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Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.

Bild: Olaf Breuning, The Edge, C-Print, 155 x 124 cm, Courtesy: the artist & Galerie Semiose, Paris – Ausstellung «Humans» im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, vom 6. Juni bis am 27. September 2026 – Mehr: https://ch-cultura.ch/bildende-kunst-fotografie-grafik-architektur-design/olaf-breuning-humans/ (Bild zur Vergrösserung anklicken)

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31. Mai 2026

MUSIK FÜR MA­NOUSH TOTH, PIA­NIS­TIN

Manoush Toth - Foto: © SRF / Gian Vaitl, 2026

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 6. Juni 2026, 11.03 Uhr / Podcast

30. Mai 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE PHI­LO­SOPH, SO­ZIO­LO­GE UND AUTOR EDGAR MORIN IST GE­STOR­BEN

Edgar Morin, 2024 . Foto: Gérald Garitan, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:G%C3%A9rald_Garitan - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Edgar_Morin_LslaP_1549751.jpg

Der am 8. Juli 1921 in Paris als Edgar Nahoum geborene französische Philosoph, Soziologe und Autor Edgar Morin (Bild) ist am 29. Mai 2026 ebenda gestorben. Er war Directeur de recherche am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris. Bekannt wurde er besonders durch sein Konzept des komplexen Denkens. Während der Besetzung Frankreichs durch deutsche und italienische Truppen im Zweiten Weltkrieg übernahm Nahoum angesichts der Nazi-Kollaboration der Pétain-Regierung eine aktive Rolle in der französischen Résistance. 1941 trat er der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF) bei und ging in den Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Der damit verbundenen Lebensgefahr wegen legte er seinen jüdischen Familiennamen ab und wirkte unter dem Decknamen Morin. Dieses Pseudonym behielt er später bei und wurde unter diesem Namen bekannt. Das umfangreiche Archiv Morins befindet sich seit 2001 im Institut mémoires de l’édition contemporaine (IMEC) und wurde vom Autor selbst fortlaufend ergänzt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron würdigte Edgar Morin anlässlich des Todes als Widerstandskämpfer, Schriftsteller und «Denker des Jahrhunderts». (*)

30. Mai 2026

«DIA­LO­GHI NEL TEMPO – OPERE DALLA COL­LE­ZIO­NE»

Leonardo Dudreville, Paesaggio invernale, 1908-1909. Museo d'arte della Svizzera italiana, Lugano. Collezione Città di Lugano. Donazione Chiattone

MASI Lugano, Palazzo Reali, Via Canova 10, fino al 20 settembre 2026


30. Mai 2026

MEN­DRI­SIO: NUOVE MOSTRE AL TAM

Pino Musi: from the series Hyperbole. Former municipal slaughterhouse, repurposed into a multimedia centre. Shanghai, 2023 - © Pino Musi, 2026

Esposizioni Teatro dell’architettura Mendrisio (TAM), fino al 20 dicembre 2026

30. Mai 2026

«LÉO­NARD GI­A­N­AD­DA. PHO­TO­RE­POR­TER»

Via Frascati, Rome, 1957. © Léonard Gianadda, MV-Martigny

Exposition Fondation Pierre Gianadda, Vieil Arsenal, Martigny, jusqu’au 30 novembre 2026

30. Mai 2026

DER KUL­TUR­PREIS 2026 DES KAN­TONS WAL­LIS-VA­LAIS GEHT AN DIE SCHAU­SPIE­LE­RIN CHRIS­TI­NE VOUIL­LOZ

Christine Vouilloz - Foto: © Anouk Schneider

Die Schauspielerin Christine Vouilloz wird mit dem diesjährigen Kulturpreis des Kantons Wallis-Valais ausgezeichnet. Die Förderpreise gehen an die Klangkünstlerin Rachel Morend, den Digitalkünstler Jonas Wyssen sowie den Illustrator und Grafiker Ludovic Chappex. Der diesjährige Spezialpreis wird dem Verein «Cellules poétiques» in Martigny-Martinach verliehen. Die offizielle Preisverleihung findet am Freitag, 6. November 2026, um 19.00 Uhr, in der Aula de la Tuilerie in Saint-Maurice statt.

