«WIR, SAISONNIERS…»
«Zürich 1931–2026 | Eine Ausstellung über sichtbare Arbeit und unsichtbar gemachtes Leben»: Photobastei Zürich, bis am 21. Juni 2026
«Zürich 1931–2026 | Eine Ausstellung über sichtbare Arbeit und unsichtbar gemachtes Leben»: Photobastei Zürich, bis am 21. Juni 2026
Esposizione Museo Vincenzo Vela, Ligornetto, fino al 10 gennaio 2027
Nach mehrmonatiger, umfassender Renovierung hat die Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur an diesem Samstag ihre Türen wieder geöffnet. Die ehemalige Villa des Kunstsammlers Oskar Reinhart (1885–1965) in Winterthur beherbergt über zweihundert wertvolle Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen europäischer Kunst.
Rund 20 Jahre lang haben private Medienhäuser und Gewerkschaften über die Arbeitsbedingungen in der deutschschweizerischen Medienbranche gestritten. Jetzt liegt eine Einigung vor. Die Mitgliederversammlung des Verlegerverbands Schweizer Medien (VSM) stimmt der neuen Branchenvereinbarung deutlich zu. Die freiwillige Vereinbarung mit der Gewerkschaft syndicom und dem Berufsverband impressum schafft einheitliche Mindestarbeitsbedingungen für die Medienbranche. Der VSM ruft seine Mitglieder auf, «die Branchenvereinbarung möglichst zu übernehmen».
Die neu konzipierte und gestaltete Webseite «LiteraturSchweiz.ch» ist jetzt online: «‹LiteraturSchweiz› ist die Plattform für die Schweizer Literatur – für ihre institutionellen Akteur*innen, für Literaturinteressierte, Autor*innen, Illustrator*innen, Lesende und alle, die es werden wollen. ‹LiteraturSchweiz› vernetzt, informiert, strahlt aus.», ist auf der Startseite zu lesen. Die hier bereits mehrfach angekündigte drei- bis fünfsprachige Website ist gegliedert in die Rubriken «LiteraturLandschaft», «LiteraturFenster», «LiteraturLexikon» und «LiteraturSchweiz».
«La culture est société!»: Telle sera la devise de l’édition pilote du «Forum Culture Suisse», qui se déroulera le 19 juin 2027 à La Chaux-de-Fonds dans le cadre du projet «Capitale culturelle suisse».
Die Stiftung Internet Archive Switzerland hat am 5. Mai 2026 in St.Gallen ihre Tätigkeit als gemeinnützige Organisation aufgenommen. Der Kanton St.Gallen schreibt dazu in einer Medienmitteilung: «Die Stiftung gehört zum Internet Archive: eines der grössten und bedeutendsten digitalen Archive weltweit. Auch im Stiftsarchiv St.Gallen ist die Tradition der Informationssicherung tief verwurzelt. Vor diesem Hintergrund wird während des St.Gallen Symposiums bis am 10. Mai im Eingangsbereich des Stiftsarchivs eine Präsentation des Internet Archive Switzerland gezeigt».
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat das Kulturleitbild für die Periode von 2026 bis 2031 verabschiedet. Dieses sei in der Vernehmlassung auf breite Zustimmung gestossen. Eine Ergänzung, die der Regierungsrat auf der Basis der Vernehmlassung angebracht hat, betrifft die Sicherung des immateriellen Kulturerbes für künftige Generationen: So will der Kanton ein Rahmenkonzept für die kantonalen Leistungen zugunsten der Basler Fasnacht erarbeiten.
Die Unabhängige Kommission der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte zur Klärung NS-verfolgungsbedingter Ansprüche (UK-SKKG) hat das erste Verfahren zur Klärung von Ansprüchen am Gemälde «Thunersee mit Blüemlisalp und Niesen» (1876/1882) von Ferdinand
Hodler abgeschlossen. Das Gemälde, das sich seit 1998 in der Sammlung der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) befindet, wird an die Erbgemeinschaft restituiert.
Über 100 Cartoonist:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben Werke zum Thema «Presse- und Meinungsfreiheit» eingereicht, wovon 190 Cartoons bis am 17. Mai 2026 bei der «Bissfest!»-Ausstellung frei und kostenlos zugänglich in der Fussgängerzone von Baden gezeigt werden. Drei Cartoons von Tom Fiedler, Metabene und Schlorian wurden von der Jury ausgewählt; sie erhalten ein Preisgeld.
La remise du Prix international du dessin de presse à Genève s’accompagne traditionnellement d’une exposition de dessins de presse dans la plus belle galerie d’art du monde, le quai Wilson, au bord du Lac Léman. L’édition 2026 est consacrée à trois sujets d’actualité sous la plume de dessinateurs du monde entier: les nouveaux empires, l’impact de l’intelligence artificielle et les libertés attaquées. Cette exposition, réalisée en partenariat avec le réseau Cartooning for Peace, basé à Paris, est visible pendant tout le mois de mai.
