ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

20. Dezember 2013

Jakob-Wassermann-Literaturpreis für Urs Widmer

In seiner gestrigen Sitzung hat der Stadtrat von Fürth (Deutschland) einstimmig beschlossen, den Schriftsteller Urs Widmer mit dem Jakob-Wassermann-Literaturpreis 2014 auszuzeichnen. Der am 21. Mai 1938 in Basel geborene Schweizer zählt zu den renommiertesten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Er studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte und arbeitete zunächst als Verlagslektor.

Foto: Dontworry, 2012 – CC-Lizenz: Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported – Zur Originaldatei: http://de.wikipedia.org/

Heute lebt Widmer in Zürich. Sein umfangreiches Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays, Hörspiele und Theaterstücke. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen unter anderem «Der blaue Siphon», «Herr Adamson», «Im Kongo» und «Der Geliebte der Mutter». Im August veröffentlichte er seine vielbeachtete Autobiographie «Reise an den Rand des Universums».

Widmers Werke erscheinen im Diogenes Verlag.

Begründung des Kuratoriums

«Rollenprosa und Traumprotokolle, Familiengeschichten und Kindheitsdramen, apokalyptische Märchen und Reiseberichte von Orten, an denen er niemals war – Urs Widmers Werk ist ein reicher Kosmos wechselnder Formen, fabelhafter Geschichten und existentieller Themen. Krieg und Wahn, Macht und Ohnmacht, Grenzgänge zwischen Leben und Tod, Todesphantasien und Schöpfungsmythen, Damals und Jetzt, alles hat darin Platz. Alles assoziativ, oft der Traumlogik folgend, scheinbar federleicht und pointensicher geschrieben, bis das Traurige komisch, das Schwere leicht wirkt und Fakten vom Phantastischen beflügelt werden. Auch seine Autobiographie, ‚Eine Reise an den Rand des Universums‘, ist ein Wortkunstwerk, in dem Erinnerung und Erfindung eins werden, wie schon in der Debüt-Erzählung ‚Alois‘ aus dem Jahr 1968.

Beinahe ein halbes Jahrhundert schreibt Urs Widmer Romane, Erzählungen, Stücke, Essays und erweist sich dabei als Sprachartist von überbordender Spielfreude, Wortwitz und unermüdlichem Erkenntnisdrang.  Er ist ein phantastischer Erzähler, ein virtuoser Fabulierer und  Essayist, ein furioser Dramatiker in Stücken wie ‚Top Dogs‘ und – ganz im Sinne Jakob Wassermanns – ein scharfsinniger Kommentator unserer Zeit.

Für seine kühnen Denkbilder, seine traumwandlerische Poesie, seinen rabenschwarzen Humor und seine subversive Zivilisationskritik erhält Urs Widmer den Jakob-Wassermann-Preis 2014.»

Der Jakob-Wassermann-Literaturpreis

Der Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth wird seit 1996 vergeben, um die Erinnerung an den bedeutenden Romancier zu pflegen, der in der Kleeblattstadt geboren wurde. Er ist die bedeutendste kulturelle Auszeichnung der Stadt und mit 10’000 Euro. Der Preis soll Autorinnen und Autoren würdigen, die sich wie Wassermann für Humanität, Toleranz und Gerechtigkeit einsetzen.

Bisherige Preisträger sind Edgar Hilsenrath (1996), Hilde Domin (1999), Dagmar Nick (2002), Sten Nadolny (2004), Uwe Timm (2006), Robert Schindel (2007), Robert Schopflocher (2008), Feridun Zaimoglu (2010) und Gerhard Roth (2012).

Das Kuratorium

Stimmberechtigte Mitglieder sind Oberbürgermeister Thomas Jung, Kulturreferentin Elisabeth Reichert, Professor Gunnar Och, Lehrstuhl Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der FAU, Professor Jens-Malte Fischer, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Cornelia Zetzsche, BR Kulturkritik und Literatur, Inge Rauh, ehemalige Kulturredakteurin im Feuilleton der «Nürnberger Nachrichten». Als nicht stimmberechtigte Mitglieder des Fürther Stadtrats fungieren Birgit Arnold und Helga Middendorf.

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines öffentlichen Festaktes am 18. Mai 2014 im Stadttheater Fürth statt.

cp

Kontakt:

http://www.fuerth.de/Home/Leben-in-Fuerth/kultur/kultur-preise/Wassermann-Literaturpreis-fuer-Urs-Widmer.aspx

http://lexikon.a-d-s.ch/edit/detail_a.php?id_autor=1967

http://www.diogenes.ch/leser/autoren/a-z/w/widmer_urs/biographie

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 20. Dezember 2013
  • Theater, Kabarett, Literatur

Vorheriger Beitrag

Studie zu Radio und Fernsehen: Private TV-Programme teilweise zufriedenstellend

Nächster Beitrag

Jakob-Wassermann-Literaturpreis für Urs Widmer

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • © Thomas Hirschhorn Pavillon Simone Weil Genève 2026 Pavillon Sicli
    GENÈVE: «THOMAS HIRSCHHORN – PAVILLON SIMONE WEIL»

    17. April 2026

  • Swetlana Alexijewitsch, März 2026 in Berlin, im Gespräch mit Kuratorin Philine Bickhardt über das Erinnern an Tschornobyl. Das Interview entstand exklusiv für die Ausstellung. Bild: Nikita Fedosik
    «SWETLANA ALEXIJEWITSCH: TSCHORNOBYL – ARCHIV DER UNSICHTBAREN KATASTROPHE»


    17. April 2026

  • Peter Bichsel_© by_Karin Widmer
    «WEITERDENKEN MIT PETER BICHSEL»

    17. April 2026

  • Felix Schenker
    ALTDORF: DER DÄTWYLER-PREIS 2026 GEHT AN FELIX SCHENKER, DIE FAMILIE GEHRIG UND ZWEI VEREINE IM FREIZEIT-BEREICH

    17. April 2026

  • Emilie Bujès - Foto © Sébastien Agnetti
    VISIONS DU RÉEL: LEITERIN EMILIE BUJÈS VERLÄSST DAS FILMFESTIVAL VON NYON

    17. April 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>