29. Mai 2026

«KATJA SCHENKER. CARY­ATIDS GO FOR A SWIM»

Katja Schenker, Die Augen der Hand, Ausstellungsansicht, Kunstraum Kreuzlingen, 2024, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv, Zürich, vom 4. Juni bis am 6. September 2026 – Vernissage am Mittwoch, 3. Juni 2026, 18 Uhr

29. Mai 2026

ZU­RICH ART PRIZE 2026: «ROSA BARBA. THICK HAR­MO­NIES»

Rosa Barba - Foto: Saskia Uppenkamp © Rosa Barba

Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv, Zürich, vom 4. Juni bis am 30. August 2026 – Vernissage am Mittwoch, 3. Juni 2026, 18 Uhr

29. Mai 2026

«CLAUDE BÜH­LER. HOW GOES TO­MOR­ROW»

Fotoarbeit von © Claude Bühler

Ausstellung Shedhalle Eisenwerk, Frauenfeld, vom 4. Juni bis am 4. Juli 2026 – Ver­nis­sa­ge am Don­ners­tag, 4. Ju­ni 2026, 18.30 Uhr – Research Lab im «Shed»: 29. bis 31. Mai 2026

29. Mai 2026

UN­END­LI­CHE GE­SCHICH­TE RUND UMS KUNST­HAUS ZUG: «WI­DER­LICH»

Aussenansicht Kunsthaus Zug, 2023 - Foto: Kommunikation KunsthausZug - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aussenansicht_Kunsthaus_Zug.jpg

«Die kürzlich versandte Einladung zur Generalversammlung der Zuger Kunstgesellschaft war ein Geheimprojekt. Sie entstand hinter dem Rücken der Präsidentin Silvia Graemiger und ihres Unterstützers im Vorstand, Malte Frank. Graemiger wird den Mitgliedern zur Abwahl empfohlen, Frank stehe nicht zur Wiederwahl zur Verfügung, heisst es darin. Beide waren nicht informiert und reagieren geschockt», schreibt Konstantin Kreibich heute auf dem Innerschweizer Online-Portal «zentralplus.ch». Der Versand der Einladung ohne Einbezug der Präsidentin sei «rechtswidrig», sagte Graemiger. «Ich bin entsetzt.» Wie der restliche Vorstand gegen sie und Frank vorgehe, sei absolut «respektlos» und «widerlich», zitiert das Magazin.

29. Mai 2026

WAHR­HEITS­SU­CHE, BE­RICH­TI­GUNGS­PFLICHT, MEN­SCHEN­WÜR­DE, PRI­VAT­SPHÄ­RE, MEI­NUNGS­PLU­RA­LIS­MUS

Schweizer Presserat

Die neusten Stellungnahmen des Schweizer Presserats

28. Mai 2026

«VER­NER PAN­TON. FORM, FARBE, RAUM»

Bild: Installationsansicht
 «Verner Panton. Form, Farbe, Raum», Design von Verner Panton 
© Verner Panton Design AG
 - Foto: Vitra Design Museum / Franz Wamhof, 2026

Ausstellung im Vitra Design Museum, Vitra Schaudepot Weil am Rhein (D), bis am 9. Mai 2027

28. Mai 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER LIE­DER­MA­CHERS, MU­SI­KERS, IL­LUS­TRA­TORS, SGRAF­FI­TO-KÜNST­LERS UND COMIC-AU­TORS PAU­LIN NUOT­CLÀ

