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Kategorie: Druck, Verlag, Printprodukte, Medienhäuser

12. März 2026

FI­NANZ­KRI­SE: «STRA­PA­ZIN» HOFFT AUF VER­EIN­TE HILFE

© Lukas_Kuenzli_Zombie

Das vierteljährlich erscheinende Comic-Magazin «Strapazin» ist seit der Gründung 1984 eine wichtige Plattform für Comic-Autor:innen aus der Schweiz, Deutschland und der ganzen Welt. Seit den Anfängen fördert «Strapazin» gezielt junge Zeichner:innen; die Zeitschrift hat sich so zum langlebigsten und wichtigsten Magazin für Comics, Graphic Novels und visuelle Narration im deutschsprachigen Raum entwickelt. Hinter «Strapazin» steht ein generationenübergreifendes Team von 26 Herausgeber:innen mit Sitz in Zürich und in München. Dieses Team schreibt jetzt: «Wir stecken in einer finanziellen Krise. Wir haben bereits Massnahmen ergriffen, doch wir brauchen Hilfe.» Dazu haben die Herausgeber:innen ein Crowdfunding lanciert, das 66’666 Franken einbringen soll. Über 100 Künstler:innen aus der ganzen Welt haben je einen eigenen «Strapazin»-Zombie gezeichnet – lauter Unikate, die Geldgeber:innen als Belohnung für eine Unterstützung erhalten können.

12. März 2026

«DIE SCHÖNS­TEN SCHWEI­ZER BÜ­CHER DES JAH­RES 2025» SIND BE­STIMMT

Bild: Die schönsten Schweizer Bücher des Jahrgangs 2025 - Foto: © BAK/Gina Folly


Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat auf Empfehlung einer internationalen Fachjury die prämierten Werke des Wettbewerbs «Die schönsten Schweizer Bücher 2025» bestimmt. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen in der Buchgestaltung würdigt, geht in diesem Jahr an das französisch-schweizerische Grafikdesign-Duo Coline Sunier & Charles Mazé. Eines der 17 schönsten Schweizer Bücher wurde zudem im Rahmen des internationalen Wettbewerbs «Schönste Bücher aus aller Welt» in Leipzig ausgezeichnet.

11. März 2026

BIEL-BI­EN­NE: STE­FAN NIE­DER­MAI­ER IST NEU AL­LEI­NI­GER BE­SIT­ZER DER GASS­MANN-GRUP­PE

Stefan Niedermaier (links) und Fredy Bayard - Foto: © Mattias Käser / ajour.ch

Der Berner Unternehmer Stefan Niedermaier (im Bild links) hat per März 2026 alle Aktien der Bieler Gassmann-Gruppe von Fredy Bayard (rechts) übernommen. Zum Medienhaus gehören zur Zeit die beiden TV-Sender «TeleBärn» und «TeleBielingue», das Onlineportal «ajour.ch», die beiden Zeitungstitel «Bieler Tagblatt» und «Biel Bienne», sowie die Radiosender «Radio Canal 3» und «Radio Bern1».

11. März 2026

«DIE SRG-SSR SETZT IHRE TRANS­FOR­MA­TI­ON FORT»

Bild: Roger Elsener - Foto: © SRG-SSR

Der Verwaltungsrat der SRG-SSR hat an seiner Sitzung vom 10. März 2026 Roger Elsener (Bild) zum neuen Direktor des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) gewählt. Er ist damit dem Vorschlag des Regionalvorstands SRG Deutschschweiz einstimmig gefolgt. Ebenso hat der Verwaltungsrat auf Antrag von Generaldirektorin Susanne Wille einstimmig Nicolas Pernet zum Direktor Angebot und Moritz Stadler zum Direktor Operationen gewählt. Alle drei Personen nehmen Einsitz in die neue Geschäftsleitung der SRG-SSR.

6. März 2026

«TAGES-AN­ZEI­GER»: KA­RI­KA­TU­RIST MARCO AR­RI­GO­NI FOLGT AUF FELIX SCHAAD

Marco Arrigoni - Foto: Tamedia

Marco Arrigoni (Bild) wird neuer Karikaturist beim «Tages-Anzeiger», wie Tamedia auf «linkedin.com» schreibt. Arrigoni tritt per 1. April 2026 in einem 50-Prozent-Pensum die Nachfolge von Felix Schaad an und wird sowohl für die Printausgabe als auch für die digitalen Kanäle tätig sein.

