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Monat: Januar 2024

22. Januar 2024

DO­MI­NI­QUE DE­VEN­PORT, AR­CA­DI RAD­EFF, STÉ­PHA­NE ERÖS UND CA­ROL SCHUS­TER ER­HAL­TEN SCHAU­SPIEL­PREI­SE PRIX SWISS­PER­FORM

Im Rahmen der Solothurner Filmtage wurden die Schauspielpreise Prix Swissperform für Fernsehproduktionen verliehen. Der Preis für die beste Hauptrolle geht an Dominique Devenport in «Davos 1917». Für die beste Nebenrolle wird Arcadi Radeff ausgezeichnet, Stéphane Erös erhält den Schauspiel-Nachwuchspreis und Carol Schuler den Jurypreis.

22. Januar 2024

IM «FO­CUS»: ALEX OBER­HOL­ZER, FILM­KRI­TI­KER

Radio SRF 3, heute Montag, 20.03 Uhr

21. Januar 2024

FE­RI­EN IM BAU­DENK­MAL: DIE «CHE­SA VI­GLIA» IM HIS­TO­RI­SCHEN DORF­KERN VON BER­GÜN

Die Stiftung Ferien im Baudenkmal (FiB) beginnt das Jahr mit einem Neuzugang in ihrem Angebot: mit dem charmanten Engadiner Bauernhaus «Chesa Viglia» im historischen Dorfkern von Bergün (GR). Das 1520 erbaute Baudenkmal gehört zu den ältesten Häusern des Dorfes. Die gemütlich eingerichteten Zimmer bieten sechs Feriengästen die Möglichkeit, 500 Jahre Baukultur zu erleben. Bergün begeistert als Feriendestination mit historischen Bauten wie dem Kurhotel oder der spektakulären Bahnstrecke der Albulabahn. Im Winter locken Schlittelwege und ein Skigebiet. Im Sommer lässt sich die Natur auf Wander- und Themenwegen erkunden.

21. Januar 2024

«MO­TIFS, BOUCLES ET TEX­TURES – PA­PIERS PEINTS ET MU­SIQUES RÉ­PÉ­TI­TIVES»

Exposition Musée du papier peint, Château de Mézières (FR), jusqu’au 9 juin 2024

21. Januar 2024

PRO HEL­VE­TIA: AUF­GE­FRISCH­TE WEB­SEI­TE MIT PRÄ­SEN­TA­TI­ON DER VER­SCHIE­DE­NEN FÖR­DER­INSTRU­MEN­TE

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia schreibt in ihrem ersten Newsletter des Jahres 2024: «Angesichts des stetigen Wandels, in dem sich der Kulturbetrieb befindet und im Bestreben, die Kunst- und Kulturschaffenden dabei optimal zu unterstützen, überprüft Pro Helvetia ihre Förderinstrumente jedes Jahr und entwickelt sie bei Bedarf weiter.» Präsentiert werden ein Überblick über aktualisierte Fördermassnahmen sowie die offenen Ausschreibungen.

21. Januar 2024

RÄ­TO­RO­MA­NI­SCHE FERN­SEH­SE­RIE «L’UL­TIM RU­MANTSCH» IM FERN­SE­HEN SRF UND AUF PLAY SU­IS­SE

Ein Medienhaus, ein scheidender Patron, eine Hinterlassenschaft und ein Familienstreit: Das fiktionale RTR-Familiendrama «L’ultim Rumantsch» («Der letzte Rätoromane») ist ab dem 21. Januar 2024 auf der SRG-Streaming-Plattform Play Suisse und «www.rtr.ch» verfügbar. Die Fernsehausstrahlung beginnt am heutigen Sonntagabend um 18.15 Uhr auf SRF 1 mit der ersten Folge.

21. Januar 2024

FÜR NI­NA KUNZ – AU­TORIN, KO­LUM­NIS­TIN

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 27. Januar 2024, 11.03 Uhr

20. Januar 2024

SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GE: DER FILM­PREIS «VI­SIO­NI» GEHT AN «AU­TOUR DU FEU»

An den 59. Solothurner Filmtagen geht der neu gestaltete Jurypreis «Visioni» an den Film «Autour du feu». Das Preisgeld beträgt 20’000 Franken. Ausserdem wurde an der «Notte delle Visioni» am Samstagabend auch der Kurzfilm «Sarebbe statu» mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet und fünf Musikvideos wurden für den «Best Swiss Video Clip» nominiert.