Paulin Nuotclà - Foto: © Jon Duschletta / RTR

Der am 11. November 1951 in Scuol geborene Schweizer Liedermacher, Musiker, Restaurator, Zeichnungslehrer, Illustrator, Sgraffito-Künstler und Comic-Autor Paulin Nuotclà (Bild) ist am 25. Mai 2026 in Susch gestorben. Er gab seit den 1970er-Jahren mehrere Schallplatten heraus und war einer der ersten Liedermacher mit Songs im bündnerromanischen Idiom Vallader. Nuotclà galt als einer der Pioniere des «Rock Rumantsch». Nuotclà trat auch als Verfasser mehrerer Comics auf Romanisch und als Schulbuchillustrator hervor. Er besass ein Maler- und Gipsergeschäft in La Punt. Im Rahmen der Folk-Bewegung der 1970er- und frühen 1980er-Jahre wurde Nuotclà in der ganzen Schweiz bekannt; er trat beim Folkfestival auf der Lenzburg und 1981 beim vierten Gurtenfestival auf. Im Jahr 2022 erhielt Paulin Nuotclà einen Anerkennungspreis des Kantons Graubünden.

28. Mai 2026

«THE MA­KING OF – SPU­REN­SU­CHE ZU UND MIT CAS­PAR WOLF»

Le grand théâtre des Alpes et glaciers (Detail), Farbaquatinta von Jean-François Janinet nach Caspar Wolf (aus: Vues remarquables des montagnes de la Suisse, Amsterdam, Rudolf Samuel Henzi / J. Yntema, 1783–1794)

Ausstellung von Murikultur im Singisen Forum und im Museum Caspar Wolf, Muri (AG), bis am 26. Juli 2026

28. Mai 2026

«LA PE­TI­TE MORT – SUR­FEN IM FLUSS»: LEI­DEN­SCHAFT, GE­STAL­TUNGS­KRAFT, POE­SIE UND SACH­VER­STAND AUF 144 SEI­TEN

"Wenn ich die Mitte des Flusses erreicht habe,überkommt mich das Gefühl der absoluten Zufriedenheit…“ (Anna Affolter) - Foto: © Stefan Wermuth, https://www.stefanwermuth.com/

Mitte Mai 2026 haben der Fotograf Stefan Wermuth und Autor Bendicht Luginbühl im Sous Soul in Bern ihr Buchprojekt «La Petite Mort – Surfen im Fluss» präsentiert; nun ist das kostbare Werk online und im Buchhandel erhältlich. Es beschreibt in Bild und Text die Welt der Fluss-Surfer:innen.

27. Mai 2026

«JASON DODGE»

Exposition / Ausstellung Kunsthalle Friart Fribourg-Freiburg, 30.05 – 02.08.2026 – Vernissage: 29.05.2026, 18:00

27. Mai 2026

DER SCHWEI­ZER KA­RI­KA­TU­RIST OR­LAN­DO EI­SEN­MANN IST GE­STOR­BEN


Orlando Eisenmann, 2021, © Verein Gezeichnet / Michele Andina, https://www.youtube.com/watch?v=M2HfAwnW79Y

Der am 16. Februar 1946 in Faido (TI) geborene Schweizer Karikaturist Orlando Eisenmann (Bild) ist am 15. Mai 2026 gestorben. Der diplomierte Zeichenlehrer arbeitete seit 1985 als freischaffender Künstler. Als Orlando zeichnete er Karikaturen für die «Bündner Zeitung», die «Südostschweiz», «Der Bund», die «Luzerner Neusten Nachrichten», den «Nebelspalter» und die «Schweiz am Sonntag». Seine Werke waren an Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen; beim Jahresrückblick «Gezeichnet» in Bern war er ein zuverlässiger und stets bewunderter Teilnehmer.

