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Kategorie: Politik und Gesellschaft

2. November 2026

SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GE 2027 BRIN­GEN RE­TRO­SPEK­TI­VE ZUM FILM­KOL­LEK­TIV ZÜ­RICH

Solothurner Filmtage 2027 bringen Retrospektive zum Filmkollektiv Zürich - Foto: © Cinémathèque suisse

Die 62. Solothurner Filmtage vom 20. bis 27. Januar 2027 widmen ihre Retrospektive dem Filmkollektiv Zürich. Das 1975 gegründete Produktionskollektiv steht für politische Filme zu Themen wie Wohnungsnot,
Atomkraft oder Selbstbestimmung. Das Programm schlägt die Brücke zur Gegenwart und fragt: Warum sind diese Filme heute so aktuell? In Gesprächen und Debatten werden die Themen aus heutiger Perspektive diskutiert.

2. November 2026

KAN­TON ST.GAL­LEN: DIE SECHS KUL­TUR­RE­GIO­NEN WAR­NEN VOR KÜR­ZUN­GEN

Kultur Kanton St.Gallen SG

Die geplanten und an dieser Stelle bereits gemeldeten Kultur-Sparmassnahmen des Kantons St.Gallen würden alle Regionen treffen, schreiben heute Kultur St.Gallen Plus, Kultur Toggenburg, Kultur Zürichsee Linth, Rheintaler Kulturstiftung, Südkultur und Thur Kultur in einem gemeinsamen Communiqué. Sie wehren sich gegen die Kürzungen, warnen vor einem Abbau des Kulturangebots und fordern den Kantonsrat in ihrer Stellungnahme auf, auf die geplanten Kürzungen zu verzichten.

31. Oktober 2026

MU­SE­UM FÜR AR­CHÄO­LO­GIE THUR­GAU: EPO­CHE FÜR EPO­CHE ZUR NEUEN DAU­ER­AUS­STEL­LUNG

Der Goldbecher von Eschenz - Foto: Lokolia, 2017 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Museum_f%C3%BCr_Arch%C3%A4ologie_P1020736.jpg

Sukzessive erneuert das Museum für Archäologie Thurgau in Frauenfeld seine Dauerausstellung und bringt sie auf den neuesten Stand der Forschung. Nach den Pfahlbauern, dem Raum, welcher den einzigartigen Goldbecher beherbergt, und der Bronzezeit ist nun das Kapitel Steinzeit an der Reihe.

31. Oktober 2026

UM­WELT­PIO­NIER WAL­TER SCHMID ER­HÄLT DEN MIT 200’000 FRAN­KEN DO­TIER­TEN PREIS DER STIF­TUNG BRAN­DEN­BER­GER 2026

Walter Schmid mit Kompogas - Foto: Beat Pfändler, 2005 - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Walter_Schmid_mit_Kompogas.jpg?uselang=de#Lizenz

Der 1944 geborene Schweizer Unternehmer und Umweltpionier Walter Schmid (Bild) konnte in Bern den diesjährigen, erneut mit 200’000 Franken dotierten Preis der Stiftung Brandenberger entgegennehmen. Die Entwicklung des Kompogas-Verfahrens um 1989 war sein Verdienst und das von ihm ab 1991 aufgebaute Unternehmen Kompogas ist schweizweit bekannt. Walter Schmid gründete das Baugeschäft unter seinem Namen im Jahre 1966, als er 21 Jahre alt war. Schon früh baute Schmid pragmatisch alles technisch Machbare, um (fossile) Energie zu sparen, immer in der Hoffnung, dass sich die Lösungen auch ökonomisch rechnen würden. Schon 1975 baute Schmid eine der ersten Vakuum-Sonnenkollektor-Anlagen der Schweiz, kombiniert mit Stückholzheizung. Es folgten Erdkollektoren, Tiefwasserbohrungen und 1988 seine erste gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage. Im Gegensatz zum Gebäudebau, wo Schmid seine Ideen unabhängig umsetzen konnte, wurde sein Elektro-Nutzfahrzeug-Konzept «Solcar» schon im 1990 mit Preisen ausgezeichnet, fand jedoch nur 150 der benötigten 500 Käufer, sodass das Projekt eingestellt wurde. Nach den Erfahrungen aus dem Unternehmen Kompogas betreffend Mobilisierung der Bevölkerung baute Schmid von 2010 bis 2012 in Spreitenbach das Zentrum Umwelt Arena, in welchem sich die Bevölkerung über den neuesten Stand der verfügbaren Techniken zur Energieeffizienz informieren kann. Nach dem Ansatz von Schmid soll dort laufend das technisch Machbare sofort gezeigt werden, es wird jedoch nichts verkauft. Walter Schmid hat u.a. 2003 den Europäischen Solarpreis, 2010 den Schweizer Umweltpreis und 2012 den Watt d’Or-Spezialpreis der Jury erhalten.

