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Monat: Januar 2024

12. Januar 2024

DIE SCHWEI­ZER SCHRIFT­STEL­LE­RIN JU­LIA WE­BER ER­HÄLT DEN ALE­MAN­NI­SCHEN LI­TE­RA­TUR­PREIS 2024 DER DEUT­SCHEN STADT WALDS­HUT-TI­EN­GEN

Der Alemannische Literaturpreis 2024 der deutschen Stadt Waldshut-Tiengen geht an die Schweizer Schriftstellerin Julia Weber. Sie erhält den mit 10’000 Euro dotierten Preis für ihren Roman «Die Vermengung» (Limmat Verlag Zürich, 2022) Die vierköpfige Fachjury würdigt damit «ein Kunststück der Einfühlung», das «überzeugend in der Form, so poetisch wie genau in der Sprache» sei. Der Preis wird von der Grossen Kreisstadt Waldshut-Tiengen, dem «Südkurier» Medienhaus und der Sparkasse Hochrhein gestiftet. Der Festakt zur offiziellen Preisverleihung findet am Freitag, 26. April 2024, in Waldshut-Tiengen statt.

12. Januar 2024

BFS-FILM- UND KI­NO­STA­TIS­TIK: NEUE ZAH­LEN ZUM SCHWEI­ZER KI­NO­JAHR 2023

Gemäss den provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) registrierten die Schweizer Kinos im Jahr 2023 über 10 Millionen Eintritte – so viele wie seit Beginn der Covid-19-Pandemie nicht mehr. Im Vergleich zu 2022 ist die Zahl der Kinoeintritte um 20 Prozent angestiegen und lag damit nur noch 16 Prozent unter dem Wert von 2019, vor der Covid-19-Pandemie.

12. Januar 2024

BAK: NI­KO­LA DOLL WIRD VER­ANT­WORT­LI­CHE FÜR RAUB­KUNST UND PRO­VE­NI­ENZ­FOR­SCHUNG

Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat Nikola Doll (Bild) zur Verantwortlichen des Bereichs Raubkunst und Provenienzforschung ernannt. Die Stelle umfasst auch das Sekretariat der unabhängigen Kommission für historisch belastetes Kulturerbe. Nikola Doll tritt ihre neue Funktion am 1. April 2024 an.

12. Januar 2024

PHO­TO­SCHWEIZ 2024: LIFE­TIME AWARD FÜR MO­DE­FO­TO­GRAF HANS FEU­RER

Der Schweizer Modefotograf Hans Feurer (Bild) erhält bei der diesjährigen PhotoSchweiz (12. bis 16. Januar 2024) in Zürich-Oerlikon den Lifetime Award, wie «persoenlich.com» meldet. Feurer wird an der Werkschau zudem mit einer Sonderausstellung geehrt. Der am 22. September 1939 geborene Hans Feurer arbeitete nach seinem Kunststudium in den 1960er-Jahren als Grafikdesigner, Illustrator und künstlerischer Direktor in London. Sein Entschluss, als Fotograf Karriere zu machen, reifte während einer Südafrikareise im Jahr 1966. Zurück in London mietete er sich ein Studio. Sein Durchbruch gelang ihm Ende 1967. Feurers Fotografien erschienen unter anderem in den Magazinen «Twen», «Numéro», «Vogue», «AnOther», «GQ Style» und «Elle». 1974 fotografierte er auf den Seychellen für den Pirelli-Kalender. (*)

12. Januar 2024

«KUNST­BÜ­CHER SIND WIE KLEI­NE AUS­STEL­LUN­GEN FÜR DIE COUCH»

Radio SRF 2 Kultur, «Kontext» vom heutigen Freitag, 09.03 Uhr / Wiederholung um 18.30 Uhr

11. Januar 2024

«CLO­SE-UP. EI­NE SCHWEI­ZER FILM­GE­SCHICH­TE»

Ausstellung im Landesmuseum Zürich, vom 12. Januar bis am 21. April 2024

11. Januar 2024

SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GE: «PRIX D’HON­NEUR» FÜR DIE KOS­TÜM­BILD­NE­RIN AN­NA VAN BRÉE

Es ist das erste Mal, dass der «Prix d’honneur» der Solothurner Filmtage an eine Kostümbildnerin verliehen wird. Anna van Brée (Bild), 1964 geboren in Belgien, lebt in Lausanne und arbeitet für Film- und Theaterproduktionen. Sie studierte Modedesign an der Académie des Beaux-Arts in Antwerpen und Inszenierung an der Hochschule der Künste in Brüssel.

