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Kategorie: Musik und Tanz

7. November 2026

BASEL: FORSCHUNGS­PRO­JEKT «AES­THET­ICS OF SPA­TIAL AUDIO»

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Das Electronische Studio Basel (ESB) und die Forschungsabteilung der Hochschule für Musik Basel geben in Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung (PSS) das Forschungsprojekt «Aesthetics of Spatial Audio» bekannt. Dieses ist der Erhaltung, Erforschung und Aufführung elektronischer Musik in Mehrkanalformaten gewidmet.

5. November 2026

DER SCHWE­DI­SCHE DI­RI­GENT HER­BERT BLOM­STEDT IST GE­STOR­BEN

Herbert Blomstedt, 2023 - Foto: Amrei-Marie, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Amrei-Marie - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Herbert_Blomstedt_-_Er%C3%B6ffnung_Leipziger_Buchmesse_2023_(cropped).jpg

Der am 11. Juli 1927 in Springfield (Massachusetts, USA) geborene schwedische Dirigent Herbert Blomstedt (Bild) ist am 4. November 2026 in Göteborg (Schweden) gestorben. Er war Mitglied der Königlich-Schwedischen Musikakademie und ab 2026 Ehrenmitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Bis zum Alter von 98 Jahren leitete er Konzerte in Europa, Japan und den USA. Als Gastdirigent wirkte Herbert Blomstedt bei vielen bedeutenden Orchestern, darunter den Bamberger Symphonikern, bei denen er seit 2006 auch Ehrendirigent war, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam, dem Los Angeles Philharmonic, den Münchner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks; mit den Wiener Philharmonikern trat Blomstedt erstmals 2011 auf. (*) Blomstedt pflegte eine lange, enge Verbindung mit dem Lucerne Festival, wo er 2023 zum letzten Mal auftrat. Von 1984 bis 2024 lebte der vierfache Vater mit seiner Familie in Luzern. Auch mit dem Zürcher Tonhalle-Orchester verband ihn seit 1982 eine tiefe Beziehung.

4. November 2026

DER SCHWEI­ZER CHOR­LEI­TER, DI­RI­GENT, PÄD­AGO­GE UND MU­SI­KER KARL SCHEU­BER IST GE­STOR­BEN

Karl Scheuber anlässlich eines Konzerts in der Tonhalle Zürich im April 2000 - Foto: zVg

Der am 11. August 1943 in Amriswil (TG) geborene Schweizer Chorleiter, Dirigent, Pädagoge und Musiker Karl Scheuber (Bild) ist am 25. Oktober 2026 gestorben. Scheuber studierte Klavier, Schul- und Kirchenmusik in Winterthur, Zürich und Herford. 2001 zeichnete ihn der Kanton Zürich mit der Goldenen Ehrenmedaille aus in Anerkennung seiner Verdienste als Dirigent und Didaktiker. In der Begründung hiess es: «Karl Scheuber hat das Zürcher Musikleben in den vergangen Jahren wesentlich mitgeprägt und zählt heute zu den meist beachteten Chorleitern der Schweiz. Er ist Kulturvermittler in doppeltem Sinn: als Dirigent, der dem Publikum neben bekannten Werken immer wieder musikalische Raritäten und Kompositionen neueren einheimischen Schaffens nahebringt, aber auch als Musikpädagoge, der das Talent angehender Schulmusikerinnen, Choristen und Dirigierenden in Wert zu setzen und ihr Sensorium für die Vokalmusik hervorragend zu schärfen vermag.» Unter den vielen Engagements von Scheuber erreichte eines besondere Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit: der Schmaz (Schwuler Männerchor Zürich), den er 1990 mitgründete.

4. November 2026

LINDA WOLF AUS BERN IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM NO­VEM­BER 2026

Linda Wolf - Foto: © SRF / David Marbach, 2026

Linda Wolf (Bild) ist 35 Jahre alt und soeben zum «SRF 3 Best Talent» im Monat November 2026 auserkoren worden. Sie stammt aus Bern, wohnt in Basel und ist beruflich als Sexual- und Paartherapeutin tätig. Erst im Alter von 30 Jahren begann sie damit, sich als Songwriterin und Musikerin zu betätigen. Im September 2026 ist ihr zweites Album «Dreaming And Drowning» erschienen.

