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Kategorie: Information und Dokumentation

7. Juli 2026

MEHR ALS 1’000 DRU­CKE: HIS­TO­RI­SCHE ST.GAL­LER BUCH-KUL­TUR IST JETZT ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

© https://www.e-rara.ch/nav/classification/31586477

Die Stiftsbibliothek St.Gallen und die Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen schaffen gemeinsam einen Zugang zum st.gallischen Büchererbe bis 1805. Mehr als tausend Drucke aus dem heutigen Kantonsgebiet vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert stehen als frei zugängliche digitale Ausgaben zur Verfügung. Die beiden Bibliotheken haben das Projekt gemeinsam mit der Plattform e-rara.ch der ETH-Bibliothek erfolgreich abgeschlossen.

30. Juni 2026

FRI­BOURG-FREI­BURG: LES AR­CHIVES DE FRI-SON RE­JOIG­NENT LA BCU-KUB

FRI-SON https-::www.fri-son.ch:fr:blog:nos-archives-sen-vont-direction-la-bcu

La semaine dernière, la BCU a emporté 33 ans d’histoire de la salle de concerts Fri-Son, de ses débuts jusqu’en 2016, à la suite de la donation de ce fonds d’archives à l’Etat de Fribourg: contrats, factures, riders, VHS de concerts, affiches, correspondances, dossiers de presse, livres d’or et bien d’autres documents.

28. Juni 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 11/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten drei Wochen aus Schweizer Perspektive

25. Juni 2026

DER NEUE PRÄ­SI­DENT DER STIF­TUNG SCHWEI­ZER PRES­SE­RAT HEISST BER­NARD MAIS­SEN

Bernard Maissen - Foto: © RTR, 2025, https://www.rtr.ch/cultura/sin-visita-tar-50-50-bernard-maissen-jau-sun-sursta-da-la-decisiun-dal-tribunal

Der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat hat Anfang Juni 2026 Bernard Maissen (Bild) zum neuen Präsidenten des Stiftungsrats gewählt, wie jetzt bekannt wird. Der ehemalige Direktor des Bundesamts für Kommunikation folgt auf Daniel Hitzig, der Anfang Mai zurückgetreten ist.

24. Juni 2026

DO­MI­NIK LAND­WEHR IST DER NEUE PRÄ­SI­DENT VON WI­KI­ME­DIA CH

An der Generalversammlung wählten die Mitglieder von Wikimedia CH vier neue Vorstandsmitglieder (auf dem Foto von links nach rechts) Dominik Landwehr, Heidi Eisenhut, Mounir Krichane und Daniel Senn

Diesen Frühling hat die Generalversammlung von Wikimedia CH vier neue Vorstandsmitglieder gewählt: Daniel Senn, Mounir Krichane, Heidi Eisenhut und Dominik Landwehr treten die Nachfolge von Amandine Cabrio, Anna Jobin, Nawal Aït-Hocine und dem scheidenden Präsidenten Matthias Nepfer an. Dessen Amtszeit endete gemäss den Statuten nach sechs Jahren. Dominik Landwehr ist der neue Präsident. An der Vorstandssitzung vom 23. Juni 2026 hat Dominik Landwehr die Wahl zum neuen Präsidenten angenommen.

19. Juni 2026

ELEK­TRO­NI­SCHE PU­BLI­KA­TIO­NEN SOL­LEN LANG­FRIS­TIG GE­SI­CHERT UND VER­FÜG­BAR SEIN

Das Webarchiv Schweiz - Foto: © Simon Schmid, Schweizerische Nationalbibliothek NB

An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Teilrevision der Verordnung über die Schweizerische Nationalbibliothek eröffnet. Ziel der Vorlage ist die Einführung des sogenannten «Dépôt légal numérique» (Pflichtexemplarrecht), welches die Sammlung elektronischer Publikationen aus der Schweiz durch die Nationalbibliothek gewährleistet. Auf dieser Grundlage kann das kulturelle Erbe im digitalen Zeitalter langfristig gesichert und verfügbar gemacht werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 12. Oktober 2026.

