MARINA VIOTTI IM GROSSEN ORCHESTERLIED
Radio SRF 2 Kultur, «Im Konzertsaal» heute Donnerstag, 20.03 Uhr
Radio SRF 2 Kultur, «Im Konzertsaal» heute Donnerstag, 20.03 Uhr
Die am 3. September 1926 in Chiliomodi bei Korinth als Ειρήνη Λελέκου (Iríni Lelékou) geborene griechische Film- und Theaterschauspielerin und Sängerin Irene Papas (Bild) ist am 14. September 2022 ebenda gestorben. Die albanischstämmige Künstlerin gehörte zu den führenden Tragödiendarstellerinnen ihres Landes und wirkte in ihrer sechzigjährigen Karriere in über 80 Filmen mit. Für Hollywood wurde sie von Elia Kazan entdeckt. Sie spielte an der Seite von u.a. David Niven, Gregory Peck, Anthony Quinn, Sophia Loren, Catherine Deneuve, John Malkovich oder James Cagney. Auch hierzulande wurde Papas besonders berühmt als Witwe Surmelina im Film «Zorba the Greek» unter der Regie von Michael Cacoyannis und mit Anthony Quinn in der Titelrolle. Als Sängerin arbeitete Irene Papas u.a. mit Vangelis und Mikis Theodorakis zusammen.
Der am 4. März 1959 in Samedan geborene Engadiner Fotograf Rolf Canal (Bild) ist am 28. August 2022 gestorben. Er arbeitete für zahlreiche Zeitungen und wurde durch seine Naturbilder und Reportagen über das Bündnerland hinaus bekannt. Von 1983 bis 2006 hat Canal als Fotograf bei der Engadin Press AG in Samedan gewirkt. Nach der Schliessung der Engadin Press arbeitete der diplomierte Fotograf bei der Firma Flüela Foto und Verlag (Samedan) sowie in der Bildredaktion der Bündner Zeitung «Südostschweiz». Im Jahr 2014 gründete er seine eigene Firma «fotocanal.ch».
Klaus Merz ernennt Melinda Nadj Abonji zur Erich-Fried-Preisträgerin 2022. Die Verleihung findet am Sonntag, den 20. November im Literaturhaus Wien statt. Der Erich-Fried-Preis, eine der renommiertesten literarischen Auszeichnungen Österreichs, wird seit 1990 durch die Internationale Erich-Fried-Gesellschaft vergeben und von jährlich wechselnden EinzeljurorInnen entschieden. Der Preis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport gestiftet und ist mit 15’000 Euro dotiert. Zu den PreisträgerInnen der letzten Jahre zählen Terézia Mora, Thomas Stangl, Nico Bleutge, Rainer Merkel, Judith Hermann, Dorothee Elmiger, Leif Randt, Teresa Präauer und zuletzt Frank Witzel.
Die Berner Autorin, Dramaturgin, Regisseurin und Schauspielerin Carol Blanc (Bild) erhält für ihre Mundartgeschichten den mit 10’000 Franken dotierten Kurt-Marti-Preis, wie «Der Bund/BZ» berichten. Der Berner Schriftsteller/Innen Verein BSV schreibt den Preis alle zwei Jahre aus. Nominiert waren dieses Jahr ebenfalls Thomas Röthlisberger («Das Licht hinter den Bergen»), Christoph Simon («Der Suboptimist»), Rolf Hermann («In der Nahaufnahme verwildern wir») und Yasmine Keles («Und dann wurde ich endlich jung»). Die Preisverleihung fand am Mittwoch, 14. September 2022, in Bern statt.
Anlässlich des Schweizer Musiktages spielen die Radiosender der SRG-SSR am 16. September 2022 24 Stunden lang ausschliesslich Musik von Schweizer KünstlerInnen. Das Programm wird durch Interviews und Live-Auftritte von MusikerInnen wie Marina Viotti, Stain of Light und Kaufmann angereichert. Zudem übertragen die SRG-SSR-Radiosender live Konzerte des Musikfestivals Label Suisse, und die SRG-SSR-Streaming-Plattform Play Suisse startet einen neuen Themenschwerpunkt zur Schweizer Volksmusik.