11. Januar 2024

RO­MA – MILA­NO – PA­LER­MO: AUS­SCHREI­BUN­GEN ISTI­TU­TO SVI­Z­ZE­RO 2024/2025

Das Residenzprogramm des Istituto Svizzero richtet sich an KünstlerInnen und ForscherInnen, «die einen Beitrag zur Zukunft der Kunst, Wissenschaft und Innovation leisten wollen».

11. Januar 2024

STADT BERN: DER GE­MEIN­DE­RAT HAT DEN LEIS­TUNGS­VER­TRAG MIT DEM VER­EIN «BER­NER KUL­TUR­AGEN­DA BKA» GE­NEH­MIGT

Der Gemeinderat der Stadt Bern hat den Leistungsvertrag mit dem Verein «Berner Kulturagenda (BKA)» für die Jahre 2024-2027 genehmigt. Der Verein «BKA» erhält für Betrieb und Pflege eines umfassenden, digitalen Kultur-Veranstaltungskalenders eine Unterstützung von jährlich 75’000 Franken. Damit «soll der Berner Bevölkerung ein niederschwelliger und kostenloser Überblick über das städtische und regionale Kulturangebot zur Verfügung gestellt werden», wie der Berner Gemeinderat schreibt.

11. Januar 2024

SCHWEI­ZER BUCH­HAN­DEL: NUR KLEI­NER UM­SATZ­RÜCK­GANG VON 0,7 % IM JAHR 2023 DANK PREIS­ER­HÖ­HUNG VON 3,1 % GE­GEN­ÜBER DEM VOR­JAHR

Der stationäre Buchhandel und die Online-Shops verzeichneten 2023 gegenüber dem Vorjahr insgesamt einen Umsatzrückgang von 0,7 Prozent. Dies zeigt der «Branchenmonitor Buch», der von GfK Entertainment im Auftrag des Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verbands SBVV erstellt wird. Dass der Vorjahresumsatz fast gehalten werden konnte, ist Preiserhöhungen von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verdanken; die Menge abgesetzter Bücher ging deutlich zurück, um 3,7 Prozent.

11. Januar 2024

NEUE KON­ZES­SIO­NEN FÜR 38 SCHWEI­ZER LO­KAL­RA­DI­OS UND RE­GIO­NAL­FERN­SE­HEN

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat 38 Konzessionen für Lokalradios und Regionalfernsehen für die Jahre 2025 bis 2034 erteilt. Ein Grossteil der bisherigen Konzessionärinnen erhält auch für die neue Periode den Zuschlag. In einem TV- und zwei Radio-Versorgungsgebieten geht der Zuschlag an eine neue Bewerberin.

10. Januar 2024

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE SCHLAG­ZEU­GER JA­MES KOTTAK (KING­DOM CO­ME/SCOR­PI­ONS) IST GE­STOR­BEN

Der am 26. Dezember 1962 in Louisville (Kentucky) geborene US-amerikanische Drummer James Kottak (Bild) ist am 9. Januar 2024 ebenda gestorben. Er war von 1996 bis 2016 Schlagzeuger der deutschen Rock-Band Scorpions. Kottak spielte zuvor unter anderem bei Kingdom Come, MSG, Warrant, Wild Horses und Axxis Schlagzeug sowie auf einigen Tribute-CDs für Bands wie zum Beispiel Led Zeppelin. Kottak hatte auch eine eigene Band, die unter dem Namen Krunk 1999 ihr erstes Album veröffentlichte. Mit dem 2006 erschienenen zweiten Album «Therupy» benannte die Band sich schliesslich in Kottak um. (*)

10. Januar 2024

DER ENG­LI­SCHE ROCK-GI­TAR­RIST UND SONG­WRI­TER TO­NY CLAR­KIN (MA­GNUM) IST GE­STOR­BEN

Der am 24. November 1946 in Birmingham geborene englische Gitarrist und Songwriter Tony Clarkin (Bild) ist am 7. Januar 2024 gestorben. Er war 1972 Mitbegründer der Hard-Rock-Band Magnum und hat alle Songs der bisher 22 Studioalben dieser Gruppe sowie der beiden Alben der Magnum-spin-off-Band Hardrain geschrieben. Magnum war besonders in den 1980er-Jahren mit Alben wie «On a Storyteller’s Night», «Vigilante» oder «Wings Of Heaven» sehr erfolgreich und hatte weit darüber hinaus z.B. auch in Deutschland eine treue Fangemeinde. Posthum erscheint jetzt noch ein letztes Studioalbum mit Tony Clarkin.

