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Kategorie: Multimedia und Internet

30. August 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 15/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

27. August 2026

DIE FO­TO­STIF­TUNG SCHWEIZ MACHT DIE BILD­WEL­TEN VON BAL­THA­SAR BURK­HARD ÖF­FENT­LICH ZU­GÄNG­LICH

Inv. Nr. BBU_A_01_04-24_01, Balthasar Burkhard, Landschaft & Blumen, 2007-2009, C-Print, PE-Papier, Vintage Abzug - © Vida Burkhard / Fotostiftung Schweiz

Balthasar Burkhard (1944-2010) gehört zu den bedeutenden Schweizer Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die mit dem Erhalt des fotografischen Kulturerbes beauftragete Fotostiftung Schweiz betreut sein Archiv seit 2022. Jetzt sind rund 2’800 Silbergelatineabzüge aus verschiedenen Werkgruppen aufgearbeitet und für die Öffentlichkeit zugänglich.

24. August 2026

«STU­DIO LE­ME­R­CIER – THRES­HOLDS­

Edges © Studio Lemercier

Ausstellung im HEK (Haus der Elektronischen Künste), Münchenstein / Basel, bis am 15. November 2026

13. August 2026

SRG-SSR: 1,5 MIL­LIO­NEN RADIO- UND FERN­SEH­SEN­DUN­GEN AUF «ME­MO­BA­SE.CH» ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

Einer der Beiträge auf Memobase dokumentiert den offiziellen Start des Farbfernsehens in der Schweiz am 1. Oktober 1968. (Bild: SRF)

Die SRG-SSR macht ihre Archivinhalte in enger Zusammenarbeit mit Memoriav, der Kompetenzstelle des audiovisuellen Kulturerbes der Schweiz, online zugänglich: Auf «Memobase.ch» können neu 1,5 Millionen Radio- und Fernsehsendungen aus den Archiven von RTR und SRF recherchiert werden. Damit erhalten Forschende, Medienschaffende und die interessierte Öffentlichkeit einen einzigartigen Zugang zum audiovisuellen Erbe der Schweiz. Langfristig sollen auch die Bestände der RSI- und der RTS-Archive auf «Memobase.ch» integriert werden.

9. August 2026

«SU­SAN­NE WILLE VER­BÜN­DET SICH MIT DER ETH GEGEN BIG TECH»

Die SRG-SSR-Generaldirektorin Susanne Wille sagt im aktuellen Interview mit der «NZZ am Sonntag», wie sie Fernsehen und Radio in der Schweiz vor den internationalen Bots retten will.

7. August 2026

DIE STADT CHUR VER­LEIHT IHRE AN­ER­KEN­NUNGS- UND FÖR­DER­PREI­SE 2026

Chur, Juli 2023 - Foto: Pierre-Selim Huard, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:PierreSelim?uselang=de - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chur_2023-07-17_19-42-47_View_from_Arosastrasse_2263.jpg?uselang=de

Ausgezeichnet werden Clot Buchli (Klarinette), Evelina Cajacob (bildende Kunst) sowie die Druckwerkstatt Schloss Haldenstein für ihr langjähriges kulturelles Wirken in und um Chur. Die Förderpreise gehen an Jonas Bernetta (Regie), Any Sabadi (Gesang) und Ellen Wolf (Tanz).
 Die Auszeichnungen sind mit je 4‘000 Franken dotiert. Die öffentliche Kulturpreisfeier findet am 21. August 2026 statt.

7. August 2026

LOS AN­GE­LES: DER SCHWEI­ZER RE­GIS­SEUR UND ANI­MA­TOR MAT­THI­AS STRAS­SER GE­WINNT EINEN STU­DENT ACA­DE­MY AWARD 2026

© Matthias Strasser, https://www.linkedin.com/in/matthiasstrasser/

Der 26jährige Zürcher Regisseur und Animator Matthias Strasser (Bild) ist unter den diesjährigen Gewinner:innen der Student:innen-Oscars. Der Absolvent des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg kann den begehrten Preis für seinen animierten Kurzfilm «The Panic Inside» entgegennehmen. Die Oscar-Akademie in Los Angeles gab die Preisträger:innen am Mittwoch bekannt.

