Die ehemalige SRF-Journalistin Henriette Engbersen (Bild), die seit 2023 den Bereich Public Value der SRG-SSR führt, wird ab Anfang 2027 die Redaktionsleitung des SRG-SSR-Ausland-Angebots von SWI («Swissinfo.ch») übernehmen. Der derzeitige SWI-Chefredaktor Mark Livingston verlässt das Haus Ende März 2027.
Wie hier schon mehrfach gemeldet: Bis 2029 muss die SRG-SSR aufgrund des politischen Sparauftrags rund 270 Millionen Franken einsparen, 80 Millionen davon bereits bis 2027. Die im Sommer 2026 kommunizierten Massnahmen werden nun auch in den Bereichen Operationen, Human Resources, Finanzen, Kommunikation & Public Affairs sowie Stab konkretisiert oder sind weitestgehend umgesetzt. «Dabei werden 41 Millionen Franken eingespart und 202 Vollzeitstellen abgebaut. Mit diesem Schwerpunkt bei den Support- und Betriebsbereichen soll das publizistische Angebot für das Publikum möglichst geschützt werden», schreibt die SRG-SSR heute.
Dieses Jahr wird der Zürcher Filmpreis mit den zwei neuen Kategorien «Best Game» und «Best XR» ergänzt. Seit Juli 2025 fördert die Stiftung im Rahmen einer dreijährigen Pilotphase auch Computerspiele, Extended Reality und andere Erzählformate für eine interaktive Rezeption. Der Filmpreis wird 2026 in fünf Kategorien verliehen: Kurzfilm, langer Dokumentarfilm, langer Spielfilm, Best Game und Best XR. Die Hauptpreise sind mit jeweils 20’000 respektive 10’000 CHF (Kurzfilm) dotiert. Im Bereich Film werden pro Kategorie zudem je zwei herausragende Leistungen ausgezeichnet. Die Übergabe der «Lupe» findet am Donnerstag, 22. Oktober 2026 im X-tra in Zürich statt.
Die rasante Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz (KI) verändert die Art und Weise, wie Nachrichten produziert werden. Doch mit welchen Folgen für den Journalismus? Basierend auf einer Onlinebefragung von 730 Medienschaffenden aus den drei grossen Sprachregionen hat das fög – Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (UZH) erstmals den Einsatz und die Auswirkungen von KI auf den Schweizer Journalismus umfassend untersucht.
Die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) lanciert mit «Freie Praxis» einen neuen Podcast über das Leben nach dem Studium. Ehemalige Studierende wie der FREITAG-Gründer Markus Freitag, die Designerin Yael Anders oder der Filmregisseur Markus Imhoof («More than Honey») erzählen im Gespräch mit Walesca Frank (Bild) aus ihrer Karriere – von ihren Erfolgen, Herausforderungen und überraschenden Wendungen.
Am 5. und 6. Oktober 2026 trafen sich die Spitzen der nationalen Musikräte von Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH) zum 20. Mal zu ihrer jährlichen Klausurtagung, um länderübergreifende Themen der Musikpolitik zu diskutieren. Als Gast nahm auch der Europäische Musikrat am Austausch teil. Turnusgemäss fand das Treffen dieses Mal in Deutschland statt, auf Einladung der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig.
«Im Rahmen der laufenden Transformation» plant Tamedia den Abbau von 34 Vollzeitstellen, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Betroffen seien 41 Mitarbeitende, davon 30 Vollzeitstellen in der Publizistik und 4 im Print-Desk. Betroffen sind die News-Redaktionen in Zürich, Bern, Basel sowie Lausanne und Genf. «Gleichzeitig richtet Tamedia ihre Redaktionen und zentrale redaktionelle Funktionen neu aus: mit klareren publizistischen Prioritäten, gebündelten Aufgaben, stärker automatisierten Prozessen sowie einem gezielten Einsatz von AI & Data», ist in der Medienmitteilung aus Zürich zu lesen. Die Gewerkschaft syndicom und der Berufsverband impressum kritisieren Tamedia scharf.
Sie ist das Thema der Stunde – alle sprechen über Künstliche Intelligenz (KI). Das Museum für Kommunikation in Bern archiviert sie jetzt in seiner Sammlung als Dokumentation des Zeitgeistes und bringt damit die Diskussion um KI in seine Ausstellung.