10. Januar 2024

RO­GER CROT­TI WIRD NEU­ER PRÄ­SI­DENT DES ZU­RICH FILM FES­TI­VALS (ZFF)

Roger Crotti (Bild), ehemaliger Disney-Manager für den DACH-Raum, übernimmt das Verwaltungsratspräsidium der ZFF AG und folgt damit auf Felix E. Müller. «Zusammen mit Artistic Director Christian Jungen und SMP-Managing Director Jennifer Somm wird Crotti das ZFF weiterentwickeln und seine Stellung als Premium-Filmfestival stärken», heisst es in der ZFF-Mitteilung.

10. Januar 2024

KAN­TON BERN: DIE NEUE VOR­STE­HE­RIN DER AB­TEI­LUNG KUL­TUR­FÖR­DE­RUNG HEISST AN­NE JÄG­GI

Anne Jäggi (Bild) wird per 1. April 2024 neue Vorsteherin der Abteilung Kulturförderung im Amt für Kultur des Kantons Bern. Regierungsrätin Christine Häsler hat sie als Nachfolgerin von Sibylle Birrer gewählt, die vom Berner Regierungsrat zur Vorsteherin des Amts für Kultur ernannt wurde.

9. Januar 2024

DER ZÜR­CHER KUL­TUR­AK­TI­VIST, FOR­SCHER, VER­MITT­LER UND UN­TER­NEH­MER BRU­NO DE­CKERT IST GE­STOR­BEN

Der am 12. Dezember 1949 geborene Zürcher Kulturaktivist, Dr.phil. und Dr. oec., Forscher und Vermittler Bruno Deckert (Bild) ist am 4. Januar 2024 gestorben. Er war u.a. Initiant des Sphères in Zürich-West und des Kosmos‘ an der Europaallee. «Er versuchte hundertfünfzig Jahre nach Jeremias Gotthelf, Geld und Geist zusammenzubringen», wie Res Strehle in seinem Nachruf schreibt. «Deckert sah sich (…) als Unternehmer und Forscher zugleich, stets darauf bedacht, seine Handlungen zu reflektieren», so Urs Bühler in der «NZZ».

9. Januar 2024

RIN­GIER ME­DI­EN SCHWEIZ (RMS) BAUT RUND 75 STEL­LEN AB

Ringier Medien Schweiz (RMS) schreibt am Dienstag: «Die Integration der »Blick«-Gruppe, RASCH, Ringier Advertising und Ringier Mediatech & Services unter dem neuen Dach Ringier Medien Schweiz (RMS) wird Veränderungen mit sich bringen.» Geplant ist unter anderem ein Abbau von rund 75 Stellen. Ringier Medien Schweiz umfasst die «Blick»-Gruppe, die 20 reichweitenstärksten Magazin- und Zeitschriftentitel der Schweiz, darunter «Beobachter», «Handelszeitung», «Bilanz», «cash.ch», «Tele», «Schweizer Illustrierte», «Landliebe», «Glückspost», «L’Illustré», «PME» sowie die Vermarktungsorganisation Ringier Advertising und die Unternehmenseinheit Ringier Mediatech & Services.

9. Januar 2024

FERN­SE­HEN SRF: SAN­DRA BRAND WIRD NEUE KOR­RE­SPON­DEN­TIN FÜR DIE RE­GI­ON BERN

Ab Februar 2024 steht für das Fernsehen SRF eine neue Korrespondentin in der Region Bern im Einsatz: Sandra Brand (Bild) folgt auf Urs Gilgen, der zur «Rundschau» von SRF wechselt.

