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22. September 2020

«MAISON DES FÉES» IM FREIBURGISCHEN CHARMEY: FERIEN IM MÄRCHENHAFTEN BAUDENKMAL

Die «Maison des Fées» wurde 1914 als Landhaus im Schweizer Heimatstil erbaut und gibt die romantisierte Naturverbundenheit jener Zeit wieder. Seit dieser Woche können in dem märchenhaften Baudenkmal in Charmey (Kanton Fribourg-Freiburg) bis zu sechs Feriengäste miteinander die Baukultur der Jahrhundertwende erleben.

Fotos: © Gataric Fotografie, https://ferienimbaudenkmal.ch/ 

Im Jahr 1914 entwarf der Lyoner Architekten Etienne Curny (1861-1945) das Landhaus mit dem märchenhaften Namen «Maison des Fées». Als Ferienhaus konzipiert, um in den Schweizer Bergen die Sommerfrische zu geniessen, steht das Baudenkmal abgelegen auf leichter Anhöhe am Rande einer alten und von Wald umsäumten Weideebene. Stilistisch nimmt sich das Gebäude den Schweizer Heimatstil zum Vorbild, der damals als Architekturstil in ganz Europa verbreitet war, wobei wohl auch regionale Bauten den Architekten beeinflusst haben. So erinnert der wuchtige Rundboden beim Vordach der Hauptfassade stark an ortstypische Bauernhäuser der Gegend. Viel Holz, zahlreiche Fenster und grosszügige Balkone verstärken den Eindruck, in der Natur zu leben. 

In den 1930er-Jahren verkaufte der französische Bauherr das Haus an den Freiburger Unternehmer und Nationalrat James Glasson (1878-1952), der es bis Ende der 1970er-Jahre als Ferienhaus nutzte. Im Jahr 1984 erwarben der Freiburger Professor Alexander von Zelewsky und seine Frau Hedi (geb. Ebner) das Haus, die es ab 1987 bis 2006 als Hauptwohnsitz nutzten. Im obersten Stockwerk richtete sich Hedi von Zelewsky ihr Künstleratelier ein, das bis heute weitgehend unverändert erhalten geblieben ist. Im Jahr 2019 übernahm deren Tochter das Haus und liess es von den 0815 architekten und in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege renovieren, wobei sie grossen Wert drauf legten, die ursprüngliche Substanz zu erhalten und die alten Raumqualitäten wiederherzustellen. So wurden beispielsweise die neuen Küchenelemente aus Chromstahl frei und mit Abstand vor der Wand platziert, um die typischen vertikalen Bretter der «parois fribourgeoises» nicht zu verdecken. Die Spannteppiche der 1980er-Jahre wurden entfernt und die originalen Tannenriemen geschliffen und geölt. 

Das Haus gilt als bauhistorisch relevant und wurde 2019 ins Verzeichnis der schützenswerten Kulturgüter aufgenommen. Seit dieser Woche können in dem märchenhaften Baudenkmal bis zu sechs Feriengäste die Baukultur der Jahrhundertwende hautnah erleben.

cp 

Informationen zum Ferienhaus:

Personen: 6

Zimmer: 2 Schlafzimmer

Vermietung: Ganzjährig

Haustiere: nicht erlaubt 

—

Zur Webseite der «Maison des Fées»:

https://ferienimbaudenkmal.ch/maison-des-fees/

Mehr: 

https://ferienimbaudenkmal.ch/

#FerienImBaudenkmal #MaisonDesFées #Charmey #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

maison des fees charmey

    

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 22. September 2020
  • Freizeit und Sport

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