Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.
Am Samstag, 22. August 2026, ist der Mitwirkungsprozess «Vision Theaterwerkplatz Luzern» mit einer gut besuchten Kick-Off-Veranstaltung im Luzerner Theater offiziell gestartet, wie die Stadt Luzern heute in einer Mitteilung schreibt: «Rund 150 Personen aus Bevölkerung, Kultur, Politik, Architektur sowie Mitarbeitende des Luzerner Theaters folgten der Einladung, um sich über die Ziele, Rahmenbedingungen und nächsten Schritte des Prozesses zu informieren und aktiv an der Gestaltung der Zukunft des Theaterwerkplatzes Luzern mitzuwirken».
Die Textilsammlung des Museums der Kulturen Basel (MKB) ist umfangreich und weltbekannt. In einer Pop-up-Ausstellung zeigt das Team Provenienzforschung bis am 29. September 2026, wie die Sammlung mit kolonialen Strukturen verflochten ist und welches Potenzial für das Knüpfen neuer Beziehungen darin steckt.
Die diesjährigen Kunsttage Basel finden vom 28. bis am 30. August 2026 statt. Die Kunsttage Basel sind ein breit abgestützter, temporärer Verbund von Museen, Kunstinstitutionen, Ausstellungsräumen, Ateliers und Galerien in Basel und Baselland. Jährlich laden rund 70 Institutionen das interessierte Publikum zum Entdecken und Erleben der regionalen Kunstlandschaft ein: Während drei Tagen steht Interessierten ein vielseitiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm im Bereich moderner und zeitgenössischer Kunst offen. Die Kunsttage verbinden Institutionen, Kunstschaffende, Kunstinteressierte lokal und international.
Der am 18. April 1964 in Saignelégier (JU) geborene Auteur-compositeur-interprète Vincent Vallat (Bild) ist am 21. August 2026 in Basel gestorben. Er lebte seit 1988 von seiner Musik und seinen Liedern; es war dies das Jahr, in dem er in Saignelégier die Médaille d’Or de la Chanson gewann. Im folgenden Jahr veröffentlichte Vallat mit «Jules» sein erstes Album. Vincent Vallat gab unzählige Konzerte in der ganzen Suisse romande, in Québec, Sibirien, Rumänien und in Ex-Jugoslawien, und er trat an zahlreichen Festivals wie dem Chant du Gros, La Cité Lausanne oder dem Paléo Festival auf.
Zum fünften Mal präsentiert das IPFO Haus der Fotografie in Olten bis am 27. September 2026 mit PHOTOVILLE4600 eine Werkschau der Schweizer Fotografie. Die Ausstellung bietet einen aktuellen Einblick in das Schaffen talentierter und inspirierender Fotograf:innen aus der ganzen Schweiz.
Die Stadt Biel-Bienne zeichnet Pascale Güdel (Bild) mit dem Kulturpreis 2026 aus. Das dreiköpfige Team von Chrüsimüsi Records erhält die Ehrung für besondere kulturelle Verdienste 2026. Die öffentliche Preisverleihung findet am Dienstag, 8. September 2026, um 19.00 Uhr im Farelhaus in Biel-Bienne statt.
Für die 11. Ausgabe vom 21. bis am 29. August 2026 lädt Junge Kunst Olten (JKON) zur Gruppenausstellung an die Solothurnerstrasse 40 in Olten ein. Unter dem Titel «Transit» widmet sich die Ausstellung Übergängen und Prozessen des Wandels. Passend zum Thema ist der diesjährige Ausstellungsort eine Zwischennutzung.
Mit dem X-TRA und dem Komplex 457 schliessen bald zwei wichtige mittelgrosse Konzertlokale in Zürich. «Das Parlament schlägt Alarm und fordert einstimmig vom Stadtrat, neue Räume für die Zürcher Musikszene zu sichern», berichtet Chefredaktor Simon Jacobi auf dem Zürcher Online-Portal «tsüri.ch».
Der Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA) vergibt jährlich Stipendien für audiovisuelle Projekte. In diesem Jahr gibt es fünf Stipendien in der Höhe von je 20’000 CHF für die Entwicklung von Dokumentarfilmen und drei Stipendien zu je 15’000 CHF, um das Schreiben von Drehbüchern für erste originelle Spielfilme für das Kino zu unterstützen. Vier Stipendien zu je 25’000 CHF wurden für das Schreiben von Drehbüchern für lange Kino-Spielfilme vergeben.
