24. März 2025
KULTUR-NEWS AUS DER STADT AARAU
Aarau interessiert sich für den Titel «Kulturhauptstadt Schweiz 2030» /// Die Überprüfung der städtischen Kulturförderpraxis ist abgeschlossen: Aaraus neue Kulturförderrichtlinien und FAQs

Bild: Altstadt von Aarau mit Stadtkirche im Hintergrund – Foto: Sandro Senn, 2009, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Sa-se – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en – Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Altstadt_Aarau.jpg
Die Stadt Aarau prüft eine Bewerbung als erste Deutschschweizer «Kulturhauptstadt» für das Jahr 2030 – dieser Titel wird durch den Verein Kulturhauptstadt Schweiz vergeben.
Die Stadt Aarau hat mit einem Letter of Intent ihr Interesse an der Bewerbung für den Titel «Kulturhauptstadt Schweiz 2030» bekundet. Das Projekt orientiert sich am Modell der europäischen Kulturhauptstadt und möchte jeweils für ein Jahr eine Stadt oder Region zum kulturellen Herzstück erklären und entsprechend promoten.
Das landesweite und verbindende Grossprojekt hat zum Ziel, die kulturelle Vielfalt zu fördern, das künstlerische und kulturelle Schaffen aufzuwerten und den nationalen Zusammenhalt in der Schweiz zu stärken. Unter landesweiter Aufmerksamkeit soll die jeweilige Stadt im Fokus stehen, ihr bestehendes Kulturangebot zeigen können, neue Initiativen präsentieren und nationale Kulturevents in betreffendem Jahr beheimaten. Dabei sollen Kunst- und Kulturschaffende sowie die Bevölkerung aus der ganzen Schweiz in Aarau zusammenkommen, sich austauschen und die Stadt und ihre Vielfalt kennenlernen
Der unabhängige Verein Kulturhauptstadt Schweiz (KHS), der den Titel alle drei Jahre neu vergibt, wurde 2013 gegründet, hat derzeit 23 Mitglieder und wird aktuell von Nyons Stadtpräsident Daniel Rossellat präsidiert. Erstmals geht der Titel im Jahr 2027 an die Westschweizer Stadt La-Chaux-de-Fonds. Bewerben kann sich grundsätzlich jede Stadt, die mindestens 20’000 Einwohnende hat. Eine Jury entscheidet jeweils, welche Stadt oder Region den Zuschlag erhält. Die formelle Bewerbung als erste Deutschschweizer Kulturhauptstadt 2030 muss bis Ende Dezember 2025 erfolgen. Bis dahin werden die mögliche Finanzierungsoptionen, die politischen Vorgaben und mögliche Partnerschaften in den Bereichen Tourismus und Kultur vertiefter geprüft.
Quelle:
https://www.aarau.ch/politik-verwaltung/aktuelles.html/204/news/10696
Die Stadt Aarau hat ihre Kulturförderpraxis überprüft und angepasst. Die neuen Kulturförderrichtlinien wurden verabschiedet. Damit ist ein Auftrag aus der Kulturstrategie 2023 – 2030 erfüllt.
Die Kulturförderkommission und die Kulturstelle haben in Zusammenarbeit mit den Aarauer Kulturschaffenden in den vergangenen anderthalb Jahren die bestehende Kulturförderpraxis unter die Lupe genommen. Im Fokus stand dabei die Klärung der Fragen, was bereits gut funktioniert und wo die Grundlagen angepasst werden müssen.
Mit der Verabschiedung der neuen Kulturförderrichtlinien durch den Stadtrat ist dieser Prozess nun beendet. Die verschiedenen Förderschienen YOUNG&FRESH (neu: FRESH), BASE, PREMIUM und FAST LANE haben sich bewährt und bleiben bestehen. Explizit in die Förderung aufgenommen werden neu digitale Projekte. Ebenfalls willkommen sind experimentelle, gewagte Projekte, die künftig bei der Kulturstelle eine Beratung zur Machbarkeit in Anspruch nehmen können.
Verbessert werden soll die Kommunikation: So sollen sich Kulturschaffende schneller und einfacher informieren können, beispielsweise über die Hilfestellungen bei der Umsetzung von Kulturprojekten oder über alternative Fördergremien.
Die Förderung steht allen Altersklassen offen und wird allgemein kommunikativ gestärkt: Neben den Richtlinien in Leichter/Einfacher Sprache wird es neu auch FAQs geben, die wichtigen Fragen zur Förderung beantworten. Nach wie vor gilt, dass nur Projekte unterstützt werden, die für die Aarauer Bevölkerung zugänglich sind und einen inhaltlichen und/oder personellen Bezug zu Aarau haben.
Quelle:
https://www.aarau.ch/politik-verwaltung/kommunikation/medienmitteilungen/details.html/220/news/10695
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Kommentare von Daniel Leutenegger