ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

15. November 2014

«Paul Klee. Sonderklasse – unverkäuflich»

Ausstellung im Zentrum Paul Klee ZPK Bern, bis am 1. Februar 2015

Bild: Paul Klee, Stilleben mit Plastiken, 1923, 119, Ölpause und Aquarell auf Papier auf Karton, 32 x 33 cm, Privatsammlung

Wenn man Paul Klees Bilder ganz genau betrachtet, fallen kleine Bezeichnungen wie «SKL» auf. Die Kategorie «Sonderklasse – unverkäuflich» verwendete Paul Klee für Werke, denen er eine besondere Bedeutung beimass und die er für seine Nachlasssammlung vorsah: Paul Klees eigene und persönlichste Retrospektive.

Die Ausstellung vereint erstmals über hundert Werke der Kategorie «Sonderklasse» in einer wissenschaftlich vertieften Ausstellung. Paul Klee klassifiziert von 1928 bis 1933 etwa 300 seiner farbigen Blätter mit den Kürzeln «SKl» oder «Scl» als Prädikat für Werke der Sonderklasse.

Er entzog sie damit dem Kunstmarkt und unterschied sie von den verkäuflichen, in acht Preisklassen unterteilten Werken.

Die Auswahl beinhaltet einen sehr persönlichen Blick des Künstlers auf sein eigenes Werk: zuerst rückblickend auf sein Schaffen von fast drei Jahrzehnten, ab 1928 selektiv auf seine aktuelle künstlerische Produktion bezogen.

Klee erachtete die Bilder, die er mit «Sonderklasse» bezeichnete, als künstlerisch besonders qualitätsvoll oder für persönlich bedeutsam. 

Das Zentrum Paul Klee ist in der glücklichen Lage, eine grosse Anzahl von «Sonderklasse»-Bildern in seiner Sammlung zu haben.

Ergänzt wird die Werkauswahl des Zentrum Paul Klee durch eine Reihe bedeutender Leihgaben aus deutschen Museen und aus Privatbesitz. Eine Vielzahl von Dokumenten und weiteren Archivalien beleuchten zudem spannende Zusammenhänge und Hintergründe von Klees Systemen der Preis- und Sonderklassen.

Im Jahr 1925 ändert sich Klees Situation auf dem Kunstmarkt mit der Gründung der Klee-Gesellschaft und der Trennung von der Galerie Neue Kunst von Hans Goltz in München. Dies zeigt sich in der akribischen Dokumentation seines Schaffens wie auch in der Strategie, die Preise seiner Bilder selbst zu bestimmen.

Parallel zu seinen Geschäftsbeziehungen zu den Galeristen Alfred Flechtheim und Rudolf Probst stuft er ab 1928 bewusst Werke als «Sonderklasse» ein und gibt diese nicht in den Verkauf. Zuvor bezeichnete er nur einzelne Werke als «unverkäuflich» oder «für die Nachlasssammlung bestimmt».

Eine wichtiges Kriterium für die Einstufung «Sonderklasse» waren Ausstellungen, die für Klee im Rückblick auf die Weimarer Bauhauszeit besonders wichtig waren.

Zudem wird nachvollziehbar, wie Klee zwischen 1928 und 1933 seine laufende Produktion selektiv beurteilt. Die «Sonderklasse» ist für ihn eine sehr persönlich gefärbte Werkauswahl.

Mit Klees Emigration im Dezember 1933 und dem Zusammenbruch des Kunstmarktes in Deutschland endet die «Sonderklasse»-Klassifizierung. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz gibt Klee eine Reihe von «Sonderklasse»-Werken wieder für den Verkauf frei. Für sie erschafft er neue, höhere Preisklassen von IX bis XVIII.

Die Ausstellung basiert auf einem von der Ernst von Siemens-Stiftung geförderten Forschungsprojekt der Universität Zürich, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee und dem Museum der bildenden Künste Leipzig.

Die Ausstellung umfasst nebst weiteren Arbeiten von Paul Klee mit 100 «Sonderklasse»-Werken etwa einen Drittel des Totalbestandes der «Sonderklasse».

Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation mit den Forschungsresultaten. Die Ausstellung wird nach Bern in leicht veränderter Zusammensetzung im Museum der bildenden Künste in Leipzig zu sehen sein (01/03-25/05/15).

Mehr:

Ausgewählte Werke aus der Ausstellung

zpk

Kontakt:

http://www.zpk.org/de/ausstellungen/aktuell/paul-klee-sonderklasse-n-unverkaeuflich-803.html

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 15. November 2014
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«Shirana Shahbazi: MONSTERA»

Nächster Beitrag

«DANIEL DE QUERVAIN: FARBIGE ZEICHNUNGEN UND DRUCKGRAPHIK»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal
    SOEBEN VERSCHICKT: DER NEWSLETTER 06/2026 VON CH-CULTURA.CH

    12. April 2026

  • FÜR DANIEL SCHWARTZ, SCHWEIZER FOTOGRAF UND AUTOR

    12. April 2026

  • Kurt H. Hofer (1944-2017), der Gründer des Schulmuseum Bern, wollte seit seinem Eintritt ins Lehrerseminar Hofwil dereinst ein Schulmuseum schaffen und betreiben. So begann er damit, alles zu sammeln, was zur Schulkultur gehörte. In den 1990er-Jahren wurde es bei ihm zuhause zu eng, sodass ein neuer Platz für das stetig wachsende Archiv gefunden werden musste. Foto: © https://schulmuseumbern.ch/ueber-uns/
    SCHULMUSEUM BERN: OFFENE SAMMLUNG MIT 80’000 OBJEKTEN AUS FÜNF JAHRHUNDERTEN

    11. April 2026

  • Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger von links: Regula Fehr Braun, Rémy Frick, Judith Stadlin und Michael van Orsouw. Es fehlt auf dem Bild Béla Rainer, Vorstandsmitglied des Vereins. (Foto: Christian Herbert Hildebrand, fotozug.ch)
    STADT ZUG VERGIBT «KULTURSCHÄRPE» 2025 / 2026 AN RÉMY FRICK UND VEREIN LIVELITERATUR ZUG

    11. April 2026

  • Toni-Areal Zürich, Aussenfassade der Zürcher Hochschule der Künste, 2017 - Foto: Ricardo Gomez Angel ripato, https://unsplash.com/de/fotos/ein-schwarz-weiss-foto-einer-fensterwand-7E6IoZaAVv0 - Lizenz: Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Diagonal_filigree_(Unsplash).jpg
    NEUE SCHWEIZER UMFRAGE ZUM THEMA «LEBENSREALITÄT KULTUR»

    11. April 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>