Zum 80. Geburtstag von Pepe Lienhard (Bild) feiert Fernsehen SRF 1 den Schweizer Bandleader am Samstagabend, 28. März 2026, mit einer Dokumentation und einer anschliessenden «Kultnacht». Der Abend führt vom Tourabschluss-Konzert in Wien zurück durch acht Jahrzehnte Musikgeschichte und unvergessliche TV‑Momente.
Der am 23. September 1934 in Monfalcone geborene italienische Cantautore und Politiker Gino Paoli (Bild) ist am 24. März 2026 in Genua gestorben. Neben eigenen Erfolgen schrieb Paoli im Lauf seiner Karriere zahlreiche Songs, die von anderen Interpret:innen gesungen wurden, etwa Claudio Villa, Ornella Vanoni, Luigi Tenco, Gianni Morandi, Patty Pravo, Franco Battiato oder auch Marco Masini. Er galt als Wegbereiter von Lucio Dalla, den er 1964 kennenlernte und förderte, aber auch von Francesco De Gregori und Francesco Guccini. Nach einer gemeinsamen Tournee mit Ornella Vanoni erschien 1985 ein erfolgreiches Livealbum, 1986 schrieb Paoli zusammen mit Zucchero die beiden Songs «Come il sole all’improvviso» und «Con le mani». Zusammen mit den Jazzmusikern Enrico Rava, Danilo Rea, Flavio Boltro, Rosario Bonaccorso und Roberto Gatto veröffentlichte Paoli 2007 das Jazzalbum «Milestones. Un incontro in jazz». 1987 trat Gino Paoli als Kandidat der Kommunistischen Partei Italiens für die Wahl in die Abgeordnetenkammer an und wurde dabei ins Parlament gewählt. (*)
Der am 21. März 1940 in Yonkers (New York) als James Wesley Voight geborene US-amerikanische Songwriter Chip Taylor (Bild) ist am 23. März 2026 in New York City gestorben. Taylor war der jüngere Bruder des Schauspielers Jon Voight und damit Onkel von Angelina Jolie und James Haven. Nach einem wenig erfolgreichen Versuch, professioneller Golfspieler zu werden, startete Chip Taylor eine Karriere im Musikgeschäft. Er komponierte alleine oder mit anderen Komponisten wie Al Gorgoni, Billy Vera, Ted Daryll und Jerry Ragavoy Pop- und Rocksongs. Seine bekanntesten Kompositionen sind «Wild Thing», «Angel of the Morning» und «Try (Just a Little Bit Harder)». Ende der 1970er-Jahre gab Taylor das Musikgeschäft auf und wurde professioneller Glücksspieler. (*)
Der Kanton Obwalden unterstützt das Volkskulturfest Obwald weiterhin finanziell. Der Trägerverein erhält für die nächsten drei Festivals der Jahre 2026 bis 2028 einen Gesamtbeitrag von 210’000 Franken. «Das Volkskulturfest Obwald ist mit seiner nationalen Ausstrahlung ein fester Bestanteil des Obwaldner Kulturlebens. Der Regierungsrat unterstützt den Anlass für drei Jahre und spricht dafür jährlich 70’000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. Somit setzt der Kanton Obwalden seine Unterstützung des Musikfestivals auf dem Niveau der vergangenen Jahre fort.», heisst es in der heutigen Medienmitteilung.
