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14. Juni 2019

IDA EKBLAD: «FRA ÅRE TIL OVN»

Ausstellung in der Kunsthalle Zürich, bis am 18. August 2019

Bild: Installationsansicht, Ida Ekblad, Kunsthalle Zürich, 2019. Foto: Annik Wetter.

Ida Ekblad lebt in Oslo und ist Malerin, Bildhauerin, Herausgeberin, Plattenproduzentin, Kuratorin und Designerin. Sie schreibt auch. Zur ihren Inspirationsquellen gehören Volkskunst, Fashion, Abfall, Samuel Beckett, Jugendkultur, Naturgewalt, Gena Rowlands, traditionelles Handwerk und vieles mehr. Der Alltag ist dabei zentral und zwar als Anmut und Zumutung, als gefrässiges Monster und Quelle des Glücks, als Desaster und Lichtblick. Denn in Ekblads Augen ist alles voller Versprechungen und somit auch die Kunst.

«FRA ÅRE TIL OVN»,  der Titel der Ausstellung, stammt aus dem Buch Norsk jernskulptur. Norske Minnesmerker von 1944. Von der Ader zum Ofen beschreibt verkürzt, wie aus Gesteinsadern Metall gewonnen und zu Skulpturen gegossen wird. «FRA ÅRE TIL OVN» steht somit für Transformation, wie sie täglich milliardenfach geschieht. Transformation steht im Zentrum von Ida Ekblads Kunst – und natürlich von Kunst überhaupt. Denn sie macht nichts anderes, als Material, Bilder, Farbe, Bewegungen oder Politik mittels Denken und Handeln in einen neuen Zustand überzuführen. Wenn dies gelingt, entsteht daraus ein grosser Mehrwert, also Erkenntnis, Freude oder Ärger.

Transformation mag vielen als kreativ erscheinen, sie ist aber vor allem harte Arbeit und Zerstörung. Sie kämpft mit dem Bestehenden, ringt mit dem Kontext und reibt sich am Widerstand von Material, Geschichte und Erwartungen. Transformation ist gleichzeitig Emanzipation und Abhängigkeit, und das macht sie so interessant wie umstritten. Denn jeder Akt der Transformation, und sei er noch so quer und queer, führt seinerseits wiederum zur Verfestigung und in Abhängigkeit vom Moment an, wo er sich als Kunstwerk, als Identität oder gesellschaftliche Ordnung konsolidiert und etabliert. Das alles ist aufregend und wird von Ida Ekblad mit Vergnügen und in atemberaubendem Tempo immer wieder von neuem durchgespielt.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Zürich teilt sich in drei Kapitel auf. Sie beginnt mit einem Shop, wo Merchandise, Teppiche, Platten und Shirts zu kaufen sind. Hier mutieren die Eintretenden zu Besucherinnen und Besuchern, zu Konsumentinnen, Komplizen oder Kritikerinnen. Hinter dem Shop liegt eine Art Skulpturenhalle mit neusten Bronzeskulpturen. In der oberen Etage findet man sich in einem Salon wieder, der an eine grossbürgerliche Unterwasserwelt auf Drogen erinnert. So entfaltet sich «FRA ÅRE TIL OVN» im Dreieck zwischen kommerziellem Shop, öffentlicher Bildungsstätte (Kunsthalle) und privater Villa. Damit bespielt die Ausstellung die Kunsthalle als Ort, wo sehr unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen zusammentreffen, oder sich die Waage halten, oder sich widersprechen: Unterhaltung, Bildung und Einkaufserlebnis sowie deren (selbst-)kritische Betrachtung. Dieser Widerstreit aber öffnet Räume, die Wirkung erzeugen und letztlich Veränderungen möglich machen.

«FRA ÅRE TIL OVN» ist Ida Ekblads bisher grösste Einzelausstellung und zeigt neuste, für die Kunsthalle Zürich entstandene Werke.

Mehr:

http://kunsthallezurich.ch/sites/default/files/downloads/24_idaekblad_broschuere_web_0.pdf

Kontakt:

http://kunsthallezurich.ch/de/ida-ekblad

#IdaEkblad #FraÅreTilOvn #KunsthalleZürich #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 14. Juni 2019
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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