Ausstellung im Kornhausforum Bern, Galerie 2. Obergeschoss, bis am 7. März 2020 – Eintritt frei – Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-19.00 Uhr, Sa 10.00-17.00 Uhr, So/Mo geschlossen – Die Ausstellung ist wegen Umbauarbeiten bis 7. Februar für Gehbehinderte und Menschen im Rollstuhl nicht erreichbar.
Ägypten, Indien, China, Südafrika, Russland: Dies sind die Länder, in denen Pro Helvetia Verbindungsbüros unterhält. Und dies sind auch die Regionen, in denen Schweizer Künstlerinnen und Künstler in Residenz gehen können. Umgekehrt können auch Kulturschaffende aus den Regionen der Verbindungsbüros in einen Residenzaufenthalt in die Schweiz kommen.
Pro Helvetia fördert das literarische Schaffen aus der Schweiz mit Blick auf Vielfalt und nationale wie internationale Ausstrahlung. Sie unterstützt die Entstehung literarischer Werke, die Verbreitung der Schweizer Literatur im Ausland, den Kulturaustausch im Inland sowie die Vermittlung des literarischen Schaffens ans Publikum. Als nationale Stiftung ergänzt Pro Helvetia die Förderung der Kantone und Städte und unterstützt nur Projekte von überregionaler bzw. internationaler Bedeutung.
Der am 12. Juni 1935 in Berlin geborene deutsche Schriftsteller, Lyriker, Drehbuchautor, Illustrator und Grafiker Christoph Meckel (Bild) ist am 29. Januar 2020 in Freiburg im Breisgau gestorben. Er war «einer der wortmächtigsten Lyriker im Nachkriegsdeutschland, überhaupt ein grosser Dichter deutscher Sprache» (Carsten Otte, SWR2).
Mit dem Centre Albert Anker soll in Ins/Anet «ein einzigartiger Kulturort mit regionaler Verankerung und nationaler Ausstrahlung» entstehen, wie auf «www.centrealbertanker.ch» zu lesen ist. Das Wohn- und Atelierhaus von Albert Anker (1831–1910) ist in weiten Teilen heute noch so erhalten, wie der bedeutende Schweizer Maler dort während Jahrzehnten mit seiner Familie gelebt und gearbeitet hat: «Als eines der ganz wenigen integral erhaltenen Künstlerhäuser der Kunstgeschichte überhaupt gibt es einen einzigartigen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt eines international vernetzten Künstlers, der neben seinem Schweizer Domizil einen Zweitwohnsitz mit Atelier in Paris unterhielt.» Nun soll das Anker-Haus um- und ausgebaut sowie durch einen Pavillon erweitert zum Centre Albert Anker werden.
Vom 31. Januar bis am 26. April 2020 zeigt das Kunsthaus Zürich «Die Poesie der Linie. Italienische Meisterzeichnungen», eine Auswahl seiner kleinen, hochkarätigen Sammlung italienischer Zeichnungen, die in der Zeit zwischen Renaissance und Barock entstanden sind und neu von Studierenden der Universität Zürich inspiziert wurden.
Seit September 2003 ist Gerald Tippelmann Redaktionsleiter bei «Puls» von Schweizer Fernsehen SRF. Nach fast 17 Jahren beim Gesundheitsmagazin möchte er nochmals eine neue Herausforderung ausserhalb von SRF suchen; er gibt darum den Posten diesen Sommer ab. Die Nachfolge ist noch nicht geregelt.
Nach kurzer Krankheit ist die Schweizer Journalistin, Chefredaktorin und lebenslang engagierte Wohltäterin Annette Ringier (Bild) im Alter von 76 Jahren gestorben. Annette Ringier war zusammen mit ihrem Bruder Michael Ringier, ihrer Schwester Evelyne Lingg-Ringier und Marc Walder Eigentümerin der Ringier AG.
