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Kategorie: Musik und Tanz

23. Juni 2026

DIE FRAN­ZÖ­SI­SCHE TÄN­ZE­RIN, SÄN­GE­RIN UND SCHAU­SPIE­LE­RIN GUESCH PATTI IST GE­STOR­BEN

Guesch Patti, 2009 - Foto: Georges Biard - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Guesch_Patti_%C3%A9toiles_d%27or.jpg

Die am 16. März 1946 in Neuilly-sur-Seine als Patricia Porrasse geborene französische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin Guesch Patti (Bild) ist am 22. Juni 2026 in Paris gestorben. Patti hatte 1987 mit dem Song «Étienne» einen in mehreren europäischen Ländern erfolgreichen Hit. Das laszive Video sorgte nicht nur in Frankreich für einen Skandal; es wurde gleichzeitig mehrfach ausgezeichnet. Als Tänzerin gastierte Patti u.a. in der Mailänder Scala und arbeitete mit Choreografen wie Roland Petit und Maurice Béjart. Für «Die Schwächen der Frauen» (Elles) von Regisseur Luís Galvão Teles stand Guesch Patti 1997 erstmals als Schauspielerin in einem Kinofilm vor der Kamera. Bis zum Jahr 2010 folgten noch mehrere Mitwirkungen an Kino-, Kurz- und Fernsehfilmen. (*)

23. Juni 2026

OPUS KLAS­SIK 2026: DIE­TER AM­MANN AUS DER SCHWEIZ IST «KOM­PO­NIST DES JAH­RES»

Dieter Ammann - Foto: https://www.dieterammann.ch/index.php?id=41

Der 1962 in Aarau geborene Schweizer Dieter Ammann (Bild) wird für die CD «glut – music for orchestra», die vom Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Jonathan Nott eingespielt wurde, mit der Auszeichnung «Komponist:in des Jahres» 2026 geehrt. Der Opus Klassik gilt als einer der wichtigsten Preise für klassische Musik in Deutschland; er wird von der Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik Gemeinnützige GmbH ausgerichtet. Die Auswahl der Preisträger:innen in aktuell 30 Kategorien übernimmt jeweils eine unabhängige elfköpfige Fachjury aus Vertreter:innen der Musik- und Medienbranche.

22. Juni 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE TA­LEN­TENT­DE­CKER UND MU­SIK­PRO­DU­ZENT CLIVE DAVIS IST GE­STOR­BEN

Clive Davis, 2023 - Foto: U.S. Department of State, https://www.flickr.com/photos/9364837@N06/53375354489/ - Public domain - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Clive_Davis_speaks_during_the_Kennedy_Center_Honors_Dinner_at_the_State_Department_in_Washington,_D.C._on_December_2,_2023_-_(cropped).jpg

Der am 4. April 1932 in Brooklyn (New York City) geborene US-amerikanische Talententdecker Clive Jay Davis (Bild) ist am 22. Juni 2026 in Manhattan (NYC) gestorben. Er war Gründer von Arista Records und CEO von J Records und wurde im Jahr 2000 Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame in der Kategorie «Non-Performer». Clive Davis war für über 300 Nr.1-Titel verantwortlich und Entdecker von zahlreichen Musiker:innen, darunter Pink Floyd, Bruce Springsteen, Whitney Houston, Patti Smith, Alicia Keys, Janis Joplin und Aerosmith. Davis erhielt den Grammy Trustees Award im Jahr 2000 und den President’s Merit Award bei den Grammys 2009. Im Jahr 2011 wurde das Theater im Grammy Museum als Clive Davis Theatre bezeichnet. (*)

20. Juni 2026

«HAN­NAH DARA­BI. WHY DON’T YOU DANCE?»

Hannah Darabi, , from the series Cabaret Tehran, House of Legends, Why Don’t You Dance, 2026 © Hannah Darabi.03

Exposition Photo Elysée, Lausanne, du 26 juin jusqu’au 1er novembre 2026

18. Juni 2026

JA­NI­NE BÜR­KLI WIRD AL­LEI­NI­GE LEI­TE­RIN DES KLEIN­THEA­TERS LU­ZERN

Die bisherige Co-Leiterin Janine Bürkli (Bild) übernimmt die alleinige Leitung des Kleintheaters Luzern. Im Februar 2026 hatte das Kleintheater informiert, dass Fabienne Mathis die Luzerner Kleinkunstbühne per Ende der aktuellen Saison verlässt. Der Stiftungsrat und die Co-Leiterin Janine Bürkli haben diese Veränderung genutzt, um die Strukturen zu analysieren und neu auszurichten. Als Resultat dieses Prozesses hat der Stiftungsrat Janine Bürkli zur alleinigen Theaterleiterin ernannt.

