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Kategorie: Musik und Tanz

7. August 2026

NA­VENI AUS BIEL-BI­EN­NE IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM AU­GUST 2026

Naveni - Foto: © SRF, 2026

Sie ist «SRF 3 Best Talent» im August 2026 und steht im musikalischen Mittelpunkt: Naveni, 25 Jahre alt, aus Biel-Bienne und absolute Do-It-Yourself-Musikerin. Sie schreibt, produziert und organisiert alles selber – bewusst ohne Label im Hintergrund. Anna Zöllig hat Naveni, die halb Britin und halb Inderin ist («und vor allem Bielerin ….»), im «SRF 3 Punkt CH» vorgestellt.

7. August 2026

DIE STADT CHUR VER­LEIHT IHRE AN­ER­KEN­NUNGS- UND FÖR­DER­PREI­SE 2026

Chur, Juli 2023 - Foto: Pierre-Selim Huard, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:PierreSelim?uselang=de - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chur_2023-07-17_19-42-47_View_from_Arosastrasse_2263.jpg?uselang=de

Ausgezeichnet werden Clot Buchli (Klarinette), Evelina Cajacob (bildende Kunst) sowie die Druckwerkstatt Schloss Haldenstein für ihr langjähriges kulturelles Wirken in und um Chur. Die Förderpreise gehen an Jonas Bernetta (Regie), Any Sabadi (Gesang) und Ellen Wolf (Tanz).
 Die Auszeichnungen sind mit je 4‘000 Franken dotiert. Die öffentliche Kulturpreisfeier findet am 21. August 2026 statt.

7. August 2026

SWISS POET­RY SLAM CHAM­PI­ON­SHIP: IANI­QUE SÄ­GES­SER REIST 2027 FÜR DIE SCHWEIZ AN DIE POET­RY-SLAM-EU­RO­PA-MEIS­TER:IN­NEN­SCHAF­TEN IN ANT­WER­PEN

Ianique Sägesser - Foto: © Nico Äbischer

Vor rund 400 Zuschauer:innen wurde am Sonntagabend am Lakelive Festival in Biel-Bienne die zweite Swiss Poetry Slam Championship ausgetragen. Die besten Poetry-Slammer:innen der vier Schweizer Sprachregionen traten im gesamtschweizerischen Finale gegeneinander an. Ianique Sägesser (Bern, Bild) setzte sich im finalen Stechen knapp gegen Remo Zumstein (Bern) und Elia Fidanza (Genève) durch und ist neuer Swiss Slam Champion 2026. «Mit einem sprachlich raffinierten Text über den Besuch eines botanischen Gartens verband Sägesser Pflanzenkunde mit einer subtilen, aber eindringlichen Kritik an faschistischen Strukturen der Gegenwart», schreiben die Organisator:innen. 2027 wird Ianique Sägesser die Schweiz an den Poetry Slam Europameisterschaften in Antwerpen in Belgien vertreten.

6. August 2026

ZUM TOD DES ITA­LIE­NI­SCHEN CAN­T­AU­TO­RE FRAN­CES­CO GUC­CI­NI

Francesco Guccini, 2016 - Foto: Niccolò Caranti, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Jaqen - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Francesco_Guccini_-_Lucca_Comics_%26_Games_2016_02.jpg

Francesco Guccini (Bild), der am 14. Juni 1940 in Modena geborene italienische Cantautore, Schriftsteller, Comicautor, Schauspieler und Komponist u.a. von Filmsoundtracks, ist am 6. August 2026 in Sambuca Pistoiese gestorben. Er wuchs zwischen den Bergen Pàvanas und Modena auf und zog danach nach Bologna. Nach ersten musikalischen Versuchen ab den späten 1950er-Jahren zwischen Rock ’n’ Roll und Beat, auch als Songwriter für andere Interpreten, debütierte der Musiker solistisch 1967 mit dem Album «Folk beat n. 1». Eine wichtige Inspirationsquelle war dabei Bob Dylan. Der Durchbruch gelang ihm 1972 mit dem vierten Album «Radici» und vor allem 1976 mit dem Album «Via Paolo Fabbri 43». In seiner über 50-jährigen Karriere veröffentlichte Guccini mehr als 20 Musikalben. Guccini gilt als einer der wichtigsten und beliebtesten Cantautori Italiens und prägte die Gattung des «Autorenlieds» ganz wesentlich mit. Seine Texte sind lyrisch herausragend und thematisch vielfältig, meistens leicht fatalistisch und häufig als Dokumente des Zeitgeists zu verstehen. Auch wenn er oft als sehr politisch engagiert wahrgenommen wurde, vermied er in seinen Texten weitestgehend offene politische Rhetorik zugunsten einer intimistischen Sprache. Guccini wurde vielfach ausgezeichnet, sowohl mit Musik- als auch mit Literaturpreisen. (*)

