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27. März 2026

ZUM TOD DES DEUTSCHEN FILME- UND TV-MACHERS, AUTORS, PRODUZENTEN, JURISTEN, PHILOSOPHEN, KÜNSTLERS UND KULTURVERMITTLERS ALEXANDER KLUGE

Der am 14. Februar 1932 in Halberstadt geborene deutsche Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, Künstler, Philosoph, Rechtsanwalt und Unternehmer Alexander Ernst Kluge (Bild) ist am 25. März 2026 in München gestorben. Kluge wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Als Autor machte er sich vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen und gehörte zum Kreis um die Gruppe 47; ausserdem verfasste er Schriften zu kulturellen, philosophischen und politischen Themen. 1987 wurde er unternehmerisch tätig und gründete die Produktionsfirma dctp, mit der es ihm gelang, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. (*)

Alexander Kluge, 2020 - Foto: © Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode.de - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJKr01635_Alexander_Kluge_(NRW-Empfang,_Berlinale_2020).jpg

Bild: Alexander Kluge, 2020 – Foto: © Martin Kraft, https://photo.martinkraft.com/ (Ausschnitt) – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode.de – Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJKr01635_Alexander_Kluge_(NRW-Empfang,_Berlinale_2020).jpg

Zum Tod von Alexander Kluge

Alexander Kluge war dem Suhrkamp Verlag über viele Jahrzehnte eng verbunden – als eigensinniger Autor, als Grenzgänger zwischen Literatur, Film und Theorie, als präziser Beobachter historischer und gegenwärtiger Wirklichkeiten. Das Trauma des Kriegs prägte seine Kindheit, und die Kriege der Gegenwart beschäftigten ihn bis zuletzt. Mit seiner besonderen, oft auch filmisch inspirierten Methode, Geschichten, Dokumente und Reflexionen zu verweben, hat er neue Erzählformen erschaffen und die Welt der Bücher bereichert. Suhrkamp war für ihn der Ort seines geschriebenen Werks.

Wir verlieren mit Alexander Kluge eine große Persönlichkeit, einen außergewöhnlichen Autor und hellwachen Geist.

Jonathan Landgrebe

https://www.suhrkamp.de/trauermeldung/zum-tod-von-alexander-kluge-b-5039

Geschichte war seine Obsession

Das Wesen des Filmemachers und Schriftstellers Alexander Kluge strahlte stets Leichtigkeit aus. Dabei war der Rohstoff seiner Arbeit der Krieg. Auch seine unfassbar üppige Produktion lakonischer Kurz- und Kürzestgeschichten war stets in Texturen aus historischem Found Footage eingebettet. In einer Art Wunderkammer enzyklopädischen Wissens unterzog Alexander Kluge Lageberichte, Landkarten, Grafiken, Karikaturen und Fotografien seinen pointierten Analysen, holte Subtexte und Widersprüche ans Licht und erfand neue Geschichten hinzu.

Das „aktive“ Publikum, das ihm am Herzen lag, wurde zu eigenen Assoziationen aufgefordert. Als Work in Progress experimentierten Kluges Bücher und Filme mit unterschiedlichen Perspektiven und Zeitebenen, provozierten das „Kino im Kopf“, das die einzige Form seriöser Aufklärung darstellte, von der sich Alexander Kluge Wirkung versprach.

Claudia Lenssen

https://taz.de/Nachruf-auf-Alexander-Kluge/!6166243

Einspruch gegen den Trübsinn

Der Filmemacher, Autor und Gesellschaftsanalytiker Alexander Kluge ist gestorben. Er hat Theatermenschen inspiriert und ließ sich von ihnen inspirieren. Regisseur Kevin Rittberger erinnert sich an seine Begegnungen mit Kluge.

Kevin Rittberger

https://nachtkritik.de/portraet-reportage/nachruf-auf-alexander-kluge-von-kevin-rittberger

Der Aufklärer

Alexander Kluge wollte alles: Bücher schreiben, Filme drehen und in den Lauf seiner Zeit eingreifen. Nachruf auf einen Mann, der den Blick der Menschen weitete wie kaum ein anderer.