20. Januar 2024

«YVES NETZ­HAM­MER. DIE WELT IST SCHÖN UND SO VER­SCHIE­DEN, EI­GENT­LICH MÜSS­TEN WIR UNS AL­LE LIE­BEN»

Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn, ganzes Parterre, vom 21. Januar bis am 12. Mai 2024

20. Januar 2024

«DA­NI­EL SCHWARTZ – ZUR ZEIT­LICH­KEIT IM EIS»

«Fokus Sammlung»: Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn, 1. Stock, Nordwestsäle, vom 21. Januar bis am 12. Mai 2024

19. Januar 2024

ZU DEN DUNK­LEN UND HEIK­LEN KA­PI­TELN DER GE­SCHICH­TE: STADT ST.GAL­LEN WILL IM SOM­MER 2024 «WEG DER VIEL­FALT» ER­ÖFF­NEN

Die Stadt St.Gallen plant, im Sommer 2024 den «Weg der Vielfalt» zu eröffnen. Dieser erschliesst auf einem interaktiven Online-Stadtplan Orte (Häuser, Plätze, Fassaden etc.) in der Stadt, welche aus heutiger Sicht eine belastete Vergangenheit thematisieren, sowie auf der anderen Seite Geschichten von Persönlichkeiten, die sich für Menschenrechte und Gerechtigkeit eingesetzt haben.

19. Januar 2024

DIE WEST­SCHWEI­ZER AU­TORIN, JOUR­NA­LIS­TIN, CHAN­SON­NIÈ­RE UND HIS­TO­RI­KE­RIN AN­NIK MA­HA­IM IST GE­STOR­BEN

Die am 23. Oktober 1951 in Lausanne geborene Westschweizer Schriftstellerin, Journalistin, Dichterin, Chansonnière und Historikerin Annik Mahaim (Bild) ist am 17. Januar 2024 gestorben. Sie war die Tochter einer franko-mauritanischen Mutter und eines Schweizers und engagierte sich u.a. im Mouvement de libération des femmes (MLF). Nach dem Phil I-Studium (Geschichte und Literatur) in Lausanne wurde sie Autorin, schrieb Gedichte und Chansons, die sie vortrug, sie produzierte eine Schallplatte und trat in Fernsehen und Radio auf. Parallel dazu publizierte sie zusammen mit Ursula Gaillard historische Untersuchungen zur Situation der Frau in der Schweiz des angehenden 20. Jahrhunderts. Nach zwei Jahren Theaterschule in Paris kehrte sie in die Schweiz zurück, wo sie als Journalistin arbeitete, vor allem beim Westschweizer Radio. Sie schrieb Romane und unterrichtete kreatives Schreiben. (*)

19. Januar 2024

IR­LAND: GROS­SE EH­RE FÜR SCHWEI­ZER JA­MES-JOY­CE-EX­PER­TEN FRITZ SENN

Der Schweizer Publizist und James-Joyce-Experte Fritz Senn (Bild) wurde am 16. Januar 2024 in Dublin mit dem Presidential Distinguished Service Award in der Kategorie Arts, Culture and Sport geehrt. Die Auszeichnung wurde ihm vom irischen Präsidenten Michael D. Higgins überreicht. Die Awards würdigen besondere Verdienste von «Irlands globaler Familie» und gingen dieses Jahr an PreisträgerInnen aus allen Kontinenten. Der Presidential Distinguished Service Award for the Irish Abroad wird seit 2012 vergeben und zählt bis jetzt 120 EmpfängerInnen. Senn war von 1977 bis 1982 Präsident der Internationalen James Joyce Foundation. Seit 1985 ist Fritz Senn Leiter der Zurich James Joyce Foundation, die zugleich Archiv, Dokumentationsstelle, Fachbibliothek und Treffpunkt von Forschenden und Lesegruppen ist.

19. Januar 2024

RA­DIO-TIPP: «JO­LAN­DA GRUN­DER RET­TET JA­KOB BÄRTS­CHI – E GSCHICHT US EM WIL­DE WESCH­TE»

Radio SRF 1, Hörspiel vom heutigen Freitag, 20.03 Uhr

18. Januar 2024

DER DEUT­SCHE SONG­WRI­TER, PUNK-SÄN­GER UND -GI­TAR­RIST FRANK ZIE­GERT (AB­WÄRTS) IST GE­STOR­BEN

Der am 19. August 1957 geborene deutsche Songwriter, Punk-Sänger und -Gitarrist Frank Z. (Frank Ziegert, Bild) ist am 17. Januar 2024 nach schwerer Krankheit gestorben. Der Song «Computerstaat» machte seine Hamburger Band Abwärts 1980 zu einem grossen Namen der deutschen Punkszene. Sänger Frank Ziegert formierte die Band mehrfach neu. Für 2024 war eine weitere Abwärts-Tournée geplant.