5. März 2026

SCHWEI­ZER KIN­DER- UND JU­GEND­BUCH­PREIS 2026: DIE FÜNF NO­MI­NIER­TEN WERKE SIND BE­KANNT

SKJBP-2026-Nominierungen-Zusammenstellung-4-5-RGB SIKJM

Thomas Meyer und Magali Franov, Émilie Boré und Vincent, Sylvie Neeman und Francesca Ballarini, Gionata Bernasconi,
Verena Pavoni, Lena Raubaum und Franziska Walther – ihre Werke stehen auf der Shortlist des Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreises 2026. Aus 98 eingereichten Titeln von 62 Verlagen hat die unabhängige Jury die fünf Kinder- und Jugendbücher nominiert. Der Preis geht jedes Jahr an ein aktuelles, herausragendes Werk der Schweizer
Kinder- und Jugendliteratur und ist mit insgesamt 20’000 Franken dotiert. Der Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis betrachtet Kinder- und Jugendliteratur «als bemerkenswerte Kultursparte,
über die Kinder und Jugendliche nicht nur Geschichten erleben und Informationen erhalten, sondern auch mit literarischen, künstlerischen
Ausdrucksweisen in Berührung kommen», schreibt das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM).

5. März 2026

DEUTSCH­SCHWEI­ZER BUCH­MARKT MIT LEICH­TEM UM­SATZ­PLUS

sbvv

2025 erzielte der Deutschschweizer Buchmarkt einen Gesamtumsatz von CHF 581,8 Mio. Das entspricht einem Plus von 1,1% gegenüber 2024. Sowohl der stationäre Buchhandel und die Onlineshops als auch das Geschäft mit Schulen, Bibliotheken, Firmen und weiteren Institutionen legten leicht zu. Insgesamt bewegt sich der Deutschschweizer Buchmarkt seit Jahren seitwärts.

3. März 2026

DER ÖS­TER­REI­CHI­SCHE KA­RI­KA­TU­RIST UND KIN­DER­BUCH­AU­TOR LUIS MUR­SC­HETZ IST GE­STOR­BEN

Der am 7. Januar 1936 in Velenje (Untersteiermark) geborene österreichische Karikaturist und Kinderbuchautor Luis Murschetz (Bild) ist am 26. Februar 2026 in München gestorben, wie sein Zürcher Verlag Diogenes schreibt. Erste Zeichnungen von ihm erschienen in der «Süddeutschen Zeitung». Seit 1971 zeichnete Luis Murschetz als Nachfolger von Paul Flora politische Karikaturen für die Hamburger Wochenzeitung «Die Zeit»; diese Tätigkeit endete 2010. Zwischen 1983 und 1996 leitete Murschetz sechs Mal die Klasse «Illustration» an der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg. 1972 erschien sein erstes Kinderbuch «Der Maulwurf Grabowski», das seitdem in zwölf Sprachen, darunter auch Japanisch, übersetzt wurde. 1998 erhielt Luis Murschetz das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. (*)

24. Februar 2026

JETZT ON­LINE ZU­GÄNG­LICH: 15 MIL­LIO­NEN SEI­TEN AUS ÜBER 200 SCHWEI­ZER ZEI­TUN­GEN

e-newspaperarchives.ch — © Simon Schmid - Schweizerische Nationalbibliothek

Die Plattform für digitalisierte Zeitungen «e-newspaperarchives.ch» erreicht einen weiteren Meilenstein: 15 Millionen Seiten aus über 200 verschiedenen Zeitungstiteln aus der Schweiz sind nun digitalisiert und online einsehbar. Die ältesten Zeitungen, die zur Verfügung stehen, stammen von 1780. Laufend werden neue Titel oder neue Ausgaben bestehender Titel aufgeschaltet.

23. Februar 2026

«RADIO 32» ZIEHT ENDE 2026 VON SO­LO­THURN NACH AARAU

Ende 2026 verlegt «Radio 32» sein Studio von Solothurn nach Aarau. CH Media schreibt dazu in der heutigen Medienmitteilung: «Programm, Eigenständigkeit und regionale Ausrichtung des Senders bleiben unverändert. Die Verankerung in der Region Solothurn wird weiterhin sichergestellt.»

