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Kategorie: Radio und TV

6. Oktober 2026

DEN SALZ­BUR­GER STIER 2027 FÜR DIE SCHWEIZ GE­WINNT JU­DITH BACH

Der Radio-Kabarettpreis Salzburger Stier 2027 geht für die Schweiz an die Musikkabarettistin Judith Bach. Für Österreich gewinnt der Kabarettist Berni Wagner, für Deutschland das Duo Suchtpotenzial.

5. Oktober 2026

SRF: DIE SA­TI­RI­SCHE RADIO-KO­LUM­NE «ZYT­LU­PE» IST NEU AUCH ALS VIDEO-POD­CAST VER­FÜG­BAR

v.l. Lisa Christ, Bänz Friedli, Jovana Nikic, Simon Chen, Lisa Catena, Renato Kaiser und Simon Enzler 2026 Copyright: SRG SSR

Die traditionsreiche satirische Radio-Kolumne «Zytlupe» mit neuer Dimension: Die sieben «Zytlupe»-Autorinnen und Autoren sind seit dem 2. Oktober 2026 mit ihren satirischen Wochenbetrachtungen auch als Videopodcast auf Youtube, auf Play SRF und in der SRF News App zu sehen. Auf Radio SRF 1 bleibt die «Zytlupe» weiterhin zu hören.

4. Oktober 2026

«LUNA MA­HOUX. IF YOU DON’T MAKE IT LOUD­ER THEY WON’T HEAR US»

© Luna Mahoux

Ausstellung im Kunsthaus Glarus, bis am 22. November 2026

30. September 2026

«STERN­STUN­DE PHI­LO­SO­PHIE» BEI SRF: MI­CHA­EL RÄBER IST DER NEUE MO­DE­RA­TOR

Michael Räber, 2026 - Foto: © SRG-SSR / Gian Vaitl

Neues Gesicht im Moderationsteam der «Sternstunde Philosophie»: Michael Räber übernimmt ab Oktober 2026 die Moderation der wöchentlichen Sendung. «Er wird seine philosophische Expertise auch in anderen Formaten (…) einbringen», schreibt SRF. Ab Januar 2027 folgen weitere personelle Änderungen im Moderationsteam der «Sternstunde Philosophie»: Die Schweizer Philosophin Catherine Newmark übernimmt die Mutterschaftsvertretung von Olivia Röllin; und Barbara Bleisch konzentriert sich auf eigenen Wunsch auf den SRF-Podcast «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42».

29. September 2026

SAN­DRO BROTZ WECH­SELT VOM FERN­SE­HEN SRF ZUM «BLICK»

Sandro Brotz - Foto: © SRF / Gian Vaitl

Der langjährige SRF-Journalist und Fernseh-Moderator Sandro Brotz (Bild) verlässt SRF Ende Januar 2027 und wechselt zu «Blick». «Dort wird er einen multimedialen Video-Podcast aufbauen und moderieren», schreibt SRF heute.

29. September 2026

MU­SIK­VIEL­FALT-IN­ITIA­TI­VE SCHWEIZ PRÄ­SEN­TIERT STÄT­DE­VER­GLEICH ZUR ÖF­FENT­LI­CHEN MU­SIK­FÖR­DE­RUNG

https://musikvielfalt.ch/de/news/staedtevergleich/

Bund und Kantone haben den Auftrag, Kultur vielfältig zu fördern und die Teilhabe der Bevölkerung am kulturellen Leben zu stärken. Wo steht die öffentliche Hand mit der Erreichung dieser Ziele im Bereich Musik? Die Schweizer Musikvielfalt-Initiative hat die Musikförderung in den grössten Städten der jeweiligen Sprachregion untersucht: «Ein Vergleich, den es so noch nie gegeben hat», wie die Initiant:innen schreiben.

