31. Mai 2012
Schweizerische Nationalbibliothek: Ausbau der Dienstleistungen vor Ort und online
Die Nationalbibliothek (NB) in Bern hat ihre Räume umgestaltet und ihre Online-Angebote verbessert. Der Jahresbericht 2011 zeigt, was sich in den letzten fünf Jahren getan hat.

Bild: nb
Die Angebote den Bedürfnissen der Nutzenden anpassen und eine elektronische Sammlung aufbauen – das sind zwei der Ziele, die sich die Schweizerische Nationalbibliothek (NB) in ihrer Strategie 2007-2011 gegeben hat. In ihrem neuesten Jahresbericht zieht die NB Bilanz.
Vor Ort: Neue Schwerpunktbibliotheken
Wer sich für die Schweiz und ihre Kultur interessiert, kommt an der NB und ihren Spezialsammlungen – Graphische Sammlung, Schweizerisches Literaturarchiv – nicht vorbei. Besonders wichtig ist sie für die Geschichts-, Literatur, Kunst- und Architektur- sowie die Informationswissenschaft. Für diese Fachbereiche wurden an der Hallwylstrasse 15 in Bern frei zugängliche Schwerpunktbibliotheken geschaffen.
Online: neue Kataloge
Die Sammlungen werden in Katalogen nachgewiesen und sind damit erst zugänglich. Neben dem Bibliothekskatalog Helveticat steht nun die Archivdatenbank HelveticArchives zur Verfügung. Diese erschliesst die Bestände des Schweizerischen Literaturarchivs und der Graphischen Sammlung – wo rechtlich möglich mit einem Vorschaubild. Die Kataloge der NB sind in Swissbib integriert, der eine gleichzeitige Suche über die meisten Kataloge der Schweizer Hochschulbibliotheken erlaubt. Damit sind die Bestände sehr einfach auffindbar.
Direktzugriff auf elektronische Dokumente
Die elektronische Sammlung wächst und wird laufend wichtiger. Für alle Arten von Dokumenten bestehen nun Zugriffsplattformen. Soweit das Urheberrecht es erlaubt, sind original elektronische Dokumente – wie z.B. Websites – und digitalisierte Bücher via http://www.e-helvetica.nb.admin.ch abrufbar. Spezifische Plattformen eröffnen den Zugang zu Zeitschriften, Zeitungen, Plakaten und digitalisierten Archivdokumenten. In Zusammenarbeit mit den Informationsproduzenten, den Kantons- und Universitätsbibliotheken wird die elektronische Sammlung laufend ausgebaut.
Die Schweizerische Nationalbibliothek wird von der Schweizerischen Eidgenossenschaft finanziert. Im Jahr 2011 kostete ihr Betrieb 37,0 Millionen Franken.
nb
Mehr:
http://www.nb.admin.ch/jahresbericht
Kontakt:
Marie-Christine Doffey
Direktorin der Schweizerischen Nationalbibliothek
Tel. 031 322 89 01
marie-christine.doffey@nb.admin.ch
http://www.facebook.com/schweizerische.nationalbibliothek

Kommentare von Daniel Leutenegger