3. November 2026

«AL­PEN­SO­UNDS. VOLKS­MU­SIK ZWI­SCHEN ERBE UND EX­PE­RI­MENT»

Alpensounds - ALPS 2026_28

Ausstellung im ALPS Alpines Museum der Schweiz, Bern, vom 6. November 2026 bis am 27. August 2028

2. November 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE TECH­NO-PIO­NIER, MU­SI­KER, DJ UND PRO­DU­ZENT JUAN AT­KINS IST GE­STOR­BEN

Juan Atkins, 2010 - Foto: Angie Linder, Detroit, https://www.flickr.com/people/61048090@N00 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Juan_Atkins.jpg

Der am 12. September 1962 in Detroit geborene US-amerikanische Musiker, DJ und Produzent Juan Atkins (Bild) ist am 31. Oktober 2026 kurz vor einem Konzert in Mexiko-Stadt gestorben. Atkins war Mitbegründer des Detroit Techno und einer der wichtigsten Vertreter der Musikrichtung Techno überhaupt. Seine Musik veröffentlichte er unter zahlreichen Pseudonymen, von denen Model 500 und Infiniti zu den bekanntesten zählen. Als Betreiber des Labels Metroplex wurde er von Kevin Saunderson und Jeff Mills als «Godfather» des Detroit Techno bezeichnet. Sein 1985 veröffentlichtes Stück «No UFO’s» wird vielerorts als erste Techno-Platte überhaupt bezeichnet. (*)

1. November 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER GRA­FI­KERS, PLA­KAT­KÜNST­LERS UND BÜH­NEN­BILD­NERS KARL DO­ME­NIC GEISS­BÜH­LER

Karl Domenic Geissbühler 2025 im Gespräch mit der «Zürcher Studierendenzeitung», für die Geissühler 1959 Titelbilder gestaltete, als sie noch Zürcher Student» hiess. Foto: © Linn Stählin, https://www.zsonline.ch/2025/02/20/die-eigene-ecke-zeichnen

Der am 15. November 1932 in Winterthur geborene Schweizer Grafiker, Plakatkünstler, Bühnenbildner und Kunstlehrer Karl Domenic Geissbühler (Bild) ist am 22. Oktober 2026 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Er zählte zu den weltweit renommiertesten und originellsten Gestaltern von Plakaten zu Opernaufführungen. Geissbühler besuchte von 1949 bis 1954 die Grafikfachklasse an der Kunstgewerbeschule Zürich. Seine Lehrer waren u. a. Johannes Itten und Ernst Keller. Danach bildete er sich an der Kunsthochschule Berlin weiter.
Von 1958 bis 1964 arbeitete Geissbühler als Art Director in der Rudolf Farner Werbeagentur AG in Zürich. 1964 eröffnete er sein eigenes Atelier. Geissbühler unterrichtete an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel. Von 1976 bis 2012 war er verantwortlich für die gesamte Werbung und die Bühnenbilder des Opernhauses Zürich. Zudem entwarf er verschiedene Ausstattungen und Bühnenbilder für Oper und Ballett an den Opernhäusern bzw. Stadttheatern in Zürich, Basel und New York. Weitere Kunden waren u. a. die British Airways und die Bernina Nähmaschinenfabrik. Karl Domenic Geissbühler erhielt 1965 den eidgenössischen Preis für Gestaltung sowie 1961, 1963, 1988 und 1990 den Preis für das «Schweizer Plakat des Jahres». 2007 wurde er mit der Goldmedaille in der Sparte Kultur der besten Plakate der Schweiz geehrt. Karl Domenic Geissbühler war Mitglied der Alliance Graphique Internationale (AGI) und des Art Directors Club der Schweiz (ADC). Seine Plakate wurden weltweit ausgestellt und international ausgezeichnet. 2012 übergab er die Leitung seines Grafikbüros seiner Tochter Nadine Geissbühler. (*)

31. Oktober 2026

KAN­TON BASEL-STADT: CLUB-FÖR­DE­RUNG UND ER­IN­NE­RUNGS-KUL­TUR

Der Kanton Basel-Stadt berichtet in seinen aktuellen Medienmitteilungen über den Stand der Club-Förderung und darüber, dass der Regierungsrat Basel-Stadt mit «Erinnerungskulturen und gesellschaftlicher Zusammenhalt» einen neuen Schwerpunkt im Kulturleitbild 2026 bis 2031 gesetzt hat.