27. Mai 2026

KAN­TO­NE OB- UND NID­WAL­DEN: AUS­SCHREI­BUNG GE­MEIN­SA­ME WERK­BEI­TRÄ­GE

Kantone Nidwalden / Obwalden

Die Kulturkommissionen von Nidwalden und Obwalden schreiben gemeinsam Werkbeiträge für Kulturschaffende aus den beiden Kantonen aus. Seit 2014 findet diese Ausschreibung jährlich statt. In der Regel können Projekte aus allen Kultursparten eingegeben werden. Mit den Werkbeiträgen werden Kunst- und Kulturschaffende unmittelbar und personenbezogen gefördert. Die ausgerichteten Beiträge sollen es ihnen ermöglichen, sich während einer gewissen Zeit intensiv ihrem Schaffen zu widmen und ihre künstlerischen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln. Eine Fachjury sichtet die Eingaben, diskutiert sie und bestimmt schliesslich die Gewinnerinnen und Gewinner.

27. Mai 2026

«THE SIGH OF THE MOUN­TAIN»

«THE SIGH OF THE MOUNTAIN» Ein kollaboratives Ausstellungsprojekt über den Klausenpass hinweg im Haus für Kunst Uri und im Kunsthaus Glarus. Kuratiert von Annette Amberg und Gioia Dal

«On Echoes and Traces in Our Landscapes / Über Echos und Spuren in unseren Landschaften» – Ein kollaboratives Ausstellungsprojekt über den Klausenpass hinweg im Haus für Kunst Uri und im Kunsthaus Glarus. Kuratiert von Annette Amberg und Gioia Dal Molin. – Vernissage Haus für Kunst Uri: Samstag, 30. Mai 2026, 18 Uhr (geöffnet ab 11 Uhr), Vernissage Kunsthaus Glarus: Samstag, 6. Juni 2026, 18 Uhr (geöffnet ab 11 Uhr). Die Ausstellung dauert in beiden Institutionen bis zum 30. August 2026. Festival auf dem Klausenpass: 4. Juli 2026

27. Mai 2026

DER MIT 50’000 FRAN­KEN DO­TIER­TE PAUL-BOESCH-KUNST­PREIS 2026 GEHT AN RA­PHA­EL HEFTI

https://www.raphaelhefti.com/#/works

Raphael Hefti (*1978 in Biel-Bienne) erhält den Paul-Boesch-Kunstpreis 2026, der das Schaffen einer / eines
Schweizer Künstler:in im Bereich Bildende Kunst auszeichnet. Der Preis ist mit insgesamt 50’000 Franken dotiert. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 25. August 2026, im Kunstmuseum Bern statt.

26. Mai 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN JAZZ-SA­XO­FO­NIS­TEN UND KOM­PO­NIS­TEN SONNY ROLL­INS

Sonny Rollins, 2009 - Foto: Bengt Nyman, https://www.flickr.com/people/97469566@N00 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sonny_Rollins_2009.jpg

Der am 7. September 1930 in New York City als Walter Theodore Rollins geborene US-amerikanische Jazz-Tenorsaxofonist und Komponist Sonny Rollins (Bild) ist am 25. Mai 2026 in Woodstock (New York) gestorben. Rollins war einer der letzten noch lebenden prominenten Musiker der Bebop-Generation gewesen. Er veröffentlichte seit den späten 1940er-Jahren mehr als 60 Alben unter eigenem Namen. Sonny Rollins war einer der einflussreichsten Jazz-Saxofonisten überhaupt; er «löste die Improvisation aus der Umklammerung des Themas. Mit Kraft und Witz erfand er endlose Assoziationsketten, die bereits Mitte der 1960er-Jahre in Solokonzerten gipfelten» (Reclams Jazzlexikon). Rollins’ Spielweise «zeichnete sich durch seine kraftvollen Klangfarben, seine melodischen Improvisationen und seine technische Virtuosität aus. Er war bekannt für seine Fähigkeit, komplexe Rhythmen zu meistern und einzigartige musikalische Ideen zu entwickeln.» (*) Sonny Rollins spielte wohl mit (fast) allen berühmten Jazz-Musiker:innen seiner Zeit; besonders bedeutungsvoll war die Zusammenarbeit u.a. mit Thelonius Monk, Miles Davis, Art Blakey, Max Roach, John Coltrane, Jim Hall, Don Cherry, Paul Bley, Coleman Hawkins, Ron Carter, McCoy Tyner, …