6. August 2026

«FAS­ZI­NA­TION RE­SO­NANZ: KLEINE IM­PULSE – GROSSE WIR­KUNG»

Sensorium Rüttihubelbad - Foto: © Manuel Stettler

Sonderausstellung im Sensorium Rüttihubelbad, Walkringen, bis am 31. Dezember 2026

4. August 2026

LA SO­PRA­NO GÉOR­GIEN­NE ANA ONIA­NI REÇOIT LA PLUS HAUTE DI­STINC­TION DE LA VER­BIER FE­STI­VAL ACA­DE­MY

VFA_260801_Prix-Paterno-_Ana_©-LaureN-Pasche

La Verbier Festival Academy a annoncé que la soprano géorgienne Ana Oniani est la lauréate du Prix Yves Paternot 2026, distinction décernée chaque année au jeune musicien le plus accompli et le plus prometteur de la Verbier Festival Academy.

3. August 2026

ER­STER PREIS FÜR ALE­JAN­DRO LA­TOR­RE CAÑA­DAS BEIM CA­NA­RIAS IN­TER­NA­TIO­NAL SA­XO­PHO­NE COM­PE­TI­TION

Alejandro Latorre Cañadas - Foto: © @icruzfoto

Der spanische Saxofonist Alejandro Latorre Cañadas (Bild) überzeugte die Jury des Canarias International Saxophone Competition und konnte den diesjährigen Wettbewerb für sich entscheiden. Mit herausragenden Leistungen während des gesamten Wettbewerbs und einer eindrucksvollen Finaldarbietung gemeinsam mit dem Sinfonieorchester von Las Palmas de Gran Canaria überzeugte er die Jury und sicherte sich so die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs. Alejandro Latorre Cañadas studiert derzeit an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) den Master in Music Performance, Major Saxophone, in der Klasse von Lars Mlekusch.

3. August 2026

POR­TU­GAL: BER­NAR­DO FER­REI­RA GE­WINNT DEN ERS­TEN PREIS BEIM PRÉ­MIO JO­VENS MÚ­SI­COS

Bernardo Ferreira - Foto: © Alchymia Joana Pereira

Der portugiesische Cellist Bernardo Ferreira (Bild) hat bei der 39. Ausgabe des renommierten Prémio Jovens Músicos die höchste Kategorie (Nível Superior) für sich entschieden. Dies ist das Ergebnis der Finalrunden, die im portugiesischen Santa Comba Dão ausgetragen wurden. Ferreira studiert an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in der Klasse von Professor Thomas Grossenbacher im Master Music Performance, Major Violoncello.

2. August 2026

ZUM TOD DER ITA­LIE­NISCH-US-AME­RI­KA­NI­SCHEN TÄN­ZE­RIN, CHO­REO­GRA­FIN UND MA­LE­RIN SI­MO­NE FORTI

Simone Forti, 2015 - Foto: Jason Underhill - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Simone_Forti,_2015.jpg

Die am 25. März 1935 in Florenz geborene US-amerikanische Tänzerin, Choreografin des modernen Tanzes und expressionistische Kunstmalerin Simone Forti (Bild) ist am 29. Juli 2026 in Los Angeles gestorben. Sie begründete den Minimalismus im Tanz und entwickelte ein neues Körperbewusstsein. Ihre Tanzkonstruktion «Huddle» von 1961 wird als das bahnbrechende Stück für die Entwicklung der Performance angesehen. Simone Forti arbeitete u. a. zusammen mit den Choreograf:innen Anna Halprin, Merce Cunningham, Martha Graham und Trisha Brown und mit Musikern und Performern wie La Monte Young, Richard Maxfield, Charlemagne Palestine, Terry Riley und Yoko Ono.

31. Juli 2026

LA CHAUX-DE-FONDS: LA PLAGE DES SIX POMPES 2026

Affiche © La Plage des Six Pompes 2026, le collectif premier trois, https://1er3.ch/

De retour du 3 au 8 août 2026 à La Chaux-de-Fonds, La Plage des Six Pompes fera vibrer le cœur de la Métropole horlogère avec une programmation audacieuse et accessible, qui invitera le public à prendre joyeusement possession de la ville.