18. Januar 2024

BAK: AUS­SCHREI­BUNG FI­NANZ­HIL­FEN 2024 ZUR ER­HAL­TUNG DES BE­WEG­LI­CHEN KUL­TU­REL­LEN ER­BES

Gesuche für Finanzhilfen betreffend Projekte zu Gunsten der Erhaltung des beweglichen kulturellen Erbes für die Ausschreibungsperiode 2024 können ab sofort bei der Fachstelle Internationaler Kulturgütertransfer beim Bundesamt für Kultur (BAK) eingereicht werden.

18. Januar 2024

GUER­REI­RO DO DI­VI­NO AMOR ZEIGT IM SCHWEI­ZER PA­VIL­LON IN VE­NE­DIG DIE AUS­STEL­LUNG «SU­PER SU­PE­RI­OR CI­VI­LIZA­TI­ONS»

Der schweizerisch-brasilianische Künstler Guerreiro do Divino Amor zeigt im Schweizer Pavillon an der 60. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale di Venezia 2024 im Mandat der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia die Ausstellung «Super Superior Civilizations». Sie wird von Andrea Bellini kuratiert. 

18. Januar 2024

PRIX DE LAU­SANNE: LI­FE­TIME ACHIE­VE­MENT AWARD DÉ­CÉRNÉ À ALES­SAN­DRA FERRI

Lauréate du Prix de Lausanne en 1980, sa carrière avec les plus grands chorégraphes et compagnies du monde lui ont valu le titre amplement mérité de «prima ballerina assoluta», mettant en lumière son talent et son engagement envers l’art de la danse. Le Prix de Lausanne est ravi de lui remettre le Prix 2024 pour l’ensemble de sa carrière. La cérémonie du Lifetime Achievement Award aura lieu pendant l’intermède la Finale, samedi 3 février 2024. Le concours est live-streamé.

18. Januar 2024

SRG/SSR: VOR­ZEI­TI­GER RÜCK­TRITT VON GE­NE­RAL­DI­REK­TOR GIL­LES MAR­CHAND

Der Verwaltungsrat SRG/SSR, vertreten durch seinen Präsidenten Jean-Michel Cina, hat zusammen mit SRG/SSR-Generaldirektor Gilles Marchand angekündigt, dass der Nachfolgeprozess an der Spitze des Unternehmens eingeleitet wird. «Die SRG/SSR will sich damit auf die politischen Ereignisse vorbereiten, die sie 2026 mit der Initiative ‚200 Franken sind genug‘ und 2027 mit den Verhandlungen über die neue Konzession erwartet. Spätestens Anfang 2025 soll eine neue Generaldirektorin oder ein neuer Generaldirektor einsatzbereit sein.», heisst es in der SRG/SSR-Medienmitteilung vom Donnnerstag.

17. Januar 2024

IG KUL­TUR ZUG UND «ZUG KUL­TUR MA­GA­ZIN» MIT NEU­EM LEI­TUNGS-TEAM

Die IG Kultur Zug hat mit Eila Bredehöft eine neue Geschäftsführerin mit langjähriger Erfahrung im Kulturbereich erhalten. Zudem übernimmt die Journalistin, Autorin und Theaterschaffende Jana Avanzini die Redaktionsleitung des «Zug Kultur Magazins». 

17. Januar 2024

KLEIN­THEA­TER LU­ZERN: MIET­VER­TRAG LÄUFT SPÄ­TES­TENS EN­DE 2027 AUS

Seit bald 60 Jahren empfängt das Kleintheater Luzern seine Gäste am Bundesplatz. Die Luzerner Pensionskasse LUPK ist Eigentümerin dieser Liegenschaft. Aufgrund von Schadstoffvorkommen in den Obergeschossen plant sie, das Gebäude abzubrechen und einen Neubau zu erstellen. In diesem Neubau ist aktuell kein Theater mehr eingeplant. Die Modalitäten und der genaue Zeitpunkt der Auflösung des bestehenden Mietverhältnisses sind gemäss Medienmitteilung des Kleintheaters Gegenstand von Verhandlungen.

