«STADT, LAND, FLUSS – UNSERE LEBENSRÄUME»
Sonderausstellung im Museum Luzern, ab dem 6. November 2026
Sonderausstellung im Museum Luzern, ab dem 6. November 2026
Der 1944 geborene Schweizer Unternehmer und Umweltpionier Walter Schmid (Bild) konnte in Bern den diesjährigen, erneut mit 200’000 Franken dotierten Preis der Stiftung Brandenberger entgegennehmen. Die Entwicklung des Kompogas-Verfahrens um 1989 war sein Verdienst und das von ihm ab 1991 aufgebaute Unternehmen Kompogas ist schweizweit bekannt. Walter Schmid gründete das Baugeschäft unter seinem Namen im Jahre 1966, als er 21 Jahre alt war. Schon früh baute Schmid pragmatisch alles technisch Machbare, um (fossile) Energie zu sparen, immer in der Hoffnung, dass sich die Lösungen auch ökonomisch rechnen würden. Schon 1975 baute Schmid eine der ersten Vakuum-Sonnenkollektor-Anlagen der Schweiz, kombiniert mit Stückholzheizung. Es folgten Erdkollektoren, Tiefwasserbohrungen und 1988 seine erste gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage. Im Gegensatz zum Gebäudebau, wo Schmid seine Ideen unabhängig umsetzen konnte, wurde sein Elektro-Nutzfahrzeug-Konzept «Solcar» schon im 1990 mit Preisen ausgezeichnet, fand jedoch nur 150 der benötigten 500 Käufer, sodass das Projekt eingestellt wurde. Nach den Erfahrungen aus dem Unternehmen Kompogas betreffend Mobilisierung der Bevölkerung baute Schmid von 2010 bis 2012 in Spreitenbach das Zentrum Umwelt Arena, in welchem sich die Bevölkerung über den neuesten Stand der verfügbaren Techniken zur Energieeffizienz informieren kann. Nach dem Ansatz von Schmid soll dort laufend das technisch Machbare sofort gezeigt werden, es wird jedoch nichts verkauft. Walter Schmid hat u.a. 2003 den Europäischen Solarpreis, 2010 den Schweizer Umweltpreis und 2012 den Watt d’Or-Spezialpreis der Jury erhalten.
Die «Markttische» sind zwei bronzene Skulpturen der Schweizer Bildhauerin Bettina Eichin von 1986. Um die Aufstellung des Werkes kam es im Zusammenhang mit dem Grossbrand von Schweizerhalle vom 1. November 1986 und der darauffolgenden Umweltkatastrophe im Rhein zu einer Kontroverse, da der ursprüngliche Auftraggeber der Skulpturen, der Schweizer Pharmakonzern Sandoz, den Auftrag widerrief. Erst 2010 fanden die Bronzeplastiken ihren endgültigen Standort im Münster von Basel. SRF berichtete aus Anlass des Jahrestags aktuell über die Künstlerin und die bewegte Geschichte des Kunstwerks.
Mit «Nussbaumbandi» präsentiert SRF ab dem 2. November 2026 eine neue Schweizer Animationsserie für Kinder im Vorschulalter. Die 26-teilige Serie ist das erste von SRF produzierte «Guetnachtgschichtli» seit mehr als zehn Jahren. Die Originalidee für die «Nussbaumbandi» stammt von Hynek Bureš.
Daniel Furter (Bild) wird neuer Direktor des ALPS Alpines Museum der Schweiz in Bern. Der Stiftungsrat des ALPS hat Daniel Furter gewählt. Er bringe langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Leitung von Museen mit und übernimmt die Leitung des ALPS am 1. September 2027. Er folgt damit auf Beat Hächler, der Ende August 2027 pensioniert wird.
Ausstellung im Museum Rietberg, Zürich, vom 30. Oktober 2026 bis am 14. März 2027
Ausstellung im Zentrum Paul Klee (ZPK), Bern, vom 17. Oktober 2026 bis am 7. Februar 2027 – Eröffnung am Freitag, 16. Oktober 2026, ab 18 Uhr
Prix Culturel Manor 2026 Valais – Exposition Musée d’Art du Valais, Sion-Sitten, jusqu’au 31 janvier 2027
Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur, bis am 29. März 2027
Die Albert Mountain Awards 2026 gehen an den Fotografen Robert Bösch, den Skitouren-App-Gründer Günter Schmudlach (beide aus der Schweiz), die Bergretterin Marion Poitevin aus Frankreich und den für Bergthemen engagierten Journalisten Gela Mtivlishvili aus Georgien. Die öffentliche Preisverleihung findet am 23. Oktober 2026 zum vierten Mal im ALPS Alpines Museum der Schweiz in Bern statt.
Exposition / Ausstellung Photoforum Pasquart Bienne-Biel, jusqu’au 29.11.2026
Ausstellung / Exposition Photoforum Pasquart Biel-Bienne bis am / jusqu’au 29.11.2026
Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau, Ittinger Museum, bis am 21. Februar 2027
Die Fondation Beyeler in Riehen / Basel erweitert ihr Ensemble – räumlich wie konzeptionell – und will damit die Verbindung von Kunst, Architektur und Natur vertiefen, für die sie international bekannt ist. Während der Ende September 2026 beginnenden Preview-Phase (26. September 2026 bis 14. Januar 2027) können die Besuchenden neben dem bestehenden Museumsbau von Renzo Piano erstmals die Neubauten von Peter Zumthor, den erweiterten und restaurierten Beyeler Park sowie die umgestalteten historischen Gebäude erleben. Während dieser Phase gelten spezielle Öffnungszeiten, und die Anzahl der Tickets ist begrenzt.