Die Idee: Ab 2027 können talentierte junge Musiker:innen eine kaufmännische Grundbildung absolvieren und gleichzeitig Kompetenzen entwickeln, die auf die Kultur-, Musik- und Eventbranche ausgerichtet sind. Musikfreundliche Lehrbetriebe geben den jungen Menschen die Chance, die berufliche Grundbildung als Kauffrau | Kaufmann mit ihrer musikalischen Ausbildung in Einklang zu bringen.
Der am 31. Januar 1933 in Zollikon geborene Schweizer Dirigent, Musiker, Komponist, Medienschaffende und Kulturvermittler Armin Brunner (Bild) ist am 12. August 2026 gestorben. Armin Brunner absolvierte sein Musikstudium an der Musikhochschule Zürich bei Paul Müller-Zürich, Rudolf Wittelsbach, Erich Vollenwyder, Walter Henrich und Hans Rogner. Während des Studiums war er Assistent von Hans Rosbaud am Zürcher Opernhaus. Von 1953 bis 1973 fungierte er als Leiter der Neuen Zürcher Kammeroper, später der Schweizer Städte-Oper. Brunner gründete 1971 das Musikszenische Studio Zürich. Unter Brunners Leitung kamen Werke u. a. von Hans Werner Henze, Sylvano Bussotti und Karlheinz Stockhausen zur schweizerischen Erstaufführung. Er veranstaltete zahlreiche neuartige Formen von Konzerten und Kulturvermittlung. 1973 kam Armin Brunner zum Fernsehen DRS. Von 1979 bis 1998 war er Musikchef des Fernsehens DRS. Zusammen mit Fernsehregisseur Adrian Marthaler realisierte Brunner die sogenannten «narrativen» Musikproduktionen, ausserdem hat er die zyklischen TV-Produktionen und die Reihe der Musikalischen Meditationen ins Leben gerufen. Für die Alte Oper Frankfurt konzipierte und realisierte Brunner 1990 das musikalische Grossereignis «Das Frankfurter Sonoptikum – die Musik eines Jahrhunderts». 2000 fand unter dem Titel «Kongress der Stimmen» die von Brunner konzipierte Gesamteröffnung des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL) statt. Von 2000 bis 2009 hatte Brunner die künstlerische Leitung der Klubhaus-Konzerte des Migros-Kulturprozents inne. Brunner erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Goldene Ehrenmedaille des Kantons Zürich (1983) und der Ehrendoktor der Universität Osnabrück (1985). (*)
Die ehemalige Brauereiwirtschaft an der Dorfstrasse gehört zum historischen Ortskern von Wabern und prägt das Ortsbild seit Generationen. Eine Stiftung soll das denkmalgeschützte Ensemble erhalten und ein lebendiges Dorfzentrum mit vielfältiger Nutzung ermöglichen. Die Gemeinde Köniz will die Voraussetzungen schaffen, indem sie die Liegenschaft erwirbt und im Baurecht an die Stiftung abgibt sowie einen Einschuss ins Stiftungskapital leistet. Seit 2013 wird das Gebäude von der landesweit beachteten Kulturinstitution «Heitere Fahne» genutzt, einem inklusiven Kultur- und Begegnungsort von regionaler Bedeutung.
Die Stadt Thun verleiht Evelyn und Kristina Brunner den Musikpreis. Das Tanzfest Thun wird mit dem «Kulturstreuer» ausgezeichnet. Moët Liechti und Martin Oesch teilen sich den Kulturförderpreis. Die öffentliche Preisverleihung findet am 13. November 2026 statt. Mit den Kulturpreisen ehrt die Stadt Thun jedes Jahr professionell arbeitende Kulturschaffende und / oder Organisationen aus allen kulturellen Sparten.
Die Intendanz von Lena-Lisa Wüstendörfer (Bild) bei Andermatt Music wird um weitere fünf Jahre verlängert: Die Schweizer Dirigentin und Musikwissenschaftlerin soll den Konzertbetrieb der Andermatt Konzerthalle auch künftig prägen. Der Konzertbetrieb im höchstgelegenen Konzertsaal der Alpen, der speziell für sinfonische Musik eingerichtet ist, wird seit 2022 von Lena-Lisa Wüstendörfer geführt. Das von ihr geleitete Swiss Orchestra bleibt Residenzorchester und setzt seine Verbindung von Schweizer Sinfonik und internationalem Konzertrepertoire in Andermatt fort, wie es in der heutigen Mitteilung heisst.
Seit 2003 schreibt die Schweizerische Gesellschaft für Kulturgüterschutz (SGKGS) jährlich einen Förderpreis für Projekte aus, die Kulturgut in der Schweiz erhalten, schützen und für zukünftige Generationen zugänglich machen. Als Kulturgut gelten materielle wie immaterielle Kulturgüter. Die aktuelle Ausschreibung läuft bis am 15. September 2026.
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