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23. November 2010

Petra Volpe kann in diesem Spätherbst Frühling feiern

Mit «Frühling im Herbst» von Petra Volpe (Bild) gewinnt erstmals eine Schweizer Produktion den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Baden-Baden.

Petra Volpe kann in diesem Spätherbst Frühling feiern

Aus der Begründung der Jury: «Ihr Film ist aufregend in seiner Unaufgeregtheit, seiner Poesie des zweiten Blicks, der Zärtlichkeit, mit der die Figuren nicht auf den Arm, sondern an die Hand genommen werden.» (Bild aus «Frühling im Herbst», zVg)

Mit «Frühling im Herbst» gewinnt erstmals eine Produktion des Schweizer Fernsehens den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Baden-Baden.

«Frühling im Herbst» erhält auch den Preis der Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Auf die Liebeskomödie reagierte der Filmnachwuchs mit einem Liebesgedicht für «diese feinfühlige und lebensbejahende Geschichte». 

Die romantische Komödie (Buch & Regie: Petra Volpe) über die verwitwete Bäckerin Leni und den jungen argentinischen Tanzlehrer Toni im 1000-Seelen-Dorf im Aargau überzeugte die Jury unter dem Vorsitz von Michael Schmid-Ospach.

Petra Volpe zeige eine kleine Welt, die gross in ihren Menschen ist, schreibt die Jury in ihrer Begründung. «Ihr Film ist aufregend in seiner Unaufgeregtheit, seiner Poesie des zweiten Blicks, der Zärtlichkeit, mit der die Figuren nicht auf den Arm, sondern an die Hand genommen werden.»

Mit einem Sonderpreis für ihre herausragende schauspielerische Leistung wird Nina Kunzendorf für ihre Darstellung der Polizistin Anja in der ARD-Produktion des Bayrischen Rundfunks «In aller Stille» (Regie: Rainer Kaufmann / Buch: Ariela Bogenberger) geehrt.

Der Film erzählt den Fall eines misshandelten und getöteten Jungen in einer bayrischen Gemeinde. Die in Trennung lebende Mutter zweier Kinder und Polizistin Anja übernimmt die Ermittlungen und gerät dabei an die Grenze ihrer persönlichen Ängste. «Wenn wir Nina Kunzendorf beobachten, spüren wir, dass da immer noch mehr ist, als das, was sie zeigt. Sie lässt uns das Unsichtbaren hinter dem Offensichtlichen erahnen, das Unerhörte im Gehörten», heisst es dazu in der Jurybegründung.

Einen Sonderpreis für das beste Drehbuch wird an Ariela Bogenberger für «In aller Stille» (BR) vergeben, der laut Jury ein Drehbuch gelungen sei, das «durch seine Poesie und Präzision besticht. Seismographisch zeichnet sie die Erschütterung in den Seelen und Leben ihrer Protagonisten auf, die Atemnot des Unausgesprochenen, die Beschädigungen der Biographien von Menschen, die nicht aus ihrer Haut können, aber unter die Haut gehen in ihrer Not.»

Zur diesjährigen Jury gehörten unter dem Vorsitz des ehemaligen Geschäftsführers der Filmstiftung NRW Michael Schmid-Ospach, Rolf Bolwin vom Deutschen Bühnenverein, der Autor Albert Ostermaier, die Schauspielerin Maria Schrader, der Regisseur Michael Verhoeven und die Leiterin für Hörspiel und Akustische Kunst beim WDR Martina Müller-Wallraf.

Der 3sat-Zuschauerpreis geht 2010 an «Live is Life – Die Spätzünder» (ORF/SWR). Die Komödie über die Senioren-Rockband «Rocco und seine Herzschrittmacher» in einem Altenheim wurde von den Zuschauern des Kulturprogramms zu ihrem Favoriten gewählt. 3sat hat die 12 nominierten Fernsehfilme parallel zum Festival ausgestrahlt. Die Zuschauer konnten telefonisch oder im Internet abstimmen.

«Frühling im Herbst» erhält auch den Preis der Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Auf die Liebeskomödie reagierte der Filmnachwuchs mit einem Liebesgedicht für «diese feinfühlige und lebensbejahende Geschichte».

Der Nachwuchsregisseur Oliver Kienle wird mit dem MFG-Star für «Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung» (SWR) ausgezeichnet. Alleiniger Juror für den Nachwuchspreis, der für ein Erstlings- oder Zweitlingswerk, verliehen wird, war der Regisseur und Autor Hans-Christoph Blumenberg.

Der Preisträger erhält ein 3-monatiges Stipendium für einen Aufenthalt in der VILLA AURORA in Pacific Palisades (L.A. / Kalifornien).

Mit dem Hans Abich Preis für «besondere Verdienste im Bereich Fernsehfilm» wird Matti Geschonneck geehrt. Der vielfach ausgezeichnete Regisseur hat u.a. «Die Nachrichten» (2004) und «Angst hat eine kalte Hand» (1995) inszeniert, für den er 1996 den Spezialpreis (Regie) der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste erhielt.

Für die ZDF-Produktion «Entführt» (2008) wurde er in diesem Jahr mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Laudator ist der ehemalige Leiter des ZDF-Fernsehspiels Hans Janke, der 2008 mit dem Hans Abich Preis ausgezeichnet wurde. Der 2004 ins Leben gerufenen Preis erinnert an den ehemaligen Programmdirektor der ARD Hans Abich.

Der mit 10’000 Euro dotierte Rolf-Hans-Müller-Preis geht an den Komponisten Rainer Bartesch für die Filmmusik zum Allgäukrimi «Erntedank» (im Auftrag des Bayrischen Rundfunks).

Das Fernsehfilm-Festival Baden-Baden ist eine Veranstaltung der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und 3sat.

 

Mehr:

http://www.realisateurs.ch/de/user/petra-volpe

http://www.artfilm.ch/fruehlingimherbst.php

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 23. November 2010
  • Film, Video, Audiovisuelles

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