«ROBERTO CIACCIO – IL DONO DELL’ORIGINE»
Esposizione MUSEC Museo delle Culture, Villa Malpensata, Lugano, fino al 26 febbraio 2023
Esposizione MUSEC Museo delle Culture, Villa Malpensata, Lugano, fino al 26 febbraio 2023
Esposizione MASI LAC, Lugano, fino al 13 novembre 2022
Esposizione MASI Palazzo Reali, Lugano, fino al 29 gennaio 2023
Der Verband Industriekultur und Technikgeschichte Schweiz (VINTES) hat diesen Frühling das Online-Portal «www.sih-vintes.ch» lanciert, das bis jetzt mit 18 von 50 angestrebten Einträgen auf mögliche Ausflüge zu Schätzen der Industriekultur und Technikgeschichte hinweist. «Dabei zeigt sich, dass es nicht nur in zentrumsnahen Regionen viel zu erleben gibt, sondern auch in der touristisch attraktiven Peripherie.», schreibt VINTES-Präsident Kilian T. Elsasser.
Der am 6. Januar 1949 in Nyíregyháza (Ungarn) geborene österreichische Dirigent Stefan Soltész (Bild) ist am 22. Juli 2022 in München gestorben: Er ist während einer Vorstellung von «Die schweigsame Frau» von Richard Strauss am Nationaltheater München zusammengebrochen und anschliessend verstorben. Stefan Soltész war im Verlauf seiner Karriere u.a. Dirigent der Staatsoper Hamburg, der Deutschen Oper Berlin sowie Generalmusikdirektor am Staatstheater Braunschweig. Von 1992 bis 1997 wirkte Soltész als Chefdirigent der Flämischen Oper in Antwerpen/Gent, von 1997 bis 2013 als Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker und als Intendant des Aalto-Musiktheaters, wie die Bayerische Staatsoper mitteilte. Im Jahr 2012 wurde Soltész Ehrendirigent des Staatsorchesters Braunschweig.
Vom 26. bis am 30. Juli 2022 wird in Langnau im Emmental die bereits 30. Ausgabe der Langnau Jazz Nights durchgeführt. Neben Neuentdeckungen verspricht das Programm klangvolle Begegnungen mit hochkarätigen internationalen Gästen wie John Scofield, Avishai Cohen, Emile Parisien, Ingrid Jensen, Lynne Arriale, Kurt Rosenwinkel und Lakecia Benjamin.
Die IG Musikstadt Luzern, die sich am Freitag den Medien präsentierte, hat die Förderung und Vermarktung der Stadt Luzern als «Musikstadt» sowie den Ausbau und die Nutzung von Synergien unter allen beteiligten AkteurInnen der Interessengemeinschaft (IG) Musikstadt Luzern zum Ziel. Diese AkteurInnen sind: KKL Luzern, Lucerne Festival, Luzerner Sinfonieorchester und Luzern Tourismus. Die Stadt Luzern und der Kanton Luzern engagieren sich ebenfalls am Projekt.
Der am 11. November 1959 in Basel geborene Schweizer Kontrabassist, Multiinstrumentalist und Musiklehrer Michael Pfeuti (Bild) ist am 19. Juli 2022 gestorben. Pfeuti spielte mit dem Sinfonieorchester Basel und der Basel Sinfonietta, aber auch in verschiedensten Bands. Er musizierte an der Seite unzähliger Schweizer Jazz-Grössen. Im Sommer 2003 tourte er mit Stiller Has durch die Schweiz. In jüngerer Zeit spielte Pfeuti im Kraah-Trio mit Christian Zehnder und begleitete im Rahmen des Kollektivs Bern ist überall Lesungen von Guy Krneta und Pedro Lenz.