31. Oktober 2026

DIE KA­TA­STRO­PHE UND DIE TI­SCHE DES AN­STOS­SES

Die «Markttische» im Kreuzgang des Basler Müsters, sind eine Arbeit von Bettina Eichin. Totenkopf auf einer Basler Trommel, die neben dem einen Tisch steht . - Foto: Bobo11, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Bobo11 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Basel_M%C3%BCnster_Kreuzgang_Marktische_P6A9209.jpg

Die «Markttische» sind zwei bronzene Skulpturen der Schweizer Bildhauerin Bettina Eichin von 1986. Um die Aufstellung des Werkes kam es im Zusammenhang mit dem Grossbrand von Schweizerhalle vom 1. November 1986 und der darauffolgenden Umweltkatastrophe im Rhein zu einer Kontroverse, da der ursprüngliche Auftraggeber der Skulpturen, der Schweizer Pharmakonzern Sandoz, den Auftrag widerrief. Erst 2010 fanden die Bronzeplastiken ihren endgültigen Standort im Münster von Basel. SRF berichtete aus Anlass des Jahrestags aktuell über die Künstlerin und die bewegte Geschichte des Kunstwerks.

31. Oktober 2026

KAN­TON BASEL-STADT: CLUB-FÖR­DE­RUNG UND ER­IN­NE­RUNGS-KUL­TUR

Der Kanton Basel-Stadt berichtet in seinen aktuellen Medienmitteilungen über den Stand der Club-Förderung und darüber, dass der Regierungsrat Basel-Stadt mit «Erinnerungskulturen und gesellschaftlicher Zusammenhalt» einen neuen Schwerpunkt im Kulturleitbild 2026 bis 2031 gesetzt hat.

30. Oktober 2026

«PERT­GE POMAI RU­MANTSCH?»

Maletg: Viola Cadruvi - Fotografia: © Matthias Hehlen, Chasa Editura Rumantscha

Pertge scrivan autur:as en ina lingua che ha uschè pauc:as lectur:as? Tranter idealissem, identitad, pragmatissem ed era in pau ironia sa metta Viola Cadruvi a la tschertga da las raschuns che motiveschan (e demotiveschan) autur:as rumantsch:as en lur scriver litterar. Contribuziun da «LitteraturaSvizra»:

30. Oktober 2026

«VOM VER­LIE­REN UND (SICH) WIE­DER­FIN­DEN»

Esther Ernst, Detail aus Karte der Britzer Zufriedenheit, 2025, Bleistift, Buntstift, Tusche und Aquarell auf gefaltetem Papier, 2-teilig, je 59.4 × 49.4 cm, © Esther Ernst

Ausstellung Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen, bis am 20. Dezember 2026