28. September 2026

CLOW­NIN GARDI HUT­TER ÜBER WUT, RE­BEL­LI­ON UND IHREN NEU­AN­FANG MIT 73 JAH­REN

Gardi Hutter - Foto: © SRF, 2026

Radio SRF 3, «Focus» vom heutigen Montag, 20.03 Uhr / Podcast

27. September 2026

FÜR MIR­JAM SKAL, FILM­MU­SIK-KOM­PO­NIS­TIN

Mirjam Skal auf dem Dach des Campus Toni-Areal in Zürich - Foto: zVg, 2021

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 13 Uhr / Wiederholung am Samstag, 3. Oktober 2026, 11.03 Uhr / Podcast

24. September 2026

VON KRO­KUS ÜBER AN­DREA NOT­TA­RIS BIS ZUM VER­EIN RA­DIO­LO­GISCH: AUS­ZEICH­NUN­GEN DES KAN­TONS SO­LO­THURN 2026

Bild: KROKUS - Foto: © Ueli Frey

Der Regierungsrat des Kantons Solothurn zeichnet die Solothurner Hard-Rock-Band KROKUS mit dem diesjährigen Kunstpreis aus. Ausserdem hat er acht Fachpreise sowie einen Anerkennungspreis vergeben. Die öffentliche Übergabefeier findet am 9. November 2026 im Konzertsaal Solothurn statt.

21. September 2026

DIE DEUTSCH-SCHWEI­ZER AU­TORIN UND VER­LE­GE­RIN ANNE RÜF­FER IST GE­STOR­BEN

Anne Rüffer - Foto: © Geri Born, 2009

Die 1957 in Langerwehe (D) geborene Kommunikationsfachfrau, Journalistin, Autorin und Verlegerin Anne Rüffer (Bild) ist am 11. September 2026 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Sie war Mitgründerin und Inhaberin des Zürcher Verlags rüffer&rub. Anne Rüffer arbeitete viele Jahre in der Privatwirtschaft und baute eine Firmengruppe im Kommunikationsbereich mit auf. Danach wechselte sie in den Journalismus als Autorin für Wochenzeitungen und diverse Fernsehstationen. Ab 1999 war Rüffer auch als Autorin tätig. Sie war geschäftsführende Verlegerin des 2000 gegründeten Verlags rüffer&rub in Zürich. Im Jahr 2008 gründete sie die Manuskript-Oase – Büro für Autorenberatung. Ebenfalls 2008 kam der Römerhof Verlag dazu, der ausschliesslich Biographien verlegte und den sie zusammen mit der Rechtsanwältin Gitti Hug gründete. Ab 2008 war Anne Rüffer zudem Jury-Mitglied des jährlich vergebenen Right Livelihood Award, bekannt auch als «Alternativer Nobelpreis». 2014 erschien im Verlag LangenMüller ihr erster Roman. (*)

19. September 2026

YO­U­ME­DIA AWARD 2026: ÜBER 250 JUNGE MEN­SCHEN HABEN PRO­JEK­TE EIN­GE­REICHT

Preisverleihung 2026 des YouMediaAwards 2026 in Bern - Foto: VearFilms / YouMedia

Am Freitagabend wurde im PROGR in Bern zum zweiten Mal der Schweizer Jugendmedienpreis YouMedia Award verliehen. Über 250 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 20 Jahre hatten ihre Medienprojekte eingereicht – fast doppelt soviele wie im Vorjahr. «Die Awards Night zeigte eindrücklich, wie vielfältig junge Menschen Medien gestalten. Und welche Themen sie beschäftigen. Ausgezeichnet wurden Beiträge, die mit Kreativität, sorgfältiger Recherche und gesellschaftlicher Relevanz überzeugten», schreiben die Organisator:innen.

17. September 2026

SRG-SSR VER­KAUFT DIE RA­DI­OS SWISS POP, SWISS CLAS­SIC UND SWISS JAZZ

Radio Swiss Classic Radio Swiss Jazz Radio Swiss Poip © SRG-SSR

Die SRG-SSR hat zwei neue Eigentümerinnen für die sogenannten Swiss Satellite Radios gefunden: CH Media übernimmt Radio Swiss Pop, die Digris AG führt Radio Swiss Classic und Radio Swiss Jazz weiter. «Beide Käuferinnen haben sich verpflichtet, die musikalische und inhaltliche Ausrichtung der Sender für mindestens zwei Jahre beizubehalten», heisst es in der heutigen Medienmitteilung. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. 