26. Mai 2026

AC-STI­PEN­DI­UM: KÜNST­LE­RIN NOHA MOKHTAR WIRD MIT 20’000 FRAN­KEN UN­TER­STÜTZT

Noha Mokhtar

Das Louise Aeschlimann und Margareta Corti-Stipendium (AC-Stipendium) gilt als eines der wichtigsten privaten Förderinstrumente für bildende Künstlerinnen und Künstler im Kanton Bern. Die Gewinner:innen des diesjährigen AC-Stipendiums stehen jetzt fest: Mit einem Hauptstipendium (20’000 Franken) wird Noha Mokhtar (*1986) ausgezeichnet, ein Förderstipendium (je 10’000 Franken) erhalten Maxi Ehrenzeller (*1993), Alizé Rose-May (*1990) und Stirnimann-Stojanovic (Nathalie Stirnimann (*1990) und Stefan Stojanovic (*1993)).


26. Mai 2026

KUNST­MU­SE­UM BERN ER­HÄLT DEN DEUT­SCHEN PREIS FÜR ON­LINE­KOM­MU­NI­KA­TI­ON

Thomas Soraperra, kaufmännischer Direktor Kunstmuseum Bern - Zentrum Paul Klee und Katrina Weissenborn, Social-Media-Managerin Kunstmuseum Bern - Zentrum Paul Klee bei der Preisverleihung des DPOK 2026 in Berlin - Foto: © Kunstmuseum Bern

Vergangene Woche wurden in Berlin die Deutschen Preise für Onlinekommunikation (DPOK) 2026 verliehen. Das Kunstmuseum Bern wurde dabei für seine Social-Media-Kampagne «Kirchner ist zurück» mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2026 in der Kategorie «Wissenschaft, Bildung & Kultur» mit dem ersten Platz
ausgezeichnet. In der Kategorie «Kreativste Kampagne des Jahres» erreichte die Kampagne des Berner Kunstmuseums Platz 2, – noch vor IKEA und anderen grossen Marken.

26. Mai 2026

«WEL­CO­ME HOME – SCHEN­KUN­GEN AN DIE STIF­TUNG CENT­RE AL­BERT ANKER»

Albert Anker (1831-1910) Louise Anker mit Katze – Louise Anker et son chat um/vers 1871 Öl auf Blech Centre Albert Anker, Legat Hans Brefin Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Ausstellung im Centre Albert Anker Ins-Anet, vom 30. Mai bis am 25. Oktober 2026 – Öffentliche Vernissage: Freitag, 29. Mai 2026, 17 Uhr


26. Mai 2026

«CAO FEI. TES­TI­MONIES TO THE NEAR FU­TURE»

Cao Fei, 2024 - Foto: Kaethe17, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Kaethe17 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cao-fei-lenbachhaus-2024.jpg

Ausstellung im Kunstmuseum Basel | GEGENWART, vom 30. Mai bis am 11. Oktober 2026

25. Mai 2026

«PIERRE HUYG­HE»

Bilder: Installationsansichten «Pierre Huyghe», Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2026 - Foto: Ola Rindal

Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen / Basel, bis am 13. September 2026

25. Mai 2026

«PLING! DE­SIGN HÖREN»

04-Peter Walker, Verstärker The Quad2, Metall, Glas, 1953, Photo/ © FX.Jaggy & U.Romito, Museum für Gestaltung Zürich/ZHdK

Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal, bis am 20. September 2026

25. Mai 2026

«LE CHAUD PRIN­TEMPS DE L’ÉDI­TION RO­MANDE»

Thierry Ragout, 2020 - Photo: William Gammuto - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Thierry_Raboud%C2%A9William_Gammuto.jpg

Sous le titre «Le chaud printemps de l’édition romande», le poète, auteur et journaliste romand Thierry Raboud écrit sur le portail littéraire «LiteraturSchweizLittératureSuisse»: «Une nouvelle génération reprend le flambeau de l’édition littéraire».