1. August 2026

HAN­NES BRIT­SCH­GI VER­LÄSST DEN POS­TEN ALS RE­DAK­TI­ONS­LEI­TER VON «IN­FOSPER­BER.CH»

© infosperber.ch

Urs P. Gasche, der Stifter der Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information (SSUI), schreibt heute in der Online-Zeitung «Infosperber.ch», Hannes Britschgi verlasse aus familiären und gesundheitlichen Gründen seinen Posten als Redaktionsleiter von «Infosperber». Im November 2026 gebe er auch seine Aufgaben in der Stiftung SSUI ab. Seit Juli 2024 ist Britschgi deren Mitglied und seit Juli 2025 deren Präsident. 

27. Juli 2026

«COL­LEC­TIF LACS. ER­RA­TIQUE»

Collectif LACS, PROCESSION, col de la Gemmi, octobre 2025, performance pour voix et corps en mouvement © Yoshiko Kusano

Exposition Manoir de la Ville de Martigny, Le Ganioz Project Space (GPS), jusqu’au 6 septembre 2026

23. Juli 2026

DER SCHWEI­ZER VER­LE­GER URS BREI­TEN­STEIN IST GE­STOR­BEN

Urs Breitenstein - Foto: © https://www.ursbreitenstein.ch/

Der am 8. November 1942 in Bettwil (AG) geborene Schweizer Verleger und Humanist, Buch-, Lese- und Sprach-Förderer Urs Breitenstein (Bild) ist am 17. Juli 2026 gestorben. Breitenstein studierte Klassische Philologie in Basel und Tübingen. 1974 schloss er als Dr. phil. der Universität Basel in Griechischer Philologie mit Latein und Vergleichender Sprachwissenschaft sowie Fachprüfung für Gymnasiallehrer in Griechisch, Latein und Hebräisch ab. 2006 fand seine Ehrung durch die Philosophisch-historische Fakultät der Universität Bern mit dem Dr. phil. h.c. für die verlegerische Förderung der Geisteswissenschaften, andererseits für vielfältigen Einsatz um eine Buch- und Lesekultur im In- und Ausland statt. Ab 1974 und bis 2007 war Breitenstein im Verlag Schwabe Basel Berlin beschäftigt, zunächst als wissenschaftlicher Lektor, ab 1988 (500-Jahr-Feier des Verlagshauses) als Verlagsleiter, ab 1996 als Verleger. Breitenstein engagierte sich darüber hinaus u.a. im Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), für die Basler Papiermühle, das Literaturfestival Basel, im International Board on Books for Young People, für die GGG Stadtbibliothek Basel, in der Aeneas-Silvius-Stiftung, bei der SOK – Schweizer Orthographische Konferenz oder im Verein BAKAME – Bücher für Kinder in Ruanda.

22. Juli 2026

DER «AP­PEN­ZEL­LER VOLKS­FREUND» IM DI­GI­TA­LEN AR­CHIV

Appenzeller Volksfreund Nr.54, 5. Juli 1876, Organ für Wahrheit und Recht https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&d=AVF18760705-01.1.1&e=-------de-20--1--img-txIN--------0-----

Der «Appenzeller Volksfreund» ist ab sofort digital verfügbar. Nach einem mehrjährigen Projekt stehen sämtliche Ausgaben von 1876 bis 2016 kostenlos auf der Plattform «e-newspaperarchives.ch» zur Verfügung. Damit wird ein bedeutender Teil des Appenzeller Kulturerbes langfristig gesichert und für alle einfach zugänglich.

22. Juli 2026

«IN­NER­RHO­DER SCHRIF­TEN» SIND NEU ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

Silvia Sonderegger-Inauen: Dorfansicht Oberegg von Osten. Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin und der Saalgemeinschaft Oberegg. © 2018 Kanton Appenzell Innerrhoden, «Innerrhoder Schriften», Appenzell

Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden gibt seit 1990 die Buchreihe «Innerrhoder Schriften» heraus. Die Reihe fördert die wissenschaftliche und literarische Beschäftigung mit Land und Leuten. Neu können die Schriften als pdf-Datei heruntergelanden werden. Das ermöglicht eine Wortsuche in den Texten.

