Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.
Seit Juli 2025 fördert die Stiftung Zürcher Filmpreis im Rahmen einer dreijährigen Pilotphase auch Computerspiele, Extended Reality und andere Erzählformate für eine interaktive Rezeption. Der Filmpreis wurde 2026 wie hier bereits gemeldet in fünf Kategorien verliehen: Kurzfilm, langer Dokumentarfilm, langer Spielfilm, «Best Game» und «Best XR». Die Hauptpreise sind mit jeweils 20’000 respektive 10’000 CHF (Kurzfilm) dotiert. Im Bereich Film wurden pro Kategorie zudem je zwei herausragende Leistungen ausgezeichnet. Nachdem die Preisträger:innen in den drei andern Kategorien bereits am 8. Oktober bekannt wurden, sind die Gewinnenden «Time Flies» als «Best Game» und «Empathy Creators» als «Best XR» am Donnerstagabend präsentiert worden.
In seinem neuen Buch «Tunnelgeschichten» überrascht Aernschd Born (Bild) mit kurzen und sehr kurzen Geschichten. Sie erzählen von den unterschiedlichsten Situationen, die das Leben zu bieten hat, von unerwartetem Glück, von verdientem Pech, von Dramen, von Hoffnung, Eifersucht und schwarzem Humor. Die «Tunnelgeschichten», manchmal nur wenige Worte lang, zeigen eine bisher kaum bekannte Seite des Autors. Buch-Vernissage ist am Sonntag, 25. Oktober 2026 um 11 Uhr im Saal St.Nikolaus in Reinach (BL).
Die Wanderausstellung ist wieder in Bern zu Gast: Vom 28. Oktober bis am 19. November 2026 an der HKB, Fellerstrasse 11, 3027 Bern – Vernissage am 28. Oktober 2026, ab 18 Uhr
Der Gemeinderat der Stadt Bern hat den Leistungsvertrag 2027 für die Stiftung Musikschule Konservatorium Bern (Konsibern) genehmigt. Er will die Leistungen von Konsibern im kommenden Jahr mit 4,59 Millionen Franken abgelten. Das sind 112’500 Franken mehr als im Vorjahr. «Grund dafür sind ein Zuwachs an Schülerinnen und Schülern und der Anstieg der Besoldungskosten nach kantonalem Personalrecht», schreibt der Rat heute in seiner Mitteilung.
Ab 1. Januar 2027 übernimmt die act theater management AG von Thomas Dürr das Musical Theater Basel im Baurecht. Der Regierungsrat Basel-Stadt hat die Vergabe nach einem zweistufigen Auswahlverfahren beschlossen. Das Nutzungskonzept der neuen Trägerschaft sieht einen ganzjährigen Kultur- und Veranstaltungsbetrieb mit Musicals als Schwerpunkt vor. Ergänzend sind unter anderem Konzerte, Comedy-Veranstaltungen und weitere kulturelle Formate geplant.
Klappe auf für «Tschugger – Tigerblood»: Nach vier erfolgreichen TV-Staffeln inklusive Kino-Special «Tschugger – Der lätscht Fall» sind Bax & Co. zurück. Die Dreharbeiten zum ersten eigenständigen «Tschugger»-Kinofilm haben begonnen. Das neue Abenteuer führt den Walliser Kultpolizisten und seine Truppe bis nach Mumbai, Indien. Kinostart ist im November 2027. Im Anschluss wird der Film bei SRF ausgestrahlt.
Mark Dittli (Bild) wird per 1. Februar 2027 neuer Chefredaktor der «NZZ». Er folgt auf Eric Gujer, der nach zwölf Jahren in dieser Funktion die neu geschaffene Rolle des Herausgebers Deutschland übernimmt. «Mark Dittli steht für einen analytischen, unabhängigen Journalismus mit klarer liberaler Grundhaltung. Er verbindet mehr als 25 Jahre journalistische Erfahrung mit einem starken Leistungsausweis in der Führung von Redaktionen und der unternehmerischen Entwicklung journalistischer Angebote», schreibt die «NZZ» zu ihrer Wahl.
Eine neu entdeckte Sicherheitslücke beim internationalen Programmier-Projekt PHP hat Hacker:innen weltweit die vollständige Übernahme von Webseiten ermöglicht. Zum Schutz der Webseite ch-cultura.ch und der entsprechenden Daten hat der entsprechende Schweizer Hosting-Dienst am Mittwoch um 15.45 Uhr ch-cultura.ch kurzfristig, vorsorglich und vorübergehend vom Netz genommen. Während rund zwölf Stunden konnten auf ch-cultura.ch auch keine Beiträge publiziert oder aktualisiert werden. Deshalb liess sich der notfallmässige Ausfall an dieser Stelle leider gar nicht mehr ankündigen. Jetzt sollte wieder alles funktionieren wie bisher. Und erst noch sicherer.
Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn, Parterre Ost & West, vom 25. Oktober 2026 bis am 3. Januar 2027 – Vierfach-Vernissage am 24. Oktober 2026, 17 Uhr
Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn, 1. Stock, Nordostsäle, vom 25. Oktober 2026 bis am 31. Januar 2027 – Vierfach-Vernissage am 24. Oktober 2026, 17 Uhr
Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn, 1. Stock, Nordwestsaal, vom 25. Oktober 2026 bis am 31. Januar 2027 – Vierfach-Vernissage am 24. Oktober 2026, 17 Uhr
Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn, Graphisches Kabinett, vom 25. Oktober 2026 bis am 3. Januar 2027 – Vierfach-Vernissage am 24. Oktober 2026, 17 Uhr
Im Mai 2026 schrieb die Basel Sinfonietta einen Kompositions-Wettbewerb für Schweizer Komponierende unter 30 Jahre aus. Nun hat die Jury einen Gewinner gekürt: es ist dies Paul Taro Schmidt (Bild).
Die Drehbuchsammlung der Zentralbibliothek Zürich erzählt von 130 Jahren Schweizer Filmgeschichte. Als Schauplatz und Produktionsort spielt Zürich darin von Anfang an eine Hauptrolle. Die Filmjournalistin Irene Genhart hat dazu einen empfehlenswerten Beitrag verfasst und reich bebildert, der auf der Webseite der Zentralbibliothek Zürich (ZB) frei zugänglich zu finden ist.
In «Pattis Fight Club» trifft politische Auseinandersetzung auf Satire: Ab dem 6. Dezember 2026 steigen vier prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zu Patti Basler in den Ring. «Wer sich ihr stellt, sollte nicht nur schlagkräftige Argumente mitbringen, sondern auch auf Konter gefasst sein», schreibt SRF in der Medienmitteilung zum Start.
Im Mai 2026 wurde der sofortige Betriebs-Stopp des mobilen Schweizer Kultur- und Eventtheaters «Das Zelt» bekannt. Die Gründe für den Stopp lagen gemäss «Das Zelt»-Gründer Adrian Steiner in einer «Verkettung schwieriger Umstände». Genannt wurden u.a. Pandemie-Nachwirkungen und das teure Projekt «The Dome». Vor kurzem hat Steiner auf der Webseite von «Das Zelt» angekündigt: «Das Schweizer Tourneetheater feiert 2027 sein 25-jähriges Bestehen und startet am 12. März 2027 auf der Kasernenwiese in Zürich mit Divertimento in seine Jubiläumstournee. (…) Mit der Jubiläumstournee und einer neuen strategischen Ausrichtung setzt ‹Das Zelt› zugleich wichtige Impulse für die Zukunft.» Nun ist im Magazin «Ensemble» von SzeneSchweiz, dem Berufsverband Darstellende Künste, ein pointierter Beitrag über Adrian Steiner und «Das Zelt» erschienen, der viele Fragen aufwirft.
Der Werkbeitrag 2026 der Stadt Chur in Höhe von 10’000 Franken geht an den 1979 geborenen und in Davos aufgewachsenen Künstler Gian Häne (Bild) für die künstlerische Entwicklung seines Projekts «Eisfeldkörper».
Giuliana Zanoni è stata nominata Direttrice artistica dell’Orchestra della Svizzera italiana (OSI) e Curatrice musicale di LAC Lugano Arte e Cultura. Formata al Conservatorio della Svizzera italiana e forte di un percorso professionale internazionale che l’ha portata a ricoprire incarichi di rilievo al Teatro alla Scala di Milano e alla Washington National Opera, Zanoni assume il nuovo ruolo congiunto al termine della procedura di selezione promossa dal LAC e dalla Fondazione per l’Orchestra della Svizzera italiana (FOSI). La scelta è maturata sulla base delle competenze professionali e della qualità del progetto artistico presentato, ritenuto il più rispondente agli obiettivi del mandato e alle prospettive di sviluppo delle due Istituzioni.
41 Stellen will der Tamedia-Verlag in seinen Zeitungen streichen, wie hier bereits gemeldet wurde. «Die Ankündigung von letzter Woche ist die siebte Entlassungswelle in den vergangenen sechs Jahren. Nun reicht es den Angestellten. Sie wenden sich in einem Communiqué an den Verlag. Unterzeichnet ist der Brief von ‹den Tamedia-Redaktionen›. Im Schreiben prangern die Verfasser:innen an, dass die Chefetage sie vorab nicht über die Kündigungswelle informiert hat. Ein Schritt, der in vorherigen Kündigungswellen eingehalten wurde.», berichtet das Zürcher Online-Magazin «tsüri.ch».
Die Europäische Föderation für Wissenschafts-Journalismus (EFSJ) gab am Mittwoch in Hannover bekannt, dass der Schweizer Arnaud Robert aus Lausanne den Preis «Europäischer Wissenschafts-Journalist des Jahres 2026» gewonnen hat, während Linda Samplonius und Joseph (Jop) De Vrieze den zweiten Platz und Sigrid März sowie Martin Rücker den dritten Platz belegen. Im Frühling 2026 wurde Arnaud Robert bereits als «Swiss Press Journalist of the Year» ausgezeichnet.
