Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.
Raphael Hefti (*1978 in Biel-Bienne) erhält den Paul-Boesch-Kunstpreis 2026, der das Schaffen einer / eines
Schweizer Künstler:in im Bereich Bildende Kunst auszeichnet. Der Preis ist mit insgesamt 50’000 Franken dotiert. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 25. August 2026, im Kunstmuseum Bern statt.
Der am 7. September 1930 in New York City als Walter Theodore Rollins geborene US-amerikanische Jazz-Tenorsaxofonist und Komponist Sonny Rollins (Bild) ist am 25. Mai 2026 in Woodstock (New York) gestorben. Rollins war einer der letzten noch lebenden prominenten Musiker der Bebop-Generation gewesen. Er veröffentlichte seit den späten 1940er-Jahren mehr als 60 Alben unter eigenem Namen. Sonny Rollins war einer der einflussreichsten Jazz-Saxofonisten überhaupt; er «löste die Improvisation aus der Umklammerung des Themas. Mit Kraft und Witz erfand er endlose Assoziationsketten, die bereits Mitte der 1960er-Jahre in Solokonzerten gipfelten» (Reclams Jazzlexikon). Rollins’ Spielweise «zeichnete sich durch seine kraftvollen Klangfarben, seine melodischen Improvisationen und seine technische Virtuosität aus. Er war bekannt für seine Fähigkeit, komplexe Rhythmen zu meistern und einzigartige musikalische Ideen zu entwickeln.» (*) Sonny Rollins spielte wohl mit (fast) allen berühmten Jazz-Musiker:innen seiner Zeit; besonders bedeutungsvoll war die Zusammenarbeit u.a. mit Thelonius Monk, Miles Davis, Art Blakey, Max Roach, John Coltrane, Jim Hall, Don Cherry, Paul Bley, Coleman Hawkins, Ron Carter, McCoy Tyner, …
Das Louise Aeschlimann und Margareta Corti-Stipendium (AC-Stipendium) gilt als eines der wichtigsten privaten Förderinstrumente für bildende Künstlerinnen und Künstler im Kanton Bern. Die Gewinner:innen des diesjährigen AC-Stipendiums stehen jetzt fest: Mit einem Hauptstipendium (20’000 Franken) wird Noha Mokhtar (*1986) ausgezeichnet, ein Förderstipendium (je 10’000 Franken) erhalten Maxi Ehrenzeller (*1993), Alizé Rose-May (*1990) und Stirnimann-Stojanovic (Nathalie Stirnimann (*1990) und Stefan Stojanovic (*1993)).
Vergangene Woche wurden in Berlin die Deutschen Preise für Onlinekommunikation (DPOK) 2026 verliehen. Das Kunstmuseum Bern wurde dabei für seine Social-Media-Kampagne «Kirchner ist zurück» mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2026 in der Kategorie «Wissenschaft, Bildung & Kultur» mit dem ersten Platz
ausgezeichnet. In der Kategorie «Kreativste Kampagne des Jahres» erreichte die Kampagne des Berner Kunstmuseums Platz 2, – noch vor IKEA und anderen grossen Marken.
Sous le titre «Le chaud printemps de l’édition romande», le poète, auteur et journaliste romand Thierry Raboud écrit sur le portail littéraire «LiteraturSchweizLittératureSuisse»: «Une nouvelle génération reprend le flambeau de l’édition littéraire».
Die Deutschland/Schweiz-Ländergruppe der IASA (Internationale Vereinigung der Schall- und audiovisuellen Archive) schreibt erstmals den Nachwuchspreis «Audiovisuelles Kulturgut» aus. Einsendeschluss ist am 30. Juni 2026.
«Das grösste mobile Kultur- und Eventtheater der Schweiz zieht die Notbremse: Per 30. Mai 2026 pausiert ‹Das Zelt› seine Tournee. Die Shows an den Standorten St.Gallen und Luzern finden nicht statt. Betroffen sind 17 Vorstellungen und drei Corporate Events.», schreibt Flavia Schlittler im «SonntagsBlick» vom 24. Mai 2026. Ein harter Schritt für alle Beteiligten: «Uns bleibt aktuell nichts anderes übrig», sagt Direktor Adrian Steiner zu «SonntagsBlick». Und: Er habe trotz dieser Schocknachricht Grund zum Optimismus. Im September 2026 solle ein Neustart erfolgen. Die rund 70 Mitarbeitenden werden ab Juni auf Kurzarbeit gesetzt.