20. Juli 2026

«SEN­TIER LY­RI­QUE GUT­TET-FE­SCHEL – LY­RIK­WEG RILKE 2026»

Guttet-Feschel © https:::www.guttet-feschel.ch:uebersichttourismus

Jusqu’au 31 octobre 2026: Rainer Maria Rilke – Poèmes et pensées en allemand et français.

20. Juli 2026

VER­BIER: «3-D SCULP­TU­RE PARK»

Image: © Kiki Thompson

Entre La Chaux et Les Ruinettes: Sculptures en plein air tout au long du parcours. Situées à 2’300 m d’altitude, les œuvres sont créées par des artistes internationaux invités chaque année à Verbier. L’accès est libre toute l’année.

10. Juli 2026

BLAU­LICHT­RE­POR­TER BEAT REIN­HARD KÄLIN WIRD MIT DEM RADIO- UND FERN­SEH­PREIS DER OST­SCHWEIZ 2026 AUS­GE­ZEICH­NET

Beat Reinhard Kälin - Foto: © CH Media : Andrea Stalder

Blaulichtreporter Beat Reinhard Kälin (Bild) «hat sich mit Leidenschaft und Beharrlichkeit einen festen Platz in der Schweizer Medienlandschaft erarbeitet», heisst es in der Medienmitteilung. Für sein langjähriges Wirken und sein grosses Engagement werde er mit dem mit 10’000 Franken dotierten Radio- und Fernsehpreis der Ostschweiz 2026 ausgezeichnet.

7. Juli 2026

MEHR ALS 1’000 DRU­CKE: HIS­TO­RI­SCHE ST.GAL­LER BUCH-KUL­TUR IST JETZT ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

© https://www.e-rara.ch/nav/classification/31586477

Die Stiftsbibliothek St.Gallen und die Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen schaffen gemeinsam einen Zugang zum st.gallischen Büchererbe bis 1805. Mehr als tausend Drucke aus dem heutigen Kantonsgebiet vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert stehen als frei zugängliche digitale Ausgaben zur Verfügung. Die beiden Bibliotheken haben das Projekt gemeinsam mit der Plattform e-rara.ch der ETH-Bibliothek erfolgreich abgeschlossen.

4. Juli 2026

LU­ZER­NER SPIELE­MU­SE­UM GA­ME­ORA­MA MUSS EINE VIER­TEL­MIL­LI­ON FRAN­KEN BIL­LETT­STEU­ERN NACH­ZAH­LEN

© Gameorama, https://www.facebook.com/photo/?fbid=1464759395652921&set=a.129819785813562

«Seit der Gründung des Museums im Jahr 2020 erfreut sich das Haus bei der Bevölkerung grosser Beliebtheit. So gross, dass das Gameorama am Hirschengraben ins ehemalige Postgebäude nebenan ziehen und sich auf zwei Etagen ausbreiten konnte.», schreibt Christian Bucher auf dem Innerschweizer Online-Portal «zentralplus.ch». Aber: «Ende 2025 kam (…) der Hammer. Die Stadt Luzern forderte vom Gameorama die Billettsteuer ein. Rund zehn Prozent von jedem verkauften Ticket. Und zwar rückwirkend seit 2021. Der geschuldete Betrag: rund 250’000 Franken.»

2. Juli 2026

FO­TO­STIF­TUNG SCHWEIZ: DAS MAR­TIN-HÜR­LI­MANN-AR­CHIV ON­LINE

Das Archiv von Martin Hürlimann (1897–1984) ist nun vollständig erschlossen. Der Bestand des Verlegers, Kunsthistorikers und Fotografen umfasst sieben Jahrzehnte Reisefotografie und dokumentiert mit seiner Vielfalt historischer Bildträger fast ein Jahrhundert Fotografiegeschichte. Mit einem Pilotprojekt wurde im Zuge der Aufarbeitung der Umgang mit dem sensiblen Material Cellulosenitrat und -acetat geprüft. Ein grosser Teil des Archivs ist inzwischen digital erschlossen und über das Bildarchiv der Fotostiftung Schweiz online zugänglich.

