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Monat: Mai 2023

10. Mai 2023

KAN­TON ST.GAL­LEN: TAN­JA SCAR­TAZZINI VER­LÄSST DAS AMT FÜR KUL­TUR WIE­DER

Tanja Scartazzini (Bild) übernahm die Leitung des Amtes für Kultur des Kantons St.Gallen am 1. August 2021. «Ihre Tätigkeit war geprägt durch Veränderungen und besondere Herausforderungen», schreibt der Kanton in seiner Medienmitteilung. So habe das Amt für Kultur unter ihrer Leitung die Unterstützungsmassnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie umgesetzt.

10. Mai 2023

DER SCHWEI­ZER KON­ZEPT­KÜNST­LER UND NETZ­WER­KER H.R. FRI­CKER IST GE­STOR­BEN

Der am 9. August 1947 in Zürich geborene Schweizer Künstler und Netzwerker H.R. Fricker (Bild) ist am 6. Mai 2023 in Trogen (Appenzell Ausserrhoden) gestorben. Er war eine prägende Figur in der internationalen Mail-Art-Szene, schuf Land Art, Foto Art, Lichtkunst, Objekte und Umgebungen, gründete Museen, trat als unermüdlicher Vermittler in Aktion und bleibt als charmanter, engagierter Kommunikator kleinster und auch imposant grosser Formate in Erinnerung.

9. Mai 2023

ZUM TOD DER BRA­SI­LIA­NI­SCHEN SÄN­GE­RIN, MU­SI­KE­RIN UND KOM­PO­NIS­TIN RI­TA LEE

Die am 31. Dezember 1947 in São Paulo geborene brasilianische Sängerin, Komponistin und Multiinstrumentalistin Rita Lee Jones (Bild) ist am 8. Mai 2023 ebenda gestorben. Als Mitgründerin der Band Os Mutantes («Die Mutanten») hat sie in der Zeit der brasilianischen Diktatur einen wesentlichen Beitrag zur Musikkultur des Landes geleistet. Rita Lee gab 1988 und 1992 zusammen mit Roberto Carvalho Konzerte am Montreux Jazz Festival.

9. Mai 2023

CHRIS­TOPH ME­RI­AN STIF­TUNG: CLAU­DIO BEC­CA­REL­LI ÜBER­NIMMT DIE LEI­TUNG DER AB­TEI­LUNG KUL­TUR

Die Kommission der Christoph Merian Stiftung Basel (CMS) hat an ihrer Sitzung vom 5. Mai 2023 Claudio Beccarelli (Bild) zum neuen Leiter der Abteilung Kultur und Mitglied der Geschäftsleitung gewählt.

9. Mai 2023

«DAS AR­CHIV DER ZU­KUNFT – LES AR­CHIVES DU FU­TUR»

Die Verwendung künstlicher Intelligenz (KI) in Archiven ist ein Dauerthema: Wie kann, soll, darf bzw. muss KI in der archivarischen Berufspraxis eingesetzt werden? Die Referentinnen und Referenten der Fachtagung des Vereins Schweizerischer Archivarinnen und Archivare vom September 2022 in Bern gaben Antworten auf genau diese Fragen. Für die aktuelle «arbido»-Ausgabe haben sie ihre Beiträge zusammengefasst und für ein breiteres Publikum zugänglich gemacht. «arbido» ist die Schweizer Fachzeitschrift für Archiv, Bibliothek und Dokumentation.

9. Mai 2023

AR­CHI­TEK­TUR­WETT­BE­WER­BE DER STADT ZÜ­RICH: DAS AR­CHIV ALS ZEIT­MA­SCHI­NE

Anfang dieses Jahres wurden an der ETH Zürich rund 150 städtische Wettbewerbe archiviert. Fast wäre das riesige Konvolut verloren gegangen. Tamino Kuny präsentiert auf «hochparterre.ch» eine Chronik der Rettungsaktion und einen Blick in die Zukunft.