9. Januar 2024

STADT WIN­TER­THUR: JÄHR­LICH EI­NE MIL­LI­ON FRAN­KEN MEHR FÜR KUL­TUR­BEI­TRÄ­GE

Der Stadtrat von Winterthur will neue Subventionsverträge im Kulturbereich abschliessen. Diese sollen bis 2028 gelten und können einmalig bis 2032 verlängert werden. Bei elf der insgesamt 23 Verträgen ist das Stadtparlament für die Bewilligung der Subventionen zuständig. Die entsprechende Weisung hat der Stadtrat am Montag dem Stadtparlament übergeben. «Mit einer Beitragserhöhung um insgesamt eine Million Franken jährlich bekräftigt der Stadtrat seine Absicht, die Kulturinstitutionen dabei zu unterstützen, weiterhin eine professionelle Leistung zu Gunsten der Kulturstadt Winterthur zu erbringen», wie es in der Medienmitteilung der Stadtkanzlei heisst.

9. Januar 2024

DER VER­EIN BIRS­STADT ER­HÄLT DEN WAK­KER­PREIS 2024 DES SCHWEI­ZER HEI­MAT­SCHUT­ZES

Der Schweizer Heimatschutz zeichnet den Verein Birsstadt mit dem Wakkerpreis 2024 aus. Der Zusammenschluss der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Duggingen, Grellingen, Muttenz, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach zeige, dass Herausforderungen in Agglomerationen durch gemeinde- und kantonsübergreifende Zusammenarbeit besser gelöst werden können, schreibt der Heimatschutz in der Begründung. Das gemeinsame Handeln fördere dabei die Baukultur von der grossmassstäblichen Planung bis zum konkreten Bauprojekt.

8. Januar 2024

«SRF 3 BEST TA­LENT» JA­NU­AR 2024: POP-SÄN­GE­RIN UND SONG­WRI­TE­RIN IL­I­RA AUS BERN

Ilira (Bild) ist mehrfache Streaming-Millionärin, erlebte mit dem ersten Höhenflug als Featuring-Act eines DJs gemäss SRF 3 aber eine grosse Leere. Und sie habe erkannt: Ich kann mehr. Deshalb baue die Berner Künstlerin nun ihre eigene Karriere Stück für Stück auf – und finde zu sich selbst. Ilira ist das erste «SRF 3 Best Talent» des neuen Jahres. Ilira wurde 1994 als Ilira Gashi in Brienz geboren.

8. Januar 2024

KIN­DER­MU­SE­UM CREA­VI­VA BERN: PIA LÄD­RACH GIBT DIE LEI­TUNG AB

Im Kindermuseum Creaviva, das dem Zentrum Paul Klee (ZPK) in Bern angegliedert ist, kommt es zu einem personellen Wechsel: Pia Lädrach (Bild) gibt auf Ende Februar 2024 die Leitung des Kindermuseums ab. Die Stelle soll noch im Verlauf des ersten Quartals des neuen Jahres ausgeschrieben werden.

7. Januar 2024

KUNST­RAUM BA­DEN: MIT NEU­ER LEI­TE­RIN PA­TRI­ZIA KEL­LER AN NEU­EM STAND­ORT

Die Kuratorin und Kunsthistorikerin Patrizia Keller (Bild) hat im Dezember 2023 die Leitung des städtischen Kunstraums Baden übernommen. Dieser wechselte per 1. Januar 2024 ins Merker-Areal (Bruggerstrasse 37, 5400 Baden). Am 19. Januar 2024 wird nun die erste Ausstellung eröffnet: es ist mit «Kunstgeschichten: Ateliers im Limmattal» eine Gastausstellung des Vereins ART FLOW.

7. Januar 2024

«MA­RIA ZGRAG­GEN. SPA­CE • CO­LOUR • PLA­CE»

Ausstellung in der Kunsthalle Luzern, vom 13. Januar bis am 25. Februar 2024 – Vernissage am Freitag, 12. Januar ab 19 Uhr

7. Januar 2024

BERN: 13. NORI­ENT FES­TI­VAL – IN­TER­NA­TIO­NAL UND IN­TER­DIS­ZI­PLI­NÄR FÜR DEN SOUND DER WELT

Die Welt durch Sounds, Film und Video verstehen: Das 13. Norient Festival stellt vom 10. bis 14. Januar 2024 dringende Fragen zu den globalen Herausforderungen der Zeit. In elf Berner Kinos, Clubs und Kulturzentren wird in rund 20 interdisziplinären Festivalveranstaltungen ein offener Dialog über die Zukunft und den Zusammenhalt der Weltgemeinschaft gesucht. Das Programm wurde von einem internationalen Kurationsteam unter der künstlerischen Leitung der multidisziplinären Künstlerin Emma Nzioka aka Coco Em aus Nairobi erarbeitet.