La Fondation Freedom Cartoonists et la Ville de Genève décernent le Prix international du dessin de presse 2026 – le Kofi Annan Courage in Cartooning Award – à la dessinatrice palestinienne Safaa Odah et au dessinateur ougandais Jimmy «Spire» Ssentongo. Les lauréats, récompensés pour leur talent et leur courage, ont été désignés par un jury international présidé par Kenneth Roth, ancien directeur exécutif de Human Rights Watch. Patrick Chappatte, président de la Fondation Freedom Cartoonists, écrit: «Les lauréats du Prix 2026 incarnent le combat des caricaturistes pour la liberté avec, d’un côté, Spire, qui tient tête au pouvoir en Ouganda, et de l’autre, Safaa Odah, dont le travail poignant exprime une profonde humanité au cœur de l’enfer.»
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast», heute Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 9. Mai 2026, 11.03 Uhr / Podcast
Der Wettbewerb des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) für wissenschaftliche Bilder 2026 würdigt zwanzig Werke – von der Vogelmaske bis zum unterirdischen Fluss. Seit zehn Jahren vereint der SNF-Wettbewerb über 3’800 Bilder, die überraschende Einblicke in die Forschung bieten.
Ausstellung an der Badstrasse Baden, vom 2. bis am 17. Mai 2026 – Vernissage am 3. Mai 2026, 11 Uhr
Suisseculture, der Dachverband der professionellen Schweizer Kulturschaffenden und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften, «nimmt die Diskussionen um die Zukunft von Radio SRF 2 Kultur mit grosser Aufmerksamkeit zur Kenntnis», wie er schreibt: «Kultur gehört zum Kern des medialen Service public. Deshalb erwarten wir, dass die Kulturkanäle im Radio aufrechterhalten und weiterentwickelt werden»
«La Liberté», «La Gruyère» et «La Broye Hebdo» formeront une rédaction commune sur trois sites – Tout en renouvelant son offre éditoriale, St-Paul Médias fusionne ses rédactions en une seule répartie à Fribourg, Bulle et Payerne. Cette restructuration s’accompagne de la suppression de 18 équivalents plein-temps.
Anlässlich des internationalen Tags der Pressefreiheit veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (RSF) die neue Rangliste der Pressefreiheit 2026. Daraus geht hervor, dass der Durchschnittswert für die Pressefreiheit aller Länder zusammen einen neuerlichen historischen Tiefstand erreicht hat. Zum ersten Mal seit der Einführung der Rangliste vor 25 Jahren befinden sich mehr als die Hälfte der bewerteten Länder in den Kategorien «schwierig» und «sehr schwierig». Der rechtliche Druck, der oft in Form sogenannter «Lawfare» («Rechtskrieg»; Kriegsführung mit juristischen Mitteln) auftritt, nimmt weltweit zu. Dies gilt in gewissem Masse auch für die Schweiz, die trotz nahezu unveränderter Situation in der Rangliste einen Platz gut macht. Das ist auch auf den Rückgang anderer Länder zu erklären.
Kulturministerin Elisabeth Baume-Schneider hat im Kunstmuseum Bern das Jubiläumsjahr des Schweizer Museumspasses eröffnet und dabei dessen Erfolgsgeschichte Revue passieren lassen. Heute gehören über 500 Museen der «Passfamilie» an, die 1996 vom Bundesamt für Kultur, dem Verband Schweizer Museen sowie Schweiz Tourismus gegründet worden ist. Das Jubiläum wird ausgiebig gefeiert: In den kommenden Monaten werden in allen Landesteilen verschiedenste Prominente die Schweizer Museen besuchen und dabei vor Publikum ihre Lieblingswerke präsentieren. Im Herbst wird erstmals der Schweizer Museumspreis vergeben und damit ein Publikumsliebling unter den Museen ausgezeichnet. Mit drei karitativen Kooperationen soll im Jubiläumsjahr schliesslich auch die kulturelle Teilhabe gestärkt werden.
Ausstellung im Haus der Fotografie, Olten, bis am 19. Juli 2026
«Anna Tumarkin Lectures in Philosophy» – so heisst die international erste Vorlesungsreihe, die ausschliesslich Frauen aufgrund ihrer herausragenden philosophischen Arbeit präsentiert. Dieses Jahr hat das Institut für Philosophie der Universität Bern Jennifer Lackey (Northwestern University, USA) eingeladen. Sie spricht am 4., 5. und 6. Mai 2026 darüber, dass Betroffene von schwerwiegenden Ungerechtigkeiten ein Recht auf Anerkennung ihres Schicksals haben.
Der am 23. Dezember 1942 in Port-au-Price geborene haitianisch-schweizerische Autor, Sprach- und Literaturwissenschaftler, Professor und Lehrer Jean-Raoul Austin de Drouillard (Bild) ist am 28. April 2026 in Basel gestorben, wie sein Verlag Lenos mitteilt. Am 4. Mai 2026 erscheint bei Lenos sein autofiktionaler Roman «Im falschen Leben. Eine Jugend».