8. Juni 2026

DER SCHWEI­ZER FO­TO­GRAF ROLF WAL­TER JECK IST GE­STOR­BEN

Rolf Walter Jeck, 2015, https://www.youtube.com/watch?v=uyfiE0khQ8E

Der am 7. Februar 1935 geborene Basler Fotograf Rolf Walter Jeck-Zweifel (Bild) ist am 16. April 2026 gestorben, wie wir jetzt erfahren. Als Sohn des Fotografen Lothar Jeck wuchs er in einer Familie auf, deren Name eng mit der Basler Fotografie verbunden ist. Nach seiner Ausbildung trat er in das Familienunternehmen ein und übernahm das Geschäft 1962 gemeinsam mit seiner Ehefrau Verena. Bis zum Jahr 2000 führte er das traditionsreiche Fotohaus weiter und prägte dessen Entwicklung während fast vier Jahrzehnten. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Rolf Jeck während vieler Jahre für die Anliegen des Fotografenberufs und setzte sich innerhalb der Berufsverbände für die Förderung der professionellen Fotografie ein.

3. Juni 2026

WIS­SEN AUS DEM EM­MEN­TAL: «SPY­CHE­RE!» AUF FELD­FOR­SCHUNG

Seit rund zwei Monaten ist die digitale Plattform «e-spycher» des Regionalmuseums Chüechlihus Langnau online, wie hier bereits gemeldet wurde. Das Interesse ist gross: Bereits rund 50 Beiträge zeigen die Vielfalt des lokalen Wissens. Nun startet die nächste Phase des Citizen-Science-Projekts: Eine Gruppe von Co-Forschenden ist im ganzen Emmental unterwegs und sammelt gemeinsam mit der Bevölkerung Geschichten, Dialekte und Wissen aus dem Alltag. Ein nächster wichtiger Treffpunkt wird der Auftritt an der Ausstellung OGA in Langnau sein.

25. Mai 2026

AUS­SCHREI­BUNG NACH­WUCHS­PREIS «AU­DIO­VI­SU­EL­LES KUL­TUR­GUT»

PHONOGRAPH PLAYBACK IN EDISON LABORATORY MUSIC ROOM Aufnahmeteam, rechts Theo Wangemann (1855-1906). QUELLE: NPS EDIS IMAGE 29-430-003-N01 ca. Mai 1905, West Orange, New Jersey

Die Deutschland/Schweiz-Ländergruppe der IASA (Internationale Vereinigung der Schall- und audiovisuellen Archive) schreibt erstmals den Nachwuchspreis «Audiovisuelles Kulturgut» aus. Einsendeschluss ist am 30. Juni 2026.

24. Mai 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 09/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

22. Mai 2026

DER VER­EIN ME­DI­EN­QUA­LI­TÄT SCHWEIZ (MQS) STELLT SEINE TÄ­TIG­KEIT EIN

Verein Medienqualität Schweiz stellt seine Tätigkeit ein

Der Verein Medienqualität Schweiz (MQS) hat an seiner Generalversammlung vom
 20. Mai 2026 beschlossen, den Verein per Ende 2026 aufzulösen. Seit seiner Gründung im Jahr 2014 engagierte sich der MQS für die Förderung und Versachlichung der Diskussion über Medienqualität in der Schweiz. Zentrales Projekt war das Medienqualitätsranking, das in enger Zusammenarbeit mit renommierten universitären Instituten entwickelt und umgesetzt wurde und über Jahre hinweg wichtige empirische Grundlagen für die öffentliche Debatte lieferte.

22. Mai 2026

BFS: 2025 GAB ES IN DER SCHWEIZ FAST 5 PRO­ZENT WE­NI­GER KUL­TUR­SCHAF­FEN­DE ALS IM VOR­JAHR

© Bundesamt für Statistik (BFS), https://www.facebook.com/StatDataCH

Das Bundesamt für Statistik (BFS) meldet: Im Jahr 2025 verringerte sich die Zahl der Kulturschaffenden in der Schweiz im Vergleich zu 2024 um 4,8%. Diese Abnahme ist mit jener während der Covid-19-Pandemie in den Jahren 2019-2020 vergleichbar. Sie betraf vor allem männliche Kulturschaffende sowie solche mit Schweizer Staatsangehörigkeit. In der lateinischen Schweiz fiel der Rückgang zudem stärker aus als in der Deutschschweiz. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse zu den Kulturschaffenden (2025) aus der aktualisierten Statistik der Kulturwirtschaft. Auch die Zahlen zur öffentlichen und privaten Kulturfinanzierung wurden aktualisiert (2023).

