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Ausstellung Fotostiftung Schweiz, Winterthur, vom 28. Februar bis am 14. Juni 2026
Dieses Jahr feiert das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) neben seinem 75-jährigen Bestehen ein weiteres Jubiläum: Seit Februar 2006 ist SIKART online. SIKART ist das redaktionell betreute Online-Nachschlagewerk von SIK-ISEA zur historischen und zeitgenössischen Kunst in der Schweiz. Es umfasst biografische Informationen zu Künstlerinnen und Künstlern, ihren Werken, Ausstellungen, Auszeichnungen und zur Literatur.
Die Plattform für digitalisierte Zeitungen «e-newspaperarchives.ch» erreicht einen weiteren Meilenstein: 15 Millionen Seiten aus über 200 verschiedenen Zeitungstiteln aus der Schweiz sind nun digitalisiert und online einsehbar. Die ältesten Zeitungen, die zur Verfügung stehen, stammen von 1780. Laufend werden neue Titel oder neue Ausgaben bestehender Titel aufgeschaltet.
La fréquentation globale des Musées de Genève atteint près de 1’400’000 visites en 2025, une audience remarquable si l’on considère la fermeture temporaire pour travaux de rénovation de quatre grandes institutions: le Muséum d’histoire naturelle, le MAMCO, la Fondation Martin Bodmer et la Fondation Baur, Musée des Arts d’Extrême-Orient.
In ihrem Hörstück «Klänge des Anthropozän» gehen Sarah Heinzmann und Noah Pilloud vom Berner Radio «RaBe» dem Klang der Klimakrise nach. Am kommenden Sonohr-Festival (27. Februar bis 1. März 2026 in Bern) wird es zum ersten Mal öffentlich zu hören sein. «Klänge des Anthropozän» wurde mit dem KatalysatOHR-Förderpreis der Stiftung Radio Basel ausgezeichnet. Auf dem Berner Online-Portal «Journal B» berichtet Janine Schneider über das eindrückliche Hör-Projekt.
Une nouvelle mouture de podcasts réalisés par les étudiants de l’EPFL explore la mémoire du Montreux Jazz Festival. On y découvre notamment l’accès très exclusif au chalet de Claude Nobs et la manière dont le festival s’est progressivement ouvert aux musiques actuelles.
Ausstellung im Strauhof Zürich, vom 20. Februar bis am 6. April 2026 – Vernissage am 19. Februar 2029, 18.30 Uhr, Lavatersaal
Ausstellung im Haus der Fotografie (IPFO) Olten, bis am 22. März 2026
Das Bundesamt für Kultur (BAK) unterstützt den Erhalt von Wissen und Fertigkeiten des traditionellen Handwerks. Eine Wegleitung informiert über die Fördervoraussetzungen und -kriterien. Die geförderten Projekte sollen der Vernetzung, der Sichtbarkeit und der Weitergabe des Handwerks dienen. Gesuche können bis zum 30. Mai 2026 über die Förderplattform des BAK eingereicht werden.
Die Kunststiftung Karl Schmid erstellt derzeit ein digitales Werkverzeichnis des Künstlers Karl Schmid (1914–1998). Bis heute wurden rund 1’000 Werke (Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen) sowie mehr als 32 Kunst-am-Bau-Projekte in der Region Zürich (Stadt und Kanton), im Kanton Zug und im Tessin identifiziert und katalogisiert. Gesucht sind nun weitere Hinweise zum Werk von Karl Schmid.
Eine Auswahl kultureller Informationen und Hintergründe der letzten dreissig Tage aus Schweizer Perspektive
La Bibliothèque de Genève dévoile l’enquête photographique réalisée en 2025 par Fabien Scotti. Dans son enquête, il a enregistré tout un archipel de résistances aux grandes plateformes numériques, des pratiques autonomes reliées par des préoccupations communes, mais sans hiérarchie ni programme unifié. Ses clichés témoignent de ces formes multiples d’engagement dans un langage visuel et esthétique fort, proposant un récit à la frontière du documentaire et de la fiction.
Ab dem 8. Februar 2026 präsentiert das Benediktinerkloster Mariastein (SO) in einer Ausstellung Fotografien aus dem historischen Kloster- und Schulalltag. Die Ausstellung ist bis am 31. Oktober 2026 im Klosterhotel Kreuz, Mariastein, zu sehen.
Das Historische Museum Basel (HMB) hat das grösste Sammlungsprojekt seiner Geschichte erfolgreich
abgeschlossen: Nach fünf Jahren intensiver Arbeit ist die Generalinventur der Sammlung beendet. Rund 435’000 Objekte wurden vollständig erfasst, dokumentiert und konservatorisch überprüft. Das Projekt konnte im vorgesehenen Zeit- und Budgetrahmen umgesetzt werden.
