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18. Juni 2012

Luzerner Schulanlage Dula erhält den Schweizer Denkmalpreis 2012

Die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger (KSD) vergibt seit 2007 den Schweizer Denkmalpreis für besonders gut gelungene Restaurierungen. Ausgezeichnet wird dieses Jahr die Gesamtrestaurierung der Schulanlage Dula (Bilder) in der Stadt Luzern. Es ist nach 2009 und 2010 bereits das dritte Mal, dass der Preis in den Kanton Luzern geht. Die Preisübergabe findet am Samstag, 23. Juni 2012, im Beisein des Luzerner Bildungs- und Kulturdirektors Reto Wyss sowie des Stadtluzerner Baudirektors Kurt Bieder statt.

Fotos: zVg

dula

Mit dem Schweizer Denkmalpreis sollen denkmalpflegerische Leistungen bekannt gemacht und gefördert werden. Die Auszeichnungen werden auf Antrag einer Fachjury ausgewählt und im Auftrag der KSD an die Bauherrin oder den Bauherrn verliehen.

Die Stadt Luzern wird als Eigentümerin und Bauherrin für die beispielhafte Restaurierung der Schulanlage Dula gewürdigt.

Auszug aus der Begründung:

«Denkmalpreis 2012: Schulanlage Dula, Luzern – Ausgezeichnet für die sorgfältige Restaurierung und den schonenden Umbau dieses seltenen und bedeutenden Zeugen der klassischen Moderne in der Zentralschweiz.»

Die Schulanlage Dula in Luzern, ein besonders schützenswertes Denkmal des Neuen Bauens, wurde zwischen 1931 und 1933 erbaut. Sie gilt als Hauptwerk des Neuen Bauens Anfang der 1930er-Jahre in Luzern und nimmt eine Schlüsselstellung innerhalb des damals modernen Schulhausbaus in der Schweiz ein.

Die Schulräume werden – entsprechend den Grundsätzen des Neuen Bauens – von Licht und Sonne durchflutet. Die Schulanlage ist geprägt von Klarheit und Strenge in Konstruktion und Gliederung, sowie von Sachlichkeit in der Anwendung von Formen und Materialien.

Einmaliges städtebauliches Ensemble

Der bedeutende Luzerner Architekt Albert Zeyer hat architektonisch und städtebaulich herausragend auf die beiden bereits bestehenden späthistoristischen Schulhäuser Säli (1898) und Pestalozzi (1904) reagiert und sie zu einer Anlage zusammengefasst. Dabei hat er die unterschiedlichen Bauauffassungen respektiert und integriert.

Er stellte das Dula-Schulhaus dem Säli-Schulhaus gegenüber auf die Südseite des Areals. Die Turnhalle entlang der Bruchstrasse schliesst die beiden Schulhäuser zu einem grossen rechteckigen Innenhof zusammen. Die Turnhalle Dula und die drei Schulhäuser bilden zusammen ein einmaliges städtebauliches Ensemble.

Die Schulanlage Dula gehört zu den herausragenden Leistungen der Moderne in Luzern. Sie ist gemeinsam mit dem Säli- und dem Pestalozzi-Schulhaus im Kantonalen Denkmalverzeichnis eingetragen.

Renovation 2008 abgeschlossen

Im Mai 2004 bewilligten die Stimmberechtigten der Stadt Luzern den Kredit für die Sanierung der Schulanlage Dula. Seit ihrer Erstellung wurde die Schulanlage erstmals im Äussern und Innern saniert. Durch den Neubau einer Doppelturnhalle Säli konnte die 1969 aufgestockte Turnhalle Dula in den Originalzustand zurückgeführt werden.

Das Bauwerk wurde möglichst originalgetreu wiederhergestellt, wo notwendig ergänzt und an die heutigen Anforderungen angepasst, mit Rücksicht auf die vorhandene Struktur. Die nun ausgezeichnete Schulanlage zeigt eine qualitätsvolle, sorgfältige Synthese von denkmalpflegerischer Substanzerhaltung und architektonischer Gestaltung. Sie ist das Resultat des Dialogs zwischen Bauherrschaft, Architekten und Denkmalpflege.

Durch die 2008 abgeschlossene Gesamtrestaurierung, für die das Luzerner Architekturbüro Lengacher Emmenegger verantwortlich zeichnet, bleibt die Schulanlage Dula als Pionierbau des Neuen Bauens in ihrem Zeugnis-Charakter für die kommenden Generationen erhalten.

Öffentliche Preisverleihung

Die Übergabe des Schweizer Denkmalpreises 2012 findet am Samstag, 23. Juni 2012, im Beisein von Regierungsrat Reto Wyss, Bildungs- und Kulturdirektor, und Stadtrat Kurt Bieder statt. Der Anlass ist öffentlich. Ab 15 Uhr besteht die Gelegenheit, an Führungen durch die Schulanlage Dula teilzunehmen. Die Preisübergabe findet um 16 Uhr im Gymnastiksaal der Schulanlage Dula statt (Eingang neben Turnhalle).

ots

Kontakt:

Cony Grünenfelder  dipl. Arch. FH, MAS Denkmalpflege, Kantonale Denkmalpflegerin  Tel.: +41/41/228’53’01 E-Mail: cony.gruenenfelder@lu.ch 

http://www.da.lu.ch

http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/10040_20120618_dula.pdf

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 18. Juni 2012
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

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