Die am 28. September 1953 in Sylane bei Tuam (County Galway, Irland) geborene irische Folksängerin Dolores Keane (Bild) ist am 16. März 2026 in Caherlistra gestorben. Sie war zunächst Mitbegründerin der irischen Band De Dannan und startete kurz darauf ihre Solokarriere. In den 1990er-Jahren erlangte sie grosse Bekanntheit, pausierte dann jedoch ihre Karriere, ehe sie ab Mitte der 2010er-Jahre wieder auftrat. Keane ist weltweit bekannt für ihre tiefe, melodische Stimme. Ihre Aufnahmen von Liedern wie Dougie MacLeans «Caledonia», Frank A. Faheys «Galway Bay», Paul Bradys «The Island» und Donagh Longs «Never Be the Sun» gelten als einige der bekanntesten Interpretationen im Irish Folk. Berühmt ist Keane nicht nur für ihre Solokarriere, sondern auch für ihr Mitwirken bei der erfolgreichen Folk-Anthologie «A Woman’s Heart», die sie zusammen mit anderen bekannten irischen Sängerinnen aufnahm. (*)
Die am 15. Juni 1959 in Herford geborene deutsche Musikerin, Komponistin, Autorin und Musikproduzentin Bettina Köster (Bild) ist am 16. März 2026 in Capaccio Paestum (Italien) gestorben. Köster war von 1981 bis 1984 Sängerin und Haupttexterin der Band Malaria!, sie arbeitete anschliessend als Solokünstlerin. Köster war bekannt für ihre tiefe, warme, verrauchte Stimme, sie galt als «Hildegard Knef des Punk». Ihr Gesangsstil, androgynes Styling und das von Köster verkörperte Frauenbild liessen sie zur Ikone der queeren Subkultur werden. Im Jahr 2021 bezeichnete sie sich als «nicht binär». (*)
Anlässlich der diesjährigen Ausgabe des Festivals m4music in Zürich wurden am Samstagabend in verschiedenen Kategorien wiederum die Preise der Demotape Clinic verliehen. «Demo of the Year» wurde diesmal «Razor Sharp Feathers» der Zürcher Hardcore-Band XOXO. Die Auszeichnung ist mit 5’000 Franken dotiert.
Im Hallenstadion Zürich wurden heute Donnerstagabend die diesjährigen Swiss Music Awards vergeben. Herausgestochen ist ganz klar die Mundartband Hecht, die für vier Auszeichnungen nominiert war und in allen vier Kategorien gewonnen hat.
Der 1932 geborene Zürcher Filmkritiker und Entertainement-Journalist Benny Furth (Bild) ist gestorben. Er veröffentlichte seine Besprechungen u.a. via «Facts», «Baslerstab» und «Art-TV». Furth war Redaktionsleiter des von Hazy Osterwald initiierten Ausgeh-Magazins «Music Monitor Live» und 2014 Gründer der Facebook-Gruppe «LIVE-NostalgikerInnen», – ein beliebtes Forum, das gemäss Selbstdarstellung «Fotos, Erinnerungen und Veranstaltungen des internationalen und Schweizer-Showbusiness’ aus den Jahren 1968 bis 1999 wieder aufleben lassen möchte, mit Bildern und Beiträgen jener Zeit» und «dazu noch über aktuelle Events, die nostalgisch angehaucht sind, berichtet.»
Swiss Films, die Fondation Suisa und Sonart – Musikschaffende Schweiz bündeln neu ihre Kompetenzen und Ressourcen in einer strukturierten Partnerschaft, um die Position von Schweizer Filmmusikkomponist:innen innerhalb der internationalen Filmbranche nachhaltig zu stärken. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung, Produktion und internationale Verwertung von Schweizer Filmmusik zu verbessern und den künstlerischen Beitrag der Komponist:innen im audiovisuellen Sektor sichtbarer zu machen.
Die Schweizer Musikerin Veronica Fusaro (Bild) tritt mit dem Song «Alice» für die Schweiz am Eurovision Song Contest (ESC) 2026 an. Der Alternative-Pop-Titel mit Rock-Einflüssen erzählt in drei Minuten «die Geschichte einer Frau, deren persönliche Grenzen überschritten werden», wie SRF schreibt. Der Wettbewerb findet 2026 in Wien statt; die Schweiz steht im zweiten Halbfinale am 14. Mai 2026 auf der Bühne.
Der am 31. Mai 1940 in San Antonio (Texas) geborene US-amerikanische Tastenmann, Singer-Songwriter und Musikproduzent Augie Meyers (Bild) ist am 7. März 2026 gestorben. In den frühen 1960er-Jahren war Meyers neben Doug Sahm Gründungsmitglied des Sir Douglas Quintet. Mit seinem typischen Vox-Orgel-Spiel prägte er den Sound des Quintets auf Hits wie «She’s About A Mover» (1964), «Mendocino» (1969), «Nuevo Laredo» (1970) und vielen anderen. Später spielte Meyers auch auf etlichen von Sahms Soloalben und veröffentlichte eigene Platten, ebenfalls im Tex-Mex-Stil. In den 1990er-Jahren war Meyers neben Doug Sahm, Flaco Jimenez und Freddy Fender Mitglied der Tex-Mex-Supergroup Texas Tornados. Auch als Studiomusiker war Meyers gefragt. Er wirkte u. a. auf Bob Dylans Alben «Time Out of Mind» (1997) und «Love and Theft» (2001) mit. Meyers trat mehrfach in der Schweiz auf (z.B. Grindelwald 2005, Zürich 2008) und arbeitete auch mit Toni Vescoli zusammen («Baby was isch los», «De Augie und ich»)
«Sie arbeitet in der Psychiatrie, wohnt in einer WG, fährt Rennrad – und verwandelt Alltagsmomente, Erinnerungen und Gedanken in poetische Indie-Folk-Songs – nahbar, ehrlich und ganz eigen», schreibt Hana Gazde auf «srf.ch» über Pina Palau. Palau hat mit «You Better Get Used To It» gerade ihr drittes Studioalbum veröffentlicht. Und nun wurde sie zum «SRF 3 Best Talent» im Monat März 2026 gewählt.
