Fri Art Kunsthalle Fribourg-Freiburg fête un double anniversaire: 40 ans d’expositions et d’événements et 30 ans dans son bâtiment aux Petites-Rames 22. Au travers d’une multitude de formats qui relient l’histoire au présent, le jubilé est l’occasion de célébrer un lieu d’art à la tradition provoquante et expérimentale.
Der am 3. Juli 1942 in Lackawanna (New York) geborene US-amerikanische Jazz-Organist und Komponist Dr. Lonnie Smith (Bild) ist am 28. September 2021 in Fort Lauderdale (Florida) gestorben. Seine Zusammenarbeit mit KünstlerInnen wie George Benson, Lou Donaldson, Lee Morgan, King Curtis, Joe Lovano, Dizzy Gillespie, Ron Carter, Gladys Knight, Dionne Warwick, Etta James und Iggy Pop brachte ihn auch international ins Rampenlicht. Unter seinem Namen veröffentlichte er über 30 Alben. Dr. Lonnie Smith ist ein Künstlername. Den «Doktortitel» erhielt Smith angeblich von seinen Mitmusikern für seine virtuosen Fähigkeiten an der Orgel. Er selbst antwortete auf die Frage, warum er als «Dr.» auftrete (und auch, warum er bei seinen Auftritten stets einen Turban trage): «No particular reason» (dt. «kein bestimmter Grund»).*
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia startet im Rahmen des Schwerpunkts «Kunst, Wissenschaft und Technologie» ihren ersten Podcast: In sieben Episoden zu einem spezifischen Thema unterhalten sich jeweils eine Kunstschaffende oder ein Kunstschaffender und eine Forscherin oder ein Forscher über ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit und die damit verbundenen Herausforderungen. Die eingeladenen Gäste stammen aus den Regionen des internationalen Netzwerks von Pro Helvetia. Der englischsprachige Podcast richtet sich an ein globales Publikum.
Estefania Miranda (Bild) hat das Bern Ballett in den letzten Jahren kontinuierlich aufgebaut. Sie hat die Sparte zu einem Publikumsmagneten gemacht – nicht nur regional, sondern auch national und international. Nun tritt die Bern-Ballett-Direktorin aus gesundheitlichen Gründen per Ende Jahr von ihrem Posten zurück, wie Bühnen Bern mitteilt.
Der «Alpenhof», das Kultur- und Gasthaus in Oberegg (AI), wird ab nächstem Jahr von einem gastronomisch erfahrenen Duo aus Luzern geführt: «Laura Röösli und Dominic Chenaux planen ein offenes und lokal verankertes Haus für Gäste und für Kultur», berichtet das Ostschweizer Kulturmagazin «saiten.ch»).
Der Regierungsrat ehrt Irena Brežná (Bild) mit dem Kulturpreis des Kantons Basel-Stadt für ihr literarisches und journalistisches Werk sowie für ihr Engagement zugunsten der Menschenrechte. Mit dem Kulturförderpreis, der ergänzend zum etablierten Kulturpreis ein kulturpolitisches Signal für junge kulturelle Initiativen setzen soll, zeichnet die Abteilung Kultur Basel-Stadt den Performancekünstler Steven Schoch aus.
Der am 24. Dezember 1956 geborene Schweizer Bluesgitarrist und -sänger Cla Nett (Bild) ist am 27. September 2021 gestorben. Als Gründer der Lazy Poker Blues Band prägte er zusammen mit Sänger Roli Frei die Schweizer Bluesszene ab 1975 ganz entscheidend. Als Jurist engagierte sich Cla Nett politisch und rechtlich für die Sache der Schweizer MusikerInnen: In den Funktionen als Geschäftsführer der Schweizerischen Interpretengesellschaft (SIG) und Vorstandsmitglied von Swissperform und auch darüber hinaus. Er war langjähriges Jurymitglied beim Prix Walo. Im Jahr 2004 gewann Cla Nett den Swiss Blues Award.