17. Juni 2026

«GET GOING!» 2026: BIS ZU ACHT WERK­BEI­TRÄ­GE À CHF 25’000.– ZU VER­GE­BEN

Camilla Sparksss | Eine von 8 «Get Going!»-Begünstigten 2025 | Foto©roger.weiss

Die Fondation Suisa vergibt im Rahmen ihres Förderprogramms «Get Going!» 2026 bis zu acht Werkbeiträge à CHF 25’000.– an Musikschaffende mit Bezug zur Schweiz oder zu Liechtenstein.

17. Juni 2026

PRÄ­SI­DI­UM VON SO­NART: BÉ­A­TRI­CE ZA­WOD­NIK FOLGT AUF MI­CHA­EL KAUF­MANN

Béatrice Zawodnik und Michael Kaufmann

Die Mitglieder von SONART – Musikschaffende Schweiz haben an ihrer Mitgliederversammlung vom 16. Juni 2026 in der Mahogany Hall in Bern Béatrice Zawodnik einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Michael Kaufmann an, der den Berufsverband seit 2020 präsidierte.

17. Juni 2026

AP­PEN­ZELL AUS­SER­RHO­DEN: KUL­TUR­PREIS 2026 FÜR PA­TRICK KESS­LER

Patrick Kessler (Bild: Kasimir Höhener)

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden verleiht Patrick Kessler (Bild) den mit 25’000 Franken dotierten kantonalen Kulturpreis. Damit zeichnet er das Werk «eines vielseitigen, weit vernetzten Musikers aus, der im Kanton seit mehr als zwanzig Jahren aktiv ist», wie es in der Mitteilung heisst. Gleichzeitig wird in diesem Jahr zum dritten Mal der kulturelle Anerkennungspreis verliehen. Er geht an den TanzRaum Herisau, der 2005 von der Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreografin Christine von Mentlen gegründet wurde. Die Preise werden im Rahmen einer öffentlichen Feier am 19. September im Casino Herisau überreicht.

16. Juni 2026

ZUM TOD DES SÜD­AFRI­KA­NI­SCHEN JAZZ-PIA­NIS­TEN UND KOM­PO­NIS­TEN AB­DUL­LAH IBRA­HIM

Abdullah Ibrahim, 2016 - Foto: Tore Sætre, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Toresetre / https://setre.net/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abdullah_Ibrahim_Oslo_Jazzfestival_(191441).jpg

Der am 9. Oktober 1934 als Adolph Johannes Brand in Kapstadt geborene südafrikanische Pianist und Komponist Abdullah Ibrahim (Bild) ist am 15. Juni 2026 in Prien am Chiemsee (Bayern, D) gestorben. Ibrahim spielte auch Flöte, Saxophon und Cello. Er galt als Protagonist des Modern-Creative-Stils in der Jazzmusik. Vor seiner Konversion zum Islam und der Annahme des Namens Abdullah Ibrahim im Jahr 1968 trat er unter dem Künstlernamen Dollar Brand auf. Seine Komposition «Mannenberg» wurde zu einer inoffiziellen Hymne des Widerstands gegen die Apartheid. In den 1960er-Jahren lebte Abdullah Ibrahim zeitweise in Zürich, wo er im legendären Café Africana auftrat und Duke Ellington kennenlernte. 1965 übersiedelte er nach New York und spielte beim Newport Jazz Festival. In den USA arbeitete er mit einem eigenen Trio sowie u.a. mit Duke Ellington, John Coltrane, Ornette Coleman, Elvis Jones, Don Cherry, Max Roach, Archie Shepp oder Gato Barbieri zusammen. Nachdem Ibrahim 1990 in Deutschland den kurz zuvor freigelassenen Nelson Mandela getroffen und dieser ihn zur Rückkehr aufgefordert hatte, ging er nach Südafrika zurück. Er beeinflusste in der Folge die südafrikanische Jazzszene massgeblich, behielt jedoch zugleich einen Wohnsitz in New York. 1994 spielte er mit einem Sinfonieorchester bei der Amtseinführung Mandelas zum Präsidenten Südafrikas. In seiner rund acht Jahrzehnte umspannenden Laufbahn nahm Ibrahim mehr als 70 Alben auf. Als letzte Aufnahme erschien 2024 das Doppelalbum «3». Seinen letzten Soloauftritt absolvierte er im März 2026 beim Cape Town International Jazz Festival. Abdullah Ibrahim lebte zuletzt in Bayern. (*)

11. Juni 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE JAZZ- UND BLUES-GI­TAR­RIST JAMES «BLOOD» ULMER IST GE­STOR­BEN