9. Mai 2023

BER­NER KUL­TUR­AGEN­DA (BKA) SOLL WEI­TER­HIN ALS PRINT­PRO­DUKT ER­SCHEI­NEN

Die Berner Kulturagenda (BKA) soll es weiterhin als Printprodukt geben. Das haben die Berner KulturveranstalterInnen gestern Montagabend mit einer Zweidrittelsmehrheit entschieden, wie die Co-Präsidentin Carmen Inniger auf Anfrage des Berner Online-Mediums «hauptstadt.be» mitteilte. Die BKA soll ab 2024 von der Mediengruppe Tamedia gedruckt und vertrieben werden. Das heisst, sie wird «Der Bund» und «Berner Zeitung» beigelegt werden. Bisher war sie mit dem «Anzeiger der Region Bern» in die Briefkästen geflattert. Den wird es aber ab 2024 gedruckt nicht mehr geben.

8. Mai 2023

«NACHT – TRÄU­MEN ODER WA­CHEN»

Ausstellung im Museum der Kulturen, Basel, bis am 21. Januar 2024

8. Mai 2023

DIE US-AME­RI­KA­NI­SCHE OPERN­SÄN­GE­RIN GRACE BUM­BRY IST GE­STOR­BEN

Grace Bumbry (Bild), die am 4. Januar 1937 in St.Louis (Missouri) geborene US-amerikanische Opernsängerin (Sopran und Mezzosopran) ist am 7. Mai 2023 in Wien gestorben. Sie studierte an der Boston University, an der Northwestern University in Evanston (Illinois) und von 1955 bis 1958 an der Music Academy of the West in Santa Barbara (Kalifornien). In der internationalen Musikwelt erlangte sie ihren Durchbruch 1961 bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle der Venus in Richard Wagners «Tannhäuser». (*) Als erste dunkelhäutige Sängerin in Bayreuth erhielt sie den zweifelhaften Titel «schwarze Venus». 2009 wurde ihr vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama der Preis Kennedy Center Honors (dt. Kennedy-Preis) des Kennedy Centers in Washington D.C. für ihr Lebenswerk verliehen. Im Rahmen des Österreichischen Musiktheaterpreises 2017 wurde sie mit dem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet.

8. Mai 2023

LE PRIX LIT­TÉ­RAIRE MI­CHEL DEN­TAN À CO­RINNE DE­SAR­ZENS

Corinne Desarzens est la lauréate du Prix Michel Dentan 2023. L’autrice franco-suisse est récompensée pour son livre «Un Noël avec Winston», paru en novembre dernier aux Editions La Baconnière.

8. Mai 2023

JÜRG WIRTH – BAU­ERN, SCHREI­BEN, WIR­TEN

«Focus» Radio SRF 3 von heute Montag, 20.03 Uhr

8. Mai 2023

«MAY YOUR DREAM CO­ME»

Ausstellung Till Langschied, Jennifer Merlyn Scherler, Marius Steiger, Machwerk in der Kunsthalle Palazzo Liestal, bis am 25. Juni 2023

7. Mai 2023

«ANA VU­JIĆ. AN­O­THER SLEE­P­LESS NIGHT»

Ausstellung im Kunstraum Baden, bis am 9. Juli 2023

7. Mai 2023

«RÉ­MI BEN­DER. PER­SPEC­TI­VE DU CREUX»

Ausstellung im Kunsthaus Langenthal, bis am 25. Juni 2023

7. Mai 2023

DIE TSCHE­CHI­SCHE OPERN­SÄN­GE­RIN SOŇA ČER­VENÁ IST GE­STOR­BEN

Die am 9. September 1925 in Prag geborene tschechische Opernsängerin Soňa Červená (Bild) ist am 7. Mai 2023 ebenda gestorben. Sie war auch als Schauspielerin und als Autorin tätig. Von 1958 bis 1962 gehörte sie zum Ensemble der Staatsoper Berlin. Nach ihrer Flucht nach Westdeutschland 1962 wurde sie an der Deutschen Oper Berlin engagiert. Gastspiele führten sie an die Staatsoper Dresden, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Hamburg, zu den Bayreuther Festspielen, den Festspielen von Glyndebourne und den Salzburger Festspielen. Ausserdem trat sie an der San Francisco Opera auf sowie an der Oper Frankfurt am Main und am Théâtre de la Monnaie in Brüssel. Ab 1947 war Červená immer wieder als Film- und Fernsehschauspielerin in tschechischen und deutschsprachigen Produktionen tätig.(*)

7. Mai 2023

ZUM TOD DES DEUTSCH-IS­RAE­LI­SCHEN PIA­NIS­TEN ME­NA­HEM PRESS­LER (BEAUX ARTS TRIO)