Das Zurich Film Festival (ZFF) ist dieses Jahr eine Partnerschaft mit Tiktok eingegangen und folgt damit Berlinale, TIFF und anderen Festivals. «Doch je stärker Influencer:innen und Plattformen die Filmwelt prägen, desto mehr gerät die professionelle Filmkritik an den Rand», ist heute auf «swissinfoch.ch» zu lesen.
Das Schweizer Recherche-Netzwerk «investigativ.ch» baut seine Geschäftsstelle aus. Neu unterstützt die Berner Journalistin und Historikerin Céline Graf (Bild) den Verein als Projektmitarbeiterin.
Am Freitagabend wurde im PROGR in Bern zum zweiten Mal der Schweizer Jugendmedienpreis YouMedia Award verliehen. Über 250 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 20 Jahre hatten ihre Medienprojekte eingereicht – fast doppelt soviele wie im Vorjahr. «Die Awards Night zeigte eindrücklich, wie vielfältig junge Menschen Medien gestalten. Und welche Themen sie beschäftigen. Ausgezeichnet wurden Beiträge, die mit Kreativität, sorgfältiger Recherche und gesellschaftlicher Relevanz überzeugten», schreiben die Organisator:innen.
Wikimedia CH hat in Zusammenarbeit mit Expert:innen aus dem Schweizer Bildungssektor neue Lehr- und Lernangebote entwickelt und macht sie auf den von Lehrpersonen meistgenutzten Online-Plattformen zugänglich. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Wikipedia will Wikimedia CH damit die Bedeutung von Medienkompetenz und neutralen, von Menschen kuratierten Wissensquellen unterstreichen.
Die Sammlung der Fumetto-Zeitschriften ist auf der Plattform ZentralGut der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern online zugänglich. Aufgrund der Umbenennungen der Zeitschrift sind die Digitalisate in vier Untersammlungen gegliedert: von Comixfestival (1992–95) über Katalog (1996–2002) und Fumetto Comic Festival (2003–20) zu Gazzetta (2022–26).
Heute Donnerstagabend wurden im HEK (Haus der Elektronischen Künste) in Münchenstein / Basel die diesjährigen Pax Art Awards vergeben. Den mit 30’000 Franken dotierten Hauptpreis gewann der Künstler Yves Netzhammer. Weitere mit je 15’000 Franken und einem Werkankauf verbundene Preise gingen an Daniela Brugger und Tamara Janes.
Peider Lansel (1863-1943) war ein rätoromanischer Dichter, der sich für die Bewahrung der rätoromanischen Sprache und Kultur engagierte. Ein Teil seines Nachlasses wird im Archiv der Chesa Planta in Samedan aufbewahrt, darunter auch Fotografien (Glasplatten) aus dem Engadin der 1910er-Jahre sowie Tondokumente (Wachszylinder) mit Engadiner Volksliedern, aufgenommen um 1915. Diese Fotografien und Tonaufnahmen wurden mit Unterstützung von Memoriav digitalisiert und katalogisiert. Seit kurzem sind die Digitalisate nun auch auf der Plattform Memobase online zugänglich. Die Fotografien zeigen die Architektur und Natur des Engadins, aber auch Einheimische in Tracht oder bei der Arbeit sowie Porträtaufnahmen.
Der am 3. Oktober 1956 in Paris geborene französische Journalist und Fotograf Jean-François Leroy (Bild) ist am 31. August 2026 ebenda gestorben. Er war Mitgründer des Fotojournalismus-Festivals Visa pour l’image in Perpignan und ab 1989 dessen Leiter.
Mardi 1er septembre 2026, la Bibliothèque cantonale et universitaire de Fribourg-Freiburg (BCU-KUB) a ouvert les portes de son nouveau bâtiment à la rue Saint-Michel 6. Après six ans de travaux, elle offre un nouvel espace culturel, d’apprentissage, de découverte et de mémoire au cœur de la ville et du canton. Inauguration publique les 26-27 septembre 2026.
Balthasar Burkhard (1944-2010) gehört zu den bedeutenden Schweizer Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die mit dem Erhalt des fotografischen Kulturerbes beauftragete Fotostiftung Schweiz betreut sein Archiv seit 2022. Jetzt sind rund 2’800 Silbergelatineabzüge aus verschiedenen Werkgruppen aufgearbeitet und für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die SRG-SSR macht ihre Archivinhalte in enger Zusammenarbeit mit Memoriav, der Kompetenzstelle des audiovisuellen Kulturerbes der Schweiz, online zugänglich: Auf «Memobase.ch» können neu 1,5 Millionen Radio- und Fernsehsendungen aus den Archiven von RTR und SRF recherchiert werden. Damit erhalten Forschende, Medienschaffende und die interessierte Öffentlichkeit einen einzigartigen Zugang zum audiovisuellen Erbe der Schweiz. Langfristig sollen auch die Bestände der RSI- und der RTS-Archive auf «Memobase.ch» integriert werden.