Der am 2. Februar 1942 in St.Matthews (South Carolina) geborene US-amerikanische Jazz- und Blues-Gitarrist, Sänger und Komponist James «Blood» Ulmer (Bild) ist am 3. Juni 2026 in New York City gestorben. Er stand seit Ende der 1970er-Jahre wie Ornette Coleman und Ronald Shannon Jackson im Mittelpunkt des Free Funk, der den Free Jazz mit dem Jazzrock neu verschmolz. Ulmer arbeitete u.a. auch mit Hank Marr, Dionne Warwick, George Adams, Art Blakey, Paul Bley, Joe Henderson, Arthur Blythe, Pharoah Sanders, David Murray, John Zorn, Vernon Reid, Bill Laswell und James Carter zusammen. Ulmer baute auf dem elektrischen Blues mit seinen Verzerrungseffekten und verzogenen Tönen auf und überschritt gelegentlich die Grenzen der Tonalität. Der Gitarrist verwendete für seine schneidenden, ausschliesslich mit dem Daumen gespielten Klänge eine Spezialstimmung und Spezialbesaitung und behandelte sein Instrument betont perkussiv. (*)

11. Juni 2026

PIA­NIS­TIN EVA GE­VOR­GYAN ER­HÄLT DEN MIT 50’000 FRAN­KEN DO­TIER­TEN PRIX SER­DANG 2026

Adrian Flury und Eva Gevorgyan - Foto: © Thomas Entzeroth

Der mit 50’000 Schweizer Franken dotierte Prix Serdang 2026 wird an die Pianistin Eva Gevorgyan verliehen. Die Auszeichnung, die jährlich unter der künstlerischen Kuratierung von Rudolf Buchbinder vergeben wird, zählt zu den besonderen Förderpreisen für junge Pianist:innen. Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Unterstützung einer aussergewöhnlichen künstlerischen Persönlichkeit. Die feierliche Verleihung findet am Sonntag, 14. Juni 2026, um 11 Uhr in der Villa Serdang in Feldbrunnen bei Solothurn statt. Im Rahmen der Veranstaltung gestaltet Eva Gevorgyan ein Rezital mit Werken von Franck und Rachmaninoff.

11. Juni 2026

MU­SI­KA­LI­SCHE LEI­TUNG SCHWEI­ZER DE­LE­GA­TI­ON ESC: LASSE NY­MANN FOLGT AUF PELE LO­RIA­NO

Eurovision Song Contest 2027, Musikalischer Leiter: Lasse Nymann, hier im Nylan Musci Studio Berlin, 2026 - Foto: © SRF / Elsa Søllesvik

Die Schweizer ESC-Saison 2027 ist bereits offiziell eröffnet: Die SRG bestätigt ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 in Bulgarien. In Zusammenarbeit mit den Regionaleinheiten RSI, RTR, RTS und SRF wird die Schweizer Delegation erneut mit einem eigenen Song am weltweit grössten Musikwettbewerb teilnehmen.

10. Juni 2026

SUISA: «EIN­NAH­MEN AUS AUF­FÜH­RUNGS­RECH­TEN ERST­MALS HÖHER ALS AUS SEN­DE­RECH­TEN»

Die Suisa, die Schweizer Genossenschaft der Urheber:innen und Verleger:innen von Musik, kann für das vergangene Geschäftsjahr erneut ein Bestergebnis ausweisen: «Höhere Einnahmen, tiefere Verwaltungskosten und eine gesteigerte Verteilsumme für die Musikerinnen und Musiker unterstreichen die erfolgreiche Entwicklung. Zu diesem sehr guten Ergebnis haben insbesondere höhere Einnahmen aus Hintergrundmusik, Konzerten und anderen Aufführungen sowie aus den Leerträgervergütungen beigetragen», schreibt die Suisa in ihrer heutigen Mitteilung.

9. Juni 2026

OSR: NO­MI­NA­TION DE TUGAN SO­KHIEV, CHEF PRIN­CI­PAL ET CON­SEIL­LER AR­TIS­TIQUE

Tugan Sokhiev - Photo: © Dougados Magali / OSR

La Fondation de l’Orchestre de la Suisse Romande (OSR) annonce la nomination de Tugan Sokhiev au poste de Chef principal et Conseiller artistique. Cet engagement, d’une durée initiale de trois saisons, débutera en 2026-2027. Dès 2027-2028, il effectuera chaque année une résidence de six semaines à Genève.