25. Mai 2026

AUS­SCHREI­BUNG NACH­WUCHS­PREIS «AU­DIO­VI­SU­EL­LES KUL­TUR­GUT»

PHONOGRAPH PLAYBACK IN EDISON LABORATORY MUSIC ROOM Aufnahmeteam, rechts Theo Wangemann (1855-1906). QUELLE: NPS EDIS IMAGE 29-430-003-N01 ca. Mai 1905, West Orange, New Jersey

Die Deutschland/Schweiz-Ländergruppe der IASA (Internationale Vereinigung der Schall- und audiovisuellen Archive) schreibt erstmals den Nachwuchspreis «Audiovisuelles Kulturgut» aus. Einsendeschluss ist am 30. Juni 2026.

25. Mai 2026

SCHRIFT­STEL­LER MAR­TIN SUTER – «IN DEMUT UND VOL­LER TA­TEN­DRANG»

Martin Suter am 22. Mai 2026 im Radiostudio - Foto: © SRF

Radio SRF 1, «Gast am Mittag» vom 25. Mai 2026, 13 Uhr / Podcast

24. Mai 2026

«DAS ZELT»: SO­FOR­TI­GER BE­TRIEBS-STOPP

Bild: DAS ZELT an der Expo.02 - Foto: Das Zelt - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DAS_ZELT_-_Expo.02.jpg

«Das grösste mobile Kultur- und Eventtheater der Schweiz zieht die Notbremse: Per 30. Mai 2026 pausiert ‹Das Zelt› seine Tournee. Die Shows an den Standorten St.Gallen und Luzern finden nicht statt. Betroffen sind 17 Vorstellungen und drei Corporate Events.», schreibt Flavia Schlittler im «SonntagsBlick» vom 24. Mai 2026. Ein harter Schritt für alle Beteiligten: «Uns bleibt aktuell nichts anderes übrig», sagt Direktor Adrian Steiner zu «SonntagsBlick». Und: Er habe trotz dieser Schocknachricht Grund zum Optimismus. Im September 2026 solle ein Neustart erfolgen. Die rund 70 Mitarbeitenden werden ab Juni auf Kurzarbeit gesetzt.

24. Mai 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 09/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

24. Mai 2026

FÜR TINU HEI­NI­GER, LIE­DER­MA­CHER UND AUTOR

Tinu Heiniger - Foto: © Dominique Meienberg

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am 30. Mai 2026, 11.03 Uhr / Podcast

23. Mai 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE RAP­PER ROB BASE IST GE­STOR­BEN

Rob Base (links) und DJ E-Z Rock, 2006 - Foto: Mick Tobyn, https://www.flickr.com/photos/theseen/429013775 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rob_Base_and_DJ_EZ_Rock_in_2006.jpgRob Base, ‘It Takes Two’ Rapper, Dies at 59

Der am 18. Mai 1967 in Harlem (New York City) als Robert Ginyard geborene Rapper und Hip-Hop-Produzent Rob Base (Bild links) ist am 22. Mai 2026 gestorben. Zusammen mit Rodney «Skip» Bryce bildete er das international bekannte Hip-Hop-Duo Rob Base and DJ E-Z Rock. Ihre erste Single «DJ Interview» (1986) wurde auf einer Kompilation des Labels World to World veröffentlicht. Dann erschien «Make it Hot», ein Song, mit dem sie für verschiedene Hip-Hop-Gruppen eröffnen durften. 1988 nahmen sie das Lied «It Takes Two» auf, das auf einem Sample des Liedes «Think (about It)» von Lyn Collins beruhte; es wurde ein grosser Erfolg. Als Sample wurde es unter anderem von Snoop Dogg, Gang Starr, Girl Talk und 2NE1 verwendet. Es erschien auf den Soundtracks von «Grand Theft Auto: San Andreas» (2004) und des Films «The Proposal» (2009). Auch das dazugehörige gleichnamige Album wurde ein Erfolg, erreichte Platz 31 der Billboard 200 und brachte dem Duo eine Platin-Schallplatte ein. (*)

