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"UGO RONDINONE. CRY ME A RIVER"

"UGO RONDINONE. CRY ME A RIVER"

06.07.2024 Ausstellung im Kunstmuseum Luzern, bis am 20. Oktober 2024


Bild: Ugo Rondinone, figures, 2023
, Blaustein, Stahl, Beton, Ausstellungsansicht "Cry Me a River", Kunstmuseum Luzern, 2024 - 
Foto: Stefan Altenburger

Ugo Rondinone, cry me a river, 1997–2024, 
Neon, 1006 × 606 × 10 cm, Courtesy of the artist, Kunstmuseum Luzern, 2024


Bild: Ugo Rondinone, cry me a river, 1997–2024, 
Neon, 1006 × 606 × 10 cm, Courtesy of the artist, Kunstmuseum Luzern, 2024


Es schneit, die Sonne geht unter, ein Gewitter zieht auf – mit seinen raumgreifenden Installationen lädt Ugo Rondinone (*1964) das Publikum ein, in seine Kunst und die Elemente einzutauchen. Im Zentrum seines Schaffens stehen die überwältigende Schönheit der Landschaft und die Kraft der Natur.

Der Künstler ist in Brunnen aufgewachsen. Im Verlauf seiner internationalen Karriere hat er seinen Lebensmittelpunkt nach New York verlegt. Mit der Ausstellung "Cry Me a River" kehrt Ugo Rondinone in seine Heimat zurück, um eine umfangreiche Retrospektive zu präsentieren.

Der Titel "Cry Me a River" zitiert einen Song, den von Ella Fitzgerald bis Justin Timberlake viele interpretiert haben. Mit "River" verweist Ugo Rondinone konkret auf die Reuss, die vor dem Kunstmuseum Luzern aus dem Vierwaldstättersee fliesst.

In der Ausstellung lassen sich Parallelen zwischen den Kunstwerken und der direkten Umgebung erkennen. Der Künstler inszeniert seine kulturelle Herkunft liebevoll und mit viel Heiterkeit. Seine Liebe zum Material steht auch in Bezug zur legendären "Innerschweizer Innerlichkeit", für die traditionelle Materialien wie Bronze, Keramik oder Stein besonders wichtig waren. Mit stone figures setzt Ugo Rondinone die Tradition der hilfreichen Wegweiser im Gebirge fort. Anders als bei einer Wanderung stehen die Figuren als übergrosse Steinmännchen im Raum und scheinen über das Publikum zu wachen.

Die Umkehr der Grössenverhältnisse irritiert oder überrascht und ermöglicht, sie mit anderen Augen zu betrachten. Das Spiel mit den Dimensionen ist ein wiederkehrendes Element im Schaffen des Künstlers. primal besteht beispielsweise aus 59 in Bronze gegossenen Miniaturpferden. Bei genauerer Betrachtung sind die Fingerabdrücke des Künstlers zu erkennen.

Ugo Rondinones bildhauerische Arbeit bleibt als klar erkennbare Spur im Werk erhalten. Die Pferde gleichen prähistorischen Objekten; bei einer archäologischen Ausgrabung wären sie vielleicht Glücksbringer für die Jagd.

Pferde, Fische, Vögel, Regenbogen, Sonne, Blitze sind uns allen vertraut – Ugo Rondinones Motive sind einfach, unmittelbar, zugänglich. Darin liegt die Stärke seiner Werke. Mit thank you silence bringt er die Schönheit von leise rieselndem Schnee in die Museumsräume und weckt damit Kindheitserinnerungen: das Staunen über die weisse Pracht, die Freude auf die Schneeballschlacht, den Engel im weichen Pulverschnee.

Mit der Verwendung bekannter Motive, traditioneller Materialien und Techniken sowie klarer Farben baut der Künstler eine Brücke zwischen Werk und Publikum.

Ugo Rondinone gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schweizer Künstler. Er erhielt mehrere Kunstpreise und vertrat im Jahr 2007 die Schweiz an der 52. Biennale Venedig. "Cry Me a River" vereint sein umfangreiches und vielfältiges Schaffen der letzten 30 Jahre.

Für die Ausstellung realisiert der Künstler auch zwei neue Gemälde, die den Blick auf den Vierwaldstättersee bei Tag und bei Nacht einfangen. Für diese malerischen Werke sind Félix Vallotton und Ferdinand Hodler wichtige Referenzen.

Zur Ausstellung erscheint die 16-teilige Edition luzern landscape sowie die Publikation Ugo Rondinone. Cry Me a River in Kooperation mit Hatje Cantz.

Kuratiert von Fanni Fetzer

kml

Kontakt:


https://www.kunstmuseumluzern.ch/ausstellungen/ugo-rondinone/

#UgoRondinone #CryMeARiver #KunstmuseumLuzern #FanniFetzer #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

Ugo Rondinone, primitive, 2011–2012, und lightnings, 2023 - Ausstellungsansicht Cry Me a River, Kunstmuseum Luzern, 2024 - Foto: Stefan Altenburger

Bild: 
Ugo Rondinone, primitive, 2011–2012, und lightnings, 2023 - Ausstellungsansicht Cry Me a River, Kunstmuseum Luzern, 2024 - Foto: Stefan Altenburger

Ugo Rondinone, sechstermaizweitausendundvierundzwanzig, 2024
, Acryl auf Leinwand, 66 × 51 cm, Courtesy the artist, Galerie Eva Presenhuber, Mennour, Esther Schipper, Gladstone Gallery, Kukje Gallery, und Sadie Coles HQ - Foto: Studio Rondinone

Bild: Ugo Rondinone, sechstermaizweitausendundvierundzwanzig, 2024
, Acryl auf Leinwand, 66 × 51 cm, Courtesy the artist, Galerie Eva Presenhuber, Mennour, Esther Schipper, Gladstone Gallery, Kukje Gallery, und Sadie Coles HQ - Foto: Studio Rondinone

 

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