«TIERE – FREMDE UND FREUNDE»
Winterausstellung der Stiftsbibliothek St.Gallen, vom 24. November 2021 bis am 6. März 2022
Winterausstellung der Stiftsbibliothek St.Gallen, vom 24. November 2021 bis am 6. März 2022
Die Ausstellung «Queer – Vielfalt ist unsere Natur» des Naturhistorischen Museums Bern erhält den Prix Expo 2021 der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz. «Geschickt spannen die Ausstellungsmacherinnen und -macher den Bogen zwischen Natur und Gesellschaft und ziehen die Besuchenden in eine Feier der Vielfalt der Geschlechter, bei der es viel zu entdecken gibt», heisst es in der Begründung.
Le Prix Jan Michalski de littérature 2021 est décerné à Memorial International, Alena Kozlova, Nikolai Mikhailov, Irina Ostrovskaya et Irina Scherbakova pour l’ouvrage collectif «Знак не сотрется. Судьбы остарбайтеров в письмах, воспоминаниях и устных рассказах» (Мемориа́л, 2016), traduit du russe en anglais par Georgia Thomson, sous le titre «OST: Letters, Memoirs and Stories from ‚Ostarbeiter‘ in Nazi Germany» (Granta, 2021).
Das Zentrum für künstlerische Nachlässe (ZKN) in Zürich hat für seine Interviewreihe «Nachlassgespräche» mit alt Bundesrat Christoph Blocher (81, Bild) über die Zukunft seiner Kunstsammlung gesprochen. Dabei hat das ZKN nicht nur erfahren, was mit ihr geschehen soll, sondern auch was nicht, und aus welchen Gründen. Die Fragen an Blocher stellten ZKN-Präsident Florian Schmidt-Gabain und die Juristin und Journalistin Nadja Fischer.
Der Nationale Kulturdialog* stellt fest, «dass sich die seit März 2020 geltenden Covid-Unterstützungsmassnahmen im Kulturbereich bewährt haben». Bisher wurden insgesamt über 23’000 Gesuche gutheissen und 420 Millionen Franken ausgerichtet. «Ziel ist, die kulturelle Vielfalt der Schweiz zu erhalten», heisst es in der heutigen Medienmitteilung.
Radio SRF 2 Kultur, heute Dienstag, 20.03 Uhr
Ausstellung im Kornhausforum Bern sowie im öffentlichen Stadtraum Bern, bis am 30. Januar 2022
Robert Bly (Bild), der am 23. Dezember 1926 in Madison (Minnesota) geborene US-amerikanische Dichter, Schriftsteller, Essayist, Antikriegs-Aktivist und Protagonist der amerikanischen Männerbewegung, ist am 21. November 2021 gestorben. Er publizierte mehr als 40 Bücher mit Lyrik, fungierte als Herausgeber von vielen anderen Werken und besorgte Übersetzungen von vielen Sprachen – wie Norwegisch, Deutsch, Spanisch und anderen – ins Englische. Bly galt als einer der bedeutendsten amerikanischen Dichter der letzten fünfzig Jahre. Bekannt wurde Bly aber auch in Europa vor allem mit seinem Buch «Eisenhans: Ein Buch über Männer», in dem er das gleichnamige Märchen der Brüder Grimm psychologisch analysiert und Wege für Männer zum Umgang mit ihrer Männlichkeit aufzeigt. 1987 wurde Bly in die American Academy of Arts and Letters und 2015 in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.*
Kultur Stadt Bern sucht per Januar 2022 neue Mitglieder für die Theater- und Tanzkommission (drei Mitglieder), für die Literaturkommission (drei Mitglieder) sowie für die Musikkommission (zwei Mitglieder).
Die Demotape Clinic von m4music, dem Popmusikfestival des Migros-Kulturprozents, sucht jedes Jahr die besten Schweizer Nachwuchssongs. Die 60 überzeugendsten Demos, aufgeteilt in die vier Kategorien Pop, Rock, Lyrics & Beats und Electronic, werden am Festival in Zürich durch eine Jury aus Musikprofis bewertet.
Ab März 2022 kommt es auf der SRF-TV-Inlandkorrespondentenstelle in Chur zu einem Jobsharing: Livia Baettig und Claudio Spescha (Bild) folgen auf Simona Caminada, die als Auslandkorrespondentin nach Rom wechselt.
Die Dreharbeiten des neuen SRF-Krimis aus Basel sind gestartet. Die Krimiserie handelt von einem Ex-Polizisten, der eine improvisierte Detektivschule gründet und seinen Schülerinnen und Schülern echte Fälle zu lösen gibt. Regisseur Michael Steiner inszeniert die Serie von Autorin Simone Schmid.
