Der Vorstand der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte – Sektion Schweiz (IGFM Schweiz) verleiht im Jahr 2026 wieder den bekannten Schweizerischen Menschenrechtspreis. Der diesjährige Preisträger ist der bekannte Journalist, TV-Kommentator und Autor Erich Gysling (Bild).

Bild: Erich Gysling (Bildmitte), 2010 – Foto: Jürg Vollmer, https://flickr.com/people/38991455@N08, https://flickr.com/photos/38991455@N08/5065185630 – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en – Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Gysling#/media/Datei:Osec_Forum_Russland_2010,_Erich_Gysling_02.jpg
Die IGFM Schweiz schreibt: «Der Preisträger hat mit seinem fachkundigen Journalismus, der ihn sein ganzes Leben begleitet hat, und mit seinen Buchpublikationen bedeutende Menschenrechtsthemen behandelt, die gerade heute wieder aktueller denn je sind. Vor allem seine Publikationen zum Nahen Osten sensibilisieren den Leser zu Themen der Menschenrechte.»
Und weiter: «Erich Gysling ist uns allen, die in den 1970er- , 1980er- und 1990er-Jahren in der Schweiz gelebt haben, im kollektiven Gedächtnis geblieben, denn keiner wie er hat der Schweiz die Welt erklärt. Und wer die Welt erklärt kriegt, wird auch für die Menschenrechte sensibilisiert.»
Der Preis wird am Samstag, 5. Dezember 2026 um 10.00 Uhr im Kulturkeller Lamarotte in Affoltern am Albis verliehen.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte wurde 1972 in Frankfurt am Main gegründet und hat bis heute dort ihren Hauptsitz. Es handelt sich um eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die unabhängig von politischen Parteien, Regierungen und religiösen Gruppen ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer politischer, rassistischer oder religiöser Verfolgung sind, sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen und wegen der Einforderung ihrer Rechte verfolgt werden.
Die Schweizer Sektion wurde 1983 gegründet und ist Trägerin des Schweizerischen Menschenrechtspreises, der seit 1994 besteht und jährlich verliehen wird.
Frühere Preisträger:innen waren etwa der Dalai Lama, Heidi Tagliavini, Kurt Pelda, Ruedi Lüthy, Cornelio Sommaruga, die Glückskette, Adolf Ogi, eine Gruppe der «1000 Frauen für den Frieden», Dick Marty, David Kilgour oder David Matas.
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Kommentare von Daniel Leutenegger