31. Juli 2026

STEIN AM RHEIN: NORD­ART THE­ATER­FES­TI­VAL 2026

NordArt-Gründer:innen Simon Gisler (l.) und Katja Baumann - Foto: © Manuela Ziegler, thurgaukultur.ch

Vom 5. bis 15. August 2026 verwandelt sich die historische Altstadt von Stein am Rhein erneut in einen lebendigen Treffpunkt für Theater, Kleinkunst, Musik, Satire und kulturelle Begegnungen: Das nordArt-Theaterfestival lädt während zehn Tagen zu einem vielseitigen Programm ein, das Generationen verbindet und Kultur mitten ins öffentliche Leben bringt.

31. Juli 2026

BIEL-BI­EN­NE: VIER­SPRA­CHI­GE SWISS POET­RY SLAM CHAM­PI­ON­SHIP 2026

BIEL-BIENNE: VIERSPRACHIGE SWISS POETRY SLAM CHAMPIONSHIP 2026

Nur einmal im Jahr kommen die besten Poetry-Slammer:innen aller vier Schweizer Sprachregionen auf einer Bühne zusammen. Am 2. August 2026 entscheidet sich am Lakelive Festival in Biel-Bienne, wer die Schweiz als Swiss Poetry Slam Champion an den Poetry Slam Europameisterschaften 2027 in Antwerpen vertritt.

29. Juli 2026

ZUM TOD DES IRI­SCHEN SÄN­GERS, GI­TAR­RIS­TEN UND SCHAU­SPIE­LERS GLEN HAN­SARD

Der am 21. April 1970 in Dublin geborene irische Sänger, Gitarrist, Komponist und Schauspieler Glen Hansard (Bild) ist am 29. Juli 2026 bei einem Motorradunfall ebenda gestorben. Hansard begann seine musikalische Karriere als Strassenmusiker in Dublin. Er war dann Sänger und Gitarrist der irischen Rockband The Frames und war Hauptdarsteller im Film «Once». Dessen Regisseur John Carney war bei The Frames bis 1993 Bassist. Hansard spielte auch die Figur «Outspan Foster» im Musikfilm «The Commitments». Zusammen mit Markéta Irglová nahm er 2006 unter dem Namen The Swell Season ein gleichnamiges Album auf. Gemeinsam schrieben beide 2006 auch die Filmmusik zu «Once». Für den Titel «Falling Slowly» aus dem Soundtrack erhielten sie 2008 den Oscar in der Kategorie Bester Song.

29. Juli 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE DJ UND MU­SIK­PRO­DU­ZENT VIN­CENT BEL­OR­GEY (KA­VIN­SKY) IST GE­STOR­BEN

Kavinsky in Montreal, 2007 - Foto: Delrem at English Wikipedia - Lizenz: Public domain - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kavinsky.jpg

Der am 31. Juli 1975 in Seine-Saint-Denis geborene Electro-DJ und Musikproduzent Vincent Belorgey (Bild) ist am 28. Juli 2026 in Paris gestorben. Belorgey erschuf 2005 sein Alter Ego Kavinsky. Ab dem Jahr 2006 erschienen mehrere EPs. Er trat zusammen mit SebastiAn an der Seite des französischen Duos Daft Punk während deren Tour «Alive 2007» auf. Ausserdem wirkte er im französischen Spielfilm «Steak» als Schauspieler mit. SebastiAns Remix von Kavinskys «Testarossa Autodrive» fand im Videospiel «Grand Theft Auto IV» Verwendung. Kavinsky war einer der prägenden Produzenten des French touch. International bekannt wurde er durch den Titelsong «Nightcall» des Films «Drive», den er gemeinsam mit der brasilianischen Sängerin Lovefoxxx aufnahm. Die Single erreichte unter anderem in Frankreich und Belgien die Charts. (*)

29. Juli 2026

KÖLN: KSE­NIA IGNA­TEN­KO & LE­TI­CIA GOÁS GE­WIN­NEN BEIM SOUND­TRACK_CO­LO­GNE 2026

Ksenia Ignatenko (links) und Leticia Goás. (Bild: ZHdK/zVg)

Ksenia Ignatenko (Bild links) und Leticia Goás wurden an der SoundTrack_Cologne 2026 mit dem renommierten Peer Raben Music Award ausgezeichnet. Prämiert wurde die Musik der ZHdK-Absolventinnen zum Kurzfilm «A Better You» (Regie: Arina Popa).