Der am 27. Mai 1935 in Chicago (Illinois) geborene Jazzpianist und -keyboarder Ramsey Lewis (Bild) ist am 12. September 2022 ebenda gestorben. Ramsey war äusserst erfolgreich auch in den Bereichen Soul, Rhythm-and-Blues und Pop-Jazz unterwegs. Er gewann drei Grammys: für das Album «The In Crowd», für «Hold It Right There» und «Hang On Sloopy». Ramsey Lewis war zudem ein bekannter Radio-Moderator, zunächst auf dem Chicagoer Smooth-Jazz-Sender WNUA mit seiner Show «Legends of Jazz», in der er ab 1990 berühmte Jazzmusiker auch in Interviews und Live-Aufnahmen vorstellte. Andrian Kreye von der «Süddeutschen Zeitung» nennt Ramsey Lewis «einen der erfolgreichsten Jazzmusiker aller Zeiten».
Andrea Masüger (Bild) ist der neue Präsident des Verlegerverbandes Schweizer Medien (VSM). Pietro Supino wurde nach sechs Jahren mit Dank für seine Verdienste verabschiedet und zum Ehrenpräsidenten ernannt. Ebenfalls neu ins Präsidium gewählt wurden Ursula Nötzli und Ladina Heimgartner.
Das Medienqualitätsrating (MQR) analysiert und bewertet die Qualität von reichweitenstarken Medientiteln aus der Deutschschweiz und der Suisse romande aus den Gattungen Presse, Radio, Fernsehen und Online. Insgesamt wurden für das nun vorliegende «MQR-22» 51 Medientitel, die eine journalistische Berichterstattung aufweisen, untersucht: Boulevard-, Online-, Pendler- und Sonntagszeitungen, Magazine, Onlinesites sowie Radio- und Fernsehsendungen.
17 Schweizer Projekte aus den Bereichen Tanz, Theater, Zirkus und Performance werden vom 29. September bis zum 15. Oktober 2022 im südfranzösischen Toulouse gezeigt. Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt diesen Programmschwerpunkt und will so die Sichtbarkeit und internationale Verbreitung der eingeladenen Kunstschaffenden stärken.
Der am 3. Dezember 1930 in Paris geborene französisch-schweizerische Regisseur und Drehbuchautor Jean-Luc Godard (Bild) ist am 13. September 2022 in Rolle (Kanton Waadt) gestorben. Er wird zu den einflussreichsten Regisseuren der Filmgeschichte gerechnet und prägte mit innovativen, radikal gesellschaftskritischen Filmen wie «À bout de souffle», «Le Mépris» oder «Pierrot le fou» insbesondere in den 1960er-Jahren nachhaltig das Kino. In dieser Zeit brach er als Teil der Nouvelle Vague mit zahlreichen bis dato selbstverständlichen technischen und inhaltlichen Konventionen des Kinos. Im Jahr 2010 erhielt Godard den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk. Etwa ab 1980 lebte Godard in der Kleinstadt Rolle am Nordufer des Genfersees.
Der am 19. April 1928 in New York geborene US-amerikanische Maler, Filmregisseur und Fotograf William Klein (Bild) ist am 10. September 2022 in Paris gestorben. Als Fotograf veröffentlichte Klein eine Reihe von Büchern über grosse Städte: New York, Rom, Moskau, Tokio und schliesslich Paris, wo er seit 1948 lebte und das er wegen seines kosmopolitischen, multiethnischen Charakters liebte. Klein hat Künstler wie Helmut Newton, Frank Horvat, David Bailey und Jeanloup Sieff beeinflusst. (*)
Die Kulturförderung des Kantons Bern schreibt gemeinsam mit der Stanley Thomas Johnson Stiftung alle zwei Jahre den Wettbewerb «tête-à-tête» für innovative Kulturprojekte mit Schulen aus. Der Wettbewerb will zielgruppenspezifische Partizipationsprojekte für alle Schulstufen fördern. Die Kulturschaffenden ermöglichen den Klassen eine mehrmonatige Zusammenarbeit, während welcher sie regelmässig vor Ort sind. Die Schülerinnen und Schüler erwerben dabei vertieftes Wissen und Fähigkeiten im künstlerisch-kulturellen Schaffen.
Anlässlich der Ausstellung «Aufgeschrieben. Stift, Taste, Spracherkennung» in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern (16.09.2022-13.01.2023) widmet «Passim. Bulletin des Schweizerischen Literaturarchivs» die 30. Ausgabe dem Thema «Schreibmaschinen». Welche Schweizer Autorin hat mit einer Olivetti lettera 22 geschrieben? Welcher Schweizer Schriftsteller hat mit einem der ersten kommerziellen Laptops (von Sharp) für Privathaushalte seine Werke verfasst? Die Antworten finden sich im «Passim».
Der Kultursektor war in den Jahren 2020 und 2021 besonders stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Viele kulturelle Tätigkeiten mussten eingestellt werden oder konnten nur in sehr eingeschränkter Form stattfinden. Die neueste Ausgabe der «Taschenstatistik Kultur in der Schweiz» des Bundesamts für Kultur (BAK) liefert unter anderem einen Überblick über die Unterstützungsleistungen, die der Bund zwischen März 2020 und Ende 2021 zugunsten des Kultursektors erbracht hat.