Die am 26. September 1930 als Alice Hoffelner in Wien geborene österreichische Violinistin Alice Harnoncourt (Bild) ist am 20. Juli 2022 ebenda gestorben. Sie war eine Pionierin der historischen Aufführungspraxis und Mit-Gründerin und langjährige Konzertmeisterin des Concentus Musicus Wien. Während des Studiums lernte sie den Cellisten und Dirigenten Nikolaus Harnoncourt kennen, den sie 1953 heiratete. Nach dem Tod Nikolaus Harnoncourts bearbeitete Alice Harnoncourt seit Anfang 2016 die Archive des Concentus Musicus und gab Bücher heraus mit seinen zuvor unveröffentlichten Texten, Notizen und Erinnerungen. Neben dem Concentus Musicus spielte sie auch im Orchester des Opernhauses Zürich in den von Nikolaus Harnoncourt dirigierten Opern-Projekten. (*)
Es ist erstaunlich, welche zauberhaften Klänge sich aus einem Stück Holz, das mit Pilzen behandelt wurde, entlocken lassen. Die Biotech-Geige «Caspar Hauser II», deren Klangholz mit einem an der Empa entwickelten Verfahren behandelt wurde, geht ab sofort mit der Geigerin Irina Pak (Bild) auf die Konzertbühne.
Sarah Kenderdine, Leiterin des Labors für experimentelle Museologie, leitet die Digitalisierung und Aufbereitung des Panoramas der Schlacht von Murten – ein 100 x 10 Meter grosses Werk, das 1893 vom deutschen Panoramamaler Louis Braun geschaffen wurde. Aus dem Vorhaben soll eines der grössten jemals produzierten digitalen Bilder entstehen.
Anfang 2023 übernimmt Teresa Delgado (Bild) den Posten als Südamerika-Korrespondentin für Radio SRF und News Digital. Sie folgt auf David Karasek, der wie hier bereits gemeldet seinerseits die Gesprächsleitung beim «Tagesgespräch» von Radio SRF übernimmt.
Das Schweizer Filmschaffen präsentiert sich mit 43 Produktionen am diesjährigen 75. Locarno Film Festival (3. bis 13. August). Drei Filme feiern auf der Piazza Grande ihre Weltpremiere, «DE NOCHE LOS GATOS SON PARDOS» von Valentin Merz läuft im internationalen Wettbewerb. Zum ersten Mal finden in Partnerschaft mit dem Festival die «Swiss Films Previews» statt.
Radio SRF 2 Kultur, «Künste im Gespräch», heute Donnerstag, 9.05 Uhr / Wiederholung um 18.30 Uhr
Après le succès de sa première et deuxième édition en 2018 et en 2020, la Biennale de Genève – Sculpture Garden se tient pour la troisième fois jusqu’au 30 septembre 2022 au cœur de la Ville de Genève. L’ambition de cette exposition en plein air est de s’implanter comme un événement artistique majeur pour la région, offrant ainsi à Genève, à ses habitants et aux nombreux visiteurs nationaux et internationaux, une exposition de sculptures de qualité et gratuite tout au long de l’été. Initiée et organisée par artgenève en collaboration avec le MAMCO et la Ville de Genève, la biennale 2022 est placée sous le commissariat de Devrim Bayar.
Der am 12. November 1939 in Frankfurt am Mai geborene deutsche Regisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor Dieter Wedel (Bild) ist am 13. Juli 2022 in Hamburg gestorben. Bekannt wurde er vor allem durch seine Mehrteiler «Einmal im Leben – Geschichte eines Eigenheims» (1972), «Wilder Westen inclusive» (1988), «Der grosse Bellheim» (1992), «Der Schattenmann» (1995) und «Die Affäre Semmeling» (2002). (*) Der Tod Wedels wurde vom Landgericht München I mitgeteilt, das eigentlich bekannt geben wollte, ob es zum Prozess gegen Wedel kommt. Ihm wurde unter anderem Vergewaltigung vorgeworfen. Das Verfahren gegen ihn wird nach Gerichtsangaben nun eingestellt.
Der am 22. Januar 1929 in Wil (SG) geborene Schweizer Film- und Theaterregisseur, Dramatiker und Schriftsteller Max Peter Ammann (Bild) ist am 19. Juli 2022 gestorben. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Ammann vor allem bekannt, als er von 1976 bis 1991 die Abteilung Dramatik des Deutschschweizer Fernsehens leitete.