29. Oktober 2026

DER SCHWEI­ZER GA­LE­RIST, JOUR­NA­LIST UND MU­SIK­MA­NA­GER URS ULL­MANN IST GE­STOR­BEN

Der am 10. August 1946 im Kanton Thurgau geborene und dort aufgewachsene Betreiber von Erker-Galerie und -Verlag St.Gallen, der Kulturvermittler, Journalist und Musikmanager Urs Ullmann ist am 13. September 2026 gestorben, wie ch-cultura.ch jetzt erfährt. Die Verabschiedung fand am 14. Oktober in Zürich statt. Urs Ullmann war u.a. während vielen Jahren Manager und Produzent von Edoardo Bennato (Bild) ausserhalb von Italien.

28. Oktober 2026

EIN HAND­BUCH ZUR FRAGE «WIE SAM­MELT MAN LIVE-PER­FOR­MAN­CES?»

© Jérôme Leuba, battlefield #151 / 4 Propositions – Cleaning, 2022, aufgeführt anlässlich des Swiss Performance Art Award, Kunstmuseum Luzern - Foto: Jérôme Leuba

Die Vergänglichkeit gehört zur Natur der Live-Performance. Museen hingegen sammeln traditionellerweise materielle, unveränderliche Werke. Dies ändert sich aktuell; immer häufiger wollen Museen auch Performances in ihre Sammlung aufnehmen. Wie lassen sich solche Werke kaufen und später erneut aufführen? Ein Team der Hochschule Luzern untersuchte bestehende Beispiele und entwickelte daraus ein Handbuch für Künstlerinnen und Künstler, Museen und Galerien.

28. Oktober 2026

DER SCHWEI­ZER CY­PRIEN LENGA­GNE GE­WINNT DEN DOM­NICK-CELLO-WETT­BE­WERB 2026

Cyprien Lengagne - Foto: © Oliver Röcke

Der im Jahr 2000 geborene Westschweizer Cyprien Lengagne ist Sieger des Domnick-Cello-Wettbewerbs 2026; er erhielt in Stuttgart den mit 10’000 Euro dotierten Domnick-Preis. Zwei Sonderpreise gingen an Hanna Daub (Deutschland) und James Morley (Australien). Mit einer Auszeichnung wurden Liam Battle (USA), Benjamin Kautter (Deutschland) und Sebastian Triebener (Deutschland) geehrt.

28. Oktober 2026

DIE SCHWEI­ZER JAZZ­SÄN­GE­RIN MI­RI­AM KLEIN IST GE­STOR­BEN

Fernsehen SRF, «Antenne», 25.03.1974, 5 min, Musikalischer Ausklang mit Miriam Klein https://www.srf.ch/play/tv/antenne/video/musikalischer-ausklang-mit-miriam-klein?urn=urn:srf:video:2532e5d8-26f4-4309-b8de-0f18e92b5d0b

Die am 27. März 1937 in Basel geborene Schweizer Jazzsängerin Miriam Klein (Bild) ist am 2. Oktober 2026 ebenda gestorben, wie die deutsche «JazzZeitung» berichtet. Miriam Klein erlangte erstmals Bekanntheit, als sie in den 1950er Jahren in Paris mit Pierre Michelot, Don Byas und Art Simmons auftrat. Nach einer Ausbildung an der Musikschule in Wien ging sie in die Schweiz zurück und sang seit 1963 in den Formationen ihres Ehemannes Oscar Klein. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde sie als Sängerin international bekannt. Sie nahm in dieser Zeit ein Album mit Bessie-Smith-Titeln auf; 1973 gelang der internationale Durchbruch mit dem Album «Lady Like», das Billie Holiday gewidmet war. Dabei wurde sie von Musikern wie Roy Eldridge, Dexter Gordon und Slide Hampton begleitet. Sie präsentierte sich beim Montreux Jazz Festival 1974. Ausserdem nahm sie Schallplatten mit Albert Nicholas (1971) und Wild Bill Davison (1976) auf. 1977 arbeitete Klein mit dem Fritz Pauer Trio zusammen, 1978 mit Sir Roland Hanna und George Mraz auf ihrem Album «By Myself». Beim Frankfurter Jazzfestival 1980 wurde sie von Hans Kollers International Brass Company begleitet. 1981/82 ging sie mit Kenny Clarke, Hanna und Isla Eckinger auf Tournee. 2001 war sie auch an der Einspielung des Albums «My Marilyn» von David Klein, ihrem Sohn, beteiligt. (*)