Der am 1. Januar 1942 als Joseph McDonald geborene US-amerikanische Folk- und Rocksänger, Gitarrist und Songwriter Country Joe McDonald (Bild) ist am 7. März 2026 in Berkley (Kalifornien) gestorben. 1965 gründete er die Gruppe Country Joe and the Fish; er wurde 1969 bekannt durch seinen Auftritt auf dem Woodstock-Festival mit dem «Fish»-Cheer und dem «I-Feel-Like-I’m-Fixin’-to-Die Rag». In seiner jahrzehntelangen Musikerlaufbahn brachte er rund 40 Musikalben heraus und schrieb Hunderte von Songs. (*)
Der am 20. November 1944 in Harlow (Middlesex) geborene britische Musiker, Tonmeister und Musikproduzent Mike Vernon (Bild) ist am 2. März 2026 gestorben. Er war Gründer des Labels Blue Horizon Records und arbeitete mit vielen Grössen der britischen Bluesszene zusammen, wie zum Beispiel Bluesbreakers, Duster Bennett, Savoy Brown, Chicken Shack, Eric Clapton, Fleetwood Mac, Peter Green, Danny Kirwan, John Mayall, Christine McVie, Ten Years After oder Climax Blues Band. Obwohl Vernon hauptsächlich mit Blues assoziiert wurde, arbeitete er auch ausserhalb dieses Feldes, etwa mit David Bowie oder im Bereich des Progressive Rock mit Focus. 2013 erhielt Vernon den Lifetime Achievement Award des British Blues Awards. (*)
Der am 13. November 1942 in New York City geborene US-amerikanische Blues-Sänger und -Gitarrist John Paul Hammond (Bild) ist am 28. Februar 2026 gestorben. Hammond gehörte seit dem Beginn der 1960er-Jahre zu den herausragenden Figuren des akustischen Blues. Er entdeckte für sich die Nische des Gitarrespielers mit Mundharmonika, der klassischen Blues aus den 1930er- bis 1950er-Jahren spielte. Aufnahmen aus den 1990er-Jahren beweisen aber auch die Fähigkeiten Hammonds als Bandleader und E-Gitarrist. Seit seinem Debütalbum, herausgegeben 1963 auf Vanguard Records, nahm John P. Hammond insgesamt 33 Langspielplatten auf. Hammond erhielt 1985 einen Grammy Award und war für vier weitere nominiert. Zuletzt erschien das Album «Rough & Tough». Hammond spielte oder nahm Platten auf mit Jimi Hendrix (der entdeckt wurde, während er in Hammonds Band spielte), Eric Clapton, Muddy Waters, Howlin’ Wolf, Duane Allman, Michael Bloomfield, J. J. Cale, Tom Waits, The Band, Charlie Musselwhite, Robbie Robertson, Levon Helm, David Bromberg, John Lee Hooker, Dr. John, Bob Dylan und vielen anderen. Als Produzent war er u.a. für George Benson, Alberta Hunter, Adam Makowicz, Stevie Ray Vaughan, Bob Dylan (Bootleg Series 1–3), Michael Bloomfield und Bruce Springsteen tätig. (*)
Mit der Auszeichnung Bach-Medaille würdigt die Stadt Leipzig ein in der internationalen Bach-Pflege einzigartiges Langzeitprojekt: Seit 2006 verfolgt die Schweizer Stiftung das Ziel, in monatlich stattfindenden Konzerten das gesamte Vokalwerk Johann Sebastian Bachs (1685-1750) aufzuführen. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des Bachfestes Leipzig 2026 am 15. Juni.