29. Oktober 2026

DER JOUR­NA­LIST, AUTOR UND TV-MANN ERICH GYS­LING ER­HÄLT DEN SCHWEI­ZE­RI­SCHEN MEN­SCHEN­RECHTS-PREIS 2026

Erich Gysling, 2010 - Bild: Jürg Vollmer, https://flickr.com/people/38991455@N08, https://flickr.com/photos/38991455@N08/5065185630 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en - Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Gysling#/media/Datei:Osec_Forum_Russland_2010,_Erich_Gysling_02.jpg

Der Vorstand der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte – Sektion Schweiz (IGFM Schweiz) verleiht im Jahr 2026 wieder den bekannten Schweizerischen Menschenrechtspreis. Der diesjährige Preisträger ist der bekannte Journalist, TV-Kommentator und Autor Erich Gysling (Bild).

28. Oktober 2026

HILFE BEI BE­SCHIMP­FUNG, BE­LÄS­TI­GUNG UND BE­DRO­HUNG IM NETZ

hatehelp.ch

Nach Monaten der Vorbereitung ist es so weit: Mit «hatehelp – Fairness im Netz» bietet der gemeinnützige Verein Fairmedia eine neue Anlaufstelle für Menschen, die im Netz beleidigt, bedroht, belästigt oder blossgestellt werden.

27. Oktober 2026

SCHUL­MU­SE­UM THUR­GAU IN AM­RIS­WIL ER­HÄLT DEN «PRIX ME­MO­RIAV» 2026

Prix Memoriav 2026 - Foto Schulmusseum Thurgau, Amriswil

Der «Prix Memoriav» zum Welttag des audiovisuellen Erbes im Jahr 2026 wurde an das Schulmuseum Thurgau in Amriswil verliehen. Das Museum beteiligt sich bereits zum dritten Mal an diesem Aktionstag und zeigt damit ein nachhaltiges Engagement für die Vermittlung des audiovisuellen Kulturerbes. Mit seinen Angeboten macht es historische audiovisuelle Quellen im schulischen Kontext zugänglich und trägt dazu bei, das Bewusstsein für den Wert dieses Erbes zu stärken.

26. Oktober 2026

FÖG-JAHR­BUCH 2026: «QUA­LI­TÄTS­ME­DI­EN STÄR­KEN WI­DER­STANDS­FÄ­HIG­KEIT GEGEN DES­IN­FOR­MA­TI­ON»

Jahrbuch fög 2026

«Die Nutzung von Qualitätsjournalismus und die Fähigkeit, manipulative Argumentationsmuster zu erkennen, stärken die Resilienz gegen Desinformation», heisst es in der Medienmitteilung des fög, des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich vom Montag. Wer kaum journalistische Nachrichten nutzt und sich vorwiegend über Social Media informiert, sei hingegen anfälliger für Verschwörungsaussagen. Das zeige das «Jahrbuch Qualität der Medien 2026».

26. Oktober 2026

DIE FREIE JOUR­NA­LIS­TIN UND AU­TORIN MI­RI­AM SUTER ER­HÄLT DEN GREU­LICH KUL­TUR­PREIS 2026

Miriam Suter - Foto: © Ana Germann, https://miriamsuter.net/

Miriam Suter (Bild), die 1988 in Brugg geborene freischaffende Journalistin (u.a. «WOZ», «Republik», Surprise Strassenmagazin», «Annabelle», «Das Lamm») und Autorin erhält den mit 10’000 Franken dotierten Greulich Kulturpreis 2026 zum diesjährigen Thema «Feminismus». Bestimmt wurde sie von der heurigen Einzeljurorin Anna Rosenwasser.

26. Oktober 2026

DER KAN­TON SCHWYZ VER­GIBT ZEHN WERK­BEI­TRÄ­GE 2026

Schweizerfahne und Schwyzerfahne am Regierungsgebäude in Schwyz - Foto: JoachimKohler-HB, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JoachimKohler-HB - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schweizer_und_Schwyzer_Fahnen_(Schwyz,_2022).jpg

Die Kulturkommission des Kantons Schwyz zeichnet zehn Kulturschaffende mit einem Werkbeitrag aus. «Die Beiträge ermöglichen ihnen, sich vertieft ihrem künstlerischen Schaffen zu widmen, neue Ideen weiterzuentwickeln und ihre künstlerischen Kompetenzen zu stärken», schreibt der Kanton Schwyz in seiner Mitteilung.

