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Kategorie: Journalismus

31. Oktober 2026

DER SCHWEI­ZER JOUR­NA­LIST UND FO­TO­GRAF JOSEF «SEPPI» RIT­LER IST GE­STOR­BEN

«Blick»-Reporter Josef Ritler verlässt den brennenden Luzerner Bahnhof – selbstverständlich mit Krawatte (1971) - © Josef Ritter, https://www.ritlermedia.ch/index.html

Der 1939 in Naters (VS) geborene Schweizer Journalist und Fotograf Josef «Seppi» Ritler (Bild) ist am 29. Oktober 2026 in Luzern gestorben. Ritler ging zunächst in Naters, dann in Brig zur Schule. Die spätere Maurerlehre konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht beenden. Deshalb begann er eine Ausbildung zum Fotografen in Luzern. Er arbeitete zunächst für verschiedene Zeitungen und die Schweizer Armee. Bei Fotoaufnahmen im Vorfeld der Expo64 in Lausanne wurde der «Blick» schliesslich auf ihn aufmerksam. Für diesen arbeitete er 40 Jahre bis zu seiner Frühpensionierung im Alter von 64 Jahren sowohl als Fotograf als auch als Journalist. Ab Herbst 2003 wirkte Ritler beim Schweizer Regionalsender «TeleTell» gelegentlich als VJ. (*)

29. Oktober 2026

DER JOUR­NA­LIST, AUTOR UND TV-MANN ERICH GYS­LING ER­HÄLT DEN SCHWEI­ZE­RI­SCHEN MEN­SCHEN­RECHTS-PREIS 2026

Erich Gysling, 2010 - Bild: Jürg Vollmer, https://flickr.com/people/38991455@N08, https://flickr.com/photos/38991455@N08/5065185630 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en - Datei: https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Gysling#/media/Datei:Osec_Forum_Russland_2010,_Erich_Gysling_02.jpg

Der Vorstand der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte – Sektion Schweiz (IGFM Schweiz) verleiht im Jahr 2026 wieder den bekannten Schweizerischen Menschenrechtspreis. Der diesjährige Preisträger ist der bekannte Journalist, TV-Kommentator und Autor Erich Gysling (Bild).

29. Oktober 2026

SCHWEI­ZER «ME­DI­EN­PREIS FÜR QUA­LI­TÄTS-JOUR­NA­LIS­MUS» 2026: 25. VER­LEI­HUNG

«Medienpreis für Qualitätsjournalismus» Preisverleihung 2026 - Foto: © https://www.medienpreis.ch/

Am 28. Oktober 2026 wurde im Hotel Baur au Lac in Zürich zum 25. Mal der «Medienpreis für Qualitätsjournalismus» verliehen. Über 1’000 Medienschaffende hatten sich dafür beworben. «Damit ist der Medienpreis für Qualitätsjournalismus eine der grössten und renommiertesten Auszeichnungen für Qualitätsjournalismus in ganz Europa», schreiben die Veranstalter:innen.

29. Oktober 2026

DER SCHWEI­ZER GA­LE­RIST, JOUR­NA­LIST UND MU­SIK­MA­NA­GER URS ULL­MANN IST GE­STOR­BEN

Der am 10. August 1946 im Kanton Thurgau geborene und dort aufgewachsene Betreiber von Erker-Galerie und -Verlag St.Gallen, der Kulturvermittler, Journalist und Musikmanager Urs Ullmann ist am 13. September 2026 gestorben, wie ch-cultura.ch jetzt erfährt. Die Verabschiedung fand am 14. Oktober in Zürich statt. Urs Ullmann war u.a. während vielen Jahren Manager und Produzent von Edoardo Bennato (Bild) ausserhalb von Italien.

28. Oktober 2026

HILFE BEI BE­SCHIMP­FUNG, BE­LÄS­TI­GUNG UND BE­DRO­HUNG IM NETZ

hatehelp.ch

Nach Monaten der Vorbereitung ist es so weit: Mit «hatehelp – Fairness im Netz» bietet der gemeinnützige Verein Fairmedia eine neue Anlaufstelle für Menschen, die im Netz beleidigt, bedroht, belästigt oder blossgestellt werden.