16. Januar 2024

RA­DIO SRF: IWAN SAN­TORO WIRD NEUER KO­R­RE­SPON­DENT IM KAN­TON TESSIN

Ab Sommer 2024 steht für SRF ein neuer Radio-Korrespondent fürs Tessin im Einsatz. Iwan Santoro (Bild) folgt auf Karoline Thürkauf, die in die Deutschschweiz zurückkehrt.

16. Januar 2024

KA­THA­RI­NA RUPP: «CIAO SO­LO­THURN – BYE BYE BIEL»

Revue zum Abschied von Schauspieldirektorin Katharina Rupp (Bild) und Team im Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS), 19. bis 22. Juni 2024

16. Januar 2024

ZO­FIN­GEN (AG): DRUCK­BE­TRIEB SWIS­SPRIN­TERS SOLL EIN­GE­STELLT WER­DEN – SCHMIT­TEN (FR): BUCH­BIN­DE­REI SCHU­MA­CHER MEL­DET KON­KURS AN

Die Swissprinters AG in Zofingen (AG) beabsichtigt «aufgrund des sich weiter verändernden Marktumfelds», ihren Betrieb per Ende September 2024 einzustellen. «Gründe dafür sind die rückläufige Nachfrage nach Druckprodukten, allgemein sinkende Druckvolumen, der Verlust wichtiger Aufträge sowie anhaltend hohe Papier- und Energiepreise.», heisst es in der Medienmitteilung der Ringier AG, die Mehrheitsaktionärin (70 Prozent) ist. – «Wegen finanzieller Schwierigkeiten und wirtschaftlicher Herausforderungen» geht die Buchbinderei Schumacher AG in Schmitten (FR) in die Insolvenz. Das schreibt das ebenfalls traditionsreiche Schweizer Unternehmen in seiner Medienmitteilung.

16. Januar 2024

KUL­TUR STADT ZÜ­RICH: «AR­BEITS­BEI­TRAG» ALS NEU­ES FÖR­DER­INSTRU­MENT FÜR DIE FREIE SZE­NE

Die Stadt Zürich setzt erste Massnahmen des Kulturleitbilds 2024–2027 in der personenbezogenen Förderung um. Mit dem «Arbeitsbeitrag» gibt es ein neues Förderinstrument, das KünstlerInnen die Möglichkeit gibt, an ihren künstlerischen Vorhaben zu arbeiten. Gleichzeitig hat die Dienstabteilung Kultur ihre formalen und inhaltlichen Förderkriterien aktualisiert.

15. Januar 2024

DIE ÖS­TER­REI­CHI­SCHE SCHAU­SPIE­LE­RIN ELI­SA­BETH TRIS­SEN­AAR IST GE­STOR­BEN

Die am 13. April 1944 in Wien geborene österreichische Schauspielerin Elisabeth Trissenaar (Bild) ist am 14. Januar 2024 in Berlin gestorben. Sie feierte im Lauf ihrer Karriere sowohl am Theater als auch in Film und Fernsehen Erfolge. Nach dem Abitur besuchte sie das Max-Reinhardt-Seminar in Wien, dann führte sie ihr erstes Engagement 1964 in das Ensemble des Stadttheaters Bern. 1974 begann in Frankfurt ihre Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder, unter dessen Regie sie in Filmen wie «Bolwieser», «Die Ehe der Maria Braun», «In einem Jahr mit 13 Monden» und in der Verfilmung von Alfred Döblins «Berlin Alexanderplatz» arbeitete. Hauptrollen spielte sie unter anderem in Robert van Ackerens «Das andere Lächeln» und «Die Reinheit des Herzens» sowie im Oscar-nominierten Film «Bittere Ernte» und in Xaver Schwarzenbergers «Franza». Verheiratet war Elisabeth Trissenaar seit 1965 mit dem 2022 verstorbenen Regisseur Hans Neuenfels. (*)

15. Januar 2024

DIE SRG-SSR IST MIT 78 KO­PRO­DUK­TIO­NEN AN DEN SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GEN 2024 PRÄ­SENT

Vom 17. bis 24. Januar 2024 verwandelt sich Solothurn anlässlich der Solothurner Filmtage zu einer Bühne für den Schweizer Film. Auch dieses Jahr sind zahlreiche SRG-SSR-Koproduktionen auf der Leinwand zu sehen. Auf Play Suisse steht zudem eine Kollektion mit Highlights der vergangen Ausgaben zur Verfügung. Die SRG-SSR ist Hauptmedienpartnerin der Solothuner Filmtage.