Der am 21. April 1941 in Bradenton (Florida) geborene US-amerikanische Saxofonist, Komponist und Arrangeur Alfred «Pee Wee» Ellis (Bild) ist am 24. September 2021 gestorben. Bekannt wurde er u.a. durch seine Zusammenarbeit mit James Brown, Esther Phillips, Van Morrison, Blood Sweat & Tears, Roberta Flack, George Benson und Maceo Parker.
Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR ist offizielle Medienpartnerin der ersten Ausgabe des Literaturfestivals «Lettere dalla Svizzera alla Valposchiavo» (Briefe der Schweiz an das Puschlav). Vom 1. bis 3. Oktober 2021 stehen in Poschiavo, Graubünden, die Schweizer Literatur, der Austausch mit und zwischen AutorInnen und die Mehrsprachigkeit der Schweiz im Zentrum.
Die 22jährige belgische Sängerin und Komponistin Meskerem Mees (Bild) hat den Nachwuchswettbewerb Montreux-Jazz-Talent-Award 2021 mit einstimmigen Entscheiden von Fach- und Publikumsjurys sowie des Artists Committee (Yaron Herman, Anne Paceo, Shabaka Hutchings und Michael League) gewonnen. Mit dem Preis ist ein einwöchiger Künstleraufenthalt in La Becque am Genfersee und ein Auftritt an der Montreux-Jazz-Academy vom 27. bis 30. Oktober 2021 verbunden.
Das Innerschweizer Online-Magazin «zentralplus.ch» berichtet: «Die Stadt Luzern verlangt vom Kunstmuseum, dem Verkehrshaus und dem Luzerner Theater, dass sie die Löhne der KadermitarbeiterInnen offenlegen. Zudem sollen die grossen Kulturbetriebe ein transparentes Lohnsystem für alle MitarbeiterInnen entwickeln.»
Michel Hueter, Raphael Rossel und Urs Stampfli treten per Ende 2021 ab und geben die Geschäftsleitung des Design Preises Schweiz weiter. Mit Benjamin Moser, einem gebürtigen Langenthaler, Debora Biffi und Thomas Walliser tritt eine neue Generation an, «die Geschicke des Preises zu lenken und ihn in die nächste Ära zu führen», wie es in einer Mitteilung des Design Preises Schweiz heisst.
Radio «SRF Musikwelle» feiert seinen 25. Geburtstag. Zum Jubiläum gibt es im Rahmen einer Spezialwoche gemäss SRF-Medienmitteilung noch bis am 1. Oktober 2021 «die schönsten Versprecher», «prominente Geburtstagswünsche» und eine zweistündige Livesendung zu hören.
Am Freitag, 24. September 2021, vergab SONART – Musikschaffende Schweiz zum vierten (und letzten) Mal den #SwissMusicOnAir-Award und er ehrte damit das Freiburger Privatradio «RadioFr.» Freiburg für dessen «grosses Engagement in Sachen Schweizer Musik».
Am vergangenen Dienstag ist der Schweizer Architekt, Möbelkonstrukteur, Innenarchitekt, Designer und Hochschullehrer Robert Haussmann (Bild) in Zürich gestorben, wie sein Sohn Florian Haussmann der Nachrichtenagentur «Keystone-SDA» am Montag mitteilte. Der am 23. Oktober 1931 in Zürich Geborene war verheiratet mit der Architektin und Designerin Trix Haussmann-Högl; zusammen waren sie als Robert & Trix Haussmann und mit ihrer «Allgemeinen Entwurfsanstalt» weitherum bekannt. Im Jahr 2013 erhielt das Paar den Schweizer Grand Prix Design. Zu ihren wichtigsten Arbeiten gehören der Innenausbau der Zürcher «Kronenhalle»-Bar, die Einkaufspassage «Galleria» in Hamburg, die Bahnhofspassage Zürich sowie Möbelentwürfe für verschiedene internationale Firmen.
Der am 7. Februar 1949 in Peckham (London) geborene britische Sänger und Bassist Alan Lancaster, Mitgründer der Rockgruppe Status Quo, ist am 26. September 2021 in Sydney gestorben. Er war von 1965 bis 1985 Mitglied der britischen Erfolgsband.