Der am 18. Mai 1967 in Harlem (New York City) als Robert Ginyard geborene Rapper und Hip-Hop-Produzent Rob Base (Bild links) ist am 22. Mai 2026 gestorben. Zusammen mit Rodney «Skip» Bryce bildete er das international bekannte Hip-Hop-Duo Rob Base and DJ E-Z Rock. Ihre erste Single «DJ Interview» (1986) wurde auf einer Kompilation des Labels World to World veröffentlicht. Dann erschien «Make it Hot», ein Song, mit dem sie für verschiedene Hip-Hop-Gruppen eröffnen durften. 1988 nahmen sie das Lied «It Takes Two» auf, das auf einem Sample des Liedes «Think (about It)» von Lyn Collins beruhte; es wurde ein grosser Erfolg. Als Sample wurde es unter anderem von Snoop Dogg, Gang Starr, Girl Talk und 2NE1 verwendet. Es erschien auf den Soundtracks von «Grand Theft Auto: San Andreas» (2004) und des Films «The Proposal» (2009). Auch das dazugehörige gleichnamige Album wurde ein Erfolg, erreichte Platz 31 der Billboard 200 und brachte dem Duo eine Platin-Schallplatte ein. (*)
Bereits zum fünften Mal bietet dieses Jahr die «PHOTOVILLE4600» einen Einblick in die aktuelle Schweizer Fotografie. Bis am 7. Juni 2026 können dazu Arbeiten in sechs verschiedenen Kategorien eingereicht werden, um von einer hochkarätigen Jury selektioniert und mit dem IPFO Swiss Photo Award ausgezeichnet zu werden. Die ausgewählten Arbeiten von rund 50 Fotograf:innen werden vom 21. August bis am 27. September 2026 im IPFO Haus der Fotografie in Olten ausgestellt.
Seit 2022 betreibt das Team um Brigitte und Matthias Balzer in Chur das Schweizer Online-Kulturmagazin «FRIDA»: «Ziel des Projektes ist es, dem Kulturjournalismus und der Kulturpublizistik neue Impulse zu verleihen. Wir verstehen uns als niederschwellige Plattform für Kulturvermittlung, welche die Teilhabe (…) breiter Bevölkerungsschichten ermöglicht. Deshalb sind seit Dezember 2023 alle Inhalte unseres Magazins frei zugänglich», heisst es auf der Webseite, die mittlerweile auf eine treue Leser:innenschaft von rund 2’500 Menschen zählen könne. Seit 2025 gibt es «FRIDA» auch in gedruckter Form: «Diese gedruckten Hefte sind (…) eine kuratierte Sammlung von jenen Online-Beiträgen, die über die Aktualität hinaus Bestand haben.»
Das Marktforschungs-Unternehmen GIM Suisse AG führte gemeinsam mit Swiss LiveCom Association Expo Event, svtb (Schweizer Verband technischer Bühnen- und Veranstaltungsberufe), Tectum (Schweizer Verband der Festzeltbauer) sowie dem VSSA (Verein Schweizer Stadion- und Arenabetreiber) eine gross angelegte Studie durch. Mit ihr sollten Erfolge und Krisen mit Fakten belegt und Trends sichtbar gemacht werden. Wie die nun publizierte «Event Trend Studie Schweiz 2026» zeigt, hat die Branche ihre eigenen Wachstumsprognosen übertroffen. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen erzielte 2024 einen Jahresumsatz von über einer Million Franken – und für 2026 rechnen viele mit weiterem Wachstum.
Die Autorinnen und Autoren der 50. Jubiläumsausgabe der Tage der deutschsprachigen Literatur wurden am 22. Mai 2026 bekannt gegeben: Neun aus Deutschland, drei aus Österreich, eine Schweizerin und eine Ungarin werden ihre Texte beim 50. Ingeborg-Bachmann-Preis 2026 lesen. In Klagenfurt dabei ist die 1982 geborene Schweizer Schriftstellerin Seraina Kobler (Bild). Sie liest auf Einladung von Philipp Tingler. 2026 feiert der Ingeborg-Bachmann-Preis zwei Jubiläen. Am 25. Juni würde Ingeborg Bachmann 100 Jahre alt, und am 28. Juni wird zum 50. Mal der Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. Die Tage der deutschsprachigen Literatur finden vom 24. bis 28. Juni 2026 im ORF-Landesstudio Kärnten statt.