14. September 2026

DER SCHWEI­ZER VER­LE­GER UND UN­TER­NEH­MER JÜRG MAR­QUARD IST GE­STOR­BEN

Jürg Marquard - Foto: © SRF, 2019

Der am 13. Juli 1945 in Urdorf geborene Schweizer Verleger und Unternehmer Jürg Marquard (Bild) ist am 14. September 2026 in Zürich gestorben. Er war Gründer und Inhaber der Marquard Media Gruppe. Neben seiner Arbeit am Aufbau der Jugendzeitschrift «Pop» war Jürg Marquard auch als Radio- und Fernsehmoderator im Pop-Bereich tätig. Nach der Gründerzeit, in der Jürg Marquard «Pop» selbst redigierte, wurde die Zeitschrift zunehmend kommerzieller und etablierte sich nach diversen Fusionen mit anderen deutschen Jugendzeitschriften als «Pop/Rocky» als zweitgrösste deutsche Jugendzeitschrift hinter «Bravo». 1998 wurde «Pop/Rocky» mit der ebenfalls verlagseigenen Jugend- und Musikzeitschrift «Popcorn» fusioniert, welche sich als internationale Dachmarke für den Jugendzeitschriftenbereich der Marquard Media Gruppe durchgesetzt hatte. Den Durchbruch im deutschsprachigen Zeitschriftenmarkt schaffte Marquard 1981 mit der Zeitschrift «Cosmopolitan». 1993 nannte er sich mit einem Jahresgewinn von 26,8 Millionen Schweizer Franken nach Steuern und Abschreibungen den «bestverdienenden Schweizer Verleger». Im Frühjahr 2005 war Jürg Marquard aktiv als Co-Produzent und Protagonist der Reality-Serie «Traumjob», einer Lizenzversion von Donald Trumps «The Apprentice». Diese Sendung verzeichnete Höchstquoten auf dem ersten Kanal des Schweizer Fernsehens. Ab Frühling 2019 war Marquard als Investor in der vom Privatsender «TV24», ab der 3. Staffel auf «3 Plus TV» ausgestrahlten TV-Sendung «Die Höhle der Löwen Schweiz» zu sehen. (*)

14. September 2026

SRG-SSR: ÜBER 20 PRO­ZENT DER FÜH­RUNGS­PO­SI­TIO­NEN SOL­LEN AB­GE­BAUT WER­DEN

SRG SSR

Auf den obersten Kaderebenen baut die SRG-SSR über 20 Prozent der Führungspositionen ab, wie sie heute mitteilt. Die SRG-SSR muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, wobei für das Jahr 2027 inzwischen 80 Millionen Franken in den Regionaleinheiten und Bereichen konkretisiert wurden. Rund 95 Prozent der Einsparungen für 2027 sollen in den Strukturen, Prozessen und Herstellungsweisen erzielt werden. «Auswirkungen werden aber auch im Programm spürbar sein. Wo möglich, werden Einsparungen innerhalb bestehender Formate oder durch verstärkte Zusammenarbeit über die Sprachregionen hinweg erreicht, statt ganze Programme einzustellen», ist in der Medienmitteilung zu lesen. Die Kommunikation der Massnahmen in den Regionen erfolge in den kommenden Tagen.

13. September 2026

FÜR DE­NI­SE TO­NELLA, MU­SE­UMS­DI­REK­TO­RIN

Denise Tonella - Foto: © Landesmuseum Zürich, zVg

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 19. September 2026, 11.03 Uhr / Podcast

10. September 2026

SCHWEI­ZER RE­GIS­SEU­RIN UND AU­TORIN BET­TI­NA OBER­LI BEIM DEUT­SCHEN FERN­SEH­PREIS AUS­GE­ZEICH­NET

Bettina Oberli, 2024 - Foto: © https://www.phlu.ch/news-und-medienmitteilungen/schulleitung-trifft-auf-filmbranche.html#!#carousel-phlu-image-gallery-dc3be0fe-3d7f-4af9-8402-9031e02f63ff

Die Schweizer Regisseurin und Drehbuchautorin Bettina Oberli (Bild) ist beim Deutschen Fernsehpreis 2026 für ihre Serie «naked» in der Kategorie «Beste Regie Fiktion» ausgezeichnet worden.

6. September 2026

FÜR IRENE BRÜG­GER, MU­SI­KE­RIN, AU­TORIN UND SCHAU­SPIE­LE­RIN

Irene Brügger, 2022 - Foto: Hodulas (Ausschnitt) - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Irene_Br%C3%BCgger.jpg

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 12. September 2026, 11.03 Uhr / Podcast

4. September 2026

SWISS CO­ME­DY AWARDS 2026: «LIFE­TIME AWARD» GEHT AN FRANZ HOH­LER

https://www.swisscomedyawards.ch/

Morgen Samstag kann der Schweizer Kabarettist und Autor Franz Hohler im Berhard Theater in Zürich bei den diesjährigen Swiss Comedy Awards den Preis für sein Lebenswerk entgegennehmen. Die Laudatio hält Patti Basler. Die Feier wird erstmals vom Sender SWISS1 übertragen. Die Swiss Comedy Awards existieren seit 1999; seit 2017 werden sie vom Verein HausKrieg veranstaltet. Morgen Samstag werden die Gewinner:innen in vier Kategorien bekanntgegeben.

