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28. Januar 2012

«Franz Gertsch. Aus dem Frühwerk»

Ausstellung im museum franz gertsch in Burgdorf, noch bis am 04. März 2012

Bild: © Franz Gertsch, Selbstbildnis, 1955

Franz Gertsch (*1930) setzte 2005 im Zuge der Retrospektive das Jahr 1969 als Startpunkt seines künstlerischen Schaffens fest. In den letzten Jahren begann der Künstler aber verstärkt, sich seinem Frühwerk zuzuwenden, Skizzen und Entwürfe zu sichten und diese auch in kleinen Kabinettausstellungen im museum franz gertsch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Nun ist es an der Zeit, dem Frühwerk eine umfassende Ausstellung zu widmen.

Die Gemälde des jungen Gertsch sind überwiegend von einer sehr persönlichen, romantischen und teils melancholischen Haltung geprägt. Beziehungen zwischen jungen Frauen und Männern, Landschaften, Märchen und Mythen bilden die thematische Grundlage.

Stilistisch wird der Wechsel von der Malschule Max von Mühlenens zu Hans Schwarzenbach deutlich – bei ihm lernte Gertsch die altmeisterlichen Maltechniken und fand zu einem realistischen Stil mit glatter Malweise.

Nach einer Phase der künstlerischen und inneren Zerrissenheit, in der sehr unterschiedliche Werke entstanden, nahm Gertsch Mitte der 1960er-Jahre von den mythologischen und märchenhaften Themen und dem Naturstudium Abstand. Flächig vereinfachte Gemälde in greller Farbigkeit führten ab 1966 zu den figürlichen Collagen im Stile der Pop Art.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Rainer Michael Mason in Zusammenarbeit mit dem Künstler.

Veranstaltungen zur Ausstellung:

– Künstlergespräch mit Franz Gertsch: Sonntag, 5. Februar 2012, 11 Uhr

– Workshop «Die Holzschnitte von Franz Gertsch»: Samstag, 18. Februar 2012, 10-17.30 Uhr

mfg

Kontakt:

http://www.museum-franzgertsch.ch/ausstellung/index.php

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 28. Januar 2012
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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