26. Oktober 2026

FÖG-JAHR­BUCH 2026: «QUA­LI­TÄTS­ME­DI­EN STÄR­KEN WI­DER­STANDS­FÄ­HIG­KEIT GEGEN DES­IN­FOR­MA­TI­ON»

Jahrbuch fög 2026

«Die Nutzung von Qualitätsjournalismus und die Fähigkeit, manipulative Argumentationsmuster zu erkennen, stärken die Resilienz gegen Desinformation», heisst es in der Medienmitteilung des fög, des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich vom Montag. Wer kaum journalistische Nachrichten nutzt und sich vorwiegend über Social Media informiert, sei hingegen anfälliger für Verschwörungsaussagen. Das zeige das «Jahrbuch Qualität der Medien 2026».

26. Oktober 2026

DIE FREIE JOUR­NA­LIS­TIN UND AU­TORIN MI­RI­AM SUTER ER­HÄLT DEN GREU­LICH KUL­TUR­PREIS 2026

Miriam Suter - Foto: © Ana Germann, https://miriamsuter.net/

Miriam Suter (Bild), die 1988 in Brugg geborene freischaffende Journalistin (u.a. «WOZ», «Republik», Surprise Strassenmagazin», «Annabelle», «Das Lamm») und Autorin erhält den mit 10’000 Franken dotierten Greulich Kulturpreis 2026 zum diesjährigen Thema «Feminismus». Bestimmt wurde sie von der heurigen Einzeljurorin Anna Rosenwasser.

25. Oktober 2026

SO­EBEN VER­SCHICKT: DER NEWS­LET­TER 18/2026 VON CH-CUL­TU­RA.CH

ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten zwei Wochen aus Schweizer Perspektive

22. Oktober 2026

«AUCH AUF ‹TIK­TOK› UND ‹IN­STA­GRAM› GEL­TEN JOUR­NA­LIS­TI­SCHE RE­GELN»

Schweizer Presserat

Aktuelle Stellungnahmen des Schweizer Presserates

22. Oktober 2026

«NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ»: MARK DIT­TLI WIRD NEUER CHEFREDAK­TOR

Mark Dittli - Foto: © NZZ

Mark Dittli (Bild) wird per 1. Februar 2027 neuer Chefredaktor der «NZZ». Er folgt auf Eric Gujer, der nach zwölf Jahren in dieser Funktion die neu geschaffene Rolle des Herausgebers Deutschland übernimmt. «Mark Dittli steht für einen analytischen, unabhängigen Journalismus mit klarer liberaler Grundhaltung. Er verbindet mehr als 25 Jahre journalistische Erfahrung mit einem starken Leistungsausweis in der Führung von Redaktionen und der unternehmerischen Entwicklung journalistischer Angebote», schreibt die «NZZ» zu ihrer Wahl.

22. Oktober 2026

IN EI­GE­NER SACHE: DIE WEB­SEI­TE CH-CUL­TU­RA.CH WAR VOR­ÜBER­GE­HEND NICHT ER­REICH­BAR UND KONN­TE AUCH NICHT AK­TUA­LI­SIERT WER­DEN

Logo ch-cultura.ch Werbung _ Unterstützung _ Spenden

Eine neu entdeckte Sicherheitslücke beim internationalen Programmier-Projekt PHP hat Hacker:innen weltweit die vollständige Übernahme von Webseiten ermöglicht. Zum Schutz der Webseite ch-cultura.ch und der entsprechenden Daten hat der entsprechende Schweizer Hosting-Dienst am Mittwoch um 15.45 Uhr ch-cultura.ch kurzfristig, vorsorglich und vorübergehend vom Netz genommen. Während rund zwölf Stunden konnten auf ch-cultura.ch auch keine Beiträge publiziert oder aktualisiert werden. Deshalb liess sich der notfallmässige Ausfall an dieser Stelle leider gar nicht mehr ankündigen. Jetzt sollte wieder alles funktionieren wie bisher. Und erst noch sicherer.