Der am 20. September 1951 in Madrid geborene spanische Schriftsteller, Kolumnist und Übersetzer Javier Marías (Bild) ist am 11. September 2022 ebenda gestorben. Zu seinen berühmten Werken gehören die Romane «El hombre sentimental» (1982, deutsch: «Der Gefühlsmensch»), «Todas las almas» (1986, deutsch: «Alle Seelen») und «Corazón tan blanco» (1992, deutsch: «Mein Herz so weiss»), der ein internationaler Erfolg wurde. (*) Marías’ Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt und in fast 60 Ländern veröffentlicht. Javier Marías gilt als «einer der bedeutendsten und erfolgreichsten spanischen Schriftsteller der Gegenwart» («NZZ»).
PREMIO ist ein Schweizer Nachwuchspreis für Darstellende Künste, der jedes Jahr basierend auf einer Ausschreibung vergeben wird. Das Ziel von PREMIO ist die Förderung junger Darstellender KünstlerInnen sowie deren Vernetzung mit freien Theater- und Tanzhäusern und Festivals. Bewerbungsfrist für die diesjährige Ausschreibung ist am 1.Oktober 2022.
Der Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA) verleiht in Form eines Wettbewerbs bis zu vier Stipendien von je CHF 20’000.-, um die Entwicklung von Dokumentarfilmen, die für das Kino oder Fernsehen bestimmt sind, zu fördern. Die Jury hat sich jetzt einstimmig für vier Filmprojekte entschieden.
Der am 6. Dezember 1929 in Genf geborene Schweizer Filmregisseur und Drehbuchautor Alain Tanner (Bild) ist am 11. September 2022 gestorben. Er war bekannt durch Filme wie «Charle mort ou vif?», «La Salamandre», «Le Milieu du Monde», «Jonas qui aura 25 ans en l’an 2000», «Messidor» oder «Dans la ville blanche». Seit 2014 befindet sich der Nachlass von Alain Tanner im Forschungs- und Archivierungszentrum der Cinémathèque suisse in Penthaz.
In der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre hat der Berner Architekt, Instrumentenbauer, Erfinder und Universalkünstler Kurt Moritz Gossenreiter (1941-2007) eine Dulcimer (Bild) speziell für den Kulturjournalisten und Gurtenfestival-Mitbegründer Daniel Leutenegger geschaffen. Gossenreiter leitete später am zweiten Gurtenfestival u.a. einen Workshop zur Dulcimer Fabrication Berne. Jetzt hat Leutenegger das einzigartige Musikinstrument dem Bernischen Historischen Museum geschenkt, wo es neben anderen Objekten und Dokumenten symbolisch für die ersten fünf Berner Gurtenfestivals steht, die von 1977 bis 1983 stattfanden.
Die am 11. April 1930 in Eisenach geborene deutsche Illustratorin, Grafikerin, Designerin, Keramikerin, Bildhauerin und Autorin Isolde Schmitt-Menzel ist am 4. September 2022 in Frankfurt/Main gestorben. Sie hat Anfang der 1970er-Jahre die orange «Maus» erfunden, die im Fernsehen «heute immer noch Sinnbild für ein kluges und unterhaltsames Kinderangebot ist», wie WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn schreibt. Isolde Schmitt-Menzel studierte Buch- und Schriftgrafik sowie Freie Keramik in Halle. Sie illustrierte rund 35 Bücher, fertigte Skulpturen aus Bronze und Keramik.
Am Samstagabend wurden im Zürcher Kongresshaus die diesjährigen Swiss Comedy Awards vergeben. Der Lifetime-Award ging an den 89jährigen Kabarettisten Emil Steinberger (Bild). Charles Nguela wurde mit seiner Stand-up-Comedy-Show «R.E.S.P.E.C.T.» bester Solokünstler und zudem Publikumsliebling. Das Secondhand Orchestra (Roman Riklin, Adrian Stern, Frölein da Capo und Daniel Schaub) wurde mit «FREDDIE-die Mundartshow» bestes Ensemble.
Das Kindermuseum Creaviva im Zentrum Paul Klee in Bern hat den Children in Museum Award 2022 gemeinsam mit den Leeds Museums & Galleries erhalten, und zwar am Freitag in Luxemburg von der European Museum Academy und Hands On! International Association of Children in Museums. 13 Museen aus 13 Ländern hatten sich am Wettbewerb beteiligt, der dieses Jahr zum zehnten Mal verliehen wurde. Ausgezeichnet wurde das Kindermuseum Creaviva für seine diesjährige Sommerausstellung «Leuchtendes Geheimnis. Kinder kuratieren Klee».