26. Oktober 2026

KLEIN­THEA­TER LU­ZERN UND EI­GEN­TÜ­ME­RIN LUPK UN­TER­ZEICH­NEN MIET­VER­TRAG FÜR NEU­BAU AM BUN­DES­PLATZ

Kleintheater Luzern – Foto: © https://www.kleintheater.ch/medien/220907_saisonubersicht_ktl_22_23.pdf 

Das Kleintheater Luzern und die Luzerner Pensionskasse (LUPK) haben den Mietvertrag für die künftigen Räumlichkeiten im geplanten Neubau am Bundesplatz 14 in Luzern unterzeichnet. «Damit ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zum neuen Kleintheater geschafft», schreibt das Kleintheater Luzern in seiner heutigen Mitteilung.

25. Oktober 2026

«SOL­VEIG QU SUESS. RED. A LOVE LET­TER»

Solveig Qu Suess, Red. A Love Letter, Stadtgalerie Bern, Ausstellungsansicht, 2026. - Little Grass, Teil 2, 2026 - Foto: Cedric Mussano

Ausstellung in der Stadtgalerie Bern, bis am 28. November 2026

24. Oktober 2026

«DAS VER­MÄCHT­NIS AMA­ZO­NI­ENS. KUNST UND AR­CHÄO­LO­GIE»

Keyvisual Museum Rietberg Zürich 2026 - Graburne, Keramik, Napo-Kultur, Ecuador, Museo Arqueológico y Centro Cultural de Orellana, MACCO-EP; Nationalpark Chiribiquete in Guaviare, Kolumbien. © Daniel Rosengren

Ausstellung im Museum Rietberg, Zürich, vom 30. Oktober 2026 bis am 14. März 2027

24. Oktober 2026

VER­BAND KLAS­SIK­FES­TI­VALS BER­NER OBER­LAND: CHRIS­TI­NE HÄS­LER IST DIE NEUE PRÄ­SI­DEN­TIN

Christine Häusler - Foto: Pia Neuenschwander, https://gruene.ch/fotos - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christine_H%C3%A4sler_Politikerin.jpg

Die Delegierten des Verbands Klassikfestivals Berner Oberland haben an ihrer Versammlung vom 22. Oktober 2026 Christine Häsler (Bild) zur Präsidentin gewählt. Die ehemalige Regierungsrätin und Kulturdirektorin des Kantons Bern möchte sich dafür einsetzen, «die Bedeutung klassischer Konzerte und Begleitveranstaltungen für Gesellschaft und Wirtschaft besser sichtbar zu machen».

23. Oktober 2026

BIEL-BI­EN­NE: DIE STADT MACHT DAS BAU­LI­CHE ERBE UND DIE GE­SCHICH­TE DER BIE­LER UH­REN­IN­DUS­TRIE SICHT­BAR

Produktion bei Recta, um 1947 © NMB

Biel-Bienne besitzt eine reichhaltige Geschichte und Architektur, die auf die Uhrenindustrie zurückgehen. Das Projekt «Uhrenstadt Biel-Bienne» macht diese erstmals sichtbar, mit einem gedruckten Stadtführer, einer Website, QR-Codes an zahlreichen Gebäuden sowie einer Animation auf dem Stadtmodell im Neuen Museum Biel-Bienne (NMB). Das am 22. Oktober 2026 vorgestellte Projekt schliesst damit eine Lücke und will gleichzeitig Biels Positionierung als wichtiger Schweizer Industriestandort seit über 100 Jahren stärken.