Willi Winkler

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/kultur/alexander-kluge-tot-nachruf-regisseur-gesellschaftskritiker-e211413/?reduced=true

Die Instabilität der Welt

Jetzt ist der Dritte gestorben. Nach dem Tod Hans Magnus Enzensbergers vor vier Jahren und dem von Jürgen Habermas, dem Alexander Kluge vor anderthalb Wochen noch nachrief, beklagen wir nun das Ableben des dritten großen Intellektuellen der westdeutschen Nachkriegsgeschichte.

Jürgen Kaube

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/nachruf-auf-alexander-kluge-die-instabilitaet-der-welt-200675000.html

Der Denk-Anstifter

Alexander Kluge war Autorenfilmer, Schriftsteller und ein ganz besonderer Fernsehmacher. Vor allem aber war er einer der letzten Universalgelehrten. Nachruf auf einen Intellektuellen, der sich nie auf einen Begriff bringen ließ.

Die Vielen waren bei ihm niemals uninteressanter als der Eine. Darüber wurde er selbst zum Unikat: Es gibt nicht viele, die sowohl in konservativen als auch linken Blättern als gefragte (und fragende) Intellektuelle gefeiert wurden. In der „FAZ“ schrieb Jürgen Kaube, Kluge verfasse – ob in Büchern, Filmen, Hörspielen, Essays oder Fernsehsendungen und ganz gleich, ob sie nun ganz, teilweise oder nicht erfunden seien – weder Romane noch Gedichte, sondern Geschichten. „Er konkurriert, anders formuliert, nicht mit Dichtern, sondern mit Historikern und Journalisten. Ihnen zeigt er in Form von Literatur, was möglich ist.“

Cosima Lutz

https://www.welt.de/kultur/article69c51ced8f576167171601e5/nachruf-auf-alexander-kluge-der-denk-anstifter.html

Zum Tod von Alexander Kluge

Autor, Filmemacher, Produzent: Alexander Kluge hat die kulturelle Landschaft in Deutschland seit 1945 inspiriert und geprägt. Erinnerungen an einen Geist, der über alle Grenzen sprang.

Von Barbara Auer, Florian Illies, Michael Krüger, Ben Lerner, Hans Ulrich Obrist, Edgar Reitz, Günter Rohrbach, Volker Schlöndorff, Lilith Stangenberg und Hans-Jürgen Syberberg

https://www.zeit.de/2026/15/alexander-kluge-tod-filmemacher-autor

Im Netzwerk der Zeiten, Menschen und Fiktionen

Es gibt Todesnachrichten, die mag man erst mal gar nicht glauben, selbst wenn der gerade Verstorbene lange das Alter erreicht hat, das gern als gesegnet bezeichnet wird. Alexander Kluge ist 94 Jahre alt geworden, und man ist überrascht: Kluge, tot? Führte er nicht gerade noch durch eine Ausstellung, war er nicht dauerpräsent bei Instagram, hatte er nicht vor ein paar Tagen erst zum Tod seines intellektuellen Weggefährten Jürgen Habermas ein erhellendes Interview gegeben? Und gab es im vergangenen Sommer nicht noch ein ganz neues Buch von ihm, „Sand und Zeit“, ein Bildatlas zwar, aber einer, der mit viel Text versehen war? Und sowieso: War Kluge, wenn man ihm begegnete, nicht immer quicklebendig, quasi unsterblich?

Gerrit Bartels

https://www.tagesspiegel.de/kultur/zum-tod-von-alexander-kluge-im-netzwerk-der-zeiten-menschen-und-fiktionen-15402913.html

Artisten in der Zirkuskuppel: untröstlich

Er blieb wach, er machte weiter, er ging mit der Zeit, ohne ihr deswegen gleich auf den Leim zu gehen. Als vor wenigen Tagen der drei Jahre ältere Jürgen Habermas starb, schrieb Alexander Kluge noch in der „FAZ“ von seiner Verwirrung und Trauer, jetzt ist mit ihm der zweite große Verfechter nicht nachlassender Gesprächsbereitschaft gestorben.