20. Mai 2026

DI­GI­TA­LE EDI­TI­ON ZB ZÜ­RICH: BRIEF­WELT VON HANS GEORG UND HER­MANN NÄ­GE­LI

Seiten aus dem Nachlass von Hans Georg Nägeli in der Zentralbibliothek Zürich ZB - Benedikt Merkle

Die erste digitale Edition der Zentralbibliothek Zürich (ZB) ist online: Sie enthält Korrespondenzen von Hans Georg und Hermann Nägeli, die einen spannenden Einblick in die Briefwelt des Zürcher Musikverlegers und dessen Netzwerk gibt.

20. Mai 2026

«KUL­TUR IST ZEN­TRA­LER BE­STAND­TEIL DES AN­GE­BOTS DER SRG-SSR»

Symbolbild: Fête des Vignerons 2019 - Foto: © Jay Louvion / RTS

Die SRG-SSR hat erstmals eine systematische Analyse der Kulturleistungen in ihrem redaktionellen Angebot in Auftrag gegeben. Untersucht wurden Beiträge aus Fernsehen, Audio / Podcasts, Online-Artikeln und Social Media. «Die Ergebnisse zeigen: Die Kultur ist fest in den Programmen aller Regionaleinheiten verankert und nimmt einen hohen Stellenwert in allen Mediengattungen ein», schreibt die SRG-SSR heute. Die Studie mit dem Titel «Zwischen Jodeln, Jazz und Jugendliteratur» wurde vom Mileva Institut in Toffen (BE) erstellt. Bereits hat Suisseculture, der Dachverband der Organisationen der professionellen Kultur- und Medienschaffenden der Schweiz und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften, zur Studie Stellung genommen.

19. Mai 2026

«GE­SICHT DER SCHWEIZ»: FO­TO­KÜNST­LER CHRIS­TI­AN SCHOLZ SCHENKT NA­TIO­NAL­BI­BLIO­THEK EINE EDI­TI­ON SEI­NER POR­TRAIT-SAMM­LUNG

Auswahl von Portraitmotiven: Hans Josephson (Serie Künstler), Carla Caviezel (Serie Engadinerinnen), Doris Leuthard (Serie Politikerinnen), Pater Fridolin Wüthrich (Serie Ganzkörperportraits) - © Christian Scholz, Zürich © Foto: Flurin Bertschinger, NB, 2026

Die Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) erhält eine bedeutende Schenkung zur Erweiterung ihrer umfassenden Sammlung an fotografischen Portraits: Der Zürcher Fotokünstler Christian Scholz (*1951) überlässt dem Bund eine komplette Edition des Œuvres «501 – Portraitwerk Schweiz. Ein künstlerisches Programm». Bekannte Schweizer Persönlichkeiten sind darin zu entdecken, aber auch viele Unbekannte, die sich in ihrer Gesamtheit zu einem reich modulierten «Gesicht der Schweiz» zusammenfügen.

13. Mai 2026

DER SCHWEI­ZER JU­RIST, KUL­TUR­FÖR­DE­RER UND -VER­MITT­LER JO­HAN­NES F. FULDA IST GE­STOR­BEN

Johannes Fulda (links) und Hans-Jörg Heusser in der Villa Bleuler, 1993 - Foto: SIK-ISEA

Der am 9. April 1937 geborene, in Maienfeld (GR) aufgewachsene und in Kilchberg (ZH) wohnhaft gewesene Jurist, Kunstsammler, Kulturförderer und -vermittler, Autor und frühere Generalsekretär des ETH-Rates Johannes Friedrich Fulda-Schaller (Bild links) ist am 29. April 2026 gestorben. Er war der erste Präsident der 1992 gegründeten Stiftung Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, der er neun Jahre lang vorstand. Bereits 1986 trat er dem Vorstand des Trägervereins von SIK-ISEA bei, aus dem später der Förderverein hervorging. 2022 hat Johannes Fulda seine bedeutende Sammlung von 17 Werken der in Chur geborenen Kunstmalerin Angelika Kauffmann (1741-1807) dem Bündner Kunstmuseum geschenkt.

