1. März 2016
ZUM TOD DES TÄNZERS, CHOREOGRAPHEN UND LEHRERS EUGÈNE WILSON RHODES III
Der 1980 in Lakewood (New Jersey) geborene US-amerikanische Tänzer, Choreograph und Tanzlehrer Eugène Wilson Rhodes III (Bild), der seit 2001 in Bern lebte und wirkte, ist am Wochenende bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Foto: zVg
Das Anderssein als Inspiration
Das Suchen und Fragen blieb sein steter Begleiter. Wie findet man die Balance, wenn das Bedürfnis nach Sicherheit und Kontinuität mit dem Hunger nach Veränderung und Entwicklung kollidiert? Das beschäftigte ihn in seinem Solo «Genesis – Eros – Thanatos».
Mit dem Künstlerkollektiv Pink Mama Theatre thematisierte er das Anderssein, und mit seiner eigenen Kompanie Third Dance, die er 2009 gründete, spielte er lustvoll mit Geschlechterrollen. In «Lace» (engl. Spitze) präsentierte Eugène W. Rhodes 2010 sein erstes abendfüllendes Stück in Zusammenarbeit mit einem Streichquartett der Musikakademie Basel.
Es ging ihm darin nicht um tänzerisch-technische Brillanz. Was ihn interessierte, war die physische Präsenz des Körpers. Es war der Beginn eines neuen kreativen Wegs in die kreative Freiheit über alle Grenzen hinweg.
Marianne Mühlemann
http://www.derbund.ch/kultur/theater/das-anderssein-als-inspiration/story/12975092
Bern ist um eine schillernde Persönlichkeit ärmer. Eugene W. Rhodes III. ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen, wie seinem Facebook-Profil zu entnehmen ist. Freunde trauern dort um den bekannten Tänzer und Choreografen.
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/trauer-um-taenzer/story/11842192
Wir werden Eugène als wunderbaren Tänzer und Kämpfer für unsere Rechte in Erinnerung behalten.
https://gayradio.lgbt/2016/02/27/erinnerungen-an-eugene-w-rhodes-iii/
Mehr:
https://www.facebook.com/eugene.w.rhodes/friends?source_ref=pb_friends_tl
Kommentare von Daniel Leutenegger