Isabelle Chassot (Bild), die derzeitige Direktorin des Bundesamts für Kultur (BAK), wurde an diesem Sonntag zur neuen Freiburger Ständerätin ins Bundeshaus gewählt. Das heisst, dass sich das BAK demnächst auf die Suche nach einer Nachfolge für die 1965 geborene Freiburger Anwältin und Mitte-Berufspolitikerin machen muss. Chassot war im Mai 2013 vom Bundesrat als Nachfolgerin von Jean-Frédéric Jauslin zur BAK-Direktorin auserkoren worden.
Erfahrene Jodlerinnen und Jodler in der Region rund um den Alpstein verfügen über ein beeindruckendes Repertoire an Melodien, die sie klar unterscheiden, einzeln benennen und jederzeit abrufen können. Wie schaffen sie das? Dieser Frage gingen das Roothuus Gonten (Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik) und die Hochschule Luzern in einer musikkognitiven Studie nach, bei der 3’500 Naturjodelteile untersucht und aktive Jodlerinnen und Jodler befragt wurden. Die Resultate des Projektes, das vom Schweizerischen Nationalfonds SNF unterstützt wurde, sind in Form des Buches «Jodeln im Kopf» (Chronos Verlag) und des gleichnamigen Dokumentarfilms erschienen.
Am Freitag, 24. September 2021, verlieh die Henning-Kaufmann-Stiftung in Wittgenstein den mit 5’000 Euro dotierten Deutschen Sprachpreis dem Schweizer Romanautor und Übersetzer Ralph Dutli (Bild). Der Germanist Michael Knoche würdigte den 66jährigen Dutli in seiner Laudatio im Alten Rathaus der Lutherstadt als Sprechkunstvirtuosen, dessen Werke eigentlich alles Hörbücher seien. Preisträger Dutli sagte in seiner Dankesrede, die Henning-Kaufmann-Stiftung habe sich zwar die Pflege der Reinheit der deutschen Sprache zur Aufgabe gemacht, er selbst pflege aber auch die «Unreinheit» der Sprache, wenn er diese dröhnen und knarzen lasse. Poesie entstehe im Mund.
Ein Hof, eine Familie – und viele Herausforderungen: Die neue SRF-Serie «Neumatt» startet am Sonntagabend, 26. September um 20.05 Uhr auf SRF 1. Für Ungeduldige und Binge-Watcher steht sie ab Samstagabend auf der SRG-Streamingplattform Play Suisse bereits zur Verfügung.
Der Berufsverband Schweizer Syndikat Film und Video (SSFV) hat am 24. September 2021 im Rahmen des Zurich Film Festivals (ZFF) die Ergebnisse seiner Studie zur Einkommenssituation von Film-SchauspielerInnen in der Deutschschweiz (2021) präsentiert und Leitlinien für ein zukünftiges Richtgagen-Modell vorgestellt. Die Präsentation der SSFV-Umfrage zeigte u.a. Tagesgagen weit unter den Empfehlungen, erschreckend tiefe Berufseinkommen, einen Gender-Pay-Gap von 23%, nur selten eine gesicherte Altersvorsorge.
In einem ausgesprochen lesenswerten Beitrag auf dem Online-Informationsportal «infosperber.ch» schreibt der 1964 in Bern geborene und in Basel lebende freie Autor, initiative Kulturaktivist und kritische Medienbeobachter Guy Krneta (Bild): «Die Finanzierungskrise der Medien hat verheerende Folgen für die Kultur.» Und er fragt: «Helfen da Stiftungen und öffentliche Kulturförderung?».
Das Kunsthaus Zürich meldet: «Das Kunsthaus Zürich und die Zürcher Kunstgesellschaft sind bestürzt über den Tod ihrer Präsidentin Anne Keller Dubach (Bild). Vor zwei Wochen musste sich Anne Keller Dubach aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend von ihren Aufgaben zurückziehen. Am 22. September 2021 ist sie sehr unerwartet im Alter von 65 Jahren an einem aggressiven Krebsleiden verstorben.»
