ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

12. Oktober 2010

Living Planet Report: Alarm in den Tropen

Heute erscheint der neue Living Planet Report des WWF, der umfassendste Bericht zum Zustand der Erde. Er zeigt: Während sich die Natur in den gemässigten Breiten teilweise erholt, sind in den Tropen dramatische Verluste festzustellen. Beunruhigend: Die Weltbevölkerung braucht inzwischen eineinhalb Mal so viele Ressourcen, wie die Erde auf die Länge bieten kann.

Alle zwei Jahre publiziert der WWF zusammen mit dem Global Footprint Network und der Zoological Society of London den Living Planet Report. Er zeigt auf wissenschaftlicher Basis, wie sich der Ressourcenverbrauch der Menschheit und der Zustand der Natur entwickeln.

Die untersuchten Tier-Populationen sind seit 1970 um 30 Prozent geschrumpft. In den Tropen ist der Rückgang mit über 60 Prozent besonders dramatisch, während in den gemässigten Breiten teilweise eine Erholung festzustellen ist.

Dieser Unterschied hat zwei Hauptgründe: Im Norden hat die grossflächige Naturzerstörung früher eingesetzt, und darum startete der Index für die gemässigten Breiten 1970 auf tieferem Niveau. Zudem zeigen im Norden Natur- und Umweltschutz Wirkung. Für den Living Planet Index werden die Daten von über 2500 Tierarten ausgewertet.

Während die Populationen schrumpfen, wächst der Footprint der Menschheit. Für den Footprint wird der Ressourcenverbrauch der Weltbevölkerung den Ressourcen gegenübergestellt, die die Erde in der gleichen Zeit neu produziert.

Bis Mitte der 70er-Jahre lag der globale Footprint unter 1. Inzwischen hat er 1,5 erreicht: Wir verbrauchen also eineinhalb Mal so viele Ressourcen, wie die Erde auf die Länge bieten kann.

Die Schweiz hat gar einen Footprint von 2,8. Den unrühmlichen Spitzenplatz halten die Vereinigten Arabischen Emirate mit einem Footprint von 5,9. Footprints von lediglich 0,4 weisen Afghanistan und Haiti auf (siehe Liste unten). Die grossen Footprints der reichen Länder wachsen weiter, die kleinen Footprints der ärmsten Länder stagnieren.

«Ein globaler Footprint von 1,5 ist nur möglich, weil wir von der Substanz statt von den Zinsen der Erde leben», sagt WWF-Footprint-Experte Damian Oettli dazu. «Weil wir beispielsweise Fischbestände übernutzen oder wir viel mehr CO2 ausstossen, also die Erde absorbieren kann.«

Bis 2050 wird der globale Footprint auf 2,8 steigen, wenn wir weitermachen wie bisher. Doch es gibt Alternativen, sagt Damian Oettli: »Vor allem bei der Energie und der Ernährung entscheidet sich, ob wir eine nachhaltige Entwicklung schaffen. Möglich ist sie.»

Ausgewählte Footprints von Nationen und Kontinenten

Vereinigte Arabische Emirate 5,9
USA 4,4
Schweiz 2,8
Deutschland 2,8
Japan 2,6
Brasilien 1,6
China 1,2
Kuba 1,0
Haiti 0,4
Afghanistan 0,4

Nordamerika 4,4
Europa 2,6
Lateinamerika 1,4
Asien 1,0
Afrika 0,8

Welt 1,5

 

 


mg


Kontakt:

Damian Oettli

E-Mail: damian.oettli@wwf.ch

Tel.: 079 407 35 01

http://www.wwf.ch/de/

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 12. Oktober 2010
  • Umwelt / Mitwelt

Vorheriger Beitrag

Prix Meret Oppenheim 2010

Nächster Beitrag

«Lust und Laster. Die 7 Todsünden von Dürer bis Nauman»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Bild: Historisches Museum Bern, Südfassade aus der Sicht des Museumsquartiers Bern – Visualisierung: © Nightnurse Images AG, Zürich, https://www.bhm.ch/de/museum-im-wandel/gesamterneuerung
    EUROPEAN MUSEUM OF THE YEAR AWARD EMYA 2026: SIEBEN MUSEEN AUS DER SCHWEIZ SIND NOMINIERT

    10. Dezember 2025

  • Historisches Museum Bern, Südfassade aus der Sicht des Museumsquartiers Bern – Visualisierung: © Nightnurse Images AG, Zürich, https://www.bhm.ch/de/museum-im-wandel/gesamterneuerung 
    BURGERGEMEINDE BERN STIMMT DEN 37,5 MILLIONEN FRANKEN FÜR DAS BERNISCHE HISTORISCHE MUSEUM ZU

    10. Dezember 2025

  • Nadine Wietlisbach
    FOTOMUSEUM WINTERTHUR: DIREKTORIN NADINE WIETLISBACH VERLÄSST DAS HAUS, DELPHINE LYNER WIRD NEUE KAUFMÄNNISCHE LEITERIN

    10. Dezember 2025

  • «FIX IT!» Museum.BL, Liestal - Fotos: Georgios Kefalas © Museum.BL
    AUSSTELLUNG «FIX IT!» DES MUSEUMS.BL ERHÄLT DEN PRIX EXPO 2025 DER SCNAT

    10. Dezember 2025

  • RADIO SRF 3: «FOCUS» WIRD KÜNFTIG 26-MAL STATT 45-MAL PRO JAHR AUSGESTRAHLT

    10. Dezember 2025

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2025 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>