27. Juli 2026

«COL­LEC­TIF LACS. ER­RA­TIQUE»

Collectif LACS, PROCESSION, col de la Gemmi, octobre 2025, performance pour voix et corps en mouvement © Yoshiko Kusano

Exposition Manoir de la Ville de Martigny, Le Ganioz Project Space (GPS), jusqu’au 6 septembre 2026

26. Juli 2026

«DAS ZÜR­CHER COUN­TRY-FES­TI­VAL VON ALBI MAT­TER IST GE­SCHICH­TE»

Albi Matter - Foto: © https://www.facebook.com/photo/?fbid=10157850637977068&set=a.10151042953742068

Flavia Schlittler schreibt im heutigen «SonntagsBlick»: «Kaum einer hat die Szene hierzulande so geprägt, wie Albi Matter (74). Jahrzehntelang machte der Zürcher Konzertveranstalter das Internationale Country Music Festival im Albisgüetli zum Treffpunkt der Schweizer Fangemeinde, holte Stars aus Nashville nach Zürich und wurde zum Country-Papst der Schweiz. Jetzt ist sein Lebenswerk erschüttert. Die Albi’s Country Festival AG hat Konkurs gemacht, die Gesellschaft befindet sich in Liquidation.»

25. Juli 2026

ZUM TOD DER FRAN­ZÖ­SI­SCHEN CHAN­SON-SÄN­GE­RIN MARIE-PAULE BELLE

Marie-Paule Belle, 2019 - Foto: Céline Dupas-Hutin - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marie_Paule_Belle_50_ans_SACEM.jpg

Die am 25. Januar 1946 in Pont-Sainte-Maxence (Oise) geborene französische Chanson-Sängerin, Pianistin, Komponistin und Schauspielerin Marie-Paule Belle (Bild) ist am 25. Juli 2026 in Neuilly-sur-Seine (Hauts-de-Seine) gestorben. Ihre Karriere umfasste unzählige Konzerte, viele davon im Bobino in Paris, aber auch im Olympia und im Théâtre des Variétés. Ihren ersten grossen Erfolg konnte sie mit dem Chanson «La Parisienne» feiern. Marie-Paule Belle wurde mit dem Charles-Cros-Preis und 1974 in Spa mit dem Grand prix de la Communauté des radios publiques de langue française ausgezeichnet. Als Schauspielerin wirkte sie bei einem Film von Bruno Druart, in der TV-Serie «PJ» und immer wieder auf Theaterbühnen mit.

23. Juli 2026

BERN: NI­KI­TA KA­CHAEV UND SA­MUE­LE PRO­VEN­ZI ER­HAL­TEN DEN TSCHU­MI-PREIS 2026

Nikita Kachaev (links) und Samuele Provenzi - Fotos: zVg

Der Eduard-Tschumi-Musikpreis 2026 geht an den Pianisten Nikita Kachaev aus der Klasse von Tomasz Herbut (Master Specialized Performance, Vertiefung Solist:in) und den Gitarristen Samuele Provenzi aus der Klasse von Elena Càsoli (Master Specialized Performance, Vertiefung Neue Musik). Die beiden Preisträger erhalten je ein Preisgeld in der Höhe von 7’000 Schweizer Franken.

21. Juli 2026

SCHWEI­ZER KOM­PO­NIST UND DI­RI­GENT DAVID PHIL­IP HEFTI IN NEW YORK AUS­GE­ZEICH­NET

David Philip Hefti - Foto: © Benno Hunziker, 2021

Der 1975 in St.Gallen geborene Schweizer Komponist und Dirigent David Philip Hefti (Bild) ist beim 10. Manhattan International Music Competition in der Kategorie Komposition mit zwei Auszeichnungen geehrt worden. Für sein Werk «Aus Licht gewoben – Reflexionen für Violine und Violoncello» erhielt er eine Gold Medal with Honourable Mention sowie den zusätzlich vergebenen Contemporary Music Prize.

20. Juli 2026

«SEN­TIER LY­RI­QUE GUT­TET-FE­SCHEL – LY­RIK­WEG RILKE 2026»

Guttet-Feschel © https:::www.guttet-feschel.ch:uebersichttourismus

Jusqu’au 31 octobre 2026: Rainer Maria Rilke – Poèmes et pensées en allemand et français.

