«DIE LANGEWEILE – GANZ SCHÖN VIELFÄLTIG»
Ausstellung im Vögele Kultur Zentrum, Pfäffikon (SZ), bis am 4. Oktober 2026
Ausstellung im Vögele Kultur Zentrum, Pfäffikon (SZ), bis am 4. Oktober 2026
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive
Im Jahr 2024 gingen die Besuche in Kultureinrichtungen und die Freizeitaktivitäten ausserhalb der eigenen vier Wände im Vergleich zu 2019 zurück. Die grosse Ausnahme waren Festivals. Nahezu 80% der Bevölkerung würden gerne mehr Kulturbesuche unternehmen, sehen sich jedoch vor allem durch Zeit- und Geldmangel eingeschränkt. Individuellere Freizeitbeschäftigungen sind im Aufschwung: Digitale Tätigkeiten sowie kreative Hobbys im Amateurbereich haben stark zugenommen, insbesondere bei den 15- bis 29-Jährigen. Das Bundesamt für Statistik (BFS) zeichnet erstmals ein Bild des postpandemischen Kultur- und Freizeitverhaltens in der Schweiz. Es stellt einen «Rückzug ins Private nach der Pandemie» fest.
Exposition Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel (MAHN), du 19 novembre jusqu’au 6 avril 2026 – Vernissage mercredi 19 novembre à 18:00
Mit dem Ideenwettbewerb «inspiration» hat die Burgergemeinde Bern Vorschläge für einen besseren gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kanton Bern gesucht. Aus 334 Vorschlägen wurden nun deren fünf ausgezeichnet. Die Siegerideen werden nicht nur mit Geld, sondern auch mit fachlicher Unterstützung gefördert. Am Mittwochabend ehrte die Burgergemeinde Bern in der Dampfzentrale Bern «die besten Ideen für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kanton Bern». Im Rahmen des Ideenwettbewerbs «inspiration» wurden «kreative und wirkungsvolle Projekte ausgezeichnet, die Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten miteinander verbinden», wie es in der Mitteilung heisst.
Der Kanton Wallis-Valais lanciert das Förderinstrument «Kultur und sozialer Zusammenhalt», das aus einer Zusammenarbeit zwischen der Dienststelle für Kultur und der Dienststelle für Sozialwesen hervorgegangen ist. Dieses neue Programm soll die Verbindungen zwischen Kultur, sozialem Zusammenhalt und Inklusion festigen, indem es Strukturen unterstützt, die sich für den Zugang zur Kultur für alle Menschen einsetzen. Unterstützt werden Projekte, die von einer professionellen Kulturorganisation in Partnerschaft mit Akteurinnen oder Akteuren aus dem Sozial- oder dem Gesundheitswesen getragen werden.
Was ist eigentlich News Literacy und wie vermittelt man sie den Schüler:innen? Wie gehe ich mit Gaming um? Und wie kann ich es im Unterricht einbauen? Welche Tools gibt es, um Wissen über KI zu vermitteln? Und soll ich als Lehrer:in auf Social Media aktiv sein? Das sind Themen der 3. Nationalen Nachrichtenkompetenz-Tagung, die am 20. März 2026 an der ZHAW in Winterthur von Use The News in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der ZHAW organisiert wird.
Die neue Ausstellung im Stadtmuseum Aarau führt durch eine faszinierende KI-generierte Bilderwelt und geht der Frage nach: Wohin führen die KI-getriebenen Veränderungen beim Arbeiten, Reisen und Kreativsein? Vom 9. November 2025 bis am 1. März 2026.
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive
Ausstellung im Zeughaus Teufen, vom 1. November 2025 bis am 1. März 2026 – Eröffnung am 1. November 2025 um 17 Uhr
Fast 38’000 Filme wurden im Jahr 2024 in der Schweiz als zahlungspflichtiges Video on Demand (VoD) zum Kauf, zur Miete oder zum Abruf auf Abonnement- und Streamingdiensten (SVoD) angeboten, ähnlich viele wie im Vorjahr. US- und europäische Filme machen den grössten Teil des Angebots aus. Noch mehr als im Kino, konzentriert sich die Nachfrage auf amerikanische Produktionen. Spielfilme dominieren sowohl das Angebot als auch die Nachfrage. Im Jahr 2024 haben die Abonnement- und Streamingdienste einen leichten Anstieg der Wiedergaben um 5%, im Vergleich zu 2023, verzeichnet. Seit 2021 bleibt die Nutzung von Streamingdiensten insgesamt stabil, was darauf hinweist, dass das Publikum weiterhin stark darauf zurückgreift. Diese Art des Konsums liegt nach wie vor deutlich über der Nutzung anderer VoD-Formen (Miete, Kauf). Diese Zahlen schliessen vorerst Serien aus. Deren Integration erfolgt derzeit in die Statistik. Die Angaben stammen vom Bundesamt für Statistik (BFS), das sie heute publiziert hat.