3. September 2026

MARIE JAY IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM SEP­TEM­BER 2026

Marie Jay - Foto: © SRF / Davud Marbach

Zwischen Chanson und heiterem French-Pop kreiert die 24-jährige Waadtländerin Marie Jay (Bild) Geschichten, in denen sich jede:r wiedererkennen kann – zwischen kleinen Herausforderungen und Höhepunkten des Alltags. In London ausgebildet, ist Marie Jay Songwriterin, Komponistin und Interpretin solider Hits («Dory», «Sparadrap» usw.). Die von Yoa und Iliona inspirierte Lausannerin entführt ihr Publikum in ihre positive Welt mit coolen Grooves und raffinierten Synthesizern. Ihre erste EP «Trottinette» wurde von Kritik und Publikum sehr gut angenonmen.

30. August 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 15/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

30. August 2026

DER URU­GU­AY­ISCHE SÄN­GER, PER­KUS­SIO­NIST UND KOM­PO­NIST RUBÉN RADA IST GE­STOR­BEN

Rubén Rada, 2005 - Foto: Naoll Mary - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20050730_Rada_Conrad.jpg

Der am 16. Juli 1943 in Montevideo (Uruguay) geborene Sänger, Perkussionist, Komponist, Schauspieler und TV-Moderator Rubén Rada ist am 26. August 2026 ebenda gestorben. Der vor allem als «El Negro Rada» benannte und bekannte Künstler galt ab Ende der 1960er-Jahre als einer der einflussreichsten Musiker seines Landes und als Symbolfigur der afro-uruguayischen Minderheit und deren Kultur. In seiner Musik vermischen sich insbesondere der traditionell afro-uruguayische Musikstil des Candombe mit indigener Musik, verschiedenen anderen Stilen der lateinamerikanischen Musik und westlichen Musikgenres wie Jazz, Rock und Funk. (*) Rubén Rada erlebte auch grosse internationale Anerkennung.

25. August 2026

ZUM TOD DER US-AME­RI­KA­NI­SCHEN SÄN­GE­RIN UND SONG­WRI­TE­RIN DOLLY PAR­TON

Die am 19. Januar 1946 in Pittman Center (Tennessee) geborene US-amerikanische Country-Sängerin, Songwriterin, Multiinstrumentalistin, Schauspielerin, Unternehmerin und Philantropin Dolly Rebecca Parton (Bild) ist am 25. August 2026 in Nashville gestorben. Sie war ab den 1970er-Jahren eine der erfolgreichsten Sängerinnen und Songautorinnen im Bereich Country- und Popmusik und hatte 25 Nummer-eins-, mehr als 50 Top-10- und rund 90 Top-40-Hits in den Country-Charts. Dolly Parton hat über 100 Millionen Alben verkauft, zehn Grammys erhalten und sie wurde sowohl in die Country Music Hall of Fame als auch in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. (*)

25. August 2026

INS­GE­SAMT 4 MIL­LIO­NEN FRAN­KEN PRO JAHR FÜR DIE UN­TER­STÜT­ZUNG VON ZEHN FILM­FES­TI­VALS

Bild: Eröffnung Solothurner Filmtage 2026 - Foto: © moduleplus, https://www.solothurnerfilmtage.ch/de/magazin/festivalbilder-61-ausgabe

Das Bundesamt für Kultur (BAK) wird mit zehn Filmfestivals Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2027 bis 2029 abschliessen. Die Unterstützung für Festivals von nationaler und internationaler Ausstrahlung beträgt 4 Millionen Franken pro Jahr. Damit bleibt die jährliche Gesamtunterstützung gegenüber der Förderperiode 2022–2026 unverändert.

