Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.
Die Verwertungsgesellschaft ProLitteris zeichnet die Journalist:innen Hans Stutz und Anabelle Bourquin mit dem ProLitteris-Preis 2026 aus: Ende Juni verleiht ProLitteris den mit 40’000 Franken dotierten Hauptpreis und einen Förderpreis von 10’000 Franken. Der jährliche Preis würdigt herausragende Leistungen in der Literatur und in der Kunst. Urheberrechte an Texten und Bildern prägen die Tätigkeit der Verwertungsgesellschaft ProLitteris. Dieses Jahr wird der ProLitteris-Preis im Bereich Journalismus vergeben. Die Preisverleihung findet am 27. Juni 2026 um 15.00 Uhr in St.Gallen statt.
Die bisherige Co-Leiterin Janine Bürkli (Bild) übernimmt die alleinige Leitung des Kleintheaters Luzern. Im Februar 2026 hatte das Kleintheater informiert, dass Fabienne Mathis die Luzerner Kleinkunstbühne per Ende der aktuellen Saison verlässt. Der Stiftungsrat und die Co-Leiterin Janine Bürkli haben diese Veränderung genutzt, um die Strukturen zu analysieren und neu auszurichten. Als Resultat dieses Prozesses hat der Stiftungsrat Janine Bürkli zur alleinigen Theaterleiterin ernannt.
Suisseculture, der Dachverband der Schweizer Kulturschaffenden, nimmt Stellung zur gestrigen Medienmitteilung der SRG-SSR, mit der das Medienhaus über den Stand der Sparmassnahmen und des Transformations-Projekts «Enavant» informiert.
Mit dem Recherchestipendium «Atelier X» bietet die Albert Koechlin Stiftung Innerschweizer Kulturschaffenden aller Sparten im Rahmen von individuell gestaltbaren Projekten die Möglichkeit, bereichernde neue Impulse für ihre Arbeit zu erhalten.
Der Verein für kritische Recherche des Schweizer Recherche-Kollektivs WAV erhält vom Media Forward Fund eine Förderung von 450’000 Euro, um seine «Supporter Journeys» weiter auszubauen und um die Sichtbarkeit und Positionierung der eigenen Marke zu stärken.
Die Fondation Suisa vergibt im Rahmen ihres Förderprogramms «Get Going!» 2026 bis zu acht Werkbeiträge à CHF 25’000.– an Musikschaffende mit Bezug zur Schweiz oder zu Liechtenstein.
Die Mitglieder von SONART – Musikschaffende Schweiz haben an ihrer Mitgliederversammlung vom 16. Juni 2026 in der Mahogany Hall in Bern Béatrice Zawodnik einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Michael Kaufmann an, der den Berufsverband seit 2020 präsidierte.
Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden verleiht Patrick Kessler (Bild) den mit 25’000 Franken dotierten kantonalen Kulturpreis. Damit zeichnet er das Werk «eines vielseitigen, weit vernetzten Musikers aus, der im Kanton seit mehr als zwanzig Jahren aktiv ist», wie es in der Mitteilung heisst. Gleichzeitig wird in diesem Jahr zum dritten Mal der kulturelle Anerkennungspreis verliehen. Er geht an den TanzRaum Herisau, der 2005 von der Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreografin Christine von Mentlen gegründet wurde. Die Preise werden im Rahmen einer öffentlichen Feier am 19. September im Casino Herisau überreicht.
Der am 9. Oktober 1934 als Adolph Johannes Brand in Kapstadt geborene südafrikanische Pianist und Komponist Abdullah Ibrahim (Bild) ist am 15. Juni 2026 in Prien am Chiemsee (Bayern, D) gestorben. Ibrahim spielte auch Flöte, Saxophon und Cello. Er galt als Protagonist des Modern-Creative-Stils in der Jazzmusik. Vor seiner Konversion zum Islam und der Annahme des Namens Abdullah Ibrahim im Jahr 1968 trat er unter dem Künstlernamen Dollar Brand auf. Seine Komposition «Mannenberg» wurde zu einer inoffiziellen Hymne des Widerstands gegen die Apartheid. In den 1960er-Jahren lebte Abdullah Ibrahim zeitweise in Zürich, wo er im legendären Café Africana auftrat und Duke Ellington kennenlernte. 1965 übersiedelte er nach New York und spielte beim Newport Jazz Festival. In den USA arbeitete er mit einem eigenen Trio sowie u.a. mit Duke Ellington, John Coltrane, Ornette Coleman, Elvis Jones, Don Cherry, Max Roach, Archie Shepp oder Gato Barbieri zusammen. Nachdem Ibrahim 1990 in Deutschland den kurz zuvor freigelassenen Nelson Mandela getroffen und dieser ihn zur Rückkehr aufgefordert hatte, ging er nach Südafrika zurück. Er beeinflusste in der Folge die südafrikanische Jazzszene massgeblich, behielt jedoch zugleich einen Wohnsitz in New York. 1994 spielte er mit einem Sinfonieorchester bei der Amtseinführung Mandelas zum Präsidenten Südafrikas. In seiner rund acht Jahrzehnte umspannenden Laufbahn nahm Ibrahim mehr als 70 Alben auf. Als letzte Aufnahme erschien 2024 das Doppelalbum «3». Seinen letzten Soloauftritt absolvierte er im März 2026 beim Cape Town International Jazz Festival. Abdullah Ibrahim lebte zuletzt in Bayern. (*)
La Grenouille – Theaterzentrum junges Publikum / Centre théâtre jeune public Biel-Bienne: Neue Co-Leitung von La Grenouille ab Spielzeit 2027 / 2028 ist gewählt
Sechs Animationsfilme aus der Schweiz laufen in den Wettbewerbssektionen des Annecy International Animation Film Festival (21.–27. Juni 2026). Die Promotionsagentur Swiss Films repräsentiert das einheimische Animationsfilmschaffen mit einem Stand am Mifa, dem Filmmarkt vor Ort.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat die Preisträgerinnen und Preisträger der Schweizer Kunst- und Designpreise bekannt gegeben. Sie werden heute mit zwei Preisverleihungen im Rahmen der Art Basel gewürdigt. Die Ausstellungen Swiss Art Awards und Swiss Design Awards, an denen die Werke der Finalistinnen und Finalisten der beiden Wettbewerbe zu sehen sind, werden in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eröffnet. Die sieben Kunstpreise und 17 Designpreise sind mit je 25’000 Franken dotiert.