22. Februar 2026

VA­LAIS / WAL­LIS: «CAFÉS SO­NORES: REN­CON­TRES AMOU­REU­SES» / «KLANG­CA­FÉS: LIE­BES­GE­SCHICH­TEN ZUM ZUHÖ­REN»

Cafés sonores : rencontres amoureuses - Et si les histoires d’amour nous racontaient le Valais autrement ?

De février à octobre 2026, la Médiathèque Valais propose Cafés sonores: rencontres amoureuses, une expérience sonore itinérante à travers le canton. Ce projet de médiation culturelle met en dialogue patrimoine oral, création artistique et participation locale en invitant la population valaisanne à prendre part à une écoute collective qui éclaire les dimensions sociales, culturelles et historiques des expériences amoureuses.

20. Februar 2026

KAN­TON SCHWYZ: UN­TER­STÜT­ZUNG FÜR SCHWY­ZER VER­LA­GE

© Kanton Schwyz

Die Kulturkommission des Kantons Schwyz schreibt eine Förderung für Verlage mit einem kulturellen Schwerpunkt aus. Damit soll ein Beitrag zur qualitativen Stärkung der Verlagsprogramme, der besseren Sichtbarkeit der Schwyzer Verlage und der Förderung der Schwyzer Literaturszene insgesamt geleistet werden.

19. Februar 2026

CO­RIN­NE DES­AR­ZENS ER­HÄLT DEN MIT 40’000 FRAN­KEN DO­TIER­TEN SCHWEI­ZER GRAND PRIX LI­TE­RA­TUR 2026

Corinne Desarzens - Foto: © https://www.buchjahr.uzh.ch/solothurn23/

Das Bundesamt für Kultur (BAK) würdigt das Werk der Schriftstellerin Corinne Desarzens (Bild) mit der höchsten Auszeichnung für Literatur in der Schweiz. Der Spezialpreis Übersetzung geht in diesem Jahr an Christian Viredaz. Sieben Werke, die im vergangenen Literaturjahr erschienen sind, werden mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am Freitag, 15. Mai 2026, im Rahmen der Solothurner Literaturtage in Anwesenheit der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider statt.

13. Februar 2026

«HAL­BIE­RUNGS­IN­ITIA­TI­VE»: DER STIF­TUNGS­RAT DES SCHWEI­ZER PRES­SE­RATS IST BE­SORGT

SRG.SSR

Der Stiftungsrat des Schweizer Presserats nimmt die bevorstehende Volksabstimmung über die sogenannte «Halbierungsinitiative» «mit Sorge zur Kenntnis»: «Eine Annahme der Initiative hätte weitreichende negative Folgen, nicht nur für den medialen Service public in der mehrsprachigen Schweiz, sondern für den gesamten Medienplatz Schweiz. Ein Ja würde auch die Arbeit und die Finanzierung des Schweizer Presserats unmittelbar treffen und erschweren», schreibt der Rat heute.

13. Februar 2026

«EIN HÄU­FI­GER FEH­LER: BE­TROF­FE­NE WER­DEN ZU SCHWE­REN VOR­WÜR­FEN NICHT AN­GE­HÖRT»

Schweizer Presserat

Es ist eine journalistische Grundregel: Bei schweren Vorwürfen wird die betroffene Person oder Institution angehört. Juristinnen und Lateiner nennen es audiatur et altera pars. Auch im Journalismus ist das eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem wird die Regel immer wieder missachtet und der Schweizer Presserat spricht immer wieder Rügen aus, weil die Anhörungspflicht verletzt worden ist. 

10. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER JOUR­NA­LIST, RE­DAK­TOR, PU­BLI­ZIST UND HER­AUS­GE­BER KARL LÜÖND IST GE­STOR­BEN

Karl Lüönd - Foto: zVg

Der am 12. Mai 1945 in Flüelen geborene Schweizer Journalist, Redaktor, Publizist und Herausgeber Karl Lüönd ist am 9. Februar 2026 gestorben, wie «persönlich.com» berichtet.

3. Februar 2026

DER SCHWEI­ZER GRA­FIK­DE­SI­GNER JEAN WID­MER IST GE­STOR­BEN

Jean Widmer © BAK / Gina Folly

Der am 31. März 1929 in Frauenfeld geborene und in Paris wohnhaft gewesene Schweizer Grafikdesigner und Kunstlehrer Jean Widmer (Bild) ist am 1. Februar 2026 gestorben. Er zeichnete für die visuelle Identität von kulturellen Institutionen wie dem Centre Georges Pompidou, dem Musée d’Orsay oder dem Institut du Monde Arabe verantwortlich. Im Jahr 2017 erhielt Jean Widmer einen der drei mit je 40’000 Franken dotierten Schweizer Grand Prix Design.

