CONSTANTIN SEIBT VERLÄSST DEN «TAGES-ANZEIGER»
Nach 10 Jahren beim «Tages-Anzeiger» will sich mit Constantin Seibt einer der profiliertesten Journalisten der Zeitung einem eigenen Medienprojekt widmen.
Nach 10 Jahren beim «Tages-Anzeiger» will sich mit Constantin Seibt einer der profiliertesten Journalisten der Zeitung einem eigenen Medienprojekt widmen.
Die Politjournalistin Susanne Wille übernimmt innerhalb der Abteilung Information von SRF neue Aufgaben: Die 42-Jährige verstärkt das Projektteam, welches die strategische Neuausrichtung der News-Sendungen erarbeitet. Gleichzeitig wird sie ab 2017 Teil der Moderationscrew von «10vor10».
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hätte im Verfahren über das Joint Venture der SRG, der Ringier AG und der Swisscom die anderen Medienunternehmen verstärkt einbeziehen müssen: Zu diesem Schluss gelangt das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) in seinem Urteil, welches das UVEK heute zur Kenntnis genommen hat.
Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat die Publicom AG mit dem Aufbau des neuen Schweizer Medienvielfaltsmonitors beauftragt. Publicom hat sich in einem offenen Verfahren nach WTO-Norm gegen drei Mitbewerber durchgesetzt. Der Medienvielfaltsmonitor ist in einer ersten Phase auf vier Jahre angelegt und hat zum Ziel, die Bedeutung von Mediengattungen und einzelnen Medienmarken für die Meinungsbildung der Schweizer Bevölkerung zu ermitteln.
Radio SRF 1, «Schnabelweid» vom heutigen Donnerstag, 21.03 Uhr
Der 1947 oder 1949 in Cleethorpes geborene britische Songwriter, Musikproduzent und Musiker Rod Temperton ist im September oder Oktober 2016 in London gestorben.
Die am 26. Juli 1940 in Essen geborene deutsch-österreichische Historikerin und Autorin Brigitte Hamann (Bild) ist am 4. Oktober 2016 in Wien gestorben.
Der am 8. April 1929 in Bochum geborene deutsche Theater- und Filmschauspieler, Regisseur, Hörspiel-, Hörbuch- und Synchronsprecher Hans Korte (Bild) ist am 25. September 2016 gestorben.
Am 31. Oktober / 1. November 2016 bei SIK-ISEA, Zollikerstrasse 32 (Nähe Kreuzplatz), CH-8032 Zürich
Erste Ergebnisse der Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur 2014, Teil Sprache
Der Obwaldner Musiker und in fast allen Sparten tätige Künstler Luke Gasser (Bild) schreibt via Facebook: «Now it’s official: We are invited by the legendary Status Quo to open for them in Austria (Vienna on Oct.12 and Klagenfurt on Oct.13). We will even have the honour to be a little part of the band’s history: We’re gonna open for their very first tour on their final tour!»
Am 6. November 2016 finden in Rotterdam die diesjährigen MTV EMAs statt. «Die MTV Europe Music Awards (EMA) werden weltweit über TV und Internet ausgestrahlt und können von mehr als einer Milliarde Menschen verfolgt werden» (Wikipedia).
Radio SRF 3, «Rock Special» vom heutigen Mittwoch, 20.03 Uhr
Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Mittwoch, 9.02 Uhr / Wiederholung um 18.03 Uhr
Der Berner Physiker, Philosoph und Publizist Eduard Kaeser (Bild) schreibt heute auf «journal21.ch»: «Das Zeitalter des Bullshits färbt ab auf den Journalismus. Wenn es, wie landläufig kolportiert wird, keine Fakten, nur mehr oder weniger bestätigte Meinungen und Interpretationen gibt, dann schiesst (…) ein journalistisches Genre ins Kraut: der Er-sagte/sie-sagte-Stil.»
Das Oltner Kabarett-Casting ist ein Förderpreis für kabarettistisches Schaffen und eine Newcomer-Bühne für Kabarettistinnen und Kabarettisten. Der Hauptgewinn ist ein Förderpreis von CHF 10’000.-, der die begleitete (Weiter-)Entwicklung eines abendfüllenden Kabarettprogramms ermöglicht. Zudem kann die Gewinnerin / der Gewinner an der «Sprungfeder» im Rahmen der Oltner Kabarett-Tage 2018 auftreten.