Der am 1. August 1930 geborene Heiner Hofer (Bild), ehemaliger Präsident der Stiftung für die Geschichte der Post und Telekommunikation, ist am 3. Juli 2022 gestorben. Hofer war als ehemaliger PTT-Generalsekretär verantwortlich für die Überführung des PTT-Museums in eine Stiftung und war deren erster Präsident. «Heiner Hofer prägte die Neupositionierung des Museums für Kommunikation in Bern», schreibt die Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Hofer war von 1996 bis 2001 Generalsekretär GD PTT.
Roger Aebli (Bild) wird ab Herbst 2022 neuer Moderator der «Tagesschau»-Ausgaben am Mittag und am Vorabend. Er folgt auf Wasiliki Goutziomitros, die ab dem 8. September das Moderationsteam des Nachrichtenmagazins «10 vor 10» ergänzen wird.
Der am 22. September 1944 in Ehringshausen geborene deutsche Theaterwissenschaftler, Germanist, Hochschuldozent und Autor Hans-Thies Lehmann (Bild) ist am 16. Juli 2022 in Athen gestorben. Lehmann galt als Theoretiker des postdramatischen Theaters. Er veröffentlichte Bücher zum Gegenwartstheater, zur Theorie des Theaters, zu ästhetischer Theorie und insbesondere zu Bertolt Brecht und Heiner Müller. Darüber hinaus entwickelte er eigene szenische Projekte und dramaturgische Arbeiten an verschiedenen Theatern. 2017 wurde Lehmann in die Berliner Akademie der Künste aufgenommen. (*)
Edi. ist der Schweizer Preis für Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilme. Der Wettbewerb steht unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) und wird von der Swissfilm Association dieses Jahr zum 22. Mal durchgeführt.
Die elfte Ausgabe der Eventi letterari Monte Verità findet vom 30. März bis am 2. April 2023 in Ascona und Locarno statt. Die künstlerische Leitung übernimmt Stefan Zweifel (Bild), unterstützt von Maike Albath und Stefano Knuchel. Eine erste Veranstaltung unter dem neuen Kuratorenteam findet im August 2022 in Kooperation mit dem Locarno Film Festival statt.
Exposition Musée d’art et d’histoire Genève, du 22 juillet au 30 octobre 2022
Exposition Musée international de la Croix-Rouge et du Croissant-Rouge, Genève, jusqu’au 9 octobre 2022
Der am 28. Januar 1929 in Stockholm geborene Künstler Claes Thure Oldenburg (Bild) ist am 18. Juli 2022 in New York City gestorben. Er gehörte neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein zu den bedeutendsten Vertretern der amerikanischen Pop Art. Besonders bekannt wurde er durch Skulpturen, die aus einfachen Werkstoffen hergestellt sind oder Alltagsgegenstände darstellen. Oldenburg arbeitete seit 1976 mit der niederländischen Künstlerin Coosje van Bruggen (1942–2009) zusammen; sie waren seit 1977 verheiratet. (*)
Exposition Château de Gruyères, jusqu’au 16 octobre 2022
70 Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler werden im Jahr 2023 eine Residenz im globalen Netzwerk von Pro Helvetia antreten – mit dem Ziel, sich weltweit zu vernetzen, Inspiration zu schöpfen und neue Projekte zu konzipieren. Darunter befinden sich Kunst- und Kulturschaffende aus den Regionen der Verbindungsbüros und aus der Schweiz, die jeweils bis zu drei Monate in einem anderen Kontext verbringen. In Zusammenarbeit mit ihren Partnerorganisationen vor Ort bietet Pro Helvetia einen Arbeitsplatz, fachliches Coaching und Kontakte zur Kunstszene der jeweiligen Region. Weiter ermöglicht Pro Helvetia auch Residenzen im Swiss Institute in New York und im Palazzo Trevisan in Venedig.
Der am 14. Mai 1927 in Wien geborene österreichische Physiker, Künstler, Fotograf, Sachbuchautor, Science-Fiction-Schriftsteller, Herausgeber, Hörspielautor, Computergrafiker, Philosoph, Zukunfts- und Höhlenforscher Herbert W. Franke (Bild) ist am 16. Juli 2022 in Egling (Oberbayern) gestorben. Franke war Mitbegründer der Ars Electronica in Linz. Einige seiner Werke veröffentlichte er unter den Pseudonymen Sergius Both und Peter Parsival. Vielen galt Franke als einmaliges Universalgenie und «Pionier von Weltrang» in verschiedensten Bereichen.