26. Oktober 2026

DER KAN­TON SCHWYZ VER­GIBT ZEHN WERK­BEI­TRÄ­GE 2026

Schweizerfahne und Schwyzerfahne am Regierungsgebäude in Schwyz - Foto: JoachimKohler-HB, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JoachimKohler-HB - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schweizer_und_Schwyzer_Fahnen_(Schwyz,_2022).jpg

Die Kulturkommission des Kantons Schwyz zeichnet zehn Kulturschaffende mit einem Werkbeitrag aus. «Die Beiträge ermöglichen ihnen, sich vertieft ihrem künstlerischen Schaffen zu widmen, neue Ideen weiterzuentwickeln und ihre künstlerischen Kompetenzen zu stärken», schreibt der Kanton Schwyz in seiner Mitteilung.

26. Oktober 2026

KLEIN­THEA­TER LU­ZERN UND EI­GEN­TÜ­ME­RIN LUPK UN­TER­ZEICH­NEN MIET­VER­TRAG FÜR NEU­BAU AM BUN­DES­PLATZ

Kleintheater Luzern – Foto: © https://www.kleintheater.ch/medien/220907_saisonubersicht_ktl_22_23.pdf 

Das Kleintheater Luzern und die Luzerner Pensionskasse (LUPK) haben den Mietvertrag für die künftigen Räumlichkeiten im geplanten Neubau am Bundesplatz 14 in Luzern unterzeichnet. «Damit ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zum neuen Kleintheater geschafft», schreibt das Kleintheater Luzern in seiner heutigen Mitteilung.

25. Oktober 2026

«SOAR. A TRIB­UTE TO CHRIS­T­IAN AEBI»

Christian Aebi - Foto: © Rudolf Steiner

Ausstellung im Kunsthaus Langenthal, bis am 15. November 2026

24. Oktober 2026

DER IRI­SCHE MU­SI­KER UND KOM­PO­NIST DÓNAL LUNNY IST GE­STOR­BEN

Dónal Lunny beim Craiceann Bodhrán Festival 2016, Inis Oirr - Foto: Hinnerk Rümenapf, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Hinnerk_R (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:394-0131_donal-lunny_hinnerk-ruemenapf.jpg

Der am 10. August 1947 in Tullamore geborene irische Musiker, Komponist und Produzent Dónal Lunny (Bild) ist am 23. Oktober 2026 in Dublin gestorben. Er zählte zu den populärsten Interpreten des Irish Folk, war daneben aber auch im Jazz- und Rock-Bereich erfolgreich. Hierzulande wurde Lunny vor allem bekannt als Mitglied von Planxty, Seachtar, Bothy Band, Coolfin und Moving Hearts. Der gelernte Silberschmied Lunny spielte u.a. Gitarre, Mandoline, Irish Bouzouki und Bodhrán, aber z.B. auch Synthesizer. Dónal Lunny war als Musiker an zahlreichen irischen und internationalen Projekten beteiligt. Er produzierte Alben von Kate Bush, Paul Brady, Elvis Costello, Rod Stewart, Sinéad O’Connor und Clannad. Gelegentlich war Lunny auch als Komponist für Filmmusik tätig. Dónal Lunny war mit der japanischen Musikerin Hideko Itami verheiratet. Sie lebten auf der japanischen Insel Okinawa.

24. Oktober 2026

VER­BAND KLAS­SIK­FES­TI­VALS BER­NER OBER­LAND: CHRIS­TI­NE HÄS­LER IST DIE NEUE PRÄ­SI­DEN­TIN

Christine Häusler - Foto: Pia Neuenschwander, https://gruene.ch/fotos - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christine_H%C3%A4sler_Politikerin.jpg

Die Delegierten des Verbands Klassikfestivals Berner Oberland haben an ihrer Versammlung vom 22. Oktober 2026 Christine Häsler (Bild) zur Präsidentin gewählt. Die ehemalige Regierungsrätin und Kulturdirektorin des Kantons Bern möchte sich dafür einsetzen, «die Bedeutung klassischer Konzerte und Begleitveranstaltungen für Gesellschaft und Wirtschaft besser sichtbar zu machen».