30. Januar 2026

DIE LETZ­TEN 15 FI­LIA­LEN VON EX LI­BRIS WER­DEN BIS ENDE 2026 GE­SCHLOS­SEN

Ex Libris Aarau – Foto: © https://www.exlibris.ch/de/ueber-uns/newsroom/fotos-und-logos/

«Die Migros-Gruppe bündelt ihr Online-Angebot für Bücher: Das Buchgeschäft von Ex Libris wird schrittweise auf Galaxus überführt. Die 15 Filialen von Ex Libris werden bis Ende Jahr geschlossen. Damit führt die Migros die Transformation vom stationären Buchhändler zum führenden Online-Anbieter konsequent weiter», steht in der Migros-Medienmitteilung vom Freitag unmissverständlich zu lesen.

30. Januar 2026

SAA­DET TÜR­KÖZ ER­HÄLT DEN KUL­TUR­PREIS DES KAN­TONS ZÜ­RICH 2026

Saadet Türköz - Foto: © Anuar Duisenbinov

Der Kulturpreis des Kantons Zürich geht 2026 an die Musikerin Saadet Türköz; die beiden Förderpreise erhalten der Illustrator und Autor Nando von Arb und das Kollektiv volumes. Dies hat der Zürcher Regierungsrat gestützt auf Empfehlungen der kantonalen Kulturförderungskommission entschieden. Mit einer Goldenen Ehrenmedaille ehrt er zudem das Lebenswerk von Ursula Bienz als Leiterin des Figurentheaters Winterthur.

29. Januar 2026

DER «GOL­DE­NE BREMS­KLOTZ» 2025 GEHT AN DAS EID­GE­NÖS­SI­SCHE VER­TEI­DI­GUNGS­DE­PAR­TE­MENT

Goldener Bremsklotz

Die Mitglieder von «investigativ.ch» haben gewählt: «Das Verteidigungsdepartement (VBS) ist der grösste Informationsverhinderer des Jahres 2025» und erhält dafür den «Goldenen Bremsklotz». Das VBS sorgte im vergangenen Jahr gleich mit verschiedenen Aktionen für Unmut unter Medienschaffenden.

27. Januar 2026

AUTOR TOM KUM­MER ÜBER FAKT, FAKE, JOUR­NA­LIS­MUS UND LI­TE­RA­TUR

Tom Kummer, 2026 - Foto: © SRF

Radio SRF 1, «Tagesgespräch» vom 27. Januar 2026 / Podcast

25. Januar 2026

LES 67 ÉCRI­VAIN·ES 2026 EN RÉ­SI­DENCE À LA FON­DA­TION JAN MI­CHALSKI

Après une brève pause hivernale, les résidences d’écriture ont repris. Cette année, ce sont 67 poètes, romancièr·es, essayistes ou encore traducteur·rices du monde entier qui seront accueilli·es pour un séjour de travail à la Fondation Jan Michalski à Montricher (VD).

25. Januar 2026

MEDIA FOR­WARD FUND: ES GEHT WIE­DER UM 400’000 EURO FÖR­DE­RUNG PRO ME­DI­UM

© Media Forward Fund

Am 9. Februar 2026 startet die nächste Förderrunde des Media Forward Fund: Zwei Wochen lang können sich gemeinwohlorientierte Medienorganisationen aus dem gesamten DACH-Raum wieder für eine Förderung bewerben. Die unabhängige Jury entscheidet im Juni diesen Jahres über die Anträge. In den Info-Sessions auf Deutsch und Französisch beantwortet der Media Forward Fund alle Fragen, von den Eignungskriterien bis zum Bewerbungsprozess. Die erste Session ist schon am Dienstag, 27. Januar 2026.

21. Januar 2026

PE­TI­TI­ON FÜR DIE ER­HAL­TUNG DER BI­BLIO­THEK WER­NER OECHS­LIN IN EIN­SIE­DELN

Der Verein der Freunde der Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln sowie Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Forschungsgemeinschaft wenden sich mit dem dringenden Anliegen an den Bundesrat und die Bundesversammlung, die weit über die Schweiz hinaus bedeutende Forschungsbibliothek Werner Oechslin vor der drohenden Schliessung zu retten.