11. Mai 2026

ZUM TOD DES SCHWEI­ZER FO­TO­GRA­FEN RO­LAND ISE­LIN

02 Roland Iselin, Jackie60@Mother‘s, New York, 1998 Aus der Werkgruppe „Human Resources" © Roland Iselin-Archiv / Fotostiftung Schweiz

Der am 17. Juli 1958 in Kreuzlingen geborene renommierte Schweizer Fotograf Roland Iselin ist am Montag, dem 4. Mai 2026, nach langer Krankheit gestorben. «Mit einer sich stets weiterentwickelnden Bildsprache und grosser Sensibilität für die Möglichkeiten des fotografischen Mediums setzte er sich mit Eigenheiten des menschlichen Daseins auseinander», schreibt die Fotostiftung Schweiz. Sie verwaltet Roland Iselins Archiv und wird ihren Teil zur Sichtbarmachung des Lebenswerks von Roland Iselin leisten, wie die Stiftung mitteilt.

11. Mai 2026

«WIR, SAI­SON­NIERS…»

Italienerinnen und Italiener bei der Einreise in Brig 1953. Fotografie: Hermann Freytag © Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich

«Zürich 1931–2026 | Eine Ausstellung über sichtbare Arbeit und unsichtbar gemachtes Leben»: Photobastei Zürich, bis am 21. Juni 2026

10. Mai 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 08/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

9. Mai 2026

«LE VIT­TI­ME DEL LA­VO­RO: UN FOCUS»

Vincenzo Vela, «Le vittime del lavoro» (dett.), 1882-83 — © Confederazione Svizzera, Museo Vincenzo Vela, foto: Mauro Zeni

Esposizione Museo Vincenzo Vela, Ligornetto, fino al 10 gennaio 2027

9. Mai 2026

BRAN­CHEN­VER­EIN­BA­RUNG: VER­BES­SER­TE AR­BEITS­BE­DIN­GUN­GEN FÜR RUND 4’000 ME­DI­EN­SCHAF­FEN­DE


Neue Technik im maz, Schweizer Kompetenzzentrum für Journalismus und Kommunikation, Luzern - Foto: © https://www.maz.ch/news/das-maz-macht-rebranding

Rund 20 Jahre lang haben private Medienhäuser und Gewerkschaften über die Arbeitsbedingungen in der deutschschweizerischen Medienbranche gestritten. Jetzt liegt eine Einigung vor. Die Mitgliederversammlung des Verlegerverbands Schweizer Medien (VSM) stimmt der neuen Branchenvereinbarung deutlich zu. Die freiwillige Vereinbarung mit der Gewerkschaft syndicom und dem Berufsverband impressum schafft einheitliche Mindestarbeitsbedingungen für die Medienbranche. Der VSM ruft seine Mitglieder auf, «die Branchenvereinbarung möglichst zu übernehmen».

8. Mai 2026

JETZT ON­LINE: DIE NEUE WEB­SEI­TE «LI­TE­RA­TUR­SCHWEIZ – LIT­TÉ­RA­TURE­SU­IS­SE – LET­TE­RA­TURA­SVIZ­­ZERA – LIT­TE­RA­TURA­SVIZ­RA»

LiteraturSchweiz.ch

Die neu konzipierte und gestaltete Webseite «LiteraturSchweiz.ch» ist jetzt online: «‹LiteraturSchweiz› ist die Plattform für die Schweizer Literatur – für ihre institutionellen Akteur*innen, für Literaturinteressierte, Autor*innen, Illustrator*innen, Lesende und alle, die es werden wollen. ‹LiteraturSchweiz› vernetzt, informiert, strahlt aus.», ist auf der Startseite zu lesen. Die hier bereits mehrfach angekündigte drei- bis fünfsprachige Website ist gegliedert in die Rubriken «LiteraturLandschaft», «LiteraturFenster», «LiteraturLexikon» und «LiteraturSchweiz».

7. Mai 2026

ST.GAL­LEN: STIF­TUNG IN­TER­NET AR­CHI­VE SWITZ­ER­LAND HAT IHRE AR­BEIT AUF­GE­NOM­MEN

© https://internetarchive.ch/

Die Stiftung Internet Archive Switzerland hat am 5. Mai 2026 in St.Gallen ihre Tätigkeit als gemeinnützige Organisation aufgenommen. Der Kanton St.Gallen schreibt dazu in einer Medienmitteilung: «Die Stiftung gehört zum Internet Archive: eines der grössten und bedeutendsten digitalen Archive weltweit. Auch im Stiftsarchiv St.Gallen ist die Tradition der Informationssicherung tief verwurzelt. Vor diesem Hintergrund wird während des St.Gallen Symposiums bis am 10. Mai im Eingangsbereich des Stiftsarchivs eine Präsentation des Internet Archive Switzerland gezeigt».