Karim Slama, Les Diptik und Simon Chen sind für den Schweizer Kleinkunstpreis, der Teil der Schweizer Theaterpreise des Bundesamts für Kultur (BAK) ist, nominiert. Das Nominationsgremium von t. Theaterschaffende Schweiz schlägt sie der Eidgenössischen Jury für Theater zur Wahl vor. Die Jury wählt daraus den Preisträger/die Preisträgerin, dessen/deren Name am 2. April 2020 bekannt gegeben wird. Die Preisverleihung findet am 16. April 2020 im Rahmen der Eröffnungsgala der 61. Schweizer Künstlerbörse im Kultur- und Kongresszentrum KKThun statt.
Mit drei Schweizer Produktionen im Wettbewerb, einer im Panorama, drei Filmen in der Sektion Generation, einem Kurzfilm im Wettbewerb der Berlinale Shorts, dem Shooting Star Ella Rumpf und zahlreichen Berlinale Talents, feiert das Schweizer Filmschaffen an der Berlinale 2020 (20.2.-1.3.) einen hochkarätigen Auftritt. Im internationalen Rampenlicht stehen 2020 gleich mehrere Schweizer Filmemacherinnen. Das 70. Jubiläum des Filmfestivals ist die erste Ausgabe unter der gemeinsamen Leitung von Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian.
Die 55. Solothurner Filmtage gingen heute mit der Preisverleihung und der «Soirée de clôture» zu Ende. Die Jury vergab den «Prix de Soleure» an den Dokumentarfilm «A la recherche de l’homme à la caméra» von Boutheyna Bouslama. Der Spielfilm «Baghdad in my Shadow» von Samir wurde mit dem «Prix du Public» ausgezeichnet.
Am 25. und 26. April 2020 ist es so weit: Nach knapp zweijähriger Umbauzeit öffnet das Schloss Burgdorf seine Tore wieder. Es lockt neu mit Jugendherberge, Museum und einem historischem Raum für Trauungen und andere Zeremonien. Das «Schloss für alle» wird mit einem zweitägigen Eröffnungsfest gefeiert. Dieses will Gästen aus nah und fern zusätzlich zum umgebauten Schloss auch die touristischen und kulturellen Glanzlichter der Stadt Burgdorf und des Emmentals präsentieren.
Auf Empfehlung ihrer Jury hat die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia entschieden, Latifa Echakhch (Bild) mit der Realisierung des Schweizer Pavillons an der 59. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale di Venezia zu beauftragen. Die in Fully (VS) wohnhafte Künstlerin mit französischen und marokkanischen Wurzeln ist seit vielen Jahren eine international bekannte Vertreterin der zeitgenössischen Kunstszene.
Zehn bemerkenswerte Inszenierungen werden jedes Jahr von einer unabhängigen KritikerInnenjury aus rund 400 Aufführungen des deutschsprachigen Raums innerhalb des Sichtungszeitraums ausgewählt und zum Theatertreffen eingeladen. Die ausgewählten Inszenierungen werden im Mai im Haus der Berliner Festspiele und anderen Orten der Stadt gezeigt – je nachdem, welche Bedingungen die jeweilige Produktion benötigt. Seit der Gründung des Theatertreffens 1964 – damals noch «Berliner Theaterwettbewerb» – stellt diese 10er-Auswahl das Zentrum des Theatertreffens dar, und eine Einladung zum Theatertreffen ist für die entsprechenden Produktionsteams mit überregionaler Anerkennung und oft mit einem Karriereschub verbunden.
Mit diesem Förderprogramm will der Kulturfonds der SSA (Société Suisse des Auteurs) die Entwicklung und das Verfassen von humoristischen Originalwerken durch aufstrebende Autorinnen und Autoren fördern, indem sie während der Erarbeitung des Werks einen Unterstützungsbeitrag leistet, der es den Gewählten zudem erlaubt, sich während der Schreibphase eine Mentorin oder einen Mentor zur Seite stellen zu können.