Das ibis-Styles-Hotel in Carouge, dem Bohème-Viertel von Genf, ist der neunten Kunst gewidmet: Die 119 Zimmer und weitere Räume des 2018 eröffneten Designhotels wurden von bekannten Westschweizer Comic-Künstler:innen zum Thema «Traum» gestaltet.
La Fondation du Château de Chillon dévoile sa nouvelle exposition temporaire: «Disséquer / Habiller Chillon, les collections racontent le château». Une occasion unique de confronter deux visions du patrimoine entre rigueur archéologique et mise en scène évocatrice. (Jusqu’au 26 avril 2026)
Die Hermann-und-Elisabeth-Walder-Bachmann-Stiftung würdigt die Stiftung Galegge für ihr langjähriges Engagement für Natur, Landwirtschaft und Biodiversität in Suhr (AG). Der mit CHF 50’000 Franken dotierte Walder-Preis zeichnet Personen oder Organisationen aus, die sich in der Nordwestschweiz in besonderer Weise für den Naturschutz engagieren. Im Fokus stehen Wald und Offenland sowie die Lebensräume von Tieren und Pflanzen.
Die «Garten Hotels Schweiz» starten mit Unterstützung von Innotour (SECO) und in enger Kooperation mit der Stiftung Schweizerische Triennale der Skulptur (Bad Ragartz) ein neues Projekt im Kulturtourismus: Ab Frühling 2026 sollen erste zeitgenössische Werke nationaler Künstlerinnen und Künstler in den Gärten der «Garten Hotels Schweiz» ausgestellt werden – «als dezentrale Freiluftgalerien, die Kunst, Gärten und Gastfreundschaft auf neue Weise verbinden». Soeben wurde ein Aufruf an interessierte Künstler:innen lanciert. Unter den «Art Garten Hotels» befinden sich beispielsweise das Bon Rivage am Genfersee, das Villa Novecento in Locarno, das Grandhotel Giessbach, die Kartause Ittingen oder das Berghotel Schatzalp.
Museum Studio et le Groupe Fribourg sont entrés en discussions exclusives en vue d’acquérir d’une part, les 14 hectares de Chaplin’s World à Corsier-sur-Vevey (Suisse), incluant les droits scénographiques et droits associés auprès de la société CW Participations
et ses fondateurs, dont Philippe Meylan et Yves Durand; d’autre part, la société d’exploitation de Chaplin’s World et les aménagements associés auprès de By Grévin, filiale de la Compagnie des Alpes.
Eine Ausstellung der Christoph Merian Stiftung, vom 13. September 2025 bis am 13. Januar 2026 auf der Mittleren Brücke in Basel
Das Regionalmuseum Chüechlihus in Langnau im Emmental öffnet am 7. September 2025 nach einer Umgestaltung wieder seine Türen. Die Besucher:innen erwartet nicht nur eine überarbeitete Dauerausstellung, sondern auch ein neuer Eingangsbereich sowie zwei innovative Introräume, die einen zeitgemässen Zugang zur Region ermöglichen.
Der Vorstand des Verkehrshauses hat Martin Ettlinger (Bild) zum neuen Direktor ernannt. Der 49-jährige
Luzerner ist seit 2021 Mitglied der Geschäftsleitung und leitet den Bereich Markt und Entwicklung. Er tritt die Nachfolge von Martin Bütikofer an, der Ende Februar 2026 in Pension geht. Die Übergabe erfolgt per 1. März 2026.
Die Schlösser und Burgen im Kanton Solothurn gehören zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern im Kanton. Der Regierungsrat will definieren, wie die Solothurner Schlösser und Burgen zukunftsgerichtet und gezielt weiterentwickelt und gefördert werden können. Hierfür hat er eine Strategie beschlossen.
Bereits über 30’000 Gäste haben die Kunst-Geisterbahn «Scream Machines» im Park vor dem Basler Museum Tinguely besucht. Sie lädt als Highlight der «Tinguely100»-Festivitäten zu einem Kunsterlebnis der besonderen Art ein, das grosse und kleine Besucherinnen und Besucher erfreut hat. Aufgrund des grossen Publikumserfolges hat das Museum Tinguely sich entschieden, die Laufzeit dieser von Rebecca Moss und Augustin Rebetez gestalteten Grossinstallation um drei Wochen bis zum Sonntag, 21. September 2025, zu
verlängern.