23. August 2026

FÜR MARIA ZIM­MER­MANN, TEX­TIL­KÜNST­LE­RIN, GRA­FI­KE­RIN UND AU­TORIN

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 29. August 2026, 11.03 Uhr / Podcast

19. August 2026

SSA-STI­PEN­DI­EN FÜR AU­DIO­VI­SU­EL­LE WERKE: DIE GE­WIN­NER:INNEN 2026

Kulturfonds SSA

Der Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA) vergibt jährlich Stipendien für audiovisuelle Projekte. In diesem Jahr gibt es fünf Stipendien in der Höhe von je 20’000 CHF für die Entwicklung von Dokumentarfilmen und drei Stipendien zu je 15’000 CHF, um das Schreiben von Drehbüchern für erste originelle Spielfilme für das Kino zu unterstützen. Vier Stipendien zu je 25’000 CHF wurden für das Schreiben von Drehbüchern für lange Kino-Spielfilme vergeben.

18. August 2026

DER SCHWEI­ZER DI­RI­GENT UND MU­SIK­VER­MITT­LER ARMIN BRUN­NER IST GE­STOR­BEN

Armin Brunner - Foto: © http://www.arminbrunner.ch/

Der am 31. Januar 1933 in Zollikon geborene Schweizer Dirigent, Musiker, Komponist, Medienschaffende und Kulturvermittler Armin Brunner (Bild) ist am 12. August 2026 gestorben. Armin Brunner absolvierte sein Musikstudium an der Musikhochschule Zürich bei Paul Müller-Zürich, Rudolf Wittelsbach, Erich Vollenwyder, Walter Henrich und Hans Rogner. Während des Studiums war er Assistent von Hans Rosbaud am Zürcher Opernhaus. Von 1953 bis 1973 fungierte er als Leiter der Neuen Zürcher Kammeroper, später der Schweizer Städte-Oper. Brunner gründete 1971 das Musikszenische Studio Zürich. Unter Brunners Leitung kamen Werke u. a. von Hans Werner Henze, Sylvano Bussotti und Karlheinz Stockhausen zur schweizerischen Erstaufführung. Er veranstaltete zahlreiche neuartige Formen von Konzerten und Kulturvermittlung. 1973 kam Armin Brunner zum Fernsehen DRS. Von 1979 bis 1998 war er Musikchef des Fernsehens DRS. Zusammen mit Fernsehregisseur Adrian Marthaler realisierte Brunner die sogenannten «narrativen» Musikproduktionen, ausserdem hat er die zyklischen TV-Produktionen und die Reihe der Musikalischen Meditationen ins Leben gerufen. Für die Alte Oper Frankfurt konzipierte und realisierte Brunner 1990 das musikalische Grossereignis «Das Frankfurter Sonoptikum – die Musik eines Jahrhunderts». 2000 fand unter dem Titel «Kongress der Stimmen» die von Brunner konzipierte Gesamteröffnung des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL) statt. Von 2000 bis 2009 hatte Brunner die künstlerische Leitung der Klubhaus-Konzerte des Migros-Kulturprozents inne. Brunner erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Goldene Ehrenmedaille des Kantons Zürich (1983) und der Ehrendoktor der Universität Osnabrück (1985). (*)

16. August 2026

FÜR GIONA A. NAZ­ZA­RO, FILM­FES­TI­VAL-DI­REK­TOR UND PU­BLI­ZIST

Giona A. Nazzaaro - Foto: © Locarno Film Festival / Alessandro Crinari

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 22. August 2026, 11.03 Uhr / Podcast

13. August 2026

SRG-SSR: 1,5 MIL­LIO­NEN RADIO- UND FERN­SEH­SEN­DUN­GEN AUF «ME­MO­BA­SE.CH» ON­LINE ZU­GÄNG­LICH

Einer der Beiträge auf Memobase dokumentiert den offiziellen Start des Farbfernsehens in der Schweiz am 1. Oktober 1968. (Bild: SRF)

Die SRG-SSR macht ihre Archivinhalte in enger Zusammenarbeit mit Memoriav, der Kompetenzstelle des audiovisuellen Kulturerbes der Schweiz, online zugänglich: Auf «Memobase.ch» können neu 1,5 Millionen Radio- und Fernsehsendungen aus den Archiven von RTR und SRF recherchiert werden. Damit erhalten Forschende, Medienschaffende und die interessierte Öffentlichkeit einen einzigartigen Zugang zum audiovisuellen Erbe der Schweiz. Langfristig sollen auch die Bestände der RSI- und der RTS-Archive auf «Memobase.ch» integriert werden.