Der am 16. Dezember 1923 in Magdeburg als Max Pressler geborene deutsch-israelische Pianist Menahem Pressler (Bild) ist am 6. Mai 2023 in London gestorben. Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 musste Pressler als Jude das Gymnasium verlassen. Nach den Novemberpogromen 1938 floh die Familie 1939 über Triest nach Palästina. Presslers Grosseltern und auch andere Verwandte wurden Opfer des Holocaust. Menahem Pressler war später Gründer des international renommierten Beaux Arts Trios, mit dem er mehr als 50 Schallplattenaufnahmen einspielte, zudem realisierte er als Solokünstler weitere über 30 Aufnahmen. Menahem Pressler galt als der älteste konzertierende Pianist der Welt. 2015 wurde Menahem Pressler im Alter von 91 Jahren mit dem ECHO Klassik in der Kategorie «Würdigung des Lebenswerkes» ausgezeichnet. 2016 spielte er wenige Tage vor seinem 93. Geburtstag in Bremen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen wieder das 23. Klavierkonzert A-Dur (KV 488) von Mozart und wurde mit standing ovations gefeiert.(*)

7. Mai 2023

FÜR SA­RA WIN­TER SAY­ILIR, CO-LEI­TE­RIN DES SCHWEI­ZER STRAS­SEN­MA­GA­ZINS «SUR­PRI­SE»

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 13. Mai 2023, 11.03 Uhr

6. Mai 2023

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE SCHRIFT­STEL­LER, HER­AUS­GE­BER UND LI­TE­RA­TUR­KRI­TI­KER PHIL­IP­PE SOLLERS IST GE­STOR­BEN

Der am 28. November 1936 in Talence (Gironde) geborene französische Schriftsteller, Herausgeber und Literaturkritiker Philippe Sollers (Bild) ist am 5. Mai 2023 in Paris gestorben. Er hat über 80 Werke verfasst. Besonders bekannt wurde sein 1983 erschienener Roman «Femmes».

6. Mai 2023

«POST­CARDS FROM EU­RO­PE – EVA LEIT­OLF»

Ausstellung im Kornhausforum Bern, bis am 30. Juli 2023

6. Mai 2023

DAS AESCHLI­MANN-COR­TI-STI­PEN­DI­UM 2023

Ausstellung im Kunstmuseum Thun, bis am 28. Mai 2023

6. Mai 2023

«SI­MON GFEL­LER UND DAS RA­DIO»

Ausstellung im Museum der Simon Gfeller Stiftung in Heimisbach, bis am 31. Oktober 2023

6. Mai 2023

HA­LUN­KE MIT NEU­EM AL­BUM «DU VER­LIEBSCH DI»

Radio SRF 1, «Swissmade» vom heutigen Samstag, 14.03 Uhr

5. Mai 2023

«FRANZ UND HOH­LER: OL­TEN GRA­TU­LIERT ZUM ACHT­ZIGS­TEN»

Zur Feier des achtzigsten Geburtstags von Franz Hohler ehrt seine Heimatstadt Olten das vielfältige Schaffen des Jubilars ein halbes Jahr lang mit einem bunten Strauss an Ausstellungen und Veranstaltungen (vom 6. Mai bis am 5. November 2023).

5. Mai 2023

STADT AAR­AU MIT NEU­EM KUL­TUR­FÖR­DER­INSTRU­MENT «FAST LA­NE»

Kulturschaffende und Kulturveranstaltende der Stadt Aarau können ab sofort schnell und unbürokratisch städtische Förderbeiträge bis 500 Franken beantragen. Die Kulturförderkommission hat das Förderinstrument «Fast Lane» in Zusammenarbeit mit der städtischen Kulturstelle erarbeitet.

4. Mai 2023

MIT DEM ZKB-SCHIL­LER­PREIS 2023 WER­DEN JU­LIA WE­BER UND HEINZ HEL­LE AUS­GE­ZEICH­NET

Mit dem ZKB-Schillerpreis 2023 werden ausnahmsweise zwei Bücher ausgezeichnet: In «Die Vermengung» schreibt Julia Weber in einer offenen Textform über Mutterschaft und die Vereinbarkeit von Familie und literarischem Schreiben. Heinz Helles Ich-Erzähler im Roman «Wellen» reflektiert Vaterschaft, Geschlechterrollen und das Leben als Schriftsteller. Die autofiktionalen Bücher des Autorenpaars werden zusammen ausgezeichnet, weil sie in enger Verbindung zueinander stehen und aufeinander Bezug nehmen. Daraus ergibt sich eine faszinierende Verdoppelung der Perspektiven auf die dargestellten Figuren und verhandelten Themen. Mit unterschiedlichen Schreibverfahren und je eigenen Tonalitäten finden Julia Weber und Heinz Helle eine literarische Sprache für den Alltag.