23. Oktober 2026

DIE SIE­BEN NO­MI­NIER­TEN FÜR DEN PER­FOR­MAN­CE­PREIS SCHWEIZ 2026 STE­HEN FEST

Marlène Charpentié

Der Performancepreis Schweiz will die Vielfalt und Qualität der Schweizer Performancekunst sichtbar machen und ihre Bedeutung innerhalb der zeitgenössischen Kunst würdigen. Gastgeber der diesjährigen Ausgabe ist das Aargauer Kuratorium in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Baden, wo der Anlass am 15. November 2026 stattfindet. Heute wurden die sieben Nominierten bekannt gegeben.

22. Oktober 2026

AB­SURD, HOCH­DRA­MA­TISCH, STINK­NOR­MAL: AERNSCHD BORNS «TUN­NEL­GE­SCHICH­TEN»

Aernschd Born

In seinem neuen Buch «Tunnelgeschichten» überrascht Aernschd Born (Bild) mit kurzen und sehr kurzen Geschichten. Sie erzählen von den unterschiedlichsten Situationen, die das Leben zu bieten hat, von unerwartetem Glück, von verdientem Pech, von Dramen, von Hoffnung, Eifersucht und schwarzem Humor. Die «Tunnelgeschichten», manchmal nur wenige Worte lang, zeigen eine bisher kaum bekannte Seite des Autors. Buch-Vernissage ist am Sonntag, 25. Oktober 2026 um 11 Uhr im Saal St.Nikolaus in Reinach (BL).

22. Oktober 2026

STADT BERN: GE­MEIN­DE­RAT WILL KON­SI­BERN MIT 112’500 FRAN­KEN MEHR UN­TER­STÜT­ZEN

© Konsibern, https://www.facebook.com/konsibern

Der Gemeinderat der Stadt Bern hat den Leistungsvertrag 2027 für die Stiftung Musikschule Konservatorium Bern (Konsibern) genehmigt. Er will die Leistungen von Konsibern im kommenden Jahr mit 4,59 Millionen Franken abgelten. Das sind 112’500 Franken mehr als im Vorjahr. «Grund dafür sind ein Zuwachs an Schülerinnen und Schülern und der Anstieg der Besoldungskosten nach kantonalem Personalrecht», schreibt der Rat heute in seiner Mitteilung.

22. Oktober 2026

BASEL-STADT VER­GIBT MU­SI­CAL THEA­TER IM BAU­RECHT AN ACT THEA­TER MA­NAGE­MENT AG VON THO­MAS DÜRR

Musical Theater Basel - Foto: © https://www.musical.ch/de/musicaltheaterbasel

Ab 1. Januar 2027 übernimmt die act theater management AG von Thomas Dürr das Musical Theater Basel im Baurecht. Der Regierungsrat Basel-Stadt hat die Vergabe nach einem zweistufigen Auswahlverfahren beschlossen. Das Nutzungskonzept der neuen Trägerschaft sieht einen ganzjährigen Kultur- und Veranstaltungsbetrieb mit Musicals als Schwerpunkt vor. Ergänzend sind unter anderem Konzerte, Comedy-Veranstaltungen und weitere kulturelle Formate geplant.

20. Oktober 2026

PAUL TARO SCHMIDT GE­WINNT DEN KOM­PO­SI­TI­ONS-WETT­BE­WERB 2026 DER BASEL SIN­FO­NI­ET­TA

Bild: Paul Taro Schmidt - Foto: © https://www.paultaroschmidt.com/about

Im Mai 2026 schrieb die Basel Sinfonietta einen Kompositions-Wettbewerb für Schweizer Komponierende unter 30 Jahre aus. Nun hat die Jury einen Gewinner gekürt: es ist dies Paul Taro Schmidt (Bild).

19. Oktober 2026

«DAS ZELT»: WAS GEHT HIER VOR?