Der am 24. Mai 1934 im Urnerland geborene Louis Jean van der Haegen (Bild) ist am 24. Februar 2026 gestorben. Van der Haegen war während Jahrzehnten höchst engagiert als Blues- und Jazzveranstalter zunächst in Luzern und dann im Raum Basel tätig. Er gründete zusammen mit Gleichgesinnten den Jazzclub Aesch/Pfeffingen und betätigte sich als Musikchef beim Jazz-Weekend in Reinach. Van der Haegen war im Jahr 2000 der Initiant und langjährige Präsident und zuletzt Ehrenpräsident des Blues Festivals Basel, lancierte den Swiss Blues Award und pflegte beste Verbindungen sowohl zu internationalen Stars und Managements als auch zu aufstrebenden Talenten von fern und nah. Van der Haegen betreute jahrelang auch das Management von Othella Dallas. Beruflich war Louis Van der Haegen einer der Wegbereiter der Solarenergie in der Schweiz.
Der am 13. März 1939 in New York City geborene Sänger, Pianist, Komponist und Songschreiber Neil Sedaka (Bild) ist am 27. Februar 2026 in Los Angeles gestorben. Vor allem in den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren hatte er zahlreiche Hits wie «Oh! Carol», «Calendar Girl», «Stupid Cupid», «Happy Birthday, Sweet Sixteen» und «Breaking Up Is Hard to Do». Mitte der 1970er-Jahre erlebte er ein Comeback mit den Nummer-eins-Hits «Laughter in the Rain» und «Bad Blood». Als Komponist verfasste Sedaka mehr als 1’000 Songs für zahlreiche andere Künstler (u. a. «Is This the Way to Amarillo?», «Love Will Keep Us Together»). Bekannte Musiker wie Elton John, Frank Sinatra, Elvis Presley, Connie Francis, ABBA, Carpenters oder Tom Jones arbeiteten mit Sedaka oder coverten seine Lieder wie z.B. Eruption («One Way Ticket»). (*)
Im Jahr 2022 trat Ute Haferburg (Bild) ihre Stelle als Geschäftsleitende Intendantin des Theater Casinos Zug an. «Sie bleibt bis zum Ende der nächsten Saison Intendantin (…) Doch per Sommer 2027 verlässt sie den Betrieb», schreibt am Donnerstagabend das Online-Portal «zentralplus.ch». Auf der Webseite des Theater Casinos Zug ist die Stelle «Geschäftsführende Intendanz (w/m/d) ab Saison 2027/28 mit Vorvertrag per 01.09.2026 (oder nach Vereinbarung)» ausgeschrieben.
Die am 24. Januar 1932 im Quartier des Halles in Paris geborene französische Komponistin und Musikerin Éliane Radigue (Bild) ist am 23. Februar 2026 in Paris gestorben. Sie war eine wichtige Pionierin und Wegbereiterin der elektronischen Musik.
Der am 28. April 1950 in New York City geborene US-amerikanische Salsa-Musiker, Komponist, Sänger, Arrangeur, Bandleader und Musikproduzent Willie Colón (Bild) ist am 21. Februar 2026 ebenda gestorben. Willie Colón war ein Nuyorican, ein in New York geborener Sohn puerto-ricanischer Eltern. Der in der Bronx geborene Musiker wuchs nicht bei seinen Eltern, sondern mit seiner Grossmutter und seiner Tante auf. Durch sie war er von früh an mit der traditionellen Musik Puerto Ricos sowie mit anderer lateinamerikanischer Musik vertraut. Colón unterschrieb mit 15 Jahren einen Vertrag bei der Schallplatten-Firma Fania und gab dort sein erstes Album mit 17 Jahren heraus. Er arbeitete als Posaunist und unterstützender Sänger mit Künstler:innen wie Héctor Lavoe, Celia Cruz, Rubén Blades und Ray Barretto zusammen. Eines seiner Alben, «Siembra» – eine Koproduktion mit Blades – war lange Zeit die erfolgreichste Salsa-Platte aller Zeiten, bis ihn Jerry Rivera ablöste. (*) Willie Colón wurde immer wieder als «King of Salsa» bezeichnet.