9. Juni 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER SCHLAG­ZEU­GERS, PER­KUS­SIO­NIS­TEN UND BAND­LEA­DERS PETER GIGER

Peter Giger © http://www.peter-giger.de/html/solo_NEU.htm

Der am 12. April 1939 in Zürich geborene Schweizer Schlagzeuger, Perkussionist und Bandleader Peter Giger (Bild) ist am 27. Mai 2026 gestorben. Gigers Laufbahn führte von der Zürcher Dixieland-Band The Tremble Kids über Swing, Modern Jazz, Rock-Jazz, freie Improvisation bis hin zu interkulturellen Projekten, die sich mit Rhythmus- und Perkussionstraditionen aus unterschiedlichen Teilen der Welt beschäftigten. Er arbeitete dabei u.a. mit Duke Ellington, Teddy Wilson, Bill Coleman, Albert Nicholas, Stephane Grappelli, Claude Bolling, Memphis Slim, Max Roach, Archie Shepp, Benny Bailey, Joe Haider, Heinz Bigler, Isla Eckinger, Alex Bally, Marc Hellman, Albert Mangelsdorff, Volker Kriegel, Eberhard Weber, Gerd Dudek, Steve Swallow, Jasper van `t Hof, Trilok Gurtu, Naná Vasconcelos und Dom Um Romão zusammen. Peter Giger war einer der Gründer der Swiss Jazz School in Bern. Tourneen und Austauschprojekte führten ihn rund um die ganze Erde.

8. Juni 2026

LU­GA­NO DANCE PRO­JECT 2026: «DANZA & ERE­DI­TÀ – DANCE & HE­RI­TA­GE – TANZ & KUL­TU­REL­LES ERBE»

«Kontakthof - Echoes of 78», Pina Bausch - Foto: © Karl-Heinz Krauskopf LAC Lugano Arte e Cultura

Vom Mittwoch, 10., bis am Sonntag, 14. Juni 2026, kehrt das Lugano Dance Project mit seiner dritten Ausgabe zurück. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival für zeitgenössischen Tanz ist dem Dialog zwischen Tanz und kulturellem Erbe gewidmet. Kyle Abraham, Pina Bausch / Meryl Tankard, Cecilia Bengolea, Chiara Bersani, Hamdi Dridi, Ghida Hachicho, Trajal Harrell, Yasmine Hugonnet, Camilla Parini und Omar Rajeh: Das sind die Namen der Künstlerinnen und Künstler, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Das Publikum erwarten fünf Festivaltage mit einem reichhaltigen Programm aus Veranstaltungen, ortsspezifischen Performances, Workshops, Begegnungen und Filmvorführungen, die in den Räumlichkeiten und Schauplätzen des LAC sowie in der Stadt Lugano stattfinden werden.

6. Juni 2026

NOEMI BEZA IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM JUNI 2026

Bild: Noemi Beza - Foto: © SRF / David Marbach

Noemi Beza (Bild) ist eine 20-jährige Thurgauer Singer-Songwriterin; sie arbeitet neben der Musik als Pharma-Assistentin. Noemi wurde als Baby aus Äthiopien adoptiert und wuchs in einer musikaffinen Schweizer Familie auf. Nach ersten Erfolgen, Festival-Auftritten und Airplay-Platzierungen wurde sie Anfang Juni 2026 als «SRF 3 Best Talent» ausgewählt – ein Titel, der den Weg für einen möglichen Swiss Music Award ebnet. Mit der EP «You’ll Find Me There» verbindet Noemi Beza modernen Pop mit Indie-, Folk- und Country-Einflüssen und «bewegt sich thematisch zwischen persönlichem Wachstum und der Suche nach dem eigenen Platz», wie «Swissmade» (SRF 1) schreibt, wo Noemi Beza heute Samstag ab 14 Uhr zu hören ist.

4. Juni 2026

DIE JOD­LE­RIN UND KUL­TUR­VER­MITT­LE­RIN NADJA RÄSS ER­HÄLT DEN SCHWEI­ZER GRAND PRIX MUSIK 2026

Nadja Räss © Pati Grabowicz

Das Bundesamt für Kultur (BAK) vergibt zum 13. Mal die Schweizer Musikpreise. Neben der Auszeichnung der Jodlerin und Kulturvermittlerin Nadja Räss (Bild) mit dem Schweizer Grand Prix Musik würdigt das BAK zehn weitere Schweizer Musikschaffende, Kollektive und Institutionen. Die Preisverleihung findet am 19. September 2026 anlässlich des Festivals Label Suisse in der Salle Paderewski im Casino de Montbenon in Lausanne statt. Die Schweizer Musikpreise werden vom Bundesamt für Kultur im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) verliehen. Der Schweizer Grand Prix Musik ist mit 100’000 Franken dotiert, die sieben Schweizer Musikpreise sind mit je 40’000 Franken und die drei Spezialpreise Musik mit je 25’000 Franken dotiert.

