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13. Februar 2011

Klingende Bilder – das 1. sonOhr Hörfestival

Hörproduktionen aus der deutschsprachigen Schweiz, am 25. und 26. Februar 2011, im Tojo Theater, Reitschule Bern

Klingende Bilder – das 1. sonOhr Hörfestival

Bilder: sonOhr

Ende Februar 2011 findet im Tojo Theater Bern im Rahmen des Radio RaBe Fests das 1. sonOhr Hörfestival statt. Das Festival ist eine Plattform für aufwändige Hörproduktionen wie Hörspiele, Reportagen oder Radio-Features. Hörgenuss wird zum gemeinsamen Erlebnis und das Publikum erhält Zugang zu einem verborgenen Kulturzweig. Unter den abgespielten Hörproduktionen wird ein Publikumspreis verliehen.

Hors concours präsentiert das 1. sonOhr Hörfestival zudem die Radio-Feature Premiere «Verschobene Leben in Bosnien – eine Reise von Sarajevo nach Zvornik und zurück».

Die OrganisatorInnen des sonOhr Hörfestivals – Cheyenne Mackay Loosli, This Bay, Lucia Vasella und Giulia Meier – fanden im Jahr 2009 im Rahmen einer unabhängigen Hörspielproduktion zusammen. Sie stellten fest, dass es in der Schweiz ausserhalb der Komplementärradios kaum Plattformen gibt, um freie Hörproduktionen einem breiten Publikum zu präsentieren und sie beschlossen, diese Lücke zu schliessen. Mit dem sonOhr Hörfestival wollen sie aktives und gemeinsames Hören fördern, ein Gegengewicht zur visuellen Reizüberflutung bieten und die Audio-Szene vernetzen. Das sonOhr Hörfestival soll nicht zuletzt als Anreiz und Ermutigung dienen, neue Hörspiele, Features, Reportagen etc. zu produzieren.

Das sonOhr Hörfestival lädt ein, die Augen zu schliessen, die Ohren zu öffnen und in eine Klangwelt einzutauchen. Analog zum Film im Kino gibt es deshalb die Produktionen in einem Theater zu hören. Das Publikum nimmt aber nicht nur eine passive Rolle als Zuhörende ein, sondern ist auch die Jury des sonOhr Hörfestivals und entscheidet, an wen der sonOhr-Publikumspreis für die beste Hörproduktion geht. Für den Wettbewerb waren Audio-ProduzentInnen aus der deutschsprachigen Schweiz mittels Ausschreibung eingeladen, Beiträge einzureichen. Aus den zahlreich eingegangenen Beiträge stellt das Organisationskomitee ein abwechslungsreiches Programm zusammen. 

Bissige Hörspiele, fesselnde Features, klingende Bilder – am sonOhr Hörfestival kommt garantiert jedes Ohr auf seine Kosten. 

Programm 1. sonOhr Hörfestival

Freitag 25. Februar 2011, 17-22 Uhr

Wettbewerbsbeiträge (Details auf http://www.sonohr.ch)

Samstag 26. Februar 2011, 16-22 Uhr

16:00 Uhr: Feature-Premiere «Verschobene Leben in Bosnien – eine Reise von
Sarajevo nach Zvornik und zurück» von Lucia Vasella und Marina Bolzli
(55 Minuten, hors concours)

Der Krieg in Bosnien hat in vielen Biografien zu Lücken und Sprüngen geführt.
Menschen mussten ihr Leben an Orten aufbauen, wo sie sich keine Zukunft erträumt hatten oder mussten feststellen, dass der Ort, an dem sie verwurzelt gewesen waren, plötzlich ein anderer war. Zum Beispiel Zilha aus Zvornik. Sie kann nicht in ihre Heimat zurück – verkauft ihr Haus aber trotzdem nicht. Die Feature-Autorinnen reisen mit ihr in einem kleinen, lauten Auto von Sarajevo nach Zvornik. Unterwegs treffen sie auf weitere zerrissene Biografien: Dado, der in der Schweiz noch einmal von vorne beginnen musste, Boris, der sich nirgendwo zuhause fühlt und Amela, die zurückkehrte, um mit Yoga die Menschen zusammenzuführen.

ab 17 Uhr: Wettbewerbsbeiträge (Details auf http://www.sonohr.ch)

Dauer der Hörstücke: 5-60 Minuten

Einlass zu verschiedenen Zeiten, Reservationen: info@sonohr.ch

Das Organisationskomitee

Cheyenne Mackay Loosli, 1979, Radiojournalistin BR/ Erwachsenenbildnerin SVEB1: Seit über 15 Jahren Radioschaffende (DRS3, Canal3), zurzeit Leiterin Inforedaktion Radio RaBe. Kursleiterin Radioschule klipp+klang, Sprecherin (u.a. für Zentrum für elektronische Medien ZEM, Lomotion, Modernlight), Sängerin Elektro-Pop-Duo Copy&Paste.

Lucia Vasella, 1979, freischaffende Journalistin BR und Radio-Feature-Autorin. Studium der Ethnologie und Medienwissenschaft an der Universität Bern. Seit 2001 im Radiobereich tätig, zuletzt als Info-Redaktorin und Projektleiterin bei Radio RaBe, sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kursleiterin bei der Radioschule klipp+klang. Für ihr Feature «Endstation Dispras – Bahnhofsdurchsagen im Wandel der Zeit» wurde sie 2009 für den alternativen Medienpreis nominiert.

Giulia Meier, 1981, Studium der Englischen und Italienischen Literaturwissenschaften und der Theaterwissenschaften an der Universität Bern, zurzeit Weiterbildung Master Kulturmanagement an der Universität Basel. Seit über fünf Jahren freischaffende Kulturjournalistin und Vorstandsmitglied bei Radio RaBe. Hörspielautorin und -Regisseurin.

This Bay, 1980, Studium der Englischen Sprach- und Literaturwissenschaften und der Geschichte an der Universität Bern. Langjähriger Sendungsmacher und Programmkommissionsmitglied bei Radio RaBe. Zurzeit in der Werbebranche tätig. 

so

Kontakt:

Weitere Details auf 

http://www.sonohr.ch

Rückfragen:

Giulia Meier, 078 619 84 56,

Cheyenne Mackay Loosli, 078 723 43 45,

info@sonohr.ch

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 13. Februar 2011
  • Feste / Festivals / Messen / Börsen

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