17. Oktober 2026

ENT­LAS­SUN­GEN: TA­ME­DIA-BE­LEG­SCHAFT KÜN­DIGT PRO­TEST­AK­TI­ON AN

Auch die Leser:innen werden dazu aufgefordert, an der Protestaktion teilzunehmen. (Bild: Nina Schneider/tsüri.ch)

41 Stellen will der Tamedia-Verlag in seinen Zeitungen streichen, wie hier bereits gemeldet wurde. «Die Ankündigung von letzter Woche ist die siebte Entlassungswelle in den vergangenen sechs Jahren. Nun reicht es den Angestellten. Sie wenden sich in einem Communiqué an den Verlag. Unterzeichnet ist der Brief von ‹den Tamedia-Redaktionen›. Im Schreiben prangern die Verfasser:innen an, dass die Chefetage sie vorab nicht über die Kündigungswelle informiert hat. Ein Schritt, der in vorherigen Kündigungswellen eingehalten wurde.», berichtet das Zürcher Online-Magazin «tsüri.ch».

17. Oktober 2026

«OLI­VI­ER VO­GEL­SANG: SAINF»

SAINF. Place Saint-François, Lausanne © Olivier Vogelsang

Exposition à l’Eglise Saint-François (SAINF), Lausanne, jusqu’au 1 er novembre 2026

16. Oktober 2026

HAN­NO­VER: DER SCHWEI­ZER AR­NAUD RO­BERT WURDE ZUM EU­RO­PÄI­SCHEN WIS­SEN­SCHAFTS-JOUR­NA­LIS­TEN DES JAH­RES 2026 GE­KÜRT

Bild: © https://efsj.eu/

Die Europäische Föderation für Wissenschafts-Journalismus (EFSJ) gab am Mittwoch in Hannover bekannt, dass der Schweizer Arnaud Robert aus Lausanne den Preis «Europäischer Wissenschafts-Journalist des Jahres 2026» gewonnen hat, während Linda Samplonius und Joseph (Jop) De Vrieze den zweiten Platz und Sigrid März sowie Martin Rücker den dritten Platz belegen. Im Frühling 2026 wurde Arnaud Robert bereits als «Swiss Press Journalist of the Year» ausgezeichnet.

16. Oktober 2026

IN EI­GE­NER SACHE: GROS­SES MERCI AN GUY KRNETA UND «CÜL­TÜR.CH»

Der Schweizer Schriftsteller und Bühnenautor Guy Krneta schreibt heute im noch jungen Online-Kulturmedium «cültür.ch»: «Mit ‹ch-cultura.ch› ist ein einzigartiger, mehrsprachiger Kulturkanal entstanden, ein Medium, das sich als Sprachrohr für die Kulturszene versteht – ein Sprachrohr, welches gehört wird. So wundere ich mich, dass sich nicht längst das Bundesamt für Kultur bei Daniel Leutenegger gemeldet hat, um von seinem Wissen und Knowhow zu lernen. Und ja, auch ein Grosser Kulturpreis für Daniel Leutenegger wäre eigentlich längst angebracht.»

15. Oktober 2026

HA­CKER:INNEN ER­BEU­TEN NUT­ZER:INNEN-DATEN DER «RE­PU­BLIK»

© «Republik», https://www.republik.ch/datenschutz

Beim Schweizer Online-Magazin «Republik» ist es zu einem Datenleck gekommen: «Es sind Nutzer:innen­daten, aber keine Kreditkarten­informationen abgeflossen», heisst es auf der Webseite des seit 2018 erscheinenden Magazins, das sich für den Vorfall «in aller Form entschuldigt» und offene Information über Vorfall und Folgen anbietet und für die Zukunft verspricht.

15. Oktober 2026

HEN­RI­ET­TE ENG­BER­SEN WIRD NEUE LEI­TE­RIN DER RE­DAK­TI­ON VON «SWIS­S­IN­FO.CH»

Henriette Engbersen - Foto: © Mischa Haller, https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/henriette-engbersen-uebernimmt-bereichsleitung-public-value-der-srg

Die ehemalige SRF-Journalistin Henriette Engbersen (Bild), die seit 2023 den Bereich Public Value der SRG-SSR führt, wird ab Anfang 2027 die Redaktionsleitung des SRG-SSR-Ausland-Angebots von SWI («Swissinfo.ch») übernehmen. Der derzeitige SWI-Chefredaktor Mark Livingston verlässt das Haus Ende März 2027.