19. Juli 2026

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE JAZZ-PIA­NIST UND KOM­PO­NIST RENÉ URT­RE­GER IST GE­STOR­BEN

René Urtreger

Der am 6. Juli 1934 in Paris geborene französische Jazz-Pianist und Komponist René Urtreger (Bild) ist am 16. Juli 2026 in Le Perche gestorben. 1954 trat er als Begleiter des Saxofonisten Don Byas und des Trompeters Buck Clayton, die in Frankreich gastierten, auf. Später spielte Urtreger mit Lester Young, der ihn als Pianist für eine Tournee durch Europa 1956 engagierte, aber auch mit Chet Baker, Bobby Jaspar und mit Miles Davis, an dessen Filmmusik «Ascenseur pour l’échafaud» er beteiligt war. In den späten 1950er-Jahren trat er mit Lionel Hampton, Stan Getz, Dexter Gordon, Sonny Rollins und Ben Webster auf; 1965 war Urtreger an Aufnahmen beteiligt, die das Zusammentreffen von Stuff Smith und Stéphane Grappelli dokumentierten. In den 1970er- und 1980er-Jahren arbeite er u.a. mit Lee Konitz, Barney Wilen und Gary Burton zusammen. 1961 erhielt Urtreger den Prix Django Reinhardt, 2014 den Grand Prix du Disque der Académie Charles Cros. (*) Er spielte auch für Grössen des französischen Chansons wie Serge Gainsbourg und Claude François.

15. Juli 2026

DER DÄ­NI­SCHE CEM­BAL­LIST, DO­ZENT UND MU­SIK­FOR­SCHER JES­PER BØJE CHRIS­TEN­SEN IST GE­STOR­BEN

Jesper Bøje Christensen, 2022 bei seiner letzten Masterclass an der Schola - Foto: © https://www.musik-akademie.ch/schola-cantorum-basiliensis/de/news/detail/jesper-christensen-1944-2026.html

Der am 3. Dezember 1944 in Kopenhagen geborene dänische Cemballist, Dozent und Musikforscher Jesper Bøje Christensen (Bild) ist am 8. Juli 2026 in Frankfurt am Main gestorben. Jesper B. Christensen war von 1972 bis 1985 Dozent an der Königlichen Dänischen Hochschule für Musik in Kopenhagen. Er unterrichtete seit 1988 in Basel Cembalo, Generalbass, Kammermusik und Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis, ausserdem wirkte er als Gastprofessor am CNSM in Lyon, am Département de musique ancienne des Genfer Konservatoriums, am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium Graz sowie bei vielen Meisterkursen. Christensen war Mitglied zahlreicher Jurys. Er ist Autor des Lehrbuches «Die Grundlagen des Generalbassspiels im 18. Jahrhundert» (Kassel 1992) und mit J.-A. Bötticher Verfasser des Artikels «Generalbass» im Musiklexikon «Musik in Geschichte und Gegenwart». (*)

13. Juli 2026

STAN­SER MU­SIK­TA­GE: STE­FA­NIE FRICK NEU IN DER FES­TI­VAL­LEI­TUNG

Stefanie Frick Stanser Musiktage

Festivalleiter Candid Wild verlässt nach sieben Jahren die Stanser Musiktage (SMT), ebenso wie Lyn Gyger, die seit 2024 das Dreierteam der professionellen Festivalleitung ergänzte. «Catherine Huth, seit zwei Jahren Mitglied der Festivalleitung und zuständig für die Produktion, wird für Kontinuität sorgen und die Festivalleitung neu zusammen im Team mit Stefanie Frick übernehmen.», schreiben die Stanser Musiktage.

12. Juli 2026

DER ITA­LIE­NI­SCHE SÄN­GER UND PIA­NI­ST PEP­PI­NO DI CAPRI IST GE­STOR­BEN

Peppino di Capri, 2008 - Foto: Vito.Vita, https://it.wikipedia.org/wiki/Utente:Vito.Vita - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Peppino_di_Capri#/media/Datei:Peppino_Di_Capri_a_Torino,_dopo_il_concerto_al_Teatro_Alfieri_del_20_ottobre_2008.jpg

Der am 27. Juli 1939 als Giuseppe Faiella auf Capri geborene italienische Sänger und Pianist Peppino di Capri (Bild) ist am 11. Juli 2026 ebenda gestorben. Er war seit den späten 1950er-Jahren musikalisch tätig und vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren in Italien sehr erfolgreich, mit einem Repertoire zwischen Rock ’n’ Roll und neapolitanischer Volksmusik. Er führte den Twist in Italien ein und wurde auch als «italienischer Buddy Holly» bezeichnet. Am Sanremo-Festival nahm er 15-mal teil, wobei er es zweimal gewinnen konnte. (*) Zu seinen Hits zählten u.a. «I’ te vurria vasa’», «Per un attimo», «Parlami d’amore Mariù», «St.Tropez Twist», «Luna Caprese», «Champagne», «Roberta» oder «Un grande amore e niente più».