29. Juni 2026

SCHWEI­ZER ANI­MA­TI­ONS­FIL­ME: «IN­TER­NA­TIO­NAL AN­ER­KANNT, IN DER SCHWEIZ WEIT­GE­HEND UN­BE­KANNT»

Vers la forêt von Antonin Niclass (© Milos Films) – Gewinner des «Prix du jeune public» am Festival international du film d'animation d'Annecy 2026.

Mit der Ausgabe 2026 des Festivals in Annecy (F) konnte der Schweizer Animationsfilm seine Erfolgsbilanz mit zwei Preisen erneut ausbauen. Seit 2022 wurden 41 Schweizer Produktionen und Koproduktionen für den offiziellen Wettbewerb des Festival international du film d’animation d’Annecy ausgewählt und dort mit 16 Auszeichnungen prämiert. «Diese Kontinuität unterstreicht die internationale Ausstrahlung des Schweizer Animationsfilms und macht zugleich ein Paradox sichtbar: eine Branche, die in ihrem Fachgebiet international anerkannt ist, deren Werke beim Schweizer Publikum jedoch nach wie vor weitgehend unbekannt sind», schreibt GSFA (Groupement Suisse du Film d’Animation).

28. Juni 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 11/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten drei Wochen aus Schweizer Perspektive

25. Juni 2026

ERIC FACON STELLT DAS AUDIO-FOR­MAT «KUL­TUR­STAMM­TISCH» EIN

Der 1957 in New York City geborene Schweizer Audiojournalist, Autor und Moderator Eric Facon (Bild zweiter von inks) stellt das 2008 erstmals ausgestrahlte Format «Kulturstammtisch» ein, wie er auf «Facebook» mitteilt. Seit 2020 war er Produzent des privaten Podcasts «Kulturstammtisch», der ehemaligen Radiosendung von Radio SRF, die er entwickelt und gestaltet hatte.

25. Juni 2026

DER NEUE PRÄ­SI­DENT DER STIF­TUNG SCHWEI­ZER PRES­SE­RAT HEISST BER­NARD MAIS­SEN

Bernard Maissen - Foto: © RTR, 2025, https://www.rtr.ch/cultura/sin-visita-tar-50-50-bernard-maissen-jau-sun-sursta-da-la-decisiun-dal-tribunal

Der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat hat Anfang Juni 2026 Bernard Maissen (Bild) zum neuen Präsidenten des Stiftungsrats gewählt, wie jetzt bekannt wird. Der ehemalige Direktor des Bundesamts für Kommunikation folgt auf Daniel Hitzig, der Anfang Mai zurückgetreten ist.

24. Juni 2026

DO­MI­NIK LAND­WEHR IST DER NEUE PRÄ­SI­DENT VON WI­KI­ME­DIA CH

An der Generalversammlung wählten die Mitglieder von Wikimedia CH vier neue Vorstandsmitglieder (auf dem Foto von links nach rechts) Dominik Landwehr, Heidi Eisenhut, Mounir Krichane und Daniel Senn

Diesen Frühling hat die Generalversammlung von Wikimedia CH vier neue Vorstandsmitglieder gewählt: Daniel Senn, Mounir Krichane, Heidi Eisenhut und Dominik Landwehr treten die Nachfolge von Amandine Cabrio, Anna Jobin, Nawal Aït-Hocine und dem scheidenden Präsidenten Matthias Nepfer an. Dessen Amtszeit endete gemäss den Statuten nach sechs Jahren. Dominik Landwehr ist der neue Präsident. An der Vorstandssitzung vom 23. Juni 2026 hat Dominik Landwehr die Wahl zum neuen Präsidenten angenommen.

19. Juni 2026

ELEK­TRO­NI­SCHE PU­BLI­KA­TIO­NEN SOL­LEN LANG­FRIS­TIG GE­SI­CHERT UND VER­FÜG­BAR SEIN

Das Webarchiv Schweiz - Foto: © Simon Schmid, Schweizerische Nationalbibliothek NB

An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Teilrevision der Verordnung über die Schweizerische Nationalbibliothek eröffnet. Ziel der Vorlage ist die Einführung des sogenannten «Dépôt légal numérique» (Pflichtexemplarrecht), welches die Sammlung elektronischer Publikationen aus der Schweiz durch die Nationalbibliothek gewährleistet. Auf dieser Grundlage kann das kulturelle Erbe im digitalen Zeitalter langfristig gesichert und verfügbar gemacht werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 12. Oktober 2026.