Carlo Petrini (Bild), der am 22. Juni 1949 in Bra (Piemont) geborene italienische Publizist, Soziologe, Aktivist und Gründer der internationalen Slow-Food-Bewegung, ist am 21. Mai 2026 ebenda gestorben. Seit 1977 schrieb er in italienischen Zeitschriften über Essen und Trinken; er war an der Gründung der Zeitschrift «Gambero Rosso» beteiligt, die zunächst eine Monatsbeilage der Tageszeitung «Il Manifesto» war. Petrini gründete in den 1980er-Jahren die Gesellschaft der Freunde des Barolo. Der Auslöser zur Gründung von Slow Food war die Eröffnung einer McDonald’s-Filiale 1986 auf der von antiken und barocken Gebäuden umgebenen Piazza Navona in Rom. Als Protest dagegen organisierte Petrini ein öffentliches Spaghetti-Essen an der Spanischen Treppe. Am 9. Dezember 1989 folgte in Paris die Gründung der internationalen Bewegung Slow Food nach. In Turin rief er mit Slow Food den Salone del Gusto ins Leben und in Pollenzo die Università di Scienze Gastronomiche. Petrini war Mitherausgeber des Weltweinführers und des Weinführers «Vini d’Italia». Mit dem Restaurantführer «Osterie d’Italia» löste er eine Rückbesinnung auf die gastronomischen Traditionen Italiens aus. Er war Autor der linksliberalen Tageszeitung «La Repubblica». 2004 fand auf seine Initiative in Turin eine Konferenz des Bauernnetzwerks Terra Madre statt, das erste Welttreffen von fast 5’000 Bauern. (*)
Für den Sommer 2028 ist die 14. Ausgabe der Schweizerischen Plastikausstellung (ESS-SPA) in der Stadt Biel-Bienne geplant. Der Gemeinderat hat dafür einen Verpflichtungskredit von 300’000 Franken genehmigt, wie er heute mitteilt. Trägerin des Projekts ist die Stiftung Schweizer Plastikausstellung. Die Ausstellung werde durch das Werk der britischen Künstlerin Monster Chetwynd geprägt und bespiele verschiedene Orte in der Stadt. «Performances, Konzerte, Vermittlungsangebote und partizipative Formate im öffentlichen Raum ergänzen die Ausstellung», heisst es in der Mitteilung aus Biel-Bienne.
Der Verein Medienqualität Schweiz (MQS) hat an seiner Generalversammlung vom 20. Mai 2026 beschlossen, den Verein per Ende 2026 aufzulösen. Seit seiner Gründung im Jahr 2014 engagierte sich der MQS für die Förderung und Versachlichung der Diskussion über Medienqualität in der Schweiz. Zentrales Projekt war das Medienqualitätsranking, das in enger Zusammenarbeit mit renommierten universitären Instituten entwickelt und umgesetzt wurde und über Jahre hinweg wichtige empirische Grundlagen für die öffentliche Debatte lieferte.
Der Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA) hat elf Stipendien in einer Gesamtsumme von 70’000 Franken an Schweizer oder in der Schweiz lebende Choreografinnen und Choreografen vergeben. Ziel der jährlichen Stipendienvergabe ist es, Choreografinnen und Choreografen beim Schaffen originaler Tanzprojekte zugunsten professioneller, freier Tanzkompanien in der Schweiz zu unterstützen.
Das Bundesamt für Statistik (BFS) meldet: Im Jahr 2025 verringerte sich die Zahl der Kulturschaffenden in der Schweiz im Vergleich zu 2024 um 4,8%. Diese Abnahme ist mit jener während der Covid-19-Pandemie in den Jahren 2019-2020 vergleichbar. Sie betraf vor allem männliche Kulturschaffende sowie solche mit Schweizer Staatsangehörigkeit. In der lateinischen Schweiz fiel der Rückgang zudem stärker aus als in der Deutschschweiz. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse zu den Kulturschaffenden (2025) aus der aktualisierten Statistik der Kulturwirtschaft. Auch die Zahlen zur öffentlichen und privaten Kulturfinanzierung wurden aktualisiert (2023).
Der 1946 in Zürich geborene frühere «Karussell»-Moderator (Fernsehen DRS), Journalist, Filmer und Kommunikations-Berater Urs Emmenegger (Bild) ist am 15. Mai 2026 gestorben. «Ab 1992 war Emmenegger am Aufbau regionaler Fernsehsender in Zürich beteiligt, darunter ‹RTV›, ‹Forum Züri› und ‹Züri 1›. Dabei bildete er zahlreiche junge Medienschaffende aus, die später bei SF DRS sowie bei privaten Radio- und Fernsehsendern Karriere machten», schreibt «zürich24» heute Donnerstag.
Der deutsche Künstler Wolfgang Tillmans (geboren 1968) wird für sein künstlerisches Gesamtschaffen und sein gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Der Stiftungsrat würdigt «ein Werk, das seit vier Jahrzehnten künstlerische Innovation mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet». Tillmans ist der 28. Träger des mit CHF 150’000 höchstdotierten europäischen Kunstpreises.
Ab 1. September 2026 wirkt Manuela Waeber (Bild) als neue künstlerische Leiterin des Literaturhauses Zentralschweiz («lit.z») in Stans, das sie dann gemeinsam mit Daniela Krienbühl, der operativen Leiterin, führen wird. Sie folgt auf Sabine Graf, die Gründungsintendantin und seit 2014 Leiterin des Hauses war und im Herbst 2026 zu Pro Helvetia wechselt, wo sie die Literatur-Abteilung leiten wird.