13. Oktober 2026

«STIL UND ZEIT»: DER FO­TO­GRAF HANS EG­GER­MANN IM STAATS­AR­CHIV LU­ZERN

Hans Emmenegger, 014 - Foto: © Emanuel Ammon, https://www.fotodok.swiss/wiki/Datei:Hans-Eggermann-2014.jpg

Das Luzerner Staatsarchiv erschliesst den Vorlass des bedeutenden Luzerner Fotografen Hans Eggermann (Bild). Aus diesem Anlass zeigt das Staatsarchiv in einer Ausstellung eine Auswahl aus dem umfassenden Foto-, Tonbildschau- und Filmarchiv und gibt einen Einblick in das vielseitige Schaffen Eggermanns.

11. Oktober 2026

FÜR JEAN-MAR­TIN BÜTT­NER, JOUR­NA­LIST UND BUCH­AU­TOR

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 17. Oktober 2026, 11.03 Uhr / Podcast

7. Oktober 2026

DIE MEHR­HEIT DER SCHWEI­ZER ME­DI­EN­SCHAF­FEN­DEN NUTZT BE­REITS KI-DIENS­TE

Die Studienverantwortliche Silke Fürst - Foto: © https://www.foeg.uzh.ch/en/aboutus/team/sf.html

Die rasante Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz (KI) verändert die Art und Weise, wie Nachrichten produziert werden. Doch mit welchen Folgen für den Journalismus? Basierend auf einer Onlinebefragung von 730 Medienschaffenden aus den drei grossen Sprachregionen hat das fög – Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (UZH) erstmals den Einsatz und die Auswirkungen von KI auf den Schweizer Journalismus umfassend untersucht.

7. Oktober 2026

DER TES­SI­NER JOUR­NA­LIST, RADIO- UND TV-PIO­NIER UND RSI-DI­REK­TOR MARCO BLA­SER IST GE­STOR­BEN

Marco Blaser - © RSI, LA 1, domenica 21 gennaio, 20:40 Figura storica della RSI, Marco Blaser ci trascina coi suoi ricordi e aneddoti nel cuore di un’intera vita dedicata al giornalismo, prima radiofonico e poi televisivo. 21.01.201871 minDisponibile fino a 01.01.2199, https://www.rsi.ch/play/tv/storie/video/qui-marco-blaser?urn=urn:rsi:video:1412708

Der am 6. Mai 1935 in Lugano geborene Tessiner Journalist, Radio- und Fernsehmann und von 1986 bis 1999 als Direktor von Radiotelevisione Svizzera di lingua italiana (RSI) wirkende Marco Blaser (Bild) ist am 5. Oktober 2026 gestorben. Ab 1954 war er freier Journalist für den «Corriere d’informazione», den «Corriere del Ticino» und den «Blick». Ab 1955 arbeitete Blaser als Reporter für Radio Monte Ceneri, Radio Beromünster, Radio Sottens und Radio Televisione Italiana. 1958 war er «Tagesschau»- und Sportmoderator im Fernsehstudio Zürich, 1960-61 Regisseur beim Bavaria Atelier München, 1962 Informationschef und Leiter der aktuellen Sendungen bei der Televisione della Svizzera Italiana, 1972 Betriebs-, 1982 Programm-, und 1986 bis 1999 Regionaldirektor der Radiotelevisione svizzera di lingua italiana. Marco Blaser wurde für seine Reportagen und Dokumentarfilme mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. (*)

5. Oktober 2026

TA­ME­DIA WILL 34 VOLL­ZEIT­STEL­LEN AB­BAU­EN

© Tamedia, https://www.tamedia.ch/ueber-uns

«Im Rahmen der laufenden Transformation» plant Tamedia den Abbau von 34 Vollzeitstellen, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Betroffen seien 41 Mitarbeitende, davon 30 Vollzeitstellen in der Publizistik und 4 im Print-Desk. Betroffen sind die News-Redaktionen in Zürich, Bern, Basel sowie Lausanne und Genf. «Gleichzeitig richtet Tamedia ihre Redaktionen und zentrale redaktionelle Funktionen neu aus: mit klareren publizistischen Prioritäten, gebündelten Aufgaben, stärker automatisierten Prozessen sowie einem gezielten Einsatz von AI & Data», ist in der Medienmitteilung aus Zürich zu lesen. Die Gewerkschaft syndicom und der Berufsverband impressum kritisieren Tamedia scharf.