Am 9. Februar 2026 startet die nächste Förderrunde des Media Forward Fund: Zwei Wochen lang können sich gemeinwohlorientierte Medienorganisationen aus dem gesamten DACH-Raum wieder für eine Förderung bewerben. Die unabhängige Jury entscheidet im Juni diesen Jahres über die Anträge. In den Info-Sessions auf Deutsch und Französisch beantwortet der Media Forward Fund alle Fragen, von den Eignungskriterien bis zum Bewerbungsprozess. Die erste Session ist schon am Dienstag, 27. Januar 2026.
Der Verein der Freunde der Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln sowie Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Forschungsgemeinschaft wenden sich mit dem dringenden Anliegen an den Bundesrat und die Bundesversammlung, die weit über die Schweiz hinaus bedeutende Forschungsbibliothek Werner Oechslin vor der drohenden Schliessung zu retten.
Dans «Un siècle de radio-télévision», François Vallotton retrace l’histoire de la radio et de la télévision en Suisse romande et examine les enjeux contemporains du service public. Le livre est enrichi grâce à Memobase, qui offre un accès aux archives radiophoniques et télévisuelles mentionnées dans l’ouvrage ainsi qu’à de nombreuses ressources documentant le patrimoine audiovisuel suisse.
Heute Donnerstag kann Wikipedia den 25. Geburtstag feiern. «Diego HaDi Hättenschwiler gibt Kurse für Einsteigerinnen und Einsteiger und sorgt dafür, dass Schweizer Themen auf der digitalen Enzyklopädie qualitativ einwandfrei erscheinen und toll bebildert sind. Diego Hättenschwiler ist kein unsichtbares Heinzelmännchen, wie viele seiner Wikipedianer Kollegen und Kolleginnen. Seit HaDi für sein Engagement 2021 den WikiSwiss Award erhielt und 2022 zum einzigen Schweizer ‹Wikipedia Kulturbotschafter› gekürt wurde, ist er auch zum Gesicht der Schweizer Wikipedia geworden.», sagt und schreibt Reto Widmer in einem empfehlenswerten Beitrag auf «srf.ch».
Eugen Püntener (1904–1952) zählt zu den beeindruckendsten, wenn auch weniger bekannten Vertretern der Zentralschweizer Kunst des 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist geprägt von klarer Formensprache, kraftvoller Reduktion und grosser Menschlichkeit. Eugen Püntener lebte und arbeitete unter oft bescheidenen Bedingungen – und doch mit einer Beharrlichkeit, die bis heute imponiert. Seit kurzem ist der Nachlass des Künstlers im Staatsarchiv Uri zugänglich.
Das Staatsarchiv Schaffhausen stellt in seinem digitalen Lesesaal «klio.sh.ch» weitere 7’500 Bilder mit Motiven aus der Stadt Schaffhausen online. Der inhaltliche Schwerpunkt der Fotografien, die überwiegend aus den 1960er-Jahren stammen, liegt auf Aufnahmen einzelner Häuser. Neben Gebäuden in der Altstadt hat Fotograf Hermann Werner (1896-1975) auch viele Häuser in den umliegenden Quartieren fotografisch festgehalten.
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten fünfzehn Tage aus Schweizer Perspektive
Wege und Strassen sind prägende Elemente der Kulturlandschaft. Während der Arbeiten am Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS) sowie den Forschungen und Umsetzungen von ViaStoria, der Stiftung für Verkehrsgeschichte, entstand in den letzten 40 Jahren ein einzigartiges Archiv mit über 30’000 Bildern, Fotos, Plänen und Illustrationen.
Das Bundesamt für Statistik (BFS) vermeldet: «2023 gab es in der Schweiz insgesamt 68’233 Kulturbetriebe mit 243’207 Beschäftigten bzw. 161’735 Vollzeitäquivalenten (VZÄ).» 2024 zählte die Schweiz rund 300’000 Kulturschaffende, eine Zahl, die seit der Pandemie wieder angestiegen ist. Kulturschaffende sind sehr gut ausgebildet und weisen atypische arbeitsmarktliche Merkmale auf. Mehr als 50% von ihnen arbeiten Teilzeit. Seit 2010 nimmt die Mehrfachbeschäftigung zu und im Vergleich zur Gesamtwirtschaft sind in der Kulturwirtschaft doppelt so viele Selbstständigerwerbende anzutreffen.
