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7. Juni 2012

Klaudia Schifferle erhält den Zürcher Kunstpreis 2012

Die Stadt Zürich verleiht den mit 50'000 Franken dotierten Kunstpreis 2012 an die bildende Künstlerin Klaudia Schifferle (Bild). Die mit 15'000 Franken honorierte Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste spricht die Stadt Zürich dem Schriftsteller und Kulturveranstalter Richard Reich zu. Die Preise werden später an je einer eigenen Feier übergeben.

Foto: zVg

Klaudia Schifferles (*1955) künstlerischer Weg ging gleich zu Beginn steil nach oben: An der weltweit wichtigsten Kunstausstellung, der documenta in Kassel, war sie 1982 die jüngste Teilnehmerin. Ihre gnomenhaften Fabelwesen, die sich aus dem Dunkeln herausarbeiten, verblüfften die Fachwelt.

Klaudia Schifferle zeichnet, malt figurativ, collagiert, bildhauert und dichtet – bis heute. Ihre schrillen Auftritte mit den legendären Zürcher Frauenbands Kleenex und Liliput (1978-1983) wurden 2010 als Gesamt-Package bei einem amerikanischen Label wieder aufgelegt.

Auf die extreme Intensität der wild-bewegten 1970er- und 1980er-Jahre folgte eine ruhige Schaffensphase in Mailand und im Tessin, bis Klaudia Schifferle 2002 nach Zürich zurückkehrte und sich abermals neu erfand.

Heute kann die gebürtige Schwamendingerin, die an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign in Zürich studierte, damit leben, ein vielfältiges, wandelbares Wesen zu sein. Statt an Widersprüchen zu zerbrechen, lebt sie die Gegensätze in ihrer Arbeit aus – Glück und Verzweiflung, Zärtlichkeit und Gewalt, Schalk und Tragik begegnen sich hier.

Die Konfrontation mit Erlebtem und Erfundenem – und eine Verschlingung von beidem – macht das Werk von Klaudia Schifferle zu einem Erlebnis, das die Gefühlswelt anspricht und öffnet.

Die Stadt Zürich zeichnet Klaudia Schifferle für ihr in Zürich gewachsenes und mit Zürich verbundenes Gesamtwerk aus, das sich als eigenwilliger Weltbericht mit sozialem Gewissen eigenständig und über Jahrzehnte entfaltet.

Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste an Richard Reich

RichardReich

Richard Reich (Bild, *1961 im Kanton Bern) ist in Zürich aufgewachsen. Nach Studien in Schauspiel und Geschichte in Wien und Zürich arbeitete er als Sport- und Kulturjournalist. Bekannt wurde er durch seine Sportkolumnen in der «NZZ» und im «NZZ Folio» (Zürcher Journalistenpreis 2002).

Neben eigenen Büchern schrieb er für Radio DRS «Morgengeschichten» und das partizipative Fortsetzungs-Hörspiel «Die Kupferhaus-Kinder».

Richard Reich war 1999 Gründer und bis 2002 erster Leiter des Zürcher Literaturhauses. Für ältere Menschen engagiert er sich mit dem seit 2006 jährlich veranstalteten Schreibwettbewerb «Ü70».

Die Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste verleiht die Stadt Zürich Richard Reich für das Projekt «Schulhausroman/Roman d‘école», das – wie sein ganzes Wirken – vom Bestreben beseelt ist, Kunst für alle Bevölkerungsschichten erfahrbar zu machen.

Dem «Schulhausroman», den Reich seit 2004 gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin Gerda Wurzenberger durchführt, kommt eine besondere gesellschaftspolitische Relevanz zu: Jugendliche erarbeiten mit namhaften Autorinnen und Autoren schweizweit eigene Geschichten, Theaterstücke oder Hörspiele und treten damit auf. So bekommen auch Jugendliche, die aus sogenannt bildungsfernem Umfeld stammen, eine Stimme im Bereich der legitimen Kultur. Sie erfahren die Bedeutung der eigenen (kollektiven) Autorenschaft und lernen, die Rolle der Kunst in der Gesellschaft zu verstehen. In der Deutsch- und Westschweiz, in Deutschland und in Österreich haben schon weit über tausend Schülerinnen und Schüler ihren «Schulhausroman» geschrieben.

mgt

Kontakt:

http://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/ueber_das_departement/medien/medienmitteilungen/2012/juni/120607a.html

http://www.klaudiaschifferle.ch/601.html

http://www.keinundaber.ch/autoren/reich_richard/index.html

http://www.provinz.ch/

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 7. Juni 2012
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design

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