Radio SRF 2 Kultur, «Literaturfenster» vom heutigen Montag, 9.03 Uhr
Ausstellung im Museum im Bellpark, Kriens, bis am 27. Februar 2022
Wie kann Design dazu genutzt werden, die grossen sozialen und ökologischen Herausforderungen der Zeit anzugehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Masters Eco-Social Design der Hochschule Luzern (HSLU). Das neue Studium startet 2022 und wird am 26. November 2021 an den Info-Tagen Design & Kunst vorgestellt. Ebenfalls 2022 führt die HSLU die Weiterbildung CAS Green Consultant im Film-Business ein.
Das neue SRF-Kids-Hörspiel «Doppelhas Gwundernas» nimmt Kinder und die ganze Familie mit ins Blaue Wunderland. Erzählt werden die sieben Folgen von Linard Bardill (Bild). Ausstrahlung: Sonntags, ab 21. November 2021, 19.03 Uhr, Radio SRF 1
Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 27. November 2021, 11.03 Uhr
Der 1940 in Houston (Texas) geborene US-amerikanische Konzeptkünstler, Schriftsteller und Polit-Aktivist Jimmie Durham (Bild) ist am 17. November 2021 in Berlin gestorben. 2019 erhielt Durham von der Biennale di Venezia den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk. Durham begann seine künstlerischen Aktivitäten um 1960 während der Zeit der Bürgerrechtsbewegung. Von 1968 bis 1973 studierte Durham Kunst an der École des Beaux-Arts in Genf. Das Studium beendete er mit dem Bachelor of Fine Arts. Von 1973 bis 1980 übernahm Durham politische Ämter im American Indian Movement (AIM) und im International Indian Treaty Council (IITC), zu dessen Mitbegründern er 1974 gehörte.*
Der am 5. Oktober 1935 in Wien geborene österreichisch-kanadische Schriftsteller, Musiker, Aktionskünstler, Kybernetiker, Sprachtheoretiker und Gastronom Oswald Wiener (Bild) ist am 18. November 2021 ebenda gestorben. Oswald Wiener wird häufig als das theoretische Haupt der sogenannten «Wiener Gruppe» (1954–1964) bezeichnet. Er übte grossen Einfluss auf viele zeitgenössische DenkerInnen, AutorInnen und KünstlerInnen aus. Im Jahr 1989 erhielt Wiener den Grossen Österreichischen Staatspreis für Literatur.
Philippe Bischof (Bild), Direktor von Pro Helvetia, äussert sich in einem Corona-Newsletter zum Zustand der Kulturszene und er umreisst Ziele und Vorgehensweisen der Schweizer Kulturstiftung: «Gerade nimmt die vierte Welle volle Fahrt auf, und in vielen unserer kulturellen Partnerländer ist die Covid-Situation instabil. Das macht den internationalen Austausch weiterhin schwierig und zieht die überaus prekäre Situation vieler Kulturschaffenden in die Länge. Zunehmend können Projekte nicht umgesetzt werden, weil das öffentliche Leben wieder so sehr eingeschränkt wird, dass Veranstaltende zögern, neue Verpflichtungen einzugehen. Was wir also für den Kultursektor brauchen, auf unbestimmte Zeit: Durchhaltevermögen, Geduld und Unterstützung. Denn all dies ist notwendig, damit am Ende der Pandemie keine kulturelle Wüste entsteht.»
Das Team des geplanten Berner Online-Mediums «Hauptstadt» schreibt in seinem Projekt-Newsletter vom Donnerstagabend: «Heute Nachmittag ist unser einmonatiges Crowdfunding zu Ende gegangen. Jener Markttest, der zeigen sollte, ob ein unabhängiges, professionelles, von LeserInnen finanziertes Online-Portal von Bern für Bern überhaupt auf Nachfrage und Zahlungsbereitschaft stösst.» Und ja: Das Resultat ist sehr erfreulich ausgefallen.
Der 1954 geborene Schweizer Historiker und Journalist Martin Alioth (Bild) ist am 18. November 2021 gestorben. Einer breiten Deutschschweizer Öffentlichkeit ist er als langjähriger Grossbritannien- und Irland-Korrespondent von Radio DRS bzw. SRF in bester Erinnerung. Anfang April 2020 ging er als Korrespondent von Radio SRF in Pension. Von 2003 bis 2018 schrieb er für die «NZZ am Sonntag». Martin Alioth lebte in der Nähe von Dublin (Irland).