23. Mai 2026

AK­TU­EL­LE SCHWEI­ZER FO­TO­GRA­FIE: AUS­SCHREI­BUNG ZUR «PHO­TO­VILLE4600»

IPFO Haus der Fotografie Olten - Foto: © Remo Buess

Bereits zum fünften Mal bietet dieses Jahr die «PHOTOVILLE4600» einen Einblick in die aktuelle Schweizer Fotografie. Bis am 7. Juni 2026 können dazu Arbeiten in sechs verschiedenen Kategorien eingereicht werden, um von einer hochkarätigen Jury selektioniert und mit dem IPFO Swiss Photo Award ausgezeichnet zu werden. Die ausgewählten Arbeiten von rund 50 Fotograf:innen werden vom 21. August bis am 27. September 2026 im IPFO Haus der Fotografie in Olten ausgestellt.

23. Mai 2026

SO­EBEN ER­SCHIE­NEN: DIE ZWEI­TE GE­DRUCK­TE AUS­GA­BE VON «FRIDA»

Seit 2022 betreibt das Team um Brigitte und Matthias Balzer in Chur das Schweizer Online-Kulturmagazin «FRIDA»: «Ziel des Projektes ist es, dem Kulturjournalismus und der Kulturpublizistik neue Impulse zu verleihen. Wir verstehen uns als niederschwellige Plattform für Kulturvermittlung, welche die Teilhabe (…) breiter Bevölkerungsschichten ermöglicht. Deshalb sind seit Dezember 2023 alle Inhalte unseres Magazins frei zugänglich», heisst es auf der Webseite, die mittlerweile auf eine treue Leser:innenschaft von rund 2’500 Menschen zählen könne. Seit 2025 gibt es «FRIDA» auch in gedruckter Form: «Diese gedruckten Hefte sind (…) eine kuratierte Sammlung von jenen Online-Beiträgen, die über die Aktualität hinaus Bestand haben.»

23. Mai 2026

STU­DIE ZUM SCHWEI­ZER VER­AN­STAL­TUNGS-SEK­TOR ZEIGT: EVENT-BRAN­CHE WÄCHST UND SETZT AUF KI

St.Jakob-Arena Basel, 2023 - Foto: RouteMedia - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jakobsarena_Publikum_-_IMG_20231105_083846.jpg?uselang=de

Das Marktforschungs-Unternehmen GIM Suisse AG führte gemeinsam mit Swiss LiveCom Association Expo Event, svtb (Schweizer Verband technischer Bühnen- und Veranstaltungsberufe), Tectum (Schweizer Verband der Festzeltbauer) sowie dem VSSA (Verein Schweizer Stadion- und Arenabetreiber) eine gross angelegte Studie durch. Mit ihr sollten Erfolge und Krisen mit Fakten belegt und Trends sichtbar gemacht werden. Wie die nun publizierte «Event Trend Studie Schweiz 2026» zeigt, hat die Branche ihre eigenen Wachstumsprognosen übertroffen. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen erzielte 2024 einen Jahresumsatz von über einer Million Franken – und für 2026 rechnen viele mit weiterem Wachstum.

