensten. Sie müssen mindestens 4 Prozent ihrer in der Schweiz erzielten Bruttoumsätze in das Schweizer Filmschaffen investieren. Die Auswertung des Bundesamts für Kultur (BAK) für das Jahr 2025 zeigt, dass die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent zugenommen haben.
Der am 13. März 1945 in Boulogne-Billancourt geborene französische Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist Didier Decoin (Bild) ist am 5. August 2026 in Villejuif gestorben. Didier Decoin war der Sohn des Filmemachers Henri Decoin. Er begann seine Karriere als Journalist bei den Zeitungen «France Soir», «Le Figaro» und «VOD», und bei Radio Europe 1. Zur gleichen Zeit begann er zu schreiben. 1977 wurde er für den Roman «John l’enfer» mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Während er weiterhin eigene Werke schrieb, hatte er auch als Drehbuchautor für Film und Fernsehen Erfolg (Anpassungen und Skripte für Fernsehfilme wie die grossen Les Miserables, Der Graf von Monte Cristo, Balzac und Napoleon). Im Jahr 1995 wurde er Sekretär der Académie Goncourt. Seit 1995 war Decoin Mitglied der Académie Goncourt. 2020 wurde er Nachfolger des scheidenden Präsidenten Bernard Pivot. (*)
Der am 1. Dezember 1943 in Gebensdorf geborene und in Turgi aufgewachsene Fotograf, Fachpublizist, langjährige Berufsschullehrer und Berater für Fotografie Jost J. Marchesi (Bild) ist am 2. Juli 2026 in Dällikon gestorben, wie ch-cultura.ch jetzt erfahren hat. «Marchesi war als Berufsschullehrer für Fotografie beliebt und als Fachpublizist international bekannt», schreibt «fotointern.ch». Nach seiner Erstausbildung als Primarlehrer absolvierte er eine Fotografenlehre bei Armin Gessler. Danach war er im Fotoverkauf und als Reporter tätig, bevor er sich mit einem Fotostudio selbständig machte. Nach einer Zusatzausbildung an der höheren Fachschule für Photographie in Köln absolvierte er die Meisterprüfung 1972 und wurde als Fachlehrer für Fotografie an die Schule für Gestaltung in Zürich berufen. (*)
Der am 21. April 1970 in Dublin geborene irische Sänger, Gitarrist, Komponist und Schauspieler Glen Hansard (Bild) ist am 29. Juli 2026 bei einem Motorradunfall ebenda gestorben. Hansard begann seine musikalische Karriere als Strassenmusiker in Dublin. Er war dann Sänger und Gitarrist der irischen Rockband The Frames und war Hauptdarsteller im Film «Once». Dessen Regisseur John Carney war bei The Frames bis 1993 Bassist. Hansard spielte auch die Figur «Outspan Foster» im Musikfilm «The Commitments». Zusammen mit Markéta Irglová nahm er 2006 unter dem Namen The Swell Season ein gleichnamiges Album auf. Gemeinsam schrieben beide 2006 auch die Filmmusik zu «Once». Für den Titel «Falling Slowly» aus dem Soundtrack erhielten sie 2008 den Oscar in der Kategorie Bester Song.
Ksenia Ignatenko (Bild links) und Leticia Goás wurden an der SoundTrack_Cologne 2026 mit dem renommierten Peer Raben Music Award ausgezeichnet. Prämiert wurde die Musik der ZHdK-Absolventinnen zum Kurzfilm «A Better You» (Regie: Arina Popa).
Mit insgesamt 36 Schweizer Filmen und Koproduktionen bildet das Locarno Film Festival (5. bis 15. August 2026) ein vielbeachtetes Schaufenster für das Filmschaffen aus der Schweiz. Highlights sind unter anderem Petra Volpes erster englischsprachiger Spielfilm «Frank & Louis» auf der Piazza Grande sowie Regisseur Basil Da Cunhas dritte Weltpremiere im Concorso Internazionale.
Anlässlich des kürzlichen offiziellen Besuchs von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider in Nigeria begab sich der Direktor der Cinémathèque suisse, Vinzenz Hediger, nach Lagos, um zwei langfristige Kooperationsprojekte zur Erhaltung des nigerianischen audiovisuellen Kulturerbes zu konkretisieren. «Sie sind Teil der Bemühungen zur Stärkung der Beziehungen zwischen der Schweiz und Nigeria in den Bereichen Kultur, Bildung und Vermittlung von Wissen», schreibt die Cinémathèque suisse in ihrer Mitteilung von gestern Mittwoch.
Mit Sophie Hunger und Christoph Marthaler zeichnet die Martin-Bodmer-Stiftung «eine Künstlerin und einen Künstler aus, die die Kraft des geschriebenen Wortes in andere Räume und Medien tragen: In Konzerthallen und auf Theaterbühnen, in Hörspiele und Videos», wie die Stiftung schreibt. Die beiden Kulturschaffenden erhalten den mit je 30’000 Franken dotierten Gottfried-Keller-Preis 2026.
Moritz de Hadeln (Bild), der am 21. Dezember 1940 in Exeter (England) geborene Filmschaffende und Direktor verschiedener Filmfestivals, ist am 4. Juli 2026 in Nyon (VD) gestorben. Bei drei Filmen führte er Regie. De Hadeln gründete 1969 mit seiner Ehefrau Erika (1941–2018) das Dokumentarfilmfestival Nyon. Er war von 1972 bis 1977 Leiter des Internationalen Filmfestivals von Locarno sowie von 1980 bis 2001 der Internationalen Filmfestspiele Berlin und zwei Jahre lang Direktor der Internationalen Filmfestspiele Venedig. 2005 war er Programmdirektor des neu geschaffenen Festival International de films de Montréal.
Die Ausschreibung der Albert-Koechlin-Stiftung (AKS) zum Innerschweizer Filmpreis 2027 ist gestartet: Prämiert werden die überzeugendsten Produktionen mit Erstaufführung in den Jahren 2025 und 2026. Eingabeschluss ist der 15. November 2026; im Januar 2027 gibt die AKS die Preisträger:innen bekannt. Und am Wochenende vom 6. / 7. März 2027 kommen Filmschaffende und Publikum zusammen: Die Luzerner Kinos Bourbaki und stattkino zeigen die ausgezeichneten Werke – begleitet von einem Rahmenprogramm für Filmfans.
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