21. Januar 2026

WIN­TER­THUR: DIE FO­TO­STIF­TUNG SCHWEIZ WILL SICH «STRA­TE­GISCH UND OR­GA­NI­SA­TO­RISCH NEU AUF­STEL­LEN»

Vorschau zur kommenden grossen Ausstellung «Frauen. Fragen. Fotoarchive. » in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur (28.02.–14.06.2026) - Elisabeth Brühlmann, Marie Ottomann-Rothacher bei der Arbeit im Atelier von Hans Peter Klauser, Zürich, 1960 © Elisabeth Brühlmann Sarlo / Fotostiftung Schweiz

«Die Fotostiftung Schweiz stellt sich strategisch und organisatorisch neu auf. Mit einer mehrjährigen Transformation stärkt sie ihre Sammlungsarbeit, investiert in Digitalisierung und richtet ihre Ausstellungstätigkeit vermehrt extra muros aus.», schreibt die Stiftung in ihrer Medienmitteilung vom Dienstag. Damit soll «das fotografische Erbe der Schweiz dauerhaft gesichert, öffentlich zugänglich und als Referenz für Museen, Medien und Forschung noch besser nutzbar bleiben.» Seit ihrer Gründung 1971 engagiert sich die Fotostiftung «als führende Institution für die Erforschung und Vermittlung des visuellen Erbes der Schweiz». Im Auftrag des Bundes bewahrt sie in Winterthur eine umfassende Sammlung zur Schweizer Fotografie, u.a. mit rund 160 Archiven bedeutender Fotografinnen und Fotografen.

20. Januar 2026

SRF MEL­DET ÄN­DE­RUN­GEN IM LI­TE­RA­TUR-AN­GE­BOT

Bild: © ch-cultura.ch

SRF organisiert ab diesem Jahr das Literaturangebot neu und präsentiert dem leseinteressierten Publikum neu fünf Audioangebote: «Diese sind neu unter der Marke ‹Literaturclub› gebündelt. Kern des neuen Angebots: ‹Literaturclub Interview›, ein Gespräch mit Bestsellerautorinnen und -autoren über ihre Neuerscheinungen; die erste Folge ist bereits online», schreibt SRF in der heutigen Medienmitteilung.

13. Januar 2026

ZÜR­CHER JOUR­NA­LIS­TEN­PREIS: AUF HAN­NES BRIT­SCH­GI FOLGT NINA JE­CKER ALS STIF­TUNGS­RATS-PRÄ­SI­DEN­TIN

Nina Jecker - Foto: «Basler Zeitung BAZ»

Der Stiftungsrat des Zürcher Journalistenpreises hat heute Dienstag Nina Jecker (Bild) einstimmig zur neuen Präsidentin der Stiftung gewählt. Sie folgt auf Hannes Britschgi, der während zwölf Jahren als Jurypräsident und dann als Präsident der Stiftung gewirkt hat und per 31. Januar 2026 zurücktritt.

11. Januar 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER AU­TORS UND UN­TER­NEH­MERS ERICH VON DÄ­NI­KEN

Bild: Erich von däniken, 1987 - Foto: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Zsolt, Somorjai / Com_L36-0120-0001-0005 / CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Erich_von_D%C3%A4niken_Com_L36-0120-0001-0005.tif?page=1&uselang=de

Der am 14. April 1935 in Zofingen geborene Schweizer Autor Erich von Däniken (Bild) ist am 10. Januar 2026 in Interlaken gestorben. Er machte die parawissenschaftliche Prä-Astronautik einem breiten Lesepublikum bekannt. Seine insgesamt 49 Bücher wurden zu Bestsellern und in 32 Sprachen übersetzt; zwei wurden verfilmt, weitere Filme sind an von Dänikens Ideen angelehnt. Er, der ursprünglich in Gastronomie und Hotellerie tätig war, verkaufte ingesamt gegen 80 Millionen seiner Bücher. Seine publizistische Karriere begann damit, dass von Däniken in den 1960er-Jahren erstmals prä-astronautische Überlegungen in Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln veröffentlichte und an seinem ersten Buch schrieb. Über Ergebnisse seiner Reisen und Untersuchungen hielt er unter anderem beim 7. Weltkongress der UFO-Forscher in Mainz 1967 einen aufsehenerregenden Vortrag mit dem Titel «Erhielten unsere Vorfahren Besuch aus dem Weltall? Eine Analyse prä-historischer Unmöglichkeiten?», in dem er eine zu allen Zeiten existente interstellare Raumfahrt postulierte. Im Februar 1968 erschien dann im Econ-Verlag sein Buch «Erinnerungen an die Zukunft», nachdem es zuvor 20 Verlage abgelehnt hatten. Er veröffentlichte bis zu seinem Tod über 20 weitere Bücher, unternahm «Forschungsreisen» und hielt Vorträge auf mehreren Kontinenten. Nach mehrjähriger Planung öffnete 2003 der durch von Däniken gegründete Mystery Park in Interlaken seine Tore. Der prä-astronautische Freizeitpark zog in den folgenden knapp dreieinhalb Jahren rund eine Million Besucher:innen an, wurde aber Ende 2006 wegen finanzieller Probleme geschlossen. (*)