23. Oktober 2026

DIE GE­SCHICH­TE VON CARL LUTZ: DREH­START FÜR PETER LUI­SIS KI­NO­FILM «DAS GLAS­HAUS»

Das Glashaus, Lancierungsbild mit (v.l.) Michael Neuenschwander (als Maximilian Jäger), Miriam Stein (als Gertrud Lutz), Peter Luisi (Regie), Max Simonischek (als Carl Lutz) - Foto: © SRG SSR / Spotlight Media Productions AG / Rafael Kistler, 2026

In Ungarn und der Schweiz haben die Dreharbeiten zu «Das Glashaus» begonnen. Der neue Kinofilm von Peter Luisi erzählt die wahre Geschichte des Schweizer Diplomaten Carl Lutz, der in Budapest Zehntausende Jüdinnen und Juden vor dem Holocaust rettete. Die Hauptrollen übernehmen Max Simonischek, Miriam Stein und Michael Neuenschwander.

22. Oktober 2026

BASEL-STADT VER­GIBT MU­SI­CAL THEA­TER IM BAU­RECHT AN ACT THEA­TER MA­NAGE­MENT AG VON THO­MAS DÜRR

Musical Theater Basel - Foto: © https://www.musical.ch/de/musicaltheaterbasel

Ab 1. Januar 2027 übernimmt die act theater management AG von Thomas Dürr das Musical Theater Basel im Baurecht. Der Regierungsrat Basel-Stadt hat die Vergabe nach einem zweistufigen Auswahlverfahren beschlossen. Das Nutzungskonzept der neuen Trägerschaft sieht einen ganzjährigen Kultur- und Veranstaltungsbetrieb mit Musicals als Schwerpunkt vor. Ergänzend sind unter anderem Konzerte, Comedy-Veranstaltungen und weitere kulturelle Formate geplant.

22. Oktober 2026

«AUCH AUF ‹TIK­TOK› UND ‹IN­STA­GRAM› GEL­TEN JOUR­NA­LIS­TI­SCHE RE­GELN»

Schweizer Presserat

Aktuelle Stellungnahmen des Schweizer Presserates

22. Oktober 2026

«NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ»: MARK DIT­TLI WIRD NEUER CHEFREDAK­TOR

Mark Dittli - Foto: © NZZ

Mark Dittli (Bild) wird per 1. Februar 2027 neuer Chefredaktor der «NZZ». Er folgt auf Eric Gujer, der nach zwölf Jahren in dieser Funktion die neu geschaffene Rolle des Herausgebers Deutschland übernimmt. «Mark Dittli steht für einen analytischen, unabhängigen Journalismus mit klarer liberaler Grundhaltung. Er verbindet mehr als 25 Jahre journalistische Erfahrung mit einem starken Leistungsausweis in der Führung von Redaktionen und der unternehmerischen Entwicklung journalistischer Angebote», schreibt die «NZZ» zu ihrer Wahl.

20. Oktober 2026

«WAS HÄNGT DENN DA? 100 JAHRE KUNST­KRE­DIT KAN­TON SO­LO­THURN»

Kanton Solothurn feiert 100 Jahre Kunstkredit https://so.kunstsammlung.zetcom.net/de/

Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn, Graphisches Kabinett, vom 25. Oktober 2026 bis am 3. Januar 2027 – Vierfach-Vernissage am 24. Oktober 2026, 17 Uhr

19. Oktober 2026

FERN­SE­HEN SRF: NEUES SA­TI­RI­SCHES FOR­MAT MIT PATTI BAS­LER

Pattis Fight Club, Keyvisual, 2026 - © SRG-SSR

In «Pattis Fight Club» trifft politische Auseinandersetzung auf Satire: Ab dem 6. Dezember 2026 steigen vier prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zu Patti Basler in den Ring. «Wer sich ihr stellt, sollte nicht nur schlagkräftige Argumente mitbringen, sondern auch auf Konter gefasst sein», schreibt SRF in der Medienmitteilung zum Start.