23. Mai 2026

DIE SCHWEI­ZER SCHRIFT­STEL­LE­RIN SER­EI­NA KO­BLER LIEST BEIM 50. IN­GE­BORG-BACH­MANN-PREIS 2026

Seraina Kobler - Foto: © Franco Tettamanti, https://www.francotettamanti.com

Die Autorinnen und Autoren der 50. Jubiläumsausgabe der Tage der deutschsprachigen Literatur wurden am 22. Mai 2026 bekannt gegeben: Neun aus Deutschland, drei aus Österreich, eine Schweizerin und eine Ungarin werden ihre Texte beim 50. Ingeborg-Bachmann-Preis 2026 lesen. In Klagenfurt dabei ist die 1982 geborene Schweizer Schriftstellerin Seraina Kobler (Bild). Sie liest auf Einladung von Philipp Tingler. 2026 feiert der Ingeborg-Bachmann-Preis zwei Jubiläen. Am 25. Juni würde Ingeborg Bachmann 100 Jahre alt, und am 28. Juni wird zum 50. Mal der Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. Die Tage der deutschsprachigen Literatur finden vom 24. bis 28. Juni 2026 im ORF-Landesstudio Kärnten statt.

22. Mai 2026

ZUM TOD DES ITA­LIE­NI­SCHEN PU­BLI­ZIS­TEN, SO­ZIO­LO­GEN UND SLOW-FOOD-GRÜN­DERS CARLO PE­T­RI­NI

Carlo Petrini, 2010 - Foto: Bruno Cordioli, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Br1.com, https://www.flickr.com/photos/br1dotcom/4320019235/in/photostream/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carlo_Petrini.jpg

Carlo Petrini (Bild), der am 22. Juni 1949 in Bra (Piemont) geborene italienische Publizist, Soziologe, Aktivist und Gründer der internationalen Slow-Food-Bewegung, ist am 21. Mai 2026 ebenda gestorben. Seit 1977 schrieb er in italienischen Zeitschriften über Essen und Trinken; er war an der Gründung der Zeitschrift «Gambero Rosso» beteiligt, die zunächst eine Monatsbeilage der Tageszeitung «Il Manifesto» war. Petrini gründete in den 1980er-Jahren die Gesellschaft der Freunde des Barolo. Der Auslöser zur Gründung von Slow Food war die Eröffnung einer McDonald’s-Filiale 1986 auf der von antiken und barocken Gebäuden umgebenen Piazza Navona in Rom. Als Protest dagegen organisierte Petrini ein öffentliches Spaghetti-Essen an der Spanischen Treppe. Am 9. Dezember 1989 folgte in Paris die Gründung der internationalen Bewegung Slow Food nach. In Turin rief er mit Slow Food den Salone del Gusto ins Leben und in Pollenzo die Università di Scienze Gastronomiche. Petrini war Mitherausgeber des Weltweinführers und des Weinführers «Vini d’Italia». Mit dem Restaurantführer «Osterie d’Italia» löste er eine Rückbesinnung auf die gastronomischen Traditionen Italiens aus. Er war Autor der linksliberalen Tageszeitung «La Repubblica». 2004 fand auf seine Initiative in Turin eine Konferenz des Bauernnetzwerks Terra Madre statt, das erste Welttreffen von fast 5’000 Bauern. (*)

22. Mai 2026

BIEL-BI­EN­NE: MONS­TER CHET­WYND STEHT 2028 IM ZEN­TRUM DER 14. SCHWEI­ZE­RI­SCHEN PLAS­TIK­AUS­STEL­LUNG

Monster Chetwynd and Esther Teichmann Phantasie Fotostudio II, 2018 © Monster Chetwynd und Esther Teichmann. Mit freundlicher Genehmigung der Künstler und Künstlerin. Foto: Esther Teichmann.

Für den Sommer 2028 ist die 14. Ausgabe der Schweizerischen Plastikausstellung (ESS-SPA) in der Stadt Biel-Bienne geplant. Der Gemeinderat hat dafür einen Verpflichtungskredit von 300’000 Franken genehmigt, wie er heute mitteilt. Trägerin des Projekts ist die Stiftung Schweizer Plastikausstellung. Die Ausstellung werde durch das Werk der britischen Künstlerin Monster Chetwynd geprägt und bespiele verschiedene Orte in der Stadt. «Performances, Konzerte, Vermittlungsangebote und partizipative Formate im öffentlichen Raum ergänzen die Ausstellung», heisst es in der Mitteilung aus Biel-Bienne.

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