18. Juni 2026

SU­IS­SE­CUL­TU­RE: «DIE SRG-SSR BRAUCHT EINE KUL­TUR-IN­TEN­DANZ»

SRG.SSR

Suisseculture, der Dachverband der Schweizer Kulturschaffenden, nimmt Stellung zur gestrigen Medienmitteilung der SRG-SSR, mit der das Medienhaus über den Stand der Sparmassnahmen und des Transformations-Projekts «Enavant» informiert.

10. Juni 2026

DER WAHL­BER­NER KUL­TUR­PHI­LO­SOPH UND KUNST­VER­MITT­LER GER­HARD JO­HANN LISCH­KA IST GE­STOR­BEN

Gerhard Johann Lischka, 2024 - Foto: © Alexander Egger, https://www.alexanderegger.ch/

Der 1943 in Muntlix (Österreich) geborene Kulturphilosoph, Medientheoretiker und Kurator Gerhard Johann Lischka (Bild) ist gestorben, wie zahlreiche seiner Freund:innen und Kolleg:innen u.a. auf «Facebook» und Alex Sury in «Der Bund» schreiben. Lischka lebte und arbeitete seit fast sechs Jahrzehnten in und von Bern aus und war für viele eine Art kultureller Fixstern der Bundesstadt.

8. Juni 2026

BERN: DIE GE­WIN­NE­RIN UND DIE GE­WIN­NER DES TRUE STORY AWARDS 2026

Gewinnerin und Gewinner des True Story Awards 2026 (v.l.): Saleh al-Laboudi, Martín Caparrós, Emma Graham Harrison und Hoda Osman - Foto: © https://truestoryfestival.org/de/news/gewinner-true-story-award-2026

Vom 5. bis am 7. Juni 2026 fand in Bern wieder das True Story Festival statt. Einer der Höhepunkte war die Bekanntgabe der Gewinnerin und der Gewinner des True Story Awards 2026 in den Kategorien «Research», «Impact» und «Storytelling» durch die Hauptjury.

5. Juni 2026

«SCHWEIZ HEUTE»: DAS ME­DI­EN-UN­TER­NEH­MEN CH MEDIA STAR­TET NEUES NEWS­POR­TAL

«Schweiz heute» Newsportal CH Media

CH Media baut das digitale Nachrichtenangebot aus: «Schweiz heute» heisst das soeben neu lancierte Newsportal. «Es rückt nationale und internationale Themen ins Zentrum – und verbindet diese mit den besten Geschichten aus den Regionen», verspricht CH Media. Gleichzeitig führt das Medien-Unternehmen ein neues Abo-Modell ein, «das den Zugriff auf die digitalen Angebote aller Tageszeitungen ermöglicht – ohne Aufpreis», wie in der Medienmitteilung zu lesen ist.

4. Juni 2026

DIE NEUE DI­REK­TO­RIN VON RA­DIO­TE­LE­VI­SIUN SVI­Z­RA RU­MAN­TSCHA (RTR) HEIS­ST SI­MO­NA CA­MI­NA­DA

Bild: Simona Caminada - Foto: © SRG-SSR, 2026

Der Verwaltungsrat der SRG-SSR hat Simona Caminada (Bild) einstimmig zur neuen Direktorin von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) und in die Geschäftsleitung der SRG-SSR gewählt. Er ist damit dem Vorschlag des zuständigen Nominationsausschusses gefolgt. Mit Simona Caminada übernimmt «eine erfahrene Medienschaffende mit tiefer Verankerung im rätoromanischen Raum die Leitung der SRG-SSR-Regionaleinheit mit Sitz in Chur», schreibt der Verwaltunsrat heute. Als weiterer Schritt in der umfassenden Transformation der SRG-SSR wurden gleichzeitig bei SRF, RTS und RSI sowie im überregionalen Bereich «Angebot» die Leitungsteams besetzt.