17. Oktober 2026

«LE DE­SIGN AU COEUR DE L’HU­MA­NI­TAIRE»

Trousse médicale d’urgence Chine, 1950-1960, COL-2009-3-1 © Collection MICR, Genève

Exposition Musée international de la Croix-Rouge et du Croissant-Rouge, Genève, jusqu’au 29 août 2027

17. Oktober 2026

ENT­LAS­SUN­GEN: TA­ME­DIA-BE­LEG­SCHAFT KÜN­DIGT PRO­TEST­AK­TI­ON AN

Auch die Leser:innen werden dazu aufgefordert, an der Protestaktion teilzunehmen. (Bild: Nina Schneider/tsüri.ch)

41 Stellen will der Tamedia-Verlag in seinen Zeitungen streichen, wie hier bereits gemeldet wurde. «Die Ankündigung von letzter Woche ist die siebte Entlassungswelle in den vergangenen sechs Jahren. Nun reicht es den Angestellten. Sie wenden sich in einem Communiqué an den Verlag. Unterzeichnet ist der Brief von ‹den Tamedia-Redaktionen›. Im Schreiben prangern die Verfasser:innen an, dass die Chefetage sie vorab nicht über die Kündigungswelle informiert hat. Ein Schritt, der in vorherigen Kündigungswellen eingehalten wurde.», berichtet das Zürcher Online-Magazin «tsüri.ch».

17. Oktober 2026

«OLI­VI­ER VO­GEL­SANG: SAINF»

SAINF. Place Saint-François, Lausanne © Olivier Vogelsang

Exposition à l’Eglise Saint-François (SAINF), Lausanne, jusqu’au 1 er novembre 2026

16. Oktober 2026

MIL­LIO­NEN UND MIL­LI­AR­DEN FÜR DIE MUSIK: WOHIN FLIESST DAS VIELE GELD DER SCHWEI­ZER MU­SIK­STIF­TUN­GEN?

Symbolbild: Strassenmussik (Ausschnitt) - Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung - Bildbestand, https://www.bild.bundesarchiv.de/dba/de/search/?query=B+145+Bild-F079057-0010 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F079057-0010,_Bonn,_Fu%C3%9Fg%C3%A4ngerzone,_Stra%C3%9Fenmusikanten.jpg

Benjamin Herzog hat für Radio SRF 2 Kultur eine spannende und aufschlussreiche Recherche zum Thema Schweizer Musikstiftungen erstellt: «Sie finanzieren Opernhäuser, verleihen Stradivari-Geigen und coachen Sängerinnen im Selbstmarketing. Schweizer Stiftungen sitzen auf 160, bald 200 Milliarden Franken – und prägen damit auch die Musikwelt. Wer profitiert am meisten?»

15. Oktober 2026

HEN­RI­ET­TE ENG­BER­SEN WIRD NEUE LEI­TE­RIN DER RE­DAK­TI­ON VON «SWIS­S­IN­FO.CH»

Henriette Engbersen - Foto: © Mischa Haller, https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/henriette-engbersen-uebernimmt-bereichsleitung-public-value-der-srg

Die ehemalige SRF-Journalistin Henriette Engbersen (Bild), die seit 2023 den Bereich Public Value der SRG-SSR führt, wird ab Anfang 2027 die Redaktionsleitung des SRG-SSR-Ausland-Angebots von SWI («Swissinfo.ch») übernehmen. Der derzeitige SWI-Chefredaktor Mark Livingston verlässt das Haus Ende März 2027.

