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24. März 2017

«MA VIE DE COURGETTE» UND «DIE GÖTTLICHE ORDNUNG» IN JE DREI KATEGORIEN MIT DEM SCHWEIZER FILMPREIS 2017 GEEHRT

Heute Abend sind in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset zum zwanzigsten Mal die Schweizer Filmpreise vergeben worden. Der lange Animationsfilm «Ma vie de Courgette» und der Spielfilm «Die göttliche Ordnung» erhielten Trophäen in je drei Kategorien. Der Dokumentarfilm «Cahier africain» erhielt zwei Trophäen. Die Preisverleihung fand im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt.

Bei der 20. Ausgabe des Schweizer Filmpreises wurden zwei abendfüllende Filme dreifach ausgezeichnet. Der Regisseur Claude Barras nahm in der Kategorie «Bester Spielfilm» die Trophäe für den langen Animationsfilm «Ma vie de Courgette» (dt. Titel: «Mein Leben als Zucchini») entgegen, Sophie Hunger wurde für die Filmmusik ausgezeichnet und Marie-Eve Hildbrand erhielt für Casting und Schauspielführung den Spezialpreis der Akademie.

Der Spielfilm «Die göttliche Ordnung» von Petra Volpe erhielt Preise in den Kategorien «Bestes Drehbuch» (Petra Volpe), «Beste Darstellerin» (Marie Leuenberger) und «Beste Darstellung in einer Nebenrolle» (Rachel Braunschweig).

Der Dokumentarfilm «Cahier africain» von Heidi Specogna erhielt die Trophäe für den «Besten Dokumentarfilm» und eine weitere für die Montage von Kaya Inan.

Die beiden langen Spielfilme «Un Juif pour l‘exemple» von Jacob Berger und «Aloys» von Tobias Nölle erhielten je eine Trophäe in der Kategorie «Bester Darsteller» (Bruno Ganz in «Un Juif pour l‘exemple») und «Beste Kamera» (Simon Guy Fässler für «Aloys»).

Je eine Trophäe erhielten auch die beiden Kurzfilme «Bon voyage» von Marc Raymond Wilkins und «La femme et le TGV» von Timo von Gunten. Die Auszeichnung von zwei Filmen in derselben Kategorie ist aussergewöhnlich. Beide Filme erhielten von der Schweizer Filmakademie, welche die GewinnerInnen empfehlen, gleich viele Stimmen. Das Bundesamt für Kultur (BAK) entschied daher, beide Filme zu ehren.

Die Trophäe für den besten kurzen Animationsfilm ging an «Au revoir Balthazar» von Rafael Sommerhalder und der Preis für den besten Abschlussfilm an «Digital Immigrants» von Norbert Kottmann und Dennis Stauffer.

Bruno Ganz wurde nicht nur als bester Darsteller in «Un Juif pour l‘exemple» geehrt, sondern er wurde auch für sein filmisches Gesamtwerk mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. In seiner Laudatio zu Ehren des Schauspielers strich Bundesrat Alain Berset die ungeheure Vielfalt der Rollen heraus, die Bruno Ganz gespielt hat: «Als Wanderer durch die Welten dieser Welt hat er ein grosses Werk geschaffen. Dafür ehren wir Bruno Ganz heute.»  

Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert. Seit 2012 wird die offizielle Ehrung des Schweizer Filmschaffens vom Bund ausgerichtet.

Die nächste Ausgabe des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 23. März 2018 in Zürich statt.

Wahl der GewinnerInnen

Das Eidgenössische Departement des Innern wählt unter den nominierten Filmen die GewinnerInnen basierend auf den Empfehlungen der rund 350 Mitglieder der Schweizer Filmakademie aus. Für den Gewinn des Filmpreises werden keine zusätzlichen Geldbeträge ausgerichtet.

Kategorien «Bester Spielfilm» und «Bester Animationsfilm»

Lange Animationsfilme (mindestens 60 Minuten) sind in der Ausschreibung für den Schweizer Film nur in der Kategorie «Bester Spielfilm» zugelassen, kurze Animationsfilme (unter 60 Minuten) nur in der Kategorie «Bester Animationsfilm». Die Auszeichnungspolitik folgt damit der Förderpolitik des Bundesamtes für Kultur.

bak

Kontakt:

Ursula Pfander, Presseattaché Schweizer Filmpreis 2017, 079 628 22 71, media@schweizerfilmpreis.ch

https://twitter.com/PrixcinemaCH

www.facebook.com/prixducinemasuisse

www.instagram.com/prixducinemasuisse

www.schweizerfilmpreis.ch

Bundesamt für Kultur

http://www.bak.admin.ch

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 24. März 2017
  • Film, Video, Audiovisuelles

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