3. Juni 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE SOUL-SÄN­GER PEABO BRY­SON IST GE­STOR­BEN

Peabo Bryson, 2016 - Foto: Kdrayf02 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Peabo_Bryson_performing_in_Louisville,_KY_2016.png

Der am 13. April 1951 in Greenville (South Carolina) geborene US-amerikanische Soul-Sänger Robert Peabo Bryson (Bild) ist am 2. Juni 2026 in Marietta (Georgia) gestorben. Balladen waren sein Spezialgebiet. Ab den späten 1970er-Jahren wurde er durch Duette mit Sängerinnen wie Natalie Cole, Roberta Flack und Melissa Manchester bekannt. Übertroffen wurden diese Erfolge noch durch die Welthits «Beauty and the Beast» (1991, mit Céline Dion) und «A Whole New World» (1992, mit Regina Belle), die beide aus Walt-Disney-Zeichentrickfilmen stammen und Bryson je einen Grammy einbrachten. (*)

3. Juni 2026

NACH­RICHT AUS LYSS: «KUFA ENT­WI­CKELT STRA­TE­GIE ZUR NACH­HAL­TI­GEN STA­BI­LI­TÄT»

Kulturfabrik KUFA Lyss, https://www.kufa.ch/

Wie an dieser Stelle mehrfach gemeldet, hat die Kulturfabrik Lyss (KUFA) turbulente Zeiten hinter sich: rückläufige Erträge, personelle Fluktuationen, Abgang des Geschäftsführers. Der Vorstand der KUFA «will nun gemeinsam mit den Mitarbeitenden, der Gemeinde Lyss und den umliegenden Gemeinden die Zukunft anpacken und die finanzielle und betriebliche Stabilität sichern», wie er in der Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. Am Montag hatte die KUFA die Vertreter:innen der umliegenden Gemeinden und weitere Finanzpartner:innen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

1. Juni 2026

SCHWEI­ZER MUSIK VIA IN­TER­NET: «WAS WIR HÖREN, IST KEIN ZU­FALL»

Bild: © BR Bayerischer Rundfunk

Die Europäische Kommission hat in der breit angelegten Untersuchung «Study on the discoverability of diverse European cultural content in the digital environment» analysiert, wie sichtbar kulturelle Inhalte im digitalen Raum tatsächlich sind. Die Studie, erarbeitet von einem internationalen Forschungskonsortium, kommt zu einem klaren Schluss: «Nicht das Angebot entscheidet, sondern die Auffindbarkeit». «Die Dynamiken, die auf europäischer Ebene sichtbar werden, betreffen die Schweiz in besonderer Weise. Denn die Mechanismen, die darüber entscheiden, welche Musik gehört wird, wirken auch hier, treffen jedoch auf einen Markt, der durch mehrere Sprachräume zusätzlich fragmentiert ist», schreiben IndieSuisse, SONART – Musikschaffende Schweiz und der Schweizer Musikrat in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung vom 1. Juni 2026.

1. Juni 2026

LA CHAN­TEUSE VAU­DOISE ORIANA PIC­CARD (LADY O) REM­PORTE L’ÉMIS­SION «THE VOICE 2026» SUR TF1

Oriana Piccard _ Lady O, © RTS

La chanteuse vaudoise de 19 ans Lady O (Oriana Piccard) a remporté samedi soir l’édition 2026 de l’émission «The Voice» sur TF1. Coachée par Florent Pagny, elle est la première artiste suisse à triompher dans ce télécrochet français.

31. Mai 2026

MUSIK FÜR MA­NOUSH TOTH, PIA­NIS­TIN

Manoush Toth - Foto: © SRF / Gian Vaitl, 2026

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 6. Juni 2026, 11.03 Uhr / Podcast

28. Mai 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER LIE­DER­MA­CHERS, MU­SI­KERS, IL­LUS­TRA­TORS, SGRAF­FI­TO-KÜNST­LERS UND COMIC-AU­TORS PAU­LIN NUOT­CLÀ

Paulin Nuotclà - Foto: © Jon Duschletta / RTR

Der am 11. November 1951 in Scuol geborene Schweizer Liedermacher, Musiker, Restaurator, Zeichnungslehrer, Illustrator, Sgraffito-Künstler und Comic-Autor Paulin Nuotclà (Bild) ist am 25. Mai 2026 in Susch gestorben. Er gab seit den 1970er-Jahren mehrere Schallplatten heraus und war einer der ersten Liedermacher mit Songs im bündnerromanischen Idiom Vallader. Nuotclà galt als einer der Pioniere des «Rock Rumantsch». Nuotclà trat auch als Verfasser mehrerer Comics auf Romanisch und als Schulbuchillustrator hervor. Er besass ein Maler- und Gipsergeschäft in La Punt. Im Rahmen der Folk-Bewegung der 1970er- und frühen 1980er-Jahre wurde Nuotclà in der ganzen Schweiz bekannt; 1981 trat er beim vierten Gurtenfestival auf. Im Jahr 2022 erhielt Paulin Nuotclà einen Anerkennungspreis des Kantons Graubünden.