9. August 2026

«SU­SAN­NE WILLE VER­BÜN­DET SICH MIT DER ETH GEGEN BIG TECH»

Die SRG-SSR-Generaldirektorin Susanne Wille sagt im aktuellen Interview mit der «NZZ am Sonntag», wie sie Fernsehen und Radio in der Schweiz vor den internationalen Bots retten will.

7. August 2026

NA­VENI AUS BIEL-BI­EN­NE IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM AU­GUST 2026

Naveni - Foto: © SRF, 2026

Sie ist «SRF 3 Best Talent» im August 2026 und steht im musikalischen Mittelpunkt: Naveni, 25 Jahre alt, aus Biel-Bienne und absolute Do-It-Yourself-Musikerin. Sie schreibt, produziert und organisiert alles selber – bewusst ohne Label im Hintergrund. Anna Zöllig hat Naveni, die halb Britin und halb Inderin ist («und vor allem Bielerin ….»), im «SRF 3 Punkt CH» vorgestellt.

7. August 2026

«LEX NET­FLIX»: DIE IN­VES­TI­TIO­NEN IN DAS SCHWEI­ZER FILM­SCHAF­FEN SIND 2025 UM 25 PRO­ZENT GE­STIE­GEN

Seit dem 1. Januar 2024 gilt die im Filmgesetz verankerte Investitionspflicht für Unternehmen mit Fernseh- und Abrufdiensten. Sie müssen mindestens 4 Prozent ihrer in der Schweiz erzielten Bruttoumsätze in das Schweizer Filmschaffen investieren. Die Auswertung des Bundesamts für Kultur (BAK) für das Jahr 2025 zeigt, dass die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent zugenommen haben.

25. Juli 2026

DER WEST­SCHWEI­ZER RADIO- UND FERN­SEH­JOUR­NA­LIST WIL­LIAM HEIN­ZER IST GE­STOR­BEN

William Heinzer - Foto: © RTS

Der am 23. Mai 1951 geborene Westschweizer Journalist William Heinzer (Bild), der für Radio Suisse Romande (RSR) und später für Télévision Suisse Romande (TSR) tätig war, ist am 21. Juli 2026 in Thônex gestorben. Als prägende Persönlichkeit der Berichterstattung in der französischsprachigen Schweiz hat er mehrere Generationen von Journalist:innen geprägt.

18. Juli 2026

DER WAL­LI­SER JOUR­NA­LIST UND RA­DIO­MANN REIN­HARD EYER IST GE­STOR­BEN

Reinhard Eyer - Foto: https://www.facebook.com/photo/?fbid=103266513931459&set=a.103266530598124

Der am 6. Februar 1950 in Naters geborene Journalist und Radiomann Reinhard Eyer (Bild) ist am 17. Juli 2026 gestorben. Reinhard Eyer war dabei, als ab Mitte 1978 im damaligen Schweizer Radio DRS die täglichen Regionaljournale entwickelt wurden und im November auf Sendung gingen. Parallel arbeitete er während langer Jahre auch für verschiedene Schweizer Zeitungen und für die Agentur Schweizerische Politische Korrespondenz (SPK). Erst in den 1990er-Jahren konnte sich Reinhard Eyer ganz auf die Tätigkeit als Wallis-Korrespondent für das Schweizer Radio konzentrieren. Im Frühling 2015 ging er in Pension. Eyer war leidenschaftlicher Strahler und Initiant des Schweizer Strahlermuseums in Naters. Seit 2023 war Reinhard Eyer Präsident des Kunstvereins Oberwallis.

10. Juli 2026

FERN­SE­HEN SRF: «DIE SEN­DUNG DES MO­NATS» MIT FA­BI­EN­NE HA­DORN UND GA­BRI­EL VET­TER WIRD EIN­GE­STELLT

Die Sendung des Monats Fabienne Hadorn und Gabriel Vetter 2025 Copyright: SRF:Gian Vaitl

Das Comedy- und Satireangebot von SRF werde für das nächste Jahr «strategisch weiterentwickelt», schreibt das Medienhaus in seiner Medienmitteilung vom Freitag: «Für die neue Streamingplattform Play+ entwickelt SRF ein neues digitales Satireformat». «Die Sendung des Monats» werde nach der Staffel 2026 nicht weitergeführt. «Vorerst nicht weitergeführt» wird «Leila’s Fix» von Leila Ladari. Hinwiederum hat SRF eine zweite Staffel von «Fun Fatale» in Auftrag gegeben.