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt die schweizerischen Kleintheater zum Austausch von Gastspielen innerhalb der Schweiz. Sie stellt dafür einen Globalkredit (Kleinkunstfonds) zur Verfügung, den die KTV ATP im Mandatsverhältnis bearbeitet.
Artos, AVDC, Culture Valais et SSRS proposent un point-information sur les questions du droit du travail liées notamment aux ressources humaines et en particulier à l’engagement du personnel dans le domaine culturel.
Le département de l’instruction publique, de la culture et du sport propose, sur concours, un atelier à Berlin, à raison d’un semestre pour tous les artistes genevois (hormis les plasticiens).
Auf den 1. Oktober 2016 hat Daniel Kohler (Bild) die Leitung der Bibliothek am Guisanplatz (BiG) in Bern von Jürg Stüssi-Lauterburg übernommen, der in den Ruhestand trat. Jürg Stüssi-Lauterburg hat während vielen Jahren den Um- und Aufbau der ehemaligen Militärbibliothek zu einer modernen Bibliothek für die Bundesverwaltung massgeblich geprägt. Die BiG ist die Leitbibliothek der Bundesverwaltung und der Schweizer Armee.
Die internationale Architekturszene blickt diesen Herbst nach Portugal. Dort öffnet am 5. Oktober 2016 die Lissaboner Architektur-Triennale ihre Tore: Das Basler Architekturbüro Christ und Gantenbein, der Basler Berufskollege Manuel Herz sowie Martino Stierli, Professor an der Uni Zürich und Kurator am Museum of Modern Art in New York, treten an einer dreitägigen Konferenz auf. Das Genfer Bureau A hinterfragt derweil die Architektur des Nachtclubs als Symbol von Urbanität und bringt diese mit fünf DJs-Sessions aus der Genfer Technoszene zum Beben.
Grosser Publikumsandrang herrschte letztes Wochenende im ehemaligen Hafen von San Francisco, der heute ein Schmelztiegel der Kreativwirtschaft ist: Dort, am Pier 17, haben das schweizerische Generalkonsulat, swissnex San Francisco, der Schweizer Business Hub und Schweiz Tourismus den neuen interdisziplinären Schweizer Hub in San Francisco eröffnet. Er soll Schweizer Kreativen mehr Sichtbarkeit im Silicon Valley verleihen.
Am 9. Oktober 2016 findet um 11.00 Uhr im Schloss Leuk die Preisverleihung des Spycher-Literaturpreises 2016 statt. Die Laudatio auf den Preisträger Abbas Khider (Bild) hält Nicola Steiner, Journalistin und Moderatorin des Literaturclubs des Schweizer Fernsehens SRF.
Radio SRF 2 Kultur, «Jazz Collection» vom heutigen Dienstag, 21 Uhr
Zuerst belächelt und als kurzlebige Jugendkultur abgetan, ist Popmusik nun schon mehr als ein halbes Jahrhundert alt. Auch die Geschichte sozialer Bewegungen ist stark geprägt von verschiedenen Formen von Musik. Umso erstaunlicher, dass die Geschichte der Popmusik in der Schweiz bisher kaum erforscht und in den Archiven nur bruchstückhaft präsent ist. Warum? Das Schweizerische Sozialarchiv in Zürich geht mit einer Veranstaltungsreihe dieser Frage nach. Das Thema der diesjährigen Gastreihe gab auch den Anstoss zur Gründung des Vereins Swiss Music Archives (SMA).
Und wieder ist ein Meisterstück des investigativen Journalismus gelungen. Das Geheimnis, wer sich hinter dem Pseudonym der italienischen Bestsellerautorin Elena Ferrante verbirgt, ist gelüftet: Lothar Struck (Bild) schreibt auf «medienwoche.ch» über eine Recherche als Selbstzweck und ohne Erkenntnisgewinn.