10. Januar 2026

«WILD CARD 24: BÜ­CHER­MEN­SCHEN»

Buchhändlerin Helen Lehmann gemalt von © Doris Hürzeler

Strauhof Zürich, vom 16. Januar bis am 1. Februar 2026 – Vernissage am 15. Januar 2026, 18.30 Uhr

6. Januar 2026

«ME­DI­EN­NUT­ZUNG 2035»: STU­DIE ZUR ZU­KUNFT DES JOUR­NA­LIS­MUS

«Sinkende Nachfrage, neue Technologien und veränderte Nutzungsgewohnheiten stellen den Journalismus vor grosse Herausforderungen»: Eine Studie des fög (Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft / Universität Zürich), gefördert vom Verlegerverband Schweizer Medien (VSM), zeigt, welche Trends die Mediennutzung in der Schweiz bis 2035 prägen – und wo Chancen für Informationsmedien liegen.

27. Dezember 2025

30’000 BIL­DER VON SCHWEI­ZER WEGEN, STRAS­SEN, BRÜ­CKEN

Bignasco, Vallemaggia, 1956 (Bild-Nr: 29013), https://images.viastoria.ch/viafot/content/resultat_keyword_multi.php

Wege und Strassen sind prägende Elemente der Kulturlandschaft. Während der Arbeiten am Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS) sowie den Forschungen und Umsetzungen von ViaStoria, der Stiftung für Verkehrsgeschichte, entstand in den letzten 40 Jahren ein einzigartiges Archiv mit über 30’000 Bildern, Fotos, Plänen und Illustrationen.

9. Dezember 2025

AUCH DER STÄN­DE­RAT SAGT JA: RE­GIO­NAL­RA­DI­OS SIND «HOCH­ER­FREUT» ÜBER UKW-WEI­TER­FÜH­RUNG

© https://www.vsp-asrp.ch/

Der Verband Schweizer Privatradios (VSP) freut sich über den endgültigen Entscheid zur Weiterführung von UKW. Gleichzeitig ist er erleichtert, «dass den Regionalradios unnötig hohe Hörer- und Werbeeinbussen erspart bleiben und die Bevölkerung mehr Zeit erhält, um Radiogeräte von analog auf digital umzurüsten», wie der Verband heute schreibt.

9. Dezember 2025

SRG-SSR NIMMT WE­KO-EIN­SCHÄT­ZUNG «ZUR KENNT­NIS»

SRG SSR

Im vergangenen Frühjahr haben sich die SRG-SSR und der Verlegerverband Schweizer Medien (VSM) im Rahmen einer erstmals getroffenen Grundsatzvereinbarung auf «gemeinsame Massnahmen für einen starken Medienplatz Schweiz» geeinigt. Mit einer Beratungsanfrage an das WEKO-Sekretariat haben sie um die wettbewerbsrechtliche Beurteilung gebeten. Der VSM, Médias Suisses und die SRG-SSR nehmen jetzt «zur Kenntnis, dass das Sekretariat der WEKO viele Elemente der Grundsatzvereinbarung für zulässig hält, bezüglich einzelner Punkte jedoch kartellrechtliche Vorbehalte hat», wie die SRG-SSR heute schreibt. Der angefangene Dialog soll «konstruktiv weitergeführt werden».