15. Januar 2024

ZUM TOD DER SCHWEI­ZER SO­ZI­AL­AR­BEI­TE­RIN, AK­TI­VIS­TIN UND AU­TORIN JU­DITH GIO­VAN­NEL­LI-BLO­CHER

Die am 17. Juni 1932 in Bonstetten (ZH) geborene Schweizer Sozialarbeiterin, Aktivistin und Buchautorin Judith Giovanelli-Blocher (Bild) ist in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar 2024 gestorben. Judith Giovannelli-Blocher war das zweitälteste von elf Kindern. Der Vater war Pfarrer in Laufen am Rheinfall. Sie war die Schwester u.a. von Unternehmer und Alt-Bundesrat Christoph Blocher, Pfarrer Gerhard Blocher (1934–2016) und Pfarrerin Sophie Blocher. 1999 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Es folgten Sachbücher und Aufsätze zum Thema Alter. In ihrer Autobiografie «Der rote Faden» setzt sie sich kritisch mit ihrer Kindheit unter zehn Geschwistern im Pfarrhaus, der Beziehung zum marxistischen Kunsthistoriker Konrad Farner und ihrer Suche nach einer intellektuellen Selbstverortung als Schriftstellerin auseinander. 1980 heiratete sie den italienischen Emigranten Sergio Giovannelli; sie lebte mit ihm in Biel. (*)

15. Januar 2024

WEF DA­VOS 2024: CRYS­TAL AWARD FÜR MI­CHEL­LE YEOH, NILE ROD­GERS UND DIÉ­BÉ­DO FRAN­CIS KÉ­RÉ

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat zum Auftakt 2024 am Montagabend Hollywoodstar Michelle Yeoh (die erste asiatische Schauspielerin, die den Oscar als beste Schauspielerin gewann, und zwar im Film «Everything Everywhere All at Once»), den Musiker und Grammy-Gewinner Nile Rodgers (für seine Bemühungen, mit seiner Musik Rassismus, Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten entgegenzuwirken) sowie Architekt und Pritzker-Preisträger Diébédo Francis Kéré (für seine «vorbildliche Führungsrolle» bei seinen Projekten im Dorf Gando in Burkina Faso) mit dem Crystal Award ausgezeichnet.

15. Januar 2024

«SEXY – TRIEB­FE­DER DES LE­BENS»

In der Sonderausstellung «SEXY – Triebfeder des Lebens» im Naturhistorischen Museum Basel (bis am 12. Mai 2024) dreht sich alles um das Thema Fortpflanzung im Tierreich. Für den Kampf um das Objekt der Begierde sind Tiere mit unterschiedlichen Waffen und verführerischen Ornamenten ausgerüstet. Tierische Verhaltensweisen, Paarungsarten und Familienmodelle sind äusserst vielfältig. Warum? Weil es Geschlechter gibt. Die Ausstellung ist für Familien und Erwachsene konzipiert. Sie basiert auf der vom Liechtensteinischen Amt für Umwelt erstellten Ausstellung «Sexperten» und ist vom Basler Ausstellungsteam ergänzt und weiterentwickelt worden.

14. Januar 2024

«SAMM­LUNG 24 – KUNST AUS DER SCHWEIZ VOM 18. JAHR­HUN­DERT BIS IN DIE GE­GEN­WART»

Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, Aarau, vom 16. Januar bis zum 27. Oktober 2024

14. Januar 2024

DER RUS­SI­SCHE DICH­TER LEW SEM­JO­NO­WITSCH RU­BIN­STEIN IST GE­STOR­BEN

Der am 19. Februar 1947 in Moskau geborene sowjetische bzw. russische Dichter und Essayist Lew Semjonowitsch Rubinstein (russisch Лев Семёнович Рубинштейн) ist am 14. Januar 2024 ebenda gestorben. Lew Rubinstein (Bild) war einer der Hauptvertreter des Moskauer Konzeptualismus‘. Mit seiner «Karteikarten-Poesie» – er schrieb kurze Sätze und Strophen von Gedichten auf Karteikarten – schuf er ein eigenes Genre. Im März 2022 gehörte Rubinstein zu den Unterzeichnern eines Appells russischsprachiger Schriftsteller an alle russisch sprechenden Menschen, innerhalb Russlands «die Wahrheit über den Krieg in der Ukraine zu verbreiten». (*)