1. Oktober 2026

KO­OPE­RA­TI­ON ZFF MIT TIK­TOK: DAS ENDE DER FILM­KRI­TIK?

© ZFF, https://www.datocms-assets.com/152459/1784789642-zurich-film-festival-und-tiktok-gehen-strategische-partnerschaft-ein.pdf

Das Zurich Film Festival (ZFF) ist dieses Jahr eine Partnerschaft mit Tiktok eingegangen und folgt damit Berlinale, TIFF und anderen Festivals. «Doch je stärker Influencer:innen und Plattformen die Filmwelt prägen, desto mehr gerät die professionelle Filmkritik an den Rand», ist heute auf «swissinfoch.ch» zu lesen.

30. September 2026

SIYOU: BE­RUFS­VER­BAND FÜR PRO­FES­SIO­NEL­LE FO­TO­GRA­FIE ZEIGT ERSTE WERK­SCHAU

Erstmals präsentiert SIYU ab dem 1. Oktober, 18.30 Uhr, und bis am 18. Oktober 2026 eine Werkschau seiner Fotografinnen und Fotografen: In der Photobastei Zürich zeigt der gesamtschweizerische Berufsverband für professionelle Fotografie die vielfältige Kunst seiner Mitglieder.

30. September 2026

RE­CHER­CHE-NETZ­WERK «IN­VES­TI­GA­TIV.CH»: MEHR UN­TER­STÜT­ZUNG FÜR DEN LO­KAL­JOUR­NA­LIS­MUS

Das Schweizer Recherche-Netzwerk «investigativ.ch» baut seine Geschäftsstelle aus. Neu unterstützt die Berner Journalistin und Historikerin Céline Graf (Bild) den Verein als Projektmitarbeiterin.

29. September 2026

DIE GRA­TIS-ZEI­TUNG «BIEL BI­EN­NE» STELLT ENDE JAHR IHR ER­SCHEI­NEN EIN

© «BIEL BIENNE», 29.09.2026, Gassmann Media AG, https://bielbienne.com/files/Bielbienne/BB%20aktuell/bb_aktuell_d.pdf

«Biel Bienne», die seit 1978 bestehende zweisprachige Gratis-Zeitung, wird Ende des Jahres eingestellt. Zusammen mit der Stadt Biel-Bienne soll 2027 eine neue zweisprachige Wochenpublikation lanciert werden. Christian Bärenfaller, CEO der Gassmann Media AG, bestätigte am Dienstag auf Anfrage der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht des Bieler Portals «Ajour». Grund der Einstellung nach fast 50 Jahren seien «sinkende Inserate-Einnahmen, steigende Verteilkosten sowie das geänderte Leseverhalten der jüngeren Bevölkerung».

29. September 2026

SAN­DRO BROTZ WECH­SELT VOM FERN­SE­HEN SRF ZUM «BLICK»

Sandro Brotz - Foto: © SRF / Gian Vaitl

Der langjährige SRF-Journalist und Fernseh-Moderator Sandro Brotz (Bild) verlässt SRF Ende Januar 2027 und wechselt zu «Blick». «Dort wird er einen multimedialen Video-Podcast aufbauen und moderieren», schreibt SRF heute.

28. September 2026

AL­BERT MOUN­TAIN AWARDS 2026 FÜR RO­BERT BÖSCH, GELA MTIV­LISH­VI­LI, MA­RI­ON POI­TE­VIN UND GÜN­TER SCHMUD­LACH

Bild: © https://www.king-albert.ch/foundation

Die Albert Mountain Awards 2026 gehen an den Fotografen Robert Bösch, den Skitouren-App-Gründer Günter Schmudlach (beide aus der Schweiz), die Bergretterin Marion Poitevin aus Frankreich und den für Bergthemen engagierten Journalisten Gela Mtivlishvili aus Georgien. Die öffentliche Preisverleihung findet am 23. Oktober 2026 zum vierten Mal im ALPS Alpines Museum der Schweiz in Bern statt.