Fotoausstellung in der Kornhausbibliothek Bern, bis am 31. Januar 2026
Über 17’000 Menschen haben die Petition zum Erhalt des Auslandmandats der SRG-SSR unterzeichnet. Die Initiant:innen haben die Petition heute bei der Bundeskanzlei eingereicht – am Tag der Ständeratsdebatte zum Entlastungspaket 27. Das Auslandmandat umfasst Swissinfo.ch und tvsvizzera.it sowie die Partnerschaft mit 3sat und TV5Monde und sichert damit die internationale Sichtbarkeit der Schweiz.
Die Schweizerische Nationalbibliothek (NB) hat ein neues Langzeitarchiv für ihre digitalen Sammlungen in Betrieb genommen und löst damit das aktuelle System ab. Die Sammlung enthält amtliche Publikationen, Hochschulschriften, Normen, Verlagspublikationen, Websites und Wikipedia-Artikel. Neu sind nun auch Video- und Tondokumente aus der Schweizerischen Nationalphonothek im Langzeitarchiv abrufbar. Damit die Benutzenden die gesuchten Inhalte möglichst einfach finden, wurde die Benutzer:innenoberfläche vollständig überarbeitet.
Im Völkerkundemuseum der Universität Zürich, bis im Herbst 2026
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive
Der vom Museum.BL zugänglich gemachte Fotonachlass des Liestaler Pädagogen und Archäologen Theodor Strübin (1908-1988) zeigt anschaulich, wie sich auch audiovisuelle Bestände, die nicht im Rahmen eines Memoriav-Projekts erhalten wurden, auf dem Portal Memobase für das audiovisuelle Kulturerbe attraktiv präsentieren lassen.
Die Neueröffnung des Jüdischen Museums der Schweiz an der Vesalgasse 5 in Basel findet am Sonntag, 30. November 2025, von 11 bis 17 Uhr statt.
Im September 2025 fand die 102. Fachtagung des VSA (Verein Schweizerischer Archivar:innen) in Muttenz statt. Unter dem Titel «Archive als Dritter Ort? Ideen, Erfahrungen und Perspektiven» diskutierten Fachleute aus Archiven, Bibliotheken und Museen, wie Gedächtnisinstitutionen zu Orten der Begegnung und des Austauschs werden können. Die Veranstaltung bot vielfältige Impulse und zeigte, wie lebendig Archive sein können. «arbido», die Schweizer Online-Fachzeitschrift für Archiv, Bibliothek und Dokumentation, berichtet in ihrer neusten Ausgabe über den Anlass und publiziert die meisten Beiträge dieser gut besuchten Tagung.
Winterausstellung 2025 / 2026 im Barocksaal der Stiftsbibliothek St.Gallen, bis am 19. April 2026, täglich von 10 bis 17 Uhr
«Home» und «Repérages», die im Frühjahr 2025 gemeinsam mit der Forschungswelt lancierten Vermittlungsplattformen der Cinémathèque suisse, präsentieren zwei neue Publikationen, die aus einem umfangreichen Projekt mit Schwerpunkt auf dem Kanton und der Stadt Zürich hervorgegangen sind: sie behandeln Zürcher Gebrauchsfilme, die erschlossen und digitalisiert nun für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Eine Auswahl kultureller Informationen der letzten vierzehn Tage aus Schweizer Perspektive
Schweizer Fernsehen SRF 1, heute Donnerstag, 20.50 Uhr / Play SRF
Was ist eigentlich News Literacy und wie vermittelt man sie den Schüler:innen? Wie gehe ich mit Gaming um? Und wie kann ich es im Unterricht einbauen? Welche Tools gibt es, um Wissen über KI zu vermitteln? Und soll ich als Lehrer:in auf Social Media aktiv sein? Das sind Themen der 3. Nationalen Nachrichtenkompetenz-Tagung, die am 20. März 2026 an der ZHAW in Winterthur von Use The News in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der ZHAW organisiert wird.
Die Erhebung in diesem Jahr wurde nicht mehr durch das Bundesamt für Statistik (BfS) durchgeführt. Den Lead für die Erhebung 2025 hat der Verband Bibliosuisse übernommen; für die Durchführung ist die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ICLS Institut für Computational Life Sciences in Wädenswil, verantwortlich.
Roger Fayet, Direktor von SIK-ISEA, wurde in Krakau zum Präsidenten der International Association of Research Institutes in the History of Art (RIHA) gewählt.
Die neue Ausstellung im Stadtmuseum Aarau führt durch eine faszinierende KI-generierte Bilderwelt und geht der Frage nach: Wohin führen die KI-getriebenen Veränderungen beim Arbeiten, Reisen und Kreativsein? Vom 9. November 2025 bis am 1. März 2026.