Bild: DAS ZELT an der Expo.02 - Foto: Das Zelt - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DAS_ZELT_-_Expo.02.jpg

Im Mai 2026 wurde der sofortige Betriebs-Stopp des mobilen Schweizer Kultur- und Eventtheaters «Das Zelt» bekannt. Die Gründe für den Stopp lagen gemäss «Das Zelt»-Gründer Adrian Steiner in einer «Verkettung schwieriger Umstände». Genannt wurden u.a. Pandemie-Nachwirkungen und das teure Projekt «The Dome». Vor kurzem hat Steiner auf der Webseite von «Das Zelt» angekündigt: «Das Schweizer Tourneetheater feiert 2027 sein 25-jähriges Bestehen und startet am 12. März 2027 auf der Kasernenwiese in Zürich mit Divertimento in seine Jubiläumstournee. (…) Mit der Jubiläumstournee und einer neuen strategischen Ausrichtung setzt ‹Das Zelt› zugleich wichtige Impulse für die Zukunft.» Nun ist im Magazin «Ensemble» von SzeneSchweiz, dem Berufsverband Darstellende Künste, ein pointierter Beitrag über Adrian Steiner und «Das Zelt» erschienen, der viele Fragen aufwirft.

18. Oktober 2026

FÜR MA­RI­US KOB, FI­GU­REN­SPIE­LER UND -BAUER

Marius Kob - Foto: SRF / zVg

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 24. Oktober 2026, 11.03 Uhr / Podcast

17. Oktober 2026

LU­GA­NO: LAC E OSI, LA NO­MI­NA DI GIU­LIA­NA ZA­NO­NI

Immagine: Giuliana Zanoni - foto: © LAC Lugano Arte e Cultura

Giuliana Zanoni è stata nominata Direttrice artistica dell’Orchestra della Svizzera italiana (OSI) e Curatrice musicale di LAC Lugano Arte e Cultura. Formata al Conservatorio della Svizzera italiana e forte di un percorso professionale internazionale che l’ha portata a ricoprire incarichi di rilievo al Teatro alla Scala di Milano e alla Washington National Opera, Zanoni assume il nuovo ruolo congiunto al termine della procedura di selezione promossa dal LAC e dalla Fondazione per l’Orchestra della Svizzera italiana (FOSI). La scelta è maturata sulla base delle competenze professionali e della qualità del progetto artistico presentato, ritenuto il più rispondente agli obiettivi del mandato e alle prospettive di sviluppo delle due Istituzioni.

16. Oktober 2026

MIL­LIO­NEN UND MIL­LI­AR­DEN FÜR DIE MUSIK: WOHIN FLIESST DAS VIELE GELD DER SCHWEI­ZER MU­SIK­STIF­TUN­GEN?

Symbolbild: Strassenmussik (Ausschnitt) - Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung - Bildbestand, https://www.bild.bundesarchiv.de/dba/de/search/?query=B+145+Bild-F079057-0010 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F079057-0010,_Bonn,_Fu%C3%9Fg%C3%A4ngerzone,_Stra%C3%9Fenmusikanten.jpg

Benjamin Herzog hat für Radio SRF 2 Kultur eine spannende und aufschlussreiche Recherche zum Thema Schweizer Musikstiftungen erstellt: «Sie finanzieren Opernhäuser, verleihen Stradivari-Geigen und coachen Sängerinnen im Selbstmarketing. Schweizer Stiftungen sitzen auf 160, bald 200 Milliarden Franken – und prägen damit auch die Musikwelt. Wer profitiert am meisten?»

15. Oktober 2026

KAN­TON BERN VER­GIBT VIER MU­SIK­PREI­SE 2026 UND EINEN NACH­WUCHS-FÖR­DER­PREIS

Bild: ETO - Foto: © Dana Vollenweider und Joan Schläppi, 2026

Die Musikpreise des Kantons Bern 2026 gehen an Ludmilla Mercier, das Duo Lo & Leduc, Rebecca Solari und Droujelub Yanakiew. Das Preisgeld beträgt je 15’000 Franken. Der mit 3’000 Franken dotierte Nachwuchsförderpreis «Coup de cœur» geht an das Rap-Kollektiv ETO (Bild).

