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16. Juni 2012

Prix Caritas für Menschlichkeit geht an José María Romero aus Guatemala

Mit dem Prix Caritas 2012 wurde gestern in Luzern José María Romero (Bild) ausgezeichnet. Bundesrat Alain Berset würdigte das Engagement des Preisträgers, der sich als Koordinator einer indianischen Kleinbauern-Vereinigung für das Recht auf Landbesitz engagiert. Dank diesem Engagement erhielten in den vergangenen Jahren mehr als 2'000 Familien Zugang zu einem Stück Land, das sie nun - vertraglich abgesichert - bebauen können.

Bild oben: Preisträger José Maria Romero (zur Vergrösserung anklickbar)
Fotos: Luca Zanetti, Caritas Schweiz

Bild unten: José Maria Romero mit seiner Frau Claribel in ihrem Shop

DonJMRomero

José María Romeros Einsatz sei beispielhaft für eine friedlichere Zukunft Guatemalas und eine gerechtere Landverteilung, so Bundesrat Alain Berset in seiner Laudatio.

Mit dem Prix Caritas solle sein jahrzehntelanger Einsatz gewürdigt werden. Gleichzeitig würden Romero und die Bauernvereinigung «Instancia Tierra Norte» ermutigt, ihren Weg weiterzugehen: «Denn Sie stehen für grundlegende Menschenrechte ein – im Namen und im Auftrag einer marginalisierten und benachteiligten Landbevölkerung.»

Berset wies darauf hin, dass private Hilfswerke wie die Caritas, aber auch die offizielle Schweiz, sich in Guatemala für die Förderung der politischen und sozialen Menschenrechte einsetzen würden. Die Eidgenossenschaft hätte mit Experten geholfen, das lange Zeit verschollene oder versteckt gehaltene Polizeiarchiv Guatemalas aufzubereiten und zu digitalisieren. Die Informationen würden auch im Schweizer Bundesarchiv gesichert aufbewahrt.

Berset: «Dieser Beitrag der Schweiz ist ein Bekenntnis gegen das Vergessen. Denn nicht zuletzt kann so Aufschluss über die staatliche Gewalt in den dunklen Jahren während der guatemaltekischen Diktatur erlangt werden.»

Ihm sei der Verweis auf die Idee der Solidarität sehr wichtig, betonte der Sozialminister. Die guatemaltekische Tragödie sollte uns bewusst machen, wie wichtig ein funktionierender, starker Sozialstaat sei: «Wo es diesen Staat nicht gibt, machen sich andere Statthalter breit – sehr zum Schaden der Mehrheit und zum Schaden der Demokratie.»

Solidarität wiederum müsse eine Leitidee für den Aufbau einer Gesellschaft sein. Deshalb heisse es in der Schweizer Bundesverfassung: «Die Stärke einer Gesellschaft bemisst sich am Wohl der Schwachen.»

ots

Kontakt:

Odilo Noti, Leiter des Bereichs  Kommunikation

Tel. 079 686 87 43 

http://www.caritas.ch/de/startseite/

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 16. Juni 2012
  • Internationaler Austausch und Entwicklungszusammenarbeit

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