Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.
Die Jurys des Manor-Kunstpreises 2027 haben die Preisträger:innen der 45. Ausgabe bestimmt. Die ausgezeichneten Künstler:innen sind: Paula Santomé für den Kanton Basel-Stadt, Davide-Christelle Sanvee für Genf, Livio Casanova für Graubünden, Amanda Camenisch für Schaffhausen und – wie hier bereits berichtet – Caterina De Nicola für den Kanton Zürich.
Der Eduard-Tschumi-Musikpreis 2026 geht an den Pianisten Nikita Kachaev aus der Klasse von Tomasz Herbut (Master Specialized Performance, Vertiefung Solist:in) und den Gitarristen Samuele Provenzi aus der Klasse von Elena Càsoli (Master Specialized Performance, Vertiefung Neue Musik). Die beiden Preisträger erhalten je ein Preisgeld in der Höhe von 7’000 Schweizer Franken.
Der am 8. November 1942 in Bettwil (AG) geborene Schweizer Verleger und Humanist, Buch-, Lese- und Sprach-Förderer Urs Breitenstein (Bild) ist am 17. Juli 2026 gestorben. Breitenstein studierte Klassische Philologie in Basel und Tübingen. 1974 schloss er als Dr. phil. der Universität Basel in Griechischer Philologie mit Latein und Vergleichender Sprachwissenschaft sowie Fachprüfung für Gymnasiallehrer in Griechisch, Latein und Hebräisch ab. 2006 fand seine Ehrung durch die Philosophisch-historische Fakultät der Universität Bern mit dem Dr. phil. h.c. für die verlegerische Förderung der Geisteswissenschaften, andererseits für vielfältigen Einsatz um eine Buch- und Lesekultur im In- und Ausland statt. Ab 1974 und bis 2007 war Breitenstein im Verlag Schwabe Basel Berlin beschäftigt, zunächst als wissenschaftlicher Lektor, ab 1988 (500-Jahr-Feier des Verlagshauses) als Verlagsleiter, ab 1996 als Verleger. Breitenstein engagierte sich darüber hinaus u.a. im Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), für die Basler Papiermühle, das Literaturfestival Basel, im International Board on Books for Young People, für die GGG Stadtbibliothek Basel, in der Aeneas-Silvius-Stiftung, bei der SOK – Schweizer Orthographische Konferenz oder im Verein BAKAME – Bücher für Kinder in Ruanda.
Im Rahmen der Werkbeiträge Design für Frühling 2026 hat Pro Helvetia 15 Projekte zur Konzeptentwicklung, Prototypenentwicklung, Produktion oder Projekterweiterung ausgewählt.
Neuvième édition depuis 1985, le millésime 2026 réunit jusqu’au 20 septembre 33 artistes et collectifs dans le village de Môtiers, au Val de Travers. Résonnant avec la riche histoire de la région ainsi que ses paysages uniques, les œuvres présentées durant tout l’été proposent une balade hors du temps, à la découverte des nombreux formats que permet l’art en plein air. Un programme événementiel riche, un parcours adapté aux personnes à mobilité réduite ainsi que des activités pour le jeune public viennent enrichir cette exposition, exprimant une volonté d’ouvrir l’art contemporain au plus grand nombre.
Der «Appenzeller Volksfreund» ist ab sofort digital verfügbar. Nach einem mehrjährigen Projekt stehen sämtliche Ausgaben von 1876 bis 2016 kostenlos auf der Plattform «e-newspaperarchives.ch» zur Verfügung. Damit wird ein bedeutender Teil des Appenzeller Kulturerbes langfristig gesichert und für alle einfach zugänglich.
Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden gibt seit 1990 die Buchreihe «Innerrhoder Schriften» heraus. Die Reihe fördert die wissenschaftliche und literarische Beschäftigung mit Land und Leuten. Neu können die Schriften als pdf-Datei heruntergelanden werden. Das ermöglicht eine Wortsuche in den Texten.
Der französische Schriftsteller Mathias Énard erhält den Spycher:Literaturpreis Leuk 2026. Der von der Stiftung Schloss Leuk vergebene Literaturpreis feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.
Das Land Art Festival ist ein traditionsreicher Anlass, welcher bereits von 1999 bis 2018 in Grindelwald stattgefunden hat. Seit 2023 wird der Event durch Grindelwald Tourismus organisiert. Nationale und internationale Künstler:innen reisen nach Grindelwald und erschaffen im Wald unterhalb des Hotels Wetterhorn Kunstwerke aus vorgefundenen Naturmaterialien. Die Kunstwerke wurden im Juni 2026 geschaffen und bleiben während des gesamten Sommers frei zugänglich und ausgeschildert.
Am 12. Juli 2026 eröffnete in Ausserbinn im Wallis ein neuer, unkonventioneller Ausstellungsraum: die Kunsthalle Ausserbinn. In einer seit vielen Jahren ungenutzten, neun Quadratmeter grossen und leerstehenden Milchsammelstelle direkt am Dorfplatz werden künftig zweimal jährlich ortsspezifische Kunstwerke zeitgenössischer Kunstschaffender gezeigt.