21. September 2026

DIE DEUTSCH-SCHWEI­ZER AU­TORIN UND VER­LE­GE­RIN ANNE RÜF­FER IST GE­STOR­BEN

Anne Rüffer - Foto: © Geri Born, 2009

Die 1957 in Langerwehe (D) geborene Kommunikationsfachfrau, Journalistin, Autorin und Verlegerin Anne Rüffer (Bild) ist am 11. September 2026 gestorben, wie jetzt bekannt wird. Sie war Mitgründerin und Inhaberin des Zürcher Verlags rüffer&rub. Anne Rüffer arbeitete viele Jahre in der Privatwirtschaft und baute eine Firmengruppe im Kommunikationsbereich mit auf. Danach wechselte sie in den Journalismus als Autorin für Wochenzeitungen und diverse Fernsehstationen. Ab 1999 war Rüffer auch als Autorin tätig. Sie war geschäftsführende Verlegerin des 2000 gegründeten Verlags rüffer&rub in Zürich. Im Jahr 2008 gründete sie die Manuskript-Oase – Büro für Autorenberatung. Ebenfalls 2008 kam der Römerhof Verlag dazu, der ausschliesslich Biographien verlegte und den sie zusammen mit der Rechtsanwältin Gitti Hug gründete. Ab 2008 war Anne Rüffer zudem Jury-Mitglied des jährlich vergebenen Right Livelihood Award, bekannt auch als «Alternativer Nobelpreis». 2014 erschien im Verlag LangenMüller ihr erster Roman. (*)

21. September 2026

IM­PRES­SUM: STRAF­AN­ZEI­GEN GEGEN PO­LI­ZEI-AN­GE­HÖ­RI­GE DER KAN­TO­NE LU­ZERN UND FREI­BURG SOWIE DER MI­LI­TÄR­PO­LI­ZEI

Symbolbild - Foto: © https://www.impressum.ch/details/strafanzeige-gegen-angehoerige-der-polizei-luzern-freiburg-und-der-militaerpolizei

Weil Fotojournalisten von Polizeiangehörigen an zwei Orten in der Schweiz an der Arbeit gehindert worden sind, hat impressum, der grösste Berufsverband von Medienschaffenden der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein, Strafanzeigen eingereicht

19. September 2026

YO­U­ME­DIA AWARD 2026: ÜBER 250 JUNGE MEN­SCHEN HABEN PRO­JEK­TE EIN­GE­REICHT

Preisverleihung 2026 des YouMediaAwards 2026 in Bern - Foto: VearFilms / YouMedia

Am Freitagabend wurde im PROGR in Bern zum zweiten Mal der Schweizer Jugendmedienpreis YouMedia Award verliehen. Über 250 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 20 Jahre hatten ihre Medienprojekte eingereicht – fast doppelt soviele wie im Vorjahr. «Die Awards Night zeigte eindrücklich, wie vielfältig junge Menschen Medien gestalten. Und welche Themen sie beschäftigen. Ausgezeichnet wurden Beiträge, die mit Kreativität, sorgfältiger Recherche und gesellschaftlicher Relevanz überzeugten», schreiben die Organisator:innen.

15. September 2026

FO­TO­GRA­FI­SCHER NACH­LASS MARIA NET­TER – NUN AUCH MIT DI­GI­TA­LI­SIER­TEN KON­TAKT­BÖ­GEN

Die Kunstkritikerin Maria Netter mit Kamera im Spiegel - Foto: © Maria Netter, SIK-ISEA, Courtesy Fotostiftung Schweiz - https://recherche.sik-isea.ch/de/sik:document-14064678/in/sikisea/document/tiles?0.0.type=document&0.0.q=maria%20netter&0.type=document

Die Basler Kunstkritikerin Maria Netter (Bild, 1917–1982) schrieb ab den 1940er-Jahren regelmässig Artikel über zeitgenössische Kunst für Schweizer und internationale Zeitungen und Zeitschriften. Ihre Beiträge illustrierte sie häufig mit eigenen Fotografien. Die Aufnahmen dokumentieren Kunstschaffende, Ausstellungen und wichtige Akteurinnen und Akteure des Schweizer Kunstbetriebs der 1950er- bis 1980er-Jahre.