In der Fundaziun Nairs gibt es einen Wechsel in der Leitung: Der bisherige künstlerische Direktor, Clifford E. Bruckmann, hat seine Tätigkeit bei der Fundaziun Nairs Ende Juli 2025 beendet. Er hat in den letzten zwei Jahren nach der Pensionierung des langjährigen künstlerischen Direktors, Christof Roesch, «den Generationenwechsel in der Fundaziun Nairs eingeleitet und viele wertvolle neue künstlerische Impulse gegeben», wie der Stiftungsrat der Fundaziun Nairs schreibt. Ab dem 1. September 2025 wird die Kuratorin und Kulturmanagerin Josiane Imhasly (Bild) neue künstlerische Direktorin der Stiftung.
Ausstellung in Ernen (VS), bis am 20. September 2025. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Die Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden hat ihr Archiv mit einem eindrücklichen Bestand zur Geschichte der Säntis-Schwebebahn erweitert. Im Rahmen eines nationalen Projekts von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturguts der Schweiz, wurde das umfangreiche audiovisuelle Erbe der Säntis-Schwebebahn AG digitalisiert und archiviert. Fast ein Terabyte an Daten steht nun für Forschung und Öffentlichkeit zur Verfügung.
Ausstellung im Landesmuseum Zürich, bis am 12. April 2026
Der «Skulpturenpark Ennetbürgen» ist eine Ausstellung von Skulpturen und Plastiken in freier Natur in der Gemeinde Ennetbürgen, unmittelbar neben dem Flugplatz Buochs. Die Ausstellung ist ganzjährig offen, frei zugänglich und rollstuhlgängig.
Entlang eines Rundwegs in der Handeck zeigen Studierende der HSLU Design, Film, Kunst ihre Arbeiten. Start und Ziel ist beim Hotel Handeck, bis am 26. Oktober 2025
Sommerausstellung in Park und Galerie Kulturort Weiertal, bis am 7. September 2025
ArteSOAZZA bietet
aussergewöhnliche Kunst in einer einzigartigen Landschaft: Bis am 14. September 2025 zeigen zehn renommierte Künstlerinnen und Künstler in der Südbündner-Gemeinde Soazza Werke, die eigens für diesen Ort realisiert werden.
Bis am 25. Oktober 2025 auf der Gerschnialp in Engelberg
Die SAC-Kunstausstellung «Passage – Kunst am Gemmipass» begrüsst Interessierte bis am 12. Oktober 2025 zu einem inspirierenden Kunstparcours über den Gemmipass. Entlang des Weges erwarten die Besuchenden 13 Werke, die zum Austausch, zum Nachdenken und zum sinnlichen Erleben einladen. Die Kunstwerke beschäftigen sich auf kreative Weise mit der umliegenden Natur, dem Tourismus und der historischen Bedeutung des Gemmipasses als Alpenübergang.
Ende August 2025 findet in Mollis das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF 2025 Glarnerland+) statt. Die Tradition des Schwingsports und seine gesellschaftliche Bedeutung sind tief verwurzelt im Kanton Glarus. Das zeigt eine Zeitreise im Landesarchiv zu den Glarner Schwingfesten von anno dazumal.
Der mit 10’000 Franken dotierte Jugendpreis der Stadt Winterthur geht dieses Jahr an eine Gruppe kreativer junger Menschen: Der Verein Junges Theater Winterthur lässt Jugendliche und theaterneugierige Erwachsene Bühnenluft schnuppern.
Sonderausstellung im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen, bis am 4. Januar 2026
Ausstellung im Textilmuseum St.Gallen, bis am 27. Juli 2025
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten dreiunddreissig Tage aus Schweizer Perspektive
Im Alter von 86 Jahren ist Peter Eggenberger (Bild) am 2. Juli 2025 an seinem Wohnort in Au (SG) gestorben. Der lange Jahre in Wolfhalden (AR) lebende Peter Eggenberger machte sich einen Namen als Autor zahlreicher Bücher und unzähliger Medienberichte. «Mit seinem profunden Wissen über das Land und seiner Liebe zu den Leuten war er Botschafter einer ganzen Region», schreibt Verleger Marcel Steiner in der Mitteilung des Verlagshauses Schwellbrunn. Eggenberger war auch Mitgründer des Witzweges zwischen Heiden und Walzenhausen. Mit dem Klischee des besonders witzigen Appenzellers setzte sich Peter Eggenberger im Standardwerk «Der Appenzeller Witz» auf ebenso fachkundige wie vergnügliche Art auseinander.
Inmitten der sonnenverwöhnten Rebhänge des Zentralwallis´ wird ein neues Kapitel in der Geschichte des Château d’Anchettes aufgeschlagen. Ein Teil des eindrucksvollen historischen Ensembles wurde in den vergangenen Monaten behutsam in eine stilvolle Ferienwohnung umgestaltet, mitsamt des prachtvollen Prunksaals aus dem 17. Jahrhundert.