Die SBB/CFF/FFS schreibt in einer Mitteilung auf ihrer Webseite: «Die SBB muss wegen der Coronakrise alle Sparmöglichkeiten prüfen. Mit der Einstellung des Reisemagazins ‚via‘ spart die SBB in den nächsten drei Jahren rund 1,35 Millionen Franken. Die letzte Ausgabe erscheint im kommenden März.»
Die Jury des Helmut-Schmidt-Journalistenpreises hat aus 240 Einreichungen die Preisträgerinnen und Preisträger 2021 ermittelt. Der Preis für herausragende publizistische Leistungen im Wirtschafts- und Finanzjournalismus wird seit 1996 von der ING Deutschland gestiftet und ist mit insgesamt 30’000 Euro dotiert. Die Preisverleihung zum 26. Helmut Schmidt Journalistenpreis fand am 18. November 2021 im Literaturhaus in Frankfurt am Main statt. Ausgezeichnet wurden:
Elisa Shua Dusapin reçoit le National Book Award: L’écrivaine jurassienne a reçu l’un des plus importants prix du monde anglo-saxon dans la catégorie «littérature traduite» pour son roman «Hiver à Sokcho» (Zoé, 2016). Elisa Shua Dusapin est la première Suissesse à recevoir ce prix.
Radio SRF 1, heute Freitag, 20.03 Uhr
Nach 20 Jahren in verschiedenen Funktionen bei SRF hat sich Isabelle Jacobi (Bild), aktuell Radio-Korrespondentin in Washington, dazu entschieden, bei Tamedia eine neue Herausforderung anzunehmen. Sie wird Chefredaktorin von «Der Bund» und Mitglied der Chefredaktion «BZ/Bund».
Die geplante Online-Cartoon- und Satire-Plattform «Petarde.ch» hat’s offenbar geschafft: «Die Hürde von 120’000 Franken wurde 10 Tage vor Ende des Crowdfundings mit Überschallgeschwindigkeit überflogen! Vielen Dank jeder und jedem, die/der für uns gespendet, gesprochen, genervt, gepostet und geweibelt hat! ‚Ihr seid grossartig!», schreiben die InitiatInnen.
Der am 11. August 1985 in Chicago geborene US-amerikanische Rapper und Musikverleger Young Dolph (Bild) wurde am 17. November 2021 in seiner Heimatstadt Memphis beim Verlassen einer Bäckerei erschossen. Alle Veröffentlichungen Dolphs erschienen über sein eigenes Independent-Label «Paper Route Empire». Er hat mit vielen anderen Künstlern zusammengearbeitet, darunter 2 Chainz, Metro Boomin und Rick Ross. Drei seiner Alben schafften es in die Top Ten der Billboard 200; «Rich Slave» aus dem Jahr 2020 landete auf Platz vier.
«Pfuschi, Oskar Weiss, Max Spring: Zwischen Malerei und Cartoon», Ausstellung in der Galerie Komische Kunst, Spitalackerstrasse 74, 3013 Bern: bis am 5. Dezember 2021, donnerstags, freitags, samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr
Ausstellung im Kunsthaus Baselland, bis am 21. November 2021
Ausstellung im Schweizerischen Architekturmusem S AM Basel, vom 20. November 2021 bis am 24. November 2022 – Vernissage: 19. November 2021, 19 Uhr
Ab September 2022 berichtet Maren Peters (Bild) als Korrespondentin für Radio SRF und News Digital aus Indien. Sie folgt auf Thomas Gutersohn, der nach sechs Jahren auf dem Subkontinent eine andere Funktion bei Radio SRF übernehmen wird.
Zwischen Leistungsdruck und persönlicher Erfüllung: Professionelle Musikerinnen und Musiker gehen für ihre Tätigkeit in einem stark kompetitiven Feld physisch und psychisch oft an ihre Grenzen und darüber hinaus. Ein Projekt der Hochschule Luzern (HSLU) sucht nach Lösungsansätzen für eine nachhaltigere Karriere.
Christoph Trummer, der Leiter der politischen Projekte und der ehemalige Präsident der Musikschaffenden Schweiz, gibt seine Anstellung auf Ende März 2022 ab. Er wird aber als Vorstandsmitglied im Verband SONART bleiben und so die politische Arbeit des Verbandes weiter begleiten. Die politischen Projekte werden danach neu von Nina Rindlisbacher (Bild) betreut.
Ausstellung im Museum Tinguely Basel, vom 17. November 2021 bis am 13. März 2022
Ausstellung im Kunstmuseum Basel, Zwischengeschoss Hauptbau, bis am 6. März 2022