Der am 16. Juli 1976 in Lausanne geborene schweizerisch-liechtensteinische Musiker, Komponist und Produzent Alexander «Al» Walser (Bild), der seit längerer Zeit in Los Angeles wohnt, hat bei den diesjährigen 62. Grammy Awards in der Kategorie «Best Children’s Album» zusammen mit Jon Samson für «Ageless, Songs For The Child Archetype» einen Grammy erobert. Bereits 2016 erhielt Walser als Produzent eine Grammy-Auszeichnung in der Kategorie «Best Large Jazz Ensemble Album» für seine Mitwirkung bei «Presidential Suite: Eight Variations On Freedom» der Ted Nash Big Band.
Die preisgekrönte Bieler Regisseurin, Autorin und Produzentin Heidi Specogna (Bild) war heute Sonntags-Gast im Regionaljournal BE FR VS von Radio DRS. Die derzeit laufenden 55. Solothurner Filmtage 2020 widmen Heidi Specogna das Spezialprogramm «Rencontre».
Die in Locarno geborene Tessiner Filmproduzentin Tiziana Soudani (Bild) ist am 25. Januar 2020 gestorben. Die Tessinerin, die über 100 Filme verantwortet hat, wurde an den 52. Solothurner Filmtagen im Jahr 2017 als erste Filmproduzentin überhaupt mit dem Prix d’honneur geehrt. «Während mehr als dreissig Jahren bewies sie ein untrügliches Gespür für Talent und förderte den Nachwuchs mit der ihr eigenen kreativen Sensibilität und Grosszügigkeit. Ihre Dokumentar- und Spielfilme wurden vielfach preisgekrönt.», schreiben die Solothurner Filmtage heute. Zusammen mit ihrem Mann Mohammed Soudani hat Tiziana Soudani 1988 die Amka Films gegründet.
Nina Knecht und Simon Ho gewinnen den ersten Prix ASSITEJ. «Damit werden zwei verdiente Persönlichkeiten für ihr impulsgebendes Engagement zugunsten des professionellen Theaters für ein junges Publikum ausgezeichnet», schreibt die Schweizer Sektion von ASSITEJ (International Association of Theatre for Children and Young People). Nina Knecht ist Gründerin des Prima Festivals und Theaterpädagogin, Simon Ho ist Musiker und Komponist. Die Preisverleihung findet am 28. Februar 2020 im Rahmen des jungspund Theaterfestivals für junges Publikum St.Gallen statt.
Die 55. Solothurner Filmtage verliehen diese Nacht die «Upcoming»-Förderpreise. Der mit CHF 15’000.- dotierte Nachwuchspreis SUISSIMAGE/SSA geht an Dejan Barac für «Mama Rosa» (Bild). Die Entwicklungsbeiträge des «Upcoming Lab» erhalten Lasse Linder für «Another Day in the Garden» und Lorraine Perriard für «Autrefois les Doryhores». Für den «Best Swiss Video Clip» 2020 sind «17 Days», «Au79», «Beuteltier», «Diamonds» und «New Age» nominiert. Die Publikumspreise des Trickfilm-Wettbewerbs holen die drei Regisseurinnen Marjolaine Perreten, Sophie Laskar und Aline Höchli für «Le dernier jour d’automne», «Newspaper News» und «Warum Schnecken keine Beine haben».
Das Zentrum für elektronische Medien (ZEM) hat seine neue historische Mediathek online zugänglich gemacht. Die Plattform präsentiert Audiovisuelles von historischem Wert zum Thema Armee.