3. Juni 2026

WIS­SEN AUS DEM EM­MEN­TAL: «SPY­CHE­RE!» AUF FELD­FOR­SCHUNG

Seit rund zwei Monaten ist die digitale Plattform «e-spycher» des Regionalmuseums Chüechlihus Langnau online, wie hier bereits gemeldet wurde. Das Interesse ist gross: Bereits rund 50 Beiträge zeigen die Vielfalt des lokalen Wissens. Nun startet die nächste Phase des Citizen-Science-Projekts: Eine Gruppe von Co-Forschenden ist im ganzen Emmental unterwegs und sammelt gemeinsam mit der Bevölkerung Geschichten, Dialekte und Wissen aus dem Alltag. Ein nächster wichtiger Treffpunkt wird der Auftritt an der Ausstellung OGA in Langnau sein.

2. Juni 2026

«LI­TE­RA­TUR­SCHWEIZ.CH» SUCHT GE­SCHÄFTS­FÜH­RUNG UND MIT­AR­BEI­TER:IN KOM­MU­NI­KA­TI­ON UND RE­DAK­TI­ON

LiteraturSchweiz.ch

«LiteraturSchweiz.ch» ist «die Plattform für die Schweizer Literatur – für ihre institutionellen Akteur:innen, für Literaturinteressierte, Autor:innen, Illustrator:innen, Lesende und alle, die es werden wollen», wie das mehrsprachige Angebot über sich schreibt. Sie ging diesen Frühling in neuer Form online, wie hier mehrfach gemeldet wurde. Nun sucht der Vorstand von «LiteraturSchweiz.ch» per 1. September 2026 oder nach Vereinbarung «eine engagierte Person» für die Geschäftsführung (30%) und eine ebenso engagierte Person als Mitarbeiter:in Kommunikation und Redaktion (20%).

2. Juni 2026

DER AR­GEN­TI­NI­SCHE KÜNST­LER JULIO LE PARC IST GE­STOR­BEN

Julio Le Parc, 2019 - Foto: Kaloian / Secretaría de Cultura de La Nación, https://www.flickr.com/photos/culturaargentina/48590085576/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/

Der am 23. September 1928 in Palmira (Mendoza, Argentinien) geborene argentinische Künstler Julio Le Parc (Bild) ist am 30. Mai 2026 in Paris gestorben. Er war ein berühmter pionierhafter Kinetischer Künstler und bekannter Vertreter der Op-Art. Julio Le Parc gehörte neben François Morellet, Horacio Garcia Rossi, Francisco Sobrino, Joël Stein und Yvaral im Jahr 1960 zu den Mitbegründern der Künstlergruppe Groupe de Recherche d’Art Visuel (GRAV). Er besuchte die Escuela de Bellas Artes de Buenos Aires. Im Jahr 1958 ging er nach Paris. Er arbeitete dort im Atelier von Victor Vasarely. Julio Le Parc schuf vor allem lichtkinetische Objekte und Mobiles mit Lichtreflektoren. Sein Ziel war es, visuelle Phänomene durch Experimente anschaulich zu machen. Neue Technologien sollten eingesetzt werden, um das Verhältnis von Licht und Bewegung auf eine innovative Art und Weise darzustellen. Die Betrachtenden sollten durch Elemente, die in seinen Objekten manipuliert und beliebig bewegt werden konnten, zu aktiver Mitarbeit angeregt werden. (*)

1. Juni 2026

SCHWEI­ZER MUSIK VIA IN­TER­NET: «WAS WIR HÖREN, IST KEIN ZU­FALL»

Bild: © BR Bayerischer Rundfunk

Die Europäische Kommission hat in der breit angelegten Untersuchung «Study on the discoverability of diverse European cultural content in the digital environment» analysiert, wie sichtbar kulturelle Inhalte im digitalen Raum tatsächlich sind. Die Studie, erarbeitet von einem internationalen Forschungskonsortium, kommt zu einem klaren Schluss: «Nicht das Angebot entscheidet, sondern die Auffindbarkeit». «Die Dynamiken, die auf europäischer Ebene sichtbar werden, betreffen die Schweiz in besonderer Weise. Denn die Mechanismen, die darüber entscheiden, welche Musik gehört wird, wirken auch hier, treffen jedoch auf einen Markt, der durch mehrere Sprachräume zusätzlich fragmentiert ist», schreiben IndieSuisse, SONART – Musikschaffende Schweiz und der Schweizer Musikrat in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung vom 1. Juni 2026.