7. Mai 2026

ZUR AR­CHI­VIE­RUNG VON SO­CIAL-MEDIA-IN­HAL­TEN UND WEB­SEI­TEN

Das Webarchiv Schweiz - Foto: © Simon Schmid, Schweizerische Nationalbibliothek NB

Die neuste Ausgabe von «arbido», der Schweizer Online-Fachzeitschrift für Archiv, Bibliothek und Dokumentation, befasst sich mit der Archivierung von Social Media-Inhalten und Webseiten, die immer mehr Bedeutung erhält. Konkrete Beispiele aus der Archivpraxis werden vorgestellt. Zudem wird auf die rechtlichen und technologischen Herausforderungen bei der Übernahme und Archivierung dieser Inhalte eingegangen.

5. Mai 2026

LENA BER­GER HEISST DIE KÜNF­TI­GE CHEF­RE­DAK­TO­RIN DER «LU­ZER­NER ZEI­TUNG»

Lena Berger - Foto: © Christian Schnur / «Beobachter»

Per 1. Oktober 2026 übernimmt Lena Berger (Bild) die Chefredaktion der «Luzerner Zeitung» und ihrer Regionalausgaben. «Sie folgt auf Christian Peter Meier, der in Pension geht», schreibt die Zeitung am Dienstag «in eigener Sache». Derzeit ist Lena Berger beim «Beobachter» als Online-Blattmacherin und stellvertretende Chefredaktorin tätig.

4. Mai 2026

RE­STI­TU­TI­ON: DIE STIF­TUNG SKKG GIBT HOD­LER-GE­MÄL­DE AN DIE ERB:INNEN DER EHE­MA­LI­GEN BE­SIT­ZE­RIN ZU­RÜCK

Bild: Ferdinand Hodler, Thunersee mit Blüemlisalp und Niesen, 1882 (Überarbeitung), 1876, Lauf Leinwand, 67x89 cm - © https://digital.skkg.ch/de/intro/skkg%3Aobject%2F748?q=%C2%ABThunersee%20mit%20Bl%C3%BCemlisalp%20und%20Niesen%C2%BB

Die Unabhängige Kommission der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte zur Klärung NS-verfolgungsbedingter Ansprüche (UK-SKKG) hat das erste Verfahren zur Klärung von Ansprüchen am Gemälde «Thunersee mit Blüemlisalp und Niesen» (1876/1882) von Ferdinand
Hodler abgeschlossen. Das Gemälde, das sich seit 1998 in der Sammlung der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) befindet, wird an die Erbgemeinschaft restituiert.

30. April 2026

ST-PAUL MÉ­DIAS FRI­BOURG SE RES­TRUC­TURE ET SUP­PRIME 18 POSTES

© Charly Rappo, https://www.laliberte.ch/articles/regions/canton/la-liberte-la-gruyere-et-la-broye-hebdo-formeront-une-redaction-commune-sur-trois-sites-1358948

«La Liberté», «La Gruyère» et «La Broye Hebdo» formeront une rédaction commune sur trois sites – Tout en renouvelant son offre éditoriale, St-Paul Médias fusionne ses rédactions en une seule répartie à Fribourg, Bulle et Payerne. Cette restructuration s’accompagne de la suppression de 18 équivalents plein-temps.

30. April 2026

PRES­SE­FREI­HEIT WELT­WEIT AUF HIS­TO­RI­SCHEM TIEF­STAND

Weltkarte Pressefreiheit © RSF 2026, https://rsf-ch.ch/wp-content/uploads/2026/04/Karte-RSF-2026-DE.pdf

Anlässlich des internationalen Tags der Pressefreiheit veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (RSF) die neue Rangliste der Pressefreiheit 2026. Daraus geht hervor, dass der Durchschnittswert für die Pressefreiheit aller Länder zusammen einen neuerlichen historischen Tiefstand erreicht hat. Zum ersten Mal seit der Einführung der Rangliste vor 25 Jahren befinden sich mehr als die Hälfte der bewerteten Länder in den Kategorien «schwierig» und «sehr schwierig». Der rechtliche Druck, der oft in Form sogenannter «Lawfare» («Rechtskrieg»; Kriegsführung mit juristischen Mitteln) auftritt, nimmt weltweit zu. Dies gilt in gewissem Masse auch für die Schweiz, die trotz nahezu unveränderter Situation in der Rangliste einen Platz gut macht. Das ist auch auf den Rückgang anderer Länder zu erklären.