26. Mai 2026

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN JAZZ-SA­XO­FO­NIS­TEN UND KOM­PO­NIS­TEN SONNY ROLL­INS

Sonny Rollins, 2009 - Foto: Bengt Nyman, https://www.flickr.com/people/97469566@N00 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sonny_Rollins_2009.jpg

Der am 7. September 1930 in New York City als Walter Theodore Rollins geborene US-amerikanische Jazz-Tenorsaxofonist und Komponist Sonny Rollins (Bild) ist am 25. Mai 2026 in Woodstock (New York) gestorben. Rollins war einer der letzten noch lebenden prominenten Musiker der Bebop-Generation gewesen. Er veröffentlichte seit den späten 1940er-Jahren mehr als 60 Alben unter eigenem Namen. Sonny Rollins war einer der einflussreichsten Jazz-Saxofonisten überhaupt; er «löste die Improvisation aus der Umklammerung des Themas. Mit Kraft und Witz erfand er endlose Assoziationsketten, die bereits Mitte der 1960er-Jahre in Solokonzerten gipfelten» (Reclams Jazzlexikon). Rollins’ Spielweise «zeichnete sich durch seine kraftvollen Klangfarben, seine melodischen Improvisationen und seine technische Virtuosität aus. Er war bekannt für seine Fähigkeit, komplexe Rhythmen zu meistern und einzigartige musikalische Ideen zu entwickeln.» (*) Sonny Rollins spielte wohl mit (fast) allen berühmten Jazz-Musiker:innen seiner Zeit; besonders bedeutungsvoll war die Zusammenarbeit u.a. mit Thelonius Monk, Miles Davis, Art Blakey, Max Roach, John Coltrane, Jim Hall, Don Cherry, Paul Bley, Coleman Hawkins, Ron Carter, McCoy Tyner, …

25. Mai 2026

SCHRIFT­STEL­LER MAR­TIN SUTER – «IN DEMUT UND VOL­LER TA­TEN­DRANG»

Martin Suter am 22. Mai 2026 im Radiostudio - Foto: © SRF

Radio SRF 1, «Gast am Mittag» vom 25. Mai 2026, 13 Uhr / Podcast

24. Mai 2026

«DAS ZELT»: SO­FOR­TI­GER BE­TRIEBS-STOPP

Bild: DAS ZELT an der Expo.02 - Foto: Das Zelt - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DAS_ZELT_-_Expo.02.jpg

«Das grösste mobile Kultur- und Eventtheater der Schweiz zieht die Notbremse: Per 30. Mai 2026 pausiert ‹Das Zelt› seine Tournee. Die Shows an den Standorten St.Gallen und Luzern finden nicht statt. Betroffen sind 17 Vorstellungen und drei Corporate Events.», schreibt Flavia Schlittler im «SonntagsBlick» vom 24. Mai 2026. Ein harter Schritt für alle Beteiligten: «Uns bleibt aktuell nichts anderes übrig», sagt Direktor Adrian Steiner zu «SonntagsBlick». Und: Er habe trotz dieser Schocknachricht Grund zum Optimismus. Im September 2026 solle ein Neustart erfolgen. Die rund 70 Mitarbeitenden werden ab Juni auf Kurzarbeit gesetzt.

24. Mai 2026

FÜR TINU HEI­NI­GER, LIE­DER­MA­CHER UND AUTOR

Tinu Heiniger - Foto: © Dominique Meienberg

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am 30. Mai 2026, 11.03 Uhr / Podcast

23. Mai 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE RAP­PER ROB BASE IST GE­STOR­BEN

Rob Base (links) und DJ E-Z Rock, 2006 - Foto: Mick Tobyn, https://www.flickr.com/photos/theseen/429013775 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rob_Base_and_DJ_EZ_Rock_in_2006.jpgRob Base, ‘It Takes Two’ Rapper, Dies at 59