Die 1997 in Fribourg-Freiburg geborene Jazzpianistin und Komponistin Manon Mullener (Bild) erhält am Festival JazzAscona 2026 (25. Juni bis 4. Juli) den diesjährigen Swiss Jazz Award. Der 2007 von Radio Swiss Jazz und JazzAscona lancierte Swiss Jazz Award hat sich von Anfang an zum Ziel gesetzt, die Schweizer Jazzszene zu fördern. Ursprünglich als Publikumspreis gedacht, wird er seit 2017 direkt von einer Fachjury vergeben.
Die Jury des Performancepreises Schweiz 2026 hat die Nominierten ausgewählt, welche am 15. November ihre Beiträge im Kunstraum Baden und auf dem Merker-Areal präsentieren werden. Seit 15 Jahren will der Performancepreis Schweiz die Sichtbarkeit der Schweizer Performancekunst erhöhen, ihre Vielfalt und Qualität zeigen und ihre Anerkennung stärken.
Der Stadtrat von Olten hat nach einem öffentlich ausgeschriebenen Bewerbungsverfahren Katja Herlach (Bild) zur neuen Leiterin des Kunstmuseums Olten ab September 2026 ernannt. Sie leitet das Museum seit anderthalb Jahren interimistisch für Dorothee Messmer, welche die Leitung 2012 übernommen hatte und Ende August aus der Stadtverwaltung austritt.
Die am 1. August 1940 als Sonia Bazanta Vides in Talaigua Nuevo, Bolívar (Kolumbien) geborene Sängerin Totó la Momposina (Bild) ist am 17. Mai 2026 in Mexiko gestorben. Die Künstlerin mit afrokolumbianischer und indigener Abstammung war eine weltberühmte Interpretin traditioneller Volksmusik aus der Karibikregion Kolumbiens und sie trug ganz entscheidend zur internationalen Popularisierung von Rhythmen wie Cumbia, Bullerengue und Mapalé bei. Totó begleitete Gabriel García Márquez 1982 zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur als Teil einer kolumbianischen Kulturdelegation, die während der Preisverleihung auftrat. Sie erhielt 2013 den Latin Grammy Lifetime Achievement Award. 2017 wurde ihr von der Nationalen Pädagogischen Universität Kolumbiens die Ehrendoktorwürde verliehen.
Die erste digitale Edition der Zentralbibliothek Zürich (ZB) ist online: Sie enthält Korrespondenzen von Hans Georg und Hermann Nägeli, die einen spannenden Einblick in die Briefwelt des Zürcher Musikverlegers und dessen Netzwerk gibt.
Die SRG-SSR hat erstmals eine systematische Analyse der Kulturleistungen in ihrem redaktionellen Angebot in Auftrag gegeben. Untersucht wurden Beiträge aus Fernsehen, Audio / Podcasts, Online-Artikeln und Social Media. «Die Ergebnisse zeigen: Die Kultur ist fest in den Programmen aller Regionaleinheiten verankert und nimmt einen hohen Stellenwert in allen Mediengattungen ein», schreibt die SRG-SSR heute. Die Studie mit dem Titel «Zwischen Jodeln, Jazz und Jugendliteratur» wurde vom Mileva Institut in Toffen (BE) erstellt. Bereits hat Suisseculture, der Dachverband der Organisationen der professionellen Kultur- und Medienschaffenden der Schweiz und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften, zur Studie Stellung genommen.
Der Kontrabassist Pietro Elia Barcellona, die Perkussionistin Bárbara Ribeiro und der Geiger Benjamin Frueh erhalten den Förderpreis Fritz-Gerber-Award 2026 im Rahmen der Lucerne Festival Academy.
Die neue Ausstellung der Bibliothek am Guisanplatz (BiG) in Bern widmet sich dem Thema Wandern. Vom 22. Mai 2026 bis am 26. November 2027 zeigt sie ein facettenreiches Panorama rund um die beliebte Freizeitaktivität. «Unterwegs. Wandern in der Schweiz» entstand in Zusammenarbeit mit swisstopo, den Schweizer Wanderwegen und dem Bereich Langsamverkehr des Bundesamtes für Strassen ASTRA. – Vernissage: Donnerstag, 21. Mai 2026, 17.15 Uhr
Die Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) erhält eine bedeutende Schenkung zur Erweiterung ihrer umfassenden Sammlung an fotografischen Portraits: Der Zürcher Fotokünstler Christian Scholz (*1951) überlässt dem Bund eine komplette Edition des Œuvres «501 – Portraitwerk Schweiz. Ein künstlerisches Programm». Bekannte Schweizer Persönlichkeiten sind darin zu entdecken, aber auch viele Unbekannte, die sich in ihrer Gesamtheit zu einem reich modulierten «Gesicht der Schweiz» zusammenfügen.
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