7. Dezember 2025

«DAS KANN NUR PER­SCHEID. DAS BES­TE AUS PER­SCHEIDS AB­GRÜN­DEN»

Ich seh‘ nix! © Martin Perscheid

Bis zum 7. Juni 2026 ehrt das Caricatura Museum Frankfurt mit der Ausstellung «Das kann nur Perscheid. Das Beste aus Perscheids Abgründen» den legendären Cartoonisten Martin Perscheid anlässlich des 60. Geburtstags, den dieser am 16. Februar 2026 hätte feiern können. Der 2021 gestorbene Zeichner gilt als eines der prägenden Vorbilder und als Wegbereiter der Komischen Kunst weit über Deutschland hinaus. Die Schau in der Caricatura gewährt tiefe Einblicke in sein umfangreiches Werk und verdeutlicht, warum Perscheid bis heute international Kultstatus geniesst. Martin Perscheid hat auch die Cartoon-Vermittlungsarbeit von «ch-cultura.ch» ganz liebenswürdig unterstützt. Die Ausstellung im ohnehin besuchenswerten Caricatura-Museum ist wie ein grosses Geschenk auch für die vielen Perscheid-Fans hierzulande.

4. Dezember 2025

«HOLZ­TY­PEN»

Arbeiterschaft der Holztypenfabrik Roman Scherer vor dem Fabrikgebäude in Kriens, um 1902Foto: Niklaus Grüter © Museum im Bellpark, Kriens

Ausstellung «Die Holztypenfabrik Roman Scherer, Kriens / Luzern», bis am 12. April 2026 im Museum im Bellpark, Kriens

4. Dezember 2025

SCHWEI­ZER PRES­SE­RAT RUFT DA­ZU AUF, «DEN IN­FOR­MA­TI­ONS­WERT GE­GEN DIE GE­FAHR EI­NER DIS­KRI­MI­NIE­RUNG AB­ZU­WÄ­GEN»

Schweizer Presserat

Zur Behandlung von fünf Beschwerden gegen «20 Minuten, «Neue Zürcher Zeitung», «Radio LoRa», «La Liberté» und «Le Matin Dimanche»

1. Dezember 2025

PRO­LIT­TERIS ZU KUL­TUR­LEIS­TUN­GEN IM ME­DIA­LEN SER­VICE PU­BLIC

ProLitteris

«Die rechtlich vorgeschriebene Kulturleistung der SRG-SSR sollte nachvollziehbar sein. Das heisst: Publikum und Betroffene erkennen, was das öffentlich finanzierte Radio und Fernsehen plant, durchführt und evaluiert.», schreibt ProLitteris, die schweizerische Verwertungsgesellschaft für Text und Bild, in ihrem aktuellen Newsletter. Für den Film kommuniziere die SRG-SSR schon heute Budgets, für die Musik Sendeminuten. Ähnliches sollte die SRG-SSR nach Meinung der ProLitteris auch für die Literatur und weitere Sparten des Kunstschaffens etablieren. Mit dem Kulturverband Suisseculture hat ProLitteris der SRG-SSR kürzlich ein Grobkonzept vorgestellt.

30. November 2025

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 27/2025 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive

30. November 2025

LUS­TIG, IM ERNST: AUS DEM IM­PO­SAN­TEN WERK VON WORT-KÜNST­LER HANS JÜRG ZINGG

Hans Jürg Zingg - Fotograf:in unbekannt / ch-cultura.ch

In diesem Oktober ist das Buch «und im ärnschtfall ischs luschtig» des Berners Hans Jürg Zingg (Bild) erschienen. Es enthält Lieder, Satiren und Slamtexte aus fünf Jahrzehnten. Am Donnerstag, 4. Dezember 2025, wird es um 20.03 Uhr auf SRF 1 in der Sendung «Schnabelweid» vorgestellt. Der 1944 geborene Lehrer, Autor, Kabarettist, Liedermacher, Slampoet und Performer Hans Jürg Zingg lebt in Rüegsauschachen im Emmental.


27. November 2025

DER SCHWEI­ZER PIO­NIER HANS PE­TER VIE­LI IST GE­STOR­BEN

Hans Peter Vieli - Foto: © https://www.ropress.ch/ropress-team.html

Der am 30. Juni 1940 in der Surselva geborene Schweizer Pionier Hans Peter Vieli (Bild) ist am 10. November 2025 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Der studierte Physiker war u.a. 1969 Mitgründer und jahrzehntelang Geschäftsleiter der schon sehr früh ökologisch ausgerichteten Druckerei Ropress, Vorstandsmitglied von FSC Schweiz (Forest Stewardship Council) sowie Mitgründer, Verwaltungsrat und langjähriger Sprecher der Alternativen Bank Schweiz.

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