Der am 18. Mai 1967 in Harlem (New York City) als Robert Ginyard geborene Rapper und Hip-Hop-Produzent Rob Base (Bild links) ist am 22. Mai 2026 gestorben. Zusammen mit Rodney «Skip» Bryce bildete er das international bekannte Hip-Hop-Duo Rob Base and DJ E-Z Rock. Ihre erste Single «DJ Interview» (1986) wurde auf einer Kompilation des Labels World to World veröffentlicht. Dann erschien «Make it Hot», ein Song, mit dem sie für verschiedene Hip-Hop-Gruppen eröffnen durften. 1988 nahmen sie das Lied «It Takes Two» auf, das auf einem Sample des Liedes «Think (about It)» von Lyn Collins beruhte; es wurde ein grosser Erfolg. Als Sample wurde es unter anderem von Snoop Dogg, Gang Starr, Girl Talk und 2NE1 verwendet. Es erschien auf den Soundtracks von «Grand Theft Auto: San Andreas» (2004) und des Films «The Proposal» (2009). Auch das dazugehörige gleichnamige Album wurde ein Erfolg, erreichte Platz 31 der Billboard 200 und brachte dem Duo eine Platin-Schallplatte ein. (*)

22. Mai 2026

DIE GE­WIN­NER:INNEN DER SSA-STI­PEN­DI­EN 2026 FÜR CHO­REO­GRA­FI­SCHE PRO­JEK­TE

Amandine Ngindu (Mamu Tshi) Photo: © Sarah Imsand, https://www.vidy.ch/en/event/mamu-tshi-portrait-pour-amandine/

Der Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA) hat elf Stipendien in einer Gesamtsumme von 70’000 Franken an Schweizer oder in der Schweiz lebende Choreografinnen und Choreografen vergeben. Ziel der jährlichen Stipendienvergabe ist es, Choreografinnen und Choreografen beim Schaffen originaler Tanzprojekte zugunsten professioneller, freier Tanzkompanien in der Schweiz zu unterstützen.

21. Mai 2026

DIE PIA­NIS­TIN MANON MULLE­NER AUS FRI­BOURG-FREI­BURG ER­HÄLT DEN SWISS JAZZ AWARD 2026

Manon Mullener - Foto- © Nour Hammami

Die 1997 in Fribourg-Freiburg geborene Jazzpianistin und Komponistin Manon Mullener (Bild) erhält am Festival JazzAscona 2026 (25. Juni bis 4. Juli) den diesjährigen Swiss Jazz Award. Der 2007 von Radio Swiss Jazz und JazzAscona lancierte Swiss Jazz Award hat sich von Anfang an zum Ziel gesetzt, die Schweizer Jazzszene zu fördern. Ursprünglich als Publikumspreis gedacht, wird er seit 2017 direkt von einer Fachjury vergeben.

21. Mai 2026

PER­FOR­MAN­CE­PREIS SCHWEIZ 2026: DIE NO­MI­NIER­TEN STE­HEN FEST

Performancepreis Schweiz — Nominierte 2026 stehen fest

Die Jury des Performancepreises Schweiz 2026 hat die Nominierten ausgewählt, welche am 15. November ihre Beiträge im Kunstraum Baden und auf dem Merker-Areal präsentieren werden. Seit 15 Jahren will der Performancepreis Schweiz die Sichtbarkeit der Schweizer Performancekunst erhöhen, ihre Vielfalt und Qualität zeigen und ihre Anerkennung stärken.

20. Mai 2026

DIE KO­LUM­BIA­NI­SCHE SÄN­GE­RIN TOTÓ LA MOM­PO­SI­NA IST GE­STOR­BEN

Totó la Momposina, 2010 - Foto: Francois Viguie - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Toto-la-Momposina-by-Francois-Viguie-Hasselblad.jpg

Die am 1. August 1940 als Sonia Bazanta Vides in Talaigua Nuevo, Bolívar (Kolumbien) geborene Sängerin Totó la Momposina (Bild) ist am 17. Mai 2026 in Mexiko gestorben. Die Künstlerin mit afrokolumbianischer und indigener Abstammung war eine weltberühmte Interpretin traditioneller Volksmusik aus der Karibikregion Kolumbiens und sie trug ganz entscheidend zur internationalen Popularisierung von Rhythmen wie Cumbia, Bullerengue und Mapalé bei. Totó begleitete Gabriel García Márquez 1982 zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur als Teil einer kolumbianischen Kulturdelegation, die während der Preisverleihung auftrat. Sie erhielt 2013 den Latin Grammy Lifetime Achievement Award. 2017 wurde ihr von der Nationalen Pädagogischen Universität Kolumbiens die Ehrendoktorwürde verliehen.

20. Mai 2026

DI­GI­TA­LE EDI­TI­ON ZB ZÜ­RICH: BRIEF­WELT VON HANS GEORG UND HER­MANN NÄ­GE­LI

Seiten aus dem Nachlass von Hans Georg Nägeli in der Zentralbibliothek Zürich ZB - Benedikt Merkle

Die erste digitale Edition der Zentralbibliothek Zürich (ZB) ist online: Sie enthält Korrespondenzen von Hans Georg und Hermann Nägeli, die einen spannenden Einblick in die Briefwelt des Zürcher Musikverlegers und dessen Netzwerk gibt.