13. Oktober 2026

VER­ÄN­DE­RUN­GEN BEIM VER­EIN SWISS MUSIC AWARDS

Keyvisual Swiss Music Awards - 20 Years © 2027 Swiss Music Awards, https://swissmusicawards.ch/about

Christoph Bürge beendet sein Co-Präsidium beim Verein Swiss Music Awards. Er wird Ehrenpräsident des Vereins. Der bisherige Co-Präsident Stefan Planta wird alleiniger Präsident. Der Geschäftsführer Roman Varisco schliesst seine Arbeit für die Swiss Music Awards nach neun Jahren ab; Variscos Nachfolger heisst Philipp Truniger. Der Wettbewerb gibt zudem bekannt, dass 2027 die neue Kategorie «Best Export» eingeführt wird. Jennifer Bosshard moderiert die Swiss Music Awards 2027. Die TV- und Eventmoderatorin führt am 13. März des nächsten Jahres erstmals solo durch die 20. Ausgabe der Award-Show im Zürcher Hallenstadion.

12. Oktober 2026

ZUM TOD DES FREI­BUR­GER CHOR­LEI­TERS MI­CHEL COR­PA­T­AUX

Image: Michel Corpataux, 2014 - Photo: © Nicolaas Repond, Choeur des Armaillis de la Gruyère, https://www.facebook.com/photo/?fbid=1702899818018811&set=pcb.1702899861352140

Der Freiburger Chorleiter Michel Corpataux (Bild) ist am 10. Oktober 2026 im Alter von 85 Jahren gestorben, wie seine Familie in einer am Montag veröffentlichten Todesanzeige mitteilt. Der Musiker leitete u.a. den Chœur des armaillis de la Gruyère, den Chor Chanson du Pays de Gruyère und den Chœur mixte de Riaz. Michel Corpataux führte den auch international bekannten Chœur des Armaillis de la Gruyère 40 Jahre lang. Unter seiner Führung nahm dieser 1955 gegründete Männerchor 1976 seine regelmässige Tätigkeit wieder auf. Unter seiner Leitung pflegte der Chor nicht nur das traditionelle Repertoire (insbesondere die Werke von Abbé Bovet und den gregorianischen Gesang), sondern öffnete sich auch der klassischen und zeitgenössischen mehrstimmigen Musik. Zahlreiche Erfolge prägten die Laufbahn von Michel Corpataux mit diesem Ensemble, darunter der 1. Preis 1996 am Internationalen Franz-Schubert-Wettbewerb in Wien, der 2. Preis 2005 am internationalen Cornwall Males Voices Festival im Vereinigten Königreich und der 1. Preis der Jury am Montreux Choral Festival im Jahr 2015.

11. Oktober 2026

FÜR JEAN-MAR­TIN BÜTT­NER, JOUR­NA­LIST UND BUCH­AU­TOR

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 17. Oktober 2026, 11.03 Uhr / Podcast

9. Oktober 2026

GE­SUCHT: IN­TEN­DANZ TOBS! AB 2028

TOBS!

Das Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS!) sucht «eine inspirierende, führungsstarke und integre Persönlichkeit (m / w / d)» für die Intendanz ab Juli 2028. Eine Team-Intendanz ist ebenfalls möglich. TOBS! Theater Orchester Biel Solothurn ist ein Mehrspartenhaus mit Oper, Konzert und Schauspiel und beschäftigt rund 200 Mitarbeitende. Eine Bewerbung ist möglich bis am 13. November 2026.

8. Oktober 2026

ELENA FLURY AUS ZÜ­RICH IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM OK­TO­BER 2026

Elena Flury - Foto: © SRF / David Marbach

Sie ist 29, kommt aus Zürich, lebt in London und in ihrer Brust schlagen mindestens zwei Herzen: Die Schauspielerin Elena Flury war zuletzt als junge Heidi in der Kino-Verfilmung von «Ewigi Liebi» zu sehen. Die Musikerin Elena Flury (Bild) hat die Best-Talent-Jury mit ihrer neuen EP «Patterns Breaking» überzeugt.

6. Oktober 2026

DEN SALZ­BUR­GER STIER 2027 FÜR DIE SCHWEIZ GE­WINNT JU­DITH BACH

Der Radio-Kabarettpreis Salzburger Stier 2027 geht für die Schweiz an die Musikkabarettistin Judith Bach. Für Österreich gewinnt der Kabarettist Berni Wagner, für Deutschland das Duo Suchtpotenzial.