Der am 25. August 1940 in Brüssel geborene belgische Opern- und Konzertsänger (Bassbariton) José van Dam ist am 17. Februar 2026 gestorben. José van Dam studierte am Königlichen Konservatorium Brüssel. Er debütierte 1961 an der Pariser Oper, in deren Ensemble er bis 1965 Mitglied blieb. 1965 bis 1967 war er in Genf, in dem Jahrzehnt darauf in West-Berlin, Köln und Mannheim engagiert. José van Dam war einer der Lieblingssänger Herbert von Karajans in dessen letztem Lebensjahrzehnt. Dieser nahm mit ihm unter anderem den «Fliegenden Holländer», «Ein deutsches Requiem», die «Messa da Requiem», «Il trovatore», «Parsifal», «Salome» und «Pelléas et Mélisande» auf – die Rolle des Golaud war über ein Vierteljahrhundert eine der Paraderollen des Sängers. Auch als Hans Sachs («Die Meistersinger von Nürnberg») genoss van Dam weltweites Ansehen, spätestens seit der berühmten Aufnahme unter der Leitung von Georg Solti (1995). Eine weitere Glanzpartie war jene des Leporello aus «Don Giovanni», die er auch in der Verfilmung von Joseph Losey verkörperte. Auch der «Elias» aus Mendelssohns gleichnamigem Oratorium gehörte zum Repertoire des belgischen Bass-Baritons, ebenso wie die Titelrolle in Puccinis Oper «Gianni Schicchi». Auch sang er 1983 die Titelrolle von Olivier Messiaens «Saint François d’Assise» bei der Uraufführung an der Pariser Oper. (*)
Une nouvelle mouture de podcasts réalisés par les étudiants de l’EPFL explore la mémoire du Montreux Jazz Festival. On y découvre notamment l’accès très exclusif au chalet de Claude Nobs et la manière dont le festival s’est progressivement ouvert aux musiques actuelles.
Die japanischen Kusatsu International Summer Music Academy & Festival berufen Michael Haefliger zum Artistic Advisor. Der langjährige Intendant des Lucerne Festivals will mit dem von ihm konzipierten «Three Mountains Project» seine eigene programmatische Vision in die zukünftige Ausrichtung des Festivals einbringen: Die Standorte Kusatsu, Takasaki und Karuizawa sollen als klar profilierte kulturelle Achse neu gedacht und strategisch miteinander verbunden werden. Das Projekt bildet das Herzstück der Neuausrichtung im Vorfeld des 50-jährigen Jubiläums 2030.
Das Berner Symphonieorchester setzt die Zusammenarbeit mit Chefdirigent Krzysztof Urbanski (Bild) um weitere fünf Spielzeiten bis 2032 fort. «Damit setzen der Stiftungsrat von Bühnen Bern und der Chefdirigent ein klares Zeichen für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Berner Symphonieorchesters», ist in der heutigen Medienmitteilung zu lesen.
Michelle Ziegler (Bild) wurde vom Bundesamt für Kultur (BAK) zur neuen Leiterin des Museums für Musikautomaten Seewen (SO) ernannt. Sie tritt ihre Funktion am 1. Juni 2026 an und ersetzt Christoph Hänggi, der in den Ruhestand tritt.
«Fast Forward» der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt fünf Projekte von Musikschaffenden aus der Schweiz, diesmal aus den Sparten aktuelle, experimentelle und elektronische Musik. Das zweijährige Programm richtet sich an «Mid-Career»-Musikschaffende (Soloprojekte oder kleine Formationen). Es hat zum Ziel, diese an einem Wendepunkt ihrer Laufbahn «substanziell und individuell zu fördern und so ihre langfristige Etablierung in der internationalen Szene zu ermöglichen».
Der am 27. November 1935 in Bayonne geborene französische Musiker und Komponist Michel Portal (Bild) ist am 12. Februar 2026 in Paris gestorben. Er spielte Klarinette, Bassklarinette, diverse Saxofone und Bandoneon und trat sowohl im Jazz als auch als klassischer Solist sowie mit Ensembles der Neuen Musik hervor. Als Bassklarinettist setzte er wichtige stilistische und technische Impulse. Portal, der mit baskischer Folklore aufwuchs, engagierte sich zu Beginn seiner musikalischen Karriere für die Klassische Musik und für die zeitgenössische europäische Konzertmusik. Angestossen durch ein Konzert von Dizzy Gillespie vertiefte er ab Mitte der 1960er-Jahre seine Jazzvorliebe; er spielte u. a. mit Jef Gilson, François Tusques, Jean-Luc Ponty, André Hodeir, Joachim Kühn, Anthony Braxton, Jack DeJohnette, Daniel Humair, Barre Phillips, John Surman, Bernard Lubat, Dave Liebman, Nguyên Lê, Sylvain Luc, Richard Galliano und Martial Solal. Seit Anfang der 1970er-Jahre war Portal einer der profilierten Vertreter des französischen Free Jazz. Ab 1975 schrieb Michel Portal zudem zahlreiche Filmmusiken. (*)
Der Verein BeJazz Bern gibt die Wahl von Florian Weiss (Bild) zum neuen Geschäftsleiter und Programmverantwortlichen bekannt. «Mit ihm gewinnt der Club eine erfahrene Persönlichkeit, die ab dem 1. April 2026 die künstlerischen Weichen für die kommenden Spielzeiten stellen wird», schreibt BeJazz.