Die am 25. Februar 1930 als Erika Schefter in Šternberk (Tschechoslowakei) geborene Schweizer Schriftstellerin, Objektkünstlerin und Malerin Erica Pedretti (Bild) ist am 14. Juli 2022 in Tenna (Kanton Graubünden) gestorben. Ihre Kindheitserfahrungen des Verlusts von Heimat und Identität bildeten den Hintergrund ihrer autobiografisch geprägten Arbeiten. In einem weiteren zumeist collagenartig gearbeiteten Prosatext zur Thematik Maler und Modell dehnte sie das Motiv der Entfremdung auf die Beziehung zwischen den Geschlechtern aus. Pedrettis bildnerisches Schaffen ist gekennzeichnet durch eine konsequente Weiterentwicklung von Ausdrucksformen. Bizarre Flügelwesen werden abgelöst durch gerüstartige Objekte und Installationen, die Themen wie Heimat und Asyl aufgreifen. Ihre Serien von Bild- und Wortkompositionen der jüngsten Zeit schaffen eine Verbindung zu den Textcollagen ihrer Prosawerke.(*)
Der am 14. September 1927 in Vnà im Unterengadin geborene Schweizer Bauingenieur und Brückenbauer Dialma Jakob Bänziger (Bild) ist am 13. Juli 2022 in Richterswil (ZH) gestorben. «Dialma Jakob Bänziger träumte davon, eine Brücke zu bauen. Heute sind es 500 in der ganzen Schweiz.», berichtete Radio SRF im Jahr 2016.
Die am 13. Januar 1922 in Moutier geborene Galeristin, Bildhauerin, Kunstmalerin, Kunstsammlerin und Mäzenin Alice Pauli (Bild) ist am 15. Juli 2022 in Lausanne gestorben. In einem am Freitagabend verbreiteten Communiqué drückte der Waadtländer Staatsrat seine «tiefe Trauer» über den Tod dieser Persönlichkeit aus, die «die Waadtländer Kulturgeschichte geprägt hat», wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA schreibt.
Die am 22. März 1931 in Wellington (Neuseeland) geborene US-amerikanische Künstlerin, Autorin, Laientherapeutin und Drogenforscherin Ann Shulgin (Bild) ist am 9. Juli 2022 in Lafayette (Kalifornien) gestorben. Sie war u.a. mit dem Chemiker Alexander Shulgin verheiratet, mit dem sie «PiHKAL – A Chemical Love Story» (1991) und «TiHKAL – The Continuation» (1997) schrieb. Sie war auch an den Werken «The Complete Guide», «The Secret Chief Revealed», «Higher Wisdom: Eminent Elders Explore the Continuing Impact of Psychedelics» und «Manifesting Minds: A Review of Psychedelics in Science, Medicine, Sex, and Spirituality» beteiligt.
«E-Periodica.ch» ist die Plattform für Schweizer Zeitschriften online. Es ist dies ein Service der ETH-Bibliothek Zürich. Das Themenspektrum reicht von Naturwissenschaften über Architektur, Mathematik, Geschichte, Geografie, Kunst und Kultur bis hin zu Umwelt und Sozialpolitik. «E-Periodica.ch» bietet frei zugängliche Zeitschriften vom 18. Jahrhundert bis heute. Das Angebot wird laufend erweitert und durch aktuelle Ausgaben ergänzt. Die ETH-Bibliothek vermeldet jetzt, dass eine ganze Reihe an Schriften neu online verfügbar ist.
Hinter dem mit 50’000 Franken dotierten und nun erstmals vergebenen Klavierpreis Prix Serdang stehen der Initiant und Mäzen Adrian Flury, der Kulturmanager Thomas Pfiffner und der Pianist Rudolf Buchbinder, der als Kurator des Preises amtet. Namensgeber der Auszeichnung ist die sich im Besitz von Adrian Flury befindliche Villa Serdang (Bild) in Feldbrunnen bei Solothurn, in welcher der Preis nun auch vergeben wurde. Der 25jährige britische Pianist Martin James Bartlett ist der erste Preisträger.