19. Mai 2026

LU­ZERN: FRITZ-GER­BER-AWARD 2026 FÜR PIE­TRO ELIA BAR­CEL­LO­NA, BÁR­BA­RA RI­BEI­RO UND BEN­JA­MIN FRUEH

Pietro Elia Barcellona, Bárbara Ribeiro und Benjamin Frueh, Gewinner*in des Fritz-Gerber-Awards 2026 © Stepjan Kaffa / zvg / Brittany Hudson

Der Kontrabassist Pietro Elia Barcellona, die Perkussionistin Bárbara Ribeiro und der Geiger Benjamin Frueh erhalten den Förderpreis Fritz-Gerber-Award 2026 im Rahmen der Lucerne Festival Academy.

16. Mai 2026

MIT 50’000 FRAN­KEN DO­TIER­TER KUNST­PREIS 2026 DER STADT ZÜ­RICH GEHT AN ERIKA STU­CKY

Erika Stucky - Foto: © Mirco Taliercio

Die Musikerin, Sängerin, Performerin und Komponistin Erika Stucky (Bild) erhält den Kunstpreis 2026 der Stadt Zürich. Die Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste geht an den Kulturjournalisten Thierry Frochaux.

15. Mai 2026

STADT LU­ZERN: VILLA VICO­VA­RO IM DREI­LIN­DEN­PARK FÜR MU­SI­KA­LI­SCHE ÜBER­GANGS­NUT­ZUNG

Villa Vicovaro im Dreilindenpark - Foto: © Stadt Luzern, https://www.stadtluzern.ch/projekte/andere/91109

Die Stadt Luzern übergibt die Villa Vicovaro und das Ökonomiegebäude im Dreilindenpark ab August 2026 an den Verein Jazzschule Luzern für eine befristete Übergangsnutzung. «Damit wird wichtiger Raum für Musizierende aller Genres sowie für weitere Kultursparten geschaffen und gleichzeitig bleibt die historische Bausubstanz geschützt», schreibt die Stadt.

14. Mai 2026

NEUE MUSIK IN­MIT­TEN DER BERGE: 20 JAHRE FORUM WAL­LIS

https://www.forumwallis.ch/

Die diesjährige Jubiläumsausgabe des Festivals Forum Wallis wird vom 4. Juni bis am 4. Juli 2026 interdisziplinäre, kammermusikalische und experimentelle Formate und neue elektronische Musik walliserischer, schweizerischer und internationaler Provenienz vorstellen — letztere in Zusammenhang mit dem Wettbewerb für akusmatische Musik Ars Electronica Forum Wallis, der 2026 zum 11. Mal ausgetragen wird und heuer die Werke von 49 Komponist:innen aus aller Welt vorstellt.

14. Mai 2026

THEA­TER­FES­TI­VAL BASEL: ANNA MÜL­TER ÜBER­NIMMT AB 2028 DIE KÜNST­LE­RI­SCHE LEI­TUNG

Anna Mülter - Foto: © Katrin Ribbe

Das Theaterfestival Basel stellt die Weichen für die Zukunft: Für die Ausgabe 2028 übernimmt Anna Mülter die Künstlerische Leitung des Festivals. Die Position wird erstmals seit Bestehen des Festivals extern besetzt. Das Theaterfestival geht damit den eingeschlagenen Weg zu mehr Unabhängigkeit des Festivals weiter und setzt zugleich die etablierte und enge Zusammenarbeit mit den bestehenden Partnerhäusern (Kaserne Basel, ROXY Birsfelden, Theater Basel, junges theater basel, Vorstadttheater Basel, Neues Theater Dornach) fort.

13. Mai 2026

KAN­TON BASEL-LAND­SCHAFT: KUL­TUR­PREI­SE 2026 FÜR NI­CO­LE BERN­EG­GER, ALEX HEN­DRIK­SEN, MU­HAM­MED KAL­TUK UND VERA SCHNI­DER

Kanton Basel-Landschaft Kulturpreise 2026_Gruppenfoto_(c) Matthias Willi

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat Preise in den Sparten Musik und Choreografie/Tanz vergeben. Ausgezeichnet wurden die Sängerin Nicole Bernegger, der Saxofonist Alex Hendriksen, der Choreograf und Tänzer Muhammed Kaltuk und die Harfenistin Vera Schnider. Die Spartenpreise sind mit je 20’000 Franken dotiert. Die Preisverleihung hat am 13. Mai 2026 in Arlesheim stattgefunden.

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