Mit dem Pensionseintritt von Ralph Wicki Ende August 2026 kommt es zu einem Wechsel im «Nachtclub»: Ab September 2026 übernimmt Katrin Germann die Moderation von Dienstag bis Donnerstag und ergänzt so das Team von Radio SRF 1.
Der am 9. Juli 1937 in Bradford geborene britische Kunstmaler, Grafiker, Bühnenbildner und Fotograf David Hockney (Bild) ist am 11. Juni 2026 in London gestorben. Er gilt als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts mit den Genre-Schwerpunkten Landschaftsmalerei und Porträtmalerei. Hockney wird oft als ein führender Vertreter der Pop-Art nahestehenden Kunst bezeichnet, er verfügte allerdings über ein eigenständiges künstlerisches Profil. Seine Werke erreichen auf Auktionen hohe Preise. So erzielte sein Bild «Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)» (1972) bei einer Versteigerung bei Christie’s 2018 einen neuen Rekordpreis von 90,3 Millionen US-Dollar für das Werk eines lebenden Künstlers. (*)
Der Gemeinderat der Stadt Bern hat die Kulturbotschaft 2028–2031 zur öffentlichen Vernehmlassung verabschiedet. Die Mittel für die Kulturförderung sollen gegenüber der Vorperiode um 3,6 Prozent erhöht werden, um einen Beitrag an den Teuerungsausgleich in den geförderten Institutionen zu leisten. Schwerpunkte der Kulturbotschaft sind in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung geplant. Im Bereich der Projekt- und Programmförderung will der Gemeinderat auf die Konsolidierung und Weiterentwicklung der laufenden Massnahmen setzen. Neu sollen die kulturellen Angebote im schulischen, sozio- und jugendkulturellen Kontext in der Kulturbotschaft abgebildet werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 30. August 2026.
Der mit 50’000 Schweizer Franken dotierte Prix Serdang 2026 wird an die Pianistin Eva Gevorgyan verliehen. Die Auszeichnung, die jährlich unter der künstlerischen Kuratierung von Rudolf Buchbinder vergeben wird, zählt zu den besonderen Förderpreisen für junge Pianist:innen. Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Unterstützung einer aussergewöhnlichen künstlerischen Persönlichkeit. Die feierliche Verleihung findet am Sonntag, 14. Juni 2026, um 11 Uhr in der Villa Serdang in Feldbrunnen bei Solothurn statt. Im Rahmen der Veranstaltung gestaltet Eva Gevorgyan ein Rezital mit Werken von Franck und Rachmaninoff.
Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung der Kunstgesellschaft Zug (der Betreiberin des Kunsthauses Zug) kam es am Mittwoch, 10. Juni 2026, zum erwarteten Machtkampf. «Die Zuger Kunstgesellschaft zieht einen würdelosen Schlussstrich» schreibt dazu die «Luzerner Zeitung»; «Was bei der GV geschah, ist unfassbar» titelt «zentralplus.ch» und das SRF-Regionaljournal Zentralschweiz berichtet: «Die Generalversammlung der Kunstgesellschaft Zug geriet zum unrühmlichen Spektakel.»
Die Schweizer ESC-Saison 2027 ist bereits offiziell eröffnet: Die SRG bestätigt ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 in Bulgarien. In Zusammenarbeit mit den Regionaleinheiten RSI, RTR, RTS und SRF wird die Schweizer Delegation erneut mit einem eigenen Song am weltweit grössten Musikwettbewerb teilnehmen.
Die Dreharbeiten zur neuen «Heidi»-Serie von SRF und RTL haben begonnen. In der Titelrolle ist Neah Hefti zu sehen, János de Weck spielt Peter, als Alpöhi steht Christian Kohlund vor der Kamera. «Die Serie knüpft an den weltbekannten Stoff von Johanna Spyri an, erzählt die Geschichte weiter und richtet den Blick auf eine Heidi, die älter wird», schreibt SRF.
Der 1943 in Muntlix (Österreich) geborene Kulturphilosoph, Medientheoretiker und Kurator Gerhard Johann Lischka (Bild) ist gestorben, wie zahlreiche seiner Freund:innen und Kolleg:innen u.a. auf «Facebook» und Alex Sury in «Der Bund» schreiben. Lischka lebte und arbeitete seit fast sechs Jahrzehnten in und von Bern aus und war für viele eine Art kultureller Fixstern der Bundesstadt.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.
Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.
Notwendige Cookies
Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.
Google Analytics
Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.
Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.
<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>