10. Juli 2026

BLAU­LICHT­RE­POR­TER BEAT REIN­HARD KÄLIN WIRD MIT DEM RADIO- UND FERN­SEH­PREIS DER OST­SCHWEIZ 2026 AUS­GE­ZEICH­NET

Beat Reinhard Kälin - Foto: © CH Media : Andrea Stalder

Blaulichtreporter Beat Reinhard Kälin (Bild) «hat sich mit Leidenschaft und Beharrlichkeit einen festen Platz in der Schweizer Medienlandschaft erarbeitet», heisst es in der Medienmitteilung. Für sein langjähriges Wirken und sein grosses Engagement werde er mit dem mit 10’000 Franken dotierten Radio- und Fernsehpreis der Ostschweiz 2026 ausgezeichnet.

5. Juli 2026

FÜR MAR­TIN LACH­MANN, AKUS­TI­KER

Martin Lachmann - Foto: © Thomas Gabriel, Sarnen, 2025, https://www.facebook.com/photo/?fbid=3320129178163202&set=pcb.3320129461496507

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 11. Juli 2026, 11.03 Uhr / Podcast

1. Juli 2026

EON AWA IST «SRF 3 BEST TA­LENT» IM JULI 2026

Eon Awa Foto: © SRF : Vanessa Zimmermann

Mit elf Jahren hörte Eon Awa (Bild) aus Zofingen (AG) an einer Pfadi-Waldweihnacht erstmals «All I Want For Christmas Is You» – und war sofort überwältigt von Mariah Careys Stimme. «The rest is history», sagt er. Nun wurde Eon Awa zum «SRF 3 Best Talent» des Monats Juli 2026 auserkoren. Heute Abend wurde er von Céline Werdelis auf Radio SRF 3 vorgestellt.

30. Juni 2026

FRI­BOURG-FREI­BURG: LES AR­CHIVES DE FRI-SON RE­JOIG­NENT LA BCU-KUB

FRI-SON https-::www.fri-son.ch:fr:blog:nos-archives-sen-vont-direction-la-bcu

La semaine dernière, la BCU a emporté 33 ans d’histoire de la salle de concerts Fri-Son, de ses débuts jusqu’en 2016, à la suite de la donation de ce fonds d’archives à l’Etat de Fribourg: contrats, factures, riders, VHS de concerts, affiches, correspondances, dossiers de presse, livres d’or et bien d’autres documents.

29. Juni 2026

SCHWEI­ZER ANI­MA­TI­ONS­FIL­ME: «IN­TER­NA­TIO­NAL AN­ER­KANNT, IN DER SCHWEIZ WEIT­GE­HEND UN­BE­KANNT»

Vers la forêt von Antonin Niclass (© Milos Films) – Gewinner des «Prix du jeune public» am Festival international du film d'animation d'Annecy 2026.

Mit der Ausgabe 2026 des Festivals in Annecy (F) konnte der Schweizer Animationsfilm seine Erfolgsbilanz mit zwei Preisen erneut ausbauen. Seit 2022 wurden 41 Schweizer Produktionen und Koproduktionen für den offiziellen Wettbewerb des Festival international du film d’animation d’Annecy ausgewählt und dort mit 16 Auszeichnungen prämiert. «Diese Kontinuität unterstreicht die internationale Ausstrahlung des Schweizer Animationsfilms und macht zugleich ein Paradox sichtbar: eine Branche, die in ihrem Fachgebiet international anerkannt ist, deren Werke beim Schweizer Publikum jedoch nach wie vor weitgehend unbekannt sind», schreibt GSFA (Groupement Suisse du Film d’Animation).

25. Juni 2026

ERIC FACON STELLT DAS AUDIO-FOR­MAT «KUL­TUR­STAMM­TISCH» EIN

Der 1957 in New York City geborene Schweizer Audiojournalist, Autor und Moderator Eric Facon (Bild zweiter von inks) stellt das 2008 erstmals ausgestrahlte Format «Kulturstammtisch» ein, wie er auf «Facebook» mitteilt. Seit 2020 war er Produzent des privaten Podcasts «Kulturstammtisch», der ehemaligen Radiosendung von Radio SRF, die er entwickelt und gestaltet hatte.

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