14. September 2026

DER SCHWEI­ZER VER­LE­GER UND UN­TER­NEH­MER JÜRG MAR­QUARD IST GE­STOR­BEN

Jürg Marquard - Foto: © SRF, 2019

Der am 13. Juli 1945 in Urdorf geborene Schweizer Verleger und Unternehmer Jürg Marquard (Bild) ist am 14. September 2026 in Zürich gestorben. Er war Gründer und Inhaber der Marquard Media Gruppe. Neben seiner Arbeit am Aufbau der Jugendzeitschrift «Pop» war Jürg Marquard auch als Radio- und Fernsehmoderator im Pop-Bereich tätig. Nach der Gründerzeit, in der Jürg Marquard «Pop» selbst redigierte, wurde die Zeitschrift zunehmend kommerzieller und etablierte sich nach diversen Fusionen mit anderen deutschen Jugendzeitschriften als «Pop/Rocky» als zweitgrösste deutsche Jugendzeitschrift hinter «Bravo». 1998 wurde «Pop/Rocky» mit der ebenfalls verlagseigenen Jugend- und Musikzeitschrift «Popcorn» fusioniert, welche sich als internationale Dachmarke für den Jugendzeitschriftenbereich der Marquard Media Gruppe durchgesetzt hatte. Den Durchbruch im deutschsprachigen Zeitschriftenmarkt schaffte Marquard 1981 mit der Zeitschrift «Cosmopolitan». 1993 nannte er sich mit einem Jahresgewinn von 26,8 Millionen Schweizer Franken nach Steuern und Abschreibungen den «bestverdienenden Schweizer Verleger». Im Frühjahr 2005 war Jürg Marquard aktiv als Co-Produzent und Protagonist der Reality-Serie «Traumjob», einer Lizenzversion von Donald Trumps «The Apprentice». Diese Sendung verzeichnete Höchstquoten auf dem ersten Kanal des Schweizer Fernsehens. Ab Frühling 2019 war Marquard als Investor in der vom Privatsender «TV24», ab der 3. Staffel auf «3 Plus TV» ausgestrahlten TV-Sendung «Die Höhle der Löwen Schweiz» zu sehen. (*)

9. September 2026

NACH FAST 60 JAH­REN: DER «SONN­TAGS­BLICK» WIRD EIN­GE­STELLT

SonntagsBlick 23 März 1969 © Ringier

Am Mittwoch gab das Unternehmen Ringier in Zürich bekannt, dass der «SonntagsBlick» am 27. Dezember 2026 eingestellt wird. Ab dem 9. Januar 2027 erscheine der «Blick fürs Wochenende» jeden Samstag – mit 96 Seiten, neuem Papier und neuem Design.

4. September 2026

DIE US-AME­RI­KA­NI­SCHE JOUR­NA­LIS­TIN, HER­AUS­GE­BE­RIN UND FE­MI­NIS­TI­SCHE AK­TI­VIS­TIN GLO­RIA STEI­NEM IST GE­STOR­BEN

Gloria Steinem, 2016 - Foto: Gage Skidmore, https://www.flickr.com/people/22007612@N05 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gloria_Steinem_(29126367513).jpg

Die am 25. März 1934 in Toledo (Ohio) geborene US-amerikanische Journalistin, Autorin, Herausgeberin und feministische Aktivistin Gloria Steinem (Bild) ist am 2. September 2026 in New York City gestorben. Sie war eine der bekanntesten Vertreterinnen der zweiten Welle des Feminismus in den Vereinigten Staaten. Gloria Steinem war Mitgründerin der Zeitschrift «Ms.» und des National Women’s Political Caucus, und sie trug dazu bei, feministische Themen in den politischen und medialen Mainstream der Vereinigten Staaten zu bringen. (*)

2. September 2026

MEN­SCHEN­WÜR­DE – WAHR­HEITS­SU­CHE – AN­HÖ­RUNG BEI SCHWE­REN VOR­WÜR­FEN – TREN­NUNG VON FAK­TEN UND KOM­MEN­TAR

Schweizer Presserat

Die neusten Stellungnahmen des Schweizer Presserats

1. September 2026

DER KROA­TI­SCHE AUTOR SLO­BO­DAN ŠNAJ­DER IST GE­STOR­BEN

Slobodan Šnajder, 2009 - Foto: Griotta - Public domain - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Slobodan_Snajder.jp