4. Mai 2023

DIE ART BA­SEL WÄHLT MAI­KE CRU­SE ZUR DI­REK­TO­RIN DER MES­SE IN BA­SEL

Die Art Basel gibt bekannt, dass Maike Cruse (Bild), derzeit Direktorin des Gallery Weekend Berlin, ab Juli 2023 die neu geschaffene Position der Direktorin der Art Basel in Basel übernehmen wird. In dieser Funktion wird Cruse die Schweizer Ausgabe der Art Basel leiten, das Team in Basel führen und eng mit dem Netzwerk der Messe aus Galerien, Sammlerinnen und Sammlern, Künstlerinnen und Künstlern zusammenarbeiten sowie enge Beziehungen zu den führenden Museen, Institutionen und Kulturpartnern der Stadt pflegen.

4. Mai 2023

STADT ZÜ­RICH: KLEIN­THEA­TER KEL­LER62 UND STOK VER­LIE­REN VOR­AUS­SICHT­LICH IH­RE STÄD­TI­SCHE KUL­TUR­FÖR­DE­RUNG

«Existenzen sind bedroht, Arbeitsplätze gehen verloren», titelt das «ENSEMBLE Magazin»: Die beiden Zürcher Kleintheater Keller62 und STOK verlieren voraussichtlich ihre städtische Kulturförderung. Das kann das Ende für diese Bühnen bedeuten. Das «ENSEMBLE Magazin» hat mit dem Leiter des Keller62, Lubosch Held-Hrdina (Bild), gesprochen. Er ist neben seiner leitenden Funktion am Theater auch als Regisseur, Autor, Übersetzer, Coach, Workshopleiter und Trainer tätig und setzt sich gezielt für den Erhalt der beiden Spielorte ein. Held-Hrdina ist davon überzeugt, dass genau solche Kleinsttheater den eigentlichen Charme der Stadt Zürich ausmachen.

4. Mai 2023

SRF: LIS BOR­NER, CHE­FE­DAK­TO­RIN AU­DIO, GEHT IN FRÜH­PEN­SI­ON

Seit über 30 Jahren hat sie die Chefredaktion Audio massgeblich mitgestaltet, die letzten zwölf Jahre als Chefredaktorin und Geschäftsleitungsmitglied. Nun hat sich Lis Borner (Bild) entschieden, in Frühpension zu gehen. Die Aufgaben als Chefredaktorin Audio gibt sie per Ende Oktober 2023 ab. Darüber hinaus wird sie noch die anstehende Aktualisierung der Publizistischen Leitlinien verantworten.

3. Mai 2023

SCHWEI­ZER AK­TI­ONS­PLAN FÜR DIE SI­CHER­HEIT VON ME­DI­EN­SCHAF­FEN­DEN

Auch in der Schweiz nehmen Drohungen und Gewalt gegen Medienschaffende zu. Ein von der Medienbranche und dem Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) gemeinsam verfasster nationaler Aktionsplan für die Sicherheit von Medienschaffenden will dieser Entwicklung Einhalt gebieten. Verschiedene Massnahmen sollen das öffentliche Bewusstsein für die Thematik schärfen sowie Gesellschaft und Politik für die Herausforderungen und die Bedeutung der Medien sensibilisieren. Der Aktionsplan wurde am 3. Mai 2023, am internationalen Tag der Pressefreiheit, präsentiert.