Christian Bos

https://www.ksta.de/kultur-medien/nachruf-auf-alexander-kluge-artisten-in-der-zirkuskuppel-untroestlich-1253334

Einer der Wichtigsten der Kulturszene

Alexander Kluge war einer der vielseitigsten deutschen Künstler und Intellektuellen. Ständig erschienen neue lesenswerte Bücher von ihm, neue Filme. Dazu Ausstellungen, digitale Interventionen, politische Zwischenrufe.

Diesem umtriebigen, ungemein kreativen Mann kann man mit einer einzigen Würdigung eigentlich nicht gerecht werden. Es bräuchte sieben Nachrufe für Alexander Kluge, die seinen sieben Hauptbeschäftigungen gerecht würden – als promovierter Rechtsanwalt, Filmemacher, Schriftsteller, Publizist, Fernsehproduzent, Philosoph und unermüdlicher Netzwerker zwischen allen Welten und Medien, alten und neuen, weit entfernten und den ganz nahen.

Moritz Holfelder

https://www.br.de/nachrichten/kultur/alexander-kluge-ist-tot-einer-der-wichtigsten-koepfe-der-kulturszene-wird-fehlen,VEySgC8

Autor, Filmemacher und Polyhistor Alexander Kluge 94-jährig gestorben

Als Dichter, Jurist, Filmemacher und Polyhistor bildete der Sohn eines Arztes aus Halberstadt so etwas wie das intellektuelle Gewissen der Bundesrepublik Deutschland. Alexander Kluge lieh den Debatten in unserem nördlichen Nachbarland den wahrhaft betörenden Sound seiner Stimme, eine Art Sirenengesang der Vernunft.

Noch im Februar war Kluge anlässlich einer Werkschau im Filmmuseum und seiner neuen Multimediaausstellung «Nachts träumen die Kulissen von ungesehenen Bildern» im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien zu Gast in der österreichischen Bundeshauptstadt gewesen und hatte Interviews gegeben.

Ronald Pohl

https://www.derstandard.at/story/3000000314232/autor-filmemacher-und-polyhistor-alexander-kluge-94-jaehrig-gestorben

Ein intellektuelles Schwergewicht ohne Scheuklappen

Überraschung sei eine erzählerische Tugend, sagte er. Und Neugier. Neugier vor allem. Überraschend war fast alles an Alexander Kluge, und neugierig blieb er bei allem, was er in Angriff nahm. Er sah sich selbst als «verdeckter Ermittler». Einer, der Ermittlungen gegen unbekannt führt, egal in welchem Medium.

Geschichten und Geschichte waren seine Passion. Er sah das Private im Öffentlichen, das biografische Detail in den Wendungen der Historie. «Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit» heisst einer seiner Filme. Das Grundlagenwerk «Geschichte und Eigensinn» schrieb er 1981 zusammen mit dem Soziologen Oskar Negt.

Sein Film «Abschied von gestern» veränderte 1966 das Kino. Fast zum Sprichwort wurden seine Titel: «In Gefahr und grösster Not bringt der Mittelweg den Tod» (1974) etwa. Der Film ist eine seltsame Mischung aus Spielfilm und Dokumentation, in Kluges eigener, immer assoziativer Handschrift.

Rainer Schaper

https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/nachruf-auf-alexander-kluge-ein-intellektuelles-schwergewicht-ohne-scheuklappen

Er prägte die deutsche Kulturlandschaft wie kaum ein anderer

Auch im vorgerückten Alter war Alexander Kluges Begeisterung für Ideen und Herausforderungen, Projekte und Kooperationen ungebremst, sein Tatendrang so imposant wie erstaunlich. «Ich arbeite viel mit jungen Menschen zusammen.» Beim Arbeiten spielten Befindlichkeiten und Alter keine Rolle. Behilflich sei beim kreativen Prozess, die «Ich-Schranke» zu senken, sagte Kluge. «Alles, was einen von der eigentlichen Arbeit ablenkt, muss aussen vor bleiben: der eigene Anspruch, die Erwartungshaltung und – natürlich auch – die Eitelkeit. Nur so kann es aus dem Bleistift fliessen.»