Der Fachhochschulrat der Hochschule Luzern hat Jacqueline Holzer (Bild) zur neuen Direktorin des Departements Design & Kunst gewählt. Sie tritt am 1. März 2022 die Nachfolge von Gabriela Christen an.
Vom 28. September bis am 9. Oktober 2021 findet das 16. internationale Animationsfilmfestival Animatou in Genf statt. Neben dem internationalen und dem Schweizer Wettbewerb gibt es Kinderfilmprogramme, lange Animationsfilme, Kurzfilme hors concours und zwei Programme zu «100 Jahren Animationsfilm Schweiz» zu sehen.
Die Schweizer Taskforce Culture unterstützt die Forderung vieler Branchen und der Mehrheit der politischen Parteien, dass die Kosten für Tests zum Erlangen eines Covid-Zertifikats weiterhin vom Staat übernommen werden müssen. «Ein niederschwelliger Zugang zu Tests und Impfungen sowohl in zeitlicher, sprachlicher, örtlicher wie auch finanzieller Hinsicht ist eine wesentliche Forderung des Kultursektors, der von einer Normalisierung noch weit entfernt ist.», betont die Taskforce Culture.
Der mit CHF 10’000 dotierte «Prix Pathé» zeichnet besondere journalistische Arbeiten im Bereich des Filmschaffens aus. Der Preis wird von Pathé Schweiz und Pathé Films AG gestiftet und im Rahmen des 17. Zurich Film Festivals (ZFF) erneut verliehen. Dieses Jahr geht der «Prix Pathé» an den «WOZ»-Kulturredaktor Florian Keller (Bild) für dessen Artikel über den Film «Nemesis» von Thomas Imbach.
Die Stadt Zürich hat zum 18. Mal die besten Bauten der Stadt (Periode 2016–2020) ausgezeichnet. Bis am 30. Oktober 2021 sind die ausgewählten Objekte im Architekturforum an der Zollstrasse in Zürich zu sehen. Es ist die erste Ausstellung in den neuen Räumlichkeiten des Architekturforums.
Der am 21. März 1956 in Sheffield (Yorkshire) geborene britische Musiker, Komponist und Musikproduzent Richard H. Kirk ist am 21. September 2021 gestorben. Besonders bekannt wurde er als Mitglied der einflussreichen Industrial-Band Cabaret Voltaire (benannt nach dem Zürcher Dadaisten-Treffpunkt), die u.a. Depeche Mode als Vorbild gedient haben soll. Von den 1980er-Jahren bis zu seinem Tod war Richard H. Kirk vor allem als Solo-Künstler aktiv.
Die Stadt Thun ehrt die Autorin Franziska Streun (Bild) mit dem Literaturpreis, den Liedermacher Peter Sarbach mit dem Musikpreis und den Circus Harlekin mit dem «Kulturstreuer». Einen Kulturförderpreis erhält der Musiker David Friedli. Die öffentliche Preisverleihung findet am 11. November 2021 im Kultur- und Kongresszentrum KKThun statt. Am Anlass werden auch die letztjährigen Preisträgerinnen und Preisträger geehrt.
Linus Schöpfer (Bild) wechselt nach zehn Jahren beim «Tages-Anzeiger» auf April 2022 an die Zürcher Falkenstrasse, wo er als Kulturredaktor für die «NZZ am Sonntag» schreiben wird.
Christian Kracht (Bild) hat die Trägerschaft des Schweizer Buchpreises darüber informiert, dass er sein Buch «Eurotrash» von der Nominationsliste zurückzieht. Im Brief an die Trägerschaft und die Jury begründet er seinen Schritt damit, dass er den Schweizer Buchpreis bereits 2016 gewonnen habe und mit seinem Rückzug «den anderen nominierten SchriftstellerInnen eine bessere Chance auf den Preis geben» möchte. Ferner möchte er «der Diskussion über die Förderung meines Werkes, wie sie bisweilen in einigen Schweizer Medien betrieben wird, nicht weiteren Stoff liefern.» Heute wird ebenfalls bekannt, dass Krachts «Eurotrash» auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises steht.
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