7. Januar 2024

FÜR AN­DRE­AS SCHAE­RER, JAZZ­SÄN­GER, KOM­PO­NIST UND HOCH­SCHUL­DO­ZENT

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 13. Januar 2024, 11.03 Uhr

6. Januar 2024

«ELLA MAIL­LART, ANNE-JU­LIE RAC­COUR­SIER ET PAU­LINE JU­LIER»

Exposition Musée Rath, Genève, jusqu’au 21 avril 2024

6. Januar 2024

«THE WALLS OF BURHAN DOĞANÇAY»

Exposition Musée d’art et d’histoire (MAH) Genève, jusqu’au 11 février 2024

6. Januar 2024

«CAR­GO CULTS UN­LI­MI­T­ED»

Exposition Musée d’ethnographie de Neuchâtel (MEN), jusqu’au 31 décembre 2024

6. Januar 2024

«PLA­TÉ­O­SAU­RE, CE­CI EST UN DI­NO­SAU­RE»

Exposition Musée d’histoire naturelle de Neuchâtel, jusqu’au 11 août 2024

5. Januar 2024

DER DEUT­SCHE ROCK- UND WELT­MU­SIK-PIO­NIER CHRIS KAR­RER (AMON DÜÜL) IST GE­STOR­BEN

Der am 20. Januar 1947 in Kempten (Allgäu) geborene deutsche Multiinstrumentalist, Komponist, Sänger und Darsteller Chris Karrer (Bild) ist am 2. Januar 2024 an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Er war Gründungsmitglied von Amon Düül und bekannt für seine Zusammenarbeit mit Embryo und Ernst Fuchs. Karrer spielte u.a. Gitarre, Banjo, Oud, Violine und Saxofon. (*)

5. Januar 2024

DIE SCHWEI­ZER KÜNST­LE­RIN BEA­TRIX SIT­TER-LI­VER IST GE­STOR­BEN

Die am 28. August 1938 in Chur geborene Schweizer Künstlerin Beatrix Sitter-Liver (Bild) ist am 29. Dezember 2023 gestorben. Ihr künstlerisches Schaffen reichte von Textilkunst über stark naturbezogene Experimente bis zur Ölmalerei und zu grossräumigen Installationen, stets begleitet von Zeichnung und Originalgrafik. Beatrix Sitter-Liver war mit dem Schweizer Philosophen Beat Sitter-Liver (1939-2022) verheiratet und lebte in Bern. Sie hatte sich seit den 1970er-Jahren auch in der Kulturpolitik und in verschiedenen Vorständen und Kommissionen engagiert. Beatrix Sitter-Liver erhielt seit 1964 regelmässig Auszeichnungen für ihre Arbeit, so etwa das Eidgenössische Stipendium, den Anerkennungspreis des Kantons Graubünden und verschiedene Atelierstipendien.

5. Januar 2024

PHO­TO­SCHWEIZ 2024 MIT ÜBER 250 AUS­STEL­LEN­DEN FO­TO­GRA­FIN­NEN UND FO­TO­GRA­FEN

Die photoSCHWEIZ ist die grösste Werkschau für Fotografie der Schweiz. Jährlich zeigen über 250 nationale und vereinzelt internationale FotografInnen aktuelle Arbeiten. Dieses Jahr findet die photoSCHWEIZ vom 12. bis 16. Januar in der Halle 550 in Zürich-Oerlikon statt.

5. Januar 2024

AUS­SCHREI­BUNG: SCHWEI­ZER «WRI­TERS IN RE­SI­DENCE» IN DER CA­SA GAR­ZO­LI IM TES­SI­NER DORF MAG­GIA

Die Abteilung Kultur und Universitätswissenschaften im Departement für Kultur des Kantons Tessin schreibt zwei Schreib-Residenzen für AutorInnen aus. Im Dorfkern von Maggia steht für die Dauer von jeweils zwei Monaten die Casa Garzoli «Sotto le piazze» zur Verfügung, um da zu schreiben und zu recherchieren.