Der am 6. Januar 1936 in Cape Coast geborene ghanaische Gitarrist, Komponist, Sänger, Liedtexter, Bandleader und Produzent Ebo Taylor (Bild), der seit den 1960er-Jahren als massgeblicher Vertreter des Musikstils Highlife gilt, ist am 7. Februar 2026 in Saltpond gestorben. Taylor verband traditionelle ghanaische Rhythmen und Liedformen mit Jazz-Harmonik, Funk-Grooves und Elementen des entstehenden Afrobeat und trug so wesentlich zur Popularisierung des Highlife in und ausserhalb Ghanas bei. Seine ästhetische Entwicklung war von einer transatlantischen Wechselwirkung geprägt: In London arbeitete er eng mit der afrikanischen Musikszene, darunter Fela Kuti, zusammen, integrierte Jazz-Idiome in Highlife-Strukturen und prägte dadurch Klang und Selbstverständnis einer Generation ghanaischer Gruppen. In Ghana wurde Taylor zugleich zu einem gefragten Arrangeur und Produzenten und er arbeitete mit namhaften Künstlern wie Pat Thomas und C. K. Mann. Nach einer produktiven Solophase verlegte er seinen Schwerpunkt für längere Zeit auf die Studioarbeit für andere und auf den Unterricht an der University of Ghana. 2010 leitete sein international beachtetes Comeback mit dem Album «Love & Death» eine späte Karrierephase ein, die ihm ein neues Publikum erschloss. (*)
SRF hat das «Musikmagazin» überarbeitet: Neu präsentiert sich die Audiosendung mit erweitertem Moderationsteam und erneuertem, genreübergreifendem Konzept. Die erste Sendung ist bereits online.
Die Nominierten der 19. Swiss Music Awards stehen fest. Hecht darf gleich auf vier Awards hoffen. In zwei Kategorien vorgeschlagen sind Baby Volcano, EDB, Jule X und Zoë Më. Auch Heimatliebi, Mairo, Monet192, Nemo, Stubete Gäng und weitere Musikerinnen und Musiker sind im Rennen um einen Award. Das Voting startete heute Montag um 12 Uhr.
Plusieurs milliers de spectateurs, présents au Théâtre de Beaulieu ou suivant l’événement en streaming, ont assisté à la Finale du Prix de Lausanne 2026. Parmi les 21 finalistes, 14 Lauréats ont été récompensés par une bourse qui leur offrira l’opportunité d’intégrer l’une des écoles ou compagnies partenaires du Prix de Lausanne. Demain, dimanche, les candidats non-finalistes pourront participer au Networking Forum, où ils auront l’opportunité de rencontrer les directeurs et directrices de compagnies et écoles partenaires du Prix de Lausanne.
Seit Sommer 2023 leiten Janine Bürkli (Bild) und Fabienne Mathis das Kleintheater Luzern gemeinsam. Im Sommer 2026 wird es eine Veränderung in der Co-Leitung geben: Fabienne Mathis wird die Luzerner Kleinkunstbühne per Ende der aktuellen Saison verlassen. Janine Bürkli behält ihre Leitungsposition bei. Der Stiftungsrat definiert gemeinsam mit Janine Bürkli in den nächsten Wochen die künftige Leitungsstruktur. Weder der aktuelle Spielbetrieb noch das Neubauprojekt am Bundesplatz seien von dieser personellen Veränderung direkt betroffen, schreibt der Stiftungsrat. Er werde im Sommer im Detail über die künftige Leitungsstruktur im Kleintheater informieren.
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