DPA / anna

https://www.tagesanzeiger.ch/alexander-kluge-ist-tot-filmemacher-stirbt-mit-94-jahren-830074748241

Alexander Kluge war ein Pröbler und erneuerte Film und Literatur

Er war der deutsche Paradeintellektuelle und prägte gleichzeitig das Privatfernsehen, das sonst nicht unbedingt für intellektuelle Höhenflüge steht. Wie geht das?

Bei Alexander Kluge fand alles zusammen: Das Hohe und vermeintlich Tiefe, das Grosse und Unscheinbare, das Theoretische und Angewandte, das Komplexe und bildhaft Anschauliche.

Man kann sich keinen vibrierenderen, neugierigeren und vielseitigeren Kopf als ihn vorstellen. Neben dem Filmemachen, der Schriftstellerei und Philosophie war er auch Jurist. Kluge probierte alles aus, mischte bei jeder wegweisenden kulturellen Entwicklung mit.

(js)

https://www.tagblatt.ch/kultur/alexander-kluge-ist-tot-unser-nachruf-ld.4144383

Das Kleine wird gross, das Grosse eine Pointe: zum Tod von Alexander Kluge

Er war Schriftsteller, Filmemacher, Gegenwartsdiagnostiker. Mit soziologischer Neugier verband der grosse deutsche Gefühls-Chronist das Dokumentarische mit dem Fiktionalen.

Je grösser der Kritiker, umso grösser vielleicht seine Irrtümer. Als 1962 Alexander Kluges Debüt «Lebensläufe» erschien, griff der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki für den «Spiegel» in die Tasten. Einerseits, um den jungen Autor vor dem wohlmeinenden Verdacht anderer Kritiker zu schützen, da reife womöglich ein neuer Büchner heran. Andererseits, um eigene Prognosen abzugeben.

Paul Jandl

https://www.nzz.ch/feuilleton/das-kleine-wird-gross-das-grosse-eine-pointe-zum-tod-von-alexander-kluge-ld.1609624

Alexander Kluge, author and key film-maker in the New German Cinema movement, dies aged 94

A winner of the Golden Lion at Venice, Kluge was a committed pacifist and one of the last living torchbearers of the Frankfurt school of neo-Marxist cultural criticism.

A former assistant of expressionist master Fritz Lang, Kluge was an accomplished director of intellectually rewarding, if at times oblique filmic essays, and an ever-productive writer of short fiction.

He also played a key role in organising the rule-breaking New German Cinema movement that brought forth better-known auteurs such as Rainer Werner Fassbinder and Werner Herzog, and he continued to bring experimental film to the small screen in his later years.

Along with the philosopher Jürgen Habermas, who died earlier this month aged 96, Kluge was one of the last living torchbearers of the Frankfurt school of neo-Marxist cultural criticism.

Philip Oltermann

https://www.theguardian.com/film/2026/mar/26/alexander-kluge-dies-aged-94-author-film-maker-new-german-cinema

Muere el cineasta y escritor Alexander Kluge, primer representante del Nuevo Cine Alemán y gran analista social

Kluge es considerado uno de los intelectuales más importantes de Alemania, donde ha dejado una huella decisiva en el cine y la literatura. Nacido en 1932 en Halberstadt (Sajonia-Anhalt), estudió Derecho en Berlín, e Historia y Música Sacra en Marburgo y Fráncfort. Posteriormente, ejerció como abogado, aunque pronto se dedicó al cine y a la escritura. En la década de los 60 fue asistente del filósofo Theodor W. Adorno, entabló amistad con el filósofo Jürgen Habermas y realizó prácticas con el legendario director de cine Fritz Lang (Metrópolis).