Die Europäischen Tage des Denkmals vom 10. und 11. September 2022 beleuchten auch in der Schweiz historisch bedeutende Stätten der Kunst, der Erholung und des Sports, in denen die Menschen ihre Freizeit verbringen. Das diesjährige Motto lautet «Freizeit – Temps libre – Tempo libero – Temps liber».
Ausstellung im Kornhausforum Bern, Galerie, 2. OG, bis am 16. Oktober 2022
Ausstellung im Kornhausforum Bern, Stadtsaal, 1. OG, bis am 16. Oktober 2022
Derzeit laufen im Bergell und im Tessin die Dreharbeiten für die SRF-Kino-Koproduktion «Jakobs Ross». Katalin Gödrös inszeniert die dramatische Beziehungs- und Emanzipationsgeschichte zwischen einer singenden Magd und einem träumenden Knecht mit Luna Wedler, Valentin Postlmayr und Max Hubacher in den Hauptrollen.
Die SRG SSR und die Verbände der schweizerischen audiovisuellen Industrie haben heute Freitag in Bern ihre neue Zusammenarbeitsvereinbarung unterzeichnet. Darin wird die Zusammenarbeit zwischen der SRG SSR, ihren Unternehmenseinheiten und den Verbänden der audiovisuellen Industrie bis Ende 2026 geregelt.
Die Stadt Zürich hat die Stiftung für konstruktive, konkrete und konzeptuelle Kunst darüber informiert, dass das Museum Haus Konstruktiv im Jahr 2025 seine Räume im ewz-Unterwerk Selnau aufgeben und einen neuen Standort suchen muss.
Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Freitag, 9.05 Uhr / Wiederholung um 18.30 Uhr
Ausstellung im Haus der Elektronischen Künste, Münchenstein / Basel, bis am 13. November 2022
Ausstellung im Kunsthaus Baselland, Muttenz, vom 9. September bis am 13. November 2022
Ausstellung im Kunsthaus Baselland, Muttenz, vom 9. September bis am 13. November 2022
Das Bundesamt für Kultur (BAK) zeichnet auf Empfehlung der beiden Eidgenössischen Jurys für Theater und Tanz die Regisseurin und Intendantin Barbara Frey (Bild) mit dem diesjährigen Schweizer Grand Prix Darstellende Künste / Hans-Reinhart-Ring aus. Die weiteren Preise erhalten Marco Berrettini, Paola Gianoli, Susanne Schneider/ BewegGrund, Frida León Beraud, Sophie Gardaz, Yann Marussich, Mike Müller, Geschwister Pfister, Ticino is Burning, «La Peau de l’Espace» von Yasmine Hugonnet, «Manuel d’exil» von Maya Bösch und das Kollektiv InQdrt. Die Preisverleihung findet am 21. Oktober im Théâtre de Carouge in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset statt.
Der Grosse Literaturpreis 2022, den die Stadt und der Kanton Bern gemeinsam vergeben, geht an die Berner Schriftstellerin Ariane von Graffenried (Bild). Mit der Auszeichnung, die mit 30’000 Franken dotiert ist, würdigt die Jury gemäss ihrer Mitteilung «von Graffenrieds herausragendes, breites literarisches Werk, das durch Originalität und Innovationslust überzeugt». Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 23. November 2022, im Yehudi Menuhin Forum in Bern statt.
Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, bis am 15. Januar 2023
Ausstellung im Kunstmuseum Olten, bis am 6. November 2022
Ausstellung im Kunstmuseum Olten, bis am 6. November 2022
Der am 2. März 1943 in Milwaukee (Wisconsin) geborene US-amerikanische Schriftsteller Peter Francis Straub (Bild) ist am 4. September 2022 in New York City gestorben. Straub wurde vor allem durch seine Horror-Romane bekannt. Wie Stephen King, mit dem er zwei auch in Europa sehr populäre Romane schrieb, zählt er zu den bedeutendsten Vertretern der modernen Phantastik. Straub erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie den Bram Stoker Award, den International Horror Guild Award und 2010 den World Fantasy Award für sein Lebenswerk.
Die diesjährigen Preise des Medienkunstvereins SEHNERV.org gehen an Jannik Giger und Demian Wohler in der Kategorie Videokunst, an Zilla Leutenegger in der Kategorie Projektförderung und an Antonio Ramón Luque sowie Malte Homfeldt in der Kategorie Klimawandel.