30. April 2026

30 JAHRE SCHWEI­ZER MU­SE­UMS­PASS: IM JAHR 2025 MEHR ALS 1,5 MIL­LIO­NEN EIN­TRIT­TE IN ÜBER 500 MU­SE­EN

30 Jahre Schweizer Museumspass

Kulturministerin Elisabeth Baume-Schneider hat im Kunstmuseum Bern das Jubiläumsjahr des Schweizer Museumspasses eröffnet und dabei dessen Erfolgsgeschichte Revue passieren lassen. Heute gehören über 500 Museen der «Passfamilie» an, die 1996 vom Bundesamt für Kultur, dem Verband Schweizer Museen sowie Schweiz Tourismus gegründet worden ist. Das Jubiläum wird ausgiebig gefeiert: In den kommenden Monaten werden in allen Landesteilen verschiedenste Prominente die Schweizer Museen besuchen und dabei vor Publikum ihre Lieblingswerke präsentieren. Im Herbst wird erstmals der Schweizer Museumspreis vergeben und damit ein Publikumsliebling unter den Museen ausgezeichnet. Mit drei karitativen Kooperationen soll im Jubiläumsjahr schliesslich auch die kulturelle Teilhabe gestärkt werden.

28. April 2026

LIA RU­MANT­SCHA & UNI ZÜ­RICH: KI-PRO­GRAMM «ALAS» ÜBER­SETZT IN FÜNF RÄ­TO­RO­MA­NI­SCHE IDIO­ME

«Alas» ist ein neues KI-Programm für Übersetzungen Deutsch-Rätoromanisch. Es wurde gemeinsam von der Universität Zürich und der Lia Rumantscha entwickelt und generiert auf Knopfdruck gratis Übersetzungen in jedes der fünf Idiome des Rätoromanischen sowie in die Schriftsprache Rumantsch Grischun.

26. April 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 07/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

24. April 2026

DIE GE­WIN­NE­RIN­NEN UND GE­WIN­NER DES SWISS PRESS AWARDS 2026 STE­HEN FEST

Swiss Press Award 2026

Je ein Team aus dem Rätoromanischen Sprachraum und aus dem Tessin, drei Teams aus der Deutschschweiz und fünf Teams aus der Westschweiz sowie vier Medienschaffende aus der Deutschschweiz und ein Medienschaffender aus der Westschweiz teilen sich die diesjährigen nationalen Schweizer Medienpreise. Der Aargauer und Wahlberliner Mario Heller wird Swiss Press Photographer of the Year und Arnaud Robert aus Lausanne wird Swiss Press Journalist of the Year 2026.

20. April 2026

«FRAU­EN – WEIB­LI­CHE LE­BENS­WEL­TEN IM MIT­TEL­AL­TER»

Inklusinnen Wiborada schaut aus ihrer an die Kirche St.Mangen angebauten Zelle, vor der ein Mann mit Krücken steht. Der Legende (Vita II, 25) gemäss war er vom Teufel besessen. Wiborada erkennt seinen Zustand und treibt den Teufel aus, indem sie ihn bekreuzigt. Kirche und Klause sind detailreich dargestellt: eisenbeschlagene Tür, Butzenglasscheiben und auf dem Dach ein Storchennest. Der Zeichner ist namentlich nicht bekannt. Stiftsbibliothek St.Gallen, Cod. Sang. 602, S. 324.

Sommerausstellung Stiftsbibliothek St.Gallen, vom 21. April bis am 8. November 2026

20. April 2026

EMP­FEH­LUNG: DEN NEWS­LET­TER VON CH-CUL­TU­RA.CH ABON­NIE­REN

Newsletter ch-cultura.ch (x)

Ein- bis viermal pro Monat wird der Newsletter kostenlos ans angegebene E-Postfach geliefert. Er enthält eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten Tage und Wochen.

