Drei der Schlagzeilen liefernden Themen der heutigen Ausgabe von «Der Sonntag»

Bild oben: © srf
«Der Bestatter» kostet Stellen bei «Tagesschau», «10vor10» und «Schweiz Aktuell»
Christof Moser:
«Das Schweizer Fernsehen spart bei den Informationssendungen, um aufwändige Eigenproduktionen zu finanzieren.»
http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/2768/

Bild: https://www.facebook.com/sportmuseumschweiz
«Sportmuseum schuldet dem Leiter 200’000
Franken»
«Da dem Sportmuseum das Geld fehlt, steht es bei seinem Leiter Gregor Dill mit rund 200’000 Franken in der Kreide. Dies zeigt ein Bericht der Zeitung ‚Der Sonntag‘. Stiftungsrat Markus Lehmann erklärt dazu: ‚Der Stiftungsrat hat die Belegschaft weitgehend und bewusst auf eingenes Risiko arbeiten lassen.‘ Auch um das optimistische Budget 2013 steht es schlecht: Das geplante Sammelalbum im Hinblick auf das Schwingerfest 2013 ist aus finanziellen Gründen gescheitert. Statt 30’000 Franken hat eine Crowdfunding-Aktion nur 10’000 Franken eingebracht.»
Quelle:
http://www.sonntagonline.ch/inhalt/188/
Kontakt:
http://www.sportmuseum.ch/home.html

Bild: Michael Steiner – Foto: srf
«’Skandal-Film‘ von Regisseur Michael Steiner gegen Abzocker-Initiative spaltet Economiesuisse»
«Für 300’000 Franken liess Economiesuisse einen PR-Film gegen die Abzocker-Initiative drehen – bei Star-Regisseur Michael Steiner.
Gemäss der Zeitung ‚Der Sonntag‘ sind sich Economiesuisse-Vertreter nun aber uneinig, ob der Film wirklich hilft, die Volksinitiative zu bodigen – oder gar kontraproduktiv sein könnte. Wird er gar unter Verschluss gehalten?
Das dreieinhalbminütige Video zeigt Szenen wie im Krieg: Flüchtlinge verlassen die Schweiz. Auf Booten rudern sie über den Rhein ins rettende Deutschland. Es handelt sich um verzweifelte Eidgenossen, die in ihrer darniederliegenden Heimat ihren Job verloren haben. Deutschland richtet Flüchtlingslager für die verelendeten Schweizer ein.
So schildert einer, der den Kurzfilm schon gesehen hat, dem ‚Sonntag‘ den Streifen. Regisseur Michael Steiner (‚Das Missen-Massaker‘, ‚Grounding‘) erhielt gemäss ‚Sonntag‘-Recherchen vom Wirtschaftsdachverband Economiesuisse ein Budget von rund 300’000 Franken, um den Film zu realisieren.
‚Grounding 2026‘ lautet der Arbeitstitel des Films, wie ‚TeleZüri‘ berichtete. Michael Steiner wurde im Spätherbst 2012 von Economiesuisse für das Projekt angefragt. ‚Ich nehme an, weil sie im Verband wussten, dass ich politisch eine liberale Haltung habe‘, sagt Michael Steiner dem ‚Sonntag‘. Er äussere sich in der Regel nicht zu politischen Geschäften, ergänzt er. Hier aber wollte er sich engagieren: ‚Ich bin persönlich gegen die Initiative.‘
Eigentlich hätte das Video morgen Montag mit einem Paukenschlag lanciert werden sollen. Doch daraus wird vorerst nichts. Offiziell, weil Michael Steiner krank war und sich dadurch die Postproduktion etwas verspätete, wie Economiesuisse-Kommunikationschefin Ursula Fraefel sagt.
Doch viele im Verband sind froh, nun etwas Zeit zu gewinnen. Denn der Film ist intern höchst umstritten. Etwa 20 Leute aus dem Verband und seinem Umfeld haben den ‚Horrorstreifen‘, wie sich ein Insider ausdrückt, gesichtet. Manche finden, das Video, das über das Internet verbreitet werden soll, werde kontraproduktiv sein. ‚Angstmacherei ist genau der falsche Weg‘, sagt ein Insider dem ‚Sonntag‘.»
Quelle:
http://www.sonntagonline.ch/inhalt/188/
Kommentare von Daniel Leutenegger