Die am 3. März 1928 in Mladkov (Tschechoslowakei) geborene deutsche Schriftstellerin Gudrun Pausewang (Bild) ist am 23. Januar 2020 bei Bamberg gestorben. Sie schrieb vor allem Kinder- und Jugendliteratur. Zu ihren bekanntesten Büchern gehören «Die Not der Familie Caldera» (1977), «Die letzten Kinder von Schewenborn» (1983) und «Die Wolke» (1987). 2017 wurde Gudrun Pausewang mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet.*
Der am 22. April 1924 in Salzburg geborene österreichisch-deutsche Opern- und Konzertsänger Franz Mazura (Bild) ist am 23. Januar 2020 in Mannheim gestorben. Er stand auf den bedeutendsten Bühnen der Welt und erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter zwei Grammy Awards, der Faust-Theaterpreis für sein Lebenswerk und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) anerkennt den wichtigen Beitrag der Gosteli-Stiftung zur Dokumentation der Schweizer Frauengeschichte und möchte die Stiftung als Gedächtnisort von nationaler Bedeutung erhalten. Sie möchte daher mit einer Kommissionsmotion den Unterhalt und die Weiterentwicklung des Gosteli-Archivs zur Geschichte der Frauenbewegung in der Schweiz auf der Grundlage von Art. 15 des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG) sicherstellen und diese Massnahmen in die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) 2021-2024 integrieren. Die SVP-Vertreter lehnen die Motion geschlossen ab.
Die bereits seit einigen Jahren im wepromote-Verbund tätigen Unternehmen, die nebst ihrem Agenturgeschäft unter anderem die Festivals OpenAir St.Gallen, SummerDays, Seaside und Unique Moments organisieren, schliessen sich unter einem Dach zusammen. Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen Gadget abc Entertainment Group AG und steht gemäss heutiger Medienmitteilung «für ein durchgängiges Musikerlebnis in den Bereichen Live Entertainment (Konzerte/Bookings), Festivals, Artist Management (inkl.Label/Publishing) sowie Brand Partnerships (Vermarktung, Beratung und Aktivierung).» CTS Eventim aus Deutschland, einer der international führenden Ticketing- und Live-Entertainment-Anbieter, steigt als Mehrheitsaktionär in diese Partnerschaft ein und integriert zudem seinen Schweizer Veranstalter abc Production mit den dazugehörenden Gruppengesellschaften in das neue Unternehmen. André Béchir, langjähriger Geschäftsführer der abc Production, begleitet Gadget zukünftig beratend.
Der Verein Oper Schloss Hallwyl hat sich aufgelöst. «Dazu führten sinkende Zuschauerzahlen, eine immer schwierige Finanzierung und das Nein des Kantons zur erarbeiteten Neukonzeptionierung.», schreibt Stefan Künzli in der «Aargauer Zeitung».
Ein Frauen-Kollektiv gewinnt den 10. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb. Die fünf Regisseurinnen und zwei Produzentinnen aus der Romandie und der Deutschschweiz nahmen am 24. Januar 2020 im Rahmen der Solothurner Filmtage den Preis für «Les Nouvelles Èves» (Emilia Productions, ZH) entgegen. Die Realisierung des Gewinnerprojekts wird mit 400’000 Franken sowie mit zusätzlicher Unterstützung der SRG SSR von 80’000 Franken finanziert.
Die SRG SSR bekräftigt ihr Engagement für die audiovisuelle Produktion in der Schweiz und investiert mit neu 32,5 Millionen Franken pro Jahr zusätzliche Mittel in den «Pacte de l’audiovisuel». Dies ist der Kern der Vereinbarung, die die SRG SSR und ihre Partner der Schweizer Filmbranche für 2020 bis 2023 in Solothurn abgeschlossen haben. Mit zusätzlichen 5 Millionen Franken pro Jahr stärkt der «Pacte» die Investitionen zugunsten des Schweizer Filmschaffens und fördert die digitale Transformation der SRG SSR.
Gegen den Circus Royal ist erneut ein Konkursverfahren eingeleitet worden. Dies bestätigte das Konkursamt Thurgau gegenüber Schweizer Radio und Fernsehen SRF.
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