17. April 2026

«SWET­LA­NA AL­E­XI­JE­WITSCH: TSCHOR­NO­BYL – AR­CHIV DER UN­SICHT­BA­REN KA­TA­STRO­PHE»


Swetlana Alexijewitsch, März 2026 in Berlin, im Gespräch mit Kuratorin Philine Bickhardt über das Erinnern an Tschornobyl. Das Interview entstand exklusiv für die Ausstellung. Bild: Nikita Fedosik

Ausstellung im Strauhof Zürich, bis am 25. Mai 2026 – Auftritt von Swetlana Alexijewitsch: 7. Mai 2026

17. April 2026

«WEI­TER­DEN­KEN MIT PETER BICH­SEL»

Peter Bichsel_© by_Karin Widmer

Die BOA-Bibliothek Herzogenbuchsee zeigt in Zusammenarbeit mit dem Büro Bichsel vom 18. April bis am 9. Mai 2026 im Galerieraum die Ausstellung «Weiterdenken mit Peter Bichsel» zum Leben, Werk und Wirken des Schriftstellers Peter Bichsel. Im Fokus stehen Antworten auf die Frage: Was gibt uns Bichsel speziell zu den Themen «Schule» und «Demokratie» mit auf den Weg in der Gegenwart und in die Zukunft? Die Ausstellung steht zu den üblichen Öffnungszeiten der Bibliothek für den Besuch offen. Dazu gibt es Begleit-Veranstaltungen.

14. April 2026

DE­NI­SE BERT­SCHI IM SCHWEI­ZER PA­VIL­LON IN SÜD­KO­REA

Denise Bertschi © Gina Folly

Der Schweizer Pavillon präsentiert im Rahmen der Gwangju Biennale 2026 in Südkorea «STATE FICTIONS. Beyond  Blossoms and  Borders» von Denise Bertschi.

12. April 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 06/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

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11. April 2026

SCHUL­MU­SE­UM BERN: OF­FE­NE SAMM­LUNG MIT 80’000 OB­JEK­TEN AUS FÜNF JAHR­HUN­DER­TEN

Kurt H. Hofer (1944-2017), der Gründer des Schulmuseum Bern, wollte seit seinem Eintritt ins Lehrerseminar Hofwil dereinst ein Schulmuseum schaffen und betreiben. So begann er damit, alles zu sammeln, was zur Schulkultur gehörte. In den 1990er-Jahren wurde es bei ihm zuhause zu eng, sodass ein neuer Platz für das stetig wachsende Archiv gefunden werden musste. Foto: © https://schulmuseumbern.ch/ueber-uns/

Eine «Historische Lernwelt», ein «SchulSchaulager» und eine «Forschungswerkstatt» sind die drei tragenden Leuchttürme des Schulmuseums Bern. An den zwei Standorten, Muhlernstrasse 9 und Sägestrasse 65 in Köniz bei Bern, widmet sich das Museum der Schweizer Schulgeschichte seit dem 17. Jahrhundert. Das «SchulSchaulager» wird am kommenden 1. Juni 2026 eröffnet. Diese Woche war das Schulmuseum Bern Thema der SRF-Fernsehsendung «Kulturplatz».

10. April 2026

DIE NEUE DI­REK­TO­RIN DES FO­TO­MU­SE­UMS WIN­TER­THUR HEISST SO­PHIE HAS­LIN­GER

Fotomuseum Winterthur, Direktorin Sophie Haslinger 2026 Foto © Michael Goldgruber

Der Stiftungsrat des Fotomuseums Winterthur hat Sophie Haslinger (Bild) nach einem ausführlichen Auswahlprozess zur neuen Direktorin ernannt. Sie tritt ihre Stelle am 1. August 2026 an. Sie folgt auf Nadine Wietlisbach, die das Haus seit 2018 massgeblich geprägt hat und im Frühsommer 2026 die Leitung Förderung Kultur beim Migros-Genossenschafts-Bund übernimmt. «Mit der Neubesetzung der Direktion stellt der Stiftungsrat die Weichen für die Zukunft des Hauses»: Der Stiftungsrat ist überzeugt, «mit Sophie Haslinger eine Persönlichkeit gewonnen zu haben, die das Fotomuseum Winterthur verantwortungsvoll führen und in seiner Weiterentwicklung prägen wird», wie er heute schreibt.

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