Sylvia Winkelmann-Ackermann (Bild) wird ab August 2026 Leiterin der Geschäftsstelle Zweckverband grosse Kulturbetriebe. In dieser neu geschaffenen Funktion ist sie verantwortlich für den Aufbau und die Führung der Geschäftsstelle sowie für die fachliche und organisatorische Unterstützung der Delegiertenversammlung des Zweckverbands von Kanton und Stadt Luzern. Sie unterstützt die Delegierten in der strategischen Steuerung der angeschlossenen Kulturbetriebe.
Der Jahresbericht 2025 der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia liegt vor: Im Jahr 2025 unterstützte Pro Helvetia rund 6’800 Kunst- und Kulturvorhaben in der Schweiz und in 113 Ländern weltweit. «Die Stiftung leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des professionellen Schweizer Kunst- und Kulturschaffens sowie dessen internationaler Verbreitung. 2025 markierte zudem den Beginn der Kulturbotschaft 2025–2028, zu deren Umsetzung Pro Helvetia massgeblich beiträgt», schreibt die Stiftung.
«Alas» ist ein neues KI-Programm für Übersetzungen Deutsch-Rätoromanisch. Es wurde gemeinsam von der Universität Zürich und der Lia Rumantscha entwickelt und generiert auf Knopfdruck gratis Übersetzungen in jedes der fünf Idiome des Rätoromanischen sowie in die Schriftsprache Rumantsch Grischun.
Die fünf Projektteams des städtebaulichen Berner Studienauftrags stehen fest. Bis Ende 2026 sollen sie nun Vorschläge entwickeln, «wie das Museumsquartier Bern als bedeutendes Kulturareal nachhaltig gestärkt werden kann». Ende 2025 hat das Museumsquartier gemeinsam mit der Burgergemeinde Bern, der Stadt und dem Kanton Bern einen städtebaulichen Studienauftrag mit Projektvertiefungen ausgeschrieben. «Damit soll ein langfristiges städtebauliches und räumliches Zielbild für das Museumsquartier erarbeitet und für alle Beteiligten als verbindliche Handlungsanleitung für die künftige Infrastrukturentwicklung festgelegt werden», wie es auf der entsprechenden Webseite heisst.
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive
Animaux naturalisés, statuettes ou objets du quotidien: les musées vaudois conservent de nombreux objets issus d’Afrique, hérités d’une histoire coloniale aujourd’hui questionnée. Pour interroger leur présence, leur sens et les mémoires qu’ils portent, le Naturéum et le Musée cantonal d’archéologie et d’histoire s’associent à notreHistoire.ch dans un projet de muséologie participative, né des préoccupations exprimées par des représentant·e·s du Conseil de la diaspora africaine en Suisse.
Ausstellung im Museum Rietberg Zürich, bis am 6. September 2026
Ausstellung im Centre Dürrenmatt Neuchâtel (CDN), vom 24. April bis am 16. August 2026
Der Kanton Thurgau vergibt einmal jährlich persönliche Förderbeiträge an Kulturschaffende aus dem Thurgau, die mit einem überzeugenden Vorhaben in ihrer Karriere einen Schritt weitergehen möchten. Die Förderbeiträge sind mit je 25’000 Franken dotiert.
Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat beschlossen, in den Jahren 2026 bis 2029 insgesamt sechs Museen, vier Regionalbibliotheken, acht weitere Kulturinstitutionen von kantonaler Bedeutung sowie sechs ausserkantonale Einrichtungen mit wiederkehrenden Beiträgen zu unterstützen. Die jährliche Förderung aus dem Kulturfonds beläuft sich auf insgesamt 0.98 Millionen Franken. Zusätzlich wird das Appenzeller Volkskunde-Museum Stein in den Jahre 2026 und 2027 mit einem Entwicklungsbeitrag unterstützt.
Sommerausstellung Stiftsbibliothek St.Gallen, vom 21. April bis am 8. November 2026
Archijeunes, das Netzwerk für baukulturelle Bildung der Schweiz, lädt bis am 1. November 2026 dazu ein, im Haus aus Matten im Freilichtmuseum Ballenberg im Rahmen einer interaktiven Ausstellung zu erleben, worum es bei baukultureller Bildung genau geht.
Sonderausstellung «Dagegenhalten! Carl Böcklis Karikaturen gegen den Totalitarismus … und was sie heute zu sagen haben» – Bis am 14. März 2027 im Museum Heiden (AR)
Jusqu’au 16 juin 2026 l’artiste suisse Thomas Hirschhorn transforme le Pavillon Sicli à Genève en «Pavillon Simone Weil» – un hommage à la philosophe française gratuit et accessible à touxtes. Cette œuvre d’art est portée par la présence continue de l’artiste sur place et une production artistique quotidienne en collaboration avec la population genevoise.
Ausstellung im Strauhof Zürich, bis am 25. Mai 2026 – Auftritt von Swetlana Alexijewitsch: 7. Mai 2026