4. Oktober 2026

«YANIK SO­LAND. WAL­KING ON RUB­BER EGGSHELLS»

© Yanik Soland

Ausstellung im Kunsthaus Baselland, Münchenstein / Basel, bis am 15. November 2026

3. Oktober 2026

DER KÜNF­TI­GE CEO DER SUISA HEISST CHRIS­TI­AN LEU­EN­BER­GER

Christian Leuenberger - Foto: © Hepp Fotografie

Der Vorstand der SUISA (*) hat Christian Leuenberger (Bild) zum neuen Chief Executive Officer (CEO) der SUISA ernannt. Er übernimmt die Leitung des Unternehmens per 1. Juli 2027 und folgt auf Andreas Wegelin, der Ende Juni 2027 nach 17 Jahren an der Spitze der SUISA in den Ruhestand tritt.

30. September 2026

ST.GAL­LEN: «EIN SLAM-AR­CHIV FÜR DIE EWIG­KEIT»

Bild: Flyer des ersten Slams in St.Gallen, 2000 - Bild: https://poetryslam.ch/blog/ein-slam-archiv-fuer-die-ewigkeit/

Der Verein Solarplexus hat sein Slam-Archiv dem Stadtarchiv St.Gallen übergeben: «Damit ist die grösste Poetry-Slam-Sammlung der Schweiz für die Zukunft gesichert», berichtet «poetryslam.ch».

29. September 2026

MU­SIK­VIEL­FALT-IN­ITIA­TI­VE SCHWEIZ PRÄ­SEN­TIERT STÄT­DE­VER­GLEICH ZUR ÖF­FENT­LI­CHEN MU­SIK­FÖR­DE­RUNG

https://musikvielfalt.ch/de/news/staedtevergleich/

Bund und Kantone haben den Auftrag, Kultur vielfältig zu fördern und die Teilhabe der Bevölkerung am kulturellen Leben zu stärken. Wo steht die öffentliche Hand mit der Erreichung dieser Ziele im Bereich Musik? Die Schweizer Musikvielfalt-Initiative hat die Musikförderung in den grössten Städten der jeweiligen Sprachregion untersucht: «Ein Vergleich, den es so noch nie gegeben hat», wie die Initiant:innen schreiben.

27. September 2026

FÜR MIR­JAM SKAL, FILM­MU­SIK-KOM­PO­NIS­TIN

Mirjam Skal auf dem Dach des Campus Toni-Areal in Zürich - Foto: zVg, 2021

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 13 Uhr / Wiederholung am Samstag, 3. Oktober 2026, 11.03 Uhr / Podcast

26. September 2026

KIFF AARAU: DIE LANG­JÄH­RI­GE PRÄ­SI­DEN­TIN GI­SE­LA ROTH IST GE­STOR­BEN

Gisela Roth - Foto: © https://www.kiff.ch/community/vorstand

Gisela Roth (Bild), die langjährige Präsidentin des Aarauer Kulturhauses KIFF und die Schulleiterin bei der Stiftung Schürmatt, ist am 21. September 2026 im Alter von 59 Jahren gestorben. Das KIFF (Akronym für «Kultur in der Futterfabrik») ist ein Veranstaltungsort in Aarau, der zu den führenden Adressen der Deutschschweiz für Konzerte, Partys und Kleinkunst zählt. Über 35’000 Besucher:innen aus nah und fern pilgern jährlich an rund 200 Veranstaltungen ins Aarauer Telli-Quartier. Das KIFF wird von einem Verein geführt, der von der Stadt und dem Kanton finanzielle Unterstützung erhält. Geplant ist zurzeit ein Neubau namens KIFF 2.0 auf einer Parzelle unmittelbar südlich davon.

24. September 2026

AUS­SCHREI­BUNG VON DOU­BLE­KLEIN­KUNST

DoubleKleinkunst MigrosKulturprozent

DoubleKleinkunst des Migros-Kulturprozents bietet ein einjähriges Mentoring an, entweder für eine Produktion oder um einzelnen Künstler:innen oder Gruppen aus den Bereichen Kabarett, Kleinkunst oder Spoken Word dabei zu helfen, einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung zu machen.

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