Benjamin Herzog hat für Radio SRF 2 Kultur eine spannende und aufschlussreiche Recherche zum Thema Schweizer Musikstiftungen erstellt: «Sie finanzieren Opernhäuser, verleihen Stradivari-Geigen und coachen Sängerinnen im Selbstmarketing. Schweizer Stiftungen sitzen auf 160, bald 200 Milliarden Franken – und prägen damit auch die Musikwelt. Wer profitiert am meisten?»
Figure majeure de la bande dessinée suisse contemporaine, l’autrice zurichoise Anna Sommer est distinguée pour l’ensemble de son œuvre. Les autres nominations aux Prix Töpffer seront dévoilées au public lors d’une cérémonie gratuite le 26 novembre à la HEAD – Genève.
Der Schweizer Schriftsteller und Bühnenautor Guy Krneta schreibt heute im noch jungen Online-Kulturmedium «cültür.ch»: «Mit ‹ch-cultura.ch› ist ein einzigartiger, mehrsprachiger Kulturkanal entstanden, ein Medium, das sich als Sprachrohr für die Kulturszene versteht – ein Sprachrohr, welches gehört wird. So wundere ich mich, dass sich nicht längst das Bundesamt für Kultur bei Daniel Leutenegger gemeldet hat, um von seinem Wissen und Knowhow zu lernen. Und ja, auch ein Grosser Kulturpreis für Daniel Leutenegger wäre eigentlich längst angebracht.»
Der am 16. Oktober 1939 in Rapperswil (SG) geborene Schweizer Schriftsteller Gerold Späth (Bild) ist am 14. Oktober 2026 gestorben. Späth stammte aus einer Familie von Orgelbauern. Nach dem Besuch der Sekundarschule absolvierte er eine Lehre zum Exportkaufmann. Er hielt sich längere Zeit in Vevey, London und Freiburg im Üechtland auf. 1968 begann er mit dem Schreiben, arbeitete allerdings noch bis 1975 im väterlichen Familienbetrieb Späth Orgelbau mit. Bereits sein erster Roman, «Unschlecht» (erschienen 1970), fand grosse Aufmerksamkeit. Er ist einem barocken Schelmenroman nachempfunden. Späth äusserte in einem Gespräch, dass Inspirationsquellen für den Roman Grimmelshausens «Simplicissimus» und «Die Blechtrommel» von Günter Grass gewesen seien, wenngleich er beide nie ganz zu Ende gelesen habe. Als weitere Vorbilder für sein literarisches Werk nannte er Boccaccio, Célines «Reise ans Ende der Nacht», Gottfried Keller und Johann Peter Hebel. Eine Zeit lang lebte Späth mit seiner Familie in Italien und Irland, später wieder vorwiegend in der Schweiz. Späth war Mitglied des PEN-Zentrums der Schweiz und korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. (*) Späth erhielt u.a. den Alfred-Döblin-Preis (1979), den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1992) und den Gottfried-Keller-Preis (2010). Sein Werk umfasst Romane, Hörspiele und Theaterstücke (**).
Beim Schweizer Online-Magazin «Republik» ist es zu einem Datenleck gekommen: «Es sind Nutzer:innendaten, aber keine Kreditkarteninformationen abgeflossen», heisst es auf der Webseite des seit 2018 erscheinenden Magazins, das sich für den Vorfall «in aller Form entschuldigt» und offene Information über Vorfall und Folgen anbietet und für die Zukunft verspricht.
Die ehemalige SRF-Journalistin Henriette Engbersen (Bild), die seit 2023 den Bereich Public Value der SRG-SSR führt, wird ab Anfang 2027 die Redaktionsleitung des SRG-SSR-Ausland-Angebots von SWI («Swissinfo.ch») übernehmen. Der derzeitige SWI-Chefredaktor Mark Livingston verlässt das Haus Ende März 2027.
Wie hier schon mehrfach gemeldet: Bis 2029 muss die SRG-SSR aufgrund des politischen Sparauftrags rund 270 Millionen Franken einsparen, 80 Millionen davon bereits bis 2027. Die im Sommer 2026 kommunizierten Massnahmen werden nun auch in den Bereichen Operationen, Human Resources, Finanzen, Kommunikation & Public Affairs sowie Stab konkretisiert oder sind weitestgehend umgesetzt. «Dabei werden 41 Millionen Franken eingespart und 202 Vollzeitstellen abgebaut. Mit diesem Schwerpunkt bei den Support- und Betriebsbereichen soll das publizistische Angebot für das Publikum möglichst geschützt werden», schreibt die SRG-SSR heute.
Die Musikpreise des Kantons Bern 2026 gehen an Ludmilla Mercier, das Duo Lo & Leduc, Rebecca Solari und Droujelub Yanakiew. Das Preisgeld beträgt je 15’000 Franken. Der mit 3’000 Franken dotierte Nachwuchsförderpreis «Coup de cœur» geht an das Rap-Kollektiv ETO (Bild).
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