15. Oktober 2026

SRG-SSR: DAS GROS­SE SPA­REN GEHT WEI­TER

Blick in einen Regieraum - Foto: © SRG-SSR

Wie hier schon mehrfach gemeldet: Bis 2029 muss die SRG-SSR aufgrund des politischen Sparauftrags rund 270 Millionen Franken einsparen, 80 Millionen davon bereits bis 2027. Die im Sommer 2026 kommunizierten Massnahmen werden nun auch in den Bereichen Operationen, Human Resources, Finanzen, Kommunikation & Public Affairs sowie Stab konkretisiert oder sind weitestgehend umgesetzt. «Dabei werden 41 Millionen Franken eingespart und 202 Vollzeitstellen abgebaut. Mit diesem Schwerpunkt bei den Support- und Betriebsbereichen soll das publizistische Angebot für das Publikum möglichst geschützt werden», schreibt die SRG-SSR heute.

14. Oktober 2026

«RO­BER­TO BURLE MARX. MO­DER­NIS­MO TRO­PI­CAL»

Roberto Burle Marx während einer botanischen Expedition in Ecuador, 1974 Foto: Luiz Knud Correia de Araújo

Ausstellung im Zentrum Paul Klee (ZPK), Bern, vom 17. Oktober 2026 bis am 7. Februar 2027 – Eröffnung am Freitag, 16. Oktober 2026, ab 18 Uhr

14. Oktober 2026

«IM MU­SE­UM – AU MUSÉE»

Gebäudehülle organisch, Ausstellungsobjekte virtuell: Könnte so das Museum der Zukunft aussehen? Visualisierung eines Gedankenexperiments mithilfe eines KI-Bildgenerators. © Timo Landenberger, KI-generiert mit Adobe Firefly/Gemini Flash

Zum 60-Jahre-Jubiläum des Verbandes der Museen der Schweiz (VMS-AMS) geht es im aktuellen Bulletin 3 / 2026 des Netzwerks Kulturerbe Schweiz um die Arbeit im Museum, um den Austausch und die Begegnungen im Museum. Und immer auch um die Relevanz der Museen in der Gesellschaft. Drei Generationen diskutieren über Einst und Jetzt, über das Virtuelle und das Haptische.

14. Oktober 2026

AM BEI­SPIEL ZÜ­RICH: «WOZU KUL­TUR­PO­LI­TIK?»

Die Selbstbezeichnung «Kulturleichen» drückt das Gefühl des jahrelangen Vertröstet-Werdens der Jugendlichen aus (Foto: Gertrud Vogler, SozArch F 5107-Na-10-028-002), https://www.sozialarchiv.ch/2020/05/08/mit-aug-und-ohr/

Das diesen Monat erscheinende Buch «Wozu Kulturpolitik?» von Jean-Pierre Hoby und Georg Kohler legt – bewusst konzentriert auf das konkret-anschauliche Beispiel von Zürich – erstens eine gründlich-umfassende Analyse des Themas vor, und diskutiert zweitens anhand einer breit gefächerten Umfrage unter repräsentativen Personen des Kulturlebens die Möglichkeiten und Schwierigkeiten heutiger Kulturpolitik.

13. Oktober 2026

KAN­TON LU­ZERN: SE­VE­RIN BAR­METT­LER WIRD NEUER LEI­TER KUL­TUR­FÖR­DE­RUNG UND VER­MITT­LUNG

Severin Barmettler wird neuer Leiter Kulturförderung und Vermittlung. Foto © Frank Lorin Ellenberger.

Severin Barmettler (Bild) wird ab Januar 2027 neuer Leiter Kulturförderung & Vermittlung im Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern. Er ist derzeit als Fachperson Kulturförderung bei der Stadt Luzern unter anderem als Geschäftsführer der FUKA-Kommission tätig, welche über die Fördermassnahmen im Bereich der Einzelprojektförderung entscheidet.