26. Mai 2026

«CAO FEI. TES­TI­MONIES TO THE NEAR FU­TURE»

Cao Fei, 2024 - Foto: Kaethe17, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Kaethe17 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cao-fei-lenbachhaus-2024.jpg

Ausstellung im Kunstmuseum Basel | GEGENWART, vom 30. Mai bis am 11. Oktober 2026

25. Mai 2026

«LE CHAUD PRIN­TEMPS DE L’ÉDI­TION RO­MANDE»

Thierry Ragout, 2020 - Photo: William Gammuto - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Thierry_Raboud%C2%A9William_Gammuto.jpg

Sous le titre «Le chaud printemps de l’édition romande», le poète, auteur et journaliste romand Thierry Raboud écrit sur le portail littéraire «LiteraturSchweizLittératureSuisse»: «Une nouvelle génération reprend le flambeau de l’édition littéraire».

24. Mai 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 09/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

23. Mai 2026

SO­EBEN ER­SCHIE­NEN: DIE ZWEI­TE GE­DRUCK­TE AUS­GA­BE VON «FRIDA»

Seit 2022 betreibt das Team um Brigitte und Matthias Balzer in Chur das Schweizer Online-Kulturmagazin «FRIDA»: «Ziel des Projektes ist es, dem Kulturjournalismus und der Kulturpublizistik neue Impulse zu verleihen. Wir verstehen uns als niederschwellige Plattform für Kulturvermittlung, welche die Teilhabe (…) breiter Bevölkerungsschichten ermöglicht. Deshalb sind seit Dezember 2023 alle Inhalte unseres Magazins frei zugänglich», heisst es auf der Webseite, die mittlerweile auf eine treue Leser:innenschaft von rund 2’500 Menschen zählen könne. Seit 2025 gibt es «FRIDA» auch in gedruckter Form: «Diese gedruckten Hefte sind (…) eine kuratierte Sammlung von jenen Online-Beiträgen, die über die Aktualität hinaus Bestand haben.»

22. Mai 2026

DER VER­EIN ME­DI­EN­QUA­LI­TÄT SCHWEIZ (MQS) STELLT SEINE TÄ­TIG­KEIT EIN

Verein Medienqualität Schweiz stellt seine Tätigkeit ein

Der Verein Medienqualität Schweiz (MQS) hat an seiner Generalversammlung vom
 20. Mai 2026 beschlossen, den Verein per Ende 2026 aufzulösen. Seit seiner Gründung im Jahr 2014 engagierte sich der MQS für die Förderung und Versachlichung der Diskussion über Medienqualität in der Schweiz. Zentrales Projekt war das Medienqualitätsranking, das in enger Zusammenarbeit mit renommierten universitären Instituten entwickelt und umgesetzt wurde und über Jahre hinweg wichtige empirische Grundlagen für die öffentliche Debatte lieferte.

20. Mai 2026

DI­GI­TA­LE EDI­TI­ON ZB ZÜ­RICH: BRIEF­WELT VON HANS GEORG UND HER­MANN NÄ­GE­LI

Seiten aus dem Nachlass von Hans Georg Nägeli in der Zentralbibliothek Zürich ZB - Benedikt Merkle

Die erste digitale Edition der Zentralbibliothek Zürich (ZB) ist online: Sie enthält Korrespondenzen von Hans Georg und Hermann Nägeli, die einen spannenden Einblick in die Briefwelt des Zürcher Musikverlegers und dessen Netzwerk gibt.

18. Mai 2026

«NEUE RI­TUA­LE [FÜR DAS ENDE DER WELT]»

Teresa-Fernández-Pello-The-Heart-of-the-Hurt_View-as-part-of-a-bigger-installation.jpg

Ausstellung im HEK (Haus der Elektronischen Künste), Münchenstein / Basel, bis am 9. August 2026

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