14. Januar 2024

FÜR SA­SHA HU­BER, KÜNST­LE­RIN

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 20. Januar 2024, 11.03 Uhr

14. Januar 2024

WO DER HOLZ­SCHNITT ZU­HAU­SE IST: 50 JAH­RE GA­LE­RIE ART+VI­SI­ON IN BERN

Die Berner Galerie Art+Vision an der Junkerngasse 34 kann ihr 50jähriges Bestehen feiern. Sie tut dies mit einer Jubiläumsausstellung und zeigt 150 Plakate der letzten 50 Jahre. Zu jeder Ausstellung wurde ein Plakat gedruckt mit einem Original-Holzschnitt des Künstlers oder der Künstlerin. Initiantin und Initiant der Galerie, die sich auf den Holzschnitt spezialisiert hat, sind die auch jetzt noch aktiven Edith und Martin Thönen. (Bis am 3. Februar 2024)

13. Januar 2024

KUL­TUR­VER­MITT­LUNG OST­SCHWEIZ: NEUE GE­SCHÄFTS­FÜH­RUNG FÜR KKLICK

Die Wirkpunkt GmbH übernimmt per Januar 2024 die Geschäftsstellen von kklick – Kulturvermittlung Ostschweiz für die Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Thurgau. kklick ist ein Kooperationsprojekt der Ämter für Kultur der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Glarus, St.Gallen und Thurgau.

13. Januar 2024

SO­NIC MAT­TER SUCHT GE­SCHÄFTS­LEI­TUNG

Der Verein Sonic Matter sucht für seine Geschäftsstelle eine Geschäftsleitung mit einem Arbeitspensum von 55 Prozent ab dem 1. April 2024 oder nach Vereinbarung.

13. Januar 2024

STIF­TUNG NI­CO KAUF­MANN: AUS­SCHREI­BUNG STI­PEN­DI­UM 2024

Die Stiftung Nico Kaufmann richtet jährlich ein Stipendium zugunsten von Personen des Musiklebens aus, die im Jahr der Ausschreibung das 35. Altersjahr noch nicht erreicht haben und in der Schweiz wohnhaft sind. Ein hohes musikalisches Niveau wird vorausgesetzt. Nur Einzelpersonen dürfen ein Gesuch einreichen.

13. Januar 2024

BEAT W. ZEMP IST NEU­ER PRÄ­SI­DENT DER JO­HAN­NA-SPY­RI-STIF­TUNG

Beat W. Zemp (Bild), vielen bekannt aus seiner Zeit als langjähriger Präsident des Dachverbands Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH), übernimmt ab 2024 das Präsidium der Johanna-Spyri-Stiftung, die Trägerin des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) ist. Er folgt auf Regine Aeppli, die während der letzten vier Jahre als Präsidentin der Johanna-Spyri-Stiftung tätig war. 

13. Januar 2024

PIP­PO POL­LI­NA MIT NEUEM AL­BUM «NEL­L’AT­TI­MO»

Radio SRF 1, «Swissmade» vom heutigen Samstag, 14.03 Uhr

12. Januar 2024

GOS­LA­RER KAI­SER­RING 2024 FÜR DIE SCHWEI­ZER KÜNST­LE­RIN MI­RI­AM CAHN

Die Schweizer Künstlerin Miriam Cahn (Bild) erhält den Goslarer Kaiserring des Jahres 2024. Das gab Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner am Freitag beim traditionellen Neujahrsempfang in der Goslarer Kaiserpfalz bekannt. «Miriam Cahn ist eine figurative Malerin, deren Werk vor allem mit Zeichnungen – mit Kohle oder Bleistift sowie Pastell – und Performances hervortritt. Ihre Arbeit zeichnet sich darüber hinaus durch eine kraftvolle Ausdrucksform aus, die gesellschaftliche Themen und individuelle Reflexionen miteinander verwebt.», wie es in der Medienmitteilung der deutschen Stadt Goslar heisst. Der Festakt ist für den 12. Oktober 2024 vorgesehen. Der undotierte Goslarer Kaiserring ist einer der weltweit renommiertesten Preise für moderne Kunst. Er wird seit 1975 verliehen.

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