12. Oktober 2026

BASEL: «KUL­TUR­FÖR­DER­PREIS VOR­ERST AUF EIS GE­LEGT»

Leila Moon – © Präsidialdepartement Basel-Stadt, Foto: Nasrin Naas

Im Jahr 2024 hätte Leila Moon (Bild) den Kulturförderpreis des Kantons Basel-Stadt erhalten sollen. Der Israel-Boykott der Basler DJ wurde aber unter anderem von der SVP kritisiert – schliesslich wurde der Künstlerin der Preis wieder aberkannt. 2025 hiess es dann, dass Ausrichtung und Zielsetzung des Preises geprüft würden und deshalb die Vergabe ausfalle. Die «bz Basel» hat nun nachgefragt, wie es 2026 aussieht. Die Antwort: «Bis auf weiteres vergibt die Abteilung Kultur keinen Kulturförderpreis.» Wie es 2027 sein wird, ist also auch noch unklar. Im Verlauf des kommenden Jahres soll es aber eine Entscheidung geben, wie das Basler Online-Medium «bajour.ch» berichtet.

10. Oktober 2026

«MIRO ARON. XAN­THO­RIA»

Vues de l'exposition Xanthoria de Miro Aron au Musée d’art du Valais, Sion, 2026-2027 © Miro Aron. Photo © Musées cantonaux du Valais, Sion / Olivier Lovey

Prix Culturel Manor 2026 Valais – Exposition Musée d’Art du Valais, Sion-Sitten, jusqu’au 31 janvier 2027

8. Oktober 2026

SAM KEL­LER, DI­REK­TOR DER FON­DA­TI­ON BEYE­LER, ER­HÄLT DEN BAS­LER KUL­TUR­PREIS 2026

Sam Keller - Foto: © Anne Morgenstern

Sam Keller (Bild), Direktor der Fondation Beyeler und zuvor Direktor der Art Basel, erhält den mit 20’000 Franken dotierten Basler Kulturpreis 2026. Der Basler Regierungsrat ehrt ihn «für sein Engagement zugunsten der Kunst- und Kulturstadt Basel, zu deren internationaler Ausstrahlungskraft er entscheidend beigetragen hat», wie in der entsprechenden Medienmitteilung zu lesen steht.

7. Oktober 2026

DER TES­SI­NER JOUR­NA­LIST, RADIO- UND TV-PIO­NIER UND RSI-DI­REK­TOR MARCO BLA­SER IST GE­STOR­BEN

Marco Blaser - © RSI, LA 1, domenica 21 gennaio, 20:40 Figura storica della RSI, Marco Blaser ci trascina coi suoi ricordi e aneddoti nel cuore di un’intera vita dedicata al giornalismo, prima radiofonico e poi televisivo. 21.01.201871 minDisponibile fino a 01.01.2199, https://www.rsi.ch/play/tv/storie/video/qui-marco-blaser?urn=urn:rsi:video:1412708

Der am 6. Mai 1935 in Lugano geborene Tessiner Journalist, Radio- und Fernsehmann und von 1986 bis 1999 als Direktor von Radiotelevisione Svizzera di lingua italiana (RSI) wirkende Marco Blaser (Bild) ist am 5. Oktober 2026 gestorben. Ab 1954 war er freier Journalist für den «Corriere d’informazione», den «Corriere del Ticino» und den «Blick». Ab 1955 arbeitete Blaser als Reporter für Radio Monte Ceneri, Radio Beromünster, Radio Sottens und Radio Televisione Italiana. 1958 war er «Tagesschau»- und Sportmoderator im Fernsehstudio Zürich, 1960-61 Regisseur beim Bavaria Atelier München, 1962 Informationschef und Leiter der aktuellen Sendungen bei der Televisione della Svizzera Italiana, 1972 Betriebs-, 1982 Programm-, und 1986 bis 1999 Regionaldirektor der Radiotelevisione svizzera di lingua italiana. Marco Blaser wurde für seine Reportagen und Dokumentarfilme mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. (*)

7. Oktober 2026

BEL­LIN­ZO­NA: SCON­FI­NA­RE FE­STI­VAL 2026

© https://sconfinarefestival.ch/il-festival/

Festival culturale, 8 – 11 ottobre 2026, Piazza del Sole, Bellinzona

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