Almudena de Cabo

https://elpais.com/cultura/2026-03-26/muere-el-cineasta-y-escritor-alexander-kluge-primer-representante-del-nuevo-cine-aleman-y-gran-analista-social.html

Addio a Alexander Kluge, il maestro del Nuovo cinema tedesco

È morto a 94 anni Alexander Kluge, tra i protagonisti del Nuovo Cinema tedesco e figura centrale della cultura europea del dopoguerra. Regista, scrittore, produttore e pensatore, si è spento mercoledì a Monaco di Baviera. Nato nel 1932 a Halberstadt, Kluge segnò profondamente la sua visione del mondo già da adolescente: a 13 anni sopravvisse a un bombardamento durante la Seconda guerra mondiale, esperienza che avrebbe influenzato tutta la sua produzione intellettuale e artistica. Dopo gli studi in giurisprudenza, storia e musica sacra, iniziò la carriera come avvocato, per poi avvicinarsi al Cinema grazie anche all’influenza di Theodor W. Adorno, che gli facilitò un’esperienza formativa con il regista Fritz Lang. Da lì prese avvio un percorso che lo avrebbe reso uno dei principali innovatori del Cinema tedesco.

https://ilmanifesto.it/addio-a-alexander-kluge-il-maestro-del-nuovo-cinema-tedesco

Alexander Kluge, auteur et artisan du Nouveau cinéma allemand, est mort à l’âge de 94 ans

Le penseur et artiste a œuvré aux côtés de Schöndorf ou Fassbinder à renouveler le septième art tout autant que la littérature outre-Rhin.

Dix jours auparavant, comme un présage, Alexander Kluge pleurait la disparition de son ami, le philosophe Jürgen Habermas. A son tour, l’homme de cinéma et écrivain est mort mercredi 25 mars à Munich, a annoncé son éditeur.

Dans une note publiée sur son site internet, la maison d’édition Suhrkamp rend hommage à «un auteur exceptionnel et un esprit vif». «Grâce à sa méthode singulière, souvent inspirée du cinéma, qui consiste à entremêler récits, documents et réflexions, il a créé de nouvelles formes narratives et enrichi l’univers du livre», a-t-elle ajouté.

Nina Lacour

https://www.liberation.fr/culture/alexander-kluge-auteur-et-artisan-du-nouveau-cinema-allemand-est-mort-a-lage-de-94-ans-20260327_C337ZM4FNFGAHCVB765YBT6YMU

Videos:

«Sternstunde Philosophie», Fernsehen DRS, Gespräch mit Schriftsteller und Filmemacher Alexander Kluge über sein Buch «Chronik der Gefühle», 03.06.2001, 54 Minuten

https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/chronik-der-gefuehle?urn=urn:srf:video:5894f833-07b0-487a-a48d-870b30ecd8d1

Alexander Kluge | Chronist des Jahrhunderts, «NZZ Standpunkte», Fernsehen SRF, 26.05.2013, 48 Minuten

https://www.srf.ch/play/tv/nzz-standpunkte/video/alexander-kluge-chronist-des-jahrhunderts?urn=urn:srf:video:7ea23b41-4b46-4ebf-8058-6ccbe392f4f9

Alexander Kluge: Chronik der Gefühle in Disruptiver Zeit

Mehr:

https://kluge-alexander.de/

https://www.instagram.com/alexanderkluge_offiziell

https://archiv.adk.de/bigobjekt/36469

https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118563491

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118563491

https://volltext.net/autoren/alexander-kluge/

https://www.perlentaucher.de/autor/alexander-kluge.html

https://www.hdg.de/lemo/biografie/alexander-kluge.html

https://www.imdb.com/de/name/nm0460176

https://web.archive.org/web/20090218223304/http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/a1c7cfb7-0af8-4850-9034-1c195e29fa9f.aspx

https://archive.ph/20130211085033/http://www.dradio.de/aktuell/594700

https://web.archive.org/web/20140418102506/https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/tom-tykwer-ueber-alexander-kluge-der-testpilot-der-kinematographie-1542565.html

https://web.archive.org/web/20100415003420/http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autork/akluge.html

https://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_Kluge

(*) https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Kluge

#AlexanderKluge #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+


Nachträge vom 02.04.2026:

Wie erzählt man davon? – Zum Tod von Alexander Kluge (1932–2026)

Mit seinem Tod verliert die Bundesrepublik einen ihrer großen Intellektuellen, einen Erzähler von quecksilbriger Neugier, einen Gesellschaftsbeobachter, der zu überraschen verstand, weil er glaubte, dass Menschen lieber nicht sein als nicht lebendig sein wollen. „Uns trennt von gestern kein Abgrund, sondern die veränderte Lage“, lasen die Zuschauer:innen 1966 in seinem Film „Abschied von gestern“. Alexander Kluge starb am 25. März 2026, wenige Tage nach seinem Freund Jürgen Habermas. Diese Tode verändern die Lage. Dirk Baecker porträtiert Kluge in seinem Nachruf als „Ein-Mann-Unternehmen zur Rettung rabbinischen Denkens in einem nach der Vertreibung und Vernichtung der Juden verwüsteten Deutschland“, Lothar Müller folgt den Spuren des „Textschreibers“ und erkundet seine Erzählprinzipien.

https://www.soziopolis.de/dossier/wie-erzaehlt-man-davon.html

Alexander der Kluge: Portrait des Intellektuellen als staunendes Kind

Schreiben hieß für ihn: Alternativen denken. Alexander Kluge erforschte Phänomene des Alltags – mit politischer Verantwortung, Neugier und der Spielfreude eines Kindes. Mit 94 Jahren ist der große Kreative unter den Intellektuellen gestorben.

Cornelia Zetzsche

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-kulturfeature/portrait-alexander-kluge-100.amp

Nachricht in die ideologische Antike

Der Autor und Filmemacher bewegte sich in einem Denkraum, in dem Begriffe und Erzählungen dem Verschleiss des Zeitgeists entzogen sind. Die Werke von Alexander Kluge bleiben als Leuchtfeuer erhalten.

Hayat Erdogan

https://www.woz.ch/2614/alexander-kluge-1932-2026/nachricht-in-die-ideologische-antike/!SCBP69Y8Y72Y

Alexander Kluge, 94, Revolutionary Filmmaker in Postwar Germany, Dies

Alexander Kluge, a movie director who became a pre-eminent figure in the New German Cinema movement of the 1960s and ’70s and one of his country’s towering public intellectuals as an author, died in Munich, where he lived. He was 94.

In a career that spanned seven decades and encompassed films, books, television productions and art installations, Mr. Kluge attempted to distill the entire intellectual, literary and artistic history of modern Germany, including the trauma and often-suppressed guilt of the postwar period.

A.J. Goldmann

https://www.nytimes.com/2026/03/27/movies/alexander-kluge-dead.html

Alexander Kluge, écrivain et cinéaste allemand, est mort

Esprit universel, il avait exploré plusieurs médias et été un des principaux représentants du Nouveau Cinéma allemand. Il s’est éteint le 25 mars, à l’âge de 94 ans.

Alexander Kluge, l’un des plus grands intellectuels d’Allemagne, est mort le 25 mars 2026 à Munich. Il était âgé de 94 ans. Peu connu du grand public français, ce cinéaste et écrivain était un homme d’une intelligence fulgurante, à tel point qu’on se demandait, en parlant avec lui, dans quelles galaxies de la pensée on se trouvait, tant il passait d’un univers à l’autre à la vitesse de la lumière. Le tout avec une simplicité qui frisait la candeur de l’alien rencontrant un humain.

Pierre Deshusses

https://www.lemonde.fr/disparitions/article/2026/03/30/alexander-kluge-ecrivain-et-cineaste-allemand-est-mort_6675438_3382.html

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 27. März 2026
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Bildung und Arbeit, Druck, Verlag, Printprodukte, Medienhäuser, Film, Video, Audiovisuelles, Für Körper, Geist und Seele, Information und Dokumentation, Journalismus, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Multimedia und Internet, Politik und Gesellschaft, Radio und TV, Theater, Kabarett, Literatur

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Daniel Leutenegger

Redakteur

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