3. Mai 2023

RSF ZUR PRES­SE­FREI­HEIT: «IN SIE­BEN VON ZEHN LÄN­DERN IST DAS UM­FELD FÜR DEN JOUR­NA­LIS­MUS PRO­BLE­MA­TISCH BIS SCHLECHT»

Die 21. Ausgabe der Rangliste der Pressefreiheit, die jährlich von Reporter ohne Grenzen (RSF) erstellt wird, beleuchtet die grossen und oft radikalen Veränderungen in Verbindung mit politischen, sozialen und technologischen Umbrüchen. Die am Welttag der Pressefreiheit (3. Mai) veröffentlichte Rangliste der Pressefreiheit 2023 bewertet das Umfeld für den Journalismus in 180 Ländern und Gebieten. Das Resultat: Die Situation ist in 31 Ländern «sehr ernst», in 42 «schwierig», in 55 Ländern gibt es «erkennbare Probleme» und in 52 Ländern ist die Situation «gut» oder «ziemlich gut». Mit anderen Worten: «In sieben von zehn Ländern ist das Umfeld für den Journalismus problematisch bis schlecht, und nur in drei von zehn Ländern ist es zufriedenstellend bis gut.», wie RSF schreibt.

3. Mai 2023

DI­REK­TO­RIN KA­BELO MALAT­SIE VER­LÄSST DIE KUNST­HAL­LE BERN BE­REITS WIE­DER

Der Vorstand der Kunsthalle Bern teilt am Mittwoch mit, dass die amtierende Direktorin, Kabelo Malatsie (Bild), «entschieden hat, ihr Engagement nach knapp zwei Jahren per 31.12.2023 nicht weiterzuführen.»

2. Mai 2023

ZUM THE­MA BE­DIN­GUNGS­LO­SES GRUND­EIN­KOM­MEN: STEF STAUF­FER GE­WINNT DEN 17. «BUND»-ES­SAY-PREIS

Mit ihrem Essay «Iieu du» hat Stef Stauffer (Bild) den mit 5’000 Franken dotierten ersten Preis im Wettbewerb gewonnen; die 2’500 Franken für den zweiten Preis gingen an Luka Peters und die 1’500 für den dritten an Michael Sienhold. Die Drei durften am Dienstagabend anlässlich der «Bund»-Essay-Preisverleihung ihre Essays vor Publikum in der Berner Dampfzentrale vorlesen. Sie hatten einen Essay zum bedingungslosen Grundeinkommen verfasst und wurden aus 72 Texten ausgewählt.

2. Mai 2023

ZUM TOD DES KA­NA­DI­SCHEN SÄN­GERS UND SONG­WRI­TERS GOR­DON LIGHT­FOOT

Der am 17. November 1938 in Orillia (Ontario) geborene kanadische Folk- und Coutrysänger und Songwriter Gordon Lightfoot (Bild) ist am 1. Mai 2023 in Toronto gestorben. Lightfoot, der in den 1960er-Jahren bereits einige Soloschallplatten aufgenommen hatte, war zunächst als Songwriter (unter anderem für George Hamilton IV. oder Peter, Paul and Mary) erfolgreich. Auch Elvis Presley coverte immer wieder Songs von Lightfoot, beispielsweise «That’s What You Get for Lovin’ Me» oder «Early Mornin’ Rain». Letztgenannten Song nahmen auch Bob Dylan und Paul Weller auf. Lightfoots erster eigener internationaler Hit war 1970 der Titel «If You Could Read My Mind». 2006 erlangte der Song nochmals Aufmerksamkeit in der gefühlvollen Interpretation von Johnny Cash, der ihn kurz vor seinem Tod für sein letztes Album aufgenommen hatte. 1986 wurde Lightfoot in die Canadian Music Hall of Fame aufgenommen. Die Laudatio hielt Bob Dylan.(*)

1. Mai 2023

DER SCHWEI­ZER GOLD­SCHMIED OTH­MAR ZSCHA­LER IST GE­STOR­BEN

Der am 2. Oktober 1930 in Chur geborene Schweizer Goldschmied Othmar Zschaler (Bild) ist am 16. April 2023 gestorben, wie wir jetzt erfahren. Sein Atelier befand sich während vielen Jahren an der Kramgasse in Bern. Der international bekannte vielseitige Schmuckgestalter erhielt 1957, 1958 und 1959 das Eidgenössische Stipendium für angewandte Kunst und 1967 den Bayerischen Staatspreis. Im Jahr 2010 wurde Zschaler von der Bernischen Stiftung für angewandte Kunst und Gestaltung nach Hans Eichenberger (2007), Adrian Frutiger (2008) und dem Büro Destruct (2009) mit dem Berner Design Preis geehrt. Von 1977 bis 1984 war Zschaler Mitglied der Eidgenössischen Kommission für angewandte Kunst.

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