Häufig fehlen für aufwändige journalistische Recherchen Zeit und Geld. Dem möchte nun ein Zentralschweizer Verein entgegentreten, der sich für die Medienvielfalt einsetzt. Aus dem Fördertopf werden Geschichten finanziert, die sich mit Luzern und Zug befassen. JournalistInnen können sich ab sofort um Fördergelder bewerben.
«GDI Impuls», das Wissensmagazin für Wirtschaft, Gesellschaft, Handel, welches das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) vierteljährlich herausgibt, wird eingestellt. Dies berichtet «kress.de» am Montag. Der «Klein Report» hat beim GDI in Rüschlikon nachgehakt und mit Alain Egli, beim GDI für die Medienarbeit zuständig, gesprochen. «Ja, das stimmt. Das Heft wird eingestellt», so Egli.
Fünf Frauen wollen den Musikjournalismus aufmischen. «Ein Klick auf ihren Blog zeigt, dass man unbeschwert über Rock schreiben kann, ohne den kritischen Blick zu verlieren», berichtet Christof Ramser in der «Solothurner Zeitung». Die «Rockette»-Bloggerinnen heissen Dominique Niklaus, Nina Kobelt, Miriam Lenz, Sarah Pfäffli und Simone Lippuner.
Die Geschäftsleitung von SRF ist wieder komplett: Neuer Abteilungsleiter Kultur wird Stefan Charles (Bild), seit 2011 kaufmännischer Direktor am Kunstmuseum Basel. Der 49-Jährige tritt am 1. Januar 2017 die Nachfolge von Nathalie Wappler an, die beim Mitteldeutschen Rundfunk MDR zur Programmdirektorin gewählt wurde.
Pädu Anliker (Bild), 15. Thunpreis-Träger, war heute Sonntags-Gast bei Christian Strübin im Regionaljournal BE FR VS von Radio SRF 1.
Der am 15. April 1924 in Lincoln (England) geborene britische Dirigent und Violinist Sir Neville Marriner (Bild) ist am 2. Oktober 2016 gestorben.
Sonntag, 2. Oktober 2016, 10.00 bis 16.00 Uhr, Zweitsendung gleichentags 17.00 bis 24.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
Die Hauptjurys der drei Wettbewerbe des 12. Zurich Film Festival (ZFF) vergaben ihre Goldenen Augen an «The Happiest Day In The Life Of Olli Mäki» von Juho Kuosmanen aus Finnland, «Madame B, Histoire D’Une Nord-Coréenne» von Jero Yun aus Frankreich und «Stille Reserven» von Valentin Hitz aus Österreich. Den mit 10’000 Franken dotierten Förderpreis für den besten Schweizer Film im ZFF-Programm konnte der Regisseur und letztjährige ZFF-Filmmaker-Award-Gewinner Jan Gassmann für «Europe, She Loves» entgegennehmen. Der erstmalig verliehene Preis der Kinderjury ging an «Ma Vie De Courgette» des Schweizers Claude Barras. Insgesamt zeigte das Zurich Film Festival bei seiner 12. Ausgabe 172 Filme aus 36 Ländern, darunter 43 Erstlingswerke, 17 Weltpremieren und eine Rekordzahl von 43 Schweizer Filmen.
«Die Kantone setzen für ihre offizielle Kommunikation immer mehr auf Social Media. Die bisherigen Erfahrungen mit Social Media sind positiv. Twitter ist der beliebteste Kanal, vor Facebook, YouTube und LinkedIn», schreibt Jürg Kobel auf «sozialemedien.ch».
Die am 2. Oktober 1923 in New Jersey geborene US-amerikanische Künstlerin Shirley Jaffe (Bild) ist am 29. September 2016 in Paris gestorben.
Das Mentoratsprogramm Double des Migros-Kulturprozent zur Literaturförderung präsentiert erste literarische Texte sowie die neuen «Doubles» 2016/2017:
«Die Warnzeichen sind allzu lange ignoriert worden. Die Informationsmedien laufen Gefahr, im Online-Zeitalter den Wettlauf mit den Propagandisten zu verlieren», schreibt der deutsche Medienwissenschafter Stephan Russ-Mohl heute auf «nzz.ch».