«Mobilité à l’ère du pétrole – Mobilität im Erdölzeitalter», Exposition / Ausstellung Nouveau Musée Bienne – Neues Museum Biel, 12.09.2026 – 04.04.2027
Ausstellung im Haus für Kunst Uri, Altdorf, vom 12. September bis am 22. November 2026
La corte interna del Castel Grande accoglie la mostra dell’artista ticinese Ivo Soldini. Sculture monumentali — figure verticali, inclinate, gruppi in tensione compositiva — si confrontano con le torri medievali e il panorama della città, abitando questo luogo come presenze silenziose e potenti. Negli spazi espositivi interni della Sala Arsenale, oltre sessanta dipinti inediti completano il percorso, rivelando l’universo espressivo di un artista radicato nella grande tradizione scultorea. Un incontro imperdibile tra arte, storia e natura nel cuore di Bellinzona (fino al 8 novembre 2026)
Dans le cadre d’un partenariat exceptionnel, le Musée de l’Hôtel-Dieu à Porrentruy (MHDP), le Musée jurassien des arts à Moutier (MJAM), le Musée jurassien d’art et d’histoire à Delémont (MJAH) organisent une vaste rétrospective consacrée au peintre jurassien d’origine bâloise Coghuf (1905-1976) pour commémorer le jubilé de sa disparition. La manifestation aura lieu sur les sites des trois musées du 5 septembre 2026 au 31 janvier 2027. Outre ces expositions muséales, l’atelier de l’artiste à Muriaux ainsi qu’une maison privée de collectionneurs de l’artiste au Bémont ouvriront leurs portes pour des visites guidées durant l’automne.
Une toute nouvelle institution culturelle et scientifique ouvre ses portes le 5 septembre 2026 à Genève. Au cœur de la vieille ville, sous lʼesplanade Théodelinde, deux millénaires dʼhistoire ont refait surface. Après plus dʼune décennie de recherches, de conservation et dʼaménagement, le Site archéologique Saint-Antoine (SaSA) ouvre ses portes au public le 5 septembre 2026. Offrant un dialogue constant entre passé et présent, le SaSA articule recherche, médiation et création contemporaine.
Das Netzwerk Kulturerbe Schweiz übernimmt den Aufbau einer Kampagne für Gärten, Parkanlagen und Freiräume in der Schweiz. Mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur (BAK) koordiniert das Netzwerk die «Rendez-vous im Garten», die vom 4. bis 6. Juni 2027 erstmals landesweit stattfinden werden. In Frankreich hat das Kulturministerium die «Rendez-vous aux jardins» 2003 als nationale Veranstaltung ins Leben gerufen, inzwischen beteiligen sich 24 europäische Länder.
Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive
Ausstellung im HEK (Haus der Elektronischen Künste), Münchenstein / Basel, bis am 15. November 2026
Ausstellung im Kunsthaus Zofingen, vom 22. August bis am 8. November 2026 – Vernissage am 22. August 2026, 16 Uhr
Das Swiss Institute (SI) gibt den Erwerb des Erdgeschosses und des Untergeschosses von 250 Bowery bekannt: Damit besitzt die Institution zum ersten Mal in ihrer vierzigjährigen Geschichte eigene Räumlichkeiten, und sie läutet damit «eine neue Ära für eine der führenden Plattformen für experimentelle zeitgenössische Kunst in New York ein», wie das SI schreibt. Im Herbst dieses Jahres wird das SI mit «einer massgeschneiderten Renovierung beginnen, die von dem international renommierten Architekturbüro Johnston Marklee geleitet wird». Dieses werde das 250 Bowery in einen barrierefreien und ökologisch nachhaltigen Kulturraum verwandeln, der speziell für die innovativen Ausstellungen des SI, ansprechende öffentliche Programme sowie von Künstler:innen geleitete Bildungs- und Gemeinschaftsinitiativen konzipiert ist. Der neue Standort soll im Frühjahr 2027 für die Öffentlichkeit zugänglich und weiterhin bei kostenlosem Eintritt zu besuchen sein.
Sonderausstellung im Sensorium Rüttihubelbad, Walkringen, bis am 31. Dezember 2026
«Baukultur im Glarnerland neu entdecken», Ausstellung zu Gast im Museum des Landes Glarus, Freulerpalast, Näfels, vom 22. August bis am 31. Oktober 2026
Exposition Pro Natura Centre Champ-Pittet, jusqu’au 6 septembre 2026
Abbatiale de Payerne, jusqu’au 31 août 2026 – Jeu de piste sensoriel pour les familles
Sonderausstellung World Nature Forum (WNF), Naters, bis im November 2026
Exposition Manoir de la Ville de Martigny, Le Ganioz Project Space (GPS), jusqu’au 6 septembre 2026
Ausstellung Fundaziun Nairs, Scuol, vom 2. August bis am 29. November 2026
Ausstellung Fundaziun Nairs, Scuol, vom 2. August bis am 29. November 2026
Vierte Ausgabe der Biennale Bregaglia, bis am 27. September 2026
Ausstellung in Berlingen und Steckborn (TG), Gaienhofen und Hemmenhofen (D), bis am 27. September 2026
Ausstellung Kulturort Froh Ussicht, Hof Blum, Samstagern (ZH), bis am 27. September 2026