5. Januar 2024

«MU­SIK FÜR EI­NEN GAST»: SI­MON LEU WIRD NEU­ER GAST­GE­BER

Die Gesprächs- und Musiksendung «Musik für einen Gast» auf Radio SRF 2 Kultur erhält ab Januar 2024 mit Simon Leu (Bild) eine neue Stimme. Er folgt auf Hannes Hug, der seine letzte Sendung im Dezember 2023 moderiert hat. Simon Leu moderiert seine erste Sendung am 7. Januar 2024. Zu Gast ist Jazzsänger Andreas Schaerer.

4. Januar 2024

«TECH­NO WORLDS» & «THE PULSE OF TECH­NO»

Die Photobastei Zürich bringt den Techno vom 11. Januar bis am 31. März 2024 mit zwei grossen Ausstellungen und einem umfangreichen Begleitprogramm ins Museum.

4. Januar 2024

NACH 20 JAH­REN DRS/SRF: OLI­VER WA­SHING­TON WIRD EJPD-KOM­MU­NI­KA­TI­ONS­CHEF

Nach zwanzig Jahren verlässt Oliver Washington (Bild), Bundeshausredaktor von Radio SRF und Moderator der «Samstagsrundschau», SRF. Er wird Kommunikationschef des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) von Bundesrat Beat Jans.

4. Januar 2024

ZUM TOD DES WEST­SCHWEI­ZER FIL­ME­MA­CHERS UND KUL­TUR­FÖR­DE­RERS CLAU­DE CHAM­PI­ON

Am 23. Dezember 2023 ist der Westschweizer Filmemacher und Kulturförderer Claude Champion (Bild) gestorben, wie wir jetzt erfahren. Der 1942 geborene Claude Champion war ausgebildeter Typograf und Verlagslayouter. In den 1970er-Jahren schloss er sich der aufkommenden Bewegung des unabhängigen Westschweizer Films an und drehte mehrere Filme, in denen Fiktion und Dokumentation gerne zusammenkommen, insbesondere den historischen Film «Le général Guisan et son temps» (1995). Zwischen 1995 und 2004 unterrichtete er zudem Film an der ECAL. Als Nachfolger von Gründungspräsident Bernard Falciola hat Claude Champion die Société Suisse des Auteurs (SSA) von 2001 bis 2012 ganz wesentlich geprägt.

3. Januar 2024

DAS BRAN­CHEN­BLATT «BUCH­RE­PORT» WIRD EIN­GE­STELLT

«buchreport» wurde vom Dortmunder Verleger Bodo Harenberg gegründet, erschien erstmals am 11. September 1970 und befasste sich mit der Buchbranche im gesamten deutschsprachigen Raum, also auch mit jener der Deutschschweiz. «Der ‚buchreport‘-Verlag Harenberg hat mit Jahresbeginn 2024 seinen Betrieb eingestellt. ‚buchreport‘ versorgt Sie und die Buchbranche also nicht länger mit Nachrichten, Analysen und Statistiken, Bestsellerlisten und Best-Practice, bietet keinen Blick mehr über den Zaun auf andere Buchmärkte und auf allgemeine Entwicklungen, die auch diese besondere Branche beeinflussen», ist jetzt auf der Webseite «buchreport.de» zu lesen.

3. Januar 2024

DER DEUTSCH-ÖS­TER­REI­CHI­SCHE OR­GA­NIST, DI­RI­GENT UND KOM­PO­NIST MI­CHA­EL RA­DU­LES­CU IST GE­STOR­BEN

Der am 19. Juni 1943 in Bukarest geborene deutsch-österreichische Organist, Dirigent, Komponist und Hochschullehrer Michael Radulescu (Bild) ist am 23. Dezember 2023 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Als Komponist wurde er unter anderem von Paul Hindemith, Anton Webern, Arnold Schönberg, György Ligeti und Olivier Messiaen beeinflusst. Er war Herausgeber von alter Orgelmusik und wirkte als Juror bei internationalen Wettbewerben. Als Organist spielte er unter anderem das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach ein. (*) Ab 1990 leitete Radulescu die Internationale Bach-Akademie von Porrentruy. 2002 bis 2004 hatte er dort die Projektleitung bei der Interpretation, Erarbeitung und Aufführung von Beethovens Symphonien auf historischen Instrumenten, wie die «Schweizer Musikzeitung» schreibt.

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