ZUM TOD DES US-AMERIKANISCHEN AKKORDEONISTEN UND SINGER-SONGWRITERS FLACO JIMÉNEZ
Der am 11. März 1939 in San Antonio (Texas) geborene Tex-Mex-Musiker und Singer-Songwriter Flaco Jiménez (Bild) ist am 31. Juli 2025 gestorben. Der Künstler mexikanischer Abstammung war der wohl bekannteste Akkordeonist des Tex-Mex. Sein Vater Don Santiago Jiménez Sr. war – ebenfalls am Akkordeon – einer der Pioniere der Conjunto-Musik. Jiménez trat schon im Alter von 7 Jahren mit ihm auf und machte mit 15 Jahren seine ersten Plattenaufnahmen. Ab den 1970er-Jahren wurde Jiménez auch einem grossen Rockpublikum bekannt, nachdem ihn Doug Sahm für sein Album «Doug Sahm & Band» (1973) engagierte und er auf Ry Cooders Meisterwerk «Chicken Skin Music» (1976) mitgewirkt und ihn auf dessen Tournee begleitet hatte. Als gefragter Studio-Akkordeonist spielte Flaco auf über 100 Platten, u. a. von Peter Rowan, Santana, Dwight Yoakam, The Mavericks und den Rolling Stones. Er arbeitete auch mit Bob Dylan, Dr. John und David Lindley. In den 1990er-Jahren war Jiménez Mitglied der Gruppen Texas Tornados und Los Super Seven. Vor allem Flacos Album «Partners» (1992), aufgenommen mit Unterstützung u.a. von Cooder, Yoakam, Los Lobos und Emmylou Harris, wurde weltweit bekannt. Flaco Jiménez erhielt mehrere Grammys, den American Music Award, Tejano Music Awards und Billboard-Auszeichnungen. (*) Tausendsassa Jiménez wirkte zeitweise auch beim Schweizer Toni Vescoli mit, und Polo Hofer war ein grosser Bewunderer des Meisters.
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