Die SRG-SSR-Generaldirektorin Susanne Wille sagt im aktuellen Interview mit der «NZZ am Sonntag», wie sie Fernsehen und Radio in der Schweiz vor den internationalen Bots retten will.
Ausgezeichnet werden Clot Buchli (Klarinette), Evelina Cajacob (bildende Kunst) sowie die Druckwerkstatt Schloss Haldenstein für ihr langjähriges kulturelles Wirken in und um Chur. Die Förderpreise gehen an Jonas Bernetta (Regie), Any Sabadi (Gesang) und Ellen Wolf (Tanz). Die Auszeichnungen sind mit je 4‘000 Franken dotiert. Die öffentliche Kulturpreisfeier findet am 21. August 2026 statt.
Der 26jährige Zürcher Regisseur und Animator Matthias Strasser (Bild) ist unter den diesjährigen Gewinner:innen der Student:innen-Oscars. Der Absolvent des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg kann den begehrten Preis für seinen animierten Kurzfilm «The Panic Inside» entgegennehmen. Die Oscar-Akademie in Los Angeles gab die Preisträger:innen am Mittwoch bekannt.
Urs P. Gasche, der Stifter der Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information (SSUI), schreibt heute in der Online-Zeitung «Infosperber.ch», Hannes Britschgi verlasse aus familiären und gesundheitlichen Gründen seinen Posten als Redaktionsleiter von «Infosperber». Im November 2026 gebe er auch seine Aufgaben in der Stiftung SSUI ab. Seit Juli 2024 ist Britschgi deren Mitglied und seit Juli 2025 deren Präsident.
Der am 8. November 1942 in Bettwil (AG) geborene Schweizer Verleger und Humanist, Buch-, Lese- und Sprach-Förderer Urs Breitenstein (Bild) ist am 17. Juli 2026 gestorben. Breitenstein studierte Klassische Philologie in Basel und Tübingen. 1974 schloss er als Dr. phil. der Universität Basel in Griechischer Philologie mit Latein und Vergleichender Sprachwissenschaft sowie Fachprüfung für Gymnasiallehrer in Griechisch, Latein und Hebräisch ab. 2006 fand seine Ehrung durch die Philosophisch-historische Fakultät der Universität Bern mit dem Dr. phil. h.c. für die verlegerische Förderung der Geisteswissenschaften, andererseits für vielfältigen Einsatz um eine Buch- und Lesekultur im In- und Ausland statt. Ab 1974 und bis 2007 war Breitenstein im Verlag Schwabe Basel Berlin beschäftigt, zunächst als wissenschaftlicher Lektor, ab 1988 (500-Jahr-Feier des Verlagshauses) als Verlagsleiter, ab 1996 als Verleger. Breitenstein engagierte sich darüber hinaus u.a. im Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), für die Basler Papiermühle, das Literaturfestival Basel, im International Board on Books for Young People, für die GGG Stadtbibliothek Basel, in der Aeneas-Silvius-Stiftung, bei der SOK – Schweizer Orthographische Konferenz oder im Verein BAKAME – Bücher für Kinder in Ruanda.
Der «Appenzeller Volksfreund» ist ab sofort digital verfügbar. Nach einem mehrjährigen Projekt stehen sämtliche Ausgaben von 1876 bis 2016 kostenlos auf der Plattform «e-newspaperarchives.ch» zur Verfügung. Damit wird ein bedeutender Teil des Appenzeller Kulturerbes langfristig gesichert und für alle einfach zugänglich.
Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden gibt seit 1990 die Buchreihe «Innerrhoder Schriften» heraus. Die Reihe fördert die wissenschaftliche und literarische Beschäftigung mit Land und Leuten. Neu können die Schriften als pdf-Datei heruntergelanden werden. Das ermöglicht eine Wortsuche in den Texten.
Entre La Chaux et Les Ruinettes: Sculptures en plein air tout au long du parcours. Situées à 2’300 m d’altitude, les œuvres sont créées par des artistes internationaux invités chaque année à Verbier. L’accès est libre toute l’année.
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