Der 1975 in St.Gallen geborene Schweizer Komponist und Dirigent David Philip Hefti (Bild) ist beim 10. Manhattan International Music Competition in der Kategorie Komposition mit zwei Auszeichnungen geehrt worden. Für sein Werk «Aus Licht gewoben – Reflexionen für Violine und Violoncello» erhielt er eine Gold Medal with Honourable Mention sowie den zusätzlich vergebenen Contemporary Music Prize.
Toute l’année: De manière intéractive et bilingue, ce parcours didactique en plein air apporte un éclairage sur la vie de six artistes ayant vécu à Veyras au 20ème siècle: Corinna Bille, Maurice Chappaz, Rainer Maria Rilke, Gérard de Palézieux, Charles Clos Olsommer et René Lorenz.
Entre La Chaux et Les Ruinettes: Sculptures en plein air tout au long du parcours. Situées à 2’300 m d’altitude, les œuvres sont créées par des artistes internationaux invités chaque année à Verbier. L’accès est libre toute l’année.
Der am 6. Juli 1934 in Paris geborene französische Jazz-Pianist und Komponist René Urtreger (Bild) ist am 16. Juli 2026 in Le Perche gestorben. 1954 trat er als Begleiter des Saxofonisten Don Byas und des Trompeters Buck Clayton, die in Frankreich gastierten, auf. Später spielte Urtreger mit Lester Young, der ihn als Pianist für eine Tournee durch Europa 1956 engagierte, aber auch mit Chet Baker, Bobby Jaspar und mit Miles Davis, an dessen Filmmusik «Ascenseur pour l’échafaud» er beteiligt war. In den späten 1950er-Jahren trat er mit Lionel Hampton, Stan Getz, Dexter Gordon, Sonny Rollins und Ben Webster auf; 1965 war Urtreger an Aufnahmen beteiligt, die das Zusammentreffen von Stuff Smith und Stéphane Grappelli dokumentierten. In den 1970er- und 1980er-Jahren arbeite er u.a. mit Lee Konitz, Barney Wilen und Gary Burton zusammen. 1961 erhielt Urtreger den Prix Django Reinhardt, 2014 den Grand Prix du Disque der Académie Charles Cros. (*) Er spielte auch für Grössen des französischen Chansons wie Serge Gainsbourg und Claude François.
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia gibt die Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz sowie aus den Gebieten ihrer Verbindungsbüros bekannt, die für eine Residenz im Jahr 2027 ausgewählt wurden.
Der am 6. Februar 1950 in Naters geborene Journalist und Radiomann Reinhard Eyer (Bild) ist am 17. Juli 2026 gestorben. Reinhard Eyer war dabei, als ab Mitte 1978 im damaligen Schweizer Radio DRS die täglichen Regionaljournale entwickelt wurden und im November auf Sendung gingen. Parallel arbeitete er während langer Jahre auch für verschiedene Schweizer Zeitungen und für die Agentur Schweizerische Politische Korrespondenz (SPK). Erst in den 1990er-Jahren konnte sich Reinhard Eyer ganz auf die Tätigkeit als Wallis-Korrespondent für das Schweizer Radio konzentrieren. Im Frühling 2015 ging er in Pension. Eyer war leidenschaftlicher Strahler und Initiant des Schweizer Strahlermuseums in Naters. Seit 2023 war Reinhard Eyer Präsident des Kunstvereins Oberwallis.
Der am 3. Dezember 1944 in Kopenhagen geborene dänische Cemballist, Dozent und Musikforscher Jesper Bøje Christensen (Bild) ist am 8. Juli 2026 in Frankfurt am Main gestorben. Jesper B. Christensen war von 1972 bis 1985 Dozent an der Königlichen Dänischen Hochschule für Musik in Kopenhagen. Er unterrichtete seit 1988 in Basel Cembalo, Generalbass, Kammermusik und Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis, ausserdem wirkte er als Gastprofessor am CNSM in Lyon, am Département de musique ancienne des Genfer Konservatoriums, am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium Graz sowie bei vielen Meisterkursen. Christensen war Mitglied zahlreicher Jurys. Er ist Autor des Lehrbuches «Die Grundlagen des Generalbassspiels im 18. Jahrhundert» (Kassel 1992) und mit J.-A. Bötticher Verfasser des Artikels «Generalbass» im Musiklexikon «Musik in Geschichte und Gegenwart». (*)
Nach einem intensiven Suchprozess im gesamten deutschsprachigen Raum ernannte der Vorstand des Vereins Textilmuseum St.Gallen eine neue Direktorin für die Gesamtleitung des Museums. Die Schweizerin Christine Müller Horn (Jahrgang 1976) wird am 1. Oktober 2026 im Textilmuseum St.Gallen starten und ab 1. November 2026 als Direktorin wirken.
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