Der am 8. Juli 1948 in Zagreb geborene kroatische Schriftsteller, Dramatiker und Publizist Slobodan Šnajder ist am 30. August 2026 ebenda gestorben. Er schloss sein Studium der Philosophie und Anglistik an der Philosophischen Fakultät in Zagreb ab. Er war Mitbegründer und Chefredaktor der Theaterzeitschrift «Prolog» sowie Redaktor beim Verlag Cekade. Seit 1967 veröffentlichte Šnajder Prosa, Essays, Kritiken und Theaterstücke. Mit letzteren erreichte er grosse Aufmerksamkeit der Theaterwelt und der Kritiker:innen. Mit dem Stück «Metastase» leitete er eine Reihe von «biografischen Dramen» ein, die das Leben historischer Persönlichkeiten, insbesondere aus Literatur und Theater, sowie rebellischer Intellektueller und Künstler im Widerstand gegen die herrschende Ideologie schilderten. Šnajder verfasste auch Theaterstücke zu Kriegsthemen (Utjeha sjevernih mora, 1992; Zmijin svlak, 1994).

1. September 2026

NEWS­LET­TER VON CH-CULTURA.CH: «WHAT A FA­BU­LOUS RE­SOURCE!»

Newsletter ch-cultura.ch - J.C., 2026

Eine Auswahl kultureller Informationen, Beobachtungen und Kommentare der letzten Zeit aus Schweizer Perspektive: Ein- bis viermal pro Monat wird der Newsletter kostenlos ans angegebene E-Postfach geliefert.

31. August 2026

DER ITA­LIE­NI­SCHE FO­TO­GRAF FRAN­CO FON­TA­NA IST GE­STOR­BEN

Franco Fontana, 1982 - Foto: Augusto De Luca, https://www.flickr.com/photos/101358191@N02/9760575385/sizes/o/in/photostream/ - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Franco_Fontana_(cropped).jpg

Der am 9. Dezember 1933 in Modena geborene italienische Fotograf Franco Fontana (Bild) ist am 29. August 2026 ebenda gestorben. Er war vor allem für seine abstrakten Farblandschaften auch international bekannt. Fontana begann in den 1950er-Jahren mit dem Fotografieren, als er als Dekorateur in einem Möbel-Ausstellungsraum arbeitete. 1961 trat er einem lokalen Amateurfotografie-Club in Modena bei. Diese Erfahrung sollte einen Wendepunkt in seiner Karriere darstellen, und Fontana hatte 1965 seine erste Einzelausstellung bei der Società Fotografica Subalpina in Turin sowie 1968 in der Galleria della Sala di Cultura in Modena. In der Folge nahm er an mehr als 400 Gruppen- und Einzelausstellungen teil. Sein erstes Buch, «Skyline», erschien 1978 in Frankreich bei Contrejour und in Italien bei Punto e Virgola. Fontana war künstlerischer Leiter des Toscana Fotofestivals. Seine frühen Innovationen in der Farbfotografie in den 1960er-Jahren waren stilistisch bahnbrechend. Laut der Kunstkritikerin Giuliana Scimé «zerstörte» Fontana «alle Strukturen, Praktiken und technischen Entscheidungen innerhalb der italienischen Tradition».

31. August 2026

AAR­GAU­ER KU­RA­TO­RI­UM: AN­ER­KEN­NUNGS­PREIS 2026 FÜR AUTOR, HER­AUS­GE­BER UND LI­TE­RA­TUR­VER­MITT­LER MAR­KUS BUNDI

Markus Bundi, 2026, Bild von der Preisverleihung - Foto: © https://www.aargauerkuratorium.ch/artikel/annerkennungspreis-an-markus-bundi

Das Aargauer Kuratorium verleiht biennal den mit 20’000 Franken dotierten Anerkennungspreis und würdigt dieses Jahr den Schweizer Autor, Lyriker, Kulturjournalisten, Essayisten und Herausgeber Markus  Bundi (Bild).

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