11. Juli 2026

«ORTE» ZUM JAZZ FES­TI­VAL WIL­LI­S­AU: «JAZZ & POE­SIE»

orte 235 2026 jazz & poesie jazz festival willisau

Mitte Juli 2026 erscheint die Ausgabe «Jazz & Poesie» der Literaturzeitschrift «orte». Gemeinsam mit dem Kulturpartner Jazz Festival Willisau wird sie in einer Auflage von 3’000 Exemplaren hergestellt. Am Vorabend des Jazz Festivals, am 25. August 2026, findet in Willisau eine «orte»-Lesung mit Musik zum Thema statt.

10. Juli 2026

DER BER­NER RAP­PER UND CHLY­KLASS-MIT­GRÜN­DER KRUST IST GE­STOR­BEN

PVP mit (v.l.) Fantu, Poul Prügu, Krust, Greis - Foto: http://www.chlyklass.ch/images/fotos/pvp/presse/4.jpg, 2005 - Lizenz: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:Attribution_only_license - Datei: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2e/Pvp_4.jpg

Der als Christoph Flury geborene Berner Rapper Krust ist im Alter von 48 Jahren an den Folgen einer unheilbaren Krankheit gestorben, wie das Rap-Kollektiv Chlyklass mit den Bands PVP und Fischermätteli Hood Gäng (FHG) am Freitag auf «Instagram» schreibt. Krust war 1999 einer der Mitgründer der Chlyklass, der Zusammenarbeit zwischen den Bands PVP und Wurzel 5 und den Rappern Greis und Baze. Christoph Flury war ausgebildeter Lehrer und Jurist.

9. Juli 2026

ZUM TOD DER BRI­TI­SCHEN POP- UND ROCK­SÄN­GE­RIN BON­NIE TYLER

Bonnie Tyler 2013 am Eurovision Song Contest - Foto: Albin Olsson, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Abbedabb - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ESC_-_United_Kingdom_05.JPG

Die am 8. Juni 1951 in Skewen (Neath, Wales) geborene britische Pop- und Rocksängerin Bonnie Tyler (Bild) ist am 8. Juli 2026 in Faro (Portugal) gestorben. Nach langen Jahren der Auftritte in Kneipen und Clubs gelang ihr 1976 der Durchbruch mit «Lost in France»; es folgte 1977 «It’s a Heartache». In den 1980er-Jahren hatte sie Hits wie «Total Eclipse of the Heart» und «Holding Out for a Hero». Sie war mehrfach für den Grammy und den Brit Award nominiert, erhielt zahlreiche Auszeichnungen und verkaufte mehr als 100 Millionen Tonträger. (*)

7. Juli 2026

SO­PHIE HUN­GER UND CHRIS­TOPH MAR­THA­LER WER­DEN MIT DEM GOTT­FRIED-KEL­LER-PREIS 2026 GE­EHRT

© https://gottfried-keller-preis.ch/stiftung/#stiftung

Mit Sophie Hunger und Christoph Marthaler zeichnet die Martin-Bodmer-Stiftung «eine Künstlerin und einen Künstler aus, die die Kraft des geschriebenen Wortes in andere Räume und Medien tragen: In Konzerthallen und auf Theaterbühnen, in Hörspiele und Videos», wie die Stiftung schreibt. Die beiden Kulturschaffenden erhalten den mit je 30’000 Franken dotierten Gottfried-Keller-Preis 2026.

6. Juli 2026

ZEN­TRAL­SE­KRE­TA­RI­AT SCHWEI­ZE­RI­SCHER MU­SI­KER­VER­BAND (SMV): CARLO MA­THIEU FOLGT AUF BEAT SANT­SCHI

Carlo Mathieu SMV

Der Schweizerische Musikerverband (SMV) teilt mit: «Nach vielen Jahren engagierter Tätigkeit tritt Beat Santschi in den wohlverdienten Ruhestand. Als ehemaliger Zentralpräsident und Zentralsekretär hat er den SMV entscheidend mitgeprägt und sich mit grossem Engagement für die Interessen der Musikerinnen und Musiker in der Schweiz eingesetzt. Besonders am Herzen lagen ihm die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, eine starke Interessenvertretung sowie der Dialog mit Politik, Institutionen und Partnerorganisationen.»

5. Juli 2026

JAZ­ZA­SCO­NA 2026 CHIU­DE CON SUC­CES­SO UNA DELLE EDI­ZIO­NI PIÙ PAR­TE­CI­PA­TE DEGLI UL­TI­MI ANNI

© JazzAscona 2026

Dieci giorni di sole, musica, atmosfera e grandi emozioni sul lungolago. Soddisfazione per il successo di pubblico, il rafforzamento del legame con New Orleans e il rinnovamento dell’immagine del festival. Appuntamento alla 43ª edizione dal 27 giugno al 3 luglio 2027.

5. Juli 2026

FÜR MAR­TIN LACH­MANN, AKUS­TI­KER

Martin Lachmann - Foto: © Thomas Gabriel, Sarnen, 2025, https://www.facebook.com/photo/?fbid=3320129178163202&set=pcb.3320129461496507

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 11. Juli 2026, 11.03 Uhr / Podcast

4. Juli 2026

WEIT ÜBER 6’000 BE­SU­CHEN­DE AM 43. BEL­LUARD-BOLL­WERK-FES­TI­VAL

Belluard-Bollwerk_Ambiance_Photo-Julie-Folly, 2026

Die am 25. Juni 2026 gestartete 43. Ausgabe des Belluard-Bollwerk-Festivals in Fribourg-Freiburg ist am Samstag zu Ende gegangen. Seit 1983 findet das Festival jeden Sommer während zehn Tagen statt. Mit Performance, Tanz, Theater, Bildender Kunst, Film, Installation, Musik, Literatur, kritischem Denken und vielfältigen disziplinenübergreifenden Kreationen belebt das Festival Kultur und Menschen über die Stadt hinaus. Weit über 6’000 Besucher:innen sind der Einladung dieses Jahr gefolgt. Das Programm umfasste 29 Projekte, darunter zwölf Uraufführungen. Die 44. Ausgabe des Festivals wird vom 24. Juni bis zum 3. Juli 2027 stattfinden.

3. Juli 2026

DER AR­GEN­TI­NI­SCHE SÄN­GER, MU­SI­KER UND KOM­PO­NIST DA­NI­EL ME­LIN­GO IST GE­STOR­BEN

Daniel Melingo, 2010 - Foto: Schorle, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Schorle - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Daniel_Melingo.JPG

Der am 22. Oktober 1957 in Buenos Aires geborene argentinische Sänger, Klarinettist, Saxofonist, Gitarrist und Komponist Daniel Melingo (Bild) ist am 30. Juni 2026 in Chacarita gestorben. Ursprünglich vom Alternative Rock kommend, widmete er sich ab Mitte der 1990er-Jahre als Sänger und Multiinstrumentalist mit seiner Band Los Ramones del Tango überwiegend dem Tango Argentino. Seine Texte sind in Lunfardo, der «Gaunersprache» von Buenos Aires verfasst – sie handeln von den Absurditäten seines Barrios, von Serienmördern (Pequeño paria) oder Taschendieben. Der Kritiker Christoph Buchs nannte ihn den «Tom Waits des Tango». Nachdem er zwischen 1975 und 1980 mit dem brasilianischen Sänger Milton Nascimento aufgetreten war, arbeitete Melingo in den frühen 1980ern unter der argentinischen Militärdiktatur in der unabhängigen Theaterszene von Buenos Aires. Als nach dem Falklandkrieg die Einschränkungen im kulturellen Bereich allmählich gelockert wurden, wirkte er u. a. an einer Rockoper-Version von «Die Insel des Dr. Moreau» mit. Zwischen 1980 und 1982 bzw. 1983 war er in der 1967 von Miguel Abuelo gegründeten Band Abuelos de la Nada tätig, der u. a. auch Andrés Calamaro angehörte. 1982 spielte er bei der Band Los Twist, deren Mitbegründer er war. Ab 1986 lebte Melingo für knapp zehn Jahre in Spanien, wo er die Band Lions in Love leitete. (*)

3. Juli 2026

ZÜ­RICH: ANA­STA­SIA DZIA­DE­VYCH AUS DER UKRAI­NE UND DER SCHWEI­ZER MILO FER­RA­ZI­NI GE­WIN­NEN DEN 50. KI­WA­NIS-MU­SIK­WETT­BE­WERB

Bild: Anastasia Dziadevyc Kiwanis Musikpreis 2026 - Foto: © Priska Ketterer, https://davosfestival.ch/artists/anastasia-dziadevych

Die 26-jährige ukrainische Violinistin Anastasia Dziadevych (Bild) und der gleichaltrige Schweizer Violoncellist Milo Ferrazzini gewinnen die Jubiläumsausgabe des renommierten Kiwani-Musikpreises. Bereits seit 1976 vergibt der Kiwanis Club Zürich die Auszeichnung an besonders talentierte Studierende der Zürcher Hochschule der Künste. Der Wettbewerb würdigt die intensive Arbeit der jungen Musikerinnen und Musiker und will ihnen zugleich eine wertvolle Referenz für ihren weiteren beruflichen Weg bieten.

1. Juli 2026

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE SÄN­GER, SONG­WRI­TER UND SCHAU­SPIE­LER VIC­TOR WIL­LIS (VIL­LA­GE PEO­P­LE) IST GE­STOR­BEN

Victor Willis, vor 2007 - Foto: Hotcop2, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Hotcop2 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Victor_Willis.jpg

Der am 1. Juli 1951 in Dallas (Texas) geborene US-amerikanische Sänger, Songwriter und Schauspieler Victor Edward Willis (Bild) ist am 30. Juni 2026 gestorben. Weltweit bekannt geworden ist er als Leadsänger der Discoband Village People. Seine Rollen waren dabei jene des «Cops» und des «Marineoffizier». Willis kraftvolle R&B-Stimme prägte entscheidend den Sound der Village People. Die Gruppe stieg rasch in die Spitzen der Hitparaden mit Chart-Brechern wie «Macho Man», «Y.M.C.A.», «In the Navy» und «Go West» auf. Neben den Village People war Willis auch Co-Writer für andere Künstler, wie die Ritchie Family und den mehr in Frankreich bekannten Patrick Juvet. (*)

1. Juli 2026

PRIX «CULTURE ET ECO­NO­MIE» 2026 DE L’ETAT DU VA­LAIS: LE SION FES­TI­VAL PRIMÉ

Foto: © Le Sion Festival, https://www.facebook.com/photo/?fbid=1684217003285670&set=pb.100050921603161.-2207520000

Le «Prix Culture et Economie Valais» honore une manifestation qui contribue à la fois au développement de la culture et de l’économie. Pour cette septième édition, le Conseil d’Etat a décidé d’honorer le Sion Festival. Héritier de plus de 60 ans d’histoire musicale initiée par le violoniste hongrois Tibor Varga, le festival s’est imposé comme un rendez-vous incontournable de la musique classique en Suisse et à l’international.

1. Juli 2026

EON AWA IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM JULI 2026

Eon Awa Foto: © SRF : Vanessa Zimmermann

Mit elf Jahren hörte Eon Awa (Bild) aus Zofingen (AG) an einer Pfadi-Waldweihnacht erstmals «All I Want For Christmas Is You» – und war sofort überwältigt von Mariah Careys Stimme. «The rest is history», sagt er. Nun wurde Eon Awa zum «SRF 3 Best Talent» des Monats Juli 2026 auserkoren. Heute Abend wurde er von Céline Werdelis auf Radio SRF 3 vorgestellt.

30. Juni 2026

FRI­BOURG-FREI­BURG: LES AR­CHIVES DE FRI-SON RE­JOIG­NENT LA BCU-KUB

FRI-SON https-::www.fri-son.ch:fr:blog:nos-archives-sen-vont-direction-la-bcu

La semaine dernière, la BCU a emporté 33 ans d’histoire de la salle de concerts Fri-Son, de ses débuts jusqu’en 2016, à la suite de la donation de ce fonds d’archives à l’Etat de Fribourg: contrats, factures, riders, VHS de concerts, affiches, correspondances, dossiers de presse, livres d’or et bien d’autres documents.

30. Juni 2026

STADT THUN: HÖHERE UN­TER­STÜTZUNG FÜR DAS THE­ATER ALTE OELE

© Theater Alte Oele Thun, https://www.facebook.com/photo/?fbid=460462709431569&set=a.460462722764901

Der Gemeinderat der Stadt Thun genehmigt den neuen Leistungsvertrag mit dem Theater Alte Oele für die Jahre 2027 bis 2030. Dieser sieht eine Erhöhung der jährlichen